Applikationsfeld / Industriezweig:

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Applikationsfeld / Industriezweig:"

Transkript

1 Applikationsfeld / Industriezweig: Chemie / Polymerindustrie Elektronik Energie Ernährung / Landwirtschaft Geologie / Bergbau Halbleiter-Technologie Klinische Chemie / Medizin / Hygiene / Gesundheitswesen Kosmetik Materialanalyse Metallurgie / Galvanik Pharmazie Raffinerien / Petrochemie Umwelt / Wasser /Abfall Andere

2 Kurzapplikation Summenparameteranalyse TOC Allgemeines Das Ansetzen von TOC-Standards erfordert im µg/l-bereich besondere Anforderungen an die Reinheit der verwendeten Glasgefäße und besondere Sorgfalt beim Ansetzen und bei der Lagerung der Standard Lösungen. Die Schwierigkeiten bei der TOC-Kalibration im µg/l-bereich lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Die Haltbarkeit von TOC-Standards kleiner Konzentrationen ist begrenzt, verglichen mit TOC-Standards größere Konzentrationen. Die Qualität des Ansatzwassers spielt eine große Rolle (Wasserblindwert). CO 2 reichert sich sehr schnell aus der Umgebungsluft in den Standards an. Eine im Vergleich zur eingewogenen TOC Konzentration hohe CO 2 -Konzentrationen hat analytische Schwierigkeiten zur Folge (größere Messwertschwankungen). Kohlenstoffhaltige organische Verbindungen aus dem Laborbereich können sich in den Standards anreichern (z.b. organische Lösungsmittel, leichtflüchtige Säuren etc.). An den Geräteblindwert werden besondere Anforderungen gestellt (der Achsenabschnitt der Kalibriergerade sollte möglichst klein sein). Empfindlichkeit und Linearität des Messgerätes müssen gegeben sein. Der TOC Analysator multi N/C erfüllt aufgrund des VITA-Prinzips die Anforderungen an die erforderliche Empfindlichkeit und der Linearität des Messgerätes bis zu einer Nachweisgrenze von 15 µg/l. Der Geräteblindwert ist aufgrund der verwendeten Materialien ebenfalls so niedrig, dass er in der Praxis vernachlässigt werden kann, wenn das Gerät ausschließlich für Rein- und Reinstwässer verwendet wird, d.h. keine Memoryeffekte zu erwarten sind. Zurecht muss man sich allerdings die Frage stellen, auf welche Weise zuverlässig bis in den unteren µg/l-bereich kalibriert werden kann, wenn das Ansetzen und Handhaben dieser Standards unterhalb 50 µg/l große Schwierigkeiten bereitet. Eine klassische Kalibrierung durch Messung einer Standard Verdünnungsreihe hat sich unterhalb von 50 µg/l aus den genannten Gründen tatsächlich als nicht praktikabel erwiesen. 2/ 9

3 Alternative Varianten der Kalibration Im Folgenden werden zwei alternative Varianten der Kalibration vorgestellt, mit denen der untere µg/l Bereich kalibriert werden kann: Eine Mehrpunktkalibration durch Injektion verschiedener Volumina eines 500 µg/l TOC Standards. Durch Einpunktkalibration mit Hilfe eines 500 µg/l Standards Die Kalibriergerade wird durch den Ursprung des Koordinatensystems gelegt. Beide Formen der Kalibration sind nur unter den folgenden Voraussetzungen anrwendbar: Durch Verwendung geeigneter Aufschlussbedingungen (Hochtemperaturaufschluss in Verbindung mit einem Platin-Katalysator) und eines geeigneten Detektors (z.b. NDIR) muss das Gerät im betrachteten Messbereich hochlinear arbeiten. Der Blindwert des Gerätes muss vernachlässigbar klein sein. Bei der Wahl einer Mehrpunktkalibration durch Injektion verschiedener Volumina müssen außerdem besondere Anforderungen an die Linearität der Probendosierpumpe gestellt werden. Als hinreichend genau darf eine Probendosierpumpe angesehen werden, die einen Regressionskoeffizienten von 0,999 oder besser liefert, wenn Integralfächenwerte gegen Injektionsvolumina (Injektionsmassen in C absolut) aufgetragen werden. Der Nachweis dieser Linearität erfolgt bei der Operational Qualification (OQ). Mehrpunktkalibrierung mit durch Injektion verschiedener Volumina Bei der Herstellung des zu verwendenden Standards muss besonders sorgfältig gearbeitet werden: der Standard sollte frisch angesetzt werden. die verwendeten Gefäße sollten mit verdünnter Phosphorsäure und Reinstwasser gereinigt werden. Der Standard sollte vor Kontamination durch die Umgebungsluft geschützt werden (das Labor sollte den Charakter eines Labors für Spurenanalytik haben. Maßkolben möglichst immer geschlossen halten). Für eine Kalibration unterhalb 500 µg/l TOC empfiehlt sich ein TOC Saccharosestandard derselben Konzentration (500 µg/l). Hierfür setzt man sinnvollerweise zunächst einen Urstandard der Konzentration 100 mg/l TOC an, indem man 238 mg getrocknete Saccharose in 1000 ml Reinstwasser löst. Hieraus entnimmt man 5 ml, welche auf 1000 ml aufgefüllt werden. 3/ 9

4 Zur Kalibration wählt man nun geeignete Injektionsvolumina, z.b.: 3000 µl, 2000 µl, 1000 µl, 750 µl, 500 µl, 300 µl, 200 µl und 100 µl Zur Durchführung muss im Kalibriermenü der multiwin Software die entsprechende Kalibrieroption gewählt werden und zunächst das TOC Ansatzwasser gemessen werden. Die Kalibriergerade wird nun durch Messen des Standards und Auftragen der Flächenwerte gegen die jeweils injizierten absoluten Kohlenstoffmengen in ng C aufgenommen. Die Flächenwerte des TOC-Wassers werden jeweils abgezogen und damit berücksichtigt. Wird anschließend ein TOC- Standard als Probe gemessen, besteht das Messergebnis folgerichtig im Idealfall aus folgenden Komponenten: TOC-Messwert = eingewogener Anteil + Anteil aus dem Ansatzwasser Der kalibrierte Bereich in µg/l lässt sich nun folgendermaßen berechnen: 100 µl eines 500µg/l Standards entsprechen 50 ng Kohlenstoff absolut, welches injiziert wird. Werden nun anschließend zur Messung von Reinstwasserproben ein Injektions-volumen von 3000 µl gewählt, dann werden bei der Injektion einer Probe mit 16,7 µg/l TOC ebenfalls 50 ng C absolut injiziert. Die Kalibration gilt dementsprechend im Bereich zwischen 16,7 µg/l und 500 µg/l. Einpunktkalibration Zur Einpunktkalibration wird der gleiche 500 µg/l Saccharose Standard mehrfach mit einem Injektionsvolumen z.b µl gemessen. Wie bei der Mehrpunktkalibration muss der Ansatzwasserwert separat gemessen werden und von den ermittelten Flächenwerten abgezogen werden. Die Kalibriergerade wird durch die multiwin Software automatisch durch den Ursprung des Koordinatensystems gelegt, d.h. der Achsenabschnitt der Geradengleichung ist gleich null. Für beide Kalibrationsvarianten gilt, dass die Kalibrierung unbedingt mit einem zweiten, unabhängig angesetzten Standard überprüft werden sollte, wobei der Ansatzwasserblindwert in Abzug zu bringen ist. 4/ 9

5 Anwendbarkeit verschiedener Kalibriermethoden Die Messwertestreuung ist typischerweise bei TOC-Standards unterhalb 100 µg/l bei der volumenabhängigen Kalibrierung deutlich geringer als bei der klassischen Kalibrierung mittels Verdünnungsreihe. Das drückt sich in der Regel sowohl im Regressionskoeffizenten als auch in der Größe des Achsenabschnittes der Kalibriergerade aus. Unter der Voraussetzung, dass das Messgerät keinen nennenswerten Geräteblindwert zum Messwert liefert, bedeutet ein großer (positiver oder negativer) Achsenabschnitt entsprechend große Messfehler im Bereich kleiner Konzentrationen. Der Achsenabschnitt kommt dann durch Messwertschwankungen bei der Kalibration zustande und nicht durch systematische Effekte. In den Abbildungen 1 und 2 sind Beispiele solcher Kalibriergeraden dargestellt y = 0,5582x - 24,863 R 2 = 0, ng C FE TC Abb. 1: Konzentrationsabhängige klassische" Mehrpunktkalibrierung mit KHP (V = 2000 µl) 5/ 9

6 y = 0,6279x + 8,5955 R 2 = 0, ng C FE TC Abb. 2: Volumenabhängige Mehrpunktkalibrierung mit KHP (C = 500 µg/l) Der Achsenabschnitt der Kalibriergerade volumenabhängiger Kalibrierungen liegt in der Regel nahe bei null, d.h. der kalibrationsbedingte Fehler ist im Bereich kleiner TOC-Konzentrationen (<100 µg/l) vergleichsweise niedriger als bei der konzentrationsabhängigen, klassischen Kalibrierung. Es liegt also nahe, den Achsenabschnitt durch Einpunktkalibration bewusst durch den Ursprung des Koordinatensystem zu legen und dadurch Messwerteverfälschungen durch zu große Achsenabschnitte von vorne herein auszuschließen. Bei ausschließlicher TOC-Bestimmung von Rein- und Reinstwässern unterhalb 1000 µg/l ist diese Form der Kalibration beim multi N/C zu bevorzugen. Werden aber auch höhere TOC-Konzentrationen regelmäßig bestimmt, d.h. sind Memoryeffekte zu befürchten, so kann der Achsenabschnitt nicht unberücksichtigt bleiben und die volumenabhängige Kalibration ist vorzuziehen. 6/ 9

7 Stabilität der Kalibrierung des multi N/C Eine nachlassende Katalysatoraktivität lässt sich durch die vergleichende Messung unterschiedlich schwer oxidierbarer Standardsubstanzen feststellen. Die Regularien pharm Eur und USP 23 sehen hierzu die Standardsubstanzen Saccharose und p-benzochinon vor (System Suitability Test, SST). Eine nachlassende Katalysatoraktivität drückt sich in der sinkenden Wiederfindung von p-benzochinon bei stabiler Saccharose Wiederfindung aus. Die stabile Saccharose Wiederfindung bedeutet zudem (vollständiger Aufschluss vorausgesetzt), dass die Kalibrierung, wenn mit Saccharose Standardlösungen durchgeführt, ebenfalls stabil bleibt, selbst nach erfolgtem Katalysatorwechel. Dass dies tatsächlich der Fall ist zeigt folgende Langzeitstudie. Im Routinebetrieb eines multi N/C wurde in regelmäßigen Abständen ein SST durchgeführt und gegebenenfalls (im betrachteten Zeitraum zweimal) der Katalysator gewechselt. Zur Überprüfung der Kalibrierung wurde regelmäßig ein Saccharose Standard der Konzentration 500 µg/l als Probe gemessen und der TOC Wasserblindwert hiervon jeweils abgezogen. Die in Tabelle 1 dargestellten Messwerte kamen ohne Neukalibrierung des Messgerätes zustande: Datum TOC [µg/l] (Saccharose-standard, 500 µg/l TOC) Standardabweichung[µg/l] SST , , / 9

8 Datum TOC [µg/l] (Saccharose-standard, 500 µg/l TOC) Standardabweichung[µg/l] SST , , ,04 Tabelle 1: TOC Messwerte zur Überprüfung der Kalibration im Routinebetrieb 8/ 9

9 Die Messwerte in Tabelle 1 zeigen, dass von einer stabilen Kalibrierung des multi N/C über einen längeren Zeitraum ausgegangen werden kann, wenn der SST regelmäßig durchgeführt wird und der Katalysator bei nachlassender p-benzochinon-wiederfindung ausgewechselt wird. Memoryeffekte, d.h. z.b. systematisch steigende Wiederfindungen, sind im betrachteten Zeitraum nicht erkennbar. Möglich ist dies einerseits durch entsprechende konstruktive Maßnahmen (kurze Wege der Probe im Gerät, Verwendung TOC-neutraler Materialien) und aufgrund der Beschränkung auf die Messung pharmazeutisch genutzte Wässer, also auf einen vergleichsweise engen Konzentrationsbereich. Zudem stützen die Ergebnisse die obige Annahme, dass der Aufschluss von Saccharosestandards unter den gewählten Bedingungen (800 C, Platin Katalysator) vollständig verläuft. Zusammenfassung Zur Kalibration des multi N/C eignen sich im unteren µg/l- Bereich prinzipiell zwei Verfahren: 1. die volumenabhängige Kalibration mit einem Standard der Konzentration 500 µg/l, oder 2. die Einpunktkalibration mit einem Standard derselben Konzentration. Die Einpunktkalibration ist für den engen Konzentrationsbereich von µg/l zu favorisieren, da keine Verfälschung der Messergebnisse durch den Achsenabschnitt der Kalibriergeraden erfolgt. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass der Aufschluss vollständig verläuft und Memoryeffekte zu vernachlässigen sind. Die dargestellten Messergebnisse zeigen, dass hiervon im Routinebetrieb der TOC-Messung pharmazeutischer Wässer ausgegangen werden kann. Ausdruck und Weiterverwendung mit Quellenangabe gestattet Analytik Jena AG Herausgeber: Analytik Jena AG Konrad-Zuse-Straße Jena Telefon Telefax [email protected] 9/ 9

Applikationsfeld / Industriezweig:

Applikationsfeld / Industriezweig: Applikationsfeld / Industriezweig: Chemie / Polymerindustrie Elektronik Energie Ernährung / Landwirtschaft Geologie / Bergbau Halbleiter-Technologie Klinische Chemie / Medizin / Hygiene / Gesundheitswesen

Mehr

Applikationsfeld / Industriezweig:

Applikationsfeld / Industriezweig: Applikationsfeld / Industriezweig: Chemie / Polymerindustrie Elektronik Energie Ernährung / Landwirtschaft Geologie / Bergbau Halbleiter-Technologie Klinische Chemie / Medizin / Hygiene / Gesundheitswesen

Mehr

Applikationsfeld / Industriezweig:

Applikationsfeld / Industriezweig: Applikationsfeld / Industriezweig: Chemie / Polymerindustrie Elektronik Energie Ernährung / Landwirtschaft Geologie / Bergbau Halbleiter-Technologie Klinische Chemie / Medizin / Hygiene / Gesundheitswesen

Mehr

Direktanzeigende Messgeräte - Theorie und Praxis -

Direktanzeigende Messgeräte - Theorie und Praxis - Direktanzeigende Messgeräte - Theorie und Praxis - BG BAU, Einsatz von direktanzeigenden Messgeräten - Überwachung Anwendung durch die Mitgliedsbetriebe - Ermittlung des zeitlichen Verlaufs Relativbestimmung,

Mehr

Nachweis- (NG) und Bestimmungsgrenzen (BG)

Nachweis- (NG) und Bestimmungsgrenzen (BG) 1 Freiheitsgrade Nachweis- (NG) und Bestimmungsgrenzen (BG) - Die Anzahl von Freiheitsgraden hängt vor allem von der Anzahl der verfügbaren Informationen ab (A). (A) f = n-v-m f: Freiheitsgrade n: Anzahl

Mehr

Aufgabe: Untersuchung der Kinetik der Zersetzung von Harnstoff durch Urease.

Aufgabe: Untersuchung der Kinetik der Zersetzung von Harnstoff durch Urease. A 36 Michaelis-Menten-Kinetik: Hydrolyse von Harnstoff Aufgabe: Untersuchung der Kinetik der Zersetzung von Harnstoff durch Urease. Grundlagen: a) Michaelis-Menten-Kinetik Im Bereich der Biochemie spielen

Mehr

Online Projektlabor Chemie. Durchführung für die Spurenanalytik in Wasser

Online Projektlabor Chemie. Durchführung für die Spurenanalytik in Wasser Online Projektlabor Chemie Technische Universität Berlin Durchführung für die Spurenanalytik in Wasser Leitung des Projektlabores: Prof. Dr. Th. Friedrich Ersteller des Dokumentes: Daniel Christian Brüggemann

Mehr

Sicherheit bei der Qualitätskontrolle durch den Calibrierdienst Doemens

Sicherheit bei der Qualitätskontrolle durch den Calibrierdienst Doemens Sicherheit bei der Qualitätskontrolle durch den Calibrierdienst Doemens Der Analysenverbund für Getreide und Malz des Calibrierdienst Doemens (CD) ist bekanntlich ein freiwilliger Zusammenschluss von über

Mehr

der chemischen Industrie

der chemischen Industrie 3. Chemische Industrie Der meist verwendete Stoff in der chemischen Industrie ist das Wasser nicht nur als Lösemittel im Prozess, sondern auch als Energieträger im Kühl- oder Wärmekreislauf. Da Unmengen

Mehr

Identifizierung des Farbstoffes in blauen M&Ms durch Dünnschichtchromatographie

Identifizierung des Farbstoffes in blauen M&Ms durch Dünnschichtchromatographie Name Datum Identifizierung des Farbstoffes in blauen M&Ms durch Dünnschichtchromatographie Material: DC-Karten (Kieselgel), Glas mit Deckel(DC-Kammer), Kapillare, Messzylinder Chemikalien: Blaue M&Ms,

Mehr

Fachgespräch Emissionsüberwachung Merkblatt

Fachgespräch Emissionsüberwachung Merkblatt Merkblatt zur Kalibrierung von automatischen Messeinrichtungen für Stickoxide (NO x ) und Kohlenmonoxid (CO) nach EN 14181 Die DIN EN 14181 Qualitätssicherung für automatische Messeinrichtungen fordert

Mehr

Versuch 1: Extraktion von ß-Carotin aus Lebensmitteln

Versuch 1: Extraktion von ß-Carotin aus Lebensmitteln Name Datum Versuch 1: Extraktion von aus Lebensmitteln Geräte: 4 Reagenzgläser, 4 Gummistopfen, Reagenzglasständer, 1 Erlenmeyerkolben mit Stopfen, Messer, Mörser, Spatel, Messpipette, 1 kleine Petrischale,

Mehr

Quantifizierung in der Analytischen Chemie

Quantifizierung in der Analytischen Chemie Quantifizierung in der Analytischen Chemie in der Grundvorlesung Analytische Chemie Literatur: W. Gottwald, Statistik für Anwender, Wiley-VCH, Weinheim, 2000 Kapitel in: M. Otto, Analytische Chemie, 3.

Mehr

AnC I Protokoll: 6.1 Extraktionsphotometrische Bestimmung von Cobalt mit HDEHP! SS Analytische Chemie I. Versuchsprotokoll

AnC I Protokoll: 6.1 Extraktionsphotometrische Bestimmung von Cobalt mit HDEHP! SS Analytische Chemie I. Versuchsprotokoll Analytische Chemie I Versuchsprotokoll 6.1 Extraktionsphotometrische Bestimmung von Mikromengen an Cobalt mit Phosphorsäure-bis- (2-ethylhexylester) (HDEHP) 1.! Theoretischer Hintergrund Zur Analyse wird

Mehr

Messunsicherheit nach GUM* Praxisgerecht für chemische Laboratorien

Messunsicherheit nach GUM* Praxisgerecht für chemische Laboratorien Messunsicherheit nach GUM* Praxisgerecht für chemische Laboratorien *) Guide to the Expression of Uncertainty in Measurement - F 1 Einführung und Motivation Gliederung: 1. Notwendigkeit und Nutzen der

Mehr

Einleitung. I. GENAUIGKEIT Methode

Einleitung. I. GENAUIGKEIT Methode Genauigkeit und Präzision des Accu-Chek Aviva Systems Einleitung Die Genauigkeit des Systems wurde gemäß der Norm ISO 15197:2003 untersucht. In einer externen Diabetesklinik wurde Diabetikern kapillares

Mehr

LEE2: 2. Messung der Molrefraktion der Flüssigkeiten für die Bestimmung der Qualität des Rohmaterials

LEE2: 2. Messung der Molrefraktion der Flüssigkeiten für die Bestimmung der Qualität des Rohmaterials ŠPŠCH Brno Erarbeitung berufspädagogischer Konzepte für die beruflichen Handlungsfelder Arbeiten im Chemielabor und Operator Angewandte Chemie und Lebensmittelanalyse LEE2: 2. Messung der Molrefraktion

Mehr

Standardabweichung und Variationskoeffizient. Themen. Prinzip. Material TEAS Qualitätskontrolle, Standardabweichung, Variationskoeffizient.

Standardabweichung und Variationskoeffizient. Themen. Prinzip. Material TEAS Qualitätskontrolle, Standardabweichung, Variationskoeffizient. Standardabweichung und TEAS Themen Qualitätskontrolle, Standardabweichung,. Prinzip Die Standardabweichung gibt an, wie hoch die Streuung der Messwerte um den eigenen Mittelwert ist. Sie ist eine statistische

Mehr

Ist der Aufschluss für eine Gesamtphosphatbestimmung auch im Hochtemperaturthermostat (HT) möglich?

Ist der Aufschluss für eine Gesamtphosphatbestimmung auch im Hochtemperaturthermostat (HT) möglich? FAQ Laboranalytik Chemie Parameter Phosphat Was bedeutet in der Formel PO4 P der Buchstabe P? Ist eine Berechnung von PO4 ( Phosphat Phosphor) nach PO4 3- ( Phosphat) möglich? Gesamt- oder Orthophosphat?

Mehr

1 Messfehler. 1.1 Systematischer Fehler. 1.2 Statistische Fehler

1 Messfehler. 1.1 Systematischer Fehler. 1.2 Statistische Fehler 1 Messfehler Jede Messung ist ungenau, hat einen Fehler. Wenn Sie zum Beispiel die Schwingungsdauer eines Pendels messen, werden Sie - trotz gleicher experimenteller Anordnungen - unterschiedliche Messwerte

Mehr

Präzision in der Analytik Ein unentbehrlicher Teil der Methodenvalidierung

Präzision in der Analytik Ein unentbehrlicher Teil der Methodenvalidierung Abacus Validation Systems Präzision in der Analytik Ein unentbehrlicher Teil der Methodenvalidierung Joachim Pum, MMed (Univ. Pretoria) 2008 Definition Präzision ist das Maß für die Streuung von Analysenergebnissen

Mehr

1. HPLC-Pumpe (2-Kanal Gradient) Überprüfung der Flussrate und der Gradientenzusammensetzung. Einstellungen Mobile Phase entgastes Wasser

1. HPLC-Pumpe (2-Kanal Gradient) Überprüfung der Flussrate und der Gradientenzusammensetzung. Einstellungen Mobile Phase entgastes Wasser Geräte im Labor Pharmafirma Qualifizierungsplan (OQ) Seite 1 von 7 Inhalt 1. HPLC-Pumpe (2-Kanal Gradient) 1.a Überprüfung der 1.b Überprüfung der Gradientenzusammensetzung und des Rauschens des Gradientenmischers

Mehr

Messunsicherheitsabschätzung nach DIN ISO 11352

Messunsicherheitsabschätzung nach DIN ISO 11352 Messunsicherheitsabschätzung nach DIN ISO 11352 Dr.-Ing. Michael Koch Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte und Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart Arbeitsbereich Hydrochemie und Analytische

Mehr

Untersuchung zur Vergleichbarkeit der Reagenzsysteme (Powder Pack / Pillow) für freies und gesamtes Chlor von Lovibond und Hach

Untersuchung zur Vergleichbarkeit der Reagenzsysteme (Powder Pack / Pillow) für freies und gesamtes Chlor von Lovibond und Hach Untersuchung zur Vergleichbarkeit der Reagenzsysteme (Powder Pack / Pillow) für freies und gesamtes Chlor von Lovibond und Hach Inhaltsverzeichnis Seite Einleitung und Zielsetzung 1 Verwendete Methoden,

Mehr

Protokoll des Versuches 5: Messungen der Thermospannung nach der Kompensationsmethode

Protokoll des Versuches 5: Messungen der Thermospannung nach der Kompensationsmethode Name: Matrikelnummer: Bachelor Biowissenschaften E-Mail: Physikalisches Anfängerpraktikum II Dozenten: Assistenten: Protokoll des Versuches 5: Messungen der Thermospannung nach der Kompensationsmethode

Mehr

Versuchsprotokoll Kapitel 6

Versuchsprotokoll Kapitel 6 Versuchsprotokoll Kapitel 6 Felix, Sebastian, Tobias, Raphael, Joel 1. Semester 21 Inhaltsverzeichnis Einleitung...3 Versuch 6.1...3 Einwaagen und Herstellung der Verdünnungen...3 Photospektrometrisches

Mehr

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch: Oberflächenspannung. Durchgeführt am Gruppe X

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch: Oberflächenspannung. Durchgeführt am Gruppe X Praktikum Physik Protokoll zum Versuch: Oberflächenspannung Durchgeführt am 02.02.2012 Gruppe X Name 1 und Name 2 ([email protected]) ([email protected]) Betreuer: Wir bestätigen hiermit, dass wir das

Mehr

Universität der Pharmazie

Universität der Pharmazie Universität der Pharmazie Institut für Pharmazie Pharmazie-Straße 1 12345 Pharmastadt Identitäts-, Gehalts- und Reinheitsbestimmung von Substanzen in Anlehnung an Methoden des Europäischen Arzneibuchs

Mehr

Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1. Lambert Beer sches Gesetz - Zerfall des Manganoxalations

Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1. Lambert Beer sches Gesetz - Zerfall des Manganoxalations Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1 A 34 Lambert Beer sches Gesetz - Zerfall des Manganoxalations Aufgabe: 1. Bestimmen Sie die Wellenlänge maximaler Absorbanz λ max eines

Mehr

Typische Fragen für den Gehschul-Teil: Typ 1: Mengen und Konzentrationen:

Typische Fragen für den Gehschul-Teil: Typ 1: Mengen und Konzentrationen: Die Gehschule ist ein Teil der Biochemischen Übungen für das Bakkalaureat LMBT. Aus organisatorischen Gründen wird dieser Test gleichzeitig mit der Prüfung aus Grundlagen der Biochemie angeboten. Das Abschneiden

Mehr

Cyclops-7. Turner Designs. Benutzerhandbuch DE2.A

Cyclops-7. Turner Designs. Benutzerhandbuch DE2.A Cyclops-7 Turner Designs Benutzerhandbuch DE2.A NORDANTEC GmbH Norddeutsche Analytik und Messtechnik Friedhofstr. 26 27576 Bremerhaven Postfach 21 02 30 27523 Bremerhaven Telefon 0471 8909 0 Fax 0471 8909

Mehr

5. Rund um den TOC. Als Marktführer in der TOC-Analytik verbindet Shimadzu Tradition mit Erfahrung,

5. Rund um den TOC. Als Marktführer in der TOC-Analytik verbindet Shimadzu Tradition mit Erfahrung, 5. Rund um den TOC Als Marktführer in der TOC-Analytik verbindet Shimadzu Tradition mit Erfahrung, von der die Anwender durch persönliche Unterstützung im Gespräch oder durch Shimadzu-Seminare und Anwendertreffen

Mehr

Herstellung der Gebrauchslösung

Herstellung der Gebrauchslösung Herstellung der Gebrauchslösung Für 1000 ml und 500 ml Version geeignet (500 ml Version dann niedriger konzentriert > ermöglicht die Verwendung einer Dosierpumpe an kleineren Aquarien) 1.) Die ATI-Essentials

Mehr

Kalibration einer CCD-Kamera oder DSLR-Kamera zur Messung der Helligkeit des Himmelshintergrundes

Kalibration einer CCD-Kamera oder DSLR-Kamera zur Messung der Helligkeit des Himmelshintergrundes Kalibration einer CCD-Kamera oder DSLR-Kamera zur Messung der Helligkeit des Himmelshintergrundes Thomas Waltinger Zur Beurteilung der Helligkeit des Nachthimmels werden in letzter Zeit immer häufiger

Mehr

Bradford Reagent, 5x

Bradford Reagent, 5x GEBRAUCHSANLEITUNG Bradford Reagent, 5x Reagenz für die Proteinkonzentrationsbestimmung (Kat.-Nr. 39222) SERVA Electrophoresis GmbH Carl-Benz-Str. 7 D-69115 HeidelbergPhone +49-6221-138400, Fax +49-6221-1384010

Mehr

Oberflächenspannung und Dichte von n-propanollösungen

Oberflächenspannung und Dichte von n-propanollösungen Oberflächenspannung und Dichte von n-propanollösungen Zusammenfassung Die Oberflächenspannungen von n-propanollösungen wurden mit Hilfe eines Tropfentensiometers bei Raumtemperatur bestimmt. Dabei wurden

Mehr

Biologische Produktion von Milchsäureethylester

Biologische Produktion von Milchsäureethylester Biologische Produktion von Milchsäureethylester Eine Studienarbeit am Institut Verfahrenstechnik der TU Berlin von Thomas Khakpour Das Interesse an Weißen Technologien 1 wächst in Zeiten, in denen die

Mehr

Versuch 6.14 ph-abhängigkeit eines Indikators am Beispiel Thymolblau

Versuch 6.14 ph-abhängigkeit eines Indikators am Beispiel Thymolblau Versuch 6.14 ph-abhängigkeit eines Indikators am Beispiel Thymolblau Einleitung Lösungen mit verschiedenen ph-werten von stark sauer bis stark basisch werden mit gleich viel Thymolblau-Lösung versetzt.

Mehr

2. Pharmazeutische Industrie

2. Pharmazeutische Industrie 2. Pharmazeutische Industrie Die Pharmazeutik als eine alte Wissenschaft unterstützt die Menschen mit Arzneien, um Leiden zu lindern und Krankheiten zu heilen. Bestimmte Inhaltsstoffe sollen nach der Medikation

Mehr

Exakte Konzentrationen bei geringen Kosten

Exakte Konzentrationen bei geringen Kosten Probenvorbereitung Exakte Konzentrationen bei geringen Kosten Gravimetrische Probenvorbereitung verbessert die Effizienz und die Qualität von Arbeitsabläufen in der Analytik Dr. Joanne Ratcliff und Dr.

Mehr

Chemisches Rechnen. Diese Lerneinheit befasst sich mit verschiedenen chemisch relevanten Größen Konzentrationsangaben mit den folgenden Lehrzielen:

Chemisches Rechnen. Diese Lerneinheit befasst sich mit verschiedenen chemisch relevanten Größen Konzentrationsangaben mit den folgenden Lehrzielen: Chemisches Rechnen Diese Lerneinheit befasst sich mit verschiedenen chemisch relevanten Größen Konzentrationsangaben mit den folgenden Lehrzielen: Verständnis der unterschiedlichen Größen Sichere Anwendung

Mehr

3. Chemische Industrie

3. Chemische Industrie 3. Chemische Industrie 3. Chemische Industrie 3.1. TOC-Bestimmung in Salzsäure 3.2. TOC-Bestimmung in Salpetersäure 3.3. TOC-Bestimmung in Schwefelsäure 3.4. TOC-Bestimmung in Solen 3.5. TOC-Bestimmung

Mehr

Analytische Geometrie II

Analytische Geometrie II Analytische Geometrie II Rainer Hauser März 212 1 Einleitung 1.1 Geradengleichungen in Parameterform Jede Gerade g in der Ebene oder im Raum lässt sich durch einen festen Punkt auf g, dessen Ortsvektor

Mehr

Seminar: Photometrie

Seminar: Photometrie Seminar: Photometrie G. Reibnegger und W. Windischhofer (Teil II zum Thema Hauptgruppenelemente) Ziel des Seminars: Theoretische Basis der Photometrie Lambert-Beer sches Gesetz Rechenbeispiele Literatur:

Mehr

BGI (bisher ZH 1/120.16) Verfahren zur Bestimmung von 1,2-Dibromethan

BGI (bisher ZH 1/120.16) Verfahren zur Bestimmung von 1,2-Dibromethan BGI 505.16 (bisher ZH 1/120.16) Verfahren zur Bestimmung von 1,2-Dibromethan Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften Fachausschuß "Chemie" Dezember 1983 Erprobte und von den Berufsgenossenschaften

Mehr

Vermessungskunde für Bauingenieure und Geodäten

Vermessungskunde für Bauingenieure und Geodäten Vermessungskunde für Bauingenieure und Geodäten Übung 6: statistische Auswertung ungleichgenauer Messungen Milo Hirsch Hendrik Hellmers Florian Schill Institut für Geodäsie Fachbereich 13 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Gerätequalifizierung IQ/OQ/PQ

Gerätequalifizierung IQ/OQ/PQ Gerätequalifizierung IQ/OQ/PQ Gerätequalifizierung im Rahmen von Qualitätsmanagement oder Validierung ist bei einer Vielzahl von Unternehmen unabdingbare Voraussetzung für eine Lieferantenentscheidung.

Mehr

Einführung in die Anwendung Statistischer Methoden in der analytischen Chemie

Einführung in die Anwendung Statistischer Methoden in der analytischen Chemie Einführung in die Anwendung Statistischer Methoden in der analytischen Chemie Analytisch Chemisches Grundpraktikum 1. Beschreibende Statistik 1.1 Einleitung 1.2 Standardform der Angabe von Analysenresultaten

Mehr

Ohmscher Spannungsteiler

Ohmscher Spannungsteiler Fakultät Technik Bereich Informationstechnik Ohmscher Spannungsteiler Beispielbericht Blockveranstaltung im SS2006 Technische Dokumentation von M. Mustermann Fakultät Technik Bereich Informationstechnik

Mehr

Im Wein ist Wahrheit... Bestimmung des geographischen Ursprungs mittels Multikomponentenanalyse

Im Wein ist Wahrheit... Bestimmung des geographischen Ursprungs mittels Multikomponentenanalyse Im Wein ist Wahrheit... Bestimmung des geographischen Ursprungs mittels Multikomponentenanalyse Rolf-Alexander Düring Institut für Landschaftsökologie und Ressourcenmanagement Justus-Liebig-Universität

Mehr

Chromatographie Version 04/2008

Chromatographie Version 04/2008 Chromatographie Version 04/2008 1. Erläutern Sie das Prinzip der Chromatographie. 2. In der Dünnschichtchromatographie kann man mit der sogenannten eindimensionalen Mehrfachentwicklung bzw. der zweidimensionalen

Mehr

Methoden zur Untersuchung von Papier, Karton und Pappe für Lebensmittelverpackungen und sonstige Bedarfsgegenstände

Methoden zur Untersuchung von Papier, Karton und Pappe für Lebensmittelverpackungen und sonstige Bedarfsgegenstände Methoden zur Untersuchung von Papier, Karton und Pappe für Lebensmittelverpackungen und sonstige Bedarfsgegenstände 7. Multimethoden-Methoden für einzelne Stoffgruppen, die in mehreren Laboratorien erprobt

Mehr

Bestimmung des Paracetamolgehalts in Vivimed von Natalie Rotermel und Katharina Juhasz-Dora

Bestimmung des Paracetamolgehalts in Vivimed von Natalie Rotermel und Katharina Juhasz-Dora Bestimmung des Paracetamolgehalts in Vivimed von Natalie Rotermel und Katharina Juhasz-Dora Inhalt 1. Allgemeine Information zu den Chemikalien und den Bestandteilen einer Vivimed Tablette (Name, Wirkungsweise,

Mehr

Entwicklung spezieller Lösungen für die Messtechnik. Schallgeschwindigkeits-, Viskositäts- und Leitfähigkeitsmessungen an Polymer - Dispersionen

Entwicklung spezieller Lösungen für die Messtechnik. Schallgeschwindigkeits-, Viskositäts- und Leitfähigkeitsmessungen an Polymer - Dispersionen Mess - und Analysentechnik Dr. Dinger Entwicklung spezieller Lösungen für die Messtechnik Applikationsberatung und technische Untersuchungen MAT Dr. Dinger Ludwig-Erhard-Strasse 12 34131 Kassel Vertrieb

Mehr

Aufgabe: Es sind die kryoskopischen Konstante von Wasser und die Molmassen von darin löslichen Substanzen zu bestimmen.

Aufgabe: Es sind die kryoskopischen Konstante von Wasser und die Molmassen von darin löslichen Substanzen zu bestimmen. Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für nfänger 1 4 Kryoskopie ufgabe: Es sind die kryoskopischen Konstante von Wasser und die Molmassen von darin löslichen Substanzen zu bestimmen.

Mehr

TKS2002 FH-Salzburg :04. FH - Studiengang für Telekommunikationstechnik und -systeme Salzburg TKS

TKS2002 FH-Salzburg :04. FH - Studiengang für Telekommunikationstechnik und -systeme Salzburg TKS FH - Studiengang für Telekommunikationstechnik und -systeme Salzburg TKS Übungen im Laboratorium für Technische Physik Protokoll Gegenstand der Übung gemäß Anleitung: Indirekte Widerstandsmessung Durchgeführt

Mehr

Kamille: Wasserdampfdestillation und Dünnschichtchromatographie

Kamille: Wasserdampfdestillation und Dünnschichtchromatographie Paul Elsinghorst, Jürgen Gäb Ergebnisprotokoll Versuch 15 Kamille: Wasserdampfdestillation und Dünnschichtchromatographie 1. Stichworte Kamille (Inhaltsstoffe, Strukturen) Methoden (Wasserdampfdestillation,

Mehr

A 3 Dampfdruckkurve einer leichtflüchtigen Flüssigkeit

A 3 Dampfdruckkurve einer leichtflüchtigen Flüssigkeit Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1 A 3 Dampfdruckkurve einer leichtflüchtigen Flüssigkeit Aufgabe: Es ist die Dampfdruckkurve einer leicht flüchtigen Flüssigkeit zu ermitteln

Mehr

Gasthermometer. durchgeführt am von Matthias Dräger, Alexander Narweleit und Fabian Pirzer

Gasthermometer. durchgeführt am von Matthias Dräger, Alexander Narweleit und Fabian Pirzer Gasthermometer 1 PHYSIKALISCHE GRUNDLAGEN durchgeführt am 21.06.2010 von Matthias Dräger, Alexander Narweleit und Fabian Pirzer 1 Physikalische Grundlagen 1.1 Zustandgleichung des idealen Gases Ein ideales

Mehr

SingleQuant Assay Kit

SingleQuant Assay Kit GEBRAUCHSANLEITUNG SingleQuant Assay Kit Kit für die Proteinkonzentrationsbestimmung (Kat.-Nr. 39226) SERVA Electrophoresis GmbH Carl-Benz-Str. 7 D-69115 Heidelberg Phone +49-6221-138400, Fax +49-6221-1384010

Mehr

Hall Effekt und Bandstruktur

Hall Effekt und Bandstruktur Hall Effekt und Bandstruktur Themen zur Vorbereitung (relevant im Kolloquium zu Beginn des Versuchstages und für den Theorieteil des Protokolls): Entstehung von Bandstruktur. Halbleiter Bandstruktur. Dotierung

Mehr

Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1

Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1 Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1 A 6 Kalorimetrie Aufgabe: Mittels eines Flüssigkeitskalorimeters ist a) die Neutralisationsenthalpie von säure b) die ösungsenthalpie

Mehr

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch 5: Spezifische Wärme. Durchgeführt am Gruppe X

Praktikum Physik. Protokoll zum Versuch 5: Spezifische Wärme. Durchgeführt am Gruppe X Praktikum Physik Protokoll zum Versuch 5: Spezifische Wärme Durchgeführt am 10.11.2011 Gruppe X Name 1 und Name 2 ([email protected]) ([email protected]) Betreuer: Wir bestätigen hiermit, dass wir das

Mehr

Die Kettenlinie. Zwischen 2 Masten sei ein Kabel der Länge l gespannt, wobei natürlich für die Größe des Abstandes der Masten gilt: AB < l

Die Kettenlinie. Zwischen 2 Masten sei ein Kabel der Länge l gespannt, wobei natürlich für die Größe des Abstandes der Masten gilt: AB < l Zwischen Masten sei ein Kabel der Länge l gespannt, wobei natürlich für die Größe des Abstandes der Masten gilt: AB < l Fragen: (1) Wie weit hängt das Kabel durch? ( d =?) () Wie groß ist die Seilspannung

Mehr

Intelligent Sensor Management für die pharmazeutische Produktion

Intelligent Sensor Management für die pharmazeutische Produktion Intelligent Sensor Management für die pharmazeutische Produktion Intelligent Sensor Management Intelligent Sensor Management oder kurz ISM ist eine digitale Technologie für Inline-Prozessanalysesysteme,

Mehr

Genauigkeit und Präzision des Accu-Chek Compact Systems und des Accu-Chek Compact Plus Systems. Einleitung. Methode

Genauigkeit und Präzision des Accu-Chek Compact Systems und des Accu-Chek Compact Plus Systems. Einleitung. Methode Genauigkeit und Präzision des Accu-Chek Compact Systems und des Accu-Chek Compact Plus Systems I. GENAUIGKEIT Die Genauigkeit des Systems wurde gemäß der Norm ISO 15197 untersucht. Einleitung Ziel dieser

Mehr

MOBILE SURFACE ANALYZER MSA MOBILE MESSUNGEN DER FREIEN OBERFLÄCHENENERGIE MIT NUR EINEM KLICK

MOBILE SURFACE ANALYZER MSA MOBILE MESSUNGEN DER FREIEN OBERFLÄCHENENERGIE MIT NUR EINEM KLICK MOBILE SURFACE ANALYZER MSA MOBILE MESSUNGEN DER FREIEN OBERFLÄCHENENERGIE MIT NUR EINEM KLICK MIT DER MOBILEN MESSUNG DER FREIEN OBERFLÄCHENENERGIE SETZEN WIR NEUE STANDARDS IN DER QUALITÄTSKONTROLLE

Mehr

Schutzatmosphären Tester Check Point II

Schutzatmosphären Tester Check Point II Schutzatmosphären Tester Check Point II Gasanalysator mit Speicher und Dock- In Station zu Stichprobenmessungen an unter Schutzatmosphäre verpackter Lebensmittel oder pharmazeutischen Produkten. Der Schutzatmosphären

Mehr

Indikatorparameter für die 4. Reinigungsstufe

Indikatorparameter für die 4. Reinigungsstufe Indikatorparameter für die 4. Reinigungsstufe ANALYTIK Dr. rer.nat. Bertram Kuch Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte und Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart Arbeitsbereich Hydrobiologie

Mehr

Beispielaufgabe zum Format der Komplexaufgaben im MSA Mathematik ab 2017

Beispielaufgabe zum Format der Komplexaufgaben im MSA Mathematik ab 2017 Anlage Beispielaufgabe zum Format der Komplexaufgaben im MSA Mathematik ab 07 Format der Komplexaufgaben und Wahlverfahren ab 07 Im Teil B (Komplexaufgaben) werden den Schülerinnen und Schülern vier Aufgaben

Mehr

Prozessanalytik. quantos q&more Journal 01.11

Prozessanalytik. quantos q&more Journal 01.11 Prozessanalytik 30 quantos q&more Journal 01.11 Reinstes Wasser Pharmawasser online überwachen Dr. Klaus-Peter Mang, Mettler-Toledo GmbH Die Anforderungen an die Qualität von Wasser für pharmazeutische

Mehr

3. Hämoglobin-Screening bei Blutspendern Spezielle Fragestellung

3. Hämoglobin-Screening bei Blutspendern Spezielle Fragestellung 3. Hämoglobin-Screening bei Blutspendern 3.1. Spezielle Fragestellung Eine Messung der Hämoglobin-Konzentration ist als Tauglichkeitsuntersuchung vor jeder freiwilligen Blutspende vorgeschrieben. Bei Unterschreiten

Mehr

Schnuppertag bei der testo industrial services AG, Schweiz. Testo Industrial Services - Mehr Service, mehr Sicherheit.

Schnuppertag bei der testo industrial services AG, Schweiz. Testo Industrial Services - Mehr Service, mehr Sicherheit. Schnuppertag bei der testo industrial services AG, Schweiz Testo Industrial Services - Mehr Service, mehr Sicherheit. www.testotis.ch Kalibrierung Begriffe & Definitionen Internationales Wörterbuch der

Mehr

Testen von Hypothesen:

Testen von Hypothesen: Testen von Hypothesen: Ein Beispiel: Eine Firma produziert Reifen. In der Entwicklungsabteilung wurde ein neues Modell entwickelt, das wesentlich ruhiger läuft. Vor der Markteinführung muss aber auch noch

Mehr

Alligator Kieselit-Streichvlies. ALLIGATOR FARBWERKE GmbH Markstraße Enger. 5 Seiten

Alligator Kieselit-Streichvlies. ALLIGATOR FARBWERKE GmbH Markstraße Enger. 5 Seiten Prüfbericht 2008/128-4-Zweitschrift- Prüfauftrag Bestimmung der Wasserdampf-Diffusionsstromdichte, der Wasserdurchlässigkeitsrate und des organischen Anteils von Alligator Kieselit-Streichvlies Auftraggeber

Mehr

Installations-, Funktions- und Leistungsqualifizierung einer Thermoguard Installation

Installations-, Funktions- und Leistungsqualifizierung einer Thermoguard Installation Installations-, Funktions- und Leistungsqualifizierung einer Thermoguard Installation Thermoguard Qualifizierungen gemäss GMP Für den Betrieb von Thermoguard Hard- und Software in einer gesetzlich geregelten

Mehr

Übungsaufgaben zur HPLC für Biolaboranten

Übungsaufgaben zur HPLC für Biolaboranten Übungsaufgaben zur HPLC für Biolaboranten 1.1 Trennung von Paracetamol und HPLC Im LTC-Praktikum wurde in einer Kalibrierlösung Paracetamol und Coffein über eine HPLC getrennt. Bedingungen: β(cof) = 12,5

Mehr

Lineare Funktionen. Klasse 8 Aufgabenblatt für Lineare Funktionen Datum: Donnerstag,

Lineare Funktionen. Klasse 8 Aufgabenblatt für Lineare Funktionen Datum: Donnerstag, Lineare Funktionen Aufgabe 1: Welche der folgenden Abbildungen stellen eine Funktion dar? Welche Abbildungen stellen eine lineare Funktion dar? Ermittle für die linearen Funktionen eine Funktionsgleichung.

Mehr

Betriebserfahrung mit dem NH 4 -NO 3 Online Messgerät IQ Sensor Net der Fa. WTW GmbH auf der Kläranlage Mittleres Pustertal

Betriebserfahrung mit dem NH 4 -NO 3 Online Messgerät IQ Sensor Net der Fa. WTW GmbH auf der Kläranlage Mittleres Pustertal Bericht 2 Betriebserfahrung mit dem NH 4 -NO 3 Online Messgerät IQ Sensor Net der Fa. WTW GmbH auf der Kläranlage Mittleres Pustertal Verfasser: Datum: 18.01.07 Beilage: 1 Pflaurenz-Tobl 54 I-39030 St.

Mehr

V.2 Phasengleichgewichte

V.2 Phasengleichgewichte Physikalisch-Chemisches Praktikum II WS 02/03 Josef Riedl BCh Team 4/1 V.2 Phasengleichgewichte V.2.1 Gegenstand des Versuches Als Beispiel für ein Phasengleichgewicht im Einstoffsystem wird die Koexistenzkurve

Mehr

Uran im Trinkwasser Bedeutung und analytische Bestimmung

Uran im Trinkwasser Bedeutung und analytische Bestimmung Kundentag 2010 Uran im Trinkwasser Bedeutung und analytische Bestimmung 2 08.11.2010 Team Umweltanalytik Uran: An was denkt man zuerst? Atommülldeponie, Reaktorunfälle und Kernwaffentest?! In unser Trinkwasser

Mehr

Lehrskript Mathematik Q12 Analytische Geometrie

Lehrskript Mathematik Q12 Analytische Geometrie Lehrskript Mathematik Q1 Analytische Geometrie Repetitorium der analytischen Geometrie Eine Zusammenfassung der analytischen Geometrie an bayerischen Gymnasien von Markus Baur, StR Werdenfels-Gymnasium

Mehr

Versuchsbericht Grander Wasser: Oberflächenspannung / ph-wert / Leitfähigkeit

Versuchsbericht Grander Wasser: Oberflächenspannung / ph-wert / Leitfähigkeit Berne r Fachhochschu le Hochschule für Technik und In fo rma tik Burgdo r f Fachbereich Chem ie Versuchsbericht Grander Wasser: Oberflächenspannung / ph-wert / Leitfähigkeit Vergleich der Leitfähigkeit,

Mehr

Basis Cordes RK ist eine wirkstofffreie Basissalbe für die Rezepturkonzentrate

Basis Cordes RK ist eine wirkstofffreie Basissalbe für die Rezepturkonzentrate Prüfanweisung Nr. A00957-5 Seite 1 von 5 Basis Cordes RK ist eine wirkstofffreie Basissalbe für die Rezepturkonzentrate 1 Aussehen Fast weiß bis weiß 2 Geruch Praktisch geruchlos 3 Konsistenz Salbenartig

Mehr

Harmonische Schwingung Schraubenfedern in Parallel- und Reihenschaltung

Harmonische Schwingung Schraubenfedern in Parallel- und Reihenschaltung Harmonische Schwingung TEP Prinzip Für unterschiedliche Federn und Federkombinationen soll die Federkonstante D bestimmt werden. Für die verschiedenen experimentellen Versuchsaufbauten und die angehängten

Mehr

Schülerexperiment: Messen elektrischer Größen und Erstellen von Kennlinien

Schülerexperiment: Messen elektrischer Größen und Erstellen von Kennlinien Schülerexperiment: Messen elektrischer Größen und Erstellen von Kennlinien Stand: 26.08.2015 Jahrgangsstufen 7 Fach/Fächer Natur und Technik/ Schwerpunkt Physik Benötigtes Material Volt- und Amperemeter;

Mehr

Beispiel mit Hinweisen 1 1/3 Dreieck

Beispiel mit Hinweisen 1 1/3 Dreieck Beispiel mit Hinweisen 1 1/3 Dreieck Zeige für das Dreieck ABC [ A(5/5), B(29/15), C(5/15) ] die Richtigkeit von folgender Behauptung: Die drei Verbindungsstrecken der Eckpunkte mit den Berührungspunkten

Mehr

Analytische Schnellverfahren im Vorfeld der instrumentellen Laboranalytik

Analytische Schnellverfahren im Vorfeld der instrumentellen Laboranalytik Analytische Schnellverfahren im Vorfeld der instrumentellen Laboranalytik Screening: - Begriff wird verwendet, wenn Test unter statistischen Gesichtspunkten durchgeführt werden (z.b. großflächige Untersuchungen,

Mehr

Mathematischer Vorkurs Lösungen zum Übungsblatt 5

Mathematischer Vorkurs Lösungen zum Übungsblatt 5 Mathematischer Vorkurs Lösungen zum Übungsblatt 5 Prof. Dr. Norbert Pietralla/Sommersemester 2012 [email protected] Aufgabe 1: Berechnen Sie den Abstand d der Punkte P 1 und

Mehr

Photometrische Bestimmung von Phosphat in Nahrungsmitteln

Photometrische Bestimmung von Phosphat in Nahrungsmitteln Photometrische Bestimmung von Phosphat in Nahrungsmitteln Grundlagen Die photometrische Bestimmung erfolgt nach der DIN EN 1189, D11-1 beziehungsweise nach dem DVGW W 504- Verfahren Die Vorteile der Vanadat-

Mehr

Performance der Devisentermingeschäfte

Performance der Devisentermingeschäfte September 2016 NEWSLETTER der Devisentermingeschäfte Wir haben in einem früheren Newsletter gesehen, wie Devisentermingeschäfte (DTG) am besten gebucht werden sollten. Diese Verbuchung ist auch im Dokument

Mehr

BODENSCHUTZ ALEX-INFORMATIONSBLATT 10. Vorgehensweise bei der Bestimmung des Phenolgehaltes. ALEX-Informationsblatt 10/2011 Mainz, Mai 2011

BODENSCHUTZ ALEX-INFORMATIONSBLATT 10. Vorgehensweise bei der Bestimmung des Phenolgehaltes. ALEX-Informationsblatt 10/2011 Mainz, Mai 2011 BODENSCHUTZ ALEX-INFORMATIONSBLATT 10 Vorgehensweise bei der Bestimmung des Phenolgehaltes ALEX-Informationsblatt 10/2011 Mainz, Mai 2011 Hinweis: aktualisierte Fassung IMPRESSUM Herausgeber: Landesamt

Mehr

LK Lorentzkraft. Inhaltsverzeichnis. Moritz Stoll, Marcel Schmittfull (Gruppe 2) 25. April Einführung 2

LK Lorentzkraft. Inhaltsverzeichnis. Moritz Stoll, Marcel Schmittfull (Gruppe 2) 25. April Einführung 2 LK Lorentzkraft Blockpraktikum Frühjahr 2007 (Gruppe 2) 25. April 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 2 2 Theoretische Grundlagen 2 2.1 Magnetfeld dünner Leiter und Spulen......... 2 2.2 Lorentzkraft........................

Mehr