Anatomie: 1. Testat. (Version 1.4 vom )
|
|
|
- Jobst Fuhrmann
- vor 9 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 Anatomie: 1. Testat (Version 1.4 vom ) 1. Nennen Sie markante Orientierungsstellen an der Brustwand. Clavicula, Acromion, Incisura jugularis sterni, Angulus sterni, Processus xiphoideus, Costae, Angulus costarum, Arcus costarum, Costae fluitantes. 2. Wie groß ist der Brustumfang und wo mißt man ihn? Messung in Höhe der Mamillen. bei der Frau auch unter der Brustdrüse. Größe ca cm. 3. Welche Stellung haben die Rippen beim Erwachsenen und Neugeborenen? Erwachsene: nach vorn gesenkte Rippen Neugeborene: Horizontale Rippen. 4. Welche Hilfslinien dienen der Orientierung an der Brustwand? Linea mediana anterior Linea sternalis Linea parasternalis Linea medioclavicularis Linea axillaris anterior Linea axillaris media Linea axillaris posterior Linea scapularis Linea paravertebralis Linea mediana posterior 5. Beschreiben Sie die Lage folgender Orientierungslinien auf der Brustwand: a) Linea mediana anterior: Entlang der Mitte des Brustbeins. b) Linea sternalis: Entlang des Randes des Brustbeins. c) Linea parasternalis: Zwischen Linea sternalis und Linea mediclavicularis d) Linea medioclavicularis: Durch die Mitte des Schlüsselbeins. e) Linea axillaris: Vordere Achsellinie. verläuft vor der Achselhöhle. Hautwölbung durch M. pectoralis major 6. In weiche Schichten giiedert man die vordere seitliche Brustwand? Cutis (Epidermis und Corium) Tela subcutanea mit Panniculus adiposus M. pectoralis major mit Faszie M pectoralis minor mit Faszie M. serratus anterior Costae mit Mm. intercostales externi et interni Pleura 7. Welche Arterien versorqen die oberflächliche Schicht der Brust? Aa. intercostales (und A. subcostalis) aus der Aorta thoracica Aa. thoracicae interna et lateralis => Aa. intercostales fließen in die A thoracica int. 8. Nennen Sie die Hauptnerven der Brustwand. Nn. intercostales (Rr. ventrales nn. spinalium) und N subcostalis
2 9. In weicher Schicht liegt die Brustdrüse? In der Tela subcutanea (Panniculus adiposus), also epifaszial. 10. Von weichen Arterien wird die Brustdrüse versorgt? Rr. mammarii mediales der Aa. intercostales und Rr. rnammarii laterales der A thoracica lateralis. 11. Nennen Sie die Lymphabflüsse der Brustdrüse. Nodi Iymphatici axillares superficiales et profundi (äußerer oberer Quadrant) Nodi Iymphatici supraclaviculares et infraclaviculares (obere Quadranten) Nodi Iymphatici parasternales (innere Quadranten) kontralaterale Brust (innere Quadranten) 12. Welche Brustmuskeln kennen Sie? (Ansatz Ursprung Vaskularisation und Innervation) M. pectoralis major (Partes clavicularis et sternocostalis et abdominalis) U: sternale Hälfte der Clavicula (Pars clavicularis) Ventrafläche des Manubrium sterni und Corpus sterni und Knorpel der 2.-6.Rippe (Pars sternocostalis): sehnig von der Rektusscheide (Pars abdominalis). A: Crista tuberculi majoris I: Nn. pectorales medialis et lateralis (Plexus brachialis. Pars infraclavicularis) M. pectoralis minor U: Rippe (Knochen-Knorpel-Grenze) A: Processus coracoideus I: Nn. pectorales medialis et lateralis (Plexus brachialis, Pars infraclavicularis) M. serratus anterior U: 1.-9.Rippe A: Angulus superior scapulae. Margo medialis scapulae. Angulus inferior scapulae I: M thoracicus longus (Plexus brachialis. Pars supraclavicularis) M. subclavius U: 1. Rippe (Knochen-Knorpel-Grenze) A: Extremitas acromiales claviculae I: N. subclavius (Plexus brachialis. Pars supraclavicularis) 13. Von welchen Nerven werden die Brustmuskeln innerviert? Mm. pectorales major et minor durch Nn. pectorales medialis et lateralis (Plexus brachialis, Pars infraclavicularis) M. serratus anterior durch N. thoracicus longus (Plexus brachialis. Pors supraclavicularis) M. subclavius durch N. subclavius (Plexus brachialis. Pars supraclavicularis) 14. Was versteht man unter Arcus costalis? Der Arcus costalis ist der knorpelige Bogen des Brustkorbs. Über den die Rippen I bis X mit dem Sternum in Verbindung stehen. 15. Beschreiben Sie die Anordnung der Leitungsbahnen im Interkostalraum. Sowohl die Gefäße ais auch die Nerven folgen der Richtung der Rippen und liegen im Interkostalraum. Sie heißen dann Aa. Vv. oder Nn. intercostales Die Aa. und Vv. intercostales liegen am Unterrand einer Rippe; in der vorderen Achsellinie teilen sich die Arterien in zwei Äste. die an Ober- und Unterrand der Rippen weiter nach vorn ziehen. Die Nn. intercostales liegen kaudal der Gefäße. 16. Woher erhalten die interkostalen Arterienringe ihre Zuflüsse? Aa. intercostales posteriores I et II aus A. intercostalis suprema des Truncus costocervicalis Aa. intercostales posteriores III-XI ous Aorta thoracica A subcostalis aus Aorta thoracica Rr. intercostales anteriores der A thoracica interna 17. Wie erfolgt die venöse Drainage? Vv. intercostales -> Vv. thoraciae internae -> V. brachiocephalica -> V. cava superior
3 Vv. intercostales -> V. azygos (V. hemiazygos) -> V. cava superior Vv. thoracoepigastricae -> V. axillaris -> V. subclavia -> V. brachiocephalica V. thoracica Iateralis -> V. axillaris 18. In welchem Gebiet werden Pleurapunktionen durchgeführt? Am Rücken oder an der hinteren seitlichen Brustwand. Immer am Oberrand einer Rippe (wegen der Interkostalgefäße). hintere Axillarlinie Interkostalraum. 19. Wohin fließt die Lymphe aus der tiefen Schicht der Brustwand? Nodi Iymphatici intercostales, Nll. Paramammarii, Nll. Parasternales, Nll. phrenici superiores, Nll. praevertebrales. 20. Welche Anteile können an einer Rippe unterschieden werden? Caput costae = Rippenkopf. Ansatz an den Wirbelkörper Collum costae = Rippenhals. zwischen Caput und Tuberculum costae Tuberculum costae = Rippenhöckerchen. Ansatz an den Querfortsatz (Facies articularis tuberculi costae) Angulus costae = Rippenwinkel, dorsaler Teil der Rippe Corpus costae = Rippenkörper. größter Teil der Rippe=> zusammen Os costae Cartilago costae = Rippenknorpel. Ietztes Stück zum Sternum hin 21. Welche Rippen sind gelenkig mit nur einem, weiche mit zwei Wirbelkörpern verbunden? Die Rippe ist mit zwei Wirbelkörpern, die letzten beiden nur mit einem Wirbelkörper verbunden. 22. Wo setzt die 2.Rippe am Sternum an? Weshalb sollte man diese Ansatzstelle kennen? Die 2.Rippe setzt in Höhe der Symphysis manubriosternalis an. Um den Angulus sternalis zu tasten, muß man diese Ansatzstelle kennen (Herzauskultation Aorta 2. ICR rechts, Truncus pulmonalis 2. ICR links) 23. Auf welche Strukturen würde man treffen. wenn in Höhe des Angulus sterni ein transversaler Schnitt durch den Thorax gelegt würde? Haut, Fascia superficialis, Mm. pectoralis major et minor, M serratus anterior, Fascia thoracica, Costa II (ventral), Costa III (dorsal), Mm. intercostales externi et interni. Fascia endothoracica. Pleura parietalis, Pleuraspalt, Pleura visceralis, Pulmo, Vertebra Th3, M erector spinae, M. serratus posterior superior, Mm. rhomboidei major et minor, M. subscapularis. Scapula, M. supraspinatus (kaudal kein Anteil des M. infraspinatus), M. trapezius. 24. Welches Untersuchungsmaterial wird bei einer Sternalpunktion gewannen? Rotes Knochenmark. 25. Wie verläuft die Arteria thoracica interna? An welchen StelIen ist sie von außen verletzungsgefährdet? An der Innenfläche der Rippen nahe des Sternums (parasternal). Sie ist in den Interkostalräumen verletzungsgefährdet. Kaudal des Diaphragmas heißt sie A epigastrica superior und anastomosiert mit der A epigastrica inferior. 26. Welche Muskeln. Gefäße und Nerven befinden sich in den Interkostalräumen? Mm. et Aa. et Vv. et Nn. intercostales. 27. In welchem Bereich der Interkostalräume verlaufen Gefäße und Nerven im Schutz des Sulcus costae? Sie verlaufen am Unterrand der Rippen (nur hinten). 28. Welche Rippen sind direkt mit dem Sternum verbunden? Welche Rippen sind über den Rippenbogen mit dem Sternum verbunden? Die 1-7. Rippe ist direkt mit dem Sternum verbunden (Costae verae). Die Rippe ist indirekt über den Arcus costarum mit dem Sternum verbunden (Costae spuriae).
4 Die letzten beiden Rippen sind frei (Costae fluitantes: gehören auch zu den Costae spuriae). 29. Wo kommen als Variationen zusätzliche Rippen vor? Kann eine solche Variation medizinische Bedeutung haben? Halsrippen Auch im Halsbereich werden Rippen angelegt. sie verschmelzen jedoch mit den Querfortsätzen der Halswirbel. Am 7. Halswirbel kann die Verschmelzung ausbleiben und eine mit dem Wirbel beweglich verbundene Halsrippe entstehen. Sie ist manchmal kaum länger ais der Querfortsatz. kann aber auch bis zum Brustbein reichen. Med. Bedeutung: Anteile des Plexus brachialis und die Unterschlusselbeingefäße können durch Halsrippen behindert oder zwischen Halsrippe und 1. Rippe eingeklemmt werden. Es kommt zu Schmerzen und evtl. Muskelschwächen im Arm. Lendenrippen Die Querfortsätze sind entwicklungsgeschichtlich Rippen (Processus costales). Die eigentlichen Querfortsätze sind zu kleinen Höckern zurückgebildet. Gelegentlich wächst ein Rippenfortsatz etwas länger aus und verselbständigt sich zu einer Lendenrippe. Meist ist dann die 12. Rippe besonders lang. Med. Bedeutung: weitgehend belanglos. höchstens Beeinträchtigung der Seitneigung. 30. Welche Skelettanteile bilden den Rand der unteren Thoraxapertur? Vertebra Th12, Costae X-XII, Arcus costarum, Processus xiphoideus. 31. In welche Regionen untergliedert man die Bauchwand? Regio epigastrica: zwischen beiden Medioklavikularlinien unter den Rippenbögen bis zur Verbindungslinie der tiefsten Punkte des Rippenbogens Regio umbilicalis: kaudal der Regio epigastrica bis zur Verbindungslinie zwischen den beiden Cristae iiiacae Regio pubica: kaudal der Regio umbilicalis bis zur Symphysis pubis Regio hypochondriaca: lateral der Regio epigastrica Regio abdominales lateralis: lateral der Regio umbilicalis Regio inguinalis: Iateral der Regio pubica 32. Welche Muskeln der Bauchwand kennen Sie? Was wissen Sie über Ursprung, Ansatz Verlauf, Innervation und Funktion dieser Muskeln? M. rectus abdominis U.: Knorpel der Rippe. Proc. xiphoideas. Ligg. costoxiphoidea A.: O5 pubis (zwischen Tuberculum pubicum und Symphysis pubica) I.: Nn. intercostales. seltener ventrale Äste kranialer Lumbalnerven F.: Beugung des Rumpfes. Bauchpresse M. obliquus externus abdominis U.: Rippe (alternierend mit M. serratus anterior) A.: Labium externum cristae iiiacae, Lig. Inguinale, vorderes Blatt der Rektusscheide I.: Nn. Intercostales, N.iliohypagastricus, N. ilioinguinalis (Plexus lumbalis) F.: Bauchpresse. Beugung des Rumpfes. Drehung zur entgegengesetzten Seite M.obliquus internus abdominis U.: Linea intermedia cristae iiiacae. Fascia thoracolumbalis. Lig. inguinale A.: Rippe. Rektusscheide I.: Nn. Intercostales, M iiiohypogastricus. M iiioinguinalis (Plexus lumbalis) F.: Bauchpresse, Beugung des Rumpfes, Drehung zur gleichen Seite M. transversus abdominis U.: Rippe (Innenfläche). Querfortsätze der Lendenwirbel. Labium internum cristae iliacae. Lig.inguinale A.: hinteres Blatt der Rektusscheide (kranial der Linea arcuata), vorderes Blatt der Rektusscheide (kaudal) I.: Nn. Intercostales, N. iliohypogastricus, N. ilioinguinalis, Plexus lumbalis) 33. Was versteht man unter einer Rektusdiastase? Auseinanderweichen der Mm. recti abdominis mit Verbreiterung der Linea aiba. Als angeborene Anomalie oder erworben (Bauchoperation, Geburt).
5 34. Zwischen welchen der seitlichen flachen Bauchmuskeln verlaufen die Nerven? Die Nerven Nn. Intercostales, N. subcostalis. N. iiiohypogastricus, N. ilioinguinalis, verlaufen zwischen M. transversus abdominis und M. obliquus internus abdominis. 35. Welche Nerven innervieren die Haut der Bauchwand? Bis wohin reicht das Innervationsgebiet der Interkostalnerven? Die Interkostalnerven reichen bis etwa handbreit unter den Nabel. Ab dort wird die Haut vom N. ilihypogastricus (Plexus Iumbalis) innerviert. Der N. ilioinguinalis (Plexus Iumbalis) versorgt den vorderen Teil der Schamgegend und innerviert motorisch die Bauchmuskeln. 36. Welche Arterien und welche Venen verlaufen in der Bauchwand. und welche verlaufen epifaszial auf der Bauchwand? Aa. epigastricae superior et inferior (hinter dem M. rectus abdominis) Rr. cutanei Iaterales der Aa. intercostales et subcostalis (epifaszial. aus Aorta thoracica) A. circumflexa iliaca superficialis (epifaszial. aus A femoralis) A. epigastrica supefficialis (epifaszial. aus A femoralis) Vv. epigastricae superior et inferior (hinter M. rectus abdominis Vv. subcutaneae abdominis (epifaszial. zur V. epigastrica superior) V. circumflexa iiiaca superficialis (epifaszial. zur V. saphena magna) V. epigastrica superficialis (epifaszial. zur V. saphena magna, anastomosiert mit Vv. thoracoepigastricae) Vv. paraumbilicales (epifaszial. zum R. sinister V. portae) 37. Nennen Sie die arteriellen und venösen Anastomosen der vorderen Bauchwand. Arterielle Anastomosen: A epigastrica superior und A epigastrica inferior (hinter M. rectus abd.)aa. Iumbales untereinander und mit A epigastrica inferior. Aa. intercostales. Aa. iliolumbales und A. circumflexa iliaca profunda. Cavocavole Anastomosen: Blut der unteren Körperhölfte zur oberen Hohlvene über Vv. Thoracicae internae (zur V. brachiocephalica) und die V. thoracoepigastrica (zur V. axillaris). Portocavale Anastomosen: Vv. paraumbilicales (zur V. cava inferior) 38. Wie kann eine Erweiterung der periumbilikalen Hautvenen ("Caput medusae") entstehen? Durch Stauung der Pfortader (z.b. bei Lebezirrhose) kommt es zur Stromumkehr in den Vv. paraumbilicales. Diese erweitern sich und bilden strahlenförmig um den Nabel das "Caput medusae". 39. Was verstehen Sie unter cavocovalen und portocavalen Anastomosen? Cavocavole Anastomosen: Blut der unteren Körperhälfte zur oberen Hohlvene 1)Vv. thoracicae zur V. brachiocephalica 2)V. thoracoepigastrica zur V. axillaris 3)V. Iumbalis ascendens zur V. azygos/hemiazygos 4)V. gastrica sinistra/vv. ösophageales zur V. azygos/hemiazygos 5)Plexus venosi vertebrales interni et externi zur V. azygos/hemiazygos Portokavale Anastomosen: Verbindung zwischen der V. portae und den Vv. cavae 1 ) Vv. paraumbilicales zur V. cava inferior 2) Vv. rectales zur V. iliaca interna 3) Vv. oesophageae zur V. brachiocephalica 40. Wo liegen regionäre Lymphknoten für die epifaszialen Gewebsschichten der Bauchwand? Sie liegen in der Regio inguinalis: Nll. inguinales superficiales superomediales/superolaterales/inferiores. Kranial kann die Lymphe auch in die Nll. thoracales parietales (Nll. Intercostales, parasternales, paramammarii, prevertebrales, phrenici superiores) oder die Nll. axillares fließen. 41. Was versteht man unter dem McBurney'schen Punkt? Projektion des Abgangs des Appendix vermiformis auf die Bauchwand; in der Mitte zwischen Nabel und Spina iliaca anterior superior dextra.
6 42. Was versteht man unter dem Lanz'schen Punkt? Projektion der Spitze des herabhängenden Appendix vermiformis: der rechte Drittelpunkt zwischen den beiden Spinae iiiacae anteriores superiores. 43. Was versteht man unter "Bauchpresse"? Die Bauchmuskeln spannen die Bauchwand und können aktiv den Druck im Bauchraum erhöhen. Das Diaphragma ist ebenfalls angespannt. Gegen die verschlossene Stimmritze wird auszuatmen versucht.die Bauchpresse wird angewandt beim Stuhlgang. Erbrechen und den Preßwehen. Außerdem entlastet sie die Wirbelsäule beim Heben schwerer Lasten. 44. Was versteht man unter dem Lig. umbilicale medianum? Woraus entsteht es? Das Lig. umbilicale medianum Iiegt in der Plica umbilicalis mediana. Sie ist aus dem Urachus entstanden. Dieser ist ein Rest der Alantois. 45. Was versteht man unter der Fossa supravesicalis. der Fossa inguinalis medialis und der Fossainguinalis lateralis? Fossa supravesicalis: zwischen PIica umbilicalis mediana und PIica umbilicalis medialis.fossa inguinalis medialis: zwischen Plica umbilicalis medialis und Plica umbilicalis lateralis, Projektion des Anulus inguinalis superficialis.fossa inguinalis Iateralis: Iateral der Plica umbilicalis Iateralis. Projektion des Anulus inguinalis profundus. 46. Welche Bedeutung hat die Bauchwandmuskulatur für die Atmung? Unterstützung bei der Exspiration. 47. Was versteht man unter der Abwehrspannung der Bauchdeckenmuskulatur? Die Bauchdeckenmuskulatur bildet ein zusammenhängendes Muskel-Sehnen-System und ein anpassungsfähiges Verspannungssystem. Sie kann auf Volumenveränderungen der Baucheingeweide reagieren und die Bauchwand reflektorisch verspannen. 48. Inwiefern unterscheidet sich die Bauchwand am Nabel von der sonstigen Bauchwand? An dieser Stelle besitzt die Bauchwand weder Muskeln noch Aponeurosen. Die Linea alba ist an dieser Stelle unterbrochen. Dieses Loch (der Anulus umbilicalis) wird mit Bindegewebe verschlossen. 49. Aus welchen Schichten besteht die vordere Bauchwand? Cutis, Subcutis mit Panniculus adiposus, Fascia superficialis abdominis, Fascia transversalis. Peritoneum. 50. Von welchen Muskeln spaltet sich der M. cremaster ab? Die Mm. obliquus internus et transversus abdominis geben Faserbündel ab, die beim Mann ais M.cremaster den Samenstrang begleiten. Innervation: R. genitalis des N. genitofemoralis (Plexus Iumbalis). 51. Beschreiben Sie das Spannungsgefüge der vorderen Bauchwand. Die Bauchmuskulatur vermag sich einerseits dem wechselnden FülIungszustand des Bauchraumes anzupassen und andererseits einen Druck auf den Bauchinhalt auszuüben. Der Tonus der Bauchmuskulatur bestimmt die Spannung der Bauchdecken und den intraabdominellen Druck. Kontraktion des M transversus abdominis führt zu einer Quergurtung. Durch die Mm. obliquui externus et internus abdominis kommt es zu einer Schräggurtung. 52 Wo liegt die Linea arcuata (Douglas)? Die Linea arcuata Iiegt etwa 4 cm kaudal des Nabels. 53. Aus weichen Anteilen setzt sich die Rektusscheide oberhalb und unterhalb des Nabels zusammen? Oberhalb der Linea arcuata setzt sich das hintere Blatt der Rektusscheide aus den Aponeurosen der Mm. obiiquus internus et transversus abdominis zusammen. Unterhalb der Linea arcuata strahlen diese Aponeurosen in das vordere Blatt ein, das ansonsten schon aus den Aponeurosen der Mm. obliquus externus et internus abdominis gebildet wird. Statt der Aponeurosen liegt dem M. rectus abdominis innen nur noch die
7 Fascia transversalis und das Peritoneum parietale auf. 54. Von welchen Teilen werden die Wände der Boden und das Dach des Leistenkanals gebildet? ventral: M obiquus externus abdominis Fibrae intercrurales dorsal: Fascia transversalis. Peritoneum kranial: M obliquus internus abd. und M. transversus abd. kaudal: Lig. inguinale 55. Was verläuft durch den Leistenkanal? Mann: Funiculus spermaticus=> Fascia spermatica externa, M. cremaster, Fascia spermatica interna, Tunica vaginalis testis, Ductus deferens, A testicularis (Aorta abdominalis), A ductus deferentis (A umbilicalis aus A iliaca interna), A. cremasterica (A epigastrica inferior aus A iliaca externa).frau: Lig. teres uteri 56. Worin besteht der Unterschied zwischen einer direkten und einer indirekten bzw. medialen und Iateralen Leistenhernie? Mediale = direkte Leistenhernie: Eingeweide bricht durch die Fossa inguinalis medialis (Projektion des Anulus inguinaiis superficialis) Sie ist immer erworben. Laterale = indirekte Leistenhemie: Eingeweide bricht durch die Fossa inguinalis Iateralis und folgt dem Leistenkanal. Sie ist erworben oder angeboren. 57. Welche Lagebeziehung haben die Vasa epigastrica inferiora zu direkten und indirektenleistenbrüchen? Sie liegen dem Bruchsack des direkten Leistenbruchs Iateral, dem des indirekten Leistenbruchs medialan. 58. Beschreiben Sie die Lage des Leistenkanals. Der Leistenkanal liegt oberhalb des Leistenbandes. Er ist etwa 4-6 cm 1ang und reicht vom Anulus inguinalis profundus (etwa über der Mitte des Leistenbandes) bis zum Anulus inguinalis superficialis (über dem Tuberculum pubicum). 60. An weicher Stelle projiziert sich der innere Leistenring auf die Bauchwand? Fossa inguinalis lateralis, etwa über der Mitte des Leistenbandes, Lig. inguinale. 61. Wie unterscheiden sich direkte und indirekte Leistenhernien? direkt: medial der Plica umbilicalis Iateralis indirekt: Iateral der Plica umbilicalis Iateralis 62 Nennen Sie die Hüllen des Samenstrangs und des Hodens. Tunica dartos = Cutis + Tela SubcutaneaFascia spermatica externa = Ausbuchtung der Fascia superficialism. cremaster mit Fascia cremasterica = Abspaltung des M obliquus internus abd. und M transversusabd.fascia spermatica interna = Ausbuchtung der Fascia tranversalistunica vaginalis testis = Rest des Peritoneums mit Lamina parietalis (Periorchium) und Lanunavisceralis (Epiorchium) 63. Aus welchen Teilen setzt sich der Samenstrang zusammen? Funiculus spermaticus enthält:- Ductus deferens - R. genitalis n. genitofemoralis- PIexus testicularis (sympathisches Nervengeflecht)- A testicularis (aus Aorta abdominalis)- A ductus deferentis!aus A iliaca int )- A cremasterica (aus A epigastrica inf )- Plexus venosus pampiniformis (zur V. testicularis)- Lymphgefäße 64. Wo treten Leisten- und Schenkelhernien unter die Haut? Schenkelhernien: unterhalb des Leistenbandes durch die Lacuna vasorumleistenhernien: oberhalb des Leistenbandes 65. Nennen Sie die Bruchpforten der Bauchwand. Leistenhernie: Canalis inguinalisschenkelhernie: Lacuna vasorumnabelhernie: Anulus umbilicalisepigastrische Hernie: Linea aiba. oberhalb des NabelsLumbalhernie: Trigonum lumbale (Petit)Zwerchfellhernie: Hiatus
8 aorticus. Foramen vena cava. Hiatus oesophagealis. Trigonum sternocostale(larrey)trigonum Iumbocostale (Bochdalek) 66. Wie wird die Dammregion untergliedert? Durch eine Verbindungslinie zwischen den beiden Sitzbeinhöckern wird die Dammregion in eine Regiourogenitalis und eine Regio analis unterteilt. 67. Nennen Sie die Schwellkörper des Penis zwei Carpora cavernosa penisein Corpus spongiosum penis 68. Von welchen Faszien ist der Peniskörper umgeben? Fascia penis profunda (derb) und Fascia penis superficialis (zart) 69. Welche Gebilde befinden sich im Hodensack? Faszia cremasterica, M. cremaster, Fascia spermatica interna, Tunica vaginalis testis, Ductus deferens, Epididymis, Testis 70. Wie unterscheiden sich große und kleine Schamlippen? Die große Schamlippe enthält ein bindegwebig durchsetztes Fettpolster. Die kleine Schamlippe enthält straffes Bindegewebe, aber kein Fett. Außerdem bilden die kleinen Schamlippen vorn zwei FaIten das Praeputium clitoridis und das Frenulum clitoridis. 71. Welche Schwellkörper gibt es am weiblichen Genitale? Zwei Corpora cavernosa clitoridis. 72. Was mündet in den Scheidenvorhof? Ostium urethrae externumgll. vestibulares minores (kleine Schleimdrüsen in der Umgebung der Urethra)Zwei Gll. vestibulares majores (Bartholini-Drüse) 73. Welche Nerven innervieren die äußeren Geschlechtsorgane? N. pudendus:> Nn. rectales inferiores> Nn. perineales> Nn. scrotales/labiales posteriores> N. dorsalis penis/clitoridisn.ilioinguinalis:> Nn. scrotales/labiales anterioresn. genitofemoralis:>r. genitalisnn. cavernosi penis/clitoridis (sympathische/parasympathische Fasern aus den autonomen Beckengeflechten) 74. Welche Artericn versorgen die äußeren Geschlechtsorgane? A. pudenda interna (aus A iliaca interna):> A perinealis> Rr. scrotalesllabiales posteriores> A penis/clitoridis (s.u.)aa. pudendae externae (aus A femoralis):> Rr. scrotales/labiales anterioresa penis/clitoridis (aus A pudenda int):> A dorsalis penis/clitoridis> A profunda penis/clitoridis> A bulbi penis/vestibuli> A urethralis 75. Welche Drüsen liegen im Diaphragma urogenitale? Beim Mann liegt zu beiden Seiten der Harnröhre eine Gl. bulbourethralis (Cowper), bei der Fraubeiderseits neben der Vagina je eine Gl. vestibularis major (Bartholin). 76. Welche Muskeln bilden das Diaphragma pelvis und das Diaphragma urogenitale? Zum Diaphragma pelvis gehören der M. levator ani und der M. coccygeus.m. levator ani:u.: Os pubis. Arcus tendineus m. Ievatoris ania.: Centrum tendineum perinei. Faszie der Prostata (ais M. Ievator prostatae) bzw. Wand der Vagina (als M. pubovaginalis). M. Sphincter ani. Durchflechtung mit der Gegenseite (als M. puborectalis), Os coccygis (als M iliococcygeus)i.: Plexus pudendusdiaphragma urogenitale : M. transversus perinei profundus + superficialis 77. Von welchen Knochen wird das Becken gebildet? Os sacrum und Os coxae. Das Os coxae besteht aus Os ilium, Os ischii und Os pubis. 78. Durch welche Gelenke sind die Beckenknochen verbunden? Symphysis pubica (enthält den Discus interpubicus), Articulatio sacroiliaca, Articulatio sacrococcygea
9 79. Wo liegt die Grenze zwischen kleinem und großem Becken? An der Linea terninalis (besteht aus Promontorium, Linea arcuata und Pecten ossis pubis) 80. Welche Knochen bilden den Beckengürtel? Os sacrum, zwei Ossa coxae 81: Was zieht durch die Lacunae vasorum? R. femoralis des N. genitofemoralisa/v. femoralislymphgefäße(rosenmüller'scher Lymphknoten) 82. Was ist der Tractus iiiotibialis? Der Tractus iliotibialis ist die sehnenartige Verstärkung der Faszia lata an der Iateralen Oberschenkelseite. 83. In welche Gruppen gliedert man die Muskeln des Oberschenkels? Extensoren = ventrale Gruppe -M. sartorius -M. quadriceps femoris (M. rectus femoris. M. vastus lateralis. M. vastus medialis, M. vastus intermedius) -gemeinsamer Ansatz durch den Tendo m. quadricipitis femoris und dessen Fortsetzung. das Lig.patellae Flexoren = dorsale Gruppe. = ischiokrurale Muskeln -M. biceps femoris -M. semitendinosus -M. semimembranosus Adduktoren = mediale, Gruppe -M. pectineus -M. gracilis -Mm. adductores brevis et longus et magnus 85. Wo liegt das Trigonum femorale? Unterhalb der Regio inguinalis. 85. Wo liegt der Hiatus saphenus? Der Hiatus saphenus ist das äußere Ende des Schenkelkanals(Canalis femoralis) und liegt somit im Trigonum femorale. 86. Welche Hautnerven innervieren den Oberschenkel? siehe Nennen Sie das Einzugsgebiet der inguinalen Lymphknoten. Anus, Damm,äußere Genitale, unterer Teil der vorderen Bauchwand; Beinoberfläche 88. Wo verlaufen die großen Hautvenen der unteren Extremität? Hauptsächlich auf der Beininnenseite. 89. Von welchen Hautnerven wird das Bein innerviert? Trigonum femorale (Plexus lumbalis) N. genitofemoralis, R. femoralis N. femoralis, Rr. cutanei anteriores N. obturatorius, R. cutaneus N. ilioinguinalis, Nn.scrotales/labiales anteriores Regio femoralis anterior (Plexus femoralis) N. femoralis. Rr. cutanei anteriores N. obturatorius. R. cutaneus N. cutaneus femoris lateralis Regio femoralis posterior(piexus sacralis) N. cutaneus femoris posterior Regio genus anterior(plexus lumbalis
10 N. femoralis. Rr. cutanei anteriores N. saphenus. R. infrapatellaris Regio genus posterior = Fossa poplitea N. cutaneus femoris posterior N. saphenus N. cutaneus surae lateralis Regio cruris anterior N. saphenus N. cutaneus surae lateralis N. peroneus superficialis Regio cruris posterior N. saphenus N. cutaneus surae lateralis N. suralis 90. Welche Knochen bilden den Schultergürtel? Clavicula und Scapula. 91. Mit welchen Knochen steht die Clavicula in Verbindung? Acromion,Scapulae und Sternum. 92. Von welchen Wänden wird die Achselhöhle begrenzt? Vorderwand: M. pectoralis major, M. pectoralis minor mediale Wand: M. serratus anterior laterale Wand: M. coracobrachialis, Caput breve des M. biceps brachii, Humerus Boden: Fascia axillaris 94. Nennen Sie die Äste der Pars infraclavicularis des Plexus brachialis. Fasciculus lateralis: N. musculocutaneus, N. medianus Fasciculus medialis: N. medianus (s.o.), N. ulnaris, N. cutaneus antebrachii medialis Fasciculus posterior: N. axillaris, N. radialis 95. Aus welchen Segmenten geht der Plexus brachialis hervor? C 5 - C 8 und Th In welche Abschnitte gliedert man die obere Extremität? Schulter (Axilla) Oberarm (Brachium) Unterarm (Antebrachium) 97. Nennen Sie die Primär- und Sekundärstränge des Plexus brachialis. Primärstränge: Truncus superior (C5-6), Truncus medius (C7), Truncus inferior (C8-Th1) Sekundärstränge: Fasciculus posterior, Fasciculus lateralis, Fasciculus medialis 98. In welche Teile gliedert sich der Plexus brachialis? Pars supraclavicularis, Pars infraclavicularis 99. Wie gruppieren sich die Lymphknoten in der Achselhöhle? Nll. axillares apicales Nll. axillares centrales Nll. axillares subscapulares Nll. axillares brachiales Nll. axillares pectorales Nll. axillares interpectorales Nll. deltoideopectorales
11 100. Beschreiben Sie die Verläufe der Hautvenen am Oberarm. Die Hautvenen am Oberarm verlaufen größtenteils auf der Beugeseite. um auch bei gebeugter Haltung des Arms den venösen Rückstrom zu gewährleisten Welche Nerven gehören zur Pars supraclavicularis des Plexus brachialis? N. subclavius, Nn. pectorales lateralis et medialis, N. dorsalis scapulae, N. suprascapularis, N. thoracicus longus, N. subscapularis, N. thoracodorsalis 102. Wie wird das Trigonum submandibulare begrenzt? seitlich: Unterkieferrand medial: Venter anterior m. digastrici oben: M. mylohyoideus, M. hyoglossus hinten: M. styloglossus, M. stylopharyngeus 103. Wie wird das Trigonum caroticum begrenzt? hinten: vorderer Rand des M. sternocleidomastoideus oben: Venter posterior m. digastrici vorn: Venter superior m. omohyoidei 104. Wo liegt die Glandula sublingualis? Zwischen M mylohyoideus und M hyoglossus Wo liegt die Parotis? Die Parotis liegt in der Parotisloge. die von der Fascia parotidea umgeben ist. Hinten grenzt sie an den M sternocieidomastoideus. Oben erstreckt sie sich bis zum äußeren Gehörgang und Kiefergelenk. Der größte Teil liegt hinter dem Ramus mandibulae, ober ein Teil reicht um den Ast herum lateral des M masseter Welchen Verlauf nimmt der Ductus parotideus? Der Ductus parotideus überquert den M masseter, tritt in den Wangenfettkörper, das Corpus adiposum buccae (Bichat), ein und durchbohrt den M buccinator Welche Nerven und Gefäße findet man in der Parotisloge? N. auriculotemporalis (N. V3). sensibel und sekretorisch (durch N. petrosus minor (parasymp.!)) N. facialis: bildet Plexus parotideus A carotis externa: teilt sich in A temporalis superficialis und A maxillaris in Höhe des Collum mandibulae A zygomaticoorbitalis: über dem Jochbogen A transversa faciei: unter dem Jochbogen V. retromandibularis: hinter dem Ramus mandibulae, durchläuft die Parotis Vv. temporales superficiales Vv. maxillares 108. Wo liegen die unteren Zungenbeinmuskeln? Sie bedecken die Halseingeweide von vorn Welche Nerven versorgen das Gesicht sensibel? Welcher Nerv innerviert die Haut der hinteren Schläfengegend? a) Die Trigeminusäste: Nn. ophthalmicus. maxillaris. mandibularis. b) Der N. auriculotemporalis aus dem N. mandibularis Welche Arterien versorgen das Gesicht? A facialis (aus A carotis externa) -> Anastomose mit A ophthalmica (über A angularis) A ophthalmica A infraorbitalis (aus A maxillaris) A mentalis (aus A maxillaris)
12 A temporalis superficialis 110b. Nennen Sie den venösen Weg aufsteigender Infektionen aus dem Gesicht. V. facialis -> V, angularis -> ophthalmica superior -> Sinus cavernosus 111. Wo liegen die Trigeminusdruckpunkte? 1. Trigeminusdruckpunkt: Incisura supraorbitalis (N. supraorbitalis, aus N. frontalis) 2. Trigeminusdruckpunkt: Foramen infraorbitalis (N. infraorbitalis) 3. Trigeminusdruckpunkt: Foramen mentale (N, mentalis, aus N. alveolaris inferior) 112. Wo liegt das Punctum nervosum. und welche Nerven treten hier hervor? Am hinteren Rand des M. sternocleidomastoideus liegt das Punctum nervosum. an dem die Hautäste des Plexus cervicalis an die Oberfläche treten. N.occipitalis minor Auriculus magnus, transversus colli, supraclavicularis 113. Welche Gefahr besteht bei der Eröffnung größerer Halsvenen? Alle Halsvenen stehen unter dem Sog des Brustraums, so daß die Gefahr einer Luftembolie besteht Wie gliedert man die Halsmuskulatur topographisch? oberflächliche Schicht: Platysma: auf der oberflächlichen Halsfaszie (N. facialis) - M sternocleidomastoideus: Proc. mastoideus ==> Sternum und Clavicula (N. accessorius. Pl. cervicalis) mittlere Schicht: gemeinsame Innervation durch Ansa cervicalis - M sternohyoideus: Manubrium sterni => Os hyoideum (Corpus) - M sternothyroideus: Manubrium sterni ==> Linea obliqua (Cartilago thyroidea) - M thyrohyoideus: Cartilago thyroidea ==> Os hyoideum (Corpus) - M. omohyoideus: Margo superior scapulae ==> Os hyoideum (Corpus) tiefe Schicht: - M. longus colli - M. longus capitis - M. rectus capitis anterior - M. scalenus anterior - M. scalenus medius - M scalenus posterior 115. Welche Muskeln gehören zur oberflächlichen Schicht des Halses? Siehe Wo verlaufen die großen Halsvenen? Hinter der Lamina praetrachealis der Halsfaszie am M omohyoideus Was versteht man unter Ansa cervicalis? Die Ansa cervicalis ist eine Nervenschlinge. Radix superior: C1 und C2 (schließt sich dem N. hypoglossus an) Radix inferior: C2 und C Aus welchen Blättern besteht die Halsfaszie? Lamina superficialis: - unter den Platysma - schließt den M. sternocleidomastoideus und im Nacken den M. trapezius ein - setzt sich hinten in Fascia nuchae fort - setzt sich am Kieferwinkel in Fascia masseterica fort Lamina praetrachealis; - bekleidet den vorderen Umfang des Eingeweiderohrs - von Os hyoideum zu Sternum. Clavicula und M omohyoideus Lamina praevertebralis: - hinter dem Eingeweiderohr - bedeckt die tiefen Halsmuskeln
13 - von Schädelbasis bis zum 3. Brustwirbel 119. Welche Nerven findet man im tiefen Blatt der Halsfaszie? Grenzstrang, N. phrenicus Nennen Sie das Einzugsgebiet der submandibulären und submentalen Lymphknoten. Nll. submandibulares: Wangen. Nasenflügel, seitl. Zungenrand, Oberlippe, seitl. Unterlippe. Seitenzähne. Nll. submentales: Zungenspitze, untere Schneidezähne, mittl. Teil der Unterlippe. Mundboden Wo liegt die Teilungsstrecke der A carotis communis? Etwa in Höhe des oberen Schildknorpelrands (3./4. Halswirbel) Welche Nerven durchlaufen das Karotisdreieck? R. colli n. facialis N. hypoglossus Radix superior und Radix inferior der Ansa cervicalis N. vagus N, laryngeus recurrens Rr. cardiaci cervicales superiores N. accessorius N. glossopharyngeus Truncus sympathicus Ganglion cervicale superius 123. Was befindet sich in der Karotisgabel? Das weizenkorngroße Glomus caroticum (mit Chemo-, Presso- und Hydrorezeptoren) Wo findet man die tiefen Halslymphknoten? Im Karotisdreieck an den Vasa carotica Welche Muskeln innerviert der N. accessorius? M trapezius und M sternocleidomastoideus 126. Welche Nerven und Gefäße verlaufen in der Regio sternocleidomastoidea? Hautäste des Plexus cervicalis ("Punctum nervosum): Nn. occipitalis minor, auricularis magnus, transversus colli. supraclaviculares N. acessorius: M trapezius. M. sternocleidomastoideus N. vagus (in der Vagina carotica) Rr cardiaci cervicales superiores et inferiores Truncus sympathicus: in der tiefen Halsfaszie Radix inferior ansae cervicalis profundae N. phrenicus A subclavia A carotis communis A cervicalis ascendens
14 Anatomie: 2. Testat (Version 1.4 vom ) 1. Nennen Sie tastbare Orientierungspunkte am Rücken. Protuberantia occipitalis externa Processus mastoideus Processus spinosi Vertebra prominens (C7) Crista sacralis mediana Cornua sacralia Scapula (Acromion. Spina scapulae. Angulus superior/inferior. Margo medialis) Crista iliaca Spina iliaca posterior superior 2. Was versteht man unter Gliedmaßenmuskulatur des Rückens? Die Gliedmaßenmuskulatur des Rückens sind Rückenmuskeln, die für die Bewegung der Extremitäten zuständig sind: Rumpf-Arm-Muskeln: M trapezius. M latissimus dorsi Kopf-Schulter-Muskeln: Mm. rhomboidei major et minor, M levator scapulae Schultergürtel-Arm-Muskeln: M supraspinatus, M infraspinatus, Mm. teres major et minor. M subscapularis 3. Nennen Sie die oberflächlichen Rückenmuskeln. M. trapezius U: Procc. spinosi aller Hals- und Brustwirbel. Linea nuchae superior, Protuberantia occipitalis externa A: Acromion. Spina scapulae. Clavicula I: N. accessorius, kleine Äste des Plexus cervicalis M. latissimus dorsi U: Angulus inferior der scapula. Procc. spinosi der 6 unteren Hals- und aller Lendenwirbel. Facies dorsalis ossis sacri. Crista iliaca A: Crista tuberculi minoris humeri I: N. thoracodorsalis (Plexus brachialis) M. rhomboideus major U: Procc. spinosi der 4 oberen Brustwirbel A: Margo medialis. kaudal der Spina scapulae I : N. dorsalis scapulae (Plexus brachialis) M. rhomboideus minor U: Procc. spinosi der 2 unteren Halswirbel A: Margo medialis, kranial der Spina scapulae I: N. dorsalis scapulae (Plexus brachialis) M. Ievator scapulae U: Tubercula posteriora der vier oberen Halswirbelquerfortsätze A: Angulus superior I: N. dorsalis scapulae (Plexus brachialis) 4. Wo befindet sich die Fascia thorocolumbalis? Die Fascia thoracolumbalis hüllt die autochthonen Rückenmuskeln ein. Sie hat ein oberflächliches und ein tiefes Blatt. Die Lamina supeficialis liegt zwischen M latissimus dorsi und M. erector spinae, die Lamina profunda zwischen M. erector spinae und M. quadratus lumborum. 5. Wo entspringt das oberflächliche und tiefe Blatt? Lamina superficialis: Processus spinosi und Crista iliaca;
15 Lamina profunda: Processus transversi 6. Was verstehen Sie unter einem osteofibrösen Kanal? Unter dem osteofibrösen Kanal liegt die autochthone Rückenmuskulatur. Er wird gebildet aus den Processus spinosi et transversi der Aponeurosis lumbalis (ventral) und der Aponeurosis thoracolumbalis (dorsal). 7. Welche Nerven innervieren die oberflächlichen und tiefen Rückenmuskeln? Die autochthonen Rückenmuskeln werden durch die Rami posteriores der Nn. spinales innerviert. Die Mm. capitis werden durch den N. suboccipitalis innerviert. Die oberflächlichen Muskeln werden durch ventrale Äste innerviert: M trapezius N. accessorius, kleine Aste des Plexus cervicalis. M latissimus dorsi: N. thoracodorsalis (Plexus brachialis), Mm. rhomboidei: N. dorsalis scapulae (Plexus brachialis). M serratus posterior superior: ventrale Aste aus C6-C7. Nn. intercostales l et II. M serratus posterior inferior: N. intercostalis XI. N. subcostalis. ventrale Aste aus L1-L2 8. Welche Systeme können wir bei der autochthonen Rückenmuskulatur unterscheiden? Welche Muskeln gehören zu welchen Systemen? Medialer Trakt des M erector spinae Interspinales System - M. spinalis (thoracis, cervicis) - Mm. interspinales (lumborum. thoracis. cervicis. M sacrococcygeus dorsalis) Transversospinales System - Mm. rotatores (lumborum. thoracis. cervicis: einen Wirbel überspringend) - Mm multifidi (lumborum. thoracis. cervicis. 1-3 Wirbel überspringend) - M semispinalis (thoracis. cervicis. capitis: 4-5 Wirbel überspringend) Lateraler Trakt des M erector spinae Sakrospinales System - M longissimus (auch Im Lumbalbereich als thoracis. cervicis. capitis) - M iliocostalis (lumborum. thoracis, cervicis) Spinotransversales System - Mm. splenii (cervicis. capitis) Intertransversales System - Mm. intertransversarii (laterales/mediales lumborum. thoracis. anteriores/posteriores cervicis) Mm. capitis - M rectus capitis posterior major (Dornfortsatz Axis => Linea nuchalis inferior) - M rectus capitis posterior minor (Atlas. Tuberculum posterius => unterhalb der Linea nuchalis inferior) - M obliquus capitis superior (Atlas ss=> Linea nuchalis inferior) - M obliquus capitis inferior (Dornfortsatz Axis => Atlas) 9. Welche Hauptfunktionen erfüllen die autochthonen Rückenmuskeln? Die Haupfunktion der autochthonen Rückenmuskeln ist die Streckung der Wirbelsäule (beidseitige Innervation) und Seitneigen bzw. Drehung derselben (einseitige Innervation). Sie sind die Antagonisten des AI rectus abdominis. Außerdem stabilisieren sie die Bewegungssegmente und drehen den Kopf. 10. Was verstehen wir unter dem Trigonum lumbale? Was ist eine Petit'sche Hernie? Das Trigonum lumbale ist ein Dreieck das durch den Vorderrand des M latissimus dorsi. den Hinterrand des M obliquus externus abdominis und die Crista iliaca gebildet wird. Eine Petit'sche oder Lumbalhernie ist ein Eingeweidebruch durch dieses Trigonum lumbale. 11. Wodurch wird das Trigonum lumbale fibrosum begrenzt? nach lateral: Hinterrand des M obliquus externus abdominis nach medial: Vorderrand des M latissimus dorsi nach kaudal: Crista iliaca 12. Welche Muskeln findet man in der Nackenregion? M. trapezius M splenius capitis M semispinalis capitis et cervicis M longissimus capitis M levator scapulae M sternocleidomastoideus
16 Mm. recti capitis posterior major et minor Mm. obliqui capitis superior et inferior M multifidus 13. Beschreiben Sie den Aufbau des tiefen Halsdreiecks. von medial nach lateral setzen an: M rectus capitis posterior minor, M rectus capitis posterior major, M obliquus capits superior kaudal: M obliquus capitis inferior 14. Welche Knochen artikulieren in den Kopfgelenken? Atlas (Vertebra C1) und Axis (Vertebra C2). 15. Erklären Sie die Bandsicherung des Dens axis. Ligg. alaria, Lig. apicis dentis Lig. cruciforme atlantis (Lig. transversum atlantis und Fasciculi longitudinales) Membrana tectoria 16. Welches sind die dorsalen Äste der ersten Spinalnerven? N. suboccipitalis = R. dorsalis n. cervicalis I N. occipitalis major = R dorsalis n. cervicalis II N. occipitalis tertius = R dorsalis n. cervicalis III 17. Wo findet man die Arteria vertebralis in der Nackenregion? Im tiefen Nackendreieck, auf dem Arcus posterior atlantis gelegen. 18. Welche Besonderheiten weist der Verlauf der Arteria vertebralis an der HWS auf? Sie zieht in der Regel ab C6 kranial durch die Foramina transversaria über den Sulcus arteriae vertebralis atlantis durch das Foramen magnum in den Schädel. 19. Was verstehen wir unter dem Processus uncinatus an der HWS? Knöcherne Apophysen der Wirbelkörper. 20. Wodurch wird die Eigenhaltung der Wirbelsäule bestimmt? Durch die autochthone Rückenmuskulatur, die Bänder und die Form der einzelnen Wirbel. 21. Nennen Sie die Krümmungen der Wirbelsäule und beschreiben Sie deren Funktion. HWS: Halslordose (Rotation. Ventral-. Lateral- und Dorsalflexion) BWS: Brustkyphose (Rotation, bes. in den unteren Brustwirbeln) LWS: Lendenlordose (Ventral-. Lateral- und Dorsalflexion, kaum Rotation) KB/SB: Sakral- und Kokzygealkyphose 22. Wo sind das vordere und hintere Längsband der Wirbelsäule befestigt? Das Lig. longitudinale anterius zieht vom Os occipitale bis zum Os sacrum, Facies pelvica. Es ist an den Ventralflächen der Wirbelkörper befestigt. Das Lig. longitudinale posterius zieht vom Os occipitale bis zum Canalis sacralis. Es ist mit den Disci intervertebrales fest verwachsen. 23. Was versteht man unter Wirbelgelenken? Die Wirbelgelenke werden durch je einen Processus articularis superior und einen Processus articularis inferior auf beiden Seiten gebildet. Die Stellung der Gelenkflächen ist in den einzelnen Abschnitten der Wirbelsäule unterschiedlich, was zur regional verschiedenen Beweglichkeit führt. 24. In welcher Ebene liegen die Gelenkflächen der Intervertebralgelenke im Bereich der HWS, BWS und LWS? HWS: schräg nach dorsal abfallend
17 BWS: Frontalebene LWS: Sagittalebene 25. Welche Lagebeziehung haben die Intervertebralgelenke zum Foramen intervertebrale? Die Intervertebralgelenke (bes. Processus articulares superiores) bilden die dorsale Begrenzung der Foramina intervertebralia. 26. Welche Gebilde liegen im Foramen intervertebrale? Spinalnerv bzw. dessen beide Wurzeln, Gefäße, lockeres Binde- und Fettgewebe. 27. Welche Lagebeziehung hat der Discus intervertebralis im Bereich der LWS zum Foramen intervertebrale? Der Discus intervertebralis bildet die ventrale Begrenzung des Foramen intervertebrale, zusammen mit dem Corpus vertebrae 28. Wie sind die Rippen mit den Wirbeln verbunden? Die Rippen und Wirbel bilden zwei Gelenke: Articulatio costotransversorium: werden durch die Tubercula costarum (mit Facies articulares tuberculorum costarum) und die Processus transversi der gleichnamigen Wirbel gebildet. Das Gelenk ist durch das Lig. costotransversorium gesichert. Articulatio capitis costae: Die ersten 10 Rippenköpfe artikulieren mit der Bandscheibe und den Foveae costales des oberen und unteren Wirbels. Die zweite(!) Rippe ist also mit der ersten Brustbandscheibe (zwischen Th1 und Th2) verbunden. Die letzten beiden Rippenköpfe sind gelenkig nur mit einem Wirbelkörper verbunden (Th11 und Th12). Das Gelenk ist durch das Lig. capitis costae radiatum und das Lig. capitis costae intraarticulare gesichert. 29. Aus welchen Teilen besteht eine Bandscheibe? Der Discus intervertebralis besteht aus dem Nucleus pulposus und dem Anulus fibrosus. 30. Wohin gleitet der Nucleus pulposus beim Bandscheibenprolaps? Der Nucleus pulposus kann prinzipiell an jeder Stelle austreten. Fällt er nach dorsal, quetscht er das Rückenmark. Er kann z.b. auch in das Foramen intervertebrale brechen und den Spinalnerv schädigen. Je nach Lokalisation kommt es zu Schmerzen. Sensibilitätsstörungen oder Lähmungen. 31. Was enthält der Wirbelkanal? Periost, Lig. longitudinale posterius, Ligg. flava, Cavum epidurale (mit Plexus venosus vertebralis internus), Dura mater spinalis, Spatium subdurale, Arachnoidea, Cavum subarachnoidale (mit Liquor cerebrospinalis), Pia mater spinalis, Medulla spinalis (mit Aa. spinales), außerdem Fila radicularia, Radices nervorum spinalium, Ganglion spinale, Binde- und Fettgewebe. 32. Beschreiben Sie bitte den Aufbau der Wände des Wirbelkanals von außen nach innen. Periost, Dura mater, Arachnoidea, Pia mater. Zwischen Periost und Dura mater liegt das Cavum epidurale (mit Plexus venosus vertebralis internus). Zwischen Dura mater und Arachnoidea liegt dos Spatium subdurale. Zwischen Arachnoidea und Pia mater liegt das Cavum subarachnoideale (mit Liquor cerebrospinalis). 33. Wie unterscheidet sieh die Dura mater encephali von der Dura mater spinalis? Die Dura mater encephali ist mit dem Periost verwachsen, während die Dura mater spinalis vom Periost durch ein Cavum epidurale getrennt ist. 34. Wo liegt der Epiduralraum, und was enthält er? Raum zwischen Dura mater und Periost. Er enthält den Plexus venosus vertebralis internus und Fettgewebe. 35. Bis zu welchem Wirbel reicht der Durasack nach caudal? Bis zum Segment S2.
18 36. Wie unterscheidet sich die Arachnoidea spinalis von der Pia mater spinalis? Die Arachnoidea spinalis überspannt wie die Dura mater alle Unebenheiten des Rückenmarks. Die Pia mater ist direkt mit dem Rückenmark verbunden und folgt jeder Furche. Außerdem enthält die Pia mater mehr Gefäße und Nerven. 37. Was befindet sich im Subarachnoidalraum? Liquor cerebrospinalis. 38. Bis zu welchem Wirbel reicht das Rückenmark nach unten? Der Markkegel (Conus medullaris) endet meist auf Höhe des Oberrandes des 2. Lendenwirbels. 39. An welcher Stelle kann eine Lumbalpunktion ausgeführt werden? Welche anatomischen Strukturen werden bei der Lumbalpunktion von der Nadel wahrend des Punktionsvorgangs von der Einstichstelle auf der Haut bis zum Eintritt in die Cerebrospinalflüssigkeit durchstochen? Gestochen wird zwischen dem 5. und 4. oder dem 4. und 5, Lendenwirbel. Man durchstößt die Cutis, Subcutis mit Panniculus adiposus, Lamina superficialis fasciae thoracolumbalis, Lig. Supraspinale, Lig. Interspinale, Teile des medialen M. erector spinae (Mm. interspinales), Lamina profunda fascia thoracolumbalis, Lig. flavum, Cavum epidurale, Dura mater spinalis, Spatium subdurale, Arachnoidea, Cavum subarachnoidale. 40. Was versteht man unter einer Peridural- und einer Epiduralanästhesie? Der Epiduralraum ist der Raum zwischen Periost und Dura mater spinalis (vom Foramen magnum bis zum Os sacrum). Als Periduralraum bezeichnet man den zervikalen, thorokalen und lumbalen Bereich des Epiduralraumes. Peri- oder Epiduralanästhesie ist die Lokalanästhesie mit Punktion des Epiduralraumes (meist lumbal). 41. Was verstehen wir unter einem spinalen Segment? Das ist ein Rückenmarkssegment, das einen Spinalnerven entsendet. Äußerlich ist allerdings keine segmentale Gliederung am Rückenmark zu erkennen, die Einteilung erfolgt gemäß der zugehörigen Nerven. 42 Wie wird die graue Substanz des Rückenmarks eingeteilt? In welchem Bereich liegen z.b. die Motoneurone? Die Substantia grisea hat die Form eines Schmetterlings. Jede Hälfte ist in eine Columna anterior (mit Motoneuronen). Columna posterior (mit Interneuronen) und im Bereich des Brust- und Lendenmarks noch eine Columna lateralis (mit vegetativen Nervenzellen) eingeteilt. Im Bereich der Nervenabgänge zu den Armen und Beinen sind die Columnae verdickt (Intumescentiae cervicalis et lumbosacralis). (Columna anterior = Cornu anterius, Columna posterior = Cornu posterius, Columna lateralis = Cornu laterale) 43. Wie wird das Rückenmark mit Blut versorgt? Was versteht man unter der Arteria radicularis magna? Warum ist sie so wichtig? Welcher Teil des Rückenmarks wird von Ihr versorgt? Das Rückenmark wird durch die unpaare A. spinalis anterior (in der Fissura mediana anterior) und die paarige A spinalis posterior (vor den hinteren Wurzeln) versorgt (beide Arterien sind Äste der A vertebralis oberhalb des Foramen magnum). Außerdem gibt es segmentale Zuflüsse (Rr. spinales) aus A vertebralis. A subclavia. Aa. intercostales und Aa. lumbales, die sich meist zurückbilden. Ein größerer Ast (A radicularis magna) gelangt auf Höhe von Th8-L2 links zum Rückenmark. Sie versorgt den Bereich distal ihrer Eintrittsstelle. Ihre Variabilität ist eines der großen Probleme von Operationen an der Aorta descendens. Eine Abklemmung vertragen zwar die Bauchorgane, aber das Rückenmark nicht. A.radicularis magna =Adamkiewicz'sche Arterie. 44. Warum breiten sich Abszesse an der Oberfläche des M. gluteus maximus nur schwer aus? Die Glutealfaszie verläuft., grobe Muskelbündel begrenzend von superfizial nach profund und schafft dadurch eine Kammerung. Abszesse bleiben auf eine Kammer beschränkt und breiten sich in die Tiefe aus. 45. Wohin können sich Spritzenabszesse ausbreiten? Unter dem M gluteus maximus befindet sich das Spatium subgluteale. Über Verbindungen mit Bindegewebsräumen des Beckens können sich Abszesse bis in die Kniekehle ausbreiten.
19 46. An welcher Stelle werden Glutealinjektionen vorgenommen und warum? Prinzipiell immer in den M gluteus medius. Nie in den M gluteus maximus (Gefahr der Verletzung von Gefäßen und Nerven). 1) kraniale Injektion (nach von Lanz und Wachsmuth): zwischen Darmbeinkamm und der Verbindungslinie Spina iliaca anterior superior - Spina iliaca posterior superior. 2) laterale Injektion (nach von Hochstetter): zwischen Zeigefinger (Spina iliaca anterior superior) und Mittelfinger (maximal abgespreizt), dabei liegt die Handfläche auf dem Trochanter major. 47. Wie wird die Fossa ischiorectalis begrenzt? ventral: M gluteus maximus, Lig. sacrotuberale lateral: M obturatorius internus. Fascia obturatoria medial: M levator ani. Fascia diaphragmatis pelvis inferior kaudal: M transversus perinei profundus. Fascia diaphragmatis urogenitalis superior 48. Welche Leitungsbahnen verlaufen im Alcock-Kanal? A.V. pudenda interna. N. pudendus 49. Wo liegt die Michaelis-Raute. und wie wird sie begrenzt? kranial: Processus spinosus von L3 oder L4 lateral: Spina iliaca posterior superior kaudal: Rima ani 50. Welche Knochen palpiert man unter der Haut des Beckens? - Crista iliaca mit der Spina iliaca anterior superior - Ramus superior ossis pubis mit Tuberculum pubicum - Ramus inferior ossis pubis - Tuber ischiadicum - Os sacrum und Os coccygis 51. Welche Unterschiede kennen Sie zwischen dem männlichen und dem weiblichen Becken? Mann Frau Schambein Angulus subpubicus (< 90 ) Arcus pubis (> 90 ) Beckeneingang (längs) oval rundlich bis quer oval Foramen obturatum oval, vertikal größter Durchmesser dreieckig, transversal größter Durchmesser Alae iliacae enger weiter Tubera ischiadica geringerer Abstand größerer Abstand 52. Von welchen Hautnerven wird die Gesäßregion versorgt? Nn. clunium superiores (dorsale Aste L 1-3) Nn. clunium medii (dorsale Aste S 1-3) Nn. clunium inferiores (aus N. cutaneus femoris posterior. Plexus sacralis) 55. Wie gliedert man die Muskeln der Gesäßregion? oberflächliche Gesäßmuskeln: M. gluteus maximus M. gluteus medius M. tensor fascia latae tiefe Gesäßmuskeln: M. gluteus minimus M. piriformis M. obturatorius internus Mm. gemelli superior et inferior M. quadratus femoris M. obturatorius externus
20 54. Welche Leitungsbahnen ziehen durch das Foramen supra- bzw. infrapiriforme? Foramen suprapiriforme: N. gluteus superior A.V. glutea superior Foramen infrapiriforme: N. ischiadicus N. pudendus N. gluteus inferior N. cutaneus femoris posterior A.V. pudenda interna A.V. glutea inferior 55. Welche Muskeln gehören zur ischiokruralen Muskulatur? M. biceps femoris M. semitendinosus M. semimembranosus 56. Nennen Sie die primären und sekundären Hirnbläschen. 3 Primäre Hirnbläschen: Prosencephalon (Vorderhirn) Mesencephalon (Mittelhirn) Rhombencephalon (Rautenhirn) 5 Sekundäre Hirnbläschen: Telencephalon (Endhirnbläschen) (aus Prosencephalon) Diencephalon (Zwischenhirnbläschen) (aus Prosencephalon) Mesencephalon Metencephalon (Hinterhirn) (aus Rhombencephalon) Myelencephalon (Nachhirn) (aus Rhombencephalon) [neuester Stand der Forschung: nur 2 primäre Hirnbläschen; Mesencephalon stammt aus Rhombencephalon] 57. In welche Abschnitte gliedert man das Rautenhirn? Metencepholon: Pons (Brücke). Cerebellum (Kleinhirn) Myelencephalon: Medulla oblongata (verlängertes Mark, mit Pyramiden und Oliven) 58. Was versteht man unter Hirnstamm? Der Truncus encephalicus entsteht, wenn man den Hirnmantel und das Kleinhirn entfernt: Stammganglien (End und Zwischenhirn), Mittelhirn, Brücke. Medulla oblongata. 59. Welche Hirnlappen gibt es, und wie werden sie begrenzt? Lobus frontalis: (Stirnlappen) vor dem Sulcus centralis. über dem Sulcus lateralis Lobus parietalis: (Scheitellappen) zwischen dem Sulcus centralis und dem Sulcus parietooccipitalis Lobus temporalis: (Schläfenlappen) unter dem Sulcus lateralis Lobus occipitalis: (Hinterhauptlappen) hinter dem Sulcus parietooccipitalis 60. In welchem Teil der Schadelhöhle liegt das Kleinhirn? In der Fossa cranii posterior unterhalb des Tentorium cerebelli. 61. Wo liegt die Insula? Der Lobus insularis liegt in der Tiefe der Fossa lateralis cerebri (Sulcus lateralis). Sie wird von Rindenteilen bedeckt: Operculum frontale. Operculum frontoparietale. Operculum temporale. 62. Welche Rindenfelder liegen Im Gyrus praecentralis? Psychomotorisches Zentrum (=primär somatomotorisches Zentrum) ist der Ursprung der corticospinalen
21 (Pyramidenbahnen) und corticobulbären Bahnen. 63. Wo liegt das sensorische Sprachzentrum? Das Zentrum des Sprach- und Wortverständnisses ist im Gyrus supramarginalis und im Wernicke schen Feld lokalisiert. 64. Beschreiben Sie die Medialfläche der Großhirnhemisphäre, Die Facies medialis hemisphaerii zeigt in der Mitte den Balken (Corpus callosum), Fornix (Faserbündel unter dem Corpus callosum, das die Corpora mamillaria mit dem Hippocampus verbindet), Septum pellucidum (Platte zwischen den Seitenventrikeln) Über diese Strukturen erstrecken sich die Gyri und Sulci der Hirnlappen. 65. Welche Hirnteile verbindet der Fornix miteinander? Der Fornix (Gewölbe), verbindet die Corpora mamillaria mit dem Hippocampus. 66. Welches Zentrum befindet sich im Cuneus? Das primäre Sehzentrum. 67. Wo befindet sich der Gyrus rectus? Zwischen Fissura longitudinalis cerebri und Sulcus olfactorius. 68. Welche Wahrnehmungszentren liegen im Temporallappen? In der Hippokampusformation (zum Temporallappen gehörig) befinden sich das (Geruchs- und Geschmackszentrum. 69. In welche Stufen wird das Mittelhirn gegliedert? Pendunculi cerebri Tegmentum mesencephali Lamina tecti (quadrigemina) Aquaeductus mesencephali 70. Welche Kerne befinden sich im Mittelhirn? - motorische Kerne der Hirnnerven III und IV: Ncl. n. oculomotorii und Ncl. n. trochlearis - Substantia nigra (Pars compacta, Pars reticulata) - Nucleus ruber - Colliculi superiores et inferiores (Lamina tecti = Vierhügelplatte) 71. An welcher Stelle verläßt der N. oculomotorius das Gehirn? In der Fossa interpeduncularis des Mesencephalon. 72 Was versteht man unter Wurm des Kleinhirns? Der Wurm (Vermis) ist ein Mittelstück, das die beiden Hemisphären verbindet. Er grenzt mit seiner Lingula cerebelli an das Velum medullare craniale. Sein unteres Ende, der Nodulus, reicht an das Velum medullare caudale. 73. Welche Kleinhirnstiele verbinden das Kleinhirn mit anderen Hirnabschnitten? Pedunculus cerebellaris superior: verbindet das Cerebellum mit dem Mesencephalon Pedunculus cerebellaris medius: verbindet das Cerebellum mit dem Pons Pedunculus cerebellaris inferior: verbindet das Cerebellum mit der Medulla oblongata 74. Welche Nerven findet man am Kleinhirnbrückenwinkel? Nn. VI. VII. VIII 75. Wie äußern sich Kleinhirnerkrankungen?
22 Es kommt nicht zu einem Ausfall von Bewegungen, vielmehr ist der Ablauf gestört; also ein Zerfall der Willkürbeweglichkeit in ihren Komponenten (Asynergie) und herabgesetztem Muskeltonus (Hypotonie). 76. Beschreiben Sie den intrakraniellen Verlauf des N. accessorius. Der N. accessorius XI steigt mit langer Wurzel an der Medulla oblongata auf. tritt durch das Foramen magnum in die Schädelhöhle und verläßt sie wieder durch das Foramen jugulare. 77. Wo liegt die Hypophyse? Sie liegt in der Fossa hypophysialis des Os sphenoidale. 78. Was liegt vor und was seitlich von der Hypophyse? Vor der Hypophyse liegt das Diaphragma sellae und das Chiasma opticum. Seitlich von ihr liegt der Tractus opticus. 79. Wie wird die Hypophyse arteriell versorgt? Von Zweigen des Circulus arteriosus cerebri und von der A carotis interna. 80. Durch welches Faserbündel werden die Augenbewegungen koordiniert? Fasciculus longitudinalis medialis. 81. Auf welchen Wegen erreicht man das Ganglion trigeminale? Seitlich vom Sinus cavernosus befindet sich das (Ganglion trigeminale in einer Duratasche. Dem Cavum trigeminale auf der Spitze des Felsenbeins (Pars petrosa ossis temporalis). Therapeutisch erreicht man es durch das Foramen ovale oder durch Eröffnung der mittleren Schädelgrube. 82. Wo wird der Liquor cerebrospinalis gebildet? Die Plexus choroidei produzieren den Liquor cerebrospinalis, der in den Ventrikeln (Hirnkammern), dem Aqueductus cerebri und im Cavum subarachnoidale der Schädelhöhle und des Wirbelkanals fließt. Plexus choroidei kommen vor: - an der Innenseite des Cornu inferius (Unterhorn) und der Pars centralis der Seitenventrikel - im Dach des 3. und 4. Ventrikels 83. Was ist eine Hirn-Liquor-Schranke und eine Blut-Liquor-Schranke? Die Blut-Liquor-Schranke bildet zwar eine Schranke zwischen Blut und Liquor, nicht jedoch zwischen dem Liquor und dem ZNS. Davon ist die Blut-Hirn-Schranke zu unterscheiden, die ein Diffusionshindernis für viele Stoffe aus den Kapillaren durch die Endothelzellen in das ZNS darstellt. (wichtig für Medikation!) 84. Welche Hirnventrikel gibt es? Ventricui laterales (links und rechts)= l. und II. Ventriculus tertius = III. Ventriculus quartus = IV. 85. Nennen Sie die Abschnitte und Begrenzung der Seitenventrikel. Pars centralis: Cornu frontale. Cornu occipitale. Cornu temporale Pars centralis: Corpus callosum (oben). Ncl. caudatus (lateral). Thalamus (unten) Cornu frontale: Corpus callosum (oben und vorn). Ncl. caudatus (lateral). Septum pellucidum (medial) Cornu occipitale: Corpus callosum (oben und lateral). Calcar avis (medial) Cornu temporale: Corpus callosum (oben und lateral). Calcar avis und Hippocampus (unten und medial) 86. Welches sind die Recessus des 3. Ventrikels? Recessus opticus: liegt oberhalb des Chiasma opticum Recessus infundibuli: reicht in das Infundibulum des Hypophysenstiels hinein Recessus pinealis: liegt an der Hinterwand des 5. Ventrikels und dringt oberhalb der Commissura posterior als Aussackung in das Corpus pineale (Epiphyse) ein.
23 Recessus suprapinealis: liegt an der Hinterwand des 3. Ventrikels. oberhalb vom Corpus pineale 87. Wo liegt der Edinger-Westphal-Kern und was innerviert er? Der Nucleus oculomotorius accessorius ist der Hirnnervenkern des N. oculomotorius. Er liegt im Mittelhirn ventral des Aquaeductus mesencephali und innerviert parasympathisch den M sphincter pupillae und den M ciliaris. 88. Wo liegt der 4. Ventrikel? Er liegt unter dem Kleinhirn. Sein Boden wird von der Rautengrube, Fossa rhomboidea, und sein Dach vom Velum medullare craniale und caudale gebildet. 89. Welche Kerne gehören zum Corpus striatum? Das Putamen und der Nucleus caudatus bilden zusammen das Striatum (=Corpus striatum) 90. Wo liegt dos Corpus amygdaloideum? Das Corpus amygdaloideum (=Mandelkern) liegt im Bereich des vorderen Teils des Schläfenlappens an der Spitze des Seitenventrikels. Es gehört zum limbischen System und ist mit dem Riechzentrum verbunden. Es ist darüber hinaus an der Regulierung der vegetativen und sexuellen Funktionen beteiligt. 91. Zu welchen Hirnabschnitten gehören Putamen und Pallidum? Das Putamen gehört zum Telencephalon, das Pallidum nun Diencephalon. Zusammen bilden sie den Nucleus lentiformis. 92 Nennen Sie die funktionelle Bedeutung von Striatum und Pallidum. Striatum: zentrale Schaltstelle des extrapyramidal-motorischen Systems, wobei es hemmend auf den Muskeltonus wirkt. Pallidum: eines der wichtigsten extra pyramidalen Zentren. Striatum ist übergeordnetes Koordinationszentrum der Motorik 93. In welchem Hirnabschnitt liegt der Thalamus? Im Dienzephalon. 94. Wo liegt die Capsula interna? Die Capsula interna ist ein verdichtetes Faserbündel aus Projektionsfasern. Sie liegt zwischen Thalamus und Nucleus lentiformis einerseits (Crus posterius) und Nucleus lentiformis und Nucleus caudatus andererseits (Crus anterius). 95. Nennen Sie die Kerne des Hypothalamus. Nucleus supraopticus: liegt unmittelbar über dem Chiasma opticum Nucleus paraventricularis: liegt unter dem Ependym des 3. Hirnventrikels Nucleus infundibularis: liegt im medialen Bereich des Tuber cinereum Nuclei corporis mamillaris: liegen als mediale und laterale Kerne im Corpus mamillare Nucleus subthalamicus: liegt im Subthalamus 96. Welche funktionelle Bedeutung hat der Thalamus? Der Thalamus ist die zentrale Schaltstelle für alle somatosensiblen und sensorischen Bahnen (mit Ausnahme der Riechbahn), die zur Hirnrinde ziehen (Tor zum Bewußtsein). Er stellt eine Art Schwelle dar. die von Erregungen aus der Peripherie überwunden werden muß. Außerdem ist er ein selbständiges Assoziations- und Integrationszentrum. 97. Was gehört zum Metathalamus? Zum Metathalamus gehören die Kniehöcker, das Corpus geniculatum mediale (Teil der Hörbahn) und laterale (Teil der Sehbahn) mit ihren Kernen. 98. Welche Fasersysteme gibt es in der weißen Substanz des Großhirns?
24 Kommissurenfasern (Verbindung der beiden Hemisphären): Corpus callosum, Commissura rostralis. Commissura epithalamica. Commissura habenularum. Commissurae supraopticae. Commissura fornicis Assoziationsfasern (Verbindung einzelner Teile innerhalb einer Hemisphäre): Fibrae arcuatae cerebri. Cingulum, Fasciculus longitudinalis superior. Fasciculus longitudinalis inferior Projektionsfasern (Verbindung des Cortex mit anderen tiefer gelegenen Abschnitten des ZNS): Capsula interna. Radiationes thalamicae anteriores/centrales/posteriores 99. Wo liegt der Bulbus olfactorius am Schädel? Auf der Lamina cribrosa In welche Abschnitte gliedert man die Capsula interna? Crus anterius, Genu, Crus posterius Was versteht man unter Corona radiata? Als corona radiata bezeichnet man die zur Hirnrinde ausstrahlenden Kapsel fasern der Capsula interna Beschreiben Sie die äußere Form des Mittelhirns. Das Mesenzephalon ist etwa 1.5cm lang und liegt in der Mitte zwischen Pons und Dienzephalon. Auf der Ventralseite befinden sich die Hirnstiele (Pedunculi cerebri), dorsal fällt die Vierhügelplatte auf (Lamina tecti sive quadrigemina) Zu welchen Nervenausfällen kommt es bei Frakturen der vorderen. mittleren und hinteren Schadelgrube? Fossa cranialis anterior: Nn. l, II. Fossa cranialis media: Nn. l. II, III. IV. V. VI. VII Fossa cranialis posterior: Nn. V, VI, VII. VIII, IX. X, XI 104. Wo liegt die Zirbeldrüse? Die Zirbeldrüse (Corpus pineale = Epiphyse) liegt zwischen den oberen Hügeln der Lamina tecti 105. Beschreiben Sie den intrakraniellen Verlauf des N. facialis. Der N. facialis steht in engen räumlichen Beziehungen zur Paukenhöhle. Zusammen mit dem N. intermedius und N. vestibulocochlearis tritt er durch den Meatus acusticus internus von hinten in das Felsenbein. Hier verläuft er in einem eigenen Kanal. (Canalis facialis). der zunächst nach vorn und lateral bis dicht an die vordere Felsenbeinwand zieht. Er biegt dann nach hinten (äußeres Fazialisknie) um und läuft in der medialen und hinteren Wand der Paukenhöhle zum Foramen stylomastoideum, wo er den Schädel verläßt. Am äußeren Fazialisknie liegt das Ganglion geniculi des N. intermedius Welche parasympathischen Anteile führt der N. facialis, und was innervieren sie? Die papasympathischen Anteile des N. facialis sind im N. intermedius zu finden, der sich im Meatus acusticus internus ausdifferenziert. Als N. petrosus major zieht ein parasympathischer Anteil zum Ganglion pterygopalatinum und innerviert die Glandula lacrimalis, Glandulae nasales und Glandulae palatinae. Der zweite Anteil aus dem N. intermedius zieht über die Chorda tympani zum Ganglion submandibulare und innerviert die Glandula submandibularis. Glandula sublingualis und Glandula linguales Welche parasympathischen Ganglien sind den Trigeminusästen angelagert? Ganglion ciliare: aus dem N. nasociliaris Ganglion pterygopalatinum: aus dem N. maxillaris Ganglion oticum: aus dem N. mandibularis Ganglion submandibulare: aus dem N. lingualis 108. Nennen Sie die präganglionären Nerven der parasympathischen Ganglien. Ggl. ciliare: N. III (Edinger-Westphal-Anteil) -> Radix oculomotoria -> Ggl. Ciliare -> Nn. Ciliares breves (M sphincter pupillae. M ciliaris)
25 Ggl. pterygopalatinum: N. intermedius -> N. petrosus major -> Ggl. pterygopalatinum -> Nn. Palatini (Gll. palatina)-> Rr. nasales posteriores sup. med. et lat. (Gll. nasales) -> Rr. communicans cum n. zygomatico (Gl. lacrimalis) Ggl. oticum: N. IX -> N. tympanicus -> Plexus tympanicus -> N. petrosus minor -> Ggl. oticum-> Rr. parotidei (Gl. parotidea) Ggl. submandibulare: N. intermedius -> Chorda tympani -> N. lingualis -> Ggl. Submandibulare -> N. sublingualis (Gl. sublingualis) -> Fasern zur Gl. submandibularis 109. Was versteht man unter Hirn- und Gesichtsschädel? Hirnschädel (Neurocranium): Gehäuse für das Gehirn 1 Os frontale 2 Ossa parietalia 1 Os occipitale 2 Ossa temporalia 1 Os sphenoidale Gesichtsschädel (Viscerocranium): knöcherne Grundlage des Gesichts 1 Os ethmoidale 2 Ossa lacrimalia 2 Ossa nasalia 1 Vomer 2 Conchae nasales inferiores 2 Ossa palatina 2 Ossa zygomatica 2 Maxillae 1 Mandibula 110. Nennen Sie die Schichten des Schädeldaches. Perikranium Lamina externa Diploe Lamina interna Dura mater 111. Was versteht man unter dem Skalp? Die Kopfhaut ist mit der Galea aponeurotica (Aponeurosis epicranialis) zum Skalp (Kopf schwarte) fest verwachsen Wo können sich subgaleale Hämatome ausbreiten? Da der subgaleale Verschiebespalt hinten bis zur Linea nuchalis suprema. seitlich zur Linea temporalis supertor und vorn zum Margo supraorbitalis reicht. können sich subgaleale Hämatome nur begrenzt ausbreiten Warum klaffen Kopfwunden bei verletzter Galea aponeurotica? Die Galea aponeurotica ist als Zwischensehne des M epicranius (daher auch Aponeurosis epicranialis) aufzufassen, der aus M. occipitofrontalis und M. temporoparietalis besteht. Der M. occipitofrontalis spannt die Galea mit seinem Venter frontalis und Venter occipitalis in sagittaler und der M temporoparietalis dieselbe in querer Richtung. so daß Kopfwunden immer klaffende Wundränder zeigen Von welchen Nerven wird die Kopfschwarte innerviert? Die Kopf schwarte wird durch den N. trigeminus. Plexus cervicalis und R. dorsalis des 2. Zervikalnerven (N. occipitalis major) innerviert Was versteht man unter Pericranium? Das Pericranium ist das Periost des Schädeldaches.
26 116. Wann verknöchern die Suturen und Fontanellen? Sutura sagittalis (zwischen den beiden Ossa parietalia): 20. bis 30. Lebensjahr Sutura coronalis (zwischen Os parietale und Os frontale): 30. bis 40. Lebensjahr Sutura lambdoidea (zwischen Os parietale und Os occipitale): 40. bis 50. Lebensjahr Sutura frontalis (zwischen den beiden Ossa frontalia. nur beim Kind): bereits im Kindesalter Fonticulus anterior (Kreuzungsstelle Suturae frontalis. coronalis. sagittalis): 2. Lebensjahr Fonticulus posterior (Kreuzungsstelle Suturae sagittalis. lambdoidea): 1. Lebensjahr Fonticulus sphenoidalis (Kreuzungsstelle Suturae coronalis. squamosa) Fonticulus mastoideus (zwischen Os temporale und Os occipitale) 117. Wo findet man Diploevenen? Diploevenen findet man in der spongiösen mittleren Schicht der Calvaria. Es gibt 4 Hauptstämme: V. diploica frontalis: außen V. Supraorbitalis -> innen Sinus sagittalis superior V. diploica temporalis anterior: - außen V. temporalis profunda -> innen Sinus sphenoparietalis V. diploica temporalis posterior:- außen V. auricularis posterior -> innen Sinus transversus V. diploica occipitalis: - außen V. occipitalis -> innen Sinus transversus 118. Nennen Sie venöse Infektionspforten des Kopfes. a) Vv. emissariae: -> Verbindungen zwischen Venen der Kopfschwarte, den Diploevenen und den Venen der harten Hirnhaut. V. emissaria parietalis: außen Vv. temporales superficiales -> innen Sinus sagittalis superior V. emissaria occipitalis: außen V. occipitalis -> innen Sinus transversus oder Confluens sinuum V. emissaria mastoidea: außen V. occipitalis oder V. auricularis posterior -> innen Sinus sigmoideus V. emissaria condylaris: außen Plexus venosi vertebrales externi -> innen Sinus sigmoideus b) Weitere Infektionspforten sind Venengeflechte in den Foramina der Schädelbasis. Sie verbinden den außen gelegenen Plexus pterygoideus und den Sinus cavernosus: - Plexus venosus foraminis ovalis - -Plexus venosus caroticus internus - -Vv. meningeae mediae - - Vv. tympanicae - - V. stylomastoidea Folgende Geflechte kommunizieren mit dem Plexus basilaris: - Plexus venosi vertebrales - Plexus venosus canalis hypoglossi 119. Nennen Sie die Foramina der mittleren Schädelgrube und die Gebilde, die durch sie hindurchtreten. Vordere Schädelgrube: -Lamina cribrosa (Siebplatte): Nn. olfactorii (I), A. ethmoidalis anterior (aus A ophthalmica) -Canalis opticus (Sehnervkanal): N. opticus (II), A. ophthalmica Mittlere Schadelgrube: -Fissura orbitalis superior (obere Augenhöhlenspalte): N, oculomotorius (III), N. trochlearis (IV), N. abducens (VI),N. ophthalmicus (V), V. ophthalmica superior -Foramen rotundum (rundes Loch): N. maxillaris (V) -Foramen ovale (ovales Loch): N. mandibularis (V), Plexus venosus foraminis ovalis -Foramen spinosum (Dornloch): A. meningea media (aus A maxillaris), R. meningeus des N. mandibularis (V) -Canalis caroticus (Karotiskanal) A. carotis interna, Plexus caroticus internus (sympathisch), Plexus venosus caroticus internus Hintere Schädelgrube: -Meatus acusticus internus (innerer Gehörgang): N. facialis (VII),N. vestibulocochlearis (VIII) A labyrinthi (aus A basilaris) -Foramen jugulare (Drosselloch): N. glossopharyngeus (IX), N. vagus (X), N. accessorius (XI) Sinus sigmoideus setzt sich fort als V. jugularis interna, A meningea posterior (aus A pharyngea ascendens, kann auch anderen Kanal benutzen) -Canalis hypoglossi (Kanal des Unterzungennervs): N. hypoglossus (XIl), Plexus venosus canalis hypoglossi
27 -Foramen magnum (großes Loch): Übergang vom Rückenmark in verlängertes Mark, Radices spinales des N. accessorius (XI), Aa. Vertebrales, A. spinalis anterior (unpaar), Aa. spinales posteriores, Venengeflecht offene Verbindung der Subarachnoidealräume von Gehirn und Rückenmark 120. Von welchen Knochen wird der Clivus gebildet, und welcher Hirnteil liegt auf ihm? Von Os sphenoidale und Os occipitale wird der Clivus gebildet: auf ihm liegt der Pons Welche Nerven ziehen durch das Foramen jugulare? Nn. IX. X. XI Welche Aufgaben hat die Dura mater encephali? Auskleidung der Innenfläche der Schädelhöhle Bildung eines osteofibrösen Verbandes (zusammen mit Pericranium und calvaria) Bildung von Taschen und Trennwänden (Durasepten) 124. Nennen Sie die Durasepten. Tentorium cerebelli: zwischen Hinterhauptlappen des Großhirns und Kleinhirn Falx cerebri: zwischen den beiden Großhirnhemisphären Falx cerebelli: zwischen den beiden Kleinhirnhemisphären 125. Welche Nerven innerviereren die harte Hirnhaut? sensibel: N. trigeminus und N. vagus sympathisch: Plexus caroticus externus parasympathisch: N. petrosus major, N. glossopharyngeus und N. vagus 126. Wie unterscheiden sich epi- und subdurales Hämatom? epidurales Hämatom: Riß der Duraarterien (zwischen Dura mater und Schädelkalotte) subdurales Hämatom: Riß der Venen im Spatium subarachnoidale 127. Wie unterscheidet sich der Peri- und Epiduralraum im Spinalkanal von dem im Schädel? Die Dura mater encephali ist mit dem inneren Periost verwachsen. Die Dura mater spinalis ist vom Knochen getrennt und bildet den Durasack Welche Arterien versorgen die harte Hirnhaut? A meningea anterior (aus A ethmoidalis anterior. also A., carotis interna) A. meningea media (aus A., maxillaris. also A., carotis externa) -> stärkste Duraarterie. zwei Äste: R. frontalis und R. parietalis A meningea posterior (aus A pharyngea ascendens, also A carotis externa) 129. Wo mündet der Sinus sigmoideus? Er mündet in den Bulbus v.jugularis superior (durch Foramen jugulare) Nennen Sie die Blutleiter der harten Hirnhaut. Sinus sagittalis superior, Sinus sagittalis inferior, Sinus rectus, Confluens sinuum, Sinus transversus, Sinus sigmoideus, Sinus occipitalis, Sinus petrosus superior, Sinus petrosus inferior, Sinus sphenoparietalis Sinus cavernosus 131. Wo liegt der Sinus cavernosus und welche Zuflüsse erhält er? Der Sinus cavernosus liegt an der Schädelbasis zu beiden Seiten des Türkensattels (Sella turcica). Durch die Sinus intercavernosi sind die beiden Sinus cavernosi vor und hinter dem Türkensattel verbunden. Zuflüsse kommen aus dem Sinus sphenoparietales. V. cerebri media profunda. V. ophthalmica superior und Plexus basilaris Welche Arterie und Nerven stehen in engen topographischen Beziehungen zum Sinus cavernosus? A carotis interna
28 Augenmuskelnerven (Nn. oculomotorius. trochiearis. obducens) N. ophthalmicus (1. Trigeminusast) N. maxillaris (2. Trigeminusast) 133. Aus welchen Schichten besteht die weiche Hirnhaut (= Leptomeninx)? Arachnoidea encephali Pia mater encephali 134. Was versteht man unter Cavum subarachnoideale? Das Cavum subarachnoideale ist der Raum zwischen Arachnoidea und Pia mater. Es enthält den Liquor cerebrospinalis Nennen Sie die wichtigsten Zisternen. Als Zisternen bezeichnet man Erweiterungen des Subarachnoidealraums, die sich über Vertiefungen der Hirnfläche befinden: Cisterna cerebellomedullaris: zwischen Kleinhirn und Medulla oblongata Cisterna interpeduncularis: zwischen den Hirnschenkeln Cisterna chiasmatis: um die Sehnervenkreuzung Cisterna fossae lateralis cerebri: über der Insel zwischen Schläfen-, Stirn- und Scheitellappen 136. Durch welche Öffnungen gelangt der Liquor cerebrospinalis in die Cisterna cerebellomedullaris? Apertura mediana ventriculi quarti (Foramen Magendie) Aperturae laterales ventriculi quarti (Foramina Luschkae) 137. Welches sind die 4 arteriellen Zuflüsse zum Gehirn? Aa. vertebrales sinistra et dextra, Aa. carotis internae sinistra et dextra 138. Beschreiben Sie den introkroniellen Verlauf der A carotis interna. Die A carotis interna gelangt durch den Canalis caroticus des Felsenbeins in die Schädelhöhle., Dort zieht sie durch den Sulcus caroticus. wobei sie vom Sinus cavernosus umschlossen wird. Sie macht dann eine S- förmige Schleife und zieht in die mittlere Schädelgrube. wo sie im Sulcus caroticus des Os sphenoidale liegt. Im Bereich der S-förmigen Schleife gibt die A. carotis interna die A. ophthalmica ab: weitere Äste sind: A., cerebri anterior. media. A choroidea und A communicans posterior Welche Arterien bilden den Circulus arteriosus cerebri? Die beiden Aa. vertebrales vereinigen sich zur A basilaris. und diese teilt sich in zwei Aa. cerebri posteriores. Die Aa. carotis internae teilen sich in je eine A., cerebri media und eine A cerebri anterior. Durch die A. communicans anterior (zwischen Aa. cerebri anteriores) und A communicans posterior (zwischen A cerebri posterior und A cerebri media) wird der Kreis geschlossen Welche Arterien entspringen aus der A. basilaris? A. cerebelli inferior anterior (A. cerebelli inferior posterior entspringt bereits aus der A. vertebralis) A. labyrinthi Aa. pontis Aa. mesencephalicae A. cerebelli superior 141. Wo gelangt die A. vertebralis in den Schädel? Durch das Foramen magnum in die Fossa cranii posterior Welche äußeren Hirnvenen gibt es? Vv. cerebri superiores: zum Sinus sagittalis superior Vv. cerebri inferiores: zum Sinus transversus, Sinus petrosus superior. Sinus cavernosus
29 Anatomie: 3. Testat (Version 1.4 vom ) 1. Aus welchen Abschnitten besteht das Zwerchfell? Pars sternalis, entspringt an der Rückseite des Proc. xiphoideus Pars costalis, entspringt von den Knorpeln der 6 unteren Rippen Pars lumbalis, besteht aus rechtem und linkem Anteil diese wiederum aus Crus mediale von LWK, Crus laterale von LWK (Gemeinsame Insertion: Centrum tendineum) 2. Welches sind die muskelfreien Stellen des Zwerchfells? Larrey-Spalte zwischen Pars sternalis und Pars costalis Bochdaleksches Dreieck zwischen Pars costalis und Pars lumbalis Centrum tendineum 3. Nennen Sie die Öffnungen des Zwerchfells. Hiatus aorticus: Aorta, Ductus thoracicus (manchmal auch V. hemi-/azygos) Hiatus oesophageus: Oesophagus, Trucus vagalis ant. und post., Ramus phrenicoabdominalis des linken N.phrenicus Foramen venae cavae: Vena cava inf. medialer Lubalspalt: N. splanchnicus major, V. hemi-/azygos. lateraler Lumbalspalt: Truncus sympathicus, N. splanchnicus minor Larrey-Spalte: A. und V. epigatsrica sup. 4. Wo liegt der Hiatus oesophageus? Kranioventral vom Aortenschlitz. 5. Welche Nerven innervieren das Zwerchfell? Nn. phrenici, N. phrenicus dexter durch Foramen venae cavae, N. phrenicus sinister am linken Herzrand durch das Zwerchfell. Evtl.gibt es noch Nebenphrenici. 6. Wo verläuft der N. phrenicus? Entspringt aus Plexus cervicalis (C4), zieht durch obere Thoraxapertur am Vorderrand der Pleurakuppel ins Mediastinum. 7. Wohin können Schmerzen bei Gallenblasen- oder Pankreasentzündungen ausstrahlen? Gallenblasenentzündungen strahlen in die rechte Schulter, Pankreasentzündung strahlen in die rechte Schulter aus. 8. Nennen Sie die Abschnitte der Pleura parietalis. Pleura costalis, Pleura mediastinalis, Pleura diaphragmatica 9. Welche Reserveräume/Recessus gibt es in den Pleurahöhlen? Recessus costodiaphragmaticus: zwischen Rippen und Zwerchfell Recessus costomediastinalis: zwischen Rippen bzw. Brustbein und Mediastinum Recessus phrenicomediastinalis: zwischen Zwerchfell und Mediastinum Recessus costovertebralis: entlang der Pleuragrenze der Wirbelsäule 10. Wohin können Schmerzen bei Pleuritiden ausstrahlen? Sie können über die Nn. intercostobrachiales schmerzhaft in den Arm ausstrahlen.
30 11. Beschreiben Sie den Verlauf der Pleura- und Lungengrenzen. Projektion der Lungenränder auf die Brustwand: Sie variiert individuell erheblich. Rechter Vorderrand: zwischen Mitte und rechtem Rand des Brustbeins Linker Vorderrand: von oben bis etwa zum Ansatz der 4. Rippe wie rechts, dann wegen des Herzens entlang dem vierten Rippenknorpel nach links ausladend und etwas medial der Knorpel-Knochen-Grenze der Rippen 4-6 absteigend (Incisura cardiaca). Die beiden Lungenränder nähern sich im Bereich der 3. Rippe am stärksten und divergieren nach oben leicht, nach unten stark. Unterränder entsprechen bei ruhiger Atmung in der Parasternallinie etwa der 6. Rippe, Medioaxillarlinie etwa der 8. Rippe, neben der Wirbelsäule etwa der Rippe. Bei tiefer Einatmung sind Verschiebungen bis zu 10 cm möglich. Auch bei sehr tiefer Einatmung gelangen die Lungenränder nicht bis an die Umschlagstellen des Brustfells. Projektion der Pleuragrenzen auf die Thoraxwand: Die Pleurakuppel (Cupula pleurae) liegt der Lungenspitze unmittelbar an und überragt mit dieser das Schlüsselbein. Im Bereich der Recessus costomediastinales berühren sich die beiden Pleurahöhlen nahezu (etwa Rippe). Oberhalb und unterhalb divergieren sie. Untere Pleuragrenzen: am Brustbein: 6. Rippe, in der Medioclavikularlinie: 8.Rippe, in der Medioaxillarlinie: 10. Rippe, neben der Wirbelsäule: 12. Rippe 12. Wie entsteht ein Pneumothorax oder Ventilpneumothorax? Liegt ein Pneumothorax vor, gelangt durch Eröffnen des Pleuraspalts Luft zwischen beide Pleurablätter, die Lunge kollabiert und folgt den Atembewegungen nicht mehr. Beim Ventilpneumothorax gelangt mit jedem Atemzug mehr Luft in den Pleuraspalt und nicht wieder heraus. Der Druck, der entsteht ist lebensgefährlich durch die Funktionseinschränkung beider Lugenhälften. 13. Beschreiben Sie bitte den Verlauf der unteren Pleura- und Lungengrenzen auf der Brustwand. Siehe An welcher Stelle ist die Differenz zwischen unterer Lungengrenze und unterer Pleuragrenze besonders groß? Im Recessus costodiaphragmaticus (Linea axillaris media). 15. Überragen Pleurahöhle und Lungen die Clavicula? Sowohl die Pleura als auch die Lungen überragen in der oberen Kuppel die Clavicula. 16. Wo liegen die Pleurakuppeln? Die Pleurakuppeln (Cupulae pleurae) überragen die 1. Rippe und das Schlüsselbein um 2-3 cm bis in die Halsregion. 17. Was versteht man unter Thymus- und Herzbeuteldreieck? Im Bereich des Thymus und des Herzbeutels weichen die Pleurahöhlen weiter voneinander ab, während sie sich zwischen Thymus und Herzbeutel berühren. Thymusdreieck: oberhalb des Angulus sterni Herzbeuteldreieck: im unteren Drittel des Brustbeins 18. Beschreiben Sie den Verlauf der Interlobärspalten. Die Fissura obliqua verläuft von kraniolateral nach kaudomedial. Sie trennt die Lobi superiores von den Lobi inferiores. Rechts gibt es zusätzlich eine Fissura horizontalis, die leicht unterhalb der Mitte der Lunge verläuft und den
31 Lobus superior vom Lobus medius trennt. 19. Wo liegen die Projektionsstellen des Lungenhilus und der Bifurcatio tracheae? Lungenhilum: vorn am Sternalrand im 3. ICR, hinten auf Höhe von TH5, Bifurcatio tracheae: auf Höhe von Th4, bei Einatmung bei Th Welche Impressionen findet man auf der Facies mediastinalis der rechten bzw. linken Lunge? rechte Lunge: Impressio cardiaca, Rinne der V. cava superior, Rinne der A subclavia, Rinne der V. azygos linke Lunge: Impressio cardiaca und Incisura cardiaca pulmonis sinistri, Abdruck des Aortenbogens, Rinne des Ösophagus 21. Was versteht man unter einem Lungensegment? Rechte und linke Lunge haben je 10 Segmente. Die Lunqensegmente sind nach den Segmentbronchien definiert. Jedes Segment ist das Aufzweigungsgebiet eines Bronchus. Links fehlt Segment Wieviele Lungensegmente gibt es und wo sind sie lokalisiert? rechte Lunge: Lobus sup. 3, Lobus med. 2, Lobus inf. 5 linke Lunge: Lobus sup. 5, Lobus inf Welcher Hauptbronchus wird bei der Fremdkörperaspiration bevorzugt und warum? Da der linke Hauptbronchus an der Bifurcatio tracheae abknickt und der Rechte steiler verläuft. somit praktisch die Verlängerung der Luftröhre darstellt, finden sich Fremdkörper meist im rechten Hauptbronchus. 24. Von welchen Nerven wird die Lunge innerviert? Vom Plexus cardiacus, der aus Ästen des N. vagus, Truncus sympathicus und N. phrenicus gebildet wird. 25. Nennen Sie die Gefäßanastomosen im Lungenkreislauf. A. pulmonalis - A. bronchialis Vv. bronchiales - V. pulmonalis 26. Wo liegen die Lymphknoten der Lunge? Nll. bronchopulmonales: am Lungenhilum Nll. tracheobronchiales superiores: oberhalb der Bifurkation und den Hauptbronchien Nll. tracheobronchiales inferiores: unterhalb der Bifurkation und den Hauptbronchien Nll. paratracheales: entlang der Trachea 27. Was versteht man unter Mediastinum? Wie wird es unterteilt? Als Mediastinum bezeichnet man den Bindegewebsraum, der zwischen den beiden BrustfelIhöhlen(Cavitates pleurales) liegt: Gliederung: Nach der internationalen Nomenklatur gliedert man den Mittelfellraum in 2 Stockwerke: Mediastinum superius (oberer Mittelfellraum): der oberhalb des Herzens liegende Teil. Mediastinum inferius (unterer Mittelfellraum): der das Herz beherbergende Teil. Mediastinum inferius (unterer Mittelfellraum):unterteilt man weiter: Mediastinum anterius (vorderer Mittelfellraum); zwischen vorderer Brustwand und Herzbeutel. Mediastinum medium (mittlerer Mittelfellraum); der vom Herzbeutel umschlossene Raum. Mediastinum posterius (hinterer Mittelfellraum); zwischen Herzbeutel und Wirbelsäule. 28. Was liegt im vorderen, mittleren und hinterem Mediastinum?
32 Mediastinum anterius: Lymphgefäße Mediasitinum medium: Herz und Herzbeutel, N. phrenicus, Truncus pulmonalis, V. cava sup., V. azygos. Vv. pulmonales, Vasa pericardiacophrenicae Mediastinum posterius: Oesophagus, Aorta thoracica, Ductus thoracicus, Vv. azygos et hemiazygos, Truncus sympathicus, Nn. Vagi, Nn. splanchnici major et minor 29. An welchen Stellen erfolgt die Befestigung des Herzbeutels? Pericardium fibrosum verschieblich mit Pleura parietalis, fest verwachsen mit Centrum tendineum. Außerdem über Bindegewebszüge verwachsen mit Sternum, Wirbelsäule und Trachea. 30. Was versteht man unter arterieller und venöser Pforte? Arterielle Pforte: Aorta und Truncus pulmonalis verlassen den Herzbeutel durch die arterielle Pforte, Venöse Pforte: Vv. cavae und Vv. pulmonales treten durch die venöse Pforte in den Herzbeutel. 31. Wo verläuft die Umschlagslinie zwischen Epi- und Perikard? Die Umschlagslinie kreuzt die Aorta kurz vor dem Abgang des Truncus brachiocephalicus und vor der Aufzweigung des Truncus pulmonalis. 32 Nennen Sie Buchten und Nischen des Herzbeutelraums. Sinus obliquus pericardii zwischen rechter und linker Lungenvene und V. cava interior. Sinus transversus pericardii zwischen Aorta /Truncus pulmonalis und V. cava superior /Vv. pulmonales. 33. An welcher Stelle kann der Herzbeutel punktiert werden? Im linken Winkel zwischen Rippenbogen und Schwertfortsatz. 34. Wie steht die Längsachse des Herzens im Brustraum? Sie liegt schräg von rechts hinten oben nach links vorn unten. 35. Welcher Teil des Herzens liegt am weitesten dorsal? Der linke Vorhof bis zur Bifurcatio tracheae und Ösophagus. 36. Wo fühlt man den Herzspitzenstoß? Im ICR 5 etwas medial der Medioclavicularlinie der linken Seite. 37. Wodurch erfolgt die Fixierung des Herzens? Durch die großen Gefäße, besonders durch das Venenkreuz (Vv. cavae und Vv. pulmonales). 38. Was versteht man unter dem Begriff Venenkreuz? Vv. cavae sup. et inf. und Vv. pulmonales dext. et sin. 39. Welche Flächen unterscheidet man am Herzen? Facies diaphragmatica zum Zwerchfell. Facies sternocostalis zur Brustwand. Facies pulmonalis zu den Lungen. 40. Beschreiben Sie die Konfiguration der relativen und absoluten Herzdämpfung. Relative Herzdämpfung: etwa reale Größe und Form des Herzens, sich nach oben mit den großen Gefäßen fortsetzend rechte Grenze: rechte Parasternallinie linke Grenze: linke Parasternallinie obere/untere Grenze: 3.ICR bis Oberrand 6.Rippe Absolute Herzdämpfung: Bezirk des Herzens, welcher der Brustwand anliegt und somit nicht von Lunge
33 bedeckt ist Rechte Grenze: rechts der Medianlinie linke Grenze: linke Parasternallinie (tiefer) obere/untere Grenze: 4. Rippe 6. Rippenknorpel 41. Was versteht man unter Ventilebene des Herzens? In der Ventilebene liegen alle Klappen. Sie steht senkrecht zur Längsachse des Herzens und entspricht äußerlich etwa der Koronarfurche. 42 Nennen sie die Projektionsstellen der Herzklappen auf der Brustwand. Aortenklappen: direkt auf Sternum, 3.ICR Pulmonalklappe: linker Rand des Sternums, Ansatz 3. Rippe Trikuspidalklappe: Sternum im Bereich des 5. rechten Rippenknorpels Mitralklappe: Ansatz der 4. linken Rippe am Sternum 43. Wo befinden sich die Auskultationsstellen für die Herzklappen? Mitralklappe: 5. ICR links medioclavicular Trikuspidalklappe: 5.ICR rechts parasternal und links 4.ICR Aortenklappe: 2. ICR rechts vom Sternum Pulmonalklappe: 2. ICR links parasternal Erb scher Punkt (zentrale Aukultationsstelle für alle Geräuschphänomene des Herzens): 3.ICR links parasternal 44. Welche Teile des Herzens sind randbildend in einem Röntgenbild mit sagittalem und seitlichem Strahlengang? rechts: V. cava sup., Atrium dext., V. cava inferior links: Arcus aortae, Truncus pulmonalis, Auricula sin., Ventriculus sin. 45. Was versteht man unter einem Schräg- oder Steilherzen? Schrägherz: Neigungswinkel des Herzens zur Horizontalen beträgt 45 Steilherz: Neigungswinkel ist größer, z.b. bei Einatmung. 46 Wie ist die Größe des Herzens? Der Längsdurchmesser beträgt cm. Die Herzbreite ist cm (rechter Medianabstand ca. 4 cm und linker Medianabstand ca. 9 cm). 47. Wo entspringen die Herzkranzarterien? Sie entspringen aus dem Sinus aortae: A. coronaria dextra gegenüber der rechten Taschenklappe, A. coronaria sinistra gegenüber der linken Taschenklappe. 48. Welche Nerven bilden den Plexus cardiacus? Rr. cardiaci cervicales superiores et inferiores (aus N. vagus) => Hemmungsfasern N. cardiacus cervicalis sup./med./inf. (aus den 3 Halsganglien) => Erregungsfasern 49. Beschreiben Sie das Erregungsbildungs- und -leitungssystem des Herzens. Erregungsbildungssystem: Nodus sinuatrialis = Sinusknoten, Keith-Flack Nodus atrioventricularis = AV-Knoten., Aschoff-Tawara Erregungsleitungssystem: Fasciculus atrioventricularis = His-Bündel Crura dextrum et sinistrum = 2 Kammerschenkel
34 Purkinje-Fasern Kammermyokard 50. Nennen Sie die Versorgungsbereiche der Herzkranzarterien. A. coronaria dextra: größter Teil des rechten Herzens, hinterer Teil des Kammerseptums, Teile der Facies diaphragmatica des linken Ventrikels. A coronaria sinistra: größter Teil des linken Herzens, Vorderwand des rechten Ventrikels, vorderer Teil des Kammerseptums. 51. Welche Herzvenen gibt es? Vv. cordis., prinzipiell in den Sinus coronarius (mündet in rechten Vorhof); V. cordis magna (im Sulcus interventricularis anterior) V. posterior ventriculi sinistri (am linken Herzrand) V. cordis media (im Sulcus interventricularis posterior) V. cordis parva (im rechten Sulcus coronarius) V. obliqua atrii sinistri (am linken Vorhof) Vv. cordis anteriores (an der rechten Vorderwand) Vv. cordis minimae (münden in alle Hohlräume, bes. in rechten Vorhof) 52 Welche Gebilde liegen im oberen Mediastinum? Thymus, Vv. brachiocephalicae, V. cava sup, Truncus pulmonalis, Arcus aortae, Nn. Vagi, Trachea, Lymphknoten (Nll. tracheobronchiales sup., paratracheales, juxtaoesophageales, pulmonales), Ösophagus, Ductus thoracicus, Truncus sympathicus 53. Wo liegt die obere Hohlvene, und welche Venen münden in sie? Die obere Hohlvene entsteht durch Zusammenschluß der beiden Vv, brachiocephalicae hinter dem sternalen Ansatz der 1 rechten Rippe. Sie ist etwa 5-6 cm lang, zieht in der rechten Sternallinie hinab und mündet in Höhe des 4. Interkostalraums in den rechten Vorhof des Herzens. 54. Wie liegen Truncus pulmonalis und Aortenbogen zueinander? Der Truncus pulmonalis gabelt sich unter dem Aortenbogen in die Aa. pulmonales. Die linke verläuft mit dem Truncus, die rechte biegt fast rechtwinklig ab. Von der Teilungsstelle oder von der A. pulmonalis sin. zieht das Lig. arteriosum (Ductus Botalli) zum Aortenbogen. 55. Wo liegt der Ductus arteriosus (Botalli)? Zwischen dem Truncus pulmonalis und der Aorta. 56. Beschreiben Sie die Lage des Aortenbogens im Brustkorb. Der Aortenbogen überkreuzt fast sagittal die linke Lungenwurzel, passiert den Ösophagus und erreicht das hintere Mediastinum an der linken Seite der Wirbelsäule. 57. Welche Arterien entspringen aus der Brustaorta? Rr. pericardiaci (für den Herzbeutel) Rr. oesophageales (zur Speiseröhre) Rr. mediastinales (für das hintere Mediastinum) Rr. bronchiales (Vasa privata der Lungen) Aa. intercostales posteriores (in die Intercostalräume) A subcostalis (unter den Rippen)
35 Aa. phrenicae superiores (für die obere Fläche des Zwerchfells) 58. Warum kann es beim Aortenaneurysma zu Atemnot und Heiserkeit kommen? Da der Aortenbogen die Lungenwurzel überkreuzt und in direkter Nähe des Ösophagus liegt, kommt es durch Druckerhöhung auf diese Organe zu dieser Symptomatik, Druck auf Nn. laryngeales inferiores -> Heiserkeit 59. Was liegt im hinteren Mediastinum? Ösophagus, Leitungsbahnen (Truncus vagalis, Aorta thoracica, Ductus thoracicus, Vv. azygos et hemiazygos, Truncus sympathicus) 60. In welche Abschnitte gliedert man die Speiseröhre? Pars cervicalis Pars thoracica Pars abdominalis (zwischen Zwerchfell und Magenmund) 61. Wie sind die Lagebeziehungen der Speiseröhre zur Brustwirbelsäule? Von C6 (Ösophagusmund) bis Th11/12 (Cardia) 62. Weshalb kann es bei Perikardergüssen zu Schluckbeschwerden kommen? Der Ösophagus zieht hinter dem linken Vorhof abwärts. Durch Druckentstehung kann es bei Perikardergüssen zu Schluckbeschwerden kommen. 63. Nennen Sie die Ösophagusengen. obere Enge: Osophagusmund,. mittlere Enge (Aortenenge): zwischen Aorta descendens und Bronchus principalis sin. untere Enge: Hiatus oesophageus 64. Was versteht man unter Ösophagusvarizen? Darunter versteht man eine Erweiterung der Vv. oesophageales v.a. bei Leberzirrhose mit Pfortaderstauung, wobei das Blut über eine portokavale Anastomose von den Vv. gastricae sinistrae et breves aufgenommen wird. 65. Wo beginnt und wo verläuft der Ductus thoracicus? (Entsteht aus der Cisterna chyli) Der Ductus thoracicus tritt durch den Hiatus aorticus in die Brusthöhle ein. Im mittleren Brustbereich liegt er etwas rechts der Brustaorta, nahe der oberen Brustkorböffnung schwenkt er nach links und gelangt zwischen A. carotis communis und A. subclavia von hinten her an den linken "Venenwinkel" (Vereinigung von V. jugularis interna, V. jugularis externa und V. subclavia zur V. brachiocephalica). 66. Welche Venen münden in die V. azygos und die V. hemiazygos? V. azygos: Vv. Intercostales, Vv. bronchiales, Vv oesophageales, Vv. pericardiales, Vv. mediastinales. Vv. phrenicae sup. V. hemiazygos: Vv. intercostales, Plexus venosi vertebrales internus et externus Vv. lumbales 67. Nennen Sie die interkavalen Anastomosen. vordere Rumpfwand: Vv. thoracoepigastricae und V. thoracica lateralis < > V. epigastrica supf. und V. circumflexa iliaca sup, V.epigastrica inf. und V circumflexa iliaca prof.<-->vv.epigastricae sup. und Vv. thracicae internae hintere Rumpfwand: Vv. azygos et hemiazygos T < >Vv. intercostales (=> Vv. thoracicae internae) und Vv.
36 lumbales (=> V. iliaca comm. oder in V. cava Inf.) 68. Wo findet man die Trunci vagales? Truncus vagalis anterior: vor der Speiseröhre (N. vagus sin.) Teuncus vagalis posterior: hinter der Speiseröhre (N. vagus dext.) 69. Welche Nerven entspringen aus dem Brustteil des N. vagus? Nachdem der N. vagus den N. laryngeus recurrens abgegeben hat, zieht er nach dorsal zum Ösophagus und bildet den Plexus oesophageus. Dann verläuft der linke N. vagus als Truncus vagalis anterior vor dem Ösophagus und der rechte als Truncus vagalis posterior hinter ihm nach kaudal. Der rechte Vagus zieht zur Rückfläche des Magens und zum Plexus coeliacus. Der linke Vagus zieht zur Vorderfläche des Magens und zur Leber. An der Lungenwurzel entläßt der N. vagus die Rr. bronchiales für den Plexus pulmonalis. 70. Wo liegt der Brustsympathikus. und welche Nerven entspringen aus ihm? Er liegt neben der Wirbelsäule auf den Rippenköpfchen und wird von der Fascia endothoracica und der Pleura costalis bedeckt. Das erste Brustganglion ist in der Regel mit dem unteren Halsganglion vereinigt zum Ganglion cervicothoracicum (stellatum). Aus den Brustganglien 2-4 entspringen die Nn. cardiaci thoracici für das Herz und die Rr. pulmonales für die Lunge. Aus den Ganglien 5-9 zieht der N. splanchnicus major und aus 9-11 der N. splanchnicus minor. 71. An welcher Stelle projiziert sich der innere Leistenring auf die Bauchwand? Fossa inguinalis lateralis. 72. Wo treten Leisten- und Schenkelhernien unter die Haut? Leistenhernien: oberhalb des Leistenbandes, medial vom Tuberculum pubicum Schenkelhernien: unterhalb des Leistenbandes, lateral vom Tuberculum pubicum 74. Welche Darmabschnitte sind durch Aufhängebänder an der hinteren Bauchwand befestigt? Mesenterium: Jejunum und Ileum Mesocolon transversum: Colon transversum Mesocolon sigmoideum: Colon sigmoideum Mesoappendix: Appendix vermiformis 75. Wo verläuft die Radix mesenterii, und wie lang ist sie? Sie verläuft mit einer Länge von etwa 20 cm links vom 2. Lendenwirbel schräg nach unten in die rechte Darmbeingrube. 76. Nenne die wichtigsten BauchfeIItaschen. Bursa omentalis, Recessus duodenalis superior et inferior, Recessus ileocaecales superior et inferior, Recessus retrocaecalis. 77. Wo liegt die tiefste Stelle der Bauchhöhle? In der Excavatio rectouterina (Douglas-Raum). (Frau) In der Excavatio rectovesicalis (Mann) 78. Wo liegt das Duodenum bezogen auf die Wirbelsäule? Pars superior: rechts von L1
37 Pars descendens: rechts der Wirbelsäule, bis L3 Pars horizontalis: überkreuzt L3 Pars ascendens: endet links von L2 79. Wo liegt die Bauchspeicheldrüse? Retroperitoneal, in Höhe von L Wo liegt die Milz. bezogen auf das Skelett? Sie verläuft parallel der 10. Rippe. Die Extremitas posterior reicht bis zur 9. Rippe, die Extremitas anterior bis zur 11.Rippe. 82. Wie verläuft der vordere untere Leberrand zum Rippenbogen? Er verläuft bis zur Medioclavicularlinie hinter dem Rippenbogen. An der Vereinigungsstelle des 9./10. Rippenknorpels erreicht er die Regio epigastrica. 83. Wo liegt die Gallenblase? Sie liegt in der Fossa vesicae felleae der Leber. Ihr Fundus überragt den unteren Leberrand und berührt die vordere Bauchwand etwa dort, wo der untere Leberrand den rechten Rippenbogen schneidet (9./10. Rippenknorpel). 84. Beschreiben Sie dietopographie der Milz, Bauchspeicheldrüse, Leber. Milz: Dorsal in der linken Regio hypochondriaca, Form einer Kaffeebohne, 11 cm lang, 7 cm breit und 4 cm dick ("4711"), Gewicht etwa 150 g, Längsachse parallel der 10. Rippe,Margo superior ist scharf und eingekerbt Bauchspeicheldrüse: Gewicht g, Caput pancreatis in der Duodenalschlinge, Proc. uncinatus überlagert Duodenum, Corpus pancreatis quer etwa in Höhe des Planum transpyloricum zum Milzhilum, Cauda pancreatis endet an der Milz im Lig. Lienorenale Leber: Gewicht 1500 g, in der rechten Regio hypochondriaca (Lobus hepaticus dext.), Regio epigastrica (Lobus hepaticus sin.), Facies diaphragmatica teilweise mit Diaphragma verwachsen (Area nuda), Facies visceralis ruht auf den Baucheingeweiden, Margo inferior scharf und durch Incisura lig. teretis geteilt 85. An welcher Stelle beginnt der bewegliche Teil des Dünndarms? An der Flexura duodenojejunalis. 86. Welches sind die typischen Kennzeichen des Dickdarms? Taenien (=Längsmuskelstreifen): Taenia libera. Taenia omentalis. Taenia mesocolica Haustren (Aussackungen) Apendices epiploicae (Fettanhängsel). 87. Wo liegt die Projektionsstelle der Iliocaecalklappe? Am McBurney-Punkt: Mitte der Verbindungslinie zwischen Nabel und rechter Spina iliaca anterior superior. 88. Was versteht man unter dem Lanz-Punkt, Mc-Burney-Punkt? Lanz-Punkt (Wurmfortsatzspitze): rechtes Drittel der Verbindungslinie zwischen Spinae iliacae ant. sup. McBurney-Punkt (Abgang des Wurmfortsatzes): Mitte der Verbindungslinie zwischen Nabel und rechter Spina iliaca ant. sup. 89. Wo liegen rechte und linke Kolonflexur? Flexura coli dextra: Th12-L3
38 Flexura coli sinistra: Th11-L2 90. Wie lang ist das Querkolon? Etwa 25 cm. 91. An welcher Stelle geht das Colon sigmoideum in das Rectum über? In Höhe von S2/S Welche Nerven gehen aus dem Plexus lumbalis hervor, wo verlaufen sie? Kranial verlaufend: N. iliohypogastricus, N. ilioinguinalis, N. genitofemoralis Kaudal verlaufend: N. cutaneus femoris lateralis, N. femoralis, N. obturatorius 93. Was versteht man unter Cavum peritonei und Spatium retroperitoneale? Das Cavum peritonealis bildet den Bereich des Beckenraums, der vom Peritoneum ausgekleidet ist. Das Spatium retroperitoneale ist der Bindegewebsraum zwischen Peritoneum parietale und hinterer Bauchwand. 94. Welche Eigenschaften hat das Bauchfell? Das Bauchfell, bestehend aus Peritoneum parietale und Peritoneum viscerale, kann als seröse Haut bestimmte Substanzen sezernieren und resorbieren. AIs feuchte Haut ermöglicht es den von ihm umgebenen Organen, sich gegeneinander zu verschieben. 95. An welchen Stellen wird die Bauchhöhle punktiert? Punktionen 5 cm seitlich der Mittellinie in Höhe der Spina iliaca ant. sup. oder in der Mittellinie unterhalb des Nabels. 96. Nennen Sie die wichtigsten Bauchfelltaschen. Oberbauch: Recessus subphrenici, Recessus subhepatici, Recessus hepatorenalis Am Darm: Recessus duodenalis superior/inferior, Recessus ileocaecalis superior/inferior, Recessus retrocaecalis, Recessus intersigmoideus Im Becken: Excavatio rectovesicalis (beim Mann), Excavatio rectouterina und Excavatio vesicouterina (bei der Frau) 98. Wie wird das Foramen epiploicum begrenzt? kranial: Lobus caudatus der Leber kaudal: Pars superior duodeni ventral: Lig. hepatoduodenale dorsal: V. cava inferior und rechte Nebenniere (Gl. suprarenalis dextra) 99. Welche Gebilde verlaufen im Lig. hepatoduodenale? Ductus choledochus, A. hepatica propria, V. portae 100. Welche Ausläufer hat die Bursa omentalis? Recessus superior omentalis: kranial bis zum Zwerchfell Recessus lienalis: links bis zur Milz Recessus inferior omentalis: zwischen den beiden Blättern des Omentum majus, die beim Erwachsenen bis etwa 1-2 cm kaudal der großen Kurvatur des Magens verwachsen Nennen Sie die operativen Zugangswege zur Bursa omentalis. von oben durch das Omentum minus
39 von vorn durch das Lig. gastrocolicum (Teil des Omentum majus) von unten durch das Mesocolon transversum 102. Welche Organe liegen an der Hinterwand des Netzbeutels? Pancreas, Tuber omentale linke Nebenniere (Gl. suprorenalis sin.) oberer Pol der linken Niere Vasa gastrica sinistra A hepatica communis 103. Wo ist das Omentum majus befestigt? vordere Platte: Curvatura major gastrici hintere Platte: Colon transversum und Mesocolon transversum 104. Was enthält das Lig. falciforme hepatis? Lig. teres hepatis (ehemalige V. umbilicalis) Beschreiben Sie die Bauchfellverhältnisse der Leber. Die Leber ist größtenteils mit Peritoneum viscerale bedeckt. Das Lig. coronarium hepatis ist die Umschlagsstelle des Peritoneums. Links und rechts setzt es sich in den Ligg. triangularia dext. und sin. fort. An der Area nuda ist die Leber direkt am Zwerchfell befestigt Beschreiben sie die Bauchfellverhältnisse am Duodenum. Pars superior: intraperitoneal Pars descendens, Pars horizontalis, Pars ascendens: retroperitoneal 108. Wo verläuft die Radix mesenterii, und wie lang ist sie? Links vom 2. Lendenwirbel schräg nach unten in die rechte Darmbeingrube. Länge ca. 20 cm Erklären Sie die Bauchfellverhältnisse im Becken. Mit den Excavationes senkt sich die Bauchhöhle tief in das Becken ein Wo liegt die tiefste Stelle der Bauchhöhle? Im Douglas-Raum (Excavatio rectouterina) Auf welchem natürlichen Weg können Infektionserreger in die Bauchhöhle der Frau gelangen? Durch die abdominale Tubenöffnung (Ostium abdominale tubae uterinae) steht die Bauchhöhle der Frau mit dem äußeren Genital in Verbindung, so daß Wandinfektionen in die Cavitas peritonealis gelangen können Wo liegen die Cardia und der Pylorus des Magens? Cardia (Magenmund); Höhe des 10. Brustwirbels Pylorus (Mogenpförtner): Höhe des 1. Lendenwirbels (in Rückenlage) bzw. des 4. Lendenwirbels (im Stand) 113. Wo liegt die Magenblase? Im Magenfundus Beschreiben Sie die Struktur der Magenmuskulatur. außen: Stratum longitudinale mitte: Stratum circulare innen: Fibrae obliquae (fehlen in der Pars pylorica)
40 115. Welche Arterien versorgen den Magen und welche Venen drainieren? kleine Kurvatur: Aa./Vv. gastricae dext. et sin. große Kurvatur: Aa./Vv. gastroomentales dext. et sin. Fundus: Aa./Vv. gastricae breves 116. Über welche Bahnen erfolgt der Lymphabfluß des Magens? kleine Kurvatur: Nll. gastrici dext. et sin. große Kurvatur: Nll. gastroomentales dext. et sin. Nll. pylorici. Nll. splenici Cardia: Anulus lymphaticus cardiae (Ring aus Lymphknoten um die Cardia) 117. Wo liegt das Duodenum, bezogen auf die Wirbelsäule? Das Duodenum umkreist den 2 Lendenwirbel. Pars superior: L2 Pars horizontalis: L3 Flexura duodenojejunalis: links neben L Was mündet in die Pars descendens des Duodenums? Papilla duodeni major, Ductus choledochus und Ductus pancreaticus, Papilla duodeni minor, Ductus pancreaticus accessorius 119. Welche Arterien versorgen das Duodenum? A. gastroduodenalis (aus A. hepatica communis) gibt folgende Endäste ab: Aa. pancreaticoduodenales superiores (anterior et posterior), die mit der A pancreaticoduodenalis inferior (aus A mesenterica sup.) anastomosieren. Aa. retroduodenales A. supraduodenalis 120. Wo liegt die Bauchspeicheldrüse? Caput pancreatis: in der Duodenalschlinge L 1-3 Corpus pancreatis: hinter der Bursa omentalis, etwa L 1 Cauda pancreatis: bis Milz. endet im Lig. lienorenale 121. Welche großen Gefäße verlaufen hinter dem Pankreas? Aorta abdominalis, V. lienalis, V. mesenterica sup. (oberstes Stück), V. portae (Anfang) Beschreiben Sie die Mündungsformen des Pankreasgangs. Ductus pancreaticus => Papilla duodeni major Ductus pancreaticus accessorius ==> Papilla duodeni minor. Der Ductus pancreaticus accessorius kann auch obliteriert sein Nennen Sie die operativen Zugangswege zum Pancreas Man operiert von oben durch das Omentum minus, von vorn durch das Lig. gastrocolicum (Teil des Omentum majus), von unten durch das Mesocolon transversum Wo liegt die Milz, bezogen auf das Skelett? Sie liegt entlang der 10. Rippe. Ihre Extremitas posterior reicht oben bis zur 9. Rippe, ihre Extremitas anterior unten bis zur 11. Rippe Welche Flächen hat die Milz, und wo liegt der vordere Milzpol? Facies diaphragmatica: nach kranial und lateral
41 Facies visceralis: nach kaudal Facies gastrica: nach medial Facies renalis: nach dorsal Facies colica: nach ventral 126. Durch welche Bänder ist die Milz befestigt? Lig. qastrolienale: Magen <-> Milzhilum (Aa. gastricae breves, A gastroomentolis sin.) Lig. lienorenale: Milz <-> hintere Bauchwand (A./V. lienalis) 127. Zu welchem Stromgebiet gehört die Milzvene? Zum Pfortadergebiet Wo liegt die Leber. und was versteht man unter dem Leberfeld? Lobus dexter: in der rechten Regio hypochondriaca Lobus sinister: in der Regio epigastrica und der linken Regio hypochondrioca Leberfeld: Gebiet zwischen den beiden Rippenbögen, in dem die Leber der vorderen Bauchwand anliegt Wie verläuft der vordere untere Leberrand zum Rippenbogen? rechts: 9./10. Rippenknorpel links: 7./8. Rippenknorpel 130. Beschreiben Sie die FIächen der Leber. Facies diaphragmatica: nach kranial Facies visceralis: nach kaudal 131. In wieviele Segmente gliedert sich die Leber. wie ist eine Lebersegment definiert? Makroskopisch ist die Leber in einen rechten und einen linken Leberlappen unterteilt. In einer Binnengliederung unterscheidet man zusätzlich einen Lobus caudatus und einen Lobus quadratus Welche Gebilde findet man in der Leberpforte? V. portae (dorsal), V. hepatica propria (ventral), Ductus hepaticus (auch ventral) 133. Beschreiben Sie die Impressionen auf der Viszeralseite der Leber. Lobus sinister: Impressio oesophagealis (dorsal) Impressio gastrica (ventral) Lobus dexter: Impressio duodenalis (rechts neben der Gallenblase) Impressio suprarenalis (dorsal) Impressio renalis (vor der Impressio suprarenalis) Impressio colica (ventral) 134. Wo liegt die Gallenblase? in der Fossa vesica fellae. Die Gallenblase berührt die vordere Bauchwand, wo der Margo inferior der Leber den Rippenbogen kreuzt (9/10. Rippenknorpel) Beschreiben Sie die extrahepatischen Gallenwege. Ductus hepaticus dexter und sinister => Ductus hepaticus communis Von der Vesica fellea kommt der Ductus cysticus. Ductus hepaticus communis und Ductus cysticus => Ductus choledochus 136. Welches sind die häufigsten Mündungsformen des Ductus choledochus? Normalerweise münden Ductus choledochus und Ductus pancreaticus gemeinsam auf der Papilla duodeni
42 major. Meist ist das Endstück zur Ampulla hepatopancreatica erweitert Wohin erfolgt der Lymphabfluß der Leber? Die Nll. hepatici befinden sich an der Leberpforte. Sie stehen mit den Nll. coeliaci in Verbindung. Außerdem gibt es noch einen Nl. cysticus (am Gallenblasenhals) und einen Nl. foraminis (am Foramen epiploicum) Wo liegt der Plexus coeliacus. und woher kommen seine autonomen Fasern? Er liegt in der Umgebung des Truncus coeliacus. Sympathicus-Fasern: Nn. splanchnici major et minor Parasympathicus-Fasern: Trunci vagales anterior et posterior 139. Welche Arterien entspringen aus dem Truncus coeliacus? A. hepatica communis => A. gastrica dextra, A. hepatica propria, A. gastroduodenalis (A gastroomentalis dext.) A. gastrica sinistra A. lienalis => Aa. gastricae breves, A gastroomentalis sin., Rr. pancreatici 140. Welche Venen gehören zum Stromgebiet der Pfortader? V.lienalis V. mesenterica inferior (fließt in V. lienalis) V. mesenterica superior (bildet mit V. lienalis die V. portae) 141. Nennen Sie die wichtigsten portokavalen Anastomosen. Vv. oesophageales: zu Vv. azygos et hemiazygos Vv. paraumbilicales: zur V. epigastrica sup. V. rectalis superior: zur V. iliaca int. retroperitoneale Venen: zu Vv. lumbales ascendentes (-> V. cava inf.) 142. Wo liegen Drüsenbauch und Darmbauch? Drüsenbauch = Oberbauch: oberhalb des Mesocolon transversum Darmbauch = Unterbauch: unterhalb des Mesocolon transversum 145. An welcher Stelle beginnt der bewegliche Teil des Dünndarms? An der Flexura duodenojejunalis 146 Welches sind die typischen Kennzeichen des Dickdarms? Haustra coli (Aussackungen) Taeniae coli (Längsmuskelstreifen):Taenia libera, mesocolica, omentalis; Appendices epiploicae (Fettanhängsel) 147. Was versteht man unter Lanz-Punkt und McBurney-Punkt? Lanz-Punkt: rechter Drittelpunkt zwischen den Spinae iliacae ant. sup. McBurney-Punkt: Mitte zwischen Nabel und Spina iliaca ant. sup Warum wird der Wurmfortsatz auch Darmtonsille genannt? Er enthält zahlreiche Lymphfollikel Wo liegen rechte und linke Kolonflexur? Die linke Kolonflexur liegt etwas höher als die rechte: Flexura coli dextra: Th Flexura coli sinistra: Th11-L Wie lang ist das Querkolon?
43 25 Zentimeter An welcher Stelle geht das Colon sigmoideum in das Rectum über? In Höhe des Sakralwirbels Was Welche autonomen Nervengeflechte gibt es im Unterbauch? 1) Plexus subserosus: unter dem Bauchfell 2) Plexus myentericus: zwischen Stratum longitudinale und Stratum circulare der Tunica muscularis 3) Plexus submucosus: in der Tela submucosa 153. Was kennzeichnet der Cannon-Böhm-Punkt? Dieser Punkt ist die Versorgungsgrenze. Er liegt etwa bei der linken Kolonflexur proximal des Cannon-Böhm-Punktes. A./V. mesenterica superior, N. vagus distal des Cannon-Böhm-Punktes: A./V. mesenterica inferior, sakraler Parasympathicus 154. Welches sind die Versorgungsgebiete der A. mesenterica superior und inferior? A. mesenterica sup: unterer Teil des Duodenums, Jejunum, Ileum, Caecum, Appendix vermiformis, Colon ascendens, transversum (bis Cannon-Böhm-Punkt) A. mesenterica inf.: Rest des Colons, oberer Teil des Rectums 155. Wohin fließt die Lymphe der Darmwand? Die Lymphknoten der Baucheingeweide werden unter dem Sammelnamen Nll. viscerales zusammengefaßt: Nll. coeliaci (am Truncus coeliacus) Nll. gastrici dextri et sinistri (an der Curvatura minor) Nll. gastroomentales dextri et sinistri (an der Curvatura major) Nll. pylorici (am Pylorus) Nll. pancreatici (am oberen und unteren Rand des Pancreas) Nll. splenici (am Milzhilum) Nll. pancreoticoduodenales (zwischen Pankreaskopf und Duodenum) Nll. hepatici (an der Leberpforte) Nll. mesenterici superiores et inferiores (an der A mesenterica sup. und inf.) Nll. ileocolici (entlang der A ileocolica) Nll. praecaecales (vor dem Caecum) Nll. retrocaecales (hinter dem Caecum) Nll. appendiculares (an der Appendix, können fehlen) Nll. mesocolici (im Mesocolon) 156. Nennen Sie die Lymphknoten der Oberbauchorgane Nll. coeliaci (am Truncus coeliacus) Nll. gastrici dextri et sinistri (an der Curvatura minor) Nll. gastroomentafes dextri et sinistri (an der Curvatura major) Nll. pylorici (am Pylorus) Nll. pancreatici (am oberen und unteren Rand des Pancreas) Nll. splenici (am Milzhilum) Nll. pancreaticoduodenales (zwischen Pankreaskopf und Duodenum) Nll. hepatici (an der Leberpforte) 158. Nennen Sie die Eingeweidearterien der Bauchaorta. Truncus coeliacus A. mesenterica superior Aa. renales Aa. testiculares bzw. Aa. ovaricae A. mesenterica inferior
44 159. Wie sind die Lagebeziehungen zwischen Bauchaorta und unterer Hohlvene? Die untere Hohlvene verläuft rechts der Bauchaorta vor der Wirbelsäule Wo liegt die Cisterna chyli, und welche Zuflüsse hat sie? Die Cisterna chyli liegt in Höhe L 1. Der Ductus thoracicus zieht hinter der Aorta durch den Hiatus aorticus. Die Zuflüsse der Cisterna chyli heißen Trunci lymphatici intestinales und Trunci lymphatici lumbalis dext. et sin. (Lymphe aus den beiden Beinen) Beschreiben Sie die Lymphknoten und Lymphbahnen der hinteren Bauchwand. Die retroperitonealen Lymphknoten werden unter dem Sammelnamen Nll. parietales zusammengefaßt: Nll. lumbales sinistri (links, vor und hinter der Aorta), Nll. lumbales intermedii (zwischen Aorta und V. cava inf.), Nll. lumbales dextri (rechts. vor und hinter der V. cava inf.), Nll. phrenici inferiores (an der Unterseite des Zwerchfells am Hiatus aorticus), Nll. epigastrici inferiores (im Stromgebiet der A epigastrica inf.) 163. Erklären Sie die räumlichen Beziehungen zwischen Niere und Pleura Die rechte Niere projiziert sich mit ihrem oberen Drittel und die linke Niere mit ihrer oberen Hälfte auf den Recessus costodiaphragmaticus. An der Bochdalek-Spalte (Trigonum lumbocostale) ist die Niere nur durch die Zwerchfell faszien von der Pleura getrennt Was versteht man unter Nierenlager? Das Nierenlager wird durch eine Fettkapsel, Capsula adiposa gebildet. Niere, Nebenniere und Fettkörper werden durch einen Fasziensack umhüllt, der oben mit dem Zwerchfell verwachsen ist Wie kann es zu Lageverschiebungen der Nieren kommen? Bei Schwund des Fettpolsters oder allgemeiner Schwäche des Bindewegbsapparats Wie sind die Lagebeziehungen der Vv. renales der A renalis und des Nierenbeckens am Nierenhilum zueinander? Ventral liegen die Vv. renales, dahinter die A renalis, am weitesten dorsal das Nierenbecken mit dem Abgang des Ureters Wohin können Schmerzen bei Nierenerkrankungen ausstrahlen? Hinter der Niere laufen N. intercostalis, N. subcostalis, N. ilioinguinalis und N. iliohypogastricus, so daß Schmerzen in die Leisten - und Genitalregion ausstrahlen Aus welchen Abschnitten besteht der Harnleiter? Pars abdominalis: durch den Retroperitonealraum Pars pelvina: zum BIasengrund 171. Welche Gebilde kreuzt der Harnleiter? Pars abdominalis: unterkreuzt die Vasa teslicularia bzw. ovarica, überkreuzt.die Vasa iliaca communis 172. Was Nennen Sie die Ureterengen. obere Enge: Abgang des Ureters aus dem Nierenbecken
45 mittlere Enge.: Kreuzungsstelle der Iliakalgefäße untere Enge.: Mündungsstelle in die Blase 173. Von welchen Arterien wird der Hamleiter versorgt? A. renalis A. testicularis bzw. A. ovarica A. iliaca communis A. ductus deferentis bzw. A. uterina Aa. vesicales 174. Wo liegen die Nebennieren? Die Nebenniere liegt am oberen Nierenpol im Fasziensack der Niere, außerdem liegt sie dem Zwerchfell an Mit welchen Organen stehen die Nebennieren in topographischen Beziehungen? Rechte Nebenniere: ventral die Leber, medial die V. cava inf, kaudal das Duodenum Linke Nebenniere: ventral die Bursa omentalis, kaudal die Vasa lienales und das Pancreas Was tritt durch den Levatorspalt? Rectum, Vagina, Urethra Beschreiben Sie die Faszien des Beckenbodens. Fascia perinei superficialis: oberflächliche Körperfaszie Fascia diaphragmatis urogenitalis inferior: untere Fläche des M. transversus perinei profundus Fascia diaphragmatis urogenitalis superior: obere Fläche des M. transversus perinei profundus Fascia diaphragmatis pelvis inferior: äußere Fläche des M levator ani Fascia pelvis: Fortsetzung der Fascia transversalis in das Becken. Sie spaltet sich in eine parietales und ein viszerales Blatt: a) Fascia pelvis parietalis: bedeckt die Beckenwand. Die Fascia obturatoria ist ein Teil der Fascia pelvis parietalis, die den M. obturatorius internus innen überzieht b) Fascia pelvis visceralis: subseröses Bindegewebe. Fascia diaphragmatis pelvis superior.: obere Fläche des M levator ani. Sie befindet sich zwischen Fascia pelvis parietalis und Fascia pelvis visceralis Welche Logen gibt es am Beckenboden? Als Logen des Beckenbodens werden Spalträume zwischen den Faszien bezeichnet. Fossa ischiorectalis: zwischen Diaphragma pelvis und Seitenwand des kleinen Beckens Spatium perinei superficiale: zwischen Fascia perinei superficialis und Fascia diphragmatis urogenitalis inferior Spatium perinei profundum: zwischen Fascia diaphragmatis urogenitalis inferior und superior Spatium retropubicum: zwischen Blase und Schambein 179. Welche Etagen unterscheidet man am kleinen Becken? Quer ovaler Beckeneingangsraum, runde Beckenhöhle, längs ovaler Beckenausgangsraum Erklären Sie die inneren und äußeren Beckenmaße. Frau: Innere Beckenmaße: Frau Conjugata vera: Symphyse - Promontorium (11 cm) Conjugata diagonalis: Unterrand der Symphyse - Promontorium (12,5 cm) Diameter transversa: größter querer Durchmesser von der Linea terminalis der einen Seite zur anderen (13 cm) Diameter obliqua: Eminentia iliopubica - Articulatio sacroiliaca (12 cm)
46 Diameter recta: Unterrand der Symphyse - Steißbeinspitze (9 cm) Äußere Beckenmaße: Distantia cristarum: Abstand der beiden Cristae iliacae (28 cm) 2.Distantia spinarum: Abstand der beiden Spinae iliacae ant. sup. (25 em) Distantia trochanterica: Abstand der Trochanteren (32 cm) Conjugata externa: Symphyse - Dornfortsatz, des 5. Lendenwirbels (20 cm) 181. Was versteht man unter Axis pelvis und Inclinatio pelvis? Die Beckenachse (Axis pelvis) liegt in der Mitte aller medianen Verbindungslinien zwischen Symphyse und Kreuzbein. Sie kennzeichnet die Führungslinie des Kindes während der Geburt. Zwischen der Beckeneingangsebene (Linie vom Oberrand der Symphyse zum Promontorium) und der Horizontalen existiert ein Winkel (Inclinatio pelvis) von etwa Nennen Sie die StützpfeiIer und Haltebänder der Beckenorgane. Septum rectovesicale: zwischen Rectum und Harnblase Septum rectovaginale: zwischen Rectum und Vagina Lig. puboprostatica/pubovesicale: von der Symphyse zur Prostata bzw. zum Hals der Harnblase Lig. teres uteri: vom Tubenwinkel zu den großen Labien (durch den Leistenkanal, oberhalb des Lig. inguinale) Lig. latum uteri: Bauchfellduplikatur zwischen Uterus und Bauchwand Plica rectouterina: zwischen Uterus und Rectum 183. Welche Muskeln bekleiden die Innenwände des Beckens? M. piriformis U: Facies pelvica ossis sacri A: Trochanter major (Innenfläche der Spitze) I: direkter Ast des Plexus sacralis M. obturatorius internus U: Membrana obturatoria, Foramen obturatum A: Fossa trochanterica I: direkter Ast des Plexus sacralis, seltener über N. pudendus oder N. ischiadicus 184. Welche Nerven bilden den Beckenteil des autonomen Nervensystems? Sympathicus: Ganglia sacralia (4) => Nn. splanchnici sacrales Ganglion impar: letztes unpaares Grenzstrangganglion vor dem Steißbein Plexus hypogastricus Para sympathicus: Nn. splanchnici pelvini: aus S2-S4 Ganglia pelvina: im Plexus hypogastricus 185. Wo liegt der Plexus sacralis? Der Plexus sacralis liegt an der dorsalen Wand des kleinen Beckens vor dem M piriformis Welche Nerven entspringen aus dem Plexus sacralis? Außer kurzen Muskelästen zu M piriformis, Mm. gemelli sup. et inf. und M obturatorius int. entläßt er: N. gluteus superior (S l -S4), N. gluteus inferior (L5-S2), N. cutaneus femoris posterior (SI-S3), N. ischiadicus (L4-S5) 187. Was versorgt der Plexus coccygeus? Der N. coccygeus bildet mit S4/S5 ein Geflecht, den Plexus coccygeus, dessen Nerven, Nn. anococcygei, die Haut zwischen Anus und Steißbeinspitze innervieren.
47 188. Nennen Sie die parietalen Äste der A iliaca interna. A iliolumbalis: hinter dem M psoas major zur Fossa iliaca Aa. sacrales laterales: an der vorderen Kreuzbeinfläche A. glutea superior: über dem M piriformis A. glutea inferior: unter dem M piriformis A. obturatoria: durch den Canalis obturatorius zu den Adduktoren des Oberschenkels 189. Welche viszeralen Äste entspringen aus der A iliaca interna? A umbilicalis A. vesicalis interior A. ductus deferentis bzw. A uterina A rectalis media A pudenda interna 190. Welche Venengeflechte findet man im Becken? Plexus venosus sacralis: mündet in V. sacralis mediana und Vv. sacrales laterales Plexus venosus uterovaginalis: mündet in Vv. uterinae, kommuniziert mit Plexus v. pampiniformis ovarii Plexus venosus pampiniformis ovarii: mündet in V. ovarica, kommuniziert mit Plexus v. uterovaginalis Plexus venosus vesicalis: mündet in Vv. vesicales, kommuniziert mit Plexus v. rectalis und Plexus v. pudendalis Plexus venosus rectalis: mündet in V. rectalis sup, kommuniziert mit Plexus vesicalis Plexus venosus pudendalis: mündet in Plexus v. vesicalis 191. Welche Krümmungen besitzt der Mastdarm? Flexura sacralis: nach vorn konkav, folgt dem Kreuzbein Flexura perinealis: nach vorn konvex, biegt nach hinten unten um 192. Wo liegt die KohIrausch-FaIte? Sie liegt etwa 6 cm über dem Anus auf der rechten Seite Welche Bedeutung hat die Zona haemorrhoidalis? Die Zona haemorrhoidalis ist die etwa eine Zentimeter lange Schleimhautregion oberhalb des Canalis analis, in der die Columnae anales und Sinus anales liegen. Submucosa-Gefäßknäuel in den Columnae anales (aus der A rectalis sup.) können sich zu Hämorrhoiden erweitern. Außerdem dient sie der Feinabdichtung des Analkanals 194. Von welchen Muskeln wird der Canalis analis verschlossen? M sphincter ani internus: unwillkürlich, Verdickung der glatten Ringmuskulatur M sphincter ani externus: willkürlich (ab 2 Lebensjahr) M levator ani: Fasern zum M sphincter ani externus (M puborectalis) Pars pelvina: überkreuzt die Vasa obturatoria und den Ductus deferens bzw. die A uterina 195. Welche Gebilde fühlt man bei der digitalen Palpation des Rectum? Beim Mann palpiert man ventral die Prostata. Darüber die Bläschendrüse und das Trigonum vesicae (bei gefüllter Blase), rechts die Kohlrausch-Falte. Bei der Frau wird ventral die Scheide, Gebärmutterhals und Muttermund palpiert. Bei der Geburt kann man die Lage des kindlichen Kopfes palpieren Welche Nerven innervieren den Mastdarm? Plexus rectalis superior: Fortsetzung des Plexus mesentericus inferior, zieht mit der A rectalis sup. Plexus rectales medii: Fortsetzungen des Plexus hypogastricus inferior Plexus rectales inferiores: ziehen mit den Ästen der A iliaca interna
48 Nn. rectales inferiores: aus dem N. pudendus (S3/S4), innervieren M sphincter am externus 197. Welche Verschlußmechanismen sichem die Stuhlkontinenz? M sphincter ani internus M sphincter ani externus M levator ani Columnae anales (Feinabdichtung) 198. Von welchen Arterien wird der Mastdarm versorgt? A. rectalis sup. (aus A mesenterica inf.) A rectalis media (aus A iliaca int.) A rectalis inf. (aus A pudenda int.) 199. Nennen Sie die Lymphabflüsse des Rectum obere Abflußbahn: Nll. rectales superiores => Nll. mesenterici und Nll. lumbales mittlere Abflußbahn: Nll. pararectales => Nll. iliaci interni untere Abflußbahn: Nll. inguinales superficiales 200. Welche Teile der Harnblase werden vom Bauchfell bekleidet? Apex vesicae, Fundus vesicae und dorsal in der Excavatio rectovesicalis bis zu den Vesiculae seminales Wie unterscheidet sich die Harnblase bei Frau und Mann? Die Harnblase steht beim Mann höher (wegen der Prostata). Bei der Frau ist der Uterus etwas mit der Harnblase verwachsen. Dorsal der Harnblase liegt beim Mann die Excavatio rectovesicalis. bei der Frau die Excavatio vesicouterina Wo liegt das Trigonum vesicae. und wie wird es gebildet? Am Blasengrund ist die Schleimhaut mit der Muskulatur verwachsen und zeigt bei der Zystoskopie ein dreieckiges Feld: Trigonum vesicae. Laterale Ecken: Mündungen der Harnleiter (Ostium ureteris). Ventrale Ecke: innere Harnröhrenöffnunq (Ostium urethrae internum) Wodurch wird ein Reflux in die Hamleiter verhindert? Dadurch, daß die Harnleiter schräg in die Blasenwand einmünden, so daß die Harnblasenwandmuskulatur die Mündung verschließen kann (es gibt keinen Sphincter!) Was versteht man unter einer Balkenblase? Bei Abflußhemmungen der Harnblase verstärken sich die Muskelzüge und springen in das Lumen vor. Das nennt man Balkenblase 205. Welche Nerven innervieren die Harnblase? Plexus vesicalis (aus Plexus hypogastricus interior). Sympathische Fasern aus Th 10 - L 1, Parasympathische Fasern aus S 1 S Wo liegt die Prostata, und aus welchen Abschnitten besteht sie? Sie liegt zwischen Harnblase und Diaphragma urogenitale und besteht aus drei Lappen. Lobus sinister, Isthmus, Lobus dexter. Andere Einteilung: periurethrale Mantelzone, zentrale Zone, periphere Zone 207. Welche Strukturen durchziehen die Prostata?
49 Urethra, Ductus deferens, Ductus ejaculatorius (nach Vereinigung von Ductus deferens und Ausführungsgang, Ductus excretorius der Vesicula seminalis) Welche Anteile hypertrophieren beim gutartigen Prostataadenom? Die submukösen periurethralen Drüsen zwischen Urethra und Prostata Beschreiben Sie die operativen Zugangswege zur Prostata. transvesikal: durch die Harnblase retropubisch: hinter die Symphyse perineal: vom Damm her transrektal: vom Mastdarm aus transurethral: durch die Urethra 210. Wo liegen die Bläschendrüsen? Sie liegen an der Rückseite der Harnblase jeweils seitlich der Ampulla ductus deferentis Erklären Sie den Verlauf des Samenleiters Der Samenleiter beginnt am unteren Ende des Nebenhodens, gelangt mit dem Samenstrang durch den Leistenkanal in die Bauchhöhle, verläuft über die Vasa epigastrica inferiora, Vasa iliaca externa und das Lig. umbilicale mediale, intraperitoneal zum Blasengrund. Dort überkreuzt er den Ureter und erweitert sich zur Ampulla ductus deferentis In welche Abschnitte gliedert man die männliche Harnröhre? Pars prostatica: innerhalb der Prostata Pars membranacea: im Diaphragma urogenitale Pars spongiosa: innerhalb des Corpus spongiosum 213. Welcher Teil der Harnröhre ist bei Beckenfrakturen besonders gefährdet? Die Pars membranacea, weil sie im Diaphrama urogenitale fixiert ist Wie lang ist die weibliche Harnröhre? 3-5 cm Bis wohin reicht das hintere Scheidengewölbe? Es reicht 1,5-2 cm weiter bauchhöhlenwärts als das vordere Gewölbe und steht in enger Beziehung zur Excavatio rectouterina. Nur eine dünne Bindegewebsschicht trennt es vom Peritoneum parietale (Gefahr der Peritonitis bei einer Abtreibung) 218. Was liegt vor und was hinter der Vagina? Vor der Vagina liegen die Harnröhre und die Blase. Hinter ihr das Rectum Welche Form und Größe hat der Uterus? Er ist birnenförmig und 7-8 cm groß Beschreiben Sie die Form des äußeren Muttermunds. Der äußere Muttermund (Ostium uteri) hat eine vordere und eine hintere Muttermundlippe (Labium anterius und Labium posterius).
50 222. Wo liegen die Drüsenendstücke der Uterusschleimhaut? In der Muskulatur Welche Teile des Uterus werden vom Bauchfell bekleidet? Bauchfellüberzug (Perimetrium) findet sich auf der Vorderfläche bis zum Isthmus uteri, auf der Kantenfläche bis zum Foramen vaginae in der Excavatio rectouterina (Douglas). An der Seite bildet das Peritoneum eine Duplikatur, das Lig. latum uteri Durch welche Bänder erfolgt die Lagefixierung des Uterus? Lig. teres uteri: Tubenwinkel -> Leistenkanal -> große Schamlippe Lig. latum uteri: Uterus -> Beckenwand (Bauchfellduplikatur) Lig. ovarii proprium: Tubenwinkel -> Eierstock Plica rectouterina: Uterus -> Rectum 225. Beschreiben Sie die Lageposition des Uterus. Anteversion: Uterus ist gegen die Vagina nach vorne geklappt Anteflexion: Das Corpus uteri ist gegen die Cervix uteri nach vorne abgewinkeit Welche Arterien versorgen den Uterus! A. uterina: A. vaginalis: für Cervix und Scheide R. ovaricus: im Lig. ovarii proprium zum Ovar. Anastomose mit A ovarica R. tubarius: in der Mesosalpinx. Anastomose mit A ovarica A epigastrica inf. -> A lig. teretis uteri 227. Nennen Sie die Lymphabflüsse des Uterus und der Vagina. Fundus, Tube: Nll. lumbales (durch Lig. ovarii proprium und Lig. suspensorium ovarii mit den Vasa ovarica) Tubenwinkel, Vorderwand: Nll. inguinales superficiales (durch das Lig. teres uteri) Corpus, Cervix: Nll. iliaci interni und Nll. sacrales (durch das Lig. latum uteri) Cervix: Nll. parauterini, Nll. paravaginales, Nll. paravesiculares. Nll. pararectales 228. Was versteht man unter dem Begriff Adnexe? Klinischer Begriff für Tube und Ovar Wo verläuft der Eileiter und wie erfolgt die Fixierung? Es verläuft am freien Rand des Lig. latum uteri (12-16 cm lang) und ist an der Mesosalpinx, einem Teil des Lig. latum uteri befestigt Wo liegt das Ovar und wie groß ist es? Es liegt an der Seitenwand des kleinen Beckens in einer flachen Grube, die durch die Teilungsstelle der A iliaca communis gebildet wird. Es ist pflaumengroß Welche Bänder dienen der Befestigung des Ovars? Mesovarium: fixiert den Margo mesovaricus des Ovars an der Rückseite des Lig. latum uteri Lig. suspensorium ovarii: zieht vom oberen Pol des Ovars zur Beckenwand Lig. ovarii proprium: zieht vom unteren Pol des Ovars zum Tubenwinkel
51 Anatomie: 4. Testat (Version 1.4 vom ) Untere Extremität 1. Unter welchen Umständen kommt es zum "Tanzen" der Patella? Liegt ein Gelenkerguß vor, so kommt es bei Loslassen, der in Richtung Kondylen gedrückten Kniescheibe zum»schaukeln«, oder»tanzen«der Patella (ballottement). 2. Wo finden sich Schleimbeutel am Kniegelenk? Bursa suprapatellaris: liegt oberhalb der Patella und unter der Sehne des M. quadriceps femoris Funktion: Gleitbewegung Bursa infrapatellaris liegt zwischen Lig. patellae und Tibia Recessus subpopliteus liegt unterhalb der Ursprungssehne des M. popliteus steht mit der Gelenkhöhle in Verbindung * Bursa subcutanea praepatellaris liegt vor der Patella und dem Lig. patellae. 3. Welche Arterien bilden das Rete articulare genus? A. femoralis -> A. poplitea -> A. descendens genicularis A. superior lateralis/medialis genus A. media genus A. interior lateralis/medialis genus Aa. surales A. recurrens tibialis anterior l posterior (aus A. tibialis anterior) R circumflexus fibularis (aus A. tibialis posterior) 4. Was ist das Labrum acetabulare? Das Labrum acetabulare (Syn: Limbus acetabuli) ist die faserknorpelige Gelenklippe auf dem Rand der Hüftgelenkpfanne, die den Femurkopf ventilartig umschließt. 5. Welche Bedeutung und Entwicklungsgeschichte hat das Lig capitis femoris? Lig. capitis femoris liegt intraartikulär zwischen Incisura u. Lig. transversum acetabuli einerseits u. Fovea capitis femoris andererseits. Es enthält während der Wachstumsperiode den R. acetabularis der A. obturatoria. Später bildet sich dieser Ast zurück und der Femurkopf wird durch periostale Äste der beiden Aa. circumflexae femoris med. et lat. versorgt. Für die Mechanik des Hüftgelenks ist das Lig. capitis femoris kaum von Bedeutung. 6. Welche Bänder verstärken die Kniegelenkkapsel? ventral: Quadrizepssehne - Lig. patellae medial: Lig. collaterale tibiale lateral: Lig. collaterale fibulare dorsal: Lig. popliteum obliquum/arcuatum 7. Wo entspringt die Kapsel des Hüftgelenks? Die Capsula articularis entspringt als faserknorpelige Gelenklippe auf dem Rand der Hüftgelenkpfanne und umschließt den Femurkopf ventilartig. 8. Welche Bänder verstärken die Hüftgelenkkapsel? Lig. iliofemorale: von der Spina iliaca anterior interior zur Trochanter major und zur Linea antetrochanterica Lig. ischiofemorale: vom Os ischii zur Zona orbicularis, Fossa trochanterica, Linea intertrochanterica
52 Lig. pubofemorale: vom Os pubis zur Zona orbicularis, Trochanter minor, Linea intertrochanterica Lig-capitis femoris: von der Incisura acetabuli zur Fovea capitis 9. Was versteht man unter Reservestreckapparat des Kniegelenks? Das Lig. patellae und des Retinaculum patellae bilden den Reservestreckapparat, der ein Überstrecken ermöglicht. 10. Welcher Schleimbeutel kommuniziert in der Regel mit der Gelenkhöhle des Knies? Bursa suprapatellaris, Bursa M. poplitei (Recessus subpopliteus) 11. Nennen Sie die Befestigungsstellen der Menisken. Die Menisken sind an der Eminentia intercondylaris tibiae befestigt. Das hintere Ende des Meniskus lat. strahlt mit dem Lig. meniscofemorale post. in das Lig. cruciatum post. ein. Vorn sind die Menisken durch das Lig. transversum genus verbunden. Der Meniscus med. ist außerdem mit dem Lig. collaterale tibiale verwachsen. 12. Welche funktionelle Bedeutung haben die Menisken? Sie sind bindegewebig-faserknorpelige. im Querschnitt keilförmige Gelenkringe, die als»gelenkzwischenscheibe«zum Inkongruenzenausgleich dienen. 13. Welcher von beiden Menisken wird häufiger verletzt? Der Meniscus med. weil er wegen der Verwachsung mit dem Lig. collaterale tibiale unbeweglich ist. 14. Wo sind die Kreuzbänder befestigt? Die beiden Kreuzbänder (Ligg. Cruciata ant. et post.) ziehen von den Seitenwänden der Fossa intercondylaris femoris zur Eminentia intercondylaris tibiae. 15. Was versteht man unter Schubladenphänomen? Das Schubladenphänomen ist eine abnorme Verschiebbarkeit des Schienbeinkopfes gegenüber dem Femur bei gebeugtem Unterschenkel als Hinweis auf Kreuzbandverletzung; je nach betroffenem Band als vorderes bzw. hinteres Schubladenphänomen bezeichnet. 16. Was ist ein Genu varum und Genu valgum? G. valgum (Syn.: Knickbein, X-Bein): Abweichung des Kniegelenks nach innen aus der Achse des gestreckten Beines: dadurch Abknickung der Unterschenkel nach außen (nach außen offener Winkel zwischen Ober- u. Unterschenkelachse). oft in Verbindung mit Knickfußstellung. Kommt vor z.b. als Belastungsdeformität bei Heranwachsenden, selten als angeborene Fehlbildung. Führt zu Aneinanderreiben der Knie, Watschelgang, Wackelknie. G. varum (Syn.: Säbelbein, Reiterbein, O-Bein): Abweichung des Kniegelenks nach außen u. Verbiegung der Beinachse nach außen, d.h., die Achsen durch Ober- u. Unterschenkel bilden einen nach innen offenen Winkel. Ist (beidseitig) physiologisch beim Neugeborenen; kommt (ein- oder beidseitig) krankhaft vor bei Skeletterkrankungen und altersbedingter Degeneration. Führt zu Watschelgang, rascher Ermüdung, evtl. auch Schmerzen. 17. Von welchen Muskeln wird die Fossa poplitea begrenzt? kranial medial: M. semimembranosus, M. semitendinosus kranial lateral: M. biceps femoris kaudal medial: M. gastrocnemius medialis kaudal lateral: M. gastrocnemius lateralis 18. Welche Leitungsbahnen durchziehen die Fossa poplitea? Vasa poplitea, Lymphgefäße, N. tibialis, N. fibularis 19. Welche Muskeln gehören zu den Adduktoren des Oberschenkels? M. adductor magnus, longus, brevis M. gluteus maximus M. iliopsoas M. semimembranosus
53 M. quadratus femoris M. pectineus M. gracilis M. biceps femoris, Caput longum 20. Wo tastet man den N. fibularis communis? Man tastet den N. fibularis communis an der Stelle, wo er von der Fossa poplitea um den Fibulakopf nach vorn in die Peroneusloge zieht. 21. Was ist der Adduktorenkanal? Canalis adductorius (Syn: Canalis cruralis), der >>Adduktorenkanal<< begrenzt vorn u. medial von der Lamina vastoadductoria (= Septum intermusculare femorale mediale), hinten von den Sehnen der Musculi adductor longus u. magnus, seitlich vom M. vastus medialis. Enthält die Arteria femoralis (mit Begleitvene; treten durch Hiatus tendineus des M. add. magnus aus bzw. ein). 22. Welche Arterien entläßt die A. poplitea? A. poplitea (Fortsetzung der A. femoralis ab Hiatus tendineus) A. descendens genicularis A. superior lateralis/medialis genus A. media genus A. interior lateralis/medialis genus Aa. surales A. tibialis anterior A. tibialis posterior 23. Welche Äste gibt die A. femoralis ab? A. femoralis: A. epigastrica superficialis A. circumflexa iliaca superficialis Aa. pudendae externae A. profunda femoris A. poplitea 24. Was innerviert der N. femoralis? sensibel: Regio femoralis ant., Regio genus ant., Regio cruralis ant./post., Margo med. pedis motorisch: M. ilipsoas, M. pectineus, M. sartorius, M. rectus femoris, M. vastus lat./intermed./med. 25. Welche Muskelgruppen findet man am Unterschenkel? Extensorengruppe: M. tibialis anterior M. extensor hallucis longus M. extensor digitorum longus M. peroneus tertius oberflächliche Flexorengruppe: M. gastrocnemius M. soleus M. plantaris Tiefe Flexorengruppe: M. flexor digitorum longus M. tibialis posterior M. flexor hallucis longus M. popliteus Peroneusgruppe: M. peroneus longus M. peroneus brevis 26. Welche Muskellogen gibt es am Unterschenkel? Beugerloge, Streckerloge, Peroneusloge 27. Welche Leitungsbahnen ziehen durch den Canalis obturatorius? Canalis obturatorius, der Kanal am Foramen obturatum, zwischen Sulcus obturatorius des oberen
54 Schambeinastes u. Membrana obturatoria liegt, führt die gleichnamige Arterie, Vene u. Nerv aus dem Becken zum Bein. 28. Nennen Sie die Strecker des Unterschenkels und ihre Innervation. M. tibialis anterior, M. extensor digitorum longus, M. extensor hallucis longus, M. quadratis femoris Innervation: N. peroneus/ fibularis profundus 29. In welchen Teilstrecken verläuft die A. femoralis? Die A. femoralis ist die Fortsetzung der A. iliaca ext. ab dem Leistenband. Sie verläuft in der Lacuna vasorum bis zum Adduktorenkanalende (Leitlinie: Leistenbandmitte - Epicondylus med. femoris). Äste: Aa. epigastrica superfic., circumflexa ilium superfic. (zum Beckenkamm), pudendae externae, profunda femoris, genus descendens; ihre Fortsetzung ist die A. poplitea. 30. Von welchen Muskeln wird die Wade gebildet? Vom M. triceps surae. 31. Welche Muskeln gehören zu den tiefen Unterschenkelbeugern? Tiefe Flexorengruppe: M. flexor digitorum longus M. tibialis posterior M. flexor hallucis longus M. popliteus 32. An welcher Stelle liegt der N. ischiadicus am oberflächlichsten? Zwischen Tuber ischiadicum und Trochanter major auf dem M. quadratus femoris liegt er am oberflächlichsten. 33. Welche Leitungsbahnen verlaufen in der Regio cruris anterior? N. peroneus superficialis Vasa tibialia anteriora (eine Arterie. zwei Venen) 34. Welche Muskeln werden vom N. ischiadicus innerviert? N. ischiadicus: Mm. semitendinosus, semimembranosus u. biceps femoris, alle Muskeln u. Haut des Unterschenkels u. Fußes (außer Saphenus-Bereich). 35. Welche Leitungsbahnen durchziehen die Regio cruris posterior? V. tibialis, Vasa tibialia posteriora (eine Arterie, zwei Venen) 36. Wo tastet man den Puls der A. tibialis posterior? Tastet man den medialen Schienbeinrand, schiebt den M. gastrocnemius nach lateral, so findet man sie unter dem M. soleus. 37. Welche Regionen unterscheidet man am Fuß? Dorsum pedis, Planta pedis, Regio calcanea. 38. Welche Knochenpunkte kann man am Fuß palpieren? Malleolus lateralis bzw. medialis Tuberositas ossis metatarsalis l bzw. V Sustentaculum tali 39. Wie ist der Aufbau des Fußgewölbes? Fußgewölbe: die für die Funktion u. Statik des Fußes wichtigen, sohlenwärts konkaven natürlichen Wölbungen des Fußes das vom Fersenbeinauftrittspunkt zu den Mittelfußköpfchen reichende Längsgewölbe (aktiv durch Muskeln verspannt; an der Fußinnenkante am höchsten) das seitlich abfallende Quergewölbe. Höchster Punkt in Höhe des Sprungbeins. Beide sind wichtige Elemente der Statik des Fußes. 40. Nennen Sie die Verstärkungszüge der Unterschenkelfaszie? Retinaculum mm. extensorum superius: zwischen Fibula und Tibia (proximal der Malleoli) Retinaculum mm. extensorum inferius: zwischen Malleolus medialis und Calcaneus
55 Retinaculum mm. flexorum: zwischen Malleolus medialis und Calcaneus Retinaculum mm. peroneorum superius: zwischen Malleolus lateralis und Calcaneus Retinaculum mm. peroneorum inferius: zwischen Malleolus lateralis und Calcaneus 41. Von welchen Hautnerven wird der Fußrücken innerviert? N. cutaneus dorsalis medialis (aus N. peroneus superficialis) => Nn. digitales dorsales pedis N. cutaneus dorsalis intermedius (aus N. peroneus superficialis) => Nn. digitales dorsales pedis N. cutaneus dorsalis lateralis (aus N. suralis) => Rr. calcanei laterales N. saphenus (aus N. femoralis) => Rr. cutanei cruris mediales 42. Welche Leitungsbahnen findet man am Dorsum pedis? N. peroneus profundus Vasa dorsalia pedis (eine Artene, zwei Venen) Sie verlaufen unter den Sehnen der langen Extensoren und an der lateralen Seite des M. extensor hallucis longus. 43. Wo tastet man die A. dorsalis pedis? Ihren Puls tastet man in einer Linie, die von der Mitte zwischen beiden Knöcheln zum 1. Zwischenzehenraum gezogen wird. 44. Welche Zuflüsse erhalten die Arteriennetze der Knöchel? Rete malleolare mediale: A. malleolaris anterior medialis (aus A. tibialis ant.), Rr. malleolares mediales (aus A. tibialis post.) Rete malleolare laterale: A. malleolaris anterior lateralis (aus A. tibialis ant.), Rr. molleolares laterales (aus A. peronea), R. perforans (aus A. peronea) 45. Unter welchem Knöchel ziehen die Peroneusmuskeln zum Fuß? Unter dem lateralen Knöchel. 46. Wo inseriert die Sehne des M. fibularis longus? Die Sehne des M. peroneus longus zieht mit der Sehne des M. peroneus brevis durch die Vagina synovialis mm. peroneorum communis unter den Retinacula mm. peroneorum superius et inferius. Dahinter trennen sich die Sehnenverlaufe. Der M. peroneus brevis setzt an der Tuberositas ossis metatarsalis V an. der M. peroneus longus zieht erst zum Os cuboideum und von hier durch die Vagina tendinis M. peronei longi plantaris quer unter der Fußsohle auf die andere Seite zum Os metatarsale l. 47. Erklären Sie die räumliche Ausbreitung der Plantaraponeurose? Unter dem Fettpolster der Fußsohle spannt sich die Plantaraponeurose aus. Sie zieht vom Tuber calcanei zu den Zehengrundgelenken, wo sie sich in 5 Zipfel aufspaltet. Quere Faserzüge verbinden die 5 Strahlen miteinander. Die Plantaraponeurose entsendet zwei Septen in die Tiefe zum Knochen. wodurch 3 Muskellogen an der Fußsohle entstehen. 48. Welche Logen gibt es an der Fußsohle? Großzehenloge; M. abductor hallucis M. flexor hallucis brevis Kleinzehenloge: M. abductor digiti minimi M. flexor digiti minimi brevis Mittelloge: M. flexor digitorum brevis M. quadratus plantae Mm lumbricales (4 Stück) M. adductor hallucis Mm. interossei 49. Nennen Sie die Sehnen und Muskeln der Mittelloge. M. flexor digtorum brevis, M. quadratus plantae, Mm. lumbricales. M. adductor hallucis. Mm. interossei
56 Tendines M. extensore s digitorum pedis longi 50. Welche Gebilde ziehen unter dem medialen Knöchel zur Fußsohle? Die Sehnen der langen Flexoren ziehen durch Sehnenscheiden unter dem Retinaculum mm. flexorum zur Fußsohle: M. flexor digitorum pedis longus: durch Vagina tendineum M. flexoris digitorum pedis longi M. flexor hallucis longus: durch Vagina synovialis tendinis M. flexoris hallucis longi M. tibialis posterior: durch Vagina synovialis tendinis M. tibialis posterior 51. Welche Nerven und Arterien versorgen die Fußsohle? N. plantaris medialis: M. abductor hallucis. M. flexor digitorum brevis. M. flexor hallucis brevis Nn. digitales plantares communes: Mm. lumbricales l und II Nn. digitales plantares proprii: Haut der medialen 3,5 Zehen N. plantaris lateralis: R. superficialis Nn. digitales plantares proprii: Haut der lateralen 1.5 Zehen (Kleinzehe und 4. Zehe) A. tibialis posterior (Fortsetzung der A. poplitea) A. plantaris medialis A. plantaris lateralis 52. Welche arterielle Anastomosen gibt es zwischen Fußsohle und Fußrücken? Die A. dorsalis pedis und die A. tibialis posterior sind durch folgende Anastomosen miteinander verbunden: A. malleolaris anterior lateralis -> R. communicans A. malleolaris anterior medialis -> Rr. Malleolares mediales Arcus plantaris profundus 53. Wie ist der Aufbau des Fußgewölbes? Die Fußwurzelknochen bilden mit den Mittelfußknochen das Fußgewölbe. Das Längsgewölbe wird von einem inneren und äußeren Bogen getragen: innerer Bogen: Tuber calcanei -> Os naviculare -> Os cuneiforme mediale -> Os metatarsale l äi äußere Bogen: Tuber calcanei -> Os cuboideum -> Os metatarsale V Das Quergewölbe ergibt sich aus der Form der Fußwurzelknochen. 54. Durch welche Bandsysteme werden Fußwurzel- und Mittelfußknochen verklammert? Längsgewölbe: Lig. calcaneonaviculare plantare (Pfannenband) Lig. calcaneocuboideum Lig. plantare longum Aponeurosis plantare Quergewölbe: Lig. metatarsale transversum profundum 55. Welche Sehnen stützen das Fußgewölbe? Längsgewölbe durch Sehnen von: M. flexor hallucis longus M. flexor digitorum longus M. tibialis anterior, posterior M. flexor digitorum brevis M. quadratus plantae M. abdcutor hallucis M. flexor hallucis brevis M. abductor digiti minimi M. opponens digiti minimi Quergewölbe durch Sehnen von: M. peroneus longus M. tibialis posterior M. adductor hallucis. Caput transversum 56. Was versteht man unter Malleolengabel? Malleolengabel (Syn: Knöchelgabel) ist die vom Malleolus medialis und lateralis sowie vom unteren Schienbeinende gebildete Gelenkgabel für das obere Sprunggelenk.
57 57. Welche Bänder verstärken die Kapsel des oberen Sprunggelenks? Lig. mediale: vierteilig. zieht vom Malleolus medialis fächerförmig zu Talus. Calcaneus und Os naviculare Lig. deltoideum: verhindert eine Abduktion nach fibular Lig. talofibulare anterius, posterius: Malleolus lateralis -> Talus Lig. calcaneofibulare: Malleolus lateralis -> Calcaneus 58. Beschreiben Sie die Bewegungen des Fußes im oberen und unteren Sprunggelenk. Oberes Sprunggelenk: Dorsalflexion = Heben des Fußes: 20 M. tibialis anterior M. extensor hallucis longus M. extensor digitorum longus Plantarflexion = Senken des Fußes: 30 M. soleus M. gastrocnemicus M. tibialis anterior M. flexor hallucis longus M. flexor digitorum longus Unteres Sprunggelenk: Supination 30 Einwärtskanten: Heben des medialen Fußrandes mit gleichzeitiger Adduktion und 'Plantarflexion M. soleus M. gastrocnemicus M. tibialis anterior M. flexor hallucis longus M. flexor digitorum longus Pronation 50 Auswärtskanten: Heben des lateralen Fußrandes mit gleichzeitiger Abduktion und Dorsalflexion M. peroneus longus, brevis, tertius M. extensor digitorum longus M. tibialis anterior 59. In welche Abschnitte wird das untere Sprunggelenk unterteilt? Das untere Sprungelenk wird das im Sinus tarsi gelegene Lig. Talocalcaneum interosseum in ein hinteres und ein vorderes Gelenk geteilt: Articulatio talocalcaneonavicularis (vorderer Abschnitt): Gelenkkopf: Talus Gelenkpfanne: Calcaneus, Os naviculare Articulatio subtalaris (hinterer Abschnitt): Talus und Calcaneus 60. Zu welchem funktionellen Typ gehören die Zehengrundgelenke? Im Prinzip sind die Zehengrundgelenke (Articulationes metatarsophalangeae) wie die Fingergrundgelenke Kugelgelenke. Die Pfannen sind die proximalen Phalangen, die Köpfe die Metatarsalknochen. 62. Wo ist die Kapsel des Schultergelenks befestigt? Die Gelenkkapsel entspringt am collum anatomicum des humerus. Das lig. coracohumerole verstärkt den oberen Teil der Gelenkkapsel. Es zieht vom Proc. coracoideus der Scapula zum Tuberculum majus des Humerus. Die Ligg. glenohumeralia verstärken die vordere Kapselwand. 63. Welche Arterien versorgen die Regio infraclavicularis? Oberhalb der Fascia clavipectoralis versorgt die A. thoracoacromialis die regio infraclavicularis. Unterhalb der Fascie liegt das Versorgungsgebiet der A. axillaris. 64. Welche Leitungsbahnen ziehen durch die Regio, infraclavicularis? Oberhalb der Fascie verlaufen die Nn. pectorales, die V. cephalica und die A. thoracoacromialis. Unterhalb der Fascie verläuft der Plexus brachialis, die V. axillaris, die V T axillaris und die A. axillaris. 65. Durch welche Bänder ist das Akromio-KIavikular Gelenk gesichert?
58 Lig. acromioclaviculare verstärkt die obere Kapselwand. Lig. coracoclaviculare unterteilt sich in ein Lig. conoideum ( medial) und ein Lig. trapezoideum ( lateral). 66. Welche Arterien versorgen den Oberarmkopf und die Schultergelenkkapsel? A. circumflexa humeri anterior l posterior. 67. Nennen Sie das Innervationsgebiet des N. axillaris. Oberarm ( über N. cutaneus brachii lateralis superior) Seitlicher Schulterbereich und dorsolaterale Oberarmseite ( über N. deltoideus) Autonomiegebiet liegt über dem M. deltoideus. 69. Von welchen Muskeln wird die sogenannte Rotatorenmanschette des Schultergelenks gebildet? Dorsal: M. supraspinatus. M. infraspinatus. M. teres minor Ventral: M. subscapularis Die genannten Muskeln werden lateral und dorsal vom M. deltoideus umgeben. der ebenfalls der Gelenksicherung dient. 70. In welchen Hauptachsen und in welchem Umfang ist das Schultergelenk beweglich? beide Gelenke sind Kugelgelenke. deren gemeinsame Bewegung durch Muskeln und straffe Bänder eingeschränkt ist die meisten Bewegungen werden von beiden Gelenken ausgeführt Sternocloviculargelenk kann die Clavicula bei herabhängendem Arm um: 50 heben 5 senken 20 noch vorne und hinten bewegen Acromioclaviculargelenk Drehung der Scapula Schultergürtel kann um 60 abduziert 10 adduziert 20 antevertiert 20 retrovertiert werden Heben des Schultergürtels Pars descendens des M. trapezius M. levator scapulae Mm. rhomboidei Senken des Schultergürtels Pars ascendens des M. trapezius M. pectoralis major Drehen der Scapula noch vorn M. serratus anterior Drehen der Scapula noch hinten, Mm. rhomboidei M. levator scapulae 74. Welche Muskeln inserieren am Processus coracoideus? M. coracobrachialis. M. biceps brachii 75. Was zieht durch die Incisura scapulae? Unter dem Lig. transversum scapulae superius verläuft der N. suprascapularis. Über das Lig. transversum scapulae superius verläuft die A. suprascapularis 76. Welche Arterien anastomosieren in der hinteren Schultergegend? Die A. circumflexa scapulae anastomosiert unterhalb des M. infraspinatus mit der A. suprascapularis. 77. Beschreiben Sie die Stellungen von Hand und Finger bei Lähmung des N.medianus. N. ulnaris und N. radialis. Lähmung des N. medianus: Schwurhand Lähmung des N. ulnaris: Krallenhand Lähmung des N. radialis: Fallhand 78. Welche Hautnerven versorgen den Oberarm?
59 N. cutaneus brachii lateralis superior ( Ast des N. axillaris) N. cutaneus brachii medialis N. cutaneus brachii posterior ( Ast des N. radialis) 79. Welche Muskellogen gibt es am Oberarm? Man unterscheidet die Beuger- und die Streckerloge. Die Stecker ( Extensoren) liegen auf der dorsalen Humerusseite. Die Beuger ( Flexoren) liegen auf der ventralen Humerusseite. Die septa intermuscularia brachii mediale und taterale trennen die Oberarmmuskeln. 80. Welche Muskeln liegen in der Beugerloge? M. coracobrachialis M. brachialis M. biceps brachii 81. Auf welche Gelenke wirkt der M. triceps brachii? Im Schultergelenk dient sein Caput longum der Retroversion und unterstützt die Adduktion des Armes. Im Ellenbogengelenk wirkt er insgesamt als starker Strecker. 82. Welche Leitungsbahnen findet man am Oberarm? A. brachialis. Vv. brachiales. V. cephalica. N. musculocutaneus. N. medianus. N. ulnaris. N. cutaneus brachii medialis. N. axillaris. N. radialis. 83. Wie sind die Lagebeziehungen des N. radialis zum Humerus? Er kreuzt die dorsale Fläche des Humerus von medial nach lateral. 84. Erklären Sie die Logebeziehungen zwischen N. medianus und A. brachialis. Der N. medianus verläuft medioventral auf dem Humerus. Die A. brachialis verläuft medial des Humerus. 85. An welcher Stelle kann die A. brachialis aufgesucht werden? In der Ellenbogenbeuge. 86. Wo teilt sich die A. brachialis in ihre Endäste? Unterhalb der Ellenbogenbeuge in Höhe des Caput radii. 87. Welche Knochenteile palpiert man in der Ellenbogengegend? Olecranon ( Ulna), Epicondylus medialis und lateralis des Humerus.caput radii. 88. Wo findet man den N. medianus in der Ellenbeuge? Man findet ihn genau in der Mitte der Ellenbogenbeuge. 89. Wo findet man den N. ulnaris im Ellbogenbereich? Man findet ihn im medialen Bereich der Ellenbogenbeuge hinter dem Epicondylus medialis (Musikantenknochen) 90. Beschreiben Sie den Verlauf der Hautvenen in der Ellenbeuge. Die größeren Hautvenen in der Form eines "M." angeordnet. Drei Unterarmvenen vereinigen sich in zwei Hautvenen des Oberarms ( V.cephalica. V. brachialis) 92. Welche Arterien bilden das Rete articulare cubiti? Gefäßnetz vor allem auf der dorsalen Seite des Ellenbogens gelegen. Erhält Zuflüsse aus der: A. profunda brachii A. brachialis A. radialis A. ulnaris A. interossea communis
60 93. In welche Teilgelenke gliedert sich das Ellenbogengelenk? Humero-ulnargelenk Humero-radialgelenk Proximales Radioulnargelenk 94. Welche Bänder verstärken die Kapsel des Ellenbogengelenks? Lig. collaterale ulnare (vom Epicondylus medialis des Humerus zur Incisura trochlearis der Ulna) Lig. collaterale radiale (vom Epicondylus lateralis des Humerus zu ventralen und dorsalen Teilen der ulna) Lig. anulare radii ( vollständig innerhalb der Kapsel. Ansatz und Ursprung befinden sich an der ulna) 95. Welche Nerven innervieren die Haut des Armes? N. cutaneus brachii lateralis superior N. cutaneus brachii medialis N. cutaneus brachi posterior N. cutaneus antebrachii 96. Nennen Sie die Flexoren des Unterarms. Oberflächliche Schicht: M. pronator teres M. flexor carpi radialis M. palmaris longus M. flexor carpi ulnaris u. M. brachioradialis (funktionell) Mittlere Schicht: M. flexor digitorum superficialis Tiefe Schicht: M. flexor digitorum profundus M. flexor pollicis longus M. pronator quadratus 97. Welche Extensoren gibt es am Unterarm? Radiale Extensoren-Gruppe: M. brachioradialis (genetisch) M. extensor carpi radialis longus M. extensor carpi radialis brevis Oberflächliche Schicht der dorsalen Extensoren: M. extensor digitorum M. extensor digiti minimi M. extensor carpi ulnaris Tiefe Schicht der dorsalen Extensoren: M. supinator M. abductor pollicis longus M. extensor pollicis longus M. extensor pollicis brevis M. extensor indicis 98. Was ist die Membrana interossea antebrachii. Die Membrana interossea antebrachii bzw. cruris ist die derbe fibrose Haut zwischen den Unterarmknochen (Radius u. Ulna) bzw. zwischen den Unterschenkelknochen (Fibula u. Tibia). 99. Von welchen Nerven werden die Muskeln des Arms innerviert? Oberarm: Extensoren: N. radialis Flexoren: N. musculocutaneus Unterarm: Extensoren: N. radialis ( R. profundus) Flexoren: N. medianus Ausnahmen: M. flexor carpi unlnaris ( N. ulnaris). M. flexor digitorum profundus ( N. medianus. N. ulnaris) 100. In welchen Gelenken artikulieren die Unterarmknochen miteinander? Proximales Radio-ulnargelenk Distales Radio-ulnargelenk
61 Proximales Handgelenk ( Articulatio radiocarpalis) Distales Handgelenk ( Articulatio mediocarpalis) 101. Woran erkennt man den N. medianus in der Achselhöhle? Mittlerer Endast der Medianusgabel 102. Wie ist die Stellung der Unterarmknochen zueinander bei Supination und Pronation? Supination: Radius und Ulna liegen parallel zueinander Pronation: Radius und Ulna überkreuzen sich Aus welchem Faszikel entspringt der N. radialis? Fasciculus posterior 104. Welche Leitungsbahnen verlaufen am Unterarm? A. radialis, A. interossea communis, A. ulnaris Vv. radiales, Vv. ulnares, V. basilica N. medianus, N. ulnaris, N. radialis, N.cutaneus antebrachii medialis 105. Welche Alerven und Gefäße bilden die mittlere Gefäß- Nerven- Straße? Leitstruktur: M. flexor carpi radialis, N. medianus, A. communicans N. mediani 106. Welche Arterien entspringen aus der A. axillaris? A. thoracica superior A. thoracoacromialis A. thoracica lateralis A. subscapularis A. circumflexa anterior humeri A. circumflexa posterior humeri 107. In welche Abschnitte unterteilt man die Hand? Die Hand: mit Handteller u. Handrücken (Palma bzw. Dorsum manus): unterteilt in Handwurzel (Corpus). Mittelhand (Metacarpus) u. Finger (Digiti) 108. Beschreiben Sie die Strukturen der Palmaraponeurose. Aponeurosis palmaris: als Produkt der Verschmelzung der Palmaris-longus-Sehne mit der Subkutanfaszie der Hohlhand: bedeckt die Hohlhandmuskeln, -gefäße. -nerven Welche Muskelloge gibt es an der Hohlhand? Thenar-/Mittel-/Hypothenarloge karpale Schnenscheiden umhüllen: Sehnen des M. flexor pollicis longus 4 Sehnen des M. flexor digitorum superficialis 4 Sehnen des M. flexor digitorum profundus 110. Welche Muskeln liegen in der Daumenloge? M. abductor pollicis brevis M. opponens pollicis M. flexor pollicis brevis M. adductor pollicis 114. Erklären Sie die Entstehung eines V-PhIegmon. V-Phlegmone: meist aus einem subkutanen Panaritium durch Ausbreitung per continuitatem entstandene Ph. der Sehnenscheide des langen Daumenbeugers u. der - im Handgelenkbereich angrenzenden - Sehnenscheiden der Fingerbeuger II-V (die nur am Kleinfinger über das Grundgelenk hinausgeht, so daß mit der des Daumens eine V-Form besteht). Bei verspäteter OP.-Entlastung Gefahr der Sehnennekrose u. der Perforation in die Gelenke.
62 115. Welche Nerven findet man in der Hohlhand? N. medianus, R. superficialis des N. ulnaris 117. Wo fühlt man den Puls der A. radialis? Ventrale Seite des Unterarms neben der Sehne des M. brachioradialis in der tabatiere anatomique Welche Sehnen bilden die "Tabatiere anatomique"? Tabatiere ( französ. = Schnupftabakdose). über der Handgelenk-Radial-/Dorsalseite ein Grübchen zwischen zum Daumen gehörigen Sehnen. (Mm. extensor/abductor pollicis longus - M. extensor pollicis brevis (Tendines) 119. Welche Arterien bilden das Rete carpi dorsale? A. radialis -> R. carpalis dorsalis A. ulnaris -> R. carpalis dorsalis 120. Wie unterscheiden sich das proximale und distale Handgelenk? Proximales Handgelenk: Ellipsoidgelenk Distales Handgelenk: verzahntes Scharniergelenk 121. Welchem Typ gehört das Daumengrundgelenk an? Articulatio metacarpophalangealis ist im Gegensatz zu den anderen Grundgelenken ein Scharniergelenk das nur Beugung und Streckung erlaubt Welche Besonderheiten zeigt die Haut der Fingerbeeren? Fingerbeere (Syn.: terminaler Tastballen, Torulus tactilis); die mit Fettpolster u. besonders zahlreichen Meissner* Tastkörperchen ausgestattete, kapillarenreiche beugeseitige Vorwölbung des Fingerendglieds; das Tastleistenbild ist geprägt durch - für die Daktyloskopie wichtige - individuell festgelegte Schlaufen, Wirbel u. Wellen Von welchen Sehnen wird die Dorsalaponeurose der Finger gebildet? Tendines Mm. extensores digitorum / Pollices longi 125. Wo verlaufen die Nerven und Gefäße am Finger? Sie verlaufen an den beiden Seiten des jeweiligen Fingers Von welchen Nerven wird die Haut der Hand innerviert? Handrücken: N. medianus ( Nn. digitales palmares proprii), N. ulnaris ( R. dorsalis l R. supericialis) Hohlhand :Rr. Palmares N. mediani, N. ulnaris ( R. dorsalis /superficialis) 127. In welche Abschnitte gliedert man die Nasenhöhle? Die Nasenhöhle besteht aus einem Vorhof (Vestibulum nasi) und der eigentlichen Nasenhöhle (Cavitas nasi). getrennt durch das Limen nasi 128. Beschreiben Sie das Vestibulum nasi. Das Vestibulum entspricht etwa der Ausdehnung der Nasenflügel (Alae nasi). Es besitzt mehrschichtiges Plattenepithel mit Haaren (Vibrissae). Schweiß- und Talgdrüsen. Das Limen nasi grenzt den Vorhof zur Cavitas nasi ab Welche Mündungen findet man in den Nasengängen? Meatus nasi superior: Recessus sphenoethmoidalis (Keilbeinhöhle und Siebbeinzellen) Meatus nasi medius: Hiatus semilunaris (Stirnhöhle. Kieferhöhle. Siebbeinzellen) Meatus nasi interior: Plica lacrimalis (Ductus nasolacrimalis) 130. Wo liegt die Regio olfactoria? Die Regio olfactoria breitet sich auf der Concha nasal superior und auf dem oberen Teil des Septum nasi aus Welche Knochen bilden die Wände der Nasenhöhle?
63 Dach (von vorn nach hinten). Os nasale, Os frontale, Lamina cribrosa ossis ethmoidalis, Corpus ossis sphenoidalis Seitenwand: Maxilla, Os ethmoidale (Conchae nasales sup. et med.), Os palatinum, Lamina papyracea ossis lacrimialis, Os sphenoidale, Concha nasale inf. Boden (von vorn noch hinten): Proc. palatinus max., Lamina horizontalis ossis palatini 133. Nennen Sie die Bestandteile der Nasenscheidewand. Pars ossea: Lamina perpendicularis ossis ethmoidalis, Vomer 134. Welche Nasennebenhöhlen gibt es, wo liegen sie? Sinus paranasales: die mit der Nasenhöhle offen verbundenen lufthaltigen, mit Schleimhaut ausgekleideten»nasennebenhöhlen«teilen sich auf in die paarigen Sinus ethmoidalis, frontalis und maxillaris und den unpaaren Sinus sphenoidalis In Höhe welcher Wirbel liegt der Kehlkopf? C Aus welchen Abschnitten besteht die Stimmlippe? Pars intermembranacea, Pars intercartilaginca 139. Was versteht man unter Glottisödem? Einlagerung von Flüssigkeit in das sehr lockere Bindegewebe auf der laryngealen Seite der Epiglottis und an den Plicae aryepiglotticae (respiratorisches Epithel!) Welche Knorpel bilden das Stützgerüst des Kehlkopfs? Cartilago thyroidea (Schildknorpel) Cartilago cricoidea (Ringknorpel) Cartilago arytenoidea (Stellknorpel) Epiglottis (Kehldeckel) 141. Wo sitzen die Stellknorpel. und welche Funktion haben sie? Sie sitzen beiderseits auf dem oberen Rand der Ringknorpelplatte. An ihren nach vorn zeigenden Processus vocales sind die Stimmbänder an ihren lateralen Processus musculares Muskeln befestigt Welche Bänder verbinden die Kehlkopfknorpel? Membrana thyrohyoidea: Schildknorpel -> Zungenbein Lig. thyroepiglotticum: Schildknorpel -> Petiolus (Spitze der Epiglottis) Lig. hyoepiglotticum: Zungenbein -> Kehldeckel Lig. cricothyroideum: Ringknorpel -> Schildknorpel Lig. cricotracheale: Ringknorpel -> Trachea Lig. cricopharyngeum: Ringknorpelplatte -> Rachenwand Lig. cricoarytenoideum posterius: Ringknorpelplatte -> Stellknorpel Lig. vocale: Schildknorpel -> Proc. vocalis (Stellknorpel) Lig. vestibulare: über dem Stimmband Conus elasticus: Ringknorpel -> Stimmbänder 143. Erklären Sie Lage und Funktion der Kehlkopfmuskeln. äußere Kehlkopfmuskeln (Innervation: N. laryngeus superior): M. cricothyroideus: Arcus cartilaginis cricoideae -> Cartilago thyroidea (kaudaler Rand und Cornu inferius) innere Kehlkopfmuskeln (Innervation: N. laryngeus interior). M. cricoarytenoideus posterior: Lamina cartilaginis cricoideae -> Proc. muscularis M. cricoarytenoideus lateralis: Arcus cartilaginis cricoideae -> Proc. muscularis M. arytenoideus transversus/obliquus: Facies posterior -> kontralaterale Facies posterior M. vocalis: Cartilago thyroidea (innen) -> Proc. vocalis M. aryepiglotticus: Cartilago arytenoidea (Spitze) -> Epiglottis (lateraler Rand) M. thyroarytenoideus: Cartilago thyroidea -> Proc. muscularis M. thyroepiglotticus: Cartilago thyroidea -> Epiglottis Funktionen: a) Erweiterung der Stimmritze: M. cricoarytenoideus posterior
64 b) Verengung der Stimmritze: M. cricoarytenoideus lateralis. Mm. arytenoidei transversus et obliquus. M. thyroarytenoideus c) Verspannen der Stimmbänder: M. cricothyroideus. M. vocalis 144. Welches ist der einzige Öffner der Stimmritze? M. cricoarytenoideus posterior ("M. posticus") 145. Von welchen Nerven werden Schleimhaut und Muskeln des Kehlkopfs innerviert? Der N. laryngeus superior versorgt mit seinem R. externus den M. cricothyroideus. Sein R. internus durchbohrt die Membrana thyrohyoidea und versorgt die obere Hälfte der Kehlkopfschleimhaut bis zur Stimmritze. Der N. laryngeus inferior als Endast des N. laryngeus recurrens versorgt die inneren Kehlkopfmuskeln und die untere Hälfte der Schleimhaut Welche Arterien versorgen den Kehlkopf? A. thyroidea superior A. laryngea superior: obere Kehlkopfhälfte R. cricothyroideus: obere Kehlkopfhälfte A. thyroidea inferior A. laryngea inferior: untere Kehlkopfhälfte A. laryngea superior und interior anastomosieren 147. Nennen Sie operative Zugangswege zur Luftröhre. Pharyngotomia subhyoidea media: Durchtrennung der Membrana thyrohyoidea Thyreotomia: Spaltung des Schildknorpels Coniotomia: Durchtrennung des Conus elasticus Tracheotomie: Durchtrennung des Schilddrüsenisthmus und Spaltung des 3./4. Trachealknorpels 148. In Höhe welcher Wirbel beginnt die Luftröhre? 6. bis 7. Halswirbel 151. Welche Tonsillen gehören zum lymphatischen Rachenring? Tonsilla palatina. Tonsilla lingualis. Tonsilla pharyngea. Tonsilla tubaria 152. Wo liegt der Recessus piriformis? Zwischen Schildknorpelplatte und Plica aryepiglottica Welche Muskeln bilden die Grundlage des Pharynx? Schlundschnürer: M. constrictor pharyngis superior U: Basis cranii, Linea myohyoidea, Zunge, Wange A. Raphe pharyngis M. constrictor pharyngis medius U: Os hyoideum (Cornua majus et minus) A. Raphe pharyngis M. constrictor pharyngis interior U: Cartilago thyreoidea, Cartilago cricoidea A. :Raphe pharyngis Schlundheber: M. stylopharyngeus, M. palatopharyngeus, M. salpingopharyngeus 154. Welche Nerven innervieren den Schlund? Nn. IX. X und Truncus sympathicus bilden einen Plexus pharyngeus Wie lang ist der Halsteil der Speiseröhre? 4-5 cm 156. Welcher Nerv verläuft zwischen Trachea und Ösophagus? N. laryngeus recurrens.
65 158. Welche Muskeln bilden die Zunge? M. genioglossus: Spina mentalis mandibulae -> Aponeurosis lingualis M. hyoglossus: Os hyoideum (Cornu majus et Corpus) -> Aponeurosis lingualis M. chondroglossus: Os hyoideum (Cornu minus) -> Aponeurosis lingualis M. styloglossus: Proc. styloideus ossis temporalis -> hintere obere Zungenpartie M. palatoglossus: Aponeurosis palatina -> hintere obere Zungenpartie M. longitudinalis superior: Apex linguae -> Gegend des Zungenbeins M. longitudinalis interior: Facies interior linguae -> Apex linguae M. transversum linguae: Septum linguale -> Margines linguae 159. Welche Nerven innervieren die Zunge? sensibel: N. lingualis: vordere 2/3 des Zungenrückens N. glossopharyngeus: hinteres 1/3 N. vagus: Übergangsbereich von Zungenwurzel zur Epiglottis sympathisch: Plexus caroticus internus motorisch: N. hypoglossus 160. Wo sammelt sich die Lymphe der Zähne? In den Nll. submandibulares und submentales Wo liegt die Grenze zwischen hartem und weichem Gaumen? Die Grenze zwischen dem Palatum durum und dem Palatum molle liegt etwa in Höhe des letzten Molaren Welche Muskeln bilden das Gaumensegel? Velum palatinum, das»gaumensegel«als hintere Fortsetzung des harten Gaumens, schräg in den Mesopharynx herabhängend. Bestehend aus Aponeurose, Schleimhaut und paarigen Muskeln: Mm. levator und tensor veli palatini, M. uvulae Wo liegt die Gaumenmandel? Die Tonsilla palatina (Syn.: Gaumenmandel); das lymphoepitheliale Gewebe liegt beidseits in der Fossa tonsillaris, zw. M. palatoglossus und M. palatopharyngeus Wo münden die Ausführungsgänge der Speicheldrüsen? Glandula parotidea: Mündung auf der Papilla parotidea (Ductus parotideus) in Höhe des oberen 2. Molars Glandula sublingualis: Mündung auf der Caruncula sublingualis (Ductus sublingualis major) unter der Zunge und auf der Plica sublingualis (Ductus sublinguales minores) Glandula submandibularis: Mündung auf der Caruncula sublingualis (Ductus submandibularis) 168. Was versteht man unter Mundvorhof? Die Cavitas oris.»mundhöhle«wird unterteilt in den Mundvorhof (zwischen Lippen und Zähnen) = Vestibulum oris und die zwischen Zahnreihen u. Schlund (Cavitas pharyngis) gelegene, vom Gaumen überdachte eigentliche Mundhöhle = C. oris propria Welche Gebilde finden sich in der Orbita? Bulbus oculi, N. opticus, Mm. oculi, M. levator palpebrae superioris, Gl. lacrimalis; außerdem Nerven, Gefäße und Fettkörper 170. Welche Drüsen befinden sich in den Augenlidem? Gll. sebaceae: Schäfte der Wimpern Gll. ciliares: Schäfte der Wimpern (Schwellung: Gerstenkorn Hordeolum) Gll. tarsales: hintere Lidkante (Schwellung: Hagelkorn = Chalazion) 171. Wo sind die Augenlider befestigt? Septum orbitale: an den Orbitarändern Lig. palpebrale mediale: an der Crista lacrimalis anterior
66 Lig. palpebrale laterale: am Jochbein (Os zygomaticum) 172. Wo münden die Ausführungsgänge der Tränendrüse? In den oberen Kojunktivalsack (am Fornix conjunctivae superior zwischen Tunica conjunctiva palpebrae superioris und Tunica conjunctiva bulbi) Von welchen Nerven werden die Augenlider innerviert? Sensible Innervation: N. infratrochlearis (aus N. V1): Rr. palperales sup. et inf. N. infraorbitalis (aus N. V2): Rr. palpebrales inf. N. lacrimalis (aus N. Vl): seitl. Augenwinkel Somatomotorik: N. oculomotorius: M. levator palpebrae superioris N. facialis: M. orbicularis oculi Viszeromotorik: Plexus caroticus internus (symp.!): Mm. tarsales sup. et inf Welche Arterien versorgen die Bindehaut? Aa. conjunctivales anteriores (aus Aa. ciliares anteriores) Aa. conjunctivales posteriores (aus A. lacrimalis) 175. Aus welchen Teilen besteht der Tränenapparat? Gl. lacrimalis (Pars orbitalis und Pars palpebralis) abführende Tränenwege: Puncta lacrimalia, Canaliculi lacrimales sup. et inf., Saccus lacrimalis, Ductus nasolacrimalis, Plica lacrimalis 176. Welche Nerven innervieren die Tränendrüse? sensibel: N. lacrimalis sekretorisch: N. petrosus major (Intermediusanteil des N. VII) sympathisch: Plexus caroticus internus 177. Beschreiben Sie die Lagebeziehungen des Augapfels in der Orbita. Der Augapfel liegt etwas näher zur oberen äußeren Wand hin verschoben Was versteht man unter Tenon-Kapsel? Vagina bulbi (Syn.: Tenon* Kapsel) ist die bindegewebige Gleitscheide zwischen Augapfel und Orbitalfett. Sie ist am Optikus-Eintritt mit der Sklera verwachsen, vorn unter der Konjunktiva endend Wie unterscheidet sich die Cornea von der Sclera? Die Cornea ist im Gegensatz zur Sclera durchsichtig und gefäßfrei Wo erfolgt der Abfluß des Kammerwassers? Der Abfluß erfolgt über den Schlemmschen Kanal und den Sinus venosus sclerae Wie verändert die Linse ihre Brechkraft? Durch Anspannen des N. ciliaris (parasymp. N.III) entspannt sich der Aufhängeapparat (Zonula ciliaris). Die Linse nimmt die stärker gewölbte Eigenform an und erhöht so ihre Brechkraft Welche Nerven verursachen eine Erweiterung oder Verengung der Pupille? M. sphincter pupillae (N. III. parasymp.) M. dilatator pupillae (Plexus caroticus int. symp.) 183. Von welchen Arterien wird das Auge versorgt? A. centralis retinae: verläuft im N. opticus Aa. ciliares posteriores breves (10-15). durchbohren die Sklera rund um den N. Il und versorgen die Choroidea Aa. ciliares posteriores longae (2): laufen medial und lateral zwischen Sklera und Choroidea nach vorn
67 Aa. ciliares anteriores: bilden mit Aa. ciliares post. longae die Circuli arteriosi iridis major et minor Circulus arteriosus iridis major: im Ziliarkörper Circulus arteriosus iridis minor: am Pupillenrand 184. Wo entspringen und inserieren die schrägen Augenmuskeln? M. obliquus bulbi superior: U: anulus tendineus communis A.: Bulbus, vor dem Aequator l: N. trochlearis M. obliquus bulbi inferior: U: Crista lacrimalis posterior # A.: Bulbus, vor dem Äquator l: N. oculomotorius 185. Welche Augenmuskeln wirken als Innenrotatoren und welche als Außenrototoren? Innenrotatoren: M. rectus superior M. obliquus superior Außenrotator: M. rectus inferior M. obliquus inferior 186. Wie steht das Auge bei einer Abduzenslähmung oder bei Okulomotoriuslähmung? Abducenslähmung: M. rectus lateralis fällt aus. Auge kann nicht von der Mittellinie weggeführt werden ( keine Abduction) Oculomotoriuslähmung: M. obliquus inferior, M. rectus medialis, M. rectus inferior et superior fällt aus Auge kann nicht nach oben gehoben werden. nicht adduziert und nicht nach außen rotiert werden. Außerdem kann Blick nicht gehoben oder gesenkt werden In welche Etagen gliedert man die Orbita und welche Nerven liegen in ihnen? obere Etage (zwischen Orbitadach und M. levator palpebrae): Nn. lacrimalis, frontalis, trochlearis mittlere Etage (zwischen M. rectus superior und N. opticus): Nn. nasociliaris, abducens, oculomotorius (R. superior), Ggl. ciliare untere Etage (zwischen N. opticus und Orbitaboden):Nn. oculomotorius (P. interior), infraorbitalis, zygomaticus 188. Wo liegt das Ganglion ciliare und welche Nervenfasern werden in ihm umgeschaltet? Das Ganglion ciliare liegt seitlich vom N. opticus cm 2 cm hinter dem Augapfel. Radix oculomotoria: parasympathische Fasern des N. M. (Edinger-Westphal) -> Umschaltung Radix sympothica: sympathische Fasern des Plexus caroticus internus -keine Umschaltung! Radix nasociliaris: sensible Fasern zum N. nasociliaris -> nur durchzichend Nn. ciliares breves: vom Ggl. ciliare zum Bulbus, enthalten symp. parosymp. und sensible Fasern 189. Woher erhält der N. lacrimalis seine parasympathischen Fasern? Er erhält die parasympathischen Fasern aus dem Ganglion Pterygopalatinum.Letztendlich kommen diese Fasern aus dem Ncl. salivatorius superior 190. Welche Knochen bilden die Wände der Orbita? Dach: Os frontale. Ala major des Os sphenoidale Laterale Wand: Os zygomaticum. Ala major des Os sphenoidale Mediale Wand: Os lacrimale. Os Ethmoidale Boden: Maxilla. Os zygomaticum. Os palatinum 192. In welche Abschnitte gliedert man das Gehörorgan? Auris externa: Auricula, meatus acusticus externus, membrana tympani Auris media: Cavitas tympanica. Ossicula auditus. Tuba auditiva, Cellulae mastoideae Auris internus: Labyrinthus 193. Welche Krümmungen hat der äußere Gehörgang?
68 Nach vorn und nach oben konvex 194. Beschreiben Sie Form und Stellung des Trommelfells? Das Trommelfell ist oval und liegt schräg. Von der Vertikalen und der Horizontalen weicht es um Grad ab. 195 Welche Bogengänge gibt es, und wie stehen sie zueinander? Die Bogengänge stehen in drei Ebenen senkrecht zueinander, Ihre Stellung stimmt nicht mit den Hauptebenen des Körpers überein. Sie heißen: Ductus semicirculares ant. / post./ lat Warum können Gehörgangspülungen Husten oder Erbrechen auslösen? Bei Spülungen kann der N. vagus gereizt werden, was in der Folge einen Brechreiz auslösen kann Wohin erfolgt der Lymphabfluß des äußeren Ohrs? Nll. parotidei superficialis l profundus Nll. mastoidei 198. Wo liegt der innere Gehörgang, und was tritt durch ihn hindurch? Der meatus austicus internus liegt in auf der Innenseite der Felsenbeinpyramide. Es treten hindurch: N. facialis, N. intermedius, N. vetibulocochlearis, A. labyrinthi Wie gelangt man von außen in die Paukenhöhle, ohne das Trommelfell zu verletzen? Durch die Pars squamosa ossis temporalis kann die Paukenhöhle in Höhe des Recessus epitympanicus erreicht werden, ohne das Trommelfell zu verletzten Welche Beziehungen bestehen zwischen dem Cavum tympani und den Cellulae mastoideae? Sie sind über das Antrum mastoideum miteinander verbunden. Von der Paukenhöhle gelangt man durch den Aditus ad antrum mastoideum in die Warzenfortsatzhöhle und dann in die cellula mastoidea Welche funktionelle Bedeutung haben der M. tensor tympani und der M. stapedius? Sie schränken bei zu hoher Lautstärke die Bewegungsfreiheit der Gehörknöchelchen ein Welche Nerven findet man in der Paukenhöhle? Plexus tympanicus N. Petrosus minor N. stapedius N. pterygoideus medialis Chorda tympani 204. Beschreiben Sie den Verlauf der Chorda tympani. Die Chorda tympani verläßt den N.facialis in seinem absteigenden Teil und erreicht rückläufig durch die hintere Wand die Paukenhöhle. Hier läuft sie zwischen Hammer und Amboß an der Innenseite der Pars flaccida nach vorn und durch die Fissura Pterygotympanica zum N. lingualis Aus weichen Abschnitten besteht die Tuba auditiva, und wie lang ist sie? Länge : etwa 35-40mm Pars ossea: im canalis musculotubarius Pars cartilaginea: seitlich der A. Carotis interna 206. Wo liegt das Ostium pharyngeum tubae auditivae? (N. der Nähe der Concha nasalis inferior im Nasenrachenraum In welchem Schädelknochen liegt das Labyrinth? Im Felsenbein ( Pars petrosa ossis temporalis).
Übersicht Plexusbildung
Plexus cervicalis www.leipzig-medizin.de Übersicht Plexusbildung aus Rami ventrales der Spinalnerven C1-C4 treten kurze Nerven direkt zu tiefen Halsmuskeln (Mm. recti capitis anterior et lateralis, M.
Halsmuskeln, Halsdreiecken, Halsfaszien. Ph.D., Dr. David Lendvai
Halsmuskeln, Halsdreiecken, Halsfaszien Ph.D., Dr. David Lendvai Semmelweis DM 2017 Allgemeine Aspekte Die Grenzen des Halses Prominentia laryngea Oberflächliche Halsmuskulatur M. Sternocleidomastoideus
Funktionelle Anatomie Vorlesung , FS 2013
Funktionelle Anatomie Vorlesung 376-0905-00, FS 2013 C. Rumpf D.P. Wolfer, I. Amrein, A. Rhyner, M.M. Müntener Bei den Zeichenvorlagen handelt es sich zum Teil um modifizierte Abbildungen aus Lehrbüchern.
Plexus lumbalis. Nerven im Überblick: Nerven mit Einzelheiten:
Plexus lumbalis Nerven im Überblick: - N. iliohypogastricus - N. ilioinguinalis - N. genitofemoralis - N. cutaneus femoris lateralis - N. femoralis - N. obturatorius - (Rr. musculares) Merksatz: In Indien
Faszien und Muskeln des Kopfes und des Stammes
02_Muskeln_Stamm_Abbildungen-x_102157_S_657_719 04.09.14 11:15 Seite 1 2 H. Faszien und Muskeln des Kopfes und des Stammes E. König und H.-G. Liebich M. levator anguli oculi medialis M. retractor anguli
Seminar Aorta (Pars abdominalis) 2. Bifurcatio aortae 6. A. iliaca communis 7. A. iliaca externa 8. A. iliaca interna
Seminar 4 4.4 1. Aorta (Pars abdominalis) 2. Bifurcatio aortae 6. A. iliaca communis 7. A. iliaca externa 8. A. iliaca interna 4.5 3. A. brachialis 18. A. radialis 20. A. ulnaris 11. A. interossea anterior
Muskulatur und Bewegungstests der oberen Extremität
118 Obere Extremität Muskulatur und Bewegungstests der oberen Extremität Schulterblatt Aus praktischen Gründen ist es sinnvoll, die Schulterblattbewegungen im Test von den Bewegungen im Schultergelenk
Verhältnis von Binde- zu Drüsengewebe wird auf das der ruhenden Brustdrüse zurückgeführt.
134 Rumpfwand Verhältnis von Binde- zu Drüsengewebe wird auf das der ruhenden Brustdrüse zurückgeführt. Männliche Brustdrüse. Die männliche Glandula mammaria bleibt klein mit einem Durchmesser von etwa
Photographischer Atlas der Praktischen Anatomie
Walter Thiel Photographischer Atlas der Praktischen Anatomie 2., aktualisierte Neuausgabe Mit 413 farbigen Abbildungen
Untere Extremität. M. adductor pollicis Nr. 53 M. opponens pollicis Nr. 54 M. opponens digiti minimi Nr. 55 M. palmaris brevis Nr.
Obere Extremität Schultergelenksmuskulatur M. trapezius, Pars ascendens Nr. 1 M. trapezius, Pars transversa Nr. 2 M. trapezius, Pars descendens Nr. 3 M. levator scapulae Nr. 4 M. rhomboideus major Nr.
Anatomie und Histologie
185.330 Anatomie und Histologie Moritz Felsenreich Univ. Klinik für Chirurgie AKH Wien / MUW [email protected] Abhaltungstermine Bewegungsapparat Bewegungsapparat Muskulatur: Ursprung:
Thorax und Bauchmuskeln Dr. Andrea D. Székely
Thorax und Bauchmuskeln Dr. Andrea D. Székely Semmelweis Universität, Medizinische Fakultät Institut für Anatomie, Histologie und Embryologie Budapest Ungarn DER THORAX HÖHLE: - cavum thoracis EINGANG:
Ventraler Oberschenkel
Ventraler Oberschenkel Allgemein ventrale Muskeln z.t. zweigelenkig (Knie- und Hüftgelenk) Muskeln von Plexus lumbosacralis Nerven innerviert am Kniegelenk muss der Quadriceps femoris beim Gehen und Laufen
Regional anatomy of the lower limb
Regional anatomy of the lower limb Dorsum pedis (dorsalis) Planta pedis (plantaris) Regio glutea Regio femoris anterior Regio femoris posterior Regio genus anterior Regio genus posterior Regio cruris anterior
Arterien. Möller/Reif, Taschenatlas der Schnittbildanatomie, Band III (ISBN ) 2006 Georg Thieme Verlag KG
Farblegende: Untere Bein Extremität axial 5 Arterien Nerven Venen Knochen Fettgewebe Knorpel Sehne Meniskus, Labrum usw. Flüssigkeit Darm Hüft- und Oberschenkelmuskeln M. sartorius M. tensor fasciae latae
Terminiliste 1. Team-basiertes-Lernen OM-Z
5. Kursnachmittag: Baucheröffnung, Situs abdominis An diesem Kursnachmittag sollen ALLE 6 SekantInnen Folgendes vorbereiten: - Arbeitsschritte der Baucheröffnung - Bauch, Bauchhöhle: Grenze Ober- Unterbauch,
MUSKULATUR DES RUMPFES
MUSKULATUR DES RUMPFES 24 M. OMOHYOIDEUS (SCHULTERZUNGENBEINMUSKEL) Lig. transversum scapulae Os hyoideum Spannung der Halsfaszie, Zungenbeingurtung Ansa cervicalis (C1-C3) Bänder des Schulterblattes Zungenbein
HN VII Die einzelnen Tafeln im Überblick HN VIII HN I und II HN IX HN III, IV und VI HN X HN V...
NERVENSYSTEM HIRNNERVEN Die zwölf Hirnnerven.............. 36 HN VII...................... 41 Die einzelnen Tafeln im Überblick....... 37 HN VIII...................... 42 HN I und II....................
Kursus der makroskopischen Anatomie Anatomisches Institut der Universität Bonn
Kursus der makroskopischen Anatomie Anatomisches Institut der Universität Bonn Allgemeines Präparate immer feucht halten und den Zellstoff sparsam verwenden! Zu Kursbeginn 4 Uhr s.t. Einführung in die
Rumpf. Präpariergebiete (für 4 Studierende) Präpariergebiet: Regio pectoralis und Bauchwand (2 Studierende) Epifasziale Strukturen
Institute für Anatomie I und II, Uniklinik Jena (Dir.: Prof. C. Redies, Prof. A. Gebert) Rumpf/Seite 19 Rumpf Präpariergebiete (für 4 Studierende) 1. Semesterabschnitt: 2.1 Regio pectoralis 2.2 Bauchwand
Palpation der Schulter
Acromion Acromioclaviculargelenk (ACG) Sternoclaviculargelenk (SCG) Processus coracoideus Tuberculum minus / Crista tuberculi minoris Sulcus intertubercularis Tuberculum majus in Verlängerung der Spina
Rumpf II Wirbelsäule, Thorax, Bauchwand
Rumpf II Wirbelsäule, Thorax, auchwand David P. Wolfer Institut für ewegungswissenschaften und Sport, D-HEST, ETH Zürich Anatomisches Institut, Medizinische Fakultät, Universität Zürich 376-0905-00 Funktionelle
Photographischer Atlas der Praktischen Anatomie
Photographischer Atlas der Praktischen Anatomie 1. Auflage Buch. Hardcover ISBN 978 3 540 31242 0 Weitere Fachgebiete > Medizin > Vorklinische Medizin: Grundlagenfächer > Anatomie Zu Leseprobe schnell
INHALTSVERZEICHNIS ALLGEMEINE HINWEISE 2 HAUTSCHNITTE 7 ARTICULATIONES 13 HINWEISE PRÄPARATION 14
VI INHALTSVERZEICHNIS ALLGEMEINE HINWEISE 2 HAUTSCHNITTE 7 ARTICULATIONES 13 HINWEISE PRÄPARATION 14 Artt. atlantooccipitalis et atlantoaxiales 15 Columna vertebralis 16 Artt. humeri et acromioclavicularis
Schultermuskulatur. M. subclavius Unterschlüsselbeinmuskel Ursprung: 1. Rippe Ansatz: clavicula Funktion: Senken der Clavicula
Schultermuskulatur M. pectoralis major großer Brustmuskel Clavicula pars clavicularis Sternum pars sternocostalis Rektusscheide: pars abdominis Tuberculum major (Oberarm) Adduktion, Innenrotation, Anteversion
Clavicula akromiales Drittel Acromion Spina scapulae kran., kaudaler Rand
Muskulatur Muskeln mit Ursprung, Ansatz, Innervation und Funktion (1) www.med-school.de Rumpf-Arm und Rumpf-Schultergürtel-Muskeln M. trapezius Squama occ. zw. Linea nuch. sup./supr. Halswirbel Dornfortsätze
Regio occipitalis/regio nuchae
26 Kopf/Hals Regio occipitalis/regio nuchae Ex-KH15»Tian ZhuHimmelssäule«Lokalisation: Am Oberrand des Processus spinosus C 2, etwa 1,5 Cun lateral der Mittellinie, in gleicher Höhe wie. Beachte: Der Processus
Aufbau der Wirbelsäule Wichtige Bausteine der Wirbelsäule Anatomie B 08
Die Wirbelsäule als unser zentrales Achsenorgan stellt sich in der seitlichen Ansicht als eine doppelt S-förmige Säule dar, die sowohl dynamische als auch statische Aufgaben erfüllen muss. Sie gibt dem
Skelett des Stammes. Schwein, Wiederkäuer und Pferd 1H. E. König. Skelett eines Pferdes mit markierten tastbaren Knochenpunkten (Ansicht von links).
Skelett des Stammes Schwein, Wiederkäuer und Pferd 1H. E. König Skelett eines Pferdes mit markierten tastbaren Knochenpunkten (Ansicht von links). 1 Skelett des Stammes Schädel Schwein Os parietale Meatus
2.4 Trigonum caroticum
Hals.4 Trigonum caroticum Das Trigonum caroticum (I) wird durch den Unterrand des Venter posterior des M. digastricus (), den Oberrand des Venter superior des M. omohyoideus () und den Vorderrand des M.
DIE MENSCHLICHE MUSKULATUR
DIE MENSCHLICHE MUSKULATUR UNTERE EXTREMITÄT 1. m. iliopsoas: Hüftbeuger 2. m. glutaeus maximus: Gesäßmuskel 3. Abduktoren 4. Adduktoren: Schenkelanzieher 5. m. quadrizeps: vierköpfiger Beinstrecker 6.
Kopf / HWS. Knöcherne Palpation:
Kopf / HWS Knöcherne Palpation: Protuberantia occipitalis externa Befindet sich mittig im caudalen Bereich des Hinterkopfs. Knöcherne Ansatzstelle für das Lig. nuchae. Leicht zu tasten. Proc. mastoideus
Muskulatur, Faszien und besondere Einrichtungen
Muskulatur, Faszien und besondere Einrichtungen Muskeln der Hüfte und des Oberschenkels Einteilung der Muskeln (A C) ei der Hüftmuskulatur kann eine Einteilung nach verschiedenen Gesichtspunkten vorgenommen
Palpation Rumpf /Thorax
Palpation Rumpf /Thorax Ventral Clavicula S-förmig gebogener Knochen. Im gesamten Verlauf als harte Struktur vom medialen Clavicula Rand bis zum lateralen Ende am ACG tastbar. Lig. costoclaviculare anterius
Herz und Diaphragma... 9 Die einzelnen Tafeln im Überblick Abgänge der Aorta Auge Organe im Abdomen Gehirn...
INHALT ARTERIEN Die wichtigsten Arterien............. 2 Herz und Diaphragma............... 9 Die einzelnen Tafeln im Überblick........ 3 Abgänge der Aorta............... 10 Auge........................
Obere Extremität l Schultergürtel
Funktionelle Anatomie des menschlichen Bewegungsapparates Obere Extremität l Schultergürtel FS 05 Fabian Hambücher, deutscher Kunstturner PD Dr. Amrein Muskeln der oberen Extremität Übersicht Schultergürtel
Besonderheiten an den Halswirbeln
Besonderheiten an den Halswirbeln Erster Halswirbel = Atlas (sh. Blatt m. Zeichnungen ) o Über dem ersten Halswirbel sitzt das obere Kopfgelenk. (siehe Beiblatt ) o Tuberculum posterius o An Vorderseite:
Rumpf II Wirbelsäule, Thorax, Bauchwand
Rumpf II Wirbelsäule, Thorax, Bauchwand avid P. Wolfer Institut für Bewegungswissenschaften und Sport, -HST, TH Zürich Anatomisches Institut, Medizinische Fakultät, Universität Zürich 376-0905-00 Funktionelle
6 Leitungsbahnen des Kopfes
6 Leitungsbahnen des Kopfes A. temporalis superf. A. auricularis post. A. stylomastoidea A. occipitalis A. maxillaris A. pharyngea ascendens A. facialis A. lingualis A. thyroidea sup. R. infrahyoideus
Schultermuskulatur. M. subclavius Unterschlüsselbeinmuskel Ursprung: 1. Rippe Ansatz: clavicula Funktion: Senken der Clavicula
Schultermuskulatur M. pectoralis major großer Brustmuskel Clavicula pars clavicularis Sternum pars sternocostalis Rektusscheide: pars abdominis Tuberculum major (Oberarm) Adduktion, Innenrotation, Anteversion
Muskelbeschreibung. M. scalenus anterior. M. scalenus medius. Ursprung: Tubercula anteriora der Processus transversi des 3. bis 6. Halswirbels.
206 Mm. scaleni anterior, medius et posterior Muskelbeschreibung M. scalenus anterior Ursprung: Tubercula anteriora der Processus transversi des 3. bis 6. Halswirbels. Ansatz: Tuberculum M. scaleni anterioris
Obere Extremität l-lll
Funktionelle Anatomie des menschlichen Bewegungsapparates Fabian Hambücher, Kunstturner Obere Extremität l-lll Boston Red Socks, Clay Buchholz FS 204 Dr. Colacicco Dr. Amrein Pianist, Ray Charles Muskeln
Rumpf II Wirbelsäule, Thorax, Bauchwand
Rumpf II Wirbelsäule, Thorax, Bauchwand avid P. Wolfer Institut für Bewegungswissenschaften und Sport, -HST, TH Zürich Anatomisches Institut, Medizinische Fakultät, Universität Zürich 376-0905-00 Funktionelle
Taschenlehrbuch Anatomie
Taschenlehrbuch Anatomie 2., überarbeitete Auflage. 2017. Buch inkl. Online-Nutzung. Rund 840 S. Inkl. Online-Version in der eref. Softcover ISBN 78 3 13 1442 4 Format (B x L): 17 x 24 cm Weitere Fachgebiete
50 Leitungsbahnen der oberen Extremität
50 Leitungsbahnen der oberen Extremität Truncus thyrocervicalis (x) A. cervicalis ascendens A. thyroidea inf. A. transversa cervicis A. suprascapularis A. dorsalis A. axillaris A. thoracoacromialis A.
P R Ä P A R A T A U S G A B E
Fr., 9.10.2015 Fr., 9.10.2015 Di., 13.10.2015 Mi., 14.10.2015 Do., 15.10.2015 Fr., 16.10.2015 I I P R Ä P R U S G B N. occipitalis major u. minor,.v. occipitalis, Nackenmuskulatur (oberfl. + tief),.vertebralis,
P R Ä P A R A T A U S G A B E
Fr., 7.10.2016 Fr., 7.10.2016 Di., 11.10.2016 Mi., 12.10.2016 Do., 13.10.2016 Fr., 14.10.2016 I I P R Ä P R U S G B N. occipitalis major u. minor,.v. occipitalis, Nackenmuskulatur (oberfl. + tief),.vertebralis,
- 1 - Muskel: Deltamuskel, vorderer Anteil S. 130 M. deltoideus pars clavicularis. Anmerkungen. Typ : --- Kräftigung
- 1 - Muskel: Deltamuskel, vorderer Anteil S. 130 M. deltoideus pars clavicularis --- eingelenkig, über das Schultergelenk Schlüsselbein Außenseite des Oberarms Aktion(en): Anteversion der Arme Abduktion
s.o. N. facialis Zieht Oberlippe und Nasenflçgel nach kranial und hebt bei beidseitiger Kontraktion die Nasenspitze
Kopf und Hals Die mimische Muskulatur (S. 96) Die Muskeln der Lidspalte M. orbicularis oculi Die mimischen Gesichtsmuskeln befinden sich direkt unter der Haut, sie haben daher keinen genauen Ansatz und
6 Anatomie und Topografie
27 6 Anatomie und Topografie A.T. Still soll schon gesagt haben: Osteopathie ist Anatomie, Anatomie, Anatomie! Verinnerlicht man sich als Therapeut die Anatomie, die Topografie und die Funktionsweise von
Anatomie des Genitale
. Anatomie des Genitale M. Kaufmann und A. Zimpelmann 3. Bestandteile des weiblichen Genitale 3.2 Anatomie des Beckens 3.3 Das innere weibliche Genitale, Lage des Uterus im kleinen Becken.4 Anatomische
Hüftgelenk. Gelenkpfanne. Frontalschnitt. Skript Funktionelle Anatomie Untere Extremität B18 (Zusatz)
Hüftgelenk Gelenkpfanne Frontalschnitt Skript Funktionelle Anatomie Untere Extremität B18 (Zusatz) Muskelfunktionen am Hüftgelenk Flexion Extension Aussenrottation Innenrotation Abduktion Adduktion M.
Der rote Faden. Beckenboden. Beckenboden in "3E" Begriffsdefinition - Der Beckenboden. 1. Begriffsdefinition. 2. Der Beckenboden - ein "Trichter"
Dr. Senckenbergische Anatomie J.-W. Goethe-Universität, Frankfurt am Main 1. Begriffsdefinition Der rote Faden 2. Der Beckenboden - ein "Trichter" Beckenboden Prof. Dr. Thomas Deller 3. Anatomische Strukturen
Studiengang Humanmedizin Kursus der Makroskopischen Anatomie
Studiengang Humanmedizin Kursus der Makroskopischen Anatomie Stoffkatalog für das Testat II: Rumpfwand (einschl. Rückenmark) und Extremitäten (s. a. http://www.anatomie.uni-goettingen.de -> Lehre) Das
Abb. 3.6 Das Skelett von vorn und hinten.
3 BEWEGUNGSAPPARAT Kopf (Caput) Schultergürtel: Schlüsselbein (Clavicula) und Schulterblatt (Scapula) Schlüsselbein (Clavicula) Schultergräte (Spina scapulae) Schulterhöhe (Acromion) Oberarmknochen (Humerus)
Angewandte Physiologie
physiofachbuch Angewandte Physiologie Band 2: Organsysteme verstehen Bearbeitet von Frans van den Berg erweitert, überarbeitet 2005. Buch. 608 S. Hardcover ISBN 978 3 13 117082 8 Format (B x L): 17 x 24
Tag 3: Makroskopischer Kurs Teil 2: Extremitäten, RK
Tag 3: 11.11.03 Aufgabe 1: Präparation der Haut zwischen Corium und Subkutis caudal in Höhe der Regio mentalis bis kranial zur Scheitelhöhe von der Linea mediana ant. bis zum Ohr rechts an Tisch 6. Auge,
Symbole. Bewegungen des Körpers. Knochen von Schulter und Oberarm. Knochen von Unterarm und Hand. Knochen von Wirbelsäule und Thorax.
Symbole Bewegungen des Körpers Knochen von Schulter und Oberarm Knochen von Unterarm und Hand Knochen von Wirbelsäule und Thorax Schädelknochen Knochen von Hüfte und Oberschenkel Knochen von Unterschenkel
Wiederholungsklausur "Einführung in die Anatomie" - 1. Semester Humanmedizin,
A 1. Der Blutstrom erreicht (A) die A. femoralis über die A. iliaca interna (B) die V. portae hepatis über die Kapillaren des Darms die V. cava inferior über die V. cava superior die A. carotis communis
Topographische Anatomie: Obere Extremität: Schulter
Topographische Anatomie: Obere Extremität: Schulter 1 Topographische Anatomie: Obere Extremität: Schulter < Topographische Anatomie Obere Extremität An der Schulter gibt es einige wichtige Regionen Im
Thx to [DS] Ultim@teDS + medstudent
Liebe Anatomieliebenden! In Vorbereitung auf unsere eigenen mündlichen Anatomieprüfungen, haben wir die Informationen zu den einzelnen Testaten zusammengefasst. Die Fakten stammen aus dem Schiebler und
Muskelkatalog MANUAL. Q Fitness Academy, Inh. Win Silvester Saarbrückener Str. 66, Bonn, Tel.: E Mail: fitness.
Q-Fitness Muskelkatalog MANUAL Muskelkatalog Q Fitness Academy, Inh. Win Silvester Saarbrückener Str. 66, 53117 Bonn, Tel.: 0228 645052 E Mail: info@q fitness.de Q Fitness Q"Fitness) Muskelkatalog,)Stand)05.03.2009-1
2.1 Schultergürtelmuskulatur
2 Übungen mit dem Seilzug Muskeln arbeiten synergistisch. Die Seilzugübungen dieses Kapitels sind nach dem Hauptmuskel der jeweiligen Übung oder nach den aktivierten Muskelgruppen benannt. Bei den Übungen
Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universität Würzburg
- 1 - Institut für Anatomie und Zellbiologie der Universität Würzburg Makroskopisch-anatomische Übungen für Studierende der Zahnmedizin TESTAT I Schädel, Rumpfskelett, allgemeine Anatomie 1. Allgemeine
) HAUTSCHNITTE
Kurs I Bewegungsapparat - Kopf 5 1. KOPF Die Gestalt des Kopfes wird durch das knöcherne und knorpelige Skelett sowie durch die Weichteile geprägt. Zu den Weichteilen gehören neben der Haut und dem Subkutangewebe
Körperliche Untersuchung bei Nervenläsionen
Körperliche Untersuchung bei Nervenläsionen Ralph König 1 & Thomas Kretschmer 2 1 Neurochirurgische Klinik der Universität Ulm Am BKH Günzburg 2 Universitätsklinik für Neurochirurgie Evangelisches Krankenhaus/Universität
Inhaltsverzeichnis. Einführung. Rumpf. Obere Extremität. Topographische Anatomie und bildgebende Verfahren 2
Einführung Topographische Anatomie und bildgebende Verfahren 2 Rumpf A. Muskeln und Leitungsbahnen des Rumpfes 10 I. Organisation des Rumpfes und allgemeine Gliederung der Muskulatur... 10 II. Leitungsbahnen
TOPOGRAPHISCHE ANATOMIE
TOPOGRAPHISCHE ANATOMIE Ein Kollegheft von Dr. med. JOACHIM SCHUBERT KASSEL 8. Auflage JOHANN AMBROSIUS BARTH MONCHEN ISBN-13: 978-3-540-79649-7 e-isbn-13: 978-3-642-88510-5 DOr: 10.1007/978-3-642-88510-5
Aufbauund Mechanikdes Beckens. DasHüftgelenkund die darauf wirkendenmuskeln.
Aufbauund Mechanikdes Beckens. DasHüftgelenkund die darauf wirkendenmuskeln. Dr. Tamás Ruttkay Anatomisches, Histologisches- und Embryologisches Institut 2016. Articulatio sacroiliaca Sacrum (Kreuzbein)
Präparierleitfaden für den Kurs der makroskopischen Anatomie im 2. Fachsemester
Zentrum für Anatomie der Universitätsmedizin Göttingen Präparierleitfaden für den Kurs der makroskopischen Anatomie im 2. Fachsemester Zusammengestellt von Prof. Dr. B. Reuss, Göttingen Dieses Kursskript
Abkürzungen TriAS / Stand
Seite 1 von 5 Kopf mas ooc ofr.f ofr.o tem M. masseter M. orbicularis oculi M. occipito-frontalis / venter frontalis M. occipito-frontalis / venter occipitalis M. temporalis Hals dig dig.a san sme ste
Anleitung zum Präparierkurs Teil I. für Studierende der Medizin und Zahnmedizin
Anleitung zum Präparierkurs Teil I für Studierende der Medizin und Zahnmedizin Dr. Rosemarie Fröber Universitätsklinikum Jena Institut für Anatomie I Direktor: Prof. Dr. Dr. C. Redies Mit der folgenden
Anatomie des Menschen
Anatomie des Menschen Die Lerntafeln Bearbeitet von Johannes W Rohen, Elke Lütjen-Drecoll Neuausgabe 2006. Taschenbuch. 96 S. Paperback ISBN 978 3 7945 2535 5 Format (B x L): 14,5 x 22 cm Weitere Fachgebiete
112 Anatomie des gesunden rückens. unterer Rücken
112 Anatomie des gesunden rückens unterer Rücken unterer rücken 113 Wenn von Rückenschmerzen die Rede ist, dann verstehen die meisten Menschen darunter Schmerzen in der Lendenwirbelsäule. Kein Wunder,
MEDIZINISCHE FAKULTÄT DER UNIVERSITÄT ROSTOCK
MEDIZINISCHE FAKULTÄT DER UNIVERSITÄT ROSTOCK INSTITUT FÜR ANATOMIE ANLEITUNG ZUM PRÄPARIERKURS 2 Inhaltsverzeichnis Seite Durchführung der Präparation 4 Hautschnitte 4 Hautpräparation 5 Hautnerven und
Atlasfrakturen (C1) Verletzung der Wirbelsäule H 06
Der erste und zweite Halswirbel, Atlas (C1) und Axis (C2), heben sich im Gegensatz zu den anderen Wirbeln durch ihre Form deutlich ab, um die Befestigung und Beweglichkeit des Kopfes zu gewährleisten.
Schmerz-Wegweiser: Mittlerer Rücken, unterer Rücken und Gesäß
Kapitel 8: Schmerzen im mittleren Rücken, unteren Rücken und Gesäß 243 Schmerz-Wegweiser: Mittlerer Rücken, unterer Rücken und Gesäß Ein primäres Schmerzmuster ist in Fettschrift gesetzt. In Normalschrift
Kopf und Stamm. 1. Auflage
Lernkarteikarten Veterinärmedizin - ANATOMIE ANATOMIE Kopf und Stamm 1. Auflage 2010 VetBrainFood - Tiermedizinische Lernkarteikarten - Diplombiologin und Tierärztin G. Glück Dr. Dr. C. Hinterseher - Veterinär-,
Liem / Seyen / Ciranna-Raab Prüfungsfragen Osteopathie
Liem / Seyen / Ciranna-Raab Prüfungsfragen Osteopathie Extrait du livre Prüfungsfragen Osteopathie de Liem / Seyen / Ciranna-Raab Éditeur : MVS Medizinverlage Stuttgart http://www.editions-narayana.fr/b15555
Freie Universität Berlin
www.med-school.de Anatomie - Muskulatur Freie Universität Berlin Die druckbare Version des Skriptes finden Sie bei: www.med-school.de Muskulatur Muskeln mit Ursprung, Ansatz, Innervation und Funktion (1)
Not for Publication K M. fotoatlas ANATOMIE. Mit DVD zum Präparierkurs
Coy fotoatlas ANATOIE it DD zum Präarierkurs Inhaltsverzeichnis Coy Arbeitsmaterialien................................... 10 1 of und Hals....................................... 12 2 Bewegungsaarat Obere
Abbildung 72 Retroperitonealraum 1
Abbildung 72 Retroperitonealraum 1 Das Spatium retroperitoneale liegt hinter dem primären Peritoneum parietale und reicht bis an die Wirbelsäule und die muskuläre hintere Bauchwand. In ihm liegen von Bindegewebe
5/10/2017. Weiterbildung Pferde Freie Universität Berlin 11. Mai Funktionelle Anatomie des Pferderückens. Christoph K.W.
Weiterbildung Pferde Freie Universität Berlin 11. Mai 2017 Funktionelle Anatomie des Pferderückens Christoph K.W. Mülling Veterinär-Anatomisches Institut Universität Leipzig 2 3 1 In Schichtenvon AußennachInnen
Taschenatlas Anatomie in 3 Bänden
Taschenatlas Anatomie in 3 Bänden Band 1: Bewegungsapparat von Werner Platzer überarbeitet Taschenatlas Anatomie in 3 Bänden Platzer schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG
Muskulatur (Tabellen): M. levator scapulae(levare=heben) M. rhomboideus minor(rhombus=raute) M. rhomboideus major(rhombus=raute)
Muskulatur (Tabellen): Schultergürtel: M. levator scapulae M. levator scapulae(levare=heben) U Processi transversi HWS 1-4 A Angulus sup. scapulae + Margo medialis scapulae, oberhalb des Trigonum spinae
Studiengang Humanmedizin Kursus der makroskopischen Anatomie
Studiengang Humanmedizin Kursus der makroskopischen Anatomie Stoffkatalog für das Testat II: Rumpfwand (ohne Rückenmark) und Extremitäten (s. a. http://www.anatomie.uni-goettingen.de -> Lehre) Das Testat
Luftröhre, Lunge, Pleura.
Luftröhre, Lunge, Pleura. Ph.D., Dr. Dávid Lendvai (Dr. Gábor Baksa) Anatomisches, Histologisches und Embryologisches Institut 2018. Bild: Pernkopf Luftröhre (Trachea) Pars cervicalis (C6 Th1) Pars thoracalis
Medizinische Terminologie für Studierende ohne Latinum im Wintersemester 2005/06
Medizinische Terminologie für Studierende ohne Latinum im Wintersemester 2005/06 Termin VIII A-Deklination costa e costae die Säule des Wirbels die Säulen der Wirbel e costae rum costarum 1 CM 4 CM 5.
Operative Zugangswege in der Urologie
Operative Zugangswege in der Urologie Von G. Bartsch und S. Poisel 373 vierfarbige Illustrationen von Nikolaus Lechenbauer 1994 Georg Thieme Verlag Stuttgart New York 1 Bauchwand Oberflächliche Bauchmuskeln
Inhalt. 1 Theorie Funktionen der Skelettmuskulatur Einteilung der Skelett muskulatur Klinische Relevanz 6
Inhalt Inhalt 1 Theorie 1 1.1 Funktionen der Skelettmuskulatur 2 1.2 Einteilung der Skelett muskulatur 3 1.3 Klinische Relevanz 6 2 Obere Extremität 9 2.1 Schultergürtelmuskulatur 9 M. trapezius, Pars
Eric Hebgen Taschenatlas Myofasziale Triggerpunkte
Eric Hebgen Taschenatlas Myofasziale Triggerpunkte Extrait du livre Taschenatlas Myofasziale Triggerpunkte de Eric Hebgen Éditeur : MVS Medizinverlage Stuttgart http://www.editions-narayana.fr/b13658 Sur
Palpation Wirbelsäule für Physiotherapeuten für die Weiterbildung in Manueller Therapie:
Palpation Wirbelsäule für Physiotherapeuten für die Weiterbildung in Manueller Therapie: Palpation: Kopf - Halswirbelsäule Knöcherne Palpation: Protuberantia occipitalis externa: Befindet sich mittig im
Taschenatlas Anatomie, Band 1: Bewegungsapparat
Taschenatlas Anatomie, Band 1: Bewegungsapparat Band 1: Bewegungsapparat von Werner Platzer überarbeitet Taschenatlas Anatomie, Band 1: Bewegungsapparat Platzer schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de
Osteopathische Relationen
7.4.1 M. erector spinae (sakrospinaler Anteil) Dieser überaus wichtige Muskel ist für zahlreiche Schmerzsymptome der LWS verantwortlich. Besonders die enge Verbindung zur Fascia thoracolumbalis ist entscheidend
