Den großen Schlepper mieten?
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- Carl Fuhrmann
- vor 9 Jahren
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Transkript
1 Technik Den großen Schlepper mieten? Je größer der Schlepper, desto höher die Kosten. Da will der Kauf gut überlegt sein. Auch kleine Betriebe können mit einem Großschlepper schlagkräftig arbeiten. Wir haben Vor- und Nachteile von Schleppergemeinschaft und Miete untersucht. Wer wünscht ihn sich nicht, den großen, leistungsstarken Schlepper. Aber was tun, wenn er auf dem eigenen Betrieb nicht ausgelastet wird und sich schlicht nicht rechnet? Maschinen gemeinsam nutzen ist in der Landwirtschaft schon lange üblich. Vor allem Bodenbearbeitungsgeräte werden gerne gemeinsam genutzt. Bei Schleppern sieht die Sache dagegen anders aus. Viele Landwirte haben Angst, mit einer Gemeinschaftsmaschine nicht zum richtigen Zeitpunkt auf den Acker zu kommen. Mit den Mietschleppern ist es ähnlich. Einige Betriebe nutzen sie und vor allem die Maschinenringen hängen sich rein, um das Konzept voran zu bringen. Wo sich die Mietschlepper dann einmal etabliert haben, erreichen sie auch eine ganz gute Auslastung. Trotzdem: Bei den Kooperationen im Schlepperbereich ist noch längst nicht das gesamte Potenzial genutzt. Dabei liegen viele Vorteile der Miet- und Gemeinschaftsmaschinen besonders für kleine und mittlere Betriebe auf der Hand: n Geringere Stundenkosten durch höhere Auslastung, n Nutzung der neuesten Technik, n größere Schlagkraft n und geringerer Verbrauch pro ha. Neben den gemeinsamen Vorteilen, zeichnen sich beide Konzepte auch durch eigene Besonderheiten und Nachteile aus. Wir stellen Maschinengemeinschaft und Miete gegenüber und haben drei Betriebe besucht, die einen Ackerschlepper mieten oder gemeinsam nutzen. 84 top agrar 10/2009
2 Kontingente für die Planung Seit 10 Jahren bietet der Maschinenring Vilsbiburg zusammen mit einem örtlichen Landmaschinenhändler seinen Mitgliedern einen Mietschlepper an. Aktuell kommt ein Case CVX 150 zum Einsatz. Um die Planung zu erleichtern, können die Mitglieder zur Hauptsaison im Herbst Stundenanteile für die Maschine zeichnen. Georg Scheidhammer:» Der Mietschlepper kann Betriebe in einer Wachstumsphase finanziell entlasten. «Dazu melden die Landwirte bis August ihren voraussichtlichen Bedarf an Schlepperstunden für die Herbstbestellung an. Für die Hälfte des Kontingents zahlen sie dann bereits vorab den Stundensatz von 22. Landwirte mit einem Stundenkontingent werden bei der Einsatzplanung des Schleppers bevorzugt, erläutert Geschäftführer Georg Scheidhammer das Konzept. Im Schnitt zeich- MR-Geschäftsführer Georg Scheidhammer und Landmaschinenhändler Johann Geier organisieren den Mietschlepper. nen 12 bis 18 Landwirte jedes Jahr Stundenkontingente. Wer ohne Kontingent kurzfristig die Maschine nutzen will, muss mit Wartezeiten rechnen. Zu Spitzenzeiten versucht der Maschinenring zusammen mit dem Händler einen zweiten Schlepper bereitzustellen. Der Mietschlepper kommt damit auf eine Auslastung von ca. 600 Stunden. In der Saison wird der Schlepper meist von Mieter zu Mieter weitergereicht. Eine grobe Reinigung und das Volltanken sind dabei Pflicht. Als zusätzlichen Service stellen Maschinenring und Händler einen Pflug zur Verfügung. Der Pflug kostet den Mieter dabei etwa 20 pro Hektar zusätzlich. Viele unserer Mieter arbeiten jedes Jahr mit dem Mietschlepper. Er ist aber auch eine Übergangslösung, wenn im Betrieb gerade nicht genug Mittel für einen eigenen, größeren Schlepper zur Verfügung stehen, so Scheidhammer. Mit der Mietmaschine können sich die Betriebe während einer Wachstumsphase also zunächst auf die Investition in den Stall konzentrieren. Geringe Auslastung: Mieten Speziell Betriebe, die einen großen Ackerschlepper nur wenige Stunden im Jahr benötigen, sollten über die Miete einer Maschine nachdenken. Oft bieten Maschinenringe entsprechende Schlepper schon mit dem passenden Arbeitsgerät an. Für einen 150 PS-Schlepper liegen die Mietpreise bei etwa 15 bis 25 pro Stunde plus Diesel und Anbaugerät. Je nach Arbeit müssen Sie also mit etwa 25 bis 40 pro Stunde für den Schlepper rechnen. Der eigene Schlepper läge bei schlechter Auslastung deutlich darüber. Im Vergleich zum Kauf fahren Sie mit der Miete bis zu einer Auslastung von etwa 300 Stunden im Jahr rein rechnerisch günstiger. Auch für kleine oder Nebenerwerbsbetriebe bietet sich die Miete besonders an. Durch den großen Schlepper sind Sie sehr viel schlagkräftiger. Das spart wertvolle Arbeitszeit für den Hauptberuf oder andere Betriebszweige. Beachten müssen Sie die Verfügbarkeit des Schleppers. Bei den meisten Mietmaschinen geht die Hochsaison von August bis Ende Oktober, wenn es an die Bodenbearbeitung geht. Wenn Sie den Schlepper in dieser Zeit kurzfristig ordern, kann es zu Wartezeiten kommen. Versuchen Sie also nach Möglichkeit, längerfristig den Einsatz zu planen. Das wird um so schwieriger, je weniger Feldarbeitstage Ihnen zur Verfügung stehen. Wenn das Wetter mal nicht mitspielt, wird es Leasing & Miete Alternativ zu Miete oder Kauf können Sie den Schlepper auch leasen. Die Unterschiede: Beim Leasing bleibt der Schlepper im Eigentum des Leasinggebers, bei Ihnen liegt aber die alleinige Nutzung. Sie zahlen, meist monatlich, eine Leasingrate. Leasinggeber kann der Hersteller, eine Bank oder ein Finanzdienstleister sein. Leasingverträge haben einen ähnlichen Charakter wie Mietverträge. Der Leasinggeber überträgt aber zusätzlich die Gewährleistungsansprüche und die Wartung und Instandsetzung auf den Leasingnehmer. Wenn Sie also einen Schlepper leasen, sind Sie für die Wartung zuständig, als wäre es Ihr eigener. eng für den Mietschlepper. Dann müssen Sie ihn nehmen, wann Sie ihn kriegen können. Das kann dann auch mal eine Nachtschicht bedeuten. Unser Tipp: Wenn Sie neu in die Miete einsteigen, sprechen Sie vor der Saison mit dem Vermieter. Er kann Ihnen eine Einschätzung der Verfügbarkeit liefern. Tau- Sie dürfen aber auch die Garantieleistungen in Anspruch nehmen. Steuerlich können Sie die Leasingraten als Betriebsausgaben geltend machen, genau wie bei der Miete. In Ihrer Bilanz taucht der neue Leasingschlepper nicht auf, Abschreibungen nimmt der Leasinggeber als Eigentümer vor. Vorsicht: Leasing lohnt sich für Sie nur dann, wenn: n Der Leasingzinssatz günstig ist, n der Restwert nicht zu niedrig angesetzt wird, n Sie einen hohen Steuersatz zahlen, sich die Leasingrate also entsprechend hoch steuermindernd auswirkt, und n Sie Ihre Kreditlinie schonen müssen. Sprechen Sie unbedingt vorher mit Ihrem Steuerberater. top agrar 10/
3 Technik Miete als Dauerlösung Frank Lothes betreibt im Oberfränkischen Schnabelwaid ein Lohnunternehmen und bewirtschaftet mit seinem Vater einen Betrieb. Da das Lohnunternehmen hauptsächlich Güllefässer vermietet, ist ein großer Schlepper unerlässlich. Viele Betriebe leihen bei uns nur das Güllefass. Trotzdem muss ich gerade für die großen Fässer auch den Schlepper mit anbieten können, schildert Lothes seine Situation. Die Auslastung der Maschine liegt damit bei etwa 500 h im Jahr. Ein Neukauf kam für den Praktiker deshalb aus wirtschaftlichen Gründen nicht in Frage. Zunächst sah sich Lothes deshalb vor zwei Jahren auf dem Gebrauchtmarkt um. Direkt nach dem Kauf eines 260 PS-Gebrauchtschleppers hatte dieser einen kapitalen Getriebeschaden. Der Verkäufer musste die Maschine zu- Der Mietschlepper schafft für Frank Lothes freies Kapital für Investitionen. schen Sie sich auch mit Berufskollegen aus, die den Mietschlepper bereits nutzen. Die Vermieter stationieren ihren Schlepper meist bei einem Landwirt oder Landmaschinenhändler. Dieser übernimmt dann auch die Wartung. Gibt es keinen direkten Nachmieter, geht der Schlepper nach der Mietzeit zurück an seinen Stützpunkt. In der Saison erfolgt die Übergabe meist direkt an den nächsten Mieter. Zusätzlich zum Schlepper bieten die meisten Mietanbieter die passenden Anbaugeräte wie Pflug und Grubber mit an. Durch die gemeinsame Nutzung ergibt sich hier weiteres Einsparpotenzial. Miete heißt aber nicht unbedingt, dass Sie den Schlepper mit anderen teilen müssen. Wenn Sie eine gute Auslastung erreichen, können Sie eine Maschine auch alleine mieten. Abgerechnet wird nach Stunden, wobei eine Mindestauslastung zugrunde liegt. Mieten Sie also zum Beispiel für einen Monat einen Schlepper, sind vielleicht 200 Stunden im Preis inbegriffen, Mehrstunden kosten extra. Fahren Sie weniger, gibt es dagegen keine Erstattung. Dieses Modell kann auch interessant sein, um eine eventuelle Maschinengemeinschaft vorher einmal auszuprobieren. Mieten Sie den Schlepper, dann sehen Sie ohne großes Risiko, wie es läuft. Von der steuerlichen Seite her ähnelt die Miete dem Leasing. Sie können die Ausgaben voll als Aufwand verbuchen. Sie benötigen außerdem keine Fremdfinanzierung. Dies ist interessant, wenn Sie Ihre Kreditlinie bereits weit ausgeschöpft haben oder die Preise wie zurzeit niedrig sind. Stark in der Gemeinschaft Eine weitere Alternative zum Neukauf ist die Maschinengemeinschaft. Vorteil gegenüber der Miete: Die Zahl der Nutzer ist jedes Jahr gleich. Das vereinfacht die Planung. Eine Gemeinschaft kann auch für größere Betriebe interessant sein. Oft kann zusammen ein sehr großer Ackerschlepper angeschafft werden, der deutlich mehr Flächenleistung bringt. Das spart Arbeitszeit für andere Betriebszwei- Gemeinschaft Vorteile: Zusammensetzung der Betriebe genau nach Maschinenbedarf; Enge Zusammenarbeit, gleiche Mitgliederzahl, gute Planbarkeit; Sehr hohe Flächenleistung durch sehr großen Schlepper; Gemeinschaftsbetriebe liegen meist nah beieinander; Austausch von Arbeitskraft einfach möglich. Nachteile: Höherer Aufwand für die Mitglieder; Ein Mitglied muss Koordination übernehmen; Regelmäßige Einzahlungen nötig. 86 top agrar 10/2009
4 rücknehmen. Lothes handelte dann zusammen mit seinem John Deere-Händler vor Ort ein Mietkonzept für einen 7530 Premium aus. Der Unternehmer nutzt die Maschine mindestens 500 h im Jahr und zahlt pro Stunde etwa 23 netto. Wartung und Reparaturen sind in diesem Preis mit inbegriffen. Das Mietkonzept bietet den Vorteil, dass kein Kapital im Schlepper gebunden ist. Das Geld steht für die Anschaffung von Mietmaschinen mit hoher Stundenleistung zur Verfügung. Außerdem kann Lothes den Schlepper zu einem konkurrenzfähigen Preis weiter vermieten. Ein Vorteil für seine Kunden. Dies wäre bei einem Kauf schwer geworden, da die Auslastung fehlt. Frank Lothes:» Ich brauche den Schlepper, erreiche aber die Auslastung nicht. «ge. Allerdings muss die Gemeinschaft dann meist auch die passenden Maschinen mit anschaffen. Optimal ist es, wenn eine Gemeinschaft aus Betrieben mit verschiedenen Schwerpunkten besteht. Rinder- und Schweinehalter haben zum Beispiel unterschiedliche Fruchtfolgen und damit auch unterschiedlichen Bedarf am Gemeinschaftsschlepper. Das schafft mehr Freiraum in stressigen Zeiten und es gibt weniger Reibungspunkte innerhalb der Gemeinschaft. Im Gegensatz zur Miete ist bei der Gemeinschaft der Organisationsaufwand für das einzelne Mitglied höher. Zunächst oder Miete Vorteile: Kaum Verwaltungsaufwand; Höhere Flächenleistung als eigener Schlepper; Keine vertraglichen Bindungen; Koordination des Einsatzes durch den Vermieter; Abrechnung nur nach Aufwand, keine regelmäßigen Zahlungen. Nachteile: Kurzfristige Verfügbarkeit des Schleppers nicht immer gegeben; Mietbetriebe liegen evt. weit auseinander: Straßenfahrten; Es muss ein Mietanbieter in der Nähe sein. top agrar 10/
5 müssen Sie Mitstreiter finden, die an einem gemeinsamen Schlepper interessiert sind. Dann folgt die Frage der Finanzierung. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: n Die Gemeinschaft finanziert die Maschine über eine Bank. Jedes Mitglied muss in regelmäßigen Abständen, zum Beispiel monatlich, Geld einzahlen. So wird der Kapitaldienst gedeckt. n Jedes Mitglied finanziert seinen Anteil am Schlepper selbst. Die Gemeinschaft erhält dadurch genug Barmittel, um den Schlepper zu kaufen. Oft ist es günstiger, wenn der Schlepper zusammen finanziert wird. Die Gemeinschaft kann mit mehreren Banken verhandeln und einen günstigen Zinssatz rausholen. Auch Bearbeitungsgebühren lassen sich durch einen gemeinsamen Kredit reduzieren. Da es bei der Maschinengemeinschaft oft ums Geld geht, sind klare Regelungen wichtig. Legen Sie auch bei kleinen Gemeinschaften am besten alles schriftlich fest. Für die Abrechnung sind verschiedene Modelle möglich. Sehr einfach ist eine Aufteilung der Kosten nach dem Anteil der Betriebsfläche. Dies wird aber besonders beim Schlepper der unterschiedlichen Intensität der Betriebe nicht gerecht. Einigen Sie sich also am besten auf einen Stundensatz. Mindestens ein Mal im Jahr müssen Sie dann mit den anderen Mitgliedern zusammen kommen und abrechnen. Eventuelle monatliche Vorrauszahlungen werden dann angerechnet. Unterschätzen Sie bei der Maschinengemeinschaft nicht das tägliche Geschäft. Oft gibt es hier Unstimmigkeiten. Jeder hat zum Beispiel andere Ansichten darüber, wie sauber der Schlepper übergeben werden muss. Auch das Abschmieren der Maschinen wird vielleicht mal vergessen. Legen Sie hier gemeinsam Standards fest, an die sich alle halten müssen. Sprechen Sie Probleme offen an. Steuerlich gibt es verschiedene Modelle für die Maschinengemeinschaft. Dabei kommt es auch darauf an, ob die Gemeinschaft noch für Dritte tätig ist. Dann ist sie selbst ein Unternehmen und wird anders behandelt als eine reine Bruchteilsgemeinschaft. Günstig ist eine Form, die den einfachen Ein- und Ausstieg von Mitgliedern zulässt, ohne dass gleich die Gemeinschaft aufgelöst werden muss. Beraten Sie sich hier am besten frühzeitig mit einem erfahrenen Steuerberater. F. Berning Fünf Betriebe ein Schlepper In Bad Neustadt an der Saale bewirtschaftet Klaus Rothaupt zusammen mit seinem Sohn einen Milchviehbetrieb mit 60 Kühen, 100 ha Acker und 20 ha Grünland. In einer Maschinengemeinschaft teilt er sich einen Fendt 926 mit vier weiteren Landwirten. Im Jahr 2002 stand für Rothaupt die Investition in einen Ackerschlepper an. Um die Kosten niedrig zu halten, machte ich mich auf die Suche nach Kooperationspartnern, sagt Klaus Rothaupt. Schließlich startete er mit vier weiteren Landwirten die Maschinengemeinschaft Agricola, zum Ausprobieren zunächst mit einem Mietschlepper. Bereits nach einem Jahr stand der Erfolg fest. Die Gemeinschaft wuchs. Um die Stundenkosten zu senken, wurde der Schlepper gekauft. Die Gemeinschaft finanzierte den Kaufpreis über ein Annuitätendarlehen 88 top agrar 10/2009
6 bei der örtlichen Raiffeisenbank. Es entstehen jeden Monat die gleichen Finanzierungsbelastungen. Das erleichtert die Planung und Umlage auf die Mitglieder. Zur Zusammen mit vier anderen Landwirten schaffte Klaus Rothaupt einen Großschlepper und passende Maschinen an. Deckung der Finanzierung zahlt jedes Mitglied jeden Monat einen Abschlag auf die Nutzung. Die Höhe richtet sich nach Erfahrungswerten aus dem Vorjahr und beträgt im Schnitt etwa 650 pro Betrieb und Monat für den Schlepper und weitere Maschinen. Ein Mal pro Jahr wird dann abgerechnet. Für die Mitglieder entstehen Stundenkosten von etwa 22, rechnet Rothaupt vor. Diesel zahlt jeder Betrieb selbst. In den ersten Jahren war der Schlepper in einer Maschinenbruchversicherung versichert. Aber auch hier fand die Gemeinschaft eine günstigere Lösung. Alle Betrieb haben das Risiko mittlerweile über Gewahrsamschäden in der Betriebshaftpflicht abgesichert. Die Versicherungen zahlen dabei 4/5 des Schadens. Der Eigenanteil von 1/5 entspricht dem Anteil an der Maschine. Zurzeit koordiniert Rothaupt den Einsatz der Maschine. In Stoßzeiten muss man sich dann schon mal einigen. Steht das Grubbern der Rapsflächen an, sehen wir zu, dass das erst auf allen Betrieben erledigt wird. Erst dann kommen die Getreideflächen dran, erklärt der Landwirt das System der Gemeinschaft. Klaus Rothaupt:» Die hohe Flächenleistung schafft Arbeitszeit für den Stall. «Einen Vorteil sehen die Mitglieder auch im gelegentlichen Austausch von Arbeitskräften. Ist es auf einem Betrieb zeitlich mal eng, findet sich oft noch ein Fahrer für den Schlepper auf den anderen Betrieben. Die Arbeitszeit wird dann einzeln abgerechnet. Um den Großschlepper optimal auszulasten, investierte die Gemeinschaft auch in einen Pflug, einen Grubber und ein geschobenes 9-m-Mähwerk. top agrar 10/
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