EINHEIT UND VIELFALT

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1 EINHEIT UND VIELFALT TRANSAKTIONSANALYSE Dipl. Psych. Ilse Brab INHALTLICHER LEITFADEN 1) Theorie der Ich-Zustände Übung Intuition 2) Systemische Erweiterung Übung Aufzug oder Fahrstuhl 3) Theorie des Skripts 4) Auswahl von Techniken für die Veränderung im Kindheits-Ich-Zustand Phantasieübung zum Kindheits-Ich-Zustand 5) Auswahl von Techniken für die Veränderung des Eltern-Ich-Zustandes Übung Elterninterview 1

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4 ÜBUNG AUFZUG ODER FAHRSTUHL I. Brab Ziel: Selbstwirksamkeit/ Verantwortung erhöhen 1. Stelle Dir vor, Du bist mit Deinen gegenwärtigen Gefühlen in einem Aufzug 2. Du siehst das Schaltbrett mit den Knöpfen vor Dir. In welcher Etage befindest Du Dich? K? (wie Kind), E? (wie Erwachsen), weiter oben? (wie Eltern etc.) 3. Du probierst aus, den Knopf zu drücken, der Dich in die Etage bringt, in die Du möchtest. Wie fühlt sich das an? Wähle nun eine andere Etage und lass Dich merken, wie es Dir dort geht. usw. ÜBUNG RADIOSENDER I. Brab Ziel: Destruktive elterliche Botschaften nicht mehr zu hören und zu befolgen 4

5 TECHNIKEN FÜR DIE ARBEIT MIT DEM KINDHEITS-ICH-ZUSTÄNDEN ZIEL: Entwirrung / Neuentscheidung /Lösung von Konflikten Affirmationen ( P. Levin) Erlaubnisarbeit ( E. Berne) Phantasiearbeit Punktuelles Neubeeltern (R.E. Osnes) 2-Stuhlarbeit (Goulding & Goulding) TECHNIKEN FÜR DIE ARBEIT MIT DEN ELTERN-ICH-ZUSTÄNDEN ZIEL: Veränderung schädlicher Anteile von EL-Figuren Elterninterview ( J. McNeel) Kopfbewohner (Goulding & Goulding) Selbstbeeltern (M. James) Eltern-Ich- Lösung (S.R. Dashiell) Neubeelterung des Eltern-Ichs (K. Mellor & G. Andrewartha) 5

6 TECHNIKEN FÜR DIE ARBEIT MIT DEM ERWACHSENEN-ICH-ZUSTAND ZIEL: Enttrübung Einordnen mit Hilfe des Diagramms der Ich-Zustände Befragen / Spezifizieren 3 oder 5 Stuhl- Technik SELBSTBEELTERN M. James 1. Analyse der elterlichen Verhaltensweisen und eigene Reaktion darauf 2. Analyse der Bedürfnisse des inneren Kindes 3. Innerer Dialog ER mit K 4. Datenauswertung hinsichtlich brauchbar - nicht brauchbar 5. Selbstvereinbarungen 6. Einüben in der Lebenssituation 6

7 Geleitete Phantasie: Gehe zurück an den Ort deiner Kindheit..und schaue dich dort um.. Du siehst dich als Kind, spielend vielleicht. Schau dieses Kind an und beobachte, was es gerade tut und wie es ihm dabei geht. Wenn Du Dich behutsam annäherst, kann es sein, dass Du mit dem Kind Kontakt aufnehmen kannst und zu seinen Wünschen, seinen Klagen, seinem Erleben, seiner Lebenssituation befragen kannst. Das Kind kann auf den Schoß gesetzt oder auf den Arm genommen werden, getröstet DAS KONZEPT DES SKRIPTES DEFINITION: Das Skript ist ein unbewusster Lebensplan, der unter Druck in der Kindheit oder anderen Lebensphasen entschieden wurde und die Autonomie einschränkt. 7

8 DAS KONZEPT DES VERTRAGES DEFINITION: Der Vertrag ist eine Vereinbarung zwischen den Erwachsenen-Ichzuständen von zwei oder mehr Personen über ein konkretes, klar definiertes Ziel. ENTWICKLUNGSPHASEN, IHRE THEMEN UND DER ZUSAMMENHANG ZUM SKRIPT 8

9 IN TERMINI VON BOTSCHAFTEN: sei nicht, fühle nicht, denk nicht, sei nicht nahe, gehöre nicht dazu, sei nicht du selbst, sei nicht wichtig, sei kein Kind, werd nicht erwachsen, schaff s nicht, sei nicht gesund SCHEINBARE AUSWEGE: Sei perfekt Sei stark Streng Dich an Mach s anderen recht Beeil Dich 9

10 10

11 DAS ELTERNINTERVIEW nach McNeel 1. Stuhlarbeit zwischen K und El in Bezug auf ein konkretes Thema 2. K formuliert sein Anliegen 3. Wechsel auf den Stuhl des El wird eingeleitet 4. Th. Interviewt El zum Thema und löst die Blockade insoweit, dass El eine Erlaubnis an das K gibt. 11

12 DAS SYSTEMISCHE ELTERNINTERVIEW I. Brab Die elterlichen Personen werden in Bezug auf ihre Beziehungen im System interviewt ZIEL Erlangen von Entlastung des Kindes - 12

13 LITERATURLISTE Berne, E.: Berne, E.: Clarkson, P.: Goulding, B. & McClure Goulding,M.: Transaktionsanalyse der Intuition, Paderborn: Junfermann 1991 Dies Transaktionsanalyse in der Psychotherapie, Paderborn: Junfermann 2001 Transaktionsanalytische Psychotherapie, Freiburg: Herder 1996 Neuentscheidung, Stuttgart: Klett-Cotta 1999 Hennig, G. & Pelz, G.: Transaktionsanalyse, Freiburg: Herder

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