Kleine Schriftgeschichte

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1 Kleine Schriftgeschichte Schrift ist eine der ältesten Kulturtechniken der Menschheit. Sie wird heute als eine Technologie zur Weitergabe und Archivierung von Wissen verstanden. Schriftsysteme sind autonom an vielen Orten der Welt entstanden. Die Vorstufen unserer westeuropäischen Buchstaben- bzw. Alphabetschrift sind Höhlen- und Wandmalereien, Hieroglyphen und Keilschriften. Trägermaterialien waren insbesondere Stein, Knochen, Papyrus, Pergament und weitere Materialien. Heute sind es überwiegend Papier und digitale Speichermedien. Johannes Gutenberg ist der Mann des Jahrtausends. Seine Ideen und sein Erfindergeist ermöglichten die Vervielfachung des geschriebenen Gedankens. Das Blei aus dem diese Buchstaben gegossen wurden und werden, haben mehr verändert als die Bleikugeln aller Armeen der Welt. Der Weg zur europäischen Schrift Über Bilderschriften, Keilschrift, Hieroglyphenschrift, Gotische Minuskeln und Gotische Textura (die Gutenberg für seine ersten Werke verwendete), entwickelten sich die heutigen vielfältigen Druck- und Computerschriften. Mehrere Computerschriften sind kostenlos im Internet zu haben. Leider nur wenige Frakturschriften.

2 Klassifizierung der Schriften Es gibt europaweit ja sogar weitweit sehr unterschiedliche Klassifizierungen. In Deutschland werden die Schriften durch eine DIN-Norm klassifiziert. Es würde zu weit führen näher darauf einzugehen. Eine grobe Einteilung sollte man sich schon merken. Sie lauten: Antiqua, Fraktur, Schreibschriften und sonstige kaum einzuordnende Schriften (Effektschriften). Die Antiqua teilt sich wiederum auf, in die klassische und die klassizistische Antiqua das sind serifenbetonte Schriften. Die serifenlose Antiqua ist die Grotesk. Typische Vertreter der klassischen Antiqua sind die Garamond und die Times (bei diesen Schriften sind die Serifen schräg angesetzt und gekehlt). Ein Vertreter der klassizistischen Antiqua ist die Bodoni (die Serifen sind hier gerade und sehr fein angesetzt, sie weisen keine Kehlung auf). Als Beispiel für die Grotesk, die serifenlose Antiqua, ist die Arial, mit der Schrift ist dieser Text geschrieben. Eine weitere Variation der Antiqua ist die Egyptienne Die ich bei meinem Vortrag nicht erwähnt hatte. Bei der Egyptienne sind die Serifen gerade und gleichmäßig gezeichnet, also ohne Haarstriche

3 Was sind Serifen? Für das Bezeichnen und Charakterisieren der einzelnen Teile der Buchstaben besteht keine verbindliche Terminologie. Deshalb folgt hier ein Verzeichnis von Fachausdrücken, die in der Literatur über Schrift vorkommen. AMO AMO Times Garamond Serifen mit Kehlung Haarstrich Querstrich (Haarbalken) Kehlung AMOBodoni Serifen ohne Kehlung Haarstrich Grundstrich Querstrich AMO Rockwell Bei dieser Schrift sind alle Striche gleich gezeichnet, gleichstark

4 Die Fraktur Die Fraktur ist eine der ältesten gedruckten Schriften. Trotz ihrer guten und übersichtlichen Lesbarkeit wird sie kaum noch gebraucht. Einige Zeitungen verwenden die Fraktur als Titel (Times) oder in Überschriften (Frankfurter Allgemeine). Eine grobe Einteilung der Fraktur ist die eigentliche Fraktur und die Gotische Schrift. Einige Beispiele Parchament Fraktur Wilhelm Klingspor Gotische Schrift Das Wesen der Fraktur. Die Ober- und Unterlängen einiger Buchstaben, die bei der Antiqua nicht vorkommen: s, f, h, F, P Das lange s und das Schluss ı# markiert die Nahtstelle zwischen den Silben: Au#-sicht#-turm Wahrheit#suche Häu#chen Die Fraktur wird vom Auge leichter und schneller aufgenommen als bei der Antiqua: Buchstabe (Buchstabe) Krei#sparkasse Kreissparkasse

5 Zahnschmerzen (Zahnschmerzen) Außerdem gibt sie den Wortgehalt eindeutiger wieder: Wach#tube (Wachs-Tube) Wachstube (Wach-Stube) Was ist eine Unziale? Schon 4000 v.chr. verwendeten die Ägypter eine so genannte Bilderschrift. Die Griechen entwickelten zirka 1000 v.chr. das erste Alphabet. Danach folgten die Römer, die ihre Schrift in Stein meißelten. Diese Schrift ist die Vorgabe für unsere heutigen Versalbuchstaben (Großbuchstaben). Durch die Abrundung der Römischen Schrift entstand die Unziale. Darauf folgte die Karolingische Minuskel, welche Vorbild für unser heutiges Kleinbuchstaben-Alphabet ist. Unziale = American Unciale (Groß- und Kleinbuchstaben). und American-Uncial-Normal (nur Kleinbuchstaben).

6 Anwendung der Schriften z.b. in Word Für den Schriftsatz gelten laut Duden besondere Regeln. Aus ästhetischen Gründen und aus Gründen der guten Lesbarkeit sollte man die Regeln des Schriftsatzes auch auf das Schreiben mit dem Computer übertragen. Wer kann heute schon unterscheiden ob ein Produkt auf der Druckmaschine oder auf einem Laserdrucker hergestellt wurde. Bei der Gestaltung einer Drucksache sollte man möglichst bei einem Schriftcharakter bleiben. Dazu haben wir viele typographische Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten sind sogar vielfältiger als im historische Bleisatz. Das kleinste Maß für Wortsperrungen im Bleisatz war ein halber Didot-Punkt (ein Didot- Punkt = 0,376 mm). Bei den Schriftgrößen waren die Unterschiede noch gröber. In Word kann man einheitlich die Buchstabenerweiterungen und Verringerungen, das heißt die Buchstabenabstände innerhalb einer Zeile bis zu 1 /10 Pika-Punkt (ein Pika-Punkt = 0,351 mm) und die Schriftgrade auf 1 /2 Pika-Punkt einstellen. Auch der Durchschuß, das heißt der Abstand zwischen den einzelnen Zeilen ist bis auf 1 /10 Punkt regelbar. Sogar breitlaufende und schmallaufende Schriften sind einstellbar.

7 Beispiele Arial 28 pt.: Schriftgeschichte = einfach SCHRIFT = Kapitälchen Schriftgeschichte = gesperrt mit 4 /10 Punkt Schriftgeschichte = verringert mit 4 /10 Punkt Schriftgeschichte = breitlaufend 150% Schriftgeschichte = schmallaufend 90% Zeile in Großbuchstaben nicht ausgeglichen

8 Beispiele Arial 28 pt. fett: Schriftgeschichte = einfach SCHRIFT = Kapitälchen Schriftgeschichte = gesperrt mit 4 /10 Punkt Schriftgeschichte = verringert mit 4 /10 Punkt Schriftgeschichte = breitlaufend 150% Schriftgeschichte = schmallaufend 90% Zeile in Großbuchstaben nicht ausgeglichen

9 Beispiele Arial 28 pt. kursiv: SCHRIFT = einfach SCHRIFT = Kapitälchen Schriftgeschichte = gesperrt mit 4 /10 Punkt Schriftgeschichte = verringert mit 4 /10 Punkt Schriftgeschichte = breitlaufend 150% Schriftgeschichte = schmallaufend 90% Zeile in Großbuchstaben unausgeglichen

10 Beispiele Arial 20 pt. fett-kursiv: Schriftgeschichte = einfach SCHRIFT = Kapitälchen Schriftgeschichte = gesperrt mit 4 /10 Punkt Schriftgeschichte = verringert mit 4 /10 Punkt Schriftgeschichte breitlaufend 150% Schriftgeschichte = schmallaufend 90% SCHRIF- T Zeile in Großbuchstaben nicht ausgeglichen

11 Beispiele Arial 28 pt. schattiert: Schriftgeschichte = einfach SCHRIFT = Kapitälchen Schriftgeschichte = gesperrt mit 4 /10 Punkt Schriftgeschichte = verringert mit 4 /10 Punkt Schriftgeschichte = breitlaufend 150% Schriftgeschichte = schmallaufend 90% Zeile in Großbuchstaben unausgeglichen

12 Beispiele Arial 28 pt. outline: = einfach (licht) = Kapitälchen = gesperrt mit 4 /10 Punkt = verringert mit 4 /10 Punkt breitlaufend 150% = schmallaufend 90% Zeile in Großbuchstaben unausgeglichen

13 Beispiele Arial 28 pt. Relief: Schriftgeschichte = einfach SCHRIFT = Kapitälchen Schriftgeschichte = gesperrt mit 4 /10 Punkt Schriftgeschichte = verringert mit 4 /10 Punkt Schriftgeschichte breitlaufend 150% Schriiftgeschiichte = schmallaufend 90% Zeile in Großbuchstaben nicht ausgeglichen

14 Beispiele Arial 28 pt. Gravur : Schriftgeschichte = einfach SCHRIFT = Kapitälchen Schriftgeschichte = gesperrt mit 4 /10 Punkt Schriftgeschichte = verringert mit 4 /10 Punkt Schriftgeschichte breitlaufend 150% Schriiftgeschiichte = schmallaufend 90% Zeile in Großbuchstaben unausgeglichen

15 Eine Kombination dieser Beispiele ist auch in den meisten Fällen möglich. Die gleichen Zeilen können selbstverständlich auch in Farbe gestellt werden. Sie haben gesehen wie man eine Zeile einer Schrift vielfach verändern kann. Eine weitere Schrift bzw. ein weiterer Schriftcharakter dürfte auch als Auszeichnung in den meisten Fällen kaum nötig sein.

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