Faktencheck. Leitfrage

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Faktencheck. Leitfrage"

Transkript

1 Faktencheck Leitfrage Sind gesundheitliche Einschränkungen ein Hemmnis für die Arbeitsmarktintegration von (erwerbslosen) Arbeitslosengeld-II- Beziehern?

2 Einleitende Worte Bei guter Arbeitsmarktlage verbleiben verstärkt diejenigen mit gesundheitlichen Einschränkungen im Leistungsbezug. Dies wird auch durch die Betrachtung der Gesundheit ehemaliger ALG-II- Empfänger gestützt, die erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt integriert wurden. Deren Gesundheit ist deutlich besser als die der weiterhin Bedürftigen und unterscheidet sich nicht von der anderer Erwerbstätiger (Eggs, Trappmann & Unger 2014, S. 7) SLfG 2

3 Organisationen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer Quelle: Eigene Erstellung SLfG 3

4 Anzahl an Arbeitslosen in Tausend nach SGB-II/III (Sachsen, November 2014, Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2014b) SGB III SGB II Jan 2012 Jan 2013 Jan SLfG 4

5 Arbeitslosenquote nach Städten und Kreisen (Sachsen, November 2014, Quelle: Bundesagentur für Arbeit 2014b) Vogtlandkreis 6,7% Zwickau 6,8% Erzgebirgskreis 7,0% Mittelsachsen 7,3% Sächs. Schweiz-Osterzgebirge 7,3% Leipzig 7,4% Dresden, Stadt 7,8% Bautzen 8,0% Sachsen 8,1% Meißen 8,5% Chemnitz, Stadt 9,2% Leipzig, Stadt 9,4% Nordsachsen 9,4% Görlitz 11,0% SLfG 5

6 Thesen: Gesundheitszustand von ALG-II-Beziehern Erwerbslose ALG-II-Bezieher haben häufiger gesundheitliche Einschränkungen als erwerbstätige ALG-II-Bezieher/Nicht-Bezieher. Subjektive Indikatoren für den Gesundheitszustand divergieren bei ALG-II- sowie Nicht-Beziehern stärker als objektive Indikatoren Körperliche Einschränkungen liegen öfter vor als mentale Nachteile siehe: Eggs, Trappmann & Unger (2014) Risiken von langer Arbeitslosigkeit (z. B. Armut, soziale Exklusion) spiegeln sich im mentalen und körperlichen Gesundheitszustand Nicht jeder ALG-II-Bezieher kann sich medizinische Behandlungen, die eine private Zuzahlung bedingen (z. B. Zahnersatz), leisten. siehe: Beste, Bethmann & Gundert (2014) SLfG 6

7 Gesundheitsbezogene Selbsteinschätzung 1 (Quelle: Eggs, Trappmann & Unger 2014, S. 2) SLfG 7

8 Gesundheitsbezogene Selbsteinschätzung 2 (Quelle: Eggs, Trappmann & Unger 2014, S. 3) SLfG 8

9 Diskussion Bei guter Arbeitsmarktlage verbleiben verstärkt diejenigen mit gesundheitlichen Einschränkungen im Leistungsbezug. Dies wird auch durch die Betrachtung der Gesundheit ehemaliger ALG-II-Empfänger gestützt, die erfolgreich in den ersten Arbeitsmarkt integriert wurden. Deren Gesundheit ist deutlich besser als die der weiterhin Bedürftigen und unterscheidet sich nicht von der anderer Erwerbstätiger (Eggs, Trappmann & Unger 2014, S. 7; Fett: d. V.). Der relativ schlechte Gesundheitszustand der arbeitslosen Leistungsempfänger könnte einerseits ihre Arbeitsmarktchancen beeinträchtigen und somit eine Ursache der Erwerbslosigkeit sein. Andererseits könnte sich der Gesundheitszustand infolge der Arbeitslosigkeit verschlechtert haben (Beste, Bethmann & Gundert 2014, S. 7; Fett: d. V.) SLfG 9

10 Diskussion Von den Jobcentern kann allerdings nicht erwartet werden, dass sie Primärprävention leisten. Daher scheint eine möglichst gute Vernetzung von Akteuren der Gesundheits- und Arbeitsförderung sinnvoll. Hierzu zählen Jobcenter, Krankenkassen, Beschäftigungsund Qualifizierungsträger, Betroffeneninitiativen, Beratungsstellen, Kammern, Wohlfahrtsverbände sowie freie Träger. Maßnahmen zur Gesundheitsförderung von ALG-II-Empfängern (psychosoziale Betreuung, Suchtberatung) liegen zudem laut 16a SGB II auch im Aufgabenfeld der Kommunen. Eine gute Zusammenarbeit zwischen diesen Akteuren kann helfen, Bedarfe im Bereich Prävention möglichst früh zu erkennen und abhängig von der individuellen Situation z. B. Kurse zum Umgang mit Stress oder zu gesunder Ernährung anzubieten (Eggs, Trappmann & Unger 2014, S. 8; Fett: d. V.). Wie können solche Kooperationen aussehen? SLfG 10

11 LITERATUR SLfG 11

12 Beste; Bethmann & Gundert (2014): Sozialstruktur und Lebensumstände: Materielle und soziale Lage der ALG-II-Empfänger (IAB-Kurzbericht 24/2014). Nürnberg. Bundesagentur für Arbeit (2014a): Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung (Reihe: Arbeitsmarkt in Zahlen). Nürnberg. Bundesagentur für Arbeit (2014b): Arbeitsmarktreport. Land Sachsen. (Reihe: Arbeitsmarkt in Zahlen). Nürnberg. Dietz & Osiander (2014): Weiterbildung bei Arbeitslosen: Finanzielle Aspekte sind nicht zu unterschätzen (IAB- Kurzbericht 14/2014). Nürnberg. Eggs; Trappmann & Unger (2014): Grundsicherungsempfänger und Erwerbstätige im Vergleich: ALG-II-Empfänger schätzen ihre Gesundheit schlechter ein (IAB-Kurzbericht, 23/2014). Nürnberg SLfG 12

13 OUTTAKES SLfG 13

14 Hemmnisse von Arbeitslosen für Weiterbildung (Quelle: Dietz & Osiander 2014, S. 3) SLfG 14

Anzahl der deutschen Tatverdächtigen 2010

Anzahl der deutschen Tatverdächtigen 2010 Anzahl der deutschen Tatverdächtigen 2010 Kreisfreie /Landkreis Anzahl Anzahl auf 100 000 Einwohner im Alter ab 8 J. insgesamt (Tatverdächtigenbelastungszahl) Chemnitz, 6 710 3 079 Dresden, 14 616 3 198

Mehr

Anzahl der deutschen Tatverdächtigen 2013

Anzahl der deutschen Tatverdächtigen 2013 Anzahl der deutschen Tatverdächtigen 2013 Kreisfreie /Landkreis Anzahl Anzahl auf 100 000 Einwohner im Alter ab 8 J. insgesamt (Tatverdächtigenbelastungszahl) Chemnitz, 6 524 2 985 Dresden, 16 129 3 476

Mehr

Beherbergungskennzahlen des Freistaates Sachsen ab 2000 nach Kreisfreien Städten und Landkreisen

Beherbergungskennzahlen des Freistaates Sachsen ab 2000 nach Kreisfreien Städten und Landkreisen Beherbergungskennzahlen des Freistaates Sachsen ab 2000 nach Kreisfreien Städten und en Anzahl der Betriebe/Einrichtungen des Beherbergungsgewerbes des Freistaates Sachsen ab 2000 nach Kreisfreien Städten

Mehr

Statistischer Bericht

Statistischer Bericht STATISTISCHES LANDESAMT Statistischer Bericht Der Arbeitsmarkt im Freistaat Sachsen 2013 A VI 8 j/13 Inhalt Vorbemerkungen Rechtsgrundlagen Begriffe und Erläuterungen Seite 3 3 3 Abbildungen Abb. 1 Arbeitslose

Mehr

Durchschnittsalter der Bevölkerung in Sachsen 1990 bis 2015, 2020, 2025, 2030

Durchschnittsalter der Bevölkerung in Sachsen 1990 bis 2015, 2020, 2025, 2030 Durchschnittsalter der Bevölkerung in Sachsen 1990 bis 2015, 2020, 2025, 2030 Quellen: Daten - Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen - 1990 bis 2010: Bevölkerungsfortschreibung auf Basis der

Mehr

Kompetenz- und Beratungsstelle zur Unterstützung von Maßnahmen für Kinder mit besonderen Lern- und Lebenserschwernissen (KBS)

Kompetenz- und Beratungsstelle zur Unterstützung von Maßnahmen für Kinder mit besonderen Lern- und Lebenserschwernissen (KBS) Regionalstellen Regionalstelle Bautzen/Görlitz (SLfG) Kitas aus den Landkreisen Bautzen und Görlitz André Gleichmar 0175-8253044 [email protected] Regionalstelle Chemnitz (SLfG) Kitas aus Chemnitz

Mehr

Bedeutung der deutschen Seehäfen für den Landkreis Bautzen

Bedeutung der deutschen Seehäfen für den Landkreis Bautzen Bedeutung der deutschen für den Landkreis Bautzen Seewärtiger Außenhandel des Landkreises Bautzen über deutsche Entwicklung über deutsche in Mio. Euro vs. Anteil ausländische in Euro 22% 789,3 29% 366,7

Mehr

Themenblock: Beschäftigung. 4. Gemeinsamer Landesbädertag. Langfristige Fachkräfte Strategien im Kurort

Themenblock: Beschäftigung. 4. Gemeinsamer Landesbädertag. Langfristige Fachkräfte Strategien im Kurort RD ; Fachbereich Arbeitsmarkt 4. Gemeinsamer Landesbädertag Langfristige Fachkräfte Strategien im Kurort Thema: Gewinnung von in lebenden Fachkräften Themenblock: Beschäftigung Seite 2 Veränderung des

Mehr

Chancen eröffnen soziale Teilhabe sichern. Modellprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt

Chancen eröffnen soziale Teilhabe sichern. Modellprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt Chancen eröffnen soziale Teilhabe sichern Modellprogramm Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt STRUKTUR DER LANGZEITARBEITSLOSIGKEIT STATISCHE ZAHLEN IM JAHRESDURCHSCHNITT 2014 Erwerbstätige 42.598.000 sv-beschäftigte

Mehr

Abgänge aus dem SGB II: Wer schafft den Absprung und wohin?

Abgänge aus dem SGB II: Wer schafft den Absprung und wohin? Abgänge aus dem SGB II: Wer schafft den Absprung und wohin? IAB-Workshop Fünf Jahre Grundsicherung für Arbeitsuchende Berlin, 15. Dezember 2009 Juliane Achatz Mark Trappmann Gliederung Fragestellung und

Mehr

Geburten je Frau im Freistaat Sachsen

Geburten je Frau im Freistaat Sachsen Geburten je Frau im Freistaat Sachsen 1990 2014 Daten: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen Grafik: Sächsische Staatskanzlei, Ref. 32 * Summe der altersspezifischen Geburtenziffern für Frauen

Mehr

Geburten je Frau im Freistaat Sachsen

Geburten je Frau im Freistaat Sachsen Geburten je Frau im Freistaat Sachsen 199 211 2,25 Zusammengefasste Geburtenziffer* 2, 1,75 1,5 1,25 1,,75,5,25 1,5 1,,84 2,1 Kinder je Frau = Bestandserhaltungsniveau 1,4 1,44 1,48 1,25 1,29 1,33 1,18

Mehr

Aufstocker: Erwerbstätige Arbeitslosengeld-II- Bezieher

Aufstocker: Erwerbstätige Arbeitslosengeld-II- Bezieher Aufstocker: Erwerbstätige Arbeitslosengeld-II- Bezieher Wissenschaft trifft Praxis, Workshop 1 Arm trotz Arbeit Nürnberg, 14.07.2016 Dr. Kerstin Bruckmeier Einführung Arbeitslosengeld-II-Empfänger können

Mehr

Umfang alkoholbezogener Störungen in Mitteldeutschland im Spiegel der amtlichen Statistik. Titelbild: Gerd Altmann pixelio

Umfang alkoholbezogener Störungen in Mitteldeutschland im Spiegel der amtlichen Statistik. Titelbild: Gerd Altmann pixelio Umfang alkoholbezogener Störungen in Mitteldeutschland im Spiegel der amtlichen Statistik Titelbild: Gerd Altmann pixelio Umfang alkoholbezogener Störungen in Mitteldeutschland im Spiegel der amtlichen

Mehr

Zehn Jahre SGB II - Einblicke, Ergebnisse und Kontroversen

Zehn Jahre SGB II - Einblicke, Ergebnisse und Kontroversen Zehn Jahre SGB II - Einblicke, Ergebnisse und Kontroversen 9. Lübecker Armutskonferenz 18.02.2015, Handwerkskammer Lübeck Dr. Volker Kotte IAB-Nord Statements zur Grundsicherung Quelle: Ulrich Schneider,

Mehr

Entwicklung der Eingetragenen Lebenspartnerschaften im Freistaat Sachsen seit 2005

Entwicklung der Eingetragenen Lebenspartnerschaften im Freistaat Sachsen seit 2005 Entwicklung der Eingetragenen Lebenspartnerschaften im Freistaat Sachsen seit 5 Eine Auswertung der kleinen Anfrage Drs.-Nr.: /57 Sarah Buddeberg, MdL Gleichstellungs- und Queerpolitische Sprecherin Fraktion

Mehr

Regionales Übergangsmanagement Mittelsachsen

Regionales Übergangsmanagement Mittelsachsen Regionales Übergangsmanagement Mittelsachsen Neu abgeschlossene und vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge Geschäftsbereich Verwaltung, Finanzen und Ordnung Regionales Übergangsmanagement Landratsamt Mittelsachsen

Mehr

Herausforderung Langzeitarbeitslosigkeit und Vermittlungshemmnisse

Herausforderung Langzeitarbeitslosigkeit und Vermittlungshemmnisse Segel setzen 21.04.2016 Herausforderung Langzeitarbeitslosigkeit und Vermittlungshemmnisse Impulsvortrag Workshop 3 Manfred Becker [email protected] m: 0179-1459451 d: 221-2943-444 1 SGB II / Hartz-IV Langzeit-Arbeitslosigkeit

Mehr

1 Allgemeine statistische Angaben

1 Allgemeine statistische Angaben 1.1 Fläche und Bevölkerung 1 Allgemeine statistische Angaben 1.1 Fläche und Bevölkerung 1 Sachsen nimmt mit einer Fläche von 18 420 km² und einem Bundesanteil von 5,2 Prozent den 10. Platz in der Größenordnung

Mehr

Ankommen Willkommen 17.4.2015 in Halle/Saale. Die Bundesagentur für Arbeit als Akteur für Fachkräftesicherung

Ankommen Willkommen 17.4.2015 in Halle/Saale. Die Bundesagentur für Arbeit als Akteur für Fachkräftesicherung Ankommen Willkommen 17.4.2015 in Halle/Saale Die Bundesagentur für Arbeit als Akteur für Fachkräftesicherung Rahmenbedingungen: Arbeitslosigkeit - Zweithöchste Arbeitslosenquote im Land Arbeitslosenquote

Mehr

Arbeitsförderung mit Gesundheitsorientierung aktuelle Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II)

Arbeitsförderung mit Gesundheitsorientierung aktuelle Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) Fit for Work 7. Oktober 2009, Essen Arbeitsförderung mit Gesundheitsorientierung aktuelle Entwicklung in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) Dr. Rolf Schmachtenberg Bundesministerium für Arbeit

Mehr

Gesundheitsbezogenes Fallmanagement am Beispiel des Modellprojekts AmigA

Gesundheitsbezogenes Fallmanagement am Beispiel des Modellprojekts AmigA Gesundheitsbezogenes Fallmanagement am Beispiel des Modellprojekts AmigA Bundeskongress SGB II IMPULSE geben mehr BEWEGEN Berlin, 2. Oktober 2007 Dr. Carlchristian von Braunmühl 02.10.2007 1 Gliederung

Mehr

1 Allgemeine statistische Angaben

1 Allgemeine statistische Angaben 1.1 Fläche und Bevölkerung 1 Allgemeine statistische Angaben 1.1 Fläche und Bevölkerung 1 Sachsen nimmt mit einer Fläche von 18 420 km² und einem Bundesanteil von 5,2 Prozent den 10. Platz in der Größenordnung

Mehr

Bundeskongress SGB II am 1. und 2. Oktober 2007 in Berlin Mit drei Stunden erwerbsfähig? Konsequenzen einer gesetzlichen Definition

Bundeskongress SGB II am 1. und 2. Oktober 2007 in Berlin Mit drei Stunden erwerbsfähig? Konsequenzen einer gesetzlichen Definition Bundeskongress SGB II am 1. und 2. Oktober 2007 in Berlin Konsequenzen einer gesetzlichen Definition Marketing Chancen und Herausforderungen für die BA Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) (Grundsicherung

Mehr

Erwerbslosigkeit, Krankheit und das neue Präventionsgesetz

Erwerbslosigkeit, Krankheit und das neue Präventionsgesetz Erwerbslosigkeit, Krankheit und das neue Präventionsgesetz Prof. Dr. Tanja Klenk, Universität Kassel Vortrag bei der Vernetzungstagung Transparenz und Solidarität für ver.di- Kolleginnen und -Kollegen

Mehr

ARE - / Influenza - Sentinel im Freistaat Sachsen 2017 / Wochenbericht KW 43

ARE - / Influenza - Sentinel im Freistaat Sachsen 2017 / Wochenbericht KW 43 ARE - / Influenza - Sentinel im Freistaat Sachsen 2017 / 2018 Wochenbericht KW 43 Proben aus der 43. Kalenderwoche - Nachweis von Influenza mittels PCR in den Laboren der LUA nach Kreisen (die Zuordnung

Mehr

Spezialisiertes Fallmanagement im Jobcenter EN. Trägerdialog

Spezialisiertes Fallmanagement im Jobcenter EN. Trägerdialog Spezialisiertes Fallmanagement im Jobcenter EN Trägerdialog 14.11.2016 Inhalte Ausgangssituation der Beginn Aufgaben und Arbeitsweise Zielsetzung kleiner Rückblick Ergebnisse Perspektiven 2 Ausgangssituation

Mehr

IAB Kurzbericht. Aktuelle Analysen aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

IAB Kurzbericht. Aktuelle Analysen aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB Kurzbericht Aktuelle Analysen aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 23/2014 In aller Kürze Nach eigener Einschätzung weisen insgesamt mehr als 40 Prozent der Arbeitslosengeld-II-Empfänger

Mehr

Geburten je Frau im Freistaat Sachsen

Geburten je Frau im Freistaat Sachsen Geburten je Frau im Freistaat Sachsen 1990 2015 Daten: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen Grafik: Sächsische Staatskanzlei, Ref. 32 * Summe der altersspezifischen Geburtenziffern für Frauen

Mehr

Landkreisinformation. Landkreis Bautzen

Landkreisinformation. Landkreis Bautzen Landkreisinformation Landkreis Bautzen 1 Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen Quelle: 5. Regionalisierte Bevölkerungsprognose für den Freistaat Sachsen bis 2025, Kartengrundlage: Verwaltungsgrenzen

Mehr

STATISTISCHES LANDESAMT

STATISTISCHES LANDESAMT STATISTISCHES LANDESAMT Inhalt Vorbemerkungen 3 Erläuterungen 3 Seite Tabellen Empfänger von Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel SGB XII 1. Empfänger von Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel SGB XII

Mehr

STATISTISCHES LANDESAMT

STATISTISCHES LANDESAMT STATISTISCHES LANDESAMT Inhalt Vorbemerkungen 3 Erläuterungen 3 Seite Tabellen Empfänger von Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel SGB XII 1. Empfänger von Leistungen nach dem 5. bis 9. Kapitel SGB XII

Mehr

Unterbringung von Asylbewerbern im Landkreis Sächsische Schweiz- Osterzgebirge Referentin: Frau Körner

Unterbringung von Asylbewerbern im Landkreis Sächsische Schweiz- Osterzgebirge Referentin: Frau Körner Unterbringung von Asylbewerbern im 20.01.2014 Referentin: Frau Körner Deutschland Sachsen- Landkreis Nach Artikel 16a des Grundgesetzes (GG) der Bundesrepublik Deutschland genießen politisch Verfolgte

Mehr

Umfang alkoholbezogener Störungen in Mitteldeutschland im Spiegel der amtlichen Statistik. Titelbild: Gerd Altmann pixelio

Umfang alkoholbezogener Störungen in Mitteldeutschland im Spiegel der amtlichen Statistik. Titelbild: Gerd Altmann pixelio Umfang alkoholbezogener Störungen in Mitteldeutschland im Spiegel der amtlichen Statistik Titelbild: Gerd Altmann pixelio Umfang alkoholbezogener Störungen in Mitteldeutschland im Spiegel der amtlichen

Mehr

Präventionsgesetz. - eine Chance für mehr Gesundheitsförderung und Prävention im Lebensverlauf?

Präventionsgesetz. - eine Chance für mehr Gesundheitsförderung und Prävention im Lebensverlauf? Präventionsgesetz - eine Chance für mehr Gesundheitsförderung und Prävention im Lebensverlauf? Olaf Liebig Leiter des Referats Rechtsfragen der primären Prävention und Gesundheitsförderung, Betriebliche

Mehr

FAKTENBLATT ZUM PROJEKT

FAKTENBLATT ZUM PROJEKT FAKTENBLATT ZUM PROJEKT Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt Ein bundesweites Modellprojekt von GKV-Spitzenverband und gesetzlichen Krankenkassen, der Bundesagentur

Mehr

MENSCHEN IN PREKÄREN LEBENSLAGEN

MENSCHEN IN PREKÄREN LEBENSLAGEN OHNE MOOS NIX LOS! MENSCHEN IN PREKÄREN LEBENSLAGEN MACHT HARTZ IV KRANK? GESUNDHEITLICHE EINSCHRÄNKUNGEN VON LEISTUNGSBEZIEHENDEN Frank Jäger, Wuppertal ZAHLEN UND FAKTEN: LANGZEITARBEITSLOSIGKEIT Die

Mehr

Integrierte Gesundheits- und Arbeitsförderung einer Optionskommune

Integrierte Gesundheits- und Arbeitsförderung einer Optionskommune Integrierte Gesundheits- und Arbeitsförderung einer Optionskommune Public-Health-Kongress Armut und Gesundheit Berlin Fachforum: Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen vier kommunale Ansätze Lisa Schwermer,

Mehr

Die Pflegestatistik in Sachsen historische Aspekte, methodische Ansätze und mögliche Aussagen zu Pflegeangeboten und -bedarf

Die Pflegestatistik in Sachsen historische Aspekte, methodische Ansätze und mögliche Aussagen zu Pflegeangeboten und -bedarf Die Pflegestatistik in Sachsen historische Aspekte, methodische Ansätze und mögliche Aussagen zu Pflegeangeboten und -bedarf 30.11.2018 Titelbild: Panthermedia/ Arne Trautmann Datenbasis für Aussagen zur

Mehr

Landkreisinformation. Landkreis Görlitz

Landkreisinformation. Landkreis Görlitz Landkreisinformation Landkreis Görlitz Landkreis Görlitz Bevölkerung im Landkreis Görlitz am 31. Dezember 2025 nach Gemeinden Gebietsstand 1. Januar 2010 Ländlicher Raum Gemeinden mit weniger als 5 000

Mehr

BAG W Positionspapier

BAG W Positionspapier BAG W Positionspapier Kommentar Forum A IV am 16.11.2017 in Berlin Rotraud Kießling Referentin Schuldnerberatung, Straffälligenhilfe, Wohnungsnotfallhilfe Diakonisches Werk der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens

Mehr

Landkreisinformation. Vogtlandkreis

Landkreisinformation. Vogtlandkreis Landkreisinformation Vogtlandkreis Bevölkerung im Vogtlandkreis am 31. Dezember 2025 nach Gemeinden Gebietsstand 1. Januar 2010 Kartengrundlage: Verwaltungsgrenzen GeoSN 2010 Quelle: 5. Regionalisierte

Mehr

Arbeitslosigkeit macht krank

Arbeitslosigkeit macht krank Ausgangslage Arbeitslosigkeit macht krank Der Gesundheitszustand und damit die Beschäftigungsfähigkeit verschlechtern sich mit zunehmender Dauer der Arbeitslosigkeit und damit auch die Vermittlungschancen

Mehr

Integration in Sachsen aktueller Stand

Integration in Sachsen aktueller Stand Integration in Sachsen aktueller Stand Organisation des Geschäftsbereichs Gleichstellung und Integration (Auszug) Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Leiter des Geschäftsbereichs Referat

Mehr

Gesundheit bei Langzeitarbeitslosen: Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in Bremen

Gesundheit bei Langzeitarbeitslosen: Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in Bremen Gesundheit bei Langzeitarbeitslosen: Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in Bremen Präventionskonferenz Bremen 2017; Workshop 1 im Auftrag der Beteiligten der Landesrahmenvereinbarung Bremen:

Mehr

Alleinerziehende in der Grundsicherung für Arbeitsuchende

Alleinerziehende in der Grundsicherung für Arbeitsuchende Alleinerziehende in der Grundsicherung für Arbeitsuchende Fachveranstaltung des Netzwerkprojektes IBA Integriertes Beratungsangebot für Alleinerziehende Torsten Lietzmann 5.10.2012, Erlangen Zentrale Fragen:

Mehr

Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.v.

Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.v. tt)ß'ca ~ca-[\v (, c..,ma,cj+- t.u.v.(~ru()~fl~(~) 2)0v;l ~ Rvf.1"L z_.o.u. 1 VJt../.. tjo{,("'-ft:&-ltf- Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.v. Könneritzstraße 5 ""1\ L\1 ar o. 01067

Mehr

Arbeitslosigkeit, berufliche Qualifikation und Gesundheit

Arbeitslosigkeit, berufliche Qualifikation und Gesundheit Arbeitslosigkeit, berufliche Qualifikation und Gesundheit Eine Analyse auf Basis von Daten der Studie "Gesundheit in Deutschland aktuell" (GEDA) aus den Jahren 2010 und 2012 01.06.2017 Julia Dobrindt -

Mehr

Landkreisinformation. Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Landkreisinformation. Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Landkreisinformation Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Bevölkerung im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge am 31. Dezember 2025 nach Gemeinden Gebietsstand 1. Januar 2010 Kartengrundlage:

Mehr

Landkreisinformation. Landkreis Meißen

Landkreisinformation. Landkreis Meißen Landkreisinformation Landkreis Meißen Bevölkerung im Landkreis Meißen am 31. Dezember 2025 nach Gemeinden Gebietsstand 1. Januar 2010 Kartengrundlage: Verwaltungsgrenzen GeoSN 2010 Quelle: 5. Regionalisierte

Mehr

1/9. Frauen mit Kind/ern beziehen überdurchschnittlich häufig Arbeitslosengeld II

1/9. Frauen mit Kind/ern beziehen überdurchschnittlich häufig Arbeitslosengeld II 1/9 mit Kind/ern beziehen überdurchschnittlich häufig Arbeitslosengeld II in Deutschland (213), in Prozent 3 DEUTSCHLAND 2 2 14,6 1 6,9 9,1 7,4 2,2 Alleinlebend 1,4 1,7 2,1 2,2 1,8 2,2 mit Partner, ohne

Mehr

Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit Cornelia Lohse Umsetzung Präventionsgesetz in Sachsen

Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit Cornelia Lohse Umsetzung Präventionsgesetz in Sachsen Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit Cornelia Lohse 01.12.2017 Umsetzung Präventionsgesetz in Sachsen Zentrale Handlungsansätze der BA zur Gesundheitsorientierung basieren auf drei Säulen

Mehr

Erwerbslosigkeit, Gesundheit und Präventionspotenziale

Erwerbslosigkeit, Gesundheit und Präventionspotenziale in VS VERLAG Alfons Hollederer Erwerbslosigkeit, Gesundheit und Präventionspotenziale Ergebnisse des Mikrozensus 2005 Inhaltsverzeichnis Vorwort 10 Zusammenfassung 13 1 Stand der Forschung zu Arbeitslosigkeit

Mehr

STATISTISCHES LANDESAMT

STATISTISCHES LANDESAMT STATISTISCHES LANDESAMT Inhalt Seite Vorbemerkungen 2 Erläuterungen 2 Tabellen Empfänger von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt (3. Kapitel SGB XII) 1. Empfänger von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt

Mehr

1 Allgemeine statistische Angaben

1 Allgemeine statistische Angaben 1.1 Fläche und Bevölkerung 1 Allgemeine statistische Angaben 1.1 Fläche und Bevölkerung 1 Sachsen nimmt mit einer Fläche von 18 420 km² und einem Bundesanteil von 5,2 Prozent den 10. Platz in der Größenordnung

Mehr

Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten

Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten Der bundesweite Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten und sein Leitthema Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen Stefan Bräunling, 9. Juni 2010 Der Kooperationsverbund Gesundheitsförderung

Mehr