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1 software TECHNISCHE KAUFLEUTE UND HWD

2 Was ist Software? Definition. Die Gesamtheit der auf einem Computer laufenden Programme mit den dazu gehörigen Daten nennt man S. Kernstücke von Programmen sind Algorithmen, Folgen von eindeutigen Anweisungsschritten.

3 Software und Hardware Die Gesamtheit der auf einem Computer laufenden Programme mit den dazu gehörigen Daten nennt man S.

4 Arten von Software Wir unterscheiden drei grosse Arten von Software: Applikationssoftware Anwendungsprogramme für die Geschäftsprozesse Datenbanken (MySQL, Access, Filemaker ) Hilfs-und Dienstprogramme (Taschenrechner ) Technische Apps (CAD ) Systemsoftware Betriebssysteme (Windows, MacOS, Linux ) Entwicklungssoftware (C, Java ) Weitere (BIOS ) Datenbanken

5 Ebenen von Applikationssoftware Software wird auf verschiedenen Ebenen der Unternehmung eingesetzt. Unten sind die Programme schnell, folgen einfachen Regeln und sind wenig benutzerfreundlich. Gegen oben werden immer mehr Daten aggregiert (angehäuft), das macht die Programme langsam, aber benutzerfreundlich und für komplexe Auswertungen geeignet.

6 Ebenen von Applikationssoftware

7 Beurteilung von Applikationssoftware App.software ist der zusammenfassende Begriff für Computerprogramme, die die Verarbeitung von Geschäftsprozessen unterstützt. Dazu werden betrieblich relevante Daten benützt. Beispiel: Wir erstellen Rechnungen mit Excel (Applikation). Der Geschäftsprozess ist die Erfassung der gelieferten Artikel in Excel bis zum Abschicken der Rechnung bzw. Eingang der Zahlung. Die betrieblich relevanten Daten, die wir hier brauchen, sind z.b. Artikel-Kennzeichnungen und Preise.

8 Beurteilung von Applikationssoftware Man kann A. aufgrund diverser Aspekte einteilen: Grad der Durchdringung Inwiefern ist die A. im Unternehmen verankert und vernetzt? Anpassungsfähigkeit und Erweiterbarkeit Art der Datenverarbeitung Dialog (die A. wird durch den Benutzer gesteuert) Batch (die A. wird vom OS gesteuert, Stapelverarbeitung) Echtzeit (z.b. Verkehrsleitsysteme, Prozessbezogen) Verteilung auf verschiedene Computer

9 Aspekt 1a: Integration und Vernetzung Integrierte S. soll verschiedene Aufgaben im Unternehmen möglichst umfassend unterstützen. SAP (ERP, Enterprise Ressource Planning System), ist eine integrierte Unternehmenssoftware, besteht aus verschiedenen integrierten (= miteinander verhängten) Modulen. Buchhaltung Personal S. soll aber auch gut mit fremden Programmen vernetzt sein, d.h. Daten und Nachrichten austauschen können. Datenaustausch muss standardisiert sein Bekanntes Bsp. XML (Format für den genormten Datenaustausch) Vernetzte Software: Word Excel irgendwas irgendwas

10 Aspekt 1b: Durchdringungsstufen Anwendungen können das Unternehmen mehr oder weniger durchdringen:

11 Merkmale von Geschäftsapplikationen: Datenpersistenz: Daten bleiben erhalten Datenmenge: gross Mehrbenutzerzugriff User Interface (UI oder GUI = Graphical User Interface): wichtig Integration in andere Anwendungen: hoch Komplizierte Geschäftslogik

12 Aspekt 2: Standard- oder Individuallösung? Standardlösung Textverarbeitung (Word) Angepasster Standard Excel programmiert in VBA (Visual Basic for Applications) Branchenlösung Buchhaltungssoftware Individuallösung Website einer Firma, eigens programmiert, eigene Funktionalität

13 Aspekt 3: Dialog-, Batch- oder Realtime?

14 Aspekt 4: Schichten Die Schichten Präsentation, Geschäftslogik, Datenzugriff und Persistenz Anwender, der ein Programm verwendet Die Programme laufen auf dem Server Die Daten werden in einer DB (Datenbankserver) gespeichert ( gehalten

15 Aspekt 4: Schichten Beispiel Keynote in der icloud: Ich arbeite im Browser auf der Benutzeroberfläche des Programms. Die eigentliche Logik des Programms läuft auf den Apple- Servern in der Cloud ab. Die Daten werden unabhängig von der Applikation in der (Cloud-)DB gespeichert Anwender, der ein Programm verwendet Die Programme laufen auf dem Server Die Daten werden in einer DB (Datenbankserver) gespeichert ( gehalten

16 Business Intelligence Übersicht über das Management-Support-System (MSS)

17 Datenbanken Eine Datenbank ist eine strukturierte und geordnete Zusammenstellung von Daten Daten in Datenbanken werden ausschließlich in Tabellen erfasst mehrere verknüpfte Tabellen ergeben eine relationale Datenbank (relation = Verknüpfung (Beziehung))

18 Datenbank: Tabelle und Bezeichnungen Bild zeigt eine Tabelle in Access 2002

19 Datenmodell, Normalisierung Diese Tabelle ist ungünstig, weil z.b.: Redundanzen (Mehrfacheinträge) Entitäten (Objekte, z.b. Mitarbeiter oder Fahrzeuge) sollen in relationalen DB in eigenen Tabellen gehalten werden und nur via Schlüssel mit anderen Tabellen verknüpft, damit keine «Anomalien» entstehen können (wenn z.b. ein Mitarbeiter ausscheidet, so müsste er in diesem Bsp. in vielen Datensätzen gelöscht werden = ungünstig weil z.b. Fehleranfällig).

20 Relationale Datenbanken (häufigste) Eine RD besteht aus Tabellen (= Entitäten = Dinge aus der realen Welt, z.b. «Mitarbeiter» oder «Kunde»), die (via Schlüssel = Felder die einander entsprechen) miteinander in Beziehung stehen. Diese Beziehungen werden im ERM (Entity Relationship Model) modelliert, bevor sie umgesetzt werden. = Feld

21 RDB: Beziehungstypen PROJEKTE MITARBEITER n 1 PROJEKTE MITARBEITER 1 n PROJEKTE MITARBEITER 1 1 n heisst: mehrere

22 RDB: Beziehungstypen (2) PROJEKTE MITARBEITER n m PROJEKTE MITARBEITER Beziehungstabelle

23 1:1-Beziehung

24 1:n-Beziehung

25 Data Warehouse und Data Mart

26 Business Intelligence

27 Programmiersprachen Eine Programmiersprache dient der Erstellung (Programmierung) eines Programms, mithilfe von bestimmten Algorithmen oder Prozeduren. In objektorientierten Programmiersprachen werden die Daten in einzelne Objekte gekapselt. Dies ist eine Vereinfachung. Zum Entwurf solche Programme wird häufig die Sprache UML eingesetzt.

28 Programmiersprachen Heutige Programme sind häufig objektorientiert.

29 Beispiele für Programmiersprachen

30 Programmiersprachen für Webapps

31 Betriebssysteme Betriebssysteme sind die Voraussetzung auf einem Hardwaresystem dass eine Anwendung überhaupt ausgeführt werden kann. Betriebssysteme stellen häufig verwendete Funktionen zur Verfügung, wie zum Beispiel Dateien öffnen und lesen, Fenster öffnen usw. Betriebssysteme haben verschiedene Aufgaben zu lösen (siehe nächste Folie), und verschiedene Betriebsarten.

32 Betriebssysteme (OS, Operating System) Wozu wird ein OS benötigt? Programm- und Prozessverwaltung Z.B. Zugriff auf die Harddisk Speicherverwaltung Verteilung des Arbeitsspeichers (RAM, Random Access Memory) Geräteverwaltung Festplatte, CD-ROM, USB-Stick Dateiverwaltung «Verzeichnisstruktur» erstellen und verwalten können (Verzeichnis = Ordner) Benutzerverwaltung «Verzeichnisstruktur» erstellen und verwalten können (Verzeichnis = Ordner) Stellt ein User Interface zur Verfügung

33 Betriebssysteme: Betriebsarten

34 Wichtige und typische Betriebssysteme Windows Win8 Desktop sehr verbreitet Server: Windows Server 2012 Linux Basis UNIX Desktop, aber v.a. viel Webserver Embedded Variante für Mobile (Android) MacOSX Basis UNIX Aktuell: Mavericks Hard- und Software eng gekoppelt ios (mobile Variante, iphone/ipad)

35 Betriebssysteme (OS, Operating System)

36 Dateisystem Ein D. sorgt für eine effiziente Organisation und Speicherung der Daten auf der Festplatte

37 Weitere Funktionen eines Dateisystems: Komprimierung von Daten Dient der Speicherplatzgewinnung Zugriffsrechte verwalten Benutzern können bestimmte Rechte gegeben werden, zum Beispiel Lesen, schreiben oder löschen. Speicherplatzzuordnung für Benutzer Jeder Benutzer erhält ein bestimmtes Speicherkontingent. Verschlüsselung (siehe Kapitel Sicherheit) Nur Benutzer mit einem Passwort können bestimmte Daten sehen.

38 Dateitypen, Dateiarten

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