Futtergetreide: Vergleich verschiedener Getreidearten
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- Ursula Erika Hummel
- vor 8 Jahren
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1 Futtergetreide: Vergleich verschiedener Getreidearten Auf einem gemischtem Betrieb mit Ackerbau und Tierhaltung stellt sich häufig die Frage, ob es sich lohnt das Futtergetreide selber zu produzieren oder auf den Feldern doch lieber Brotgetreide anzubauen. Das Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg ging in einem Praxisversuch genau dieser Frage nach. Über drei Jahre wurde Futtergetreide und Brotweizen auf demselben Feld unter Extenso- und ÖLN-Bedingungen angebaut. Die Resultate zeigen, dass sich der Gerstenanbau je nach Standort finanziell sehr wohl loht und häufig die Fruchtfolge positiv auflockern. Unterschidliche Getreidearten im Vergleich Erträge von Weizen, Triticale und Wintergerste: Im Versuch wurden jeweils mehrere Gersten-, Triticale-, Futterweizen- und Brotweizensorten in Streifen angebaut. Die Gerste wurde Ende September gesät, die restlichen Getreidearten Mitte Oktober. Beim Pflanzenschutz und der Düngung wurden die Bedürfnisse der einzelnen Getreidearten berücksichtigt (Angaben zur Bewirtschaftung siehe Anhang). Die unterschiedlichen Getreidearten wurden jeweils unter ÖLN- und Extensobdingungen anbgebaut. Das Besondere an diesem Versuch ist, dass die unterschiedlichen Getreidearten alle im selben Feld angebaut wurde, sodass standortspeziefische Einflüsse auf ein Minimum reduziert wurden konnten. Am Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg in Gränichen ist das Ertragspotenial von Gerste erfahrungsgemäss hoch. Die Böden an der Liebegg sind sehr sandig und führen während der Sommertrockenheit häufig zu Wassermangel. Die Gerste wird in der Regel noch vor dieser Sommertrockenheit geerntet, wogegen sich Weizen oftmals noch mitten in der Kornausfüllungsphase befindet. Dies zeigten auch die Reslutate aus diesem Versuch. Unter ÖLN-Bedingungen wurde über zwei Jahre ein Gerstenertrag von 94.7 dt/ha erreicht. Der Ertrag von Brotweizen, Futterweizen und Triticale lag dagegen duchtlich tiefer, wobei der Brotweizenertrag der tiefste war. Unter Extensobedingungen waren die Ertragsunterschiede weniger gross, die Reihenfolge ist aber die gleiche Ertrag unterschiedlicher Gertreidearten an der Liebegg ÖLN Extenso ÖLN 16 Extenso 16 ÖLN 17 Extenso 17 Erträge (bei 14.5% Feuchtigkeit) unterschiedlicher Getreidearten in ÖLN- und Extenso-Anbau am Standort Liebegg. (Brotweizen: CH Claro, CH Camedo; Futtergetreide: Papageno, Sailor, Mulan, Bockris; Gerste: Tonic, Meridian, Hobbit, Wootan, Cassia; Triticale: Cosinus, Tarzan, Larossa, Trialdo)
2 Abb. 1: Im ÖLN-Anbau fallen Mehrkosten für Pflanzenschutz und Düngung an. Berechnung des kostenbereinigten Erlöses: Für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit wurde der Ertrag mit dem aktuellen Produzentrenpreis multipliziert (siehe Tabelle 1). Im Extensoanbau wurde zudem der Extensobeitrag von Fr..-/ha angerechnet. Im ÖLN-Anbau wurden die Mehrkosten von Fr. 41.-/ha abgezogen (siehe Tabelle 1). Mit dieser Berechnung wird der nötige Mehrertrag zwischen ÖLN und Extenso ersichtlich. Beim Brotweizen sind im ÖLN-Anbau 15.6 dt/ha Mehrertrag gegenüber dem Extensoanbau nötig, um denselben wirtschafltichen Erlös zu generieren. Wegen den tieferen Produzentenpreise sind es bei Futterweizen, Gerste und Triticale deutlich mehr, mählich 22.2 dt/ha bei der Futterweizen und 23.5 dt/ha bei Gerste und Triticale. Brotweizen Fungizid Mittelkosten 2 Überfahrten Halmverkürzer Mittelkosten 2 Überfahrten Maschinenkosten 2 Überfahrten Arbeitsaufwand 1.6 Std. à 28.- zusätzlicher N-Dünger kg N/ha Total Mehrkosten Extensobeitrag Mehrkosten inklusive Extensobeitrag Produzentenpreis Benötigter Mehrertrag ÖLN zu Extenso Fr./ha Fr./ha Fr./ha Fr./dt dt/ha Fr Futterweizen Fr Fr. Fr. Fr. Fr. 1. Fr.. Fr.. Fr. 45. Fr. 55. Gerste Fr Fr Triticale Berechnung des benötigen Mehrertrags im ÖLN-Anbau gegenüber dem Extensoanbau. Quelle; Mittelkosten: Zielsortiment, übrige Kosten: Deckungsbeitragskatalog 217, Agroscope. Fr. /ha Zuschlag oder Abzug des HLG an der Liebegg Fr. 5 Fr. -Fr. 5 -Fr. 1 -Fr. 15 -Fr. 2 -Fr. 25 Brotweizen Futterweizen Gerste ÖLN Extenso Durchschnittlicher Zuschlag und Abzug abhängig vom Hektolitergewicht (HLG) in Fr./ha am Standort Liebegg in den Jahren Für den wirtschaftlichen Vergleich zwischen den Getreidearten und Sorten wurde neben dem Erlös aus Produzentenpreis, dem Extensobeitrag und den Mehrkosten im ÖLN-Anbau auch noch die Zuschläge und Abzüge für das HLG eingerechnet. Daraus entstand der kostenbereinigte Erlös. Am Standort Liebegg hatte das HLG in den Jahren keinen grossen Einfluss auf den Erlös (Abb. 2). Im Brotweizen entstanden rund Fr. 2.- Abzüge pro Hektare, sowohl im ÖLN und Extenso. Beim Futterweizen entstanden kaum Abzüge. Bei der Gerste fiel ein deutlicher Unterschied zwischen ÖLN und Extenso auf, in Zahlen entspricht dies aber nur Fr /ha zwischen den beiden Verfahren. Bei der Berechnung des kostenbereinigten Erlöses wurden die Kosten für die Saat, die Unkrautbekämpfung und die Ernte nicht eingerechnet, da diese für alle Verfahren identisch sind. Weder die IP-Suissprämien noch ein Mehrpreis von rund 1% bei eigenverwendung von Gerste wurden in die Berechnung mit einbezogen.
3 Die Gerste lohnte sich am Standort Liebegg: An der Liebegg kann die Gerste im intensiven Anbau wirtschaftlich gesehen mit dem Brotweizen mithalten. Dies obwohl für Futtergetreide ein deutlich tieferer Produzentenpreis ausbezahlt wird als für Brotgetreide. Wird die Gerste ans Produzentenlager angerechnet, ist der Preis rund 1% höher. Bei einem Ertrag von 9 dt/ha sind das noch einmal über Fr..- /ha mehr Erlös. Diese wurden in der unteren Grafik nicht berücksichtigt wurden. Bei der Gerste hat sich der Extensoanbau nicht geloht, da die Ertragsunterschiede über dt/ha betrugen. Dass sich am Stanort Liebegg die Gerste unter ÖLN-Anbau meistens lohnt, zeigte auch schon der Gersten-Sorten- und Intensitätsvergleich, der schon viele Jahre durchgeführt wurde. Beim Brotweizen war der Extensoanbau etwas wirtschaftlicher als der ÖLN-Anbau. Würden noch die IP-Suisse Prämien dazugezählt werden, wäre der Erlös im Extensoanbau rund Fr. 2.-/ha höher als in der untenstehenden Grafik (IP-Suisse Prämie für CH Claro und CH Camedo liegt zwischen Fr. 4. und Fr. 5.-). An der Liebegg war der Ertragsunterschied zwischen Brotweizen und Futterweizen zu gering, sodass der Futterweizen wirtschafltich nicht mit dem Brotweizen mithalten konnte. Dasselbe gilt bei der Triticale. Der Ertragsunterschied zwischen ÖLN- und Extensoanbau lag sowohl im Futterweizen wie auch bei der Triticale bei rund 15 dt/ha. Dieser Ertragsunterschied war zu gering um den Extensobeitrag und die Mehrkosten abzudecken. Innerhalb der Getreidearten gibt es bezüglich Wirtschaftlichkeit deutliche unterschiede zwischen den Sorten. Diese sind weiterhinten im Versuchsbericht aufgeführt. Fr. 3'. Kostenbereinigter Erlös unterschiedlicher Getreidearten an der Liebegg kostenbereinigter Erlös dt/ha Fr. 3'. Fr. 2'. Fr. 2'. Fr. 1'. Fr. 1'. Fr.. ÖLN Extenso Fr.. Kostenbereinigter Erlös unterschiedlicher Getreidearten in ÖLN- und Extenso-Anbau am Standort Liebegg. (Produzentenpreis: Gerste und Triticale Fr. 34., Futtergetreide Fr. 36. und Brotgetreide Klasse Top Fr. 52.-, Zuschläge und Abzüge HLG gemäss Swissgranum, Extensobeitrag von Fr..-/ha, Mehrkosten für ÖLN-Anbau von Fr. 8.-/ha gemäss Maschinenkosten 217 und DB Katalog 217). Sortenunterschiede innerhalb der Getreidearten Ertrag unterschiedlicher Sorten Deutliche gelbe Flecken in den Streifen mit Tarzan (links hinter dem Baum) und CH Claro (in der Mitte des Fotos). Brotgetreide: CH Claro ist eine ertragreiche Sorte unter ÖLN-Bedingungen. Wegen ihrer hohen Gelbrostanfälligkeit ist sie im Extenso nicht zu empfehlen, da sie in Jahren mit hohem Gelbrostdruck hohe Ertragseinbussen verzeichnet. CH Camedo hat bessere Resistenzeigenschaften und eignet sich dadurch besser für den Extensoanbau. Futterweizen: Unter ÖLN Bedingungen lagen die Ertgäge von Papageno, Sailor und Mulan relativ nahe beieinander. Bockris fiel dagegen etwas ab. Auffallend sind die tiefen Erträge von Papageno unter Extensobedingungen. Im Jahr 216 war Papageno sehr stark mit Gelbrost befallen, wodurch ein Ertragsunterschied von 42 dt/ha entstand. Papageno ist deshalb nicht für den Extensoanbau geeignet.
4 Ertrag von Brotweizen- und Futterweizensorten an der Liebegg ÖLN Extenso ÖLN 16 Extenso 16 ÖLN 17 Extenso Brotweizen Futterweizen Brotweizen Claro Camedo Futterweizen Papageno Sailor Mulan Bockris Erträge (bei 14.5% Feuchtigkeit) von Brotweizen- und Futterweizensorten unter ÖLN- und Extenso-Anbau im Durchschnitt über die Jahre am Standort Liebegg. Schraffierte Säulen zeigen jeweils den Durchschnitt der verschiedenen Sorten innerhalb einer Getreideart Gerste: Im ÖLN-Anbau lag der Ertrag der Sorte Tonic am höchsten. Diese Sorte hat aber den Nachteil, dass ihr HLG unterdurchschnittlich ausfällt. Zudem ist sie wegen den geringen Resistenzeigenschaften nicht geeignet für den Extensoanbau. Dies zeigt sich bei Betrachtung der untenstehenden Grafik deutlich. Erstaunlich sind die hohen Erträge von Cassia. In der letzten Zeit wächts der Verdacht, dass die zweizeiligen Sorten in den Kleinparzellenversuche der Sortenprüfung benachteiligt werden. In Streifenversuche schliessen sie häufig besser ab. Triticale: Bei den Triticalesorten lag der Ertrag der Sorte Cosinus am höchsten, dies vor allem wegen dem Spitzenertrag von über 95 dt/ha im Jahr 217. Tarzan eignet sich vor allem für den ÖLN-Anbau und ist wegen der hohen Gelbrostanfälligkeit ungeeignet für den extensiven Anbau. Dies wurde im gelbrostgeprägten Jahr 216 besonders deutlich. Larossa hatte die besten Erträge im Extensoanbau. Ertrag von Gerste- und Triticalesorten an der Liebegg ÖLN Extenso ÖLN 16 Extenso 16 ÖLN 17 Extenso Gerste Triticale Gerste Tonic Meridian Hobbit Wootan Cassia Triticale Cosinus Tarzan Larossa Trialdo Erträge (bei 14.5% Feuchtigkeit) von Gerste- und Triticalesorten unter ÖLN- und Extenso-Anbau im Durchschnitt über die Jahre am Standort Liebegg. Schraffierte Säulen zeigen jeweils den Durchschnitt der verschiedenen Sorten innerhalb einer Getreideart.
5 Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Getreidearten und -sorten: Bei der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit einzelnen Sorten fällt auf, dass beim Borotweizen CH Claro unter ÖLN Bedingungen mehr Erlös abwirft als Camedo unter Extensobedingungen. Dies zeigt deutlich, dass beim Entscheid über Extensiven oder Intensiven Anbau die Sortenfrage entscheidend ist. Bei den Futterweizen- und Triticalesorten lohnte sich meistens der Extensoanbau. Einzig bei Papageno und Tarzan war der ÖLN-Anbau rentabler, was mit dem hohen Ertragsunterschied zu erklären ist. Im Gegensatz zu den anderen Getreidearten hat sich bei der Gerste der ÖLN-Anbau gelohnt. Bei allen Sorten wurde der nötige Mehrertrag erricht, um die Mehrkosten und den Extensobeitrag abzudecken. Bei den Triticalesorten war Cosinus die einzige Sorte, die im ÖLN-Anbau wirtschafltich mit den Futterweizensorten mithalten konnte. Den tiefsten wirtschafltichen Erlös erbrachte Trialdo. Fr. 3' Kostenbereinigter Erlös unterschiedlicher Getreidearten und -Sorten an der Liebegg Fr. 3' Fr. 2' Fr./ha Fr. 2' Fr. 1' Fr. 1' Fr. Fr. Claro Camedo Papageno Sailor Mulan Bockris Tonic Meridian Hobbit Wootan Cassia Cosinus Tarzan Larossa Trialdo Kostenbereinigter Erlös unterschiedlicher Getreidearten und -Sorten in ÖLN- und Extenso-Anbau am Standort Liebegg. (Produzentenpreis: Gerste und Triticale Fr. 34., Futtergetreide Fr. 36. und Brotgetreide Klasse Top Fr. 52.-, Zuschläge und Abzüge HLG gemäss Swissgranum, Extensobeitrag von Fr..-/ha, Mehrkosten für ÖLN-Anbau von Fr. 8.-/ha gemäss Maschinenkosten 217 und DB Katalog 217). Futtergetreide in der Fruchtfolge Eigenschaften von Gerste Gerste ist eine gute Alternative zu Weizen in einer getreidelastigen Fruchtfolge. Sie wird früher gesät und früher geerntet als Weizen und bricht somit die Arbeitsspitzen. Zudem ist Sie gegen Fusskrankheiten relativ tolerant und kann deshalb gut als letzte Getreideart in der Fruchtfolge angebaut werden. Dank der frühen Ernte eignet sich Gerste zudem sehr gut als Vorkultur vor Kunstwiesen. Durch die frühe Saat bedeckt sie im Herbst den Boden besser und ist damit weniger anfällig auf Erosion. Durch den Anbau von Gerste in der Schweiz wird der übersättigte Brotgetreidemarkt entlastet. Gerste bildet eine gute Abwechslung zum Weizen in einer getreidelastigen Fruchtfolge. Eigenschaften von Triticale Triticale hat unter den Futtergetreidearten die beste Stickstoffeffizienz. Sie produziert am meisten Körnerertrag pro kg eingesetztem Stickstoff. Ausserdem ist der Strohertrag mit Triticale am höchsten. So hat ein Strohertragsversuch des Forum Ackerbau von gezeigt, dass mit der Triticalesorte Tarzan mit 95 dt/ha Stroh fast doppelt so viel Stroh wie mit der kurzen Weizensorte Nara erzielt wurde (51 dt/ha). Mit der langstrohigen Sorte Arina gab es 76 dt/ha Stroh. Triticale ist krankheitstechnisch aber dem Weizen näher als die Gerste. Detaillierte Ergebnisse des Versuchs sind auf der Liebegger Webseite ersichtlich. Eigenschaften von Futterweizen Krankheitstechnisch eignet sich Futterweizen nicht so gut in Fruchtfolgen mit Brotweizen.
6 Zusammenarbeit mit dem BBZ Hohenrain (LU) Ein zweiter Versuchsstandort in Hohenrain: Das Berufsbildungszentrum Hohenrain führte den selben Versuch auch durch. Die Versuchsresultate von diesem Standort zeigen ein ähnliches Bild über die verschiedenen Getreidearten. Sortenspezifisch unterscheiden sich die Standorte etwas. In Hohenrain errichte die Futterweizensorte Sailor die besten Erträge und Bockris viel nicht so deutlich ab wie an der Liebegg. Bei den Gerstensorten sind die Unterschiede am grössten. Während an der Liebegg klar Tonic und Cassia am besten abschlossen im ÖLN-Anbau, waren es am Standort Hohenrain die Sorten Meridian und Hobbit. Im Extensoanbau gab es kaum Unterschiede zwischen den Sorten. Bei den Triticalesorten sind die Resultate identisch mit den Resultaten der Liebegg. 12 Ertrag unterschiedlicher Getreidearten und -Sorten in Hohenrain ÖLN Extenso ÖLN 16 Extenso 16 ÖLN 17 Extenso 17 Erträge (bei 14.5% Feuchtigkeit) unterschiedlicher Getreidearten und -Sorten unter ÖLN- und Extenso-Anbau im Durchschnitt über die Jahre am Standort Liebegg. Schraffierte Säulen zeigen jeweils den Durchschnitt der verschiedenen Sorten innerhalb einer Getreideart. Fr. 4' Kostenbereinigter Erlös unterschiedlicher Getreidearten und -Sorten in Hohenrain Fr. 3' Fr. 3' Fr. 2' Fr./ha Fr. 2' Fr. 1' Fr. 1' Fr. Fr. Claro Camedo Papageno Sailor Mulan Bockris Tonic Meridian Hobbit Wootan Cassia Cosinus Tarzan Larossa Trialdo Kostenbereinigter Erlös unterschiedlicher Getreidearten und -Sorten in ÖLN- und Extenso-Anbau am Standort Liebegg. (Produzentenpreis: Gerste und Triticale Fr. 34., Futtergetreide Fr. 36. und Brotgetreide Klasse Top Fr. 52.-, Zuschläge und Abzüge HLG gemäss Swissgranum, Extensobeitrag von Fr..-/ha, Mehrkosten für ÖLN-Anbau von Fr. 8.-/ha gemäss Maschinenkosten 217 und DB Katalog 217).
7 Versuchsanlage Liebegg: Versuchsziele: Agronomischer und betriebswirtschaftlicher Vergleich verschiedener Futter- und Brotgetreidesorten. Versuchsansteller: Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg Betrieb: Landwirtschaftsbetrieb Liebegg, HJ. Haller Verfahren: Streifenversuch mit 16 Sorten und 2 Intensitätsstufen Standort: Liebegg Gränichen: Parzelle Schule oben (216), Kirchenfeld (217) Bodenart: 216: stark lemiger Sand (11% Ton, 21% Schluff); Humus 4.5 %; ph 6.2; P: D,.6 / K: D.8 / Mg: D,.8 Vorkultur: 216: Mais / 217: Kartoffeln Bodenbearbeitung: Mulchen der Maisstorzen Saat: Gerste: Säkombination Bolliger 3 m / Säkombination T.Scherer Weizen/Triticale: Säkombination Bolliger 3 m / Säkombination T.Scherer Düngung: N-Gabe Datum Kultur ÖLN kg N/ha Extenso kg N/ha 1. Gabe Vegetationsbeginn Gabe Schossergabe Gabe Ährenschiebergabe Gerste (Mg-Ammonsalpeter) (Mg-Ammonsalpeter) Triticale (Mg-Ammonsalpeter) 25 (Mg-Ammonsalpeter) Futter/ Brotweizen (Mg-Ammonsalpeter) 25 (Mg-Ammonsalpeter) Gerste 55 (Ammonsalpeter) (Ammonsalpeter) Triticale 55 (Ammonsalpeter) 45 (Ammonsalpeter) Futter / Brotweizen (Ammonsalpeter) (Ammonsalpeter) Gerste 35 (Ammonsalpeter) (Ammonsalpeter) Triticale (Ammonsalpeter) (Ammonsalpeter) Futter / Brotweizen (Ammonsalpeter) 35 (Ammonsalpeter) Total: Gerste 1 11 Triticale 1 1 Futter/ Brotweizen 1 1 Halmverkürzung: Gerste / Moddus.7 l/ha (mit 1. Fungizid gemischt) / Cerone 1 l/ha (mit 2. Fungizid gemischt) Weizen, Triticale / CCC 1.5 l/ha (mit Herbizid gemischt) / Moddus.4 l/ha (mit Fungizid gemischt) Fungizid(e): Gerste / Input 1.25 l/ha / Aviator Xpro 1.25 l/ha Daconil 1.5 l/ha Weizen, Triticale Input 1.25 l/ha Capalo 2 l/ha / Adexar 2 l/ha Proline.8 l/ha Unkrautregulierung: Gerste / Concert SX 1 g/ha + Arelon 2.3 l/ha Weizen, Triticale Artist.8 l/ha Concert SX 1 g/ha + Arelon 2.3 l/ha + Hoestar II Insektizid: Weizen Audienz.1 l/ha Impressum Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg Liebegg Gränichen Autorin: Andrea Enggist
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