Technische Informationen
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- Alexandra Brodbeck
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1 Detailübersicht ww Detailübersicht Serviceleistungen für 144 Planungs- und Installationshinweise für Fettabscheideranlagen Einbaugründe 145 Einbaupfl ichtige Betriebe 146 Funktionsprinzip von Fettabscheideranlagen nach DIN EN 125 bzw. DIN Funktionsbeschreibung, Einbauvorschlag, Nenngrößen- und Werkstoffvarianten, Auswahltipps und Zubehör Fettabscheideranlage TECEbasika BASIC (Freiaufstellung) Fettabscheideranlage TECEbasika BASIC (Erdeinbau) Fettabscheideranlage TECEbasika CLASSIC (Freiaufstellung) Fettabscheideranlage TECEbasika PREMIUM (Freiaufstellung) Fettabscheideranlage TECEbasika PREMIUM Plus (Freiaufstellung) Fettabscheideranlage TECEbasika PRAKTIKA (Freiaufstellung) Fettabscheideranlage TECEbasika PRAKTIKA Plus (Freiaufstellung) Übersicht der Bauformen praxisgerechte Möglichkeiten zur Einbringung 156 Werkstoffvorteile Kunststoff PE-HD 157 Werkstoffvorteile Edelstahl V4A 15 Einleitungs- und Anwendungsbegrenzungen 159 Auswahl des Einbauortes, Auswahl der Bauform zur Einbringung 160 Allgemeine Normanforderungen für Planung und Installation Normanforderungen für Betrieb, Wartung und Entsorgung 164 Bemessung nach DIN EN Auswahlhilfe Auszug aus Referenzliste 172 Planungs- und Installationshinweise für Stärkeabscheideranlagen Bemessung nach TECE-Werksnorm Auswahlhilfe 175 Planungs- und Installationshinweise für Leichtflüssigkeitsabscheideranlagen Seite Einbaugründe, Einbaupfl ichtige Betriebe 176 Planungshinweise Normenübersicht und Bemessung 177 Installationshinweise 17 Normanforderungen für Betrieb, Wartung und Entsorgung
2 Unsere kundenorientierten Serviceleistungen für Serviceleistung Beschreibung Art.-Nr. 1. Vor-Ort-Beratung durch technischen Fachberater Terminvereinbarung mit Planer, Bauausführung und Bauherr Technische Beratung zur Bemessung und Auswahl von, Planungstipps Bereitstellung von Planungsunterlagen, Planungshilfen 2. Bemessung und Auswahl von Manuelle Berechnung der richtigen Nenngröße NS mit Hilfe des TECE-Bemessungsbogens (Fettabscheideranlagen, Stärkeabscheideranlagen, Leichtfl üssigkeitsabscheideranlagen) Automatische Berechnung der richtigen Nenngröße NS mit Hilfe der TECE-Berechnungs-Software (Fettabscheideranlagen) Unterstützung bei der Auswahl der optimalen Anlagenart, Ausführung, Werkstoffvariante und Bauform entsprechend den individuellen Gegebenheiten und Kundenanforderungen 3. Inbetriebnahme und Ersteinweisung Inbetriebnahme Überprüfung der korrekten Aufstellung, der sanitärseitigen Anschlüsse, der Elektroinstallation und der elektrischen Schaltfunktionen, Funktionsprüfung Übergabe der Bedienungsanleitung, Betriebstagebuch und Einweisung Fertigmontage vor Ort, Inbetriebnahme und Ersteinweisung Fertigmontage von mehrteiligen am Aufstellort Inbetriebnahme einer voll funktionsfähigen Abscheideranlage (Funktionsprüfung, Befüllung mit Wasser, Dichtheitsprüfung, etc.) Übergabe der Bedienungsanleitung, Betriebstagebuch und Einweisung Vor-Ort-Verschweißung der Abscheideranlage Lieferung der einzelnen Anlagenteile Vor-Ort-Verschweißung der Abscheideranlage Inbetriebnahme einer voll funktionsfähigen Abscheideranlage (Funktionsprüfung, Befüllung mit Wasser, Dichtheitsprüfung, etc.) 6. Wartung und Instandhaltung Die Fettabscheideranlage ist jährlich entsprechend den Herstellervorgaben durch einen Sachkundigen 1 zu warten. Vollständige Entleerung und Reinigung der Fettabscheideranlage, Zustands- und Funktionsprüfung 7. Generalinspektion Vor Inbetriebnahme und danach in regelmäßigen Abständen von < 5 Jahren sind Fettabscheideranlagen nach Normanforderung durch einen Fachkundigen 2 auf ihren ordnungsgemäßen Zustand sowie sachgemäßen Betrieb zu prüfen. Vollständige Entleerung und Reinigung der Fettabscheideranlage, Zustands- und Funktionsprüfung durch Fachkundigen Definitionen: 1 ) Sachkundiger: Als Sachkundige werden Personen des Betreibers oder beauftragter Dritter angesehen, die aufgrund ihrer Ausbildung, ihrer Kenntnisse und ihrer durch praktische Tätigkeit gewonnenen Erfahrungen gewährleisten, dass sie die Bewertungen oder Prüfungen im jeweiligen Sachgebiet sachgerecht durchführen. Die Sachkundeschulung wird u.a. von TECE angeboten, siehe Schulungen / Seminare TECE. 2 ) Fachkundiger: Als Fachkundige werden Mitarbeiter betreiberunabhängiger Betriebe, Sachverständige oder sonstige Institutionen bezeichnet, die nachweislich über die erforderlichen Fachkenntnisse für Betrieb, Wartung und Überprüfung von verfügen. 144
3 Einbaupfl ichtige Betriebe für Fettabscheideranlagen DIN EN 125-2, Abs. 4 Einsatzbedingungen für Fette sind immer dann einzusetzen, wenn Fette und Öle pflanzlichen und tierischen Ursprungs aus dem Schmutzwasser zurückgehalten werden müssen. Dies gilt für Betriebe gewerblicher und industrieller Art, z.b. für Küchenbetriebe, Einbaupflichtige Betriebe (nach DIN EN 125-2, Abs. 4) Betriebe gewerblicher und industrieller Art, die Abwasser in das öffentliche Kanalnetz einleiten, müssen durch geeignete Vorbehandlungsanlagen dafür sorgen, dass Stoffe und Flüssigkeiten, die umweltschädliche oder belästigende Ausdünstungen / Gerüche verursachen, Baustoffe und Entwässerungsanlagen nicht angreifen bzw. den Betrieb stören und nicht in die Leitungen eindringen. Somit sind prinzipiell in gewerblichen Betrieben, in denen fetthaltiges Abwasser anfällt, Fettabscheideranlagen nach DIN EN 125 einzubauen, um eine Zurückhaltung von Fetten und Ölen tierischen oder pfl anzlichen Ursprungs aus dem Abwasser zu gewährleisten. Küchenbetriebe und Großküchen, z.b. Hotels, Gaststätten, Autobahnraststätten, Kantinen, Mensen, etc. Grill-, Brat- und Frittierküchen Speiseausgabestellen mit Rücklaufgeschirr Metzgereien mit und ohne Schlachtung Fleisch- und Wurstfabriken mit und ohne Schlachtung Schlachthöfe Gefl ügelschlachtereien Tierkörperverwertungen Knochen- und Leimsiedereien Seifen- und Stearinfabriken Darmzubereitungsanlagen Ölmühlen Speiseölraffi nerien Margarinefabriken Konservenfabriken Fertiggerichtherstellungen Fritten- und Chipserzeugungen Erdnussröstereien Betriebe mit besonderen Anforderungen (nach DIN EN 125-2, Abs. 4) Anwendungsbegrenzungen Fischverwertungsbetriebe Molkereien, Käsereien, Fischverarbeitungsbetriebe, Verpfl egungsbetriebe mit reinem Spülbetrieb, Küchenabfall-Aufbereitungsanlagen Fleischereien, Schlachthöfe oder Fleischwarenfabriken mit Schlachtung sowie sonstige Betriebe mit erhöhtem Schlammanfall Bei Fettabscheideranlagen, bei denen das zugeführte Abwasser rasch faulende Sinkstoffe enthält, ist kein Schlammfang vorzuschalten. Jedoch ist bei diesem Einsatz von Fettabscheideranlagen ein Siebkorb oder eine Siebanlage vorzuschalten, um grobe Stoffe zurückzuhalten. Alle zurückgehaltenen Feststoffe sollten regelmäßig entnommen und der Fettabscheider in Betriebspausen sollte geleert und gründlich mit Frischwasser gespült werden, um Fäulnis zu vermeiden. Abwasser, bei dem ein hoher Anteil der Fette / Öle in nicht abscheidbarer (also in emulgierter Form) vorliegt, wird in Fettabscheideranlagen (nach dem Schwerkraftprinzip) nur unter bestimmten Voraussetzungen effektiv behandelt. Eine weitere (weitergehende) Abwasserbehandlung kann erforderlich werden. Bei Betrieben mit erhöhtem Schlammanfall ist ein doppelter Schlammfang vorzusehen. 145
4 Einbaugründe für Fettabscheideranlagen Warum müssen Fettabscheideranlagen eingesetzt werden? DIN , Abs für Fette Kommunale Entwässerungssatzung (Beispiel) In Betrieben, in denen fetthaltiges Abwasser anfällt, sind für Fette nach DIN EN 125 und DIN zu bemessen, einzubauen und zu warten. In die öffentliche Entwässerungsanlage dürfen Stoffe nicht eingeleitet oder eingebracht werden, die den Betrieb der Entwässerungsanlage erschweren, behindern oder beeinträchtigen, Dieses Verbot gilt insbesondere für Abwasser aus Industrie- und Gewerbebetrieben, das aufschwimmende Fette und Öle enthält Öle und Fette beeinträchtigen den Betrieb von Entwässerungsanlagen Anteilig nimmt der Gehalt an Fetten im Abwasser laut einer Untersuchung der Deutschen Bundesstiftung für Umwelt (DBU / Osnabrück) seit 1992 ständig zu und damit auch der Fettgehalt im Abwasser. Fette und Öle lagern sich in den Abwasser-Rohrleitungen, Hebeanlagen und Pumpwerken ab und können dort durch Leitungsverstopfung oder durch die Bildung von aggressiven Fettsäuren zu enormen Problemen und Schädigungen führen. Fettablagerungen in Rohrleitungen Fette und Öle im Abwasser sind oft die Ursachen für hohe Wasserschäden, Betriebsausfälle und aufwändige Reparaturen! Begründung: Die im Abwasser befi ndlichen Fett- und Ölanteile tierischen und pfl anzlichen Ursprungs setzen sich an den kalten Rohrleitungswänden ab. Durch das sich absetzende Fett bilden sich Verkrustungen, wodurch sich der Rohrquerschnitt verkleinert, was eine Rohrverstopfung zur Folge hat. Fettablagerungen in Hebeanlagen und Pumpwerken Bei einer längeren Verweildauer von Ölen und Fetten in den Entwässerungsanlagen kommt es zu Oxidationsreaktionen sowie zu einem biochemischen Fettsäureabbau. Dies kann zum einen zu sehr unangenehmen Geruchbelästigungen führen, und zum anderen werden durch die sehr aggressiven Fettsäuren die fettsäureunbeständigen Materialien der Entwässerungsanlagen angegriffen. Öle und Fette behindern die Leistung von Kläranlagen Bei vielen Kläranlagen leidet die Funktionsweise vermehrt unter der Bildung von Blähschlamm, Schwimmschlamm oder Schaum, welcher durch die lipophilen Stoffe direkt oder indirekt über eine Umsetzung zu Fettsäuren unterstützt wird. Darüber hinaus führen hohe Fett- und Ölanteile organischen Ursprungs im Abwasser zu einer Benetzung des Belebtschlammes, wodurch der freie Sauerstoffaustausch der Bakterien enorm behindert wird. In biologischen Kläranlagen werden lipophile Stoffe verhältnismäßig langsam abgebaut. Überhöhte Fettkonzentrationen im Zulauf zur Schlammfaulung führen zum Schäumen des Faulinhalts. Der zähe Schaum setzt sich somit schlecht ab und beeinträchtigt dadurch die Reinigungsleistung der Kläranlage massiv. 146
5 Bauteile einer Fettabscheideranlage nach DIN EN 125 (ohne Trennung von Schlammfang und Fettabscheider) Eine Fettabscheideranlage nach DIN EN 125 (ohne Trennung zwischen Schlammfang und Fettabscheider) besteht im Wesentlichen aus einem Schlammfang (2), einem Fettabscheiderraum (3) sowie einer Probe nahme-einrichtung (5). Funktionsprinzip Fettabscheideranlage nach DIN EN 125 (ohne Trennung zwischen Schlammfang und Fettabscheider) Zulauf Ablauf Zulauf 2 Schlammfang Einer Fettabscheideranlage darf nur Schmutzwasser aus Küchenbereichen (von Bodenabläufen, Entwässerungsrinnen, Ausgussbecken, Spülen oder Spülmaschinen, Kochkesseln und -behältern) zugeführt werden, aus denen Fette und Öle organischen Ursprungs zurückgehalten werden müssen. Es darf weder fäkalienhaltiges Schmutzwasser (Schwarzwasser), Regenwasser noch Schmutzwasser mit Leichtflüssigkeiten mineralischen Ursprungs eingeleitet werden. Der Schlammfang dient zur Speicherung der abgeschiedenen Sinkstoffe, wie z.b. Essensreste, Knochen, Schlamm etc. Er kann als eigenes Bauwerk dem Fettabscheider vorgeschaltet werden oder als eine mit dem Fettabscheider kombinierte Einheit ausgeführt sein. 3 Fettabscheideraum 4 Probenahme-Einrichtung Im Fettabscheideraum fi ndet die eigentliche physikalische Trennung nach dem Schwerkraftprinzip der Öle und Fette vom Schmutzwasser statt, d.h. abscheidbare Öl- und Fettanteile schwimmen aufgrund ihrer geringeren Dichte als Wasser oben auf. Diese bilden an der Schmutzwasseroberfl äche eine stetig wachselnde Fettschicht, die zwischen den Zulaufund Ablaufeinbauten zurückgehalten wird. Nach DIN , Punkt ist unmittelbar am Ablauf des Fettabscheiders und vor Vermischung mit anderem Abwasser eine Einrichtung zur Probenahme und Inspektion einzubauen. 5 Ablauf zum öffentlichen Kanal 147
6 Funktionsprinzip von Fettabscheideranlagen nach DIN EN 125 (ohne Trennung von Schlammfang und Fettabscheider) / nach DIN (mit Trennung von Schlammfang und Fettabscheider) Eine Fettabscheideranlage arbeitet in aller Regel rein physikalisch nach dem Schwerkraftprinzip (Trennung von Fett und Feststoffe / Schlamm durch den Dichteunterschied), d.h. schwere Schmutzwasserinhaltsstoffe wie z.b. Feststoffe sinken zu Boden, leichte wie z.b. Fette und Öle organischen Ursprungs steigen im Fettabscheideraum nach oben und werden dort bis zur Entsorgung zurückgehalten. Funktionsprinzip Fettabscheideranlage nach DIN EN 125 (ohne Trennung zwischen Schlammfang und Fettabscheider) 1 Einlaufberuhigung 2 Schlammfang Zulauf 3 Fettabscheideraum 4 Gespeicherte Fettschicht 1 5 Tauchrohr für Abwasserablauf (sauberes Abwasser) Ablauf 6 Probeentnahme-Einrichtung nach DIN Funktionsprinzip Fettabscheideranlage nach DIN (mit Trennung zwischen Schlammfang und Fettabscheider) 1 Einlaufberuhigung Zulauf 2 Schlammfang 3 Trennwand Fettabscheideraum 5 Fettschichtdicken-Schauglas 6 Gespeicherte Fettschicht Ablauf 7 Tauchrohr für Abwasserablauf (sauberes Abwasser) Probeentnahme-Einrichtung nach DIN
7 TECEbasika BASIC Fettabscheideranlage ohne Absaugrohr / Entsorgungseinrichtung, Freiaufstellung Einbauvorschlag Fettabscheideranlage TECEbasika BASIC (Freiaufstellung) 1 Fettabscheideranlage TECEbasika BASIC (Freiaufstellung) 2 Entlüftungsleitung 3 Saugleitung vom Entsorgungswagen 4 Probenahme-Einrichtung 5 Hebeanlage TECEbasika-Duo Zulauf 2 6 Rückstauebene 6 Rückstauschleife Funktionsbeschreibung Für die Entleerung der Fettabscheideranlage TECEbasika BASIC werden zuerst die Behälterdeckel mit Spannverschluss geöffnet. Die Entleerung erfolgt dann durch Absaugung des gesamten Fettabscheiderinhalts über einen Saugschlauch des Entsorgungswagens. Werkstoffe / Nenngrößen Edelstahl V4A Bauform eckig: NS 1 Während des Entsorgungsvorganges mit geöffnetem Behälterdeckel ist eine Geruchsbelästigung am Aufstellort unvermeidbar. Die Fettabscheideranlage ist nach der Entleerung komplett zu reinigen und anschließend wieder mit Frischwasser bis zum Überlauf aufzufüllen. Die Reinigung der Anlage erfolgt in regelmäßigen Abständen über die Wartungsöffnungen. Gemäß DIN , Abs sind Fettabscheideranlagen mindestens einmal monatlich, vorzugsweise jedoch alle zwei Wochen, vollständig zu entleeren und zu reinigen. Kunststoff PE-HD Bauform rund: NS 1, 2, 4, 7, 10, 15, 20, 25 Bauform oval: NS 2, 4, 7 Wartung und Instandhaltung siehe Seite 164 Generalinspektion siehe Seite 164 Auswahltipps / Hinweise Die BASIC-Ausführung ist eine preiswerte Lösung, die alle Normanforderungen nach DIN EN erfüllt. Allerdings bietet diese Anlagenausführung keinen Komfort bei der Entsorgung Empfehlung für folgende Betriebe / Aufstellorte: Bei denen die Geruchbelästigung während der Entsorgung keine Rolle spielt Das Einbringen des Saugschlauches vom Entsorgungsfahrzeug unproblematisch ist Zubehör Zubehörteile für mehr Komfort bzw. für die Erfüllung der entsprechenden Normanforderungen, wie z.b. automatische Fülleinrichtung, Fettschichtdicken-Schauglas, Probenahme-Einrichtung, etc. siehe Zubehör Seiten Hebeanlagen TECEbasika siehe Kapitel 9 Vorteile Preiswerte Lösung Einfache Einbringung durch 2- oder 3-teilige Ausführung (bei runder Bauform) Hohe Beständigkeit gegen aggressive Fettsäuren, keine Korrosion Leichte Reinigung durch wachsähnliche Oberfl äche (PE-HD) Einhaltung der jeweiligen Hygienevorschriften durch Einsatz des Materials Edelstahl V4A 149
8 Fettabscheideranlage ohne Absaugrohr / Entsorgungseinrichtung, zum Erdeinbau TECEbasika BASIC Einbauvorschlag Fettabscheideranlage TECEbasika BASIC (Erdeinbau) 1 Fettabscheideranlage TECEbasika BASIC (Erdeinbau) 2 Probenahmeschacht Zulauf 1 2 Funktionsbeschreibung Für die Entleerung der Fettabscheideranlage TECEbasika BASIC werden zuerst die verschraubten Abdeckungen aus Gusseisen mit Betonfüllung geöffnet. Die Entleerung erfolgt durch Absaugung des gesamten Fettabscheiderinhalts über einen Saugschlauch des Entsorgungswagens. Während der Entleerungszeit und geöffneten Abdeckungen ist eine Geruchbelästigung unvermeidbar, die aber im Freien in aller Regel von wenigen Ausnahmen abgesehen unproblematisch ist. Die Fettabscheideranlage ist nach der Entleerung komplett zu reinigen und nach vollständiger Entleerung wieder mit Frischwasser bis zum Überlauf aufzufüllen. Werkstoffe / Nenngrößen Kunststoff PE-HD Bauform rund: NS 2, 4, 7, 10 Sonderlösungen > NS 10 als Doppelanlagen mit Verteilerbauwerk auf Anfrage Die Reinigung der Anlage erfolgt in regelmäßigen Abständen über die Wartungsöffnungen. Gemäß DIN , Abs sind Fettabscheideranlagen mindestens einmal monatlich, vorzugsweise jedoch alle 2 Wochen vollständig zu entleeren und zu reinigen. Wartung und Instandhaltung siehe Seite 164 Generalinspektion siehe Seite 164 Auswahltipps / Hinweise Die BASIC-Ausführung ist eine preiswerte Lösung, die alle Normanforderungen nach DIN EN erfüllt Achten Sie auf kurze Entfernungen zwischen den Abwasseranfallstellen der Küche und Fettabscheider, um Rohrverstopfungen durch Fette zu vermeiden (DIN EN 125-2) Die Abwasserleitungen müssen frostsicher verlegt werden, ggf. sind Leitungs-Begleitheizungen einzubauen Die Abdeckungen müssen geruchdicht verschraubt sein Zubehör Zubehörteile für mehr Komfort bzw. für die Erfüllung der entsprechenden Normanforderungen wie z.b. Probenahmeschacht, etc. siehe Zubehör Seiten Vorteile Preiswerte Lösung In aller Regel unproblematische Entsorgung im Freien, d.h. keine Geruchbelästigung im Gebäude Kein zusätzlicher Kellerraum nötig Hohe Beständigkeit gegen aggressive Fettsäuren, keine Korrosion Leichte Reinigung durch wachsähnliche Oberfl ä- che (PE-HD) Bis Belastungsklasse D 400 (40 t) befahrbar 150
9 TECEbasika BASIC Fettabscheideranlage mit Absaugrohr, Freiaufstellung Einbauvorschlag Fettabscheideranlage TECEbasika CLASSIC 1 Fettabscheideranlage TECEbasika CLASSIC (Freiaufstellung) 2 Entlüftungsleitung 4 3 Fest installiertes Absaugrohr zum geruchfreien Absaugen der Fettabscheiderinhalte Zulauf 2 7 Rückstauebene 4 Anschlusskupplung (Storz-B-Kupplung) für die Saugleitung des Entsorgungswagens (Saugpumpe) 5 Probenahme-Einrichtung 6 Hebeanlage TECEbasika-Duo Rückstauschleife 3 6 Funktionsbeschreibung Die Entleerung der Fettabscheideranlage TECEbasika CLASSIC erfolgt über eine fest installierte Saugleitung. Für die Entleerung müssen somit die Behälterdeckel nicht geöffnet werden. Die vollständige und geruchfreie Absaugung des gesamten Fettabscheiderinhalts erfolgt durch Anschluss der Saugpumpe des Entsorgungswagens (direkt an der Anschlusskupplung) an der Gebäudeaußenwand. Die Fettabscheideranlage ist nach der Entleerung koplett zu reinigen und wieder mit Frischwasser aufzufüllen. Die Reinigung der Anlage erfolgt in regelmäßigen Abständen über die Wartungsöffnungen. Gemäß DIN , Abs sind Fettabscheideranlagen mindestens einmal monatlich, vorzugsweise jedoch alle 2 Wochen vollständig zu entleeren und zu reinigen. Wartung und Instandhaltung siehe Seite 164 Generalinspektion siehe Seite 164 Werkstoffe / Nenngrößen Edelstahl V4A Bauform rund: NS 1, 2, 4, 7, 10 Bauform oval: NS 2, 4 Bauform eckig: Kunststoff PE-HD Bauform rund: NS 2, 4, 7, 10, 15, 20, 25 NS 1, 2, 4, 7, 10, 15, 20, 25 Bauform oval: NS 2, 4, 7 Sonderlösungen mit separatem Schlammfang oder Doppelanlagen mit Verteilerbauwerk auf Anfrage Auswahltipps / Hinweise Die CLASSIC-Ausführung ermöglicht eine geruchfreie Entsorgung der Fettabscheideranlage. Deshalb empfehlen wir diesen Anlagentyp überall dort, wo entweder eine Geruchbelästigung unzumutbar ist oder fl exible Entsorgungsleitungen im Gebäude nicht verlegt werden können Durch den Einbau einer Fülleinrichtung kann die Wiederbefüllung der Fettabscheideranlage geruchfrei ohne Öffnung der Behälterdeckel erfolgen Zubehör Zubehörteile für mehr Komfort bzw. für die Erfüllung der entsprechenden Normanforderungen wie z.b. automatische Fülleinrichtung, Fettschichtdicken-Schauglas, Probenahme-Einrichtung, etc. siehe Zubehör Seiten Hebeanlage TECEbasika siehe Kapitel 9 Vorteile Keine Geruchbelästigung bei der Entleerung durch Absaugrohr Einfache Einbringung durch 2- oder 3-teilige Ausführung (bei runder Bauform) Hohe Beständigkeit gegen aggressive Fettsäuren, keine Korrosion Leichte Reinigung durch wachsähnliche Oberfl äche (PE-HD) 151
10 Fettabscheideranlage mit Entsorgungs- und Reinigungseinrichtung, mit Fülleinrichtung und handgesteuerter Vollautomatik, Freiaufstellung TECEbasika PREMIUM Einbauvorschlag Fettabscheideranlage TECEbasika PREMIUM 6 1 Fettabscheideranlage TECEbasika PREMIUM (Freiaufstellung) 2 Lüftungsleitung 4e Fettschichtdicken-Schauglas 4 Halbautomatische Entsorgungs- / Reinigungs- Fülleinrichtung: bestehend aus fest installierter Entsorgungsleitung (a), Rührmotor (b), Entsorgungspumpe (c), Steuerschrank (d), Füllanschluss (e) Zulauf 4d 3 4b 4a 1 7 Rückstauebene 5 Anschlusskupplung (Storz-B-Kupplung) für das Entsorgungsfahrzeug 6 Fernbedienung (Zubehör) 7 Probenahme-Einrichtung Hebeanlage TECEbasika-Duo 4c 9 Rückstauschleife Funktionsbeschreibung Der entscheidende Vorteil der komfortablen Fettabscheideranlage TECEbasika PREMIUM mit handgesteuerter Vollautomatik liegt in der vollautomatischen und geruchfreien Entleerung und Reinigung der Fettabscheideranlage. Die einzelnen vollautomatischen Prozessschritte werden nacheinander handgesteuert aktiviert. Die Abscheiderinhalte werden rückstandsfrei über die fest installierte Entsorgungsleitung direkt in den Entsorgungswagen gepumpt. Darüber hinaus ist bei Einsatz einer Fernbedienung (Zubehör) für die Entleerung nur eine Person nötig. Bei Installation des Magnetventils am Füllanschluss (Zubehör) wird nach der Entleerung eine vollautomatische Wiederbefüllung der Fettabscheideranlage mit Frischwasser durchgeführt. Die Reinigung der Anlage erfolgt in regelmäßigen Abständen über die Wartungsöffnungen. Gemäß DIN , Abs sind Fettabscheideranlagen mindestens einmal monatlich, vorzugsweise jedoch alle 2 Wochen vollständig zu entleeren und zu reinigen. Wartung und Instandhaltung siehe Seite 164 Generalinspektion siehe Seite 164 Werkstoffe / Nenngrößen Edelstahl V4A Bauform rund: NS 1, 2, 4, 7, 10 Bauform oval: NS 2, 4 Bauform eckig: Kunststoff PE-HD Bauform rund: NS 2, 4, 7, 10, 15, 20, 25 NS 1, 2, 4, 7, 10, 15, 20, 25 Bauform oval: NS 2, 4, 7 Sonderlösungen mit separatem Schlammfang oder Doppelanlagen mit Verteilerbauwerk auf Anfrage Auswahltipps / Hinweise Die PREMIUM-Ausführung ermöglicht eine geruchfreie Entsorgung, Reinigung und Wiederbefüllung der Fettabscheideranlage. Wir empfehlen diesen Anlagentyp überall dort einzusetzen, wo eine Geruchbelästigung bei der Entleerung und Reinigung unzumutbar ist und zum anderen Komfort und Zeitersparnis wichtig sind Der Einbau eines Magnetventils beim Füllanschluss wird für einen vollautomatischen Betrieb bei der Wiederbefüllung der Anlage nach Entleerung dringend empfohlen Zubehör Zubehörteile für mehr Komfort bzw. für die Erfüllung der entsprechenden Normanforderungen, wie z.b. Signallampe, Magnetventil für Fülleinrichtung, Fernbedienung, Probenahme-Einrichtung, etc. siehe Zubehör Seiten und Seite 127. Hebeanlagen TECEbasika siehe Kapitel 9 Vorteile Vollautomatische und geruchfreie Entsorgung, Reinigung Rückstandsfreie Entleerung der Abscheiderinhalte Einfache Einbringung durch 2- oder 3-teilige Ausführung (bei runder Bauform) Zeit- und Kosteneinsparung bei der Entleerung Leichte Reinigung durch wachsähnliche Oberfl äche (PE-HD) 152
11 TECEbasika PREMIUM Plus Fettabscheideranlage mit Entsorgungs- und Reinigungseinrichtung, mit Fülleinrichtung und programmgesteuerter Vollautomatik, Freiaufstellung Einbauvorschlag Fettabscheideranlage TECEbasika-PREMIUM Plus 1 Fettabscheideranlage TECEbasika PREMIUM Plus (Freiaufstellung) 6 2 Entlüftungsleitung 3 Fettschichtdicken-Schauglas Zulauf 4e 3 4b 4a 4d Rückstauebene 5 4 Vollautomatische Entsorgungs- / Reinigungs- / Fülleinrichtung: bestehend aus fest installierter Entsorgungsleitung (a), Rührmotor (b), Entsorgungspumpe (c), Steuerschrank (d), Füllanschluss mit Magnetventil (e) 5 Anschlusskupplung (Storz-B-Kupplung) für das Entsorgungsfahrzeug 6 Fernbedienung (Zubehör) 7 Probenahme-Einrichtung Hebeanlage TECEbasika-Duo 4c 9 Rückstauschleife Funktionsbeschreibung Werkstoffe / Nenngrößen Der entscheidende Vorteil der komfortablen Fettabscheideranlage TECEbasika PREMIUM Plus mit programmgesteuerter Vollautomatik liegt in der vollautomatischen und geruchfreien Entleerung und Reinigung der Fettabscheideranlage. Die einzelnen vollautomatischen Prozessschritte werden nacheinander programmgesteuert aktiviert. Die Abscheiderinhalte werden rückstandsfrei über die fest installierte Entsorgungsleitung direkt in den Entsorgungswagen gepumpt. Darüber hinaus ist bei Einsatz einer Fernbedienung (Zubehör) für die Entleerung nur eine Person nötig. Nach der Entleerung wird eine vollautomatische Wiederbefüllung der Fettabscheideranlage mit Frischwasser durchgeführt. Die Reinigung der Anlage erfolgt in regelmäßigen Abständen über die Wartungsöffnungen. Gemäß DIN , Abs sind Fettabscheideranlagen mindestens einmal monatlich, vorzugsweise jedoch alle 2 Wochen vollständig zu entleeren und zu reinigen. Wartung und Instandhaltung siehe Seite 164 Generalinspektion siehe Seite 164 Edelstahl V4A Bauform rund: NS 1, 2, 4, 7, 10 Bauform oval: NS 2, 4 Bauform eckig: Kunststoff PE-HD Bauform rund: NS 2, 4, 7, 10, 15, 20, 25 NS 1, 2, 4, 7, 10, 15, 20, 25 Bauform oval: NS 2, 4, 7 Sonderlösungen mit separatem Schlammfang oder Doppelanlagen mit Verteilerbauwerk auf Anfrage Auswahltipps / Hinweise Die PREMIUM Plus-Ausführung ermöglicht eine geruchfreie Entsorgung, Reinigung und Wiederbefüllung der Fettabscheideranlage. Wir empfehlen diesen Anlagentyp überall dort einzusetzen, wo eine Geruchbelästigung bei der Entleerung und Reinigung unzumutbar ist und zum anderen Komfort und Zeitersparnis wichtig sind Zubehör Zubehörteile für mehr Komfort bzw. für die Erfüllung der entsprechenden Normanforderungen wie z.b. Signallampe, Fernbedienung, Probenahme-Einrichtung, etc. siehe Zubehör Seiten und Seite 12. Hebeanlagen TECEbasika siehe Kapitel 9 Vorteile Vollautomatische und geruchfreie Entsorgung, Reinigung und Wiederbefüllung der Fettabscheideranlage Rückstandsfreie Entleerung der Abscheiderinhalte Einfache Einbringung durch 2- oder 3-teilige Ausführung (bei runder Bauform) Zeit- und Kosteneinsparung bei der Entleerung Leichte Reinigung durch wachsähnliche Oberfl äche (PE-HD) 153
12 Fettabscheideranlage mit getrennter Entsorgung von Fett und Schlamm, mit handgesteuerter Vollautomatik, Freiaufstellung TECEbasika PRAKTIKA Einbauvorschlag Fettabscheideranlage TECEbasika PRAKTIKA 1 Fettabscheideranlage TECEbasika PRAKTIKA (Freiaufstellung) 2 Zulauffi lter mit Spaltsieb und vollautomatischem Schneckenförderer 3 Fett-Sammelbehälter 4 Feststoff-Sammelbehälter Zulauf Lüftungsleitung 6 Fettschichtdicken-Schauglas 3 7d 4 7b 7c 6 7a Rückstauebene 7 Halbautomatische Entsorgungseinrichtung: bestehend aus Steuerschrank (a), 2-Wege-Kugelventil für Fettentsorgung (b), integrierter Heizung (c), vollautomatischer Schneckenförderer für Feststoffe in Sammelbehälter (d) Probenahme-Einrichtung Hebeanlage TECEbasika-Duo 10 Rückstauschleife Handgesteuerte Vollautomatik Funktionsbeschreibung Der entscheidende Vorteil der Fettabscheideranlage TECEbasika PRAKTIKA mit handgesteuerter Vollautomatik liegt in der ökologischen und ökonomischen Betriebsweise. Im Zulauffi lter werden zunächst die groben Feststoffe über ein Spaltsieb zurückgehalten und dann vollautomatisch über einen Schneckenförderer kontinuierlich in den Feststoff-Sammelbehälter entsorgt. Zur regelmäßigen Entsorgung der Fette wird einfach das 2-Wege-Kugelventil so lange von Hand geöffnet, bis kein Fett mehr austritt. Die Fließfähigkeit der Fette wird durch eine integrierte, vollautomatische Heizung unterhalb der Fettschicht gewährleistet. Das Fett wird bei der Entsorgung in einen transparenten 60-Liter- Fett-Sammelbehälter entleert. Nach Vollfüllung der jeweiligen Sammelbehälter können diese über einen Schnellspannverschluss schnell und leicht ausgetauscht werden. Die Reinigung der Anlage erfolgt in regelmäßigen Abständen über die Wartungsöffnungen. Wartung und Instandhaltung siehe Seite 164 Generalinspektion siehe Seite 164 Werkstoffe / Nenngrößen Edelstahl V4A Standardausführung mit normaler Zulaufhöhe NS 2, 4, 7, 10, 15, 20, 25 Sonderlösung mit niedriger Zulaufhöhe NS 2, 4, 7, 10, 15, 20 Sonderlösungen und Doppelanlagen auf Anfrage Kunststoff PE-HD Sonderlösungen auf Anfrage, TECEbasika OPTIMA Sonderlösungen mit separatem Schlammfang oder Doppelanlagen mit Verteilerbauwerk auf Anfrage Auswahltipps / Hinweise Die PRAKTIKA-Ausführung ermöglicht eine geruchfreie und getrennte Entsorgung von Fett und Feststoffen. Wir empfehlen, diesen Anlagentyp überall dort einzusetzen, wo entsprechendes Bedienungspersonal für einen regelmäßigen Fettablass und Sammelbehälterwechsel zuverlässig zur Verfügung steht Durch die niedrigen Betriebs- und Entsorgungskosten wird eine kurzfristige Amortisation der Investitionskosten gewährleistet Eine umweltgerechte Entsorgung von Fett und Feststoffen wird durch regionale Entsorgungsunternehmen oder Altfett-Recyclingbetriebe gewährleistet Zubehör Zubehörteile für mehr Komfort, wie z.b. Signallampe für Fehlermeldung, automatische Filterrückspülung im Zulauffi lter, Probenahme-Einrichtung, etc. siehe Zubehör Seiten und Seiten 129, 130. Hebeanlagen TECEbasika siehe Kapitel 9 Vorteile Getrennte Entsorgung von Fett und Feststoffen ökologischer Vorteil, da eine Wiederverwertung möglich ist Hohe Einsparungen von Entsorgungskosten (Entsorgung von Fett und Feststoffe) ökonomischer Vorteil, da nur 10% des Abscheiderinhalts entsorgt werden müssen und zunächst kein Frischwasser zur Wiederbefüllung bzw. Reinigung benötigt wird Kombination mit Nassmüll-Entsorungsanlage möglich 154
13 TECEbasika PRAKTIKA Plus Fettabscheideranlage mit getrennter Entsorgung von Fett und Schlamm, mit programmgesteuerter Vollautomatik, Freiaufstellung Einbauvorschlag Fettabscheideranlage TECEbasika PRAKTIKA Plus 1 Fettabscheideranlage TECEbasika PRAKTIKA Plus (Freiaufstellung) 2 Zulauffi lter mit Spaltsieb und vollautomatisiertem Schneckenförderer 3 Fett-Sammelbehälter 4 Feststoff-Sammelbehälter Zulauf Lüftungsleitung 6 Fettschichtdicken-Schauglas mit Fettsensor 3 7d 4 7b 7c 6 7a Rückstauebene 7 Vollautomatische Entsorgungseinrichtung: bestehend aus Steuerschrank (a), 2-Wege-Kugelventil mit Elektroantrieb für Fettentsorgung (b), integrierte Heizung (c), vollautomatischer Schneckenförderer für Feststoffe in Sammelbehälter (d) Probenahme-Einrichtung Hebeanlage TECEbasika-Duo 10 Rückstauschleife Programmgesteuerte Vollautomatik Funktionsbeschreibung Werkstoffe / Nenngrößen Der entscheidende Vorteil der Fettabscheideranlage TECEbasika PRAKTIKA Plus mit programmgesteuerter Vollautomatik liegt in der ökologischen und ökonomischen Betriebsweise. Im Zulauffi lter werden zunächst die groben Feststoffe über ein Spaltsieb zurückgehalten und dann vollautomatisch über einen Schneckenförderer kontinuierlich in den Feststoff-Sammelbehälter entsorgt. Die bedarfsgerechte, vollautomatische Entsorgung der Fette wird durch ein 2-Wege-Kugelventil mit Elektroantrieb garantiert und über einen Sensor am Fettschichtdicken-Schauglas gesteuert. Die Fließfähigkeit der Fette wird durch eine integrierte, vollautomatische Heizung unterhalb der Fettschicht gewährleistet. Das Fett wird bei der Entsorgung in einen transparenten 60-Liter-Fett-Sammelbehälter entleert. Die Vollfüllung der jeweiligen Sammelbehälter wird durch Füllstandsensoren überwacht. Der Austausch der Sammelbehälter erfolgt schnell und leicht über einen Schnellspannverschluss. Edelstahl V4A Standardausführung mit normaler Zulaufhöhe NS 2, 4, 7, 10, 15, 20, 25 Sonderlösung mit niedriger Zulaufhöhe NS 2, 4, 7, 10, 15, 20 Sonderlösungen und Doppelanlagen auf Anfrage Die Reinigung der Anlage erfolgt in regelmäßigen Abständen über die Wartungsöffnungen. Wartung und Instandhaltung siehe Seite 164 Generalinspektion siehe Seite 164 Auswahltipps / Hinweise Die PRAKTIKA Plus-Ausführung ermöglicht eine vollautomatische, geruchfreie und getrennte Entsorgung von Fett und Feststoffen. Wir empfehlen, diesen Anlagentyp überall dort einzusetzen, wo entsprechendes Personal für den Sammelbehälterwechsel zur Verfügung steht Durch die niedrigen Betriebs- und Entsorgungskosten wird eine kurzfristige Amortisation der Investitionskosten gewährleistet Eine umweltgerechte Entsorgung von Fett und Feststoffen wird durch regionale Entsorgungsunternehmen oder Altfett-Recyclingbetriebe gewährleistet Zubehör Zubehörteile für mehr Komfort, wie z.b. Signallampe für Fehlermeldung, automatische Filterrückspülung im Zulauffi lter, Probenahme-Einrichtung, etc. siehe Zubehör Seiten und Seiten 129, 130. Hebeanlagen TECEbasika siehe Kapitel 9 Vorteile Hoher Komfort durch programmgesteuerte Vollautomatik Getrennte Entsorgung von Fett und Feststoffen ökologischer Vorteil, da eine Wiederverwertung möglich ist Hohe Einsparungen von Entsorgungskosten (Entsorgung von Fett und Feststoffen) ökonomischer Vorteil, da nur 10% des Abscheiderinhalts entsorgt werden müssen und zunächst kein Frischwasser zur Wiederbefüllung bzw. Reinigung benötigt wird Kombination mit Nassmüll-Entsorgungsanlage möglich 155
14 Übersicht Bauformen Praxisgerechte Möglichkeiten zur Einbringung in den Aufstellraum Fettabscheideranlagen aus Edelstahl V4A / Kunststoff PE-HD ovale Bauform Ovale Bauform Einbringung zum Aufstellraum Einsatzbereich / Vorteile der Bauform Schmale Ausführung mit maximaler Breite von 760 mm und Abrundungen an der Zulauf- und Ablaufseite für enge Zugangswege und Türdurchgänge Preiswerte Lösung, da keine Vor-Ort-Verschweißung nötig Zeitersparnis, da Demontage und Montagezeit entfällt Einbringmaße siehe jeweilige Tabelle Max. Bauteilgröße Fettabscheideranlage aus Edelstahl V4A / Kunststoff PE-HD runde Bauform Runde Bauform Einbringung zum Aufstellraum Einsatzbereich / Vorteile der Bauform Runde Fettabscheider in teilbarer Ausführung (zweiteilig oder dreiteilig) für besonders enge Zugangswege Preiswerte Lösung, da keine Vor-Ort-Verschweißung nötig Leichte und schnelle Demontage / Montage der einzelnen Bauteile durch Spannring mit Dichtring dauerhaft dichte Verbindung gewährleistet Einbringmaße siehe jeweilige Tabelle Max. Bauteilgröße Fettabscheideranlage aus Edelstahl V4A eckige Bauform mit separatem Schlammfang Eckige Bauform mit separatem Schlammfang Einbringung zum Aufstellraum Einsatzbereich / Vorteile der Bauform Einfache Einbringung durch enge Türdurchgänge sowie schmale Zugangswege durch zwei einzelne Behälter Flexible Aufstellmöglichkeit in kleinen, engen Aufstellräumen, durch Trennung von Schlammfang und Fettabscheider am Aufstellort Fettabscheideranlage aus Edelstahl V4A / Kunststoff PE-HD Vor-Ort-Verschweißung auf Anfrage Vor-Ort-Verschweißung Einbringung zum Aufstellraum Einsatzbereich / Vorteile der Bauform Auch bei extremen Einbringsituationen zum Aufstellort (z.b. Aufzugsschacht), bei denen keine der vorgenannten Lösungen ausreicht, können wir durch Anlieferung mehrerer einzelner Bauteile, sowie deren Vor-Ort-Verschweißung und Montage eine praktikable Lösung anbieten. Nach erfolgter Montage wird eine entsprechende Dichtheitsprüfung durchgeführt 156
15 Werkstoffvorteile Fettabscheideranlagen TECEbasika aus Kunststoff PE-HD Werkstoff Optimale Werkstoffeigenschaften des thermoplastischen Kunststoffs Polyethylen PE-HD (hohe Dichte): Glatte Oberfläche Hohe Bruchsicherheit Geringes Gewicht Optimal schweißbar Chemische Beständigkeit Hohe Beständigkeit gegen aggressive Fettsäuren Einbau Einfacher Transport durch geringes Gewicht Einfache Einbringung durch Teilbarkeit bei runder Bauform Wartung Einfache Reinigung durch wachsähnliche Oberfläche Recycling Umweltfreundlicher und recyclebarer Werkstoff Montage Optimale Schweißbarkeit für nachträgliche Änderungen bzw. Vor-Ort-Verschweißung Lebensdauer Keine Korrosionsgefahr! z.b. durch Kontaktkorrosion oder durch Schwitzwasserbildung Lange Lebensdauer 157
16 Werkstoffvorteile Fettabscheideranlagen TECEbasika aus Edelstahl V4A Werkstoff Edelstahl in 1a-Qualität V4A (Werkstoff ), Korrosionsbeständigkeit auch bei Schweißnähten durch zusätzliche Titanstabilisierung Festigkeit Hohe mechanische Festigkeit gegen agressive Fettsäuren Optimale Hygieneeigenschaften Temperaturbeständigkeit Hohe Temperaturbeständigkeit Gute Temperaturabgabe zur schnellen Absenkung der Abwassertemperatur Chemische Beständigkeit Hohe Beständigkeit gegen organische Lösungsmittel Hygiene Brandschutz Keine Brandlast sowie Brandgefahr Design / Bauform Tadellose Optik Verschiedene Bauformen: oval, rund, eckig für die anforderungsgerechte Aufstellung Einfache Einbringung durch Teilbarkeit bei runder Bauform 15
17 Einleitungs- und Anwendungsbegrenzungen für Fettabscheideranlagen Checkliste / Normanforderungen Einleitungsbegrenzungen Einer Fettabscheideranlage darf nur Schmutzwasser aus Küchenbereichen (von Bodenabläufen, Entwässerungsrinnen, Ausgussbecken, Spülen oder Spülmaschinen, Kochkesseln und -behältern) zugeführt werden. Es darf kein fäkalienhaltiges Schmutzwasser (Schwarzwasser) Regenwasser Schmutzwasser mit Leichtflüssigkeiten mineralischen Ursprungs eingeleitet werden. Anwendungsbegrenzungen DIN EN 125-2, Abs. 4 DIN , Abs. 10, 1 Stoffe, die die Fettabscheideranlage negativ beeinträchtigen können, dürfen nicht eingeleitet werden, wie z.b. zerkleinerte Grob- und Feststoffe, einschließlich der Abwasserinhaltsstoffe aus Nassmüll- Entsorgungsanlagen. Wasch-, Spül-, Reinigungs-, Desinfektions- und Hilfsmittel, die ins Abwasser gelangen, müssen abscheidefreundlich sein und dürfen keine stabilen Emulsionen bilden. Spül- und Reinigungsmittel sollten kein Chlor enthalten oder freisetzen. Nähere Informationen zum Einsatz und zur Auswahl von abscheidefreundlichen Spülmitteln sind im Merkblatt Gewerbliches Geschirrspülen & Umwelt, Arbeitsgemeinschaft Geschirrspülen, Hagen ( beschrieben. Der gezielte Einsatz biologisch aktiver Mittel in Fettabscheideranlagen, wie z.b. Bakterien oder enzymhaltiger Produkte zur Umsetzung der Fette / Öle bzw. zur sogenannten Selbstreinigung, ist unzulässig! Bei Fettabscheideranlagen, bei denen das zugeführte Abwasser rasch faulende Sinkstoffe enthält (z.b. in der Fischindustrie), ist kein Schlammfang vorzuschalten. Jedoch ist bei diesem Einsatz von Fettabscheideranlagen ein Siebkorb oder eine Siebanlage vorzuschalten, um grobe Stoffe zurückzuhalten. Alle zurückgehaltenen Feststoffe sollten regelmäßig entnommen und der Fettabscheider sollte in Betriebspausen geleert und gründlich mit Frischwasser gespült werden, um Fäulnis zu vermeiden. Abwasser, bei dem ein hoher Anteil der Fette / Öle in nicht abscheidbarer (also in emulgierter Form) vorliegt (wie z.b. in Molkereien, Käsereien, Fischverarbeitungsbetriebe, Verpfl egungsbetriebe mit reinem Spülbetrieb, Küchenabfall-Aufbereitungsanlagen), wird in Fettabscheideranlagen nur unter bestimmten Voraussetzungen effektiv behandelt. Eine weitere (weitergehende) Abwasserbehandlung kann erforderlich werden. TECE bietet entsprechende Lösungen für weitergehende Abwasserbehandlung an, siehe Seite
18 Auswahl des Einbauortes Auswahl der Bauform zur Einbringung von Fettabscheideranlagen Checkliste / Normanforderungen Einbauort DIN EN 125-2, 7.2 Fettabscheideranlagen sollten prinzipiell möglichst in der Nähe der Abwasser-Anfallstellen ein gebaut werden (Vermeidung von Fettablagerungen in den Rohrleitungen durch kurze Zulaufl eitungen zum Fettabscheider). Der Einbau in unbelüftete Räume oder in Verkehrs- oder Lagerfl ächen / -räume sowie in der Nähe von Aufenthaltsräumen, von Fenstern und Lüftungsöffnungen ist möglichst zu vermeiden, um unangenehme Geruchbelästigungen auszuschließen. Der Einbauort muss insbesondere bei Fettabscheideranlagen in frostgeschützten Räumen ohne fest installierter Entsorgungsleitung für Reinigungsfahrzeuge leicht erreichbar sein, damit der Saugschlauch für die Entsorgung möglichst von außen über einen Lichtschacht oder ein Fenster eingebracht werden kann bzw. die Fett- und Schlammsammelfässer ohne großen Aufwand (lange Gänge, Treppen, etc.) entsorgt werden können. Bei Fettabscheideranlagen mit fest installierter Entsorgungsleitung ist darauf zu achten, dass der Entsorgungsanschluss möglichst außerhalb des Gebäudes für den Entsorgungswagen leicht zugänglich ist. Bei Aufstellung in Gebäuden bzw. beim Erdeinbau ist auf Frostfreiheit zu achten. Die Fettabscheideranlage ist innerhalb von Gebäuden auf einer ebenen Fläche unter Beachtung der Standsicherheit (z.b. Deckenlast) waagrecht und vollfl ächig aufzustellen. Die Raumhöhe ist so zu wählen, dass der Innenraum einer Fettabscheideranlage jederzeit über die Behälterdeckel leicht zugänglich ist. Der Aufstellraum sollte über einen Bodenablauf verfügen und ausreichend beleuchtet werden können. Zur einfachen Wiederbefüllung und Reinigung der Fettabscheideranlagen nach der Entsorgung sollte ein Wasseranschluss im Raum / in der Nähe vorhanden sein. Ebenso die jeweils erforderlichen Elektroanschlüsse. Einbringung Beachten Sie unbedingt bei der Auswahl des Einbauortes sowie der entsprechenden Auswahl von Fettabscheideranlagen deren Einbringmöglichkeit durch die vorhandenen Türen (Durchgangsbreite), Treppengänge, etc. Denn oftmals gibt es bei der Einbringung aufgrund enger Durchgänge böse Überraschungen. TECE bietet entsprechende Fettabscheideranlagen TECEbasika in zweiteiliger oder dreiteiliger Ausführung an, sodass die Fettabscheideranlage zunächst vor Einbringung in Einzelteile zerlegt und am Aufstellort wieder sicher montiert werden kann. Für Sonderfälle besteht die Möglichkeit der Vor-Ort-Verschweißung, siehe Seite
19 Allgemeine Normanforderungen für Planung und Installation von Fettabscheideranlagen Checkliste / Normanforderungen 6 1 Ablaufstellen 2 Brandabschottung Decke 3 Zulaufl eitung Probenahme-Möglichkeit 5 Ablaufl eitung, Rückstauschutz / Hebeanlage 6 Lüftung Entsorgungsleitung Entsorgungsanschluss für den Pumpwagen 4 5 Bild zeigt: Fettabscheideranlage TECEbasika PREMIUM Plus, NS 4 1. Ablaufstellen DIN EN 125-2, Brandschutz Landesbauordnung Sonderbauordnungen Leitungsanlagen-Richtlinie Ablaufstellen, wie z.b. Bodenabläufe, sind prinzipiell mit Geruchverschlüssen und gegebenenfalls mit Schlammeimern zu versehen, die zur leichten Reinigung herausgenommen werden können. Siehe entsprechende Boden-, Deckenabläufe TECEdrain aus Edelstahl Das Abwasser ist der Fettabscheideranlage im freien Gefälle zuzuführen. Sollte dies einmal nicht möglich sein, empfehlen wir den Einsatz unserer speziell dafür geeigneten Drehkolbenpumpen-Hebeanlage TECEbasika. Denn eine Abwasserzuführung über eine normale Hebeanlage mit Kreiselpumpen ist aufgrund des hohen Energieeintrags (Verschlechterung der Abscheidbarkeit von Fett und Öl) nicht erlaubt. Bei entsprechenden brandschutztechnischen Anforderungen in Gebäuden der besonderen Art und Nutzung (wie z.b. Hotels) oder gemäß den Anforderungen nach den Landesbauordnungen (LBO) werden Brandabschottungen vorgeschrieben, wenn Rohre oder Bodenabläufe in Decken oder Wänden installiert werden, die einer bestimmten Feuerwiderstandsklasse entsprechen. Achtung: Beachten Sie dabei die speziellen Anforderungen an Brandabschottungen nach der Leitungsanlagen-Richtlinie LAR. Siehe entsprechende Brandschutzabläufe TECEdrain-FireStop aus Edelstahl oder Gusseisen. Diese entsprechen der Brandprüfung auf Grundlage der DIN (klassifizierte Abschottungen in R 30- bis R 120-Qualität). 161
20 Allgemeine Normanforderungen für Planung und Installation von Fettabscheideranlagen Checkliste / Normanforderungen 3. Zulaufleitung Vermeidung von Fettablagerungen DIN EN 125-2, 7.3 DIN EN 125-2, Anhang D Zulaufl eitungen für Fettabscheideranlagen müssen gegen Fettsäuren beständig sein und mindestens ein Gefälle von 2% (1:50) haben, um Fettablagerungen in den Rohrleitungen zu vermeiden. Ist die Einhaltung aus baulichen Gründen, in Sonderfällen oder bei längeren Zulaufl eitungen nicht möglich, so sind geeignete Maßnahmen (wie z.b. eine Leitungs-Begleitheizung siehe DIN EN 125-2, Anhang D), zu ergreifen, um Fettablagerungen bereits in der Zulaufl eitung zu vermeiden. Übergänge von Fallleitungen in horizontale Leitungen sind mit zwei 45 -Bögen und einem mind. 250 mm langen Zwischenstück auszuführen. Anschließend ist eine entsprechende Beruhigungsstrecke (mit einer Länge von mind. der 10fachen Nennweite in Millimeter des Fettabscheider- Zulaufanschlusses, Beispiel bei DN 150: 150 x 10 = 1500 mm Beruhigungsstrecke) vorzusehen. 4. Probenahme DIN , / Unmittelbar am Ablauf der Fettabscheideranlage ist eine Einrichtung zur Probenahme des gereinigten Abwassers sowie zur Inspektion der folgenden Abwasserleitung einzubauen. Die Probenahme-Einrichtung muss frei zugänglich und so angeordnet sein, dass nur Abwasser, welches die Fettabscheideranlage durchfl ossen hat, entnommen wird. Zur Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Probenahme sowie zur Dichtheitsprüfung von Fettabscheideranlagen ist bei der Probenahme-Einrichtung / dem Probenahme-Schacht ein Sohlensprung von mindestens 160 mm zwischen Zulauf und Ablauf vorzusehen. Nur in Ausnahmefällen, wenn hierfür kein ausreichendes Gefälle vorhanden ist oder aus Platz- bzw. Kostengründen, kann davon abgewichen werden, allerdings muss der Sohlensprung mind. 30 mm betragen. Siehe entsprechende Probenahme-Einrichtungen / Probenahmeschächte gemäß DIN für Fettabscheideranlagen TECEbasika 5. Anschluss an die Kanalisation und Rückstauschutz DIN EN 125-2, 7.3 DIN EN , DIN , Fettabscheideranlagen, deren Ruhe-Wasserspiegel unterhalb der Rückstauebene liegt (in aller Regel Höhe der Bordsteinoberkante Straße, wenn nichts anderes defi niert wurde, siehe auch DIN EN 752-1), sind über eine nachgeschaltete Hebeanlage zu entwässern. Darüber hinaus ist bei Entwässerungsanlagen (wie z.b. bei Fettabscheideranlagen), bei denen der Zufl uss während des normalen Betriebes nicht unterbrochen werden darf, eine Doppel-Hebeanlage (entsprechend DIN EN /2) vorzusehen. Achtung: Die Rohrsohle der Rückstauschleife ist über die Rückstauebene zu führen. Siehe entsprechend geeignete Hebeanlagen TECEbasika-Duo Behördliche Vorgaben können die Abwassertemperatur an der Anschlussstelle zur Kanalisation begrenzen. 162
21 Allgemeine Normanforderungen für Planung und Installation von Fettabscheideranlagen Checkliste / Normanforderungen 6. Lüftung DIN EN 125-2, 7.4 Zu- und Ablaufl eitungen an Fettabscheideranlagen sind ausreichend zu lüften. Hierzu ist die Zulaufl eitung als Lüftungsleitung bis über das Dach zu führen sowie alle Anschlussleitungen über 5 m Länge sind separat zu entlüften. Zulaufl eitungen von über 10 m Länge (ohne gesondert entlüftete Anschlussleitung) sind unmittelbar an der Fettabscheideranlage mit einer Lüftungsleitung zu versehen. 163
22 Normanforderungen für Betrieb, Wartung und Entsorgung von Fettabscheideranlagen nach DIN Checkliste / Normanforderungen Entsorgung mind. einmal monatlich, vorzugsweise alle zwei Wochen DIN , 12.2 Fettabscheideranlagen sind mindestens einmal monatlich, vorzugsweise jedoch alle zwei Wochen vollständig zu entleeren und zu reinigen. Das anschließende Wiederbefüllen der Anlage muss mit Wasser erfolgen, das den örtlichen Einleitungs - bestimmungen entspricht, z.b. mit Trinkwasser, Betriebswasser (Regenwasser) oder aufbereitetem Abwasser aus der Fettabscheideranlage. Wartung und Instandhaltung jährlich DIN , 12.3 Die Fettabscheideranlage ist jährlich entsprechend den Herstellervorgaben durch einen Sachkundigen 1 zu warten. 1 ) Sachkundiger: Als Sachkundige werden Personen des Betreibers oder beauftragter Dritter angesehen, die aufgrund ihrer Ausbildung, ihrer Kenntnisse und ihrer durch praktische Tätigkeit gewonnen Erfahrungen gewährleisten, dass sie die Bewertungen oder Prüfungen im jeweiligen Sachgebiet sachgerecht durchführen. Die Sachkundeschulung wird u.a. von TECE angeboten, siehe Schulungen / Seminare TECE Generalinspektion bei Inbetriebnahme und regelmäßigen Abständen (fünf Jahre) DIN , 12.4 Vor Inbetriebnahme und danach in regelmäßigen Abständen von fünf Jahren ist die Fettab scheideranlage, nach vorheriger vollständiger Entleerung und Reinigung, durch einen Fachkundigen 2 auf ihren ordnungsgemäßen Zustand sowie sachgemäßen Betrieb zu prüfen. Dabei werden u.a. die Bemessung der Fettabscheideranlage, der bauliche Zustand, die Ausführung der installierten Zulauf- / Ablauf- und Lüftungsleitungen, die Vollständigkeit des Betriebstagebuches, Entsorgungsnachweise sowie die erforderlichen Zulassungen und Unterlagen einer genaueren Überprüfung unterzogen. TECE bietet eine entsprechende Generalinspektion (Erst-Inbetriebnahme) durch einen Fachkundigen 2 als Dienstleistung an. 2 ) Fachkundiger: Als Fachkundige werden Mitarbeiter betreiberunabhängiger Betriebe, Sachverständige oder sonstige Institutionen bezeichnet, die nachweislich über die erforderlichen Fachkenntnisse für Betrieb, Wartung und Überprüfung von verfügen. Betriebstagebuch DIN , 12.5 Für jede Fettabscheideranlage muss ein Betriebstagebuch geführt werden. In diesem Tagebuch müssen regelmäßig folgende Daten eingetragen werden: durchgeführte Eigenkontrollen, Wartungen, die Beseitigung eventuell festgestellter Mängel, Überprüfungen und Entsorgungen Das Betriebstagebuch ist vom Anlagenbetreiber aufzubewahren und auf Verlangen der örtlich zuständigen Behörde vorzulegen. Bei TECE wird ein Betriebstagebuch für zusätzlich zur Einbau-, Betriebsund Wartungsanleitung kostenlos mitgeliefert. 164
23 Bemessungsbogen 1 Bemessung von Fettabscheideranlagen nach DIN EN 125-2, Dimensionierung der richtigen Nenngröße A) Projektangaben und Datenquelle 1 Anfrage durch: Firma: Ansprechpartner: Telefon: Fax: Die Daten / Aufzeichnungen wurden wie folgt erfasst: Ortstermin mit: Telefonische Angaben von: 2 Allgemeine Angaben: Bauvorhaben / Objekt: Planung: (Firmenstempel) Neuplanung Sanierung, Einbau in ein bestehendes Gebäude Ort: Bauherr: Telefon: Fax: Firma: Ansprechpartner: Telefon: Fax: Fachhandel: (Firmenstempel) Bauausführung: (Firmenstempel) Firma: Ansprechpartner: Telefon: Fax: Firma: Ansprechpartner: Telefon: Fax: 165
24 Bemessung von Fettabscheideranlagen nach DIN EN 125-2, Dimensionierung der richtigen Nenngröße Bemessungsbogen 2 B) Erfassung der Abwasserart und Einleitungsbedingungen 3 Betriebsart 4 Inhaltsstoffe Abwasser Verpflegungsstätte Großküche mit Ganztagesbetrieb Krankenhausküche Werksküche, Mensa, Kantine Spezialitäten-Restaurant Feststoffe, wie z.b. Essensreste, Knochen Rasch faulende Sinkstoffe, wie z.b. aus Fischverwertungsbetrieben Öle und Fette Bezeichnung: Hotelküche China-Restaurant Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetrieb Fleisch- und Wurstfabriken mit Schlachtung Fleisch- und Wurstfabriken ohne Schlachtung Metzgerei / Fleischerei mit Schlachtung Dichte g/cm 3 kontinuierlich l/woche manchmal l/woche stoßweise l/woche Spülmittel und Reinigungsmittel Sonstige Abwasserinhaltsstoffe Metzgerei / Fleischerei ohne Schlachtung Gefl ügelschlachterei Fleischtheke Supermarkt mit Verarbeitung Industrie / Öl- und Fettverarbeitungsbetriebe Speiseölraffi nerie Margarinefabrik Seifen- und Stearinfabriken Knochen- und Leimsiederei Tierkörperverwertung 5 Bedingungen für Abwassereinleitung Gemäß regionaler Entwässerungssatzung Restfett-Gehalt (schwerfl üchtige, lipophile Stoffe) Max. mg/l (gemäß Analyseverfahren DEV) H56 Max. mg/l (gemäß DIN 3409-H17) Max. zulässige Abwassertemperatur bei Einleitung: Fertiggerichthersteller Fritten- und Chipserzeugung Max. C Erdnussrösterei Konservenfabrik Fischverwertungsbetrieb CSB-Wert: Max. BSB-Wert: Max. mg/l mg/l Mobiler Einsatz Verkaufswagen ph-wert von bis Spülmobil Festzelt Steht während den Betriebszeiten technisches Personal zur Verfügung, wie z.b. ein Hausmeister? Ja Nein 166
25 Bemessungsbogen 3 Bemessung von Fettabscheideranlagen nach DIN EN 125-2, Dimensionierung der richtigen Nenngröße C) Bemessung des maximalen Schmutzwasserabfluss Q S in l/s 1. nach Anzahl und Art von Kücheneinrichtungsgegenständen und Auslaufventilen 2. nach Essensportionen in gewerblichen Küchen 3. nach Fleischverarbeitungsbetrieben sowie der täglichen Wurstwarenproduktion Q 6.1 S nach Anzahl und Art von Kücheneinrichtungsgegenständen und Auslaufventilen Q S = l/s Kücheneinrichtungsgegenstand q i Maximaler Schmutzwasserabfl uss des Einrichtungsgegenstandes i in l/s n Anzahl Z i (n) Gleichzeitigkeitsfaktor des jeweiligen Einrichtungsgegenstandes i in Abhängigkeit von n n = 1 n = 2 n = 3 n = 4 n = 5 Berechnung* des tatsächlichen Schmutzwasserabfl uss je Einrichtungsgegenstand Q S = q i x n x Z i (n) Qs in l/s Kochkessel Auslauf 25 mm 1,0 0,45 0,31 0,25 0,21 0,20 Kochkessel Auslauf 50 mm 2,0 0,45 0,31 0,25 0,21 0,20 Kochkessel Auslauf 70 mm 1,0 0,45 0,31 0,25 0,21 0,20 Kochkessel Auslauf 100 mm 3,0 0,45 0,31 0,25 0,21 0,20 Spülbecken mit Geruchverschluss 40 mm Spülbecken mit Geruchverschluss 50 mm Spülbecken ohne Geruchverschluss 40 mm Spülbecken ohne Geruchverschluss 50 mm 0, 0,45 0,31 0,25 0,21 0,20 1,5 0,45 0,31 0,25 0,21 0,20 2,5 0,45 0,31 0,25 0,21 0,20 4,0 0,45 0,31 0,25 0,21 0,20 Geschirrspülmaschine 2,0 0,60 0,45 0,40 0,34 0,30 Kippbratpfanne 1,0 0,45 0,31 0,25 0,21 0,20 Bratpfanne 0,1 0,45 0,31 0,25 0,21 0,20 Hochdruck- und Dampfstrahlreinigungsgerät 2,0 0,45 0,31 0,25 0,21 0,20 Schälgerät 1,5 0,45 0,31 0,25 0,21 0,20 Gemüsewascheinrichtung 2,0 0,45 0,31 0,25 0,21 0,20 Auslaufventil DN 15 R 1/2 0,5 0,45 0,31 0,25 0,21 0,20 Auslaufventil DN 20 R 3/4 1,0 0,45 0,31 0,25 0,21 0,20 Auslaufventil DN 25 R 1 1,7 0,45 0,31 0,25 0,21 0,20 Summe Q S (Addition der einzelnen Schmutzwasserabfl üsse Q s(i) ) * Beispiel (Q s = q i x n x Z i (n)) 1 Kochkessel Auslauf Ø 50 mm Q S = 1 x 1 x 0,45 = 0,45 l/s 3 Spülbecken mit Geruchverschluss Ø 50 mm Q S = 1,5 x 3 x 0,25 = 1,125 l/s 167
26 Bemessung von Fettabscheideranlagen nach DIN EN 125-2, Dimensionierung der richtigen Nenngröße Bemessungsbogen Q S Ermittung nach Essensportionen in gewerblichen Küchen Q S = l/s Art des gewerblichen Küchendienstes M M : Monatlicher Mittelwert der täglich produzierten, warmen Essensportionen V M : (Liter) Betriebsspezifi sche Schmutzwassermenge je warmer Essensportion F: Stoßbelastungsfaktor t: (Stunden) Tägliche Betriebsstunden mit Schmutzwasseranfall Berechnung: Q S = M M x V M x F t x 3600s Qs in l/s Maximaler Schmutzwasserabfl uss Hotelküche 100 l 5 Spezialitäten- Restaurant 50 l,5 Werksküche / Mensa / Kantine 5 l 20 Krankenhaus- Küche 20 l 13 Großküche mit Ganztagesbetrieb 10 l 22 t x 3600s t x 3600s t x 3600s t x 3600s t x 3600s 6.3 Q S Ermittung nach der täglichen Wurstwarenproduktion Q S = l/s Größe des Fleischverarbeitungsbetriebes *1 GV = Großvieheinheit = 1 Rind = 2,5 Schweine M P : Tägliche Wurstwarenproduktion in kg (Wenn keine Angaben vor liegen, kann M P mit 100 kg / GV angenommen werden) V P : (Liter) Betriebsspezifi sche Schmutzwassermenge je kg Wurstwarenproduktion F: Stoßbelastungsfaktor t: (Stunden) Tägliche Betriebsstunden mit Schmutzwasseranfall Berechnung: Q S = M P x V P x F t x 3600s Qs in l/s Maximaler Schmutzwasserabfl uss Klein (bis 5 GV*/Woche) kg/tag 20 l 30 t x 3600s Mittel (bis 10 GV*/Woche) kg/tag 15 l 35 t x 3600s Groß (bis 40 GV*/Woche) kg/tag 10 l 40 t x 3600s 16
27 Bemessungsbogen 5 Bemessung von Fettabscheideranlagen nach DIN EN 125-2, Dimensionierung der richtigen Nenngröße 7 Erschwernisfaktoren Erschwernisfaktor Beschreibung Erschwernisfaktoren nach DIN EN Erschwernisfaktor Dichte f d für die maßgebenden Fette und Öle Erschwernisfaktor Temperatur f t für erhöhte Temperatur im Abwasserzulauf Erschwernisfaktor Dichte f r für den Einfl uss von Spülund Reinigungsmitteln Zur Bestimmung des Dichtefaktors f d ist die Dichte der maßgebenden Öle und Fette zu berücksichtigen. Bei Schmutzwasser aus Küchenbetrieben, Gaststätten, Schlacht- und / oder Fleischverarbeitungsbetrieben sowie Fischverarbeitungsbetrieben ist der Dichtefaktor f d = 1 einzusetzen. Erhöhte Temperaturen des Schmutzwassers beeinträchtigen die Abscheidewirkung und sollten vermieden werden. Der Einfl uss der Temperatur muss durch die Wahl eines angemessenen Erschwernisfaktors berücksichtigt werden. Spül- und Reinigungsmittel beeinträchtigen die Abscheidewirkung. Der Einfl uss dieser Mittel und insbesondere ihre Dosierung sind sehr unterschiedlich. Der Einsatz bestimmter Reinigungs- und Spülmittel kann durch örtliche Regelungen eingeschränkt werden. f d = 1,0 f d = 1,5: bei Ölen / Fetten mit Dichte > 0,94 g/cm 3 (z.b. Rizinusöl, Wollfett, Wachs, Harzöl, Rindertalg) f t = 1,0: bei Schmutzwassertemperatur <_ 60 C f t = 1,3: bei Schmutzwassertemperatur > 60 C (ständig oder gelegentlich) f r = 1,0: wenn keine Spül- und Reinigungsmittel eingesetzt werden f r = 1,3: wenn Spül- und Reinigungsmittel eingesetzt werden f r = 1,5: in Sonderfällen, wie z.b. in Krankenhäusern Berechnung der Nenngröße NS für Fettabscheider NS = NS = Q S x f d x f t x f r Im Anschluss an die Berechnung ist stets die nächst höhere Nenngröße nach DIN EN 125-1, Abschnitt 4 zu wählen. Bevorzugte Nenngrößen für Fettabscheideranlagen sind: 1, 2, 4, 7, 10, 15, 20, 25, 30. Über NS 25, wie z.b. NS 30 = 2 x NS 15, sind Doppelanlagen in paralleler Anordnung möglich. 9 Bemessung des Schlammfangvolumens SF VOL = Liter Das Schlammfangvolumen muss mindestens 100 x NS in Liter betragen. In Schlachthöfen und ähnlichen Betrieben ist das Schlammfangvolumen mit mindestens 200 x NS in Liter zu bemessen. Fettabscheideranlagen, denen Schmutzwasser mit rasch faulenden Sinkstoffen zugeführt wird, wie z.b. bei Schmutzwasser aus der Fischindustrie, darf kein Schlammfang vorgeschaltet werden, um ein Anfaulen des Abwassers zu vermeiden. Feststoffe sind in diesem Fall durch einen vorgeschalteten Siebkorb oder eine Siebanlage zurückzuhalten. Bei Betrieben mit erhöhtem Schlammanfall ist ein doppelter Schlammfang vorzusehen. Sonderfälle: siehe Seite 144 Gewählte Fettabscheideranlage: Art.-Nr. Zubehör Art.-Nr. 169
28 Auswahlhilfe für Fettabscheideranlagen Auswahlhilfe 10 Auswahl der richtigen Fettabscheideranlage mit Zubehör (1) Einbauort der Fettabscheideranlage Freiaufstellung in frostgeschützten Räumen Erdeinbau Entsorgungsart Entsorgungsart o Komplett-Entsorgung des Abscheiderinhaltes (100 % Entsorgungsgutmenge: bestehend aus Abwasser, Fett und Schlamm) o Teil-Entsorgung von Fett und Schlamm (Ökologische und ökonomische Lösung } ca. 10% Entsorgungsgutmenge, bestehend aus Fett und Schlamm) o Komplett-Entsorgung des Abscheiderinhaltes (100% Entsorgungsgutmenge: bestehend aus Abwasser, Fett und Schlamm) Werkstoffauswahl Werkstoffauswahl Werkstoffauswahl Edelstahl V4A Kunststoff PE-HD Edelstahl V4A Kunststoff PE-HD Ausführung / Typ 1 Ausführung / Typ 2 Ausführung / Typ 3 Ausführung / Typ 4 siehe Seite siehe Seite 39 siehe Seite siehe Seite o CLASSIC (mit Absaugrohr) o PREMIUM (handgesteuerte Vollautomatik) o PREMIUM Plus (programmgesteuerte Vollautomatik) o BASIC o CLASSIC (mit Absaugrohr) o PREMIUM (handgesteuerte Vollautomatik) o PREMIUM Plus (programmgesteuerte Vollautomatik) o PRAKTIKA (getrennte Entsorgung von Feststoffen / Fett und handgesteuerte Vollautomatik) o PRAKTIKA Plus (getrennte Entsorgung von Feststoffen / Fett und programmgesteuerte Vollautomatik) o BASIC Angaben: Zulauftiefe mm (von Geländeoberkante bis Rohrsohle Zulauf vom Fettabscheider) Wichtige Hinweise: o Zulauftiefe > 1200 mm auf Anfrage o Frostfreie Tiefe beachten o Rückstauebene beachten } Hebeanlage? Angaben: Treppen (Achtung: Oberkante Treppenstufe bis Decke) Flur Durchgang (z.b. Türzarge) Engste Einbringöffnung auf dem Weg zum Aufstellort: Höhe mm x Breite mm siehe Seite 44 45/ 4 49 o Standardbauhöhe siehe Seite 46 47/ o niedrige Standardbauhöhe o Belastungsklasse B 125 PKW befahrbar, bis 12,5 t belastbar o Belastungsklasse D 400 LKW befahrbar, bis 40 t belastbar Bauform 1 Bauform 2 Bauform 3 Bauform Bauformen siehe Seite 171
29 Auswahlhilfe Auswahlhilfe 10 Auswahl der richtigen Fettabscheideranlage mit Zubehör (2) Bauform 1 Bauform 2 Bauform 3 Bauform 4 o rund o 2-teilig o rund o 2-teilig o rund o oval o 3-teilig o oval o 3-teilig o rund, mit separatem, vorgeschalteten Schlammfang o rechteckig o rechteckig, mit separatem, vorgeschalteten Schlammfang Gewählte Fettabscheideranlage: Art.-Nr. Allgemeines Zubehör 1 Allgemeines Zubehör 2 Allgemeines Zubehör 3 Allgemeines Zubehör 4 siehe Seite siehe Seite siehe Seite siehe Seite o Probeentnahme- Einrichtung o Grobfangkorb o Hebeanlage o Probeentnahme- Einrichtung o Grobfangkorb o Hebeanlage o Probeentnahme- Einrichtung o Hebeanlage o Probeentnahme- Einrichtung o Hebeanlage im Schacht 171
30 Auszug aus Referenzliste für Fettabscheideranlagen TECEbasika Deutschland Österreich Objekt Anlagentyp / NS Objekt Anlagentyp / NS Dorint Resort Hotel / Ostseebad Binz Tropical Islands / Krausnick-Groß Wasserburg PRAKTIKA Plus NS 4 PREMIUM Plus NS 25 Quelle / Leipzig PREMIUM Plus NS 20 Aqua Dome / Längenfeld PRAKTIKA NS 4 Palais Coburg / Wien Bergrestaurant Pardatschgrad / Ischgl PREMIUM Plus NS 7, PE-HD ovale Bauform PRAKTIKA NS 15 Allianz Private Krankenversicherung Mensa Technische Universität / München Steakhouse MAREDO / Dresden Hotel Bayrischer Hof / München Hotel Friedberger Warte, Frankfurt / Main Tafelhaus / Bremen PRAKTIKA Plus NS 20, mit automatischer Wechselbeschickung PREMIUM Plus NS 20 mit vorgeschaltetem Schlammfang PREMIUM Plus NS 7, PE-HD PRAKTIKA NS 20 / Drehkolben- Hebeanlage Duo PREMIUM NS 4, PE-HD / Abwassernachbehandlung LUGAN PREMIUM Plus NS 7, PE-HD Rosshütte / Seefeld PRAKTIKA NS 15 Benelux Objekt Anlagentyp / NS Europäisches Parlament / Rijswijk PRAKTIKA Plus NS 2 EU Parlament / Brüssel PRAKTIKA Plus NS 20 SuperDrecksKäscht / Colmar-Berg PRAKTIKA Plus NS 7 Havanna Lounge / Bremen PREMIUM Plus NS 7, PE-HD / Drehkolben-Hebeanlage Duo NS 4 Seehotel / Rottach-Egern PRAKTIKA Plus NS 20 Stadthalle Wuppertal Seehotel Rottach-Egern Hotel Friedberger Warte, Frankfurt / Main Bergrestaurant Pardatschgrad / Ischgl Griechenland Portugal Objekt Anlagentyp / NS Objekt Anlagentyp / NS Grand Ressort / Laconissi PREMIUM Plus NS 40, mit vorgeschaltetem Schlammfang Police Station / Lissabon PREMIUM Plus NS 10, mit vorgeschaltetem Schlammfang Hilton Hotel / Athen PREMIUM Plus NS 50, mit vorgeschaltetem Schlammfang Hotel Sofi tel and Resort / Villamoura PRAKTIKA NS (2 x NS 4), Sonderanlage Music Hall / Athen PREMIUM Plus NS 15, mit vorgeschaltetem Schlammfang Hotel Grand Bretagne / Athen PREMIUM Plus NS 14, mit vorgeschaltetem Schlammfang Weitere Referenzanlagen Auf Anfrage 172
31 Bemessungsbogen 1 Bemessung von Stärkeabscheideranlagen nach TECE-Werksnorm, Dimensionierung der richtigen Nenngröße A) Projektangaben und Datenquelle 1 Anfrage durch: Firma: Ansprechpartner: Telefon: Fax: Die Daten / Aufzeichnungen wurden wie folgt erfasst: Ortstermin mit: Telefonische Angaben von: 2 Allgemeine Angaben: Bauvorhaben / Objekt: Planung: (Firmenstempel) Neuplanung Sanierung, Einbau in ein bestehendes Gebäude Ort: Bauherr: Telefon: Fax: Firma: Ansprechpartner: Telefon: Fax: Fachhandel: (Firmenstempel) Bauausführung: (Firmenstempel) Firma: Ansprechpartner: Telefon: Fax: Firma: Ansprechpartner: Telefon: Fax: 173
32 Bemessung von Stärkeabscheideranlagen nach TECE-Werksnorm, Dimensionierung der richtigen Nenngröße Bemessungsbogen 2 B) Bemessungsalternativen 3.1 nach der Kartoffel-Schälmenge 3.2 nach dem Schmutzwasserabfluss bzw. Durchflussvolumen 3.3 nach der Anzahl der warmen Mahlzeiten 3.1 Bemessung nach der Kartoffel- Schälmenge 3.2 Bemessung nach dem Schmutzwasserabfluss Schälmenge kg/tag NS Schmutzwasserabfluss bzw. Durchflussvolumen l/s NS 200 kg/tag 0,5 500 kg/tag 1, kg/tag 2, kg/tag 3,0 0,5 l/s 0,5 1,0 l/s 1,0 2,0 l/s 2,0 3,0 l/s 3,0 3.3 Bemessung nach der Anzahl der warmen Mahlzeiten Anzahl warme Mahlzeiten/Tag NS ca. 00 Essen/Tag 0,5 ca Essen/Tag 1,0 ca Essen/Tag 2,0 ca Essen/Tag 3,0 NS = Durch veränderte Zubereitungsarten und Essensgewohnheiten sollte diese Bemessungsart im Einzelfall bezüglich einer Überdimensionierung der Stärkeabscheideranlage überprüft werden. In früheren Jahren ist man noch davon ausgegangen, dass nahezu 2/3 aller Essen in Deutschland mit Kartoffeln als Beilage serviert wurden. C) Planungshinweise Gemäß DIN EN , Abs. 4.6 ist das Eindringen jeglicher Stoffe in das öffentliche Kanalnetz zu verhindern, die dessen Wirksamkeit stören oder die von den zuständigen Behörden nicht zugelassen sind. Die Restnorm DIN , Abs fordert, in Betrieben, in denen stärkehaltiges Abwasser anfällt, einen entsprechenden Stärkeabscheider einzubauen. Da bis heute noch keine entsprechende DIN-Norm für Stärkeabscheideranlagen erarbeitet worden ist, dient die TECE-Werksnorm (alte Basika-Werksnorm) als Planungshilfe. Hinweise: Die sichere Funktion der Stärkeabscheideranlage ist nur bei rechtzeitiger Entleerung (optische Feststellung des Entsorgungszeitpunktes mit Hilfe des Stärkeschichtdicken-Schauglases) sowie einer regelmäßiger Wartung gewährleistet. Hier gelten die gleichen Wartungs- und Entsorgungsintervalle (Regelungen) wie bei Fettabscheideranlagen, siehe Seite
33 Auswahlhilfe Auswahlhilfe für Stärkeabscheideranlagen 4 Auswahl der richtigen Stärkeabscheideanlage mit Zubehör 1. Einbauort Freiaufstellung in frostgeschützten Räumen Zum Erdeinbau 2. Werkstoff Edelstahl V4A (Werkstoff ) Kunststoff PE-HD 3. Ausführung/Typ CLASSIC (mit Absaugrohr) PREMIUM Plus (programmgesteuerte Vollautomatik) Mehrteilige Ausführung: Zweiteilige Ausführung (nur bei runder Bauform) Dreiteilige Ausführung (nur bei runder Bauform) 4. Bauform rund oval rechteckig (nur bei Edelstahl V4A) Kunststoff PE-HD BASIC Zulauftiefe mm (Von Geländeoberkante bis Rohrsohle Zulauf vom Stärkeabscheider) Hinweise: Frostfreie Tiefe beachten Rückstauebene beachten } Hebeanlage Belastungsklasse B 125 (PKW befahrbar bis 12,5 t belastbar) Belastungsklasse D 400 (LKW befahrbar bis 40,0 t belastbar) rund 5. Besonderheiten Einbautiefe / Zulauftiefe > 1200 mm 6. Zubehör Probenahme-Einrichtung Stärkeschichtdicken-Schauglas Grobfangkorb Fülleinrichtung Hebeanlage Probenahmeschacht Hebeanlage im Schacht 7. Einbringung zum Aufstellort Einbringweg Treppen (Achtung: Oberkante Treppenstufe bis Decke) Flur Durchgang (z.b. Türzarge) Engste Einbringöffnung auf dem Weg zum Aufstellort: Höhe mm x Breite mm LKW-Befahrbarkeit des Geländes Sonstige Einschränkungen bzw. Durchmesser Ø mm Aufstellraum: Länge mm x Breite mm x Höhe mm Ggf. technische Skizze auf Beiblatt anfertigen Gewählte Stärkeabscheideranlage: Art.-Nr. Zubehör Art.-Nr. 175
34 Einbaugründe für Leichtfl üssigkeitsabscheideranlagen, Einbaupfl ichtige Betriebe Warum müssen Leichtflüssigkeitsabscheideranlagen eingesetzt werden? für Leichtflüssigkeiten DIN , Abs Können Mineralöle oder Leichtfl üssigkeiten, vor allem solche, die feuergefährlich sind oder eine explosionsgefährliche Atmosphäre bilden können, in das Entwässerungsnetz gelangen, so sind hinter den Ablaufstellen für Leichtfl üssigkeiten nach DIN EN 5 und zu verwenden und nach DIN EN 5 zu bemessen, einzubauen und zu warten. Einbaupflichtige Betriebe (nach DIN EN 5 / DIN ) Tankstellen Autowaschplätze, Waschstraßen Parkfl ächen KFZ-Werkstätten Mineralöllager Schrottplätze Motorwaschplätze Kraftwerke für Leichtflüssigkeiten DIN , Abs Ablaufstellen von Flächen, wo Kraftfahrzeuge gewaschen, gewartet oder betankt werden, sind an Leichtfl üssigkeitsabscheideranlagen anzuschließen Ablaufstellen von Flächen, auf denen Kraftfahrzeuge nur abgestellt werden, dürfen ohne Anschluss an einen Leichtfl üssigkeitsabscheider entwässert werden, soweit sich aufgrund der länderspezifi schen Wasser- bzw. Abwassergesetze nichts anderes ergibt 176
35 Planungshinweise für Leichtfl üssigkeitsabscheideranlagen, Bemessung von Leichtfl üssigkeitsabscheideranlagen nach DIN EN 5 Planungshinweise Aktuelle Normen DIN EN 5-1 ( für Leichtfl üssigkeiten) DIN EN 5-2 ( für Leichtfl üssigkeiten, Wahl der Nenngröße, Einbau, Betrieb und Wartung) DIN ( für Leichtfl üssigkeiten, Anforderungen für die Anwendung von nach DIN EN 5-1 / DIN EN 5-2) ersetzt damit die alte DIN 1999, Teil 1 6, die bis zum ausgelaufen ist DIN (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke; Zusätzliche Bestimmungen zu DIN EN 752 und DIN EN 12056) DIN EN 124 (Aufsätze und Abdeckungen für Verkehrsfl ächen, Baugrundsätze, Typprüfungen und Kennzeichnung) DIN EN (Schächte aus Beton- und Stahlbetonfertigteilen; Schächte für erdverlegte Abwasserkanäle- und Abwasserleitungen) DIN 19-4 (Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen (TRWI); Schutz des Trinkwassers, Erhaltung der Trinkwassergüte; Technische Regel des DVGW DIN (Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke Instandhaltung) DWA-Merkblatt-M (Indirekteinleiten nichthäuslichen Abwassers Anforderungen) ATV- Merkblatt M 167 (Abscheider und Rückstausicherungsanlagen bei der Grundstücksentwässerung Einbau und Betrieb) Welche Neuerungen gibt es bei der DIN EN 5-2 (Ausgabe ) und DIN EN 5-2 (Ausgabe )? Neuerungen Hersteller können durch Eigenbestätigung die Konformität des Bauproduktes mit den Mindestanforderungen der europäischen Norm feststellen und dies durch das CE-Zeichen dokumentieren. Hinweis: Das CE-Zeichen ist kein Qualitätszeichen, kein Sicherheitszeichen und insbesondere keine Zulassung. Es sichert auch keine bestimmten Anwendungseigenschaften zu. TECE ist Mitglied beim Fachverband GET und erfüllt die dort definierten Güterichtlinien, wie z.b. Fremdüberwachung durch eine unabhängige Prüfstelle. Die Baukörper können aus Kunststoff, Beton, Stahlbeton oder metallischen Werkstoffen sein, die Einbauteile aus Stahl oder Kunststoff bestehen. Die Vorschriften für eine Fremdüberwachung, Brandschutz, Dichtigkeit sowie statischen Nachweis wurden nicht geregelt und sind somit den länderspezifi schen Normen unterworfen. Für Deutschland sind diese Vorschriften in der neuen Ergänzungsnorm DIN festgeschrieben: Die Dichtigkeit der gesamten Abscheideranlage einschließlich Schachtaufbau ist zu gewährleisten Die Prüfungen der Funktion müssen durch eine zertifi zierte Prüfstelle erfolgen Der Baukörper muss die statischen Anforderungen für die geforderte Verkehrs- und Erdlast erfüllen Zu- und Ablaufstutzen innerhalb des Abscheiders müssen aus nicht brennbaren Materialien hergestellt werden und gewährleisten, dass sich kein Brand ausbreiten kann Empfehlung: Um sich vor jeglichen Haftungsansprüchen abzusichern, empfehlen wir die Gewährleistung der bisherigen hohen Sicherheitsstandards durch Anwendung der DIN EN 5 nur in Verbindung mit der DIN Bemessung nach DIN EN 5 für Leichtflüssigkeitsabscheider Klasse I und II Bemessung Die normgerechte Bemessung von Leichtfl üssigkeitsabscheideranlagen erfolgt auf Wunsch durch TECE. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Gerne stellen wir Ihnen unseren TECE-Bemessungsbogen für Leichtfl üssigkeitsabscheideranlagen zur Verfügung. 177
36 Installationshinweise für Leichtfl üssigkeitsabscheideranlagen nach DIN EN 5 Installationshinweise (siehe auch DIN EN 5 und ATV-Merkblatt M 167) Einleitungsbegrenzungen DIN EN 5-2, 5.1 Leichtfl üssigkeitsabscheideranlagen dürfen nur bei Entwässerungssystemen eingesetzt werden, bei denen Leichtfl üssigkeiten (mineralischen Ursprungs) aus dem Schmutzwasser abgeschieden und in Abscheidern zurückgehalten werden müssen. Sie dürfen nicht in Entwässerungs- und Kanalsysteme für häusliches Schmutzwasser eingebaut werden. Die Flächenentwässerungen, wo keine Leichtfl üssigkeiten anfallen, wie z.b. Dächer und Hoffl ächen, sollten nicht in Leichtfl üssigkeitsabscheideranlagen eingeleitet werden. Betriebsbedingungen DIN , 14.2 Es dürfen keine stabilen Emulsionen in die Leichtfl üssigkeitsabscheideranlagen eingeleitet werden. Bei der Reinigung ölverschmutzter Oberfl ächen ist die Entstehung von stabilen Emulsionen an der Ablaufstelle i.a. nicht zu erwarten, wenn folgende Kriterien erfüllt sind: bei Reinigungsprozessen der Waschwasser-Reinigungsdruck nicht über 60 Bar liegt bei Reinigungsprozessen die Waschwassertemperatur nicht über 60 C liegt die eingesetzten Reinigungsmittel abscheidefreundlich sind (nur Bildung von vorübergehend stabilen Emulsionen) aufeinander abgestimmte Reinigungsmittel verwendet werden. Ablaufstellen / Zu- und Ablaufanschlüsse DIN 5-1, DIN , 5.4 Beachten Sie, dass die Abläufe für den Anschluss an Leichtfl üssigkeitsabscheidern keinen Geruchverschluss haben dürfen! Für spätere Dichtheitsprüfungen, insbesondere bei erdeingebauten Abscheidern, müssen deren Zuund Ablaufbereiche so gestaltet sein, dass diese auf einfachste Weise zugänglich und abzudichten sind. Dichtmittel DIN 5-1, Für Leichtfl üssigkeitsabscheideranlagen dürfen nur Elastomere bzw. dauerelastische Dichtmittel verwendet werden. Der Einsatz von Zementmörtel bzw. Zementstoffe ist nicht erlaubt. Selbsttätige Warneinrichtungen DIN 5-2, 5.3 Elektrische Warneinrichtungen für Leichtfl üssigkeiten und andere elektrische Einrichtungen, die im Abscheider untergebracht sind, müssen für den Betrieb in Zone 0 (gefährlicher Bereich) geeignet sein. Brandschutz DIN , 7 Leichtfl üssigkeitsabscheideranlagen müssen so beschaffen sein, dass im Brandfall im Abscheider eine Brandausbreitung in die Zu- und Ablaufl eitungen sicher verhindert wird und der Abscheiderinhalt nicht austreten kann. 17
37 Normanforderungen für Betrieb, Wartung und Entsorgung von Leichtfl üssigkeitsabscheideranlagen nach DIN EN 5-2 und DIN Checkliste / Normanforderungen Entsorgung DIN , 14.5 Eine Entsorgung der zurückgehaltenen Leichtfl üssigkeit im Abscheider muss spätestens erfolgen, wenn 0% der max. Speichermenge erreicht sind. Die Entsorgung des Inhalts aus dem Schlammfang muss spätestens erfolgen, wenn 50% des Schlammfangvolumens gefüllt sind. Der Anlagenbetreiber hat zu gewährleisten, dass die Entsorgung nur durch zugelassene Entsorgungsunternehmen durchgeführt wird. Wartung und Eigenkontrolle Wartung halbjährlich Eigenkontrolle monatlich DIN , 14.4 DIN , 14.3 Die Leichtfl üssigkeitsabscheideranlage ist halbjährlich entsprechend den Herstellervorgaben durch einen Sachkundigen 1 zu warten. Die Funktionsfähigkeit ist durch Eigenkontrolle monatlich zu kontrollieren. 1 ) Sachkundiger: Als Sachkundige werden Personen des Betreibers oder beauftragter Dritter angesehen, die aufgrund ihrer Ausbildung, ihrer Kenntnisse und ihrer durch praktische Tätigkeit gewonnen Erfahrungen gewährleisten, dass sie die Bewertungen oder Prüfungen im jeweiligen Sachgebiet sachgerecht durchführen. Die Sachkundeschulung wird u.a. von TECE angeboten, siehe Schulungen / Seminare TECE Generalinspektion bei Inbetriebnahme und regelmäßigen Abständen (fünf Jahre) DIN , 14.6 Vor Inbetriebnahme und danach in regelmäßigen Abständen von fünf Jahren ist die Fettabscheideranlage, nach vorheriger vollständiger Entleerung und Reinigung, durch einen Fachkundigen 2 auf ihren ordnungsgemäßen Zustand sowie sachgemäßen Betrieb zu prüfen. Dabei werden u.a. die Bemessung der Abscheideranlage, der bauliche Zustand, die Ausführung der installierten Zulauf- / Ablauf- und Lüftungsleitungen, die Vollständigkeit des Betriebstagebuches, Entsorgungsnachweise sowie die erforderlichen Zulassungen und Unterlagen einer genaueren Überprüfung unterzogen. TECE bietet eine entsprechende Generalinspektion (Erst-Inbetriebnahme für freiaufgestellte Anlagen) durch einen Fachkundigen 2 als Dienstleistung an. 2 ) Fachkundiger: Als Fachkundige werden Mitarbeiter betreiberunabhängiger Betriebe, Sachverständige oder sonstige Institutionen bezeichnet, die nachweislich über die erforderlichen Fachkenntnisse für Betrieb, Wartung und Überprüfung von verfügen. Betriebstagebuch DIN , 14.7 Für jede Leichtfl üssigkeitsabscheideranlage muss ein Betriebstagebuch geführt werden. In diesem Tagebuch müssen regelmäßig folgende Daten eingetragen werden: durchgeführte Eigenkontrollen Wartungen die Beseitigung eventuell festgestellter Mängel Überprüfungen Entsorgungen Das Betriebstagebuch ist vom Anlagenbetreiber aufzubewahren und auf Verlangen der örtlich zuständigen Behörde vorzulegen. Bei TECE wird ein Betriebstagebuch für zusätzlich zur Einbau-, Betriebsund Wartungsanleitung kostenlos mitgeliefert 179
5.4 Checklisten Montage
5.4 Checklisten Montage 5.4.1 Anwendungsbegrenzung 1. Es wird kein fäkalienhaltiges Abwasser (Schwarzwasser), Fett in konzentrierter Form (z.b. Frittierfett), Abwasser aus dem Schlachtbereich, Regenwasser
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