Newsletter Städtepartnerschaften
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- Elizabeth Waldfogel
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1 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/2016 Newsletter Städtepartnerschaften Gevelsberg von Sylvia Korte AUSGABE 3/2016 Liebe Freundinnen und Freunde der Städtepartnerschaften der Stadt Gevelsberg, das Jahr 2016 hat zum Endspurt angesetzt und so gibt es schon wieder viel aus den Partnerstädten der Stadt Gevelsberg zu berichten! Lesen Sie auf den nächsten Seiten aktuelle Artikel über Begegnungen mit den Partnerstädten Vendôme, Sprottau und Butera und lassen Sie sich durch die Fotogalerien treiben, um die Besuche noch einmal Revue passieren zu lassen. Etwas Besonderes erlebt? Der Newsletter dient als Plattform, eigene Berichte, Aufrufe oder Bilder unserer gemeinsamen oder auch privaten Begegnungen zu veröffentlichen und somit die Begeisterung für unsere Städtepartnerschaften zu teilen. Vielleicht haben Sie etwas Besonderes erlebt oder einen guten Besichtigungstipp für zukünftige Besuche in einer unserer Partnerstädte?! Zögern Sie nicht und beteiligen Sie sich aktiv an unserem Newsletter! Alle Newsletter-Ausgaben werden auf der Internetseite der Stadt Gevelsberg in der Rubrik Städtepartnerschaften veröffentlicht. Viel Vergnügen beim Lesen! Inhaltsverzeichnis 1. Städtepartnerschaft Vendôme - Gevelsberg 1.1. Besuch der Vendômer Grundschule La Cormegeaie in Gevelsberg 1.2. Vendômer Praktikanten bei der Fa. Denk Kunststofftechnik GmbH Ausschnitte aus dem Reisetagebuch des Vendômer Praktikanten Alban Morali 1.3. Offizielle Delegation aus Vendôme zu Gast in Gevelsberg Niederschrift Handels- und Unternehmensaustausch Vendôme-Gevelsberg Niederschrift Sitzung der Partnerschaftskommission Vendôme 2. Städtepartnerschaft Sprottau Gevelsberg 2.1. Feierlichkeiten zum 20. Jubiläum der Städtepartnerschaft in Sprottau 2.2. Auslandspraktikum in Sprottau 3. Städtepartnerschaft Butera Gevelsberg 3.1. Zu Besuch in Butera zum San Rocco-Fest 4. Gemeinsame Aktionen 4.1. Städtepartnerschaftstand auf dem Boulevard Gevelsberg 2016
2 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Städtepartnerschaft Vendôme - Gevelsberg 1.1. Besuch der Vendômer Grundschule La Cormegeaie in Gevelsberg von Anna Reimers, Westfalen Post v Gevelsberg. Excitation (dt. Aufregung) in der Mensa des Gymnasiums Gevelsberg: 26 französische Schülerinnen und Schüler sind aus Gevelsbergs Partnerstadt Vendôme angereist, um ihre Gevelsberger Freunde und Freundinnen zu besuchen. Kennengelernt haben sich die 10- bis 11-Jährigen über Briefe: Zuerst stellten sich die Schülerinnen und Schüler des Gevelsberger Gymnasiums den Vendômer Kindern vor, als Antwort erhielten sie ebenfalls Briefe, in denen sich die Schüler der Primarschule La Cormegeaie ihren zukünftigen Gastgebern vorstellten. Am vergangenen Montag betraten die Meisten der jungen Vendômer zum ersten Mal deutschen Boden und erfuhren das erste Mal Kontakte mit der deutschen Sprache im Alltag. Begrüßt wurden die Gäste nach dem anfangs regnerischen Wetter mit strahlendem Sonnenschein, der ihnen den ersten Tag in Gevelsberg versüßte. Gestern reisten die Gäste dann wieder ab. Anders bei diesem Schüleraustausch ist, dass die noch sehr jungen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Klassenkameraden in einer Jugendherberge übernachten und nicht, wie sonst üblich, bei ihren deutschen Gastgebern zu Hause. Demnach waren die Schüler très heureux (dt. sehr aufgeregt), als sie am vergangenen Dienstagvormittag endlich auf ihre Brieffreunde und Brieffreundinnen trafen. Verständigungsprobleme zwischen den Schülern gab es keine: Was nicht auf Deutsch oder Französisch klappte, wurde auf Englisch und manchmal auch mit Händen und Füßen erklärt. Die Rallye auf dem Schulgelände des Gymnasiums sorgte für viel Verständigung und ein freundschaftliches Miteinander zwischen den Schülerinnen und Schülern. Die Schüler des Gymnasiums und les élèves de l école La Cormegeaie ließen den einzigen gemeinsamen Tag während der Besuchszeit mit einem gemeinsamen Essen ausklingen, bei dem die Vendômer ihnen völlig neue Gerichte kennenlernten: Der griechische Gyros war dem Großteil unbekannt, dennoch trauten sich einige der Franzosen an dieses neue Gericht. Nachdem Bürgermeister Claus Jacobi seine Französischkenntnisse unter Beweis stellte und die Austauschschüler mit fließendem Französisch in Gevelsberg willkommen hieß, sangen alle Kinder gemeinsam Lieder wie Avenir von Chartstürmerin Louane, um die Stimmung aufzulockern.
3 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Städtepartnerschaft Vendôme - Gevelsberg 1.2. Vendômer Praktikanten bei der Denk Kunststoff GmbH von Anna Reimers (+Foto), Westfalen Post v Gevelsberg. Reisen, fremde Länder und Kulturen entdecken und auf neue Menschen treffen, reizt heutzutage viele Jugendliche. Um die jungen Menschen dabei zu unterstützen, bauen Organisationen, Städte und Schulen regelrecht Netzwerke auf. Auch die 43 Jahre währende Partnerschaft zwischen Gevelsberg und dem französischen Vendôme sorgt für Vernetzungen, die sich drei mutige Vendômer zunutze gemacht haben, um Deutschland zu entdecken und gleichzeitig ein paar berufliche Erfahrungen zu sammeln. Franzosen sprechen Deutsch: Alix Bonnier, Paul Masson und Alban Morali haben den Sommer über in Gevelsberg gearbeitet und gelebt. Zum Abschied versammelten sie sich gemeinsam mit ihren Gastfamilien, Praktikumsleitern und Bürgermeister Claus Jacobi im Rathaus, um über die vergangenen drei bis vier Wochen zu plaudern. Alix Bonnier nutzte das vierwöchige Auslandspraktikum als Vorbereitung auf ihr Tourismus- Studium im September in Paris: Ich bin gekommen, um mein Deutsch zu verbessern und weil ich die Sprache für mein Studium brauche. In der Tat sprechen Alix, Paul und Alban fast einwandfreies Deutsch. Bereits vor drei Jahren nahm Alix Bonnier an einem Austausch zwischen Gevelsberg und Vendôme teil und gab zu, dass es ihr immer wieder sehr viel Spaß mache in Deutschland zu sein. In der Sportalm assistierte die Französin den Sportleitern im Fitnessbereich. Paul Masson und Alban Morali knüpften den Kontakt zu ihrer Gastfamilie schon relativ früh: Sie lernten Luisa Grote vor zwei Jahren in Vendôme kennen, als sie selbst dort ihr Praktikum absolvierte. Die drei verstanden sich auf Anhieb super, wie Luisa Grote erzählt, und für sie war es gar keine Frage, ob die beiden Jungs bei ihr wohnen könnten. Wir hatten sehr viel Spaß, die Leute und die Kultur kennenzulernen, berichtete Alban Morali über seinen Aufenthalt in Deutschland. Er und auch sein Freund Paul Masson kommen gerne nochmal wieder. Doch nicht nur die Berufserfahrung und die deutsche Kultur lernten die Vendômer kennen. Mit zahlreichen Ausflügen durch ganz Nordrhein-Westfalen und sogar bis nach Holland war nicht nur die Arbeit, sondern auch die Freizeit hier in der Partnerstadt ein Spaßfaktor. Neben den Ausflügen war natürlich auch die Europameisterschaft 2016 ein Thema, gleichermaßen bei Praktikanten sowie Gastfamilien. Herr Ossenberg, einer der Gastgeber,
4 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ schaute das Länderspiel Deutschland gegen Frankreich gemeinsam mit Alban Morali und scherzte: Wir konnten während des Spiels nebeneinander auf dem Sofa sitzen, ohne uns zu treten. Aber nicht nur die Praktikanten und ihre Gastfamilien sind glücklich über die vergangenen Wochen, auch die Praktikumsleiter Peter Mügge von der Sportalm und Lars Denk von der Firma Kunststoff Technik Denk, wo Paul Masson und Alban Morali ihr dreiwöchiges Praktikum absolvierten, waren ausgesprochen froh über die Erfahrung mit den Schülern aus Vendôme: Wir haben sehr freundliche, höfliche und fleißige jungen Menschen kennengelernt, die jederzeit gerne wiederkommen können, sagt Lars Denk abschließend Ausschnitte aus dem Reisetagebuch des Vendômer Praktikanten Alban Morali von Alban Morali 6. Juli Das war mein erster Tag in der Firma Denk. Doris hat mich um 9 Uhr hingeführt. Später hat ein Mann eine Besichtigung von der Firma gemacht. Er erzählte mir, dass Denk Injektionsteile für Autos macht. Dann bin ich mit einem anderen Mann gegangen. Er hat mir gesagt, dass ich ein Spiel aus Stahl nach einem Plan in meinem Praktikum machen musste. Nach dem Essen haben wir mit einem Mann alle Werkzeuge gesucht, um das Spiel zu machen. Danach habe ich gelernt, wie man feilt. Um 15 Uhr habe ich die Firma verlassen, um zur Bushaltstelle zu gehen. Ich bin nach Gevelsbergs zurückgefahren und ich habe eine kleine Promenade in der Stadt gemacht. Zum Schluss bin ich nach Hause gegangen. 7. Juli Ich bin in die Firma gegangen und ich habe Luis getroffen. Luis ist ein Portugiese, der in der Schweiz gearbeitet hat, deshalb spricht er sehr gut Französisch. Ich war immer mit ihm. Er hat mir erzählt, wie die Injektionsmaschine funktioniert. Ich habe gesehen, wie er diese Injektion putzt. Ich habe auch gesehen, wie eine Form ist und wie man sie putzt. Wir haben viel mit Luis gesprochen (in Französisch war das besser, um den Betrieb zu verstehen). Wir haben über sein Leben in Portugal, in der Schweiz und in Deutschland gesprochen. Luis ist sehr nett und interessant. 8. Juli Heute war ich den ganzen Tag mit Luis. Ich habe ihn beobachtet, um zu lernen, wie man Formen zusammenbaut. Manchmal habe ich ihm geholfen, ich habe geschraubt. Ich bin um 17 Uhr zurückgegangen. 9. Juli Ich bin mit Doris in die Stadt gegangen. Ich habe den Markt von Gevelsberg gesehen. Dann sind wir zurückgekommen und haben gegessen. Es war danach Zeit, meinen Koffer einzupacken. Ich habe Dieter gedankt und ich habe mich von Dieter verabschiedet. Doris hat mich für 13 Uhr bis zum Bahnhof gefahren. Dort haben wir Luisa und ihre Großeltern getroffen. Ich habe Doris gedankt und ich habe mich von Doris verabschiedet. Dann sind wir zu Luisas Oma gefahren. Ich habe meine Sachen abgestellt. Wir sind zum Bahnhof wieder gefahren, um Paul (einen anderen Franzosen) abzuholen. Als alle bereit waren, sind wir in ein Geschäft gegangen, um Lebensmittel für die Woche einzukaufen. Am Abend haben wir mit Luisa, ihren Großeltern und ihrem Vater gegessen. 10. Juli Luisa, Paul und ich haben gefrühstückt. Dann sind wir mit dem Zug nach Wuppertal gefahren. Dort haben wir ein bisschen die Stadt besichtigt, ein Eis gegessen und wir sind mit der berühmten Schwebebahn gefahren. Es war sehr toll! Später sind wir zum Bahnhof gefahren und wir haben einen Bus genommen, um zu Luisas Mutter zu fahren. Wir haben sie getroffen und sind nach Hause zurückgegangen. Um 17 Uhr 30 haben wir mit den Großeltern, dem Vater und der Schwester von Luisa gegessen. Danach war das Fußballspiel Frankreich-Portugal. So sind wir in eine Bar in die Stadt gegangen und eine andere Französin (Alix) ist auch mitgekommen. Leider hat Frankreich verloren.
5 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Juli Paul und ich sind mit dem Bus in die Firma gefahren. Wir haben ein Spiel gemacht. Heute haben wir lange für die Konstruktionsspiele abgefeilt. Am Abend ist Luisa gekommen. 12. Juli Heute waren wir mit unserem Spiel weiter beschäftigt. Wir haben viele Löcher gebohrt. 13. Juli Fertig! Paul und ich haben das erste Spiel fertig. Jetzt müssen wir ein anderes machen. 14. Juli Das war ein besonderer Tag. Paul, ich und zwei Mitarbeiter sind nach Hagen gefahren. Hagen ist eine Stadt in der Nähe von Gevelsberg. Dort haben wir etwas eingekauft, um zu grillen. Dann haben wir in der Firma gegrillt. Alle Leute von der Firma sind gekommen, um zu essen. Paul und ich, wir haben uns um das Grillen gekümmert und haben den Leute die Würste verteilt. Ein cooler Tag. 15. Juli gab ein Rockfestival mit vielen Musikvereinen. Wir haben auch eine Promenade durch die Stadt gemacht. Zum Schluss sind wir zusammen zurückgefahren. 17. Juli Luisa, Paul und ich gingen in den Wald, um zu klettern, aber das Wetter war nicht gut. So haben wir nichts gemacht. Luisa ist zurückgekommen. Paul und ich sind am Nachmittag in die Stadt gegangen. Dann haben wir Computer gespielt. 18. Juli Paul und ich hatten das zweite Spiel fertig. Wir haben etwas Neues in der Firma begonnen. Das war ein Schlüsselanhänger. Dieser war sehr schwer und wir haben heute ihn noch nicht fertiggemacht. Dann zu Hause haben wir ein Sonnenbad genommen, weil das Wetter sehr gut war. 19. Juli Mit dem Schlüsselanhänger ging es gut weiter. Wir haben viel gesägt und gefeilt. Nach der Arbeit haben wir noch einmal ein Sonnenbad genommen. 20. Wir haben mit Paul das zweite Spiel gut begonnen. Wir haben die Figuren gemacht. 16. Juli Paul und ich sind um 9h 45 zum Bahnhof gegangen. Wir wurden von dort von Dennis (einem Mitarbeiter von der Firma) abgeholt. Danach sind wir nach Hagen gefahren. Mit anderen Leuten von der Firma haben wir ein Fußballspiel gemacht. Als das Fußballspiel fertig war, sind wir zu McDonald gefahren. Das war sehr lustig! Wir sind nach Hause zurückgekommen. Um 15 Uhr sind wir mit Luisa mit dem Bus in eine Nachbarstadt eine Stunde weit von Gevelsberg gefahren. Es Juli Wir sind zur Arbeit gefahren. Nach dem Arbeitstag haben wir Marc (einen französischen Freund) und eine deutsche Freundin getroffen. Wir haben ein Eis zusammen gegessen. Wir sind nach Hause gegangen. Am Abend haben wir gegessen.
6 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Juli Nach der Arbeit haben Marc und Luisa uns besucht. Marc hat mit uns gegessen. 22.Juli Paul und ich hatten unseren Schlüsselanhänger fertig. So hat der Meister gesagt, dass wir um 13Uhr nach Hause dürften. Wir haben Marc angerufen und er hat gesagt, dass wir zu ihm fahren können. Wir sind mit dem Zug nach Schwelm zu Marc gefahren. Dort sind wir ins Schwimmbad gegangen. Dann haben wir zusammen mit Marcs Familie gegrillt. Am Abend hat uns die Frau nach Hause gebracht. Sie ist so nett! 23. Juli Paul, Luisa, Marc und ich sind nach Köln mit dem Zug gefahren. Wir haben in Köln den ganzen Tag verbracht. Wir haben den Dom besucht. Dann haben wir Geschäfte besucht, um Geschenke für unsere Familie einzukaufen. Das war ein sehr teurer Tag, aber sehr cool. Bilanz Diese Reise hat mir sehr gut gefallen. Ich habe nette Leute getroffen. Ich habe viel Interessantes gemacht. Als Metallplatten habe ich diese gemacht: 24. Juli Wir sollten mit Luisa klettern. Aber da Luisa sehr müde war, ist sie nicht zu ihrer Oma gekommen. So sind Paul und ich zu Marc mit dem Zug gefahren. Wir sind in das Schwimmbad gegangen. Am Abend sind wir noch einmal mit dem Zug zurückgefahren. 25. Juli Letzter Tag in der Firma. Wir haben einem Mitarbeiter geholfen. Dann sind wir mit Herrn Denk, dem Meister von der Firma, ins Rathaus gefahren. Dort haben wir den Bürgermeister Herrn Claus Jacobi getroffen. Die drei Praktikanten mit ihren Gastfamilien wurden von ihm im Rathaus offiziell empfangen. Nach dem Empfang im Rathaus hat uns Marc besucht. Am Abend haben wir zum letzten Mal zusammen gegessen. Alles war super! Ich freue mich über dieses gelungene Praktikum.
7 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Städtepartnerschaft Vendôme - Gevelsberg 1.3. Offizielle Delegation aus Vendôme zu Gast in Gevelsberg von André Sicks (+Fotos) Vom bis zum besuchte eine offizielle Delegation aus Vendôme ihre deutsche Partnerstadt Gevelsberg. Mögliche wirtschaftliche Vernetzungen, eine Zusammenführung der Einzelhändler sowie erste Planungen hinsichtlich des in zwei Jahren anstehenden 45-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums waren die Hauptthemen, die das Programm der siebenköpfigen Delegation bestimmten. Austausch bleiben und wenn möglich, sich zu den großen Stadtfesten besuchen. Einen ebenso intensiven Austausch wünscht sich Madame Marty für die Unternehmerschaft. Daher wurde für Samstagvormittag die Besichtigung der Firma Denk Kunststoff Technik GmbH in Silschede durch die Stadt Gevelsberg organisiert. Das Gevelsberger Unternehmen hat sich mit rund 80 Mitarbeitern auf die Fertigung von technisch aufwendigen Massenteilen aus thermoplastischen Kunststoffen spezialisiert und verfügt über ein 30-jähriges Know-how an Spritzgießverarbeitung sowie der Konzeption und Anfertigung der zur Produktion erforder- Nach der Ankunft der Delegation an der Kornbrennerei im Dorf und kurzer Erfrischungspause fand ein reger Austausch zwischen den Vertretern des Einzelhandels statt. Frau Schumacher, Vorsitzende von Pro City, konnte interessante Anregungen aus Vendôme für die nächste Vorstandssitzung notieren. Im Gegenzug entdeckte Madame Corvaisier die Vorteile eines Citymanagers, der sich in engem Kontakt mit Händlern und Ladenbesitzern um einen gesunden Branchenmix in der Innenstadt kümmert. Die geringe Leerstandsquote beeindruckte die Vendômerin besonders. Die beiden Damen wollen nun im direkten
8 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ lichen Werkzeuge. Das Erfahrungspotential in Verbindung mit modernsten Arbeitsmitteln ermöglicht es dem Unternehmen, seine Kunden von der Produktidee über Prototypen- und Serienfertigung bis zum Serienauslauf optimal zu beraten und einen umfassenden und nicht alltäglichen Spezialistenservice zu bieten. Es sind fast ausschließlich namhafte Automobilzulieferer in z.b. Deutschland, China, Nordamerika oder Spanien, an die man Produkte liefert. Lars Denk, der gemeinsam mit seinem Bruder Falk das Unternehmen leitet, sieht es als early follower an, da man in der Lage sei, neue komplexe Prozesse schnell und effektiv zu adaptieren. Hinzu kommt, dass nachhaltiges Wirtschaften in der heutigen Zeit von großer Bedeutung ist. Die Firma Denk hat in diesem Sommer bereits zwei Praktikumsplätze für Vendômer Schüler zur Verfügung gestellt. Lars Denk ist begeistert von der Möglichkeit, jungen Menschen aus der Partnerstadt einen Einblick in sein Unternehmen zu bieten. Die Offenheit einer anderen Kultur gegenüber ist immer ein Gewinn für die Gesellschaft - getreu nach diesem Motto, findet auch das tägliche Arbeiten im Unternehmen selbst statt. Im Anschluss daran bummelten die französischen Gäste gemeinsam mit ihren Gastgebern über den Gevelsberger Wochenmarkt, statteten Juwelier Haarhaus in der Fußgängerzone einen Besuch ab, genossen im Eiscafé die herrliche Mittagssonne und tauchten wenig später dann noch in die literarische Welt der Buchhandlung Appelt ein. Am Nachmittag stand für alle im Ratssaal noch eine Partnerschaftskommissionssitzung auf der Tagesordnung, bei der es darum ging, Ideen und Vorschläge anlässlich des großen Jubiläums, welches in der Zeit vom 31. Mai bis 3. Juni 2018 stattfinden soll, zu erörtern. Direkt zu Beginn betonte die Präsidentin des französischen Partnerschaftskomitees, Anne Marie Lubineau, dass dieses Treffen von großer Notwendigkeit sei, um die freundschaftlichen Beziehungen beider Städte fortzusetzen. Denn nur das Handeln eines jeden einzelnen ließe ihrer Meinung nach solch eine Städtepartnerschaft auch zukünftig weiterhin Früchte tragen. Dies gelte sowohl für die ältere Generation, vor allem aber für die junge Menschen aus beiden Städten, damit diese sich besser kennen, verstehen und schätzen lernen. Wir müssen daher als dynamische Akteure unserer Städte handeln. Geplant ist unter anderem ein großes Stadtfest am Ennepebogen, bei dem es neben musikalischen und tänzerischen Einlagen auch einen Markt geben soll, auf dem sich französische Einzelhändler präsentieren können. Eine Kunstausstellung soll zudem zeigen, wie Gevelsberger und Vendômer Künstler zu einem gemeinsamen Thema ihr künstlerisches Schaffen zum Ausdruck bringen. Sportlich plane man ein Vier-Länder-Turnier sowie unterschiedliche Kinder- und Schulprojekte und ein Integrationsprojekt. Anne Marie Lubineau sah, mit Blick auf ihre zu Beginn der Sitzung gesagten Worte, die Musik und den Sport als sehr wichtige Programmpunkte an. Beides verbindet die Menschen, auch ohne die Sprache des jeweils anderen zu können oder zu verstehen. Wie letztendlich nun das offizielle Programm der Feierlichkeiten aussehen wird, zu denen auch Delegationen aus Butera und Szprotawa eingeladen sind, wird sich in den kommenden Monaten klären. Gleichwohl sprach Bürgermeister Claus Jacobi schon jetzt eine großzügige und herzliche Einladung an die Vendômerinnen und Vendômer aus: Er würde sich freuen, wenn zum Jubiläumsjahr 2018, genauso wie schon zum 35jährigen Jubiläum vor 10 Jahren, eine etwa 500 Gäste starke Delegation aus allen kulturellen und sozialen Bereichen der Stadt Vendôme an die Ennepe kommen würden, um das über Jahrzehnte gewachsene Miteinander ausgiebig feiern und genießen zu können. Schließlich verankere die traditionell große
9 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Begegnung so vieler Menschen in den Jubiläumsjahren die Freundschaft beider Städte in den Herzen und Köpfen der Menschen auf beiden Seiten. Bei der Stadtverwaltung Gevelsberg wird sich Frau Sylvia Korte in den kommenden Monaten verstärkt um die Organisation des 45-jährigen Jubiläums kümmern. Zusammen mit ihrer französischen Kollegin, Murielle Aouar, soll es ein Fest der Freude werden, ein Fest bei dem man sich wohlfühlt, damit auch weiterhin die Flaggen beider Städte im Sinne des europäischen Gedankens wehen, wie es Bürgermeister Claus Jacobi abschließend so treffend formulierte. Nach so viel Input durfte bei solch einem Besuch natürlich die Geselligkeit keinesfalls vernachlässigt werden. Daher zog es alle am Abend ins Stadion Stefansbachtal, wo der FSV Gevelsberg sein alljährliches Oktoberfest ausrichtete. Bei gutem Bier, stimmungsvoller Musik, original bayerischen Spezialitäten und einer ausgelassenen Partylaune mit Tanz und Gesang wurde bis spät in die Nacht hinein gefeiert. Getreu dem Motto des Münchner Originals: Oans, zwoa gsuffa! Eine mords Gaudi, die man so schnell nicht vergisst! Mit vielen neuen Eindrücken, Ideen und jeder Menge Informationen ging es am Sonntagmorgen dann auch schon wieder für Michèle Corvaisier, Murielle Aouar, Magali Marty, Anne Marie Lubineau, Bernhard Diry sowie Ingrid und Pierre Nassif zurück an den Loire, ins schöne Städtchen Vendôme.
10 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Städtepartnerschaft Vendôme - Gevelsberg 1.1 Niederschrift Handels- und Unternehmensaustausch Vendôme-Gevelsberg TOP 1: Begrüßung Bürgermeister Jacobi begrüßt alle Anwesenden und eröffnet die Sitzung zum Austausch des Einzelhandels und der Unternehmer aus Vendôme und Gevelsberg. Madame Corvaisier bedankt sich zunächst für die Einladung nach Gevelsberg und übergibt die offiziellen Gastgeschenke der Stadt Vendôme. Im Anschluss stellen sich die Anwesenden unter Nennung ihrer Namen und Funktionen vor. TOP 2: Präsentation ProCity Anhand einer PowerPoint Präsentation (s. Anhang) stellt Frau Schumacher, erste Vorsitzende ProCity Gevelsberg e.v., Aufbau, Konzept und die verschiedenen Projekte von ProCity Gevelsberg vor. ProCity Gevelsberg e.v. kümmert sich im Rahmen seiner Projekte um das Stadt- und Citymarketing der Stadt Gevelsberg. Dazu gehören insbesondere die Förderung und Stärkung der Innenstadt als zentraler Punkt des Gevelsberger Stadtlebens und geschehens. Daneben ist ProCity die wirtschaftliche Stärkung seiner Mitglieder ein besonderes Anliegen. Um das Alltagsgeschäft kümmert sich an zwei Tagen pro Woche ein Citymanager. Inhaltlich befasst sich dieser vornehmlich mit dem Abbau von Ladenleerstand bzw. der Ansiedlung von neuen, zum vorhandenen Branchenmix passenden Geschäften ( Branchenmanagement ), mit der Durchführung von Veranstaltungen und mit weiteren Maßnahmen der Innenstadt- und Einzelhandelsförderung. Hierzu gehört insbesondere auch die stetige Arbeit am Markenauftritt City Gevelsberg erfrischend anders!. Der Citymanager kümmert sich als selbstständiger Dienstleister fachmännisch um die Geschicke der Gevelsberger Innenstadt und steht an diesen Tagen im Rahmen offener Sprechstunden jeweils für zwei Stunden für persönliche Gespräche zur Verfügung.
11 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Finanziert wird die Arbeit des Vereins durch Mitgliedsbeiträge, die Erhebung von Sonderumlagen (Weihnachtsbeleuchtung) und Nutzungsgebühren (Veranstaltungen) sowie die Unterstützung der Kooperationspartner AVU, Sparkasse Gevelsberg und Stadt Gevelsberg. ProCity bemüht sich aktiv darum, die Gevelsberger Innenstadt attraktiv und besuchenswert zu gestalten. Dazu gehören die nachfolgend aufgeführten Veranstaltungen bzw. Maßnahmen (Quelle: Boulevard Gevelsberg Branchenmanagement Citymanagement Erlebnishandel Geschenk-Gutschein Gevelsberger Frühling Gevelsberger Martinsmarkt City Gevelsberg - erfrischend anders Mondscheinbummel Weihnachtsbeleuchtung TOP 3: Präsentation Fédération de Commerce Vendômois Madame Aouar, Mitarbeiterin der Stadtverwaltung Vendôme für lokale und internationale Beziehungen, stellt anhand einer weiteren PowerPoint Präsentation (s. Anhang) die Arbeit der Fédération de Commerce Vendômois (Vendômer Handelsverband) vor. Dabei wird deutlich, dass die F.C.V. eine ähnliche Struktur wie ProCity e.v. aufweist und ebenfalls durch verschiedene Projekte und gemeinsame Aktionen der Händler versucht, die Innenstadt von Vendôme zu beleben. Unterschiede ergeben sich u.a. im Aufbau der F.C.V.: Die Organisation verfügt ebenfalls über eine Angestellte, der allerdings nicht eine solche strategische Funktion wie dem Citymanager von ProCity zu kommt. Zudem weist die Innenstadt von Vendôme eine andere Struktur als die Gevelsberger Innenstadt auf: In Vendôme liegt die Leerstandsquote wesentlich höher als in Gevelsberg, da viele große, am Stadtrand gelegene Handelsketten die Kaufkraft aus der Innenstadt abziehen. Diesem Problem wurde versucht durch eine 18-monatige dauernde bauliche Umgestaltung der Innenstadt entgegenzuwirken. Die F.C.V. bietet wie ProCity Gevelsberg Gutscheine (chèques cadeaux) an, die bei 59 Händlern in der Innenstadt eingelöst werden können und größtenteils (zu 85%) von Unternehmen als Weihnachtsgeschenk für ihre Angestellten gekauft werden. Daneben kann der Vendômer Schlüssel (Clé Vendômoise) bei rund 50 Händlern eingesetzt werden. Dabei handelt sich um eine Treuekarte, mit der die Kunden beim Einkauf Punkte sammeln und bei Punkteeinsatz einen Rabatt erhalten. Dazu erhalten die aktuell Besitzer des Vendômer Schlüssel im Frühling eine mit weiteren Rabattcoupons und bekommen im Herbst ein Gutscheinheft mit 30 Gutscheinen per Post zugeschickt. Zudem kann in der Weihnachtszeit bei Einkäufen die doppelte Punkteanzahl gesammelt werden. Die Kunden können auch mobil auf ihrem Smartphone per App auf die Angebote zugreifen. Seit neuestem wurde den angeschlossenen Händlern ein Wimpel zur Verfügung gestellt, der die Kunden bereits vor dem Geschäft daraufhin weist, dass der Vendômer Schlüssel und/oder Gutscheine angenommen werden.
12 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Die F.C.V. veranstaltet zudem zahlreiche Aktionen im Laufe eines Jahres: Nuit des Soldes - Nacht der Schnäppchen Braderie - Straßenverkauf Concours de vitrine - Schaufensterwettbewerb Téléthon - Spendenmarathon Abbaye on Ice - Eislaufbahn vor der Abtei Der Schaufensterwettbewerb Concours de vitrine wird im Rahmen der Woche der Industrie durchgeführt und bietet den Vendômer Unternehmern ein Schaufenster in den Ladenlokalen der Innenstadt. Dort können sie sich durch eine Auslage in den Schaufenstern bzw. durch einen kleinen Stand im Ladenlokal den Kunden vorstellen und für ihr Unternehmen werben. Beim letzten Schaufensterwettbewerb waren 30 Händler beteiligt. Der Spendenmarathon Téléthon findet an jedem ersten Dezemberwochenende (2. und 3. Dezember 2016) in Frankreich statt und erreicht durch Fernsehübertragungen über 13 Millionen Zuschauer auf der ganzen Welt. Die dabei eingesammelten Spenden werden zum Kampf gegen Muskelkrankheiten wie der Spinalen Muskelatrophie eingesetzt. In ganz Frankreich finden insgesamt Veranstaltungen statt, die 30 Stunden lang im französischen Fernsehen übertragen werden. In diesem Jahr wird der dreißigste Geburtstag des Téléthons gefeiert. Die Stadt Vendôme ist mit 99 anderen französischen Städten im September mit der Plakette Ville 30ème Téléthon ausgezeichnet worden und darf damit während des Veranstaltungswochenendes an einer besonderen Challenge teilnehmen. Vendômer Vereine, Verbände und die Stadt Vendôme müssen an diesen zwei Tagen mehrere Herausforderungen gemeinsam bewältigen: Die erste Herausforderung begann bereits am 3. September mit der Aufgabe, dass die Einzelhändler in Vendôme insgesamt LEDs bis zum Veranstaltungswochenende im Dezember verkaufen müssen (2,50 /Stück), die dann im Ronsard Park den mit riesigen Buchstaben geschriebenen Schriftzug "Vendôme 30ème Téléthon " erleuchten. Die zweite Herausforderung heißt 30 Stunden Animationen NON-STOP - über die Grenzen hinaus! Für Vendôme bedeutet das, dass in der Zeit von Freitag, 2. Dezember, 17 Uhr bis Samstag, 3. Dezember, um Mitternacht, ständig jemand auf der Schlittschuhbahn vor der Abtei auf dem Eis sein muss. Als dritte Herausforderung wird ein Rennen zwischen den drei Städten Vendôme, Romorantin und Mer aus der Region Loir-et-Cher ausgetragen, bei dem ein Parcours von alten Autos und Fahrrädern absolviert werden muss. Madame Corvaisier lädt Gevelsberger Händler ein, am Veranstaltungswochenende in Vendôme dabei zu sein und im Vorfeld beim Verkauf der LEDs zu helfen. Von Anfang Dezember 2016 bis Anfang Januar wird bereits zum dritten Mal die Abbaye on Ice in Vendôme stattfinden. Dabei handelt es sich um eine große Eislaufbahn, die vor der Abtei aufgebaut und u.a. durch Sponsorengelder finanziert wird. Daneben gibt es zahlreiche Begleitveranstaltungen wie einen kleinen Weihnachtsmarkt am Rande der Eislaufbahn, bei dem warme Getränke und besondere Speisen erstanden werden können. Im letzten Jahr hatte das comité de jumelage Gevelsberg um Anne Marie Lubineau und Ingrid Nassif einen Stand, an dem sie u.a. deutschen Weihnachtsschmuck verkauften. TOP 4: Präsentation Cercle des entreprises du Vendômois Madame Marty stellt im Anschluss den Cercle des entreprises du Vendômois (C.E.V.), den Kreis Vendômer Unternehmen vor, der aus 50 Unternehmen und Start- Ups besteht. Der Unternehmerkreis hat das Ziel, die vielfältigen Fähigkeiten, Fachkenntnisse, Erfahrungen und Netzwerke seiner Mitglieder zu bündeln, um damit den wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft gemeinschaftlich zu begegnen. Es handelt sich um ein nicht-politisches Netzwerk, das aktiv zur Entwicklung der Region Vendômoise beitragen möchte. In Zusammenarbeit mit den Verwaltungen der Region und anderer Einrichtungen werden Maßnahmen erarbeitet und Partnerschaften begründet. Ein Projekt ist zum Beispiel
13 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ die Entwicklung der Marke V, die der Region Vendômoise ein Gesicht gibt und als Marketingstrategie eingesetzt wird. Madame führt den dazugehörigen Imagefilm vor. Fazit: Während des Expertenaustausches hat sich gezeigt, dass die Einzelhandelsverbünde beider Städte trotz unterschiedlicher Ausgangslagen mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen haben und hierzu teils unterschiedliche Lösungsansätze gefunden haben. Es wird beschlossen, diesen Einzelhandelsaustausch fortzusetzen und auch gemeinsame Aktionen zu veranstalten. Denkbar wäre zum Beispiel ein Händleraustausch, bei dem Gevelsberger Händler zu besonderen Veranstaltungen nach Vendôme fahren und dort ihre Waren anbieten (u.a. Grünkohlverkauf auf dem Weihnachtsmarkt im Rahmen der Abbaye on ice). Im Gegenzug könnten Vendômer Händler ihre Waren auf den Gevelsberger Stadtfesten wie dem Boulevard Gevelsberg anbieten. Ende der Sitzung: 20:00 Uhr
14 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Städtepartnerschaft Vendôme - Gevelsberg Niederschrift Sitzung der Partnerschaftskommission Vendôme TOP 1: Begrüßung Bürgermeister Claus J a c o b i begrüßt alle Anwesenden und eröffnet die Sitzung der Partnerschaftskommission mit der Vorstellung der Vendômer Delegation. vor, die bis zu diesem Zeitpunkt zu den Vorbereitungen der Feierlichkeiten rund um das 45-jährige Partnerschaftsjubiläum zwischen Gevelsberg und Vendôme im Jahr 2018 bestehen: Anmerkung außerhalb des Protokolls: TOP 2: Rückblick auf den Besuch in Gevelsberg 2014 Die letzte Sitzung der Partnerschaftskommission, in der eine Delegation aus Vendôme zu gegen war, fand im Oktober 2014 in Gevelsberg statt. Es folgt ein Fotorückblick über das Besuchswochenende, an dem der Vendômer Bürgermeister Pascal B r i n d e a u das erste Mal offiziell nach Gevelsberg reiste. TOP 3: Vorbereitung des 45-jährigen Jubiläums Gevelsberg und Vendôme 2018 Anhand einer Powerpoint Präsentation stellt Sylvia K o r t e die bisherigen Ideen und Rahmenbedingungen seitens der Stadtverwaltung Gevelsberg Entgegen der Mitteilung, das Jubiläum am Pfingstwochenende 2018 in Gevelsberg zu feiern, wurde nun beschlossen, die Feierlichkeiten auf den 31. Mai bis 3. Juni 2018 (Fronleichnam) zu verlegen. Grund hierfür sind die 2018 in NRW stattfindenden Pfingstferien, wodurch zu befürchten ist, dass nicht genügend Gastfamilien zur Verfügung stehen und Schulprojekte nicht durchgeführt werden könnten. Die Ankunft der Vendômer Delegation soll am 31. Mai gegen 14 Uhr und die Abfahrt am 3. Juni gegen 11 Uhr erfolgen. Bürgermeister Claus J a c o b i schlägt vor, dass insgesamt bis zu 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Vendôme zu den Feierlichkeiten nach Gevelsberg mitanreisen können. Michèle C o r v a i s i e r bedankt sich für die Einladung der Vendômer Bürgerinnen und Bürger und wird die vorgenannten Rahmenbedingungen nach ihrer Rückkehr nach Vendôme mit Bürgermeister Pascal B r i n d e a u besprechen. Abhängig von den Beiträgen Vendômer Gruppen und des zur Verfügung stehenden Budgets, soll die endgültige Teilnehmerzahl 2017 präzisiert werden.
15 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Während der Feierlichkeiten wird am Ennepebogen eine Zeltstadt für Marktstände und ein buntes Bühnenprogramm errichtet. Hier könnten Vendômer Händler ihre kulinarischen Spezialitäten präsentieren, denkbar wären daneben auch Informationsstände Vendômer Unternehmer. Patricia R i e s n e r regt an, einen Informationsstand der Stadt Gevelsberg in Zusammenarbeit mit den Gevelsberger Schulen einzurichten, an dem Jugendliche aus allen Partnerstädten sich über Praktikumsmöglichkeiten informieren können. Michèle C o r v a i s i e r möchte gerne ein sogenanntes Vier-Hände-Dinner organisieren, bei dem jeweils ein Gevelsberger und Vendômer Küchenchef ein bestimmtes Menü für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf deutscher bzw. französischer Art zubereiten. Daneben werden in der gesamten Innenstadt (z.b. in leerstehenden Ladenlokalen oder Schaufenstern) verschiedene Kunstausstellungen gezeigt, die jeweils von Künstlergruppen bestückt werden, die in beiden Partnerstädten bestehen. Als Vorschläge werden Beiträge der Gevelsberger und Vendômer Künstler zu einem gemeinsamen Thema, der Briefmarkenfreunde Gevelsberg sowie der Modellbauer aus Vendôme vorgeschlagen. Anne Marie L u b i n e a u bringt die Idee vor, dass der Vendômer Fotoclub um Patrick Violette eine große Fotoausstellung zur Gevelsberger und Vendômer Partnerschaft organisieren könnte, wenn ein entsprechend dimensionierter Raum zur Verfügung gestellt werden kann. Die Kontaktaufnahme der Künstlergruppen soll nun angestoßen werden. Um Kinder und Jugendliche aktiv in die Feierlichkeiten miteinzubinden, sollen verschiedene Kinder-und Schulprojekte im künstlerischen Bereich organisiert werden. Dabei soll der Schwerpunkt auf Integrationsprojekten liegen, z.b. unter Beteiligung der AWO und des Ennepe-Ruhr-Kreises (Internationaler Protesttag Anfang Mai). Murielle A o u a r schlägt vor, ein Graffiti-Projekt zu organisieren. Ein solches Projekt war 2012 zum 40- jährigen Jubiläum in Vendôme erfolgreich durchgeführt worden. Daneben wären auch Projekte denkbar, die vor allem ohne eine gemeinsame Sprache möglich sind, z.b. ein gemeinsamer Angelnachmittag. Die Stadtverwaltung wird hierzu einen Angelverein aus Gevelsberg/ der Region ansprechen. Nach Möglichkeit sollen vor allem Kinder und Jugendliche aus Vendôme zum Jubiläum anreisen, die bisher noch nicht in Gevelsberg waren. Auf der musikalischen Seite sind Gemeinschaftskonzerte des Städtischen Musikvereins Gevelsberg und der Harmonie Municipal aus Vendôme sowie verschiedener Chöre und der Musikschulen geplant. Michael I b i n g berichtet in diesem Zusammenhang von der kurz vorher von der Harmonie Municipal ausgesprochenen Einladung an den städtischen Musikverein, für ein Gemeinschaftskonzert über Himmelfahrt 2017 nach Vendôme anzureisen. Denkbar wäre die Teilnahme einer offiziellen Delegation der Stadtverwaltung Gevelsberg, um das Jubiläum 2018 vertieft zu planen. Klaus S o l m e c k e regt außerdem an, einen neuen Versuch eines gemeinsamen Musicals der beiden Musikschulen anzustrengen.
16 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Zudem sollen Tanzdarbietungen von der Vendômer Folkloregruppe La Gouline und Gevelsberger Kindertanzgruppen die Feierlichkeiten bereichern. Patricia R i e s n e r schlägt vor, die Jugendgruppe aus Butera einzuladen, die bei den offiziellen Besuchen in Butera in Trachten traditionelle Tänze vorführt. Eckard H u b o kann sich zudem vorstellen, dass der asiatische Kampfsportverein seinen Löwentanz aufführt. Anmerkung außerhalb des Protokolls: Sarah Tiranno, Tanzschule Balsano, wird mit einer Kinder- und Jugendgruppe Jazz- bzw. Ballettauftritte vorbereiten (Dauer ca Min.). Die Begegnungen der Jugendlichen aus den beiden Partnerstädten Gevelsberg und Vendôme, aber auch aus Sprottau und Butera, werden vor allem durch die Durchführung eines Vier-Länder-Sportturniers geprägt sein. Als Sportarten kommen dabei Leichtathletik, Beach-/ Volleyball, Fußball, Handball, Basketball, Schwimmen sowie Boxen infrage. Klaus S o l m e c k e schlägt vor, einige Profisportler aus den Partnerstädten zu einer Teilnahme einzuladen. Infrage kommen aus Gevelsberg Alexandra Popp und Lukas Klostermann (Fußball) sowie Sportler aus Vendôme, die bei den diesjährigen Paralympics Medaillen gewannen. Daneben soll in Gevelsberg ein Flüchtling aus Afghanistan angesprochen werden, der in diesem Jahr an der Europameisterschaft im Boxsport teilgenommen hat. Ulrich Hoppe setzt sich für ein Bouleturnier auf der Sparkassenterasse ein und bietet an, das Turnier mit anderen Mitstreitern zu organisieren. Sonstiges: Michael I b i n g schlägt vor, alle an den Feierlichkeiten beteiligten Gruppen in ihren jeweiligen Trachten, Sportsachen etc. mit passenden Schildern zur Eröffnung des Jubiläums am Ennepebogen in einer Parade einzuziehen zu lassen. Ulrich H o p p e stellt die Idee vor, Minisprachkurse auf Deutsch und Französisch anzubieten, um noch mehr Bürgerinnen und Bürger für die Partnerschaftsarbeit zu begeistern. Bürgermeister Claus J a c o b i schlägt vor, beim nächsten Treffen die endgültigen Programmpunkte festzulegen. Ende der Sitzung: 17:15 Uhr 31. MAI BIS 3. JUNI 2018 STÄDTEPARTNERSCHAFTSJUBILÄUM VENDÔME-GEVELSBERG Murielle A o u a r berichtet von einem Vendômer Skater-/ Rollschuhverein, der an manchen Sonntagen einen Skatetag organisiert, bei dem einige Straßen gesperrt werden und Musik gespielt wird. Familien können an diesen Tagen dort ungestört skaten, Fahrradfahrern etc. Ein solches Event wäre beim Jubiläum auch in Gevelsberg denkbar.
17 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Städtepartnerschaft Sprottau - Gevelsberg 2.1. Feierlichkeiten zum 20. Jubiläum der Städtepartnerschaft in Sprottau Im Jahr 1996 wurde die Städtepartnerschaft zwischen Sprottau und Gevelsberg feierlich besiegelt. Zum 20- jährigen Jubiläum reiste nun eine 100- köpfige Delegation aus Gevelsberg in ihre polnische Partnerstadt, um vom 17. bis 19. Juni 2016 das Jubiläum mit einem großen Stadtfest rauschend zu feiern. Mit drei Reisebussen ging es mitten in der Nacht des 17. Juni für die Gevelsberger Richtung Polen. Mit dabei waren neben den Mitgliedern der Partnerschaftskommission Sprottau auch die B-Jugendmannschaft des FC Gevelsberg-Vogelsang, der städtische Musikverein, die Briefmarkenfreunde Gevelsberg und der griechisch- deutsche Kulturverein sowie Abordnungen der Gevelsberger Musikschule und Feuerwehr. Nach einigen Stunden Fahrt wurde die Gevelsberger Delegation herzlich vom Sprottauer Bürgermeister Jozef Rubacha im dortigen Rathaus begrüßt. Nach einer kurzen Pause ging es für die Besucher aus Gevelsberg zu den Sprottauer Wiesen, auf denen eine weitläufige Zeltstadt mit einer kleinen Kirmes und großer Bühne aufgebaut waren. Dort eröffnete Bürgermeister Rubacha feierlich die Festtage zum Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Gevelsberg und Sprottau, während sich die Gäste aus Deutschland an regionalen Spezialitäten probierten. Der Abend klang mit einer deutsch-polnischen Party aus, die von der Band Evakuierung musikalisch begleitet wurde. Verleihung einer Ehrenmedaille Der nächste Tag begann mit einer feierlichen Sitzung des Sprottauer Stadtrates im Rathaus, die von einer Ausstellung der Briefmarkenfreunde Gevelsberg zur 20 jährigen Partnerschaft umrahmt wurde. Für sein großes Engagement rund um die Städtepartnerschaft zwischen Gevelsberg und Sprottau erhielt Altbürgermeister Klaus Solmecke die Ehrenmedaille der Stadt Sprottau. Nach dem offiziellen Festakt ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter in das Jugendhaus Sprottaus, wo eine beeindruckend große Jubiläumstorte angeschnitten und probiert werden durfte. Dort konnte zudem eine Fotoausstellung über die letzten 20 Jahre der Gevelsberger und Sprottauer Zusammenarbeit
18 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ besucht werden. Am Nachmittag ging das Festprogramm mit einem Fußballturnier zwischen dem FC Gevelsberg- Vogelsang und einem Sprottauer Fußballverein sportlich weiter. Im Anschluss zog ein Trachtenumzug durch die Innenstadt Sprottaus, an dem die Abordnung der Feuerwehr und der griechisch-deutsche Kulturverein teilnahmen, der zudem eine Kostprobe seines tänzerischen Könnens auf dem Rathausvorplatz zum Besten gab. brach die Sonne aus den Wolken heraus und bescherte eine sommerliche Kulisse. Passend dazu wurde im Anschluss die deutsch-polnische Gedenkbank eingeweiht, die von nun an stets an die gemeinsame Partnerschaft zwischen Gevelsberg und Sprottau erinnern wird. Abwechslungsreiches Bühnenprogramm Auf der großen Bühne der Sprottauer Wiesen folgte am frühen Abend ein Gemeinschaftskonzert der Sprottauer und Gevelsberger Musikschule, bevor die polnische Helene Fischer, Natalia Schroeder, den Besuchern richtig einheizte. Auf der Festmeile informierte der Gevelsberg Stand, der von der Partnerschaftskommission Sprottau betreut wurde, die Besucher des Festes über die deutsche Partnerstadt und versorgte nicht nur die Kinder mit leckerem selbstgemachten Popcorn. Einweihung einer deutsch-polnischen Gedenkbank Nachdem alle Besucherinnen und Besucher aus Deutschland mit prallgefüllten Proviantpaketen ausgestattet waren, ging es nach einem herzlichen Abschied auch schon wieder mit dem Reisebus zurück nach Gevelsberg. Wir bedanken uns für ein großartiges und toll organisiertes Fest zum 20 jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Gevelsberg und Sprottau auf die nächsten 20 Jahre wunderbarer Freundschaft! Der letzte Tag der Feierlichkeiten im polnischen Sprottau begann mit Konzerten des Sprottauer Orchesters und des Gevelsberger Musikvereines auf dem Rathausvorplatz. Pünktlich zum Erklingen der Musik
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23 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Städtepartnerschaft Butera - Gevelsberg 3.1. Zu Besuch in Butera zum San Rocco- Fest Mitte August haben über 70 Gevelsbergerinnen und Gevelsberger ihre Koffer gepackt, um mit den befreundeten Bürgerinnen und Bürgern der italienischen Partnerstadt Butera das traditionelle Patronatsfest San Rocco zu feiern. Los ging es für die Reisegruppe am frühen Morgen des 13. August 2016, zunächst mit dem Reisebus zum Düsseldorfer Flughafen und von dort aus mit dem Flugzeug nach Catania auf Sizilien. In Butera angekommen, wurden die Gäste aus Gevelsberg im Bürgerhaus vom buteresischen Bürgermeister Luigi Casisi herzlich begrüßt und durften sich mit herrlichen regionalen Köstlichkeiten stärken, bevor die Den nächsten Tag verbrachte die Gevelsberger Delegation an einem nahegelegenen Strand, bei dem einige Mitgereiste bereits die erste unangenehme Bekanntschaft mit der sizilianischen Sonne machten. Mit dabei waren auch einige Gevelsberger Pfadfinder, die bereits seit mehreren Tagen in einem Landhaus in der Nähe Buteras ihre Sommerfreizeit verbrachten und sich freuten, die italienische Partnerstadt kennenzulernen. Aufteilung auf die Gastfamilien und das Hotel begann. Am Abend klang der erste Tag bei einem Konzert auf der Piazza Dante, dem zentralen Platz in Butera, gemütlich aus.
24 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Nachdem sich alle am Nachmittag an die Temperaturen im sonnigen Butera gewöhnt hatten, ging es am Abend wieder an den Strand, um an einem großen O- pen-air-festival teilzunehmen. Laufe der Prozession, an der sich auch die Gevelsberger Delegation und die Pfadfinder beteiligten, wurden immer wieder Zwischenhalte eingebaut, um Kinder und Erwachsende zu segnen und Gebete zu sprechen. Im Anschluss an die heilige Messe fand auf der zentralen Piazza Dante das sogenannte Enten-Schlangen- Spiel statt, bei dem eine alte sizilianische Legende nachgestellt und Süßigkeiten an die Kinder verteilt wurden. Während der gesamten Feiertage wurde zudem in den Innenstadtstraßen Buteras ein großer Markt veranstaltet, auf dem die Gevelsberger das ein oder andere Souvenir ergattern konnten. Am Montag, 15. August, pünktlich zum Beginn der Feierlichkeiten um das Patronatsfest San Rocco, traf mit einer Abordnung der italienischen Gemeinde um Pater Roy eine weitere Gruppe aus Gevelsberg in Butera ein. Gegen Abend wurde das Patronatsfest mit einer Reliquienprozession des heiligen San Rocco eigeläutet. Dabei wurde die Heiligenstatur, reichlich geschmückt mit Basilikumblättern, auf einem kleinen Wagen durch die ganze Stadt gezogen. Im Auch der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Patronatsfestes und so fand wieder eine Reliquienprozession des heiligen San Roccos statt, bei der die Heiligenstatur wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückkehrte. Zum Abschluss des Festes wurde um Mitternacht ein großes Feuerwerk abgeschossen, das ganz Butera erhellte.
25 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Den letzten Vormittag ihres Besuches durfte die Gevelsberger Delegation wiederum am Strand verbringen, um noch einmal die sizilianische Sonne in vollen Zügen zu genießen. Zum Abschluss der Reise fand ein großes Mittagsbuffet in einem neu eröffneten Hotel statt, bei dem der Gevelsberger Bürgermeister Claus Jacobi dem buteresischen Bürgermeister Luigi Casisi, seinen Mitarbeitern und den Gastfamilien für ihre grenzenlose Gastfreundschaft und Herzlichkeit dankte. Am Donnerstag, 18. August, hieß es dann für die Gevelsberger endgültig Abschied zu nehmen und sich schon einmal auf das wesentlich schlechtere Wetter in Deutschland vorzubereiten. Mit wunderbaren Eindrücken und neuen Freundschaften ausgestattet, kehrte die Gevelsberger Delegation schließlich am frühen Abend in ihre Heimatstadt zurück und wird sicher noch heute freudig an diese spannende Reise zurückdenken!
26 NEWSLETTER STÄDTEPARTNERSCHAFTEN GEVELSBERG Ausgabe 3/ Gemeinsame Aktionen 4.1. Städtepartnerschaftsstand auf dem Boulevard Gevelsberg 2016 Um den Besucherinnen und Besuchern des diesjährigen Boulevards Gevelsberg zu zeigen, wie lebendig die Städtepartnerschaften zwischen Gevelsberg, Vendôme, Sprottau und Butera gelebt werden, wurde ein Städtepartnerschaftsstand am verkaufsoffenen Sonntag, 29. Mai 2016, von Uhr, von Mitgliedern der Partnerschaftskommissionen in Zusammenarbeit mit der Stadt Gevelsberg organisiert. Ziel war es, mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen und sie für die Partnerschaftsarbeit zu begeistern. Zahlreiche Interessierte trugen sich in die vorbereiteten Listen ein und werden nun über die Arbeit der Städtepartnerschaftskommissionen informiert. Am Stand wurden Informationsmaterialien rund um die Partnerstädte ausgelegt, um einen kleinen Einblick in die bestehenden Kooperationen zu vermitteln. Daneben konnten landestypische Spezialitäten probiert werden, um auch kulinarisch auf den Geschmack zu kommen: So gab es Vendômer Weichkäse, polnische Wurst und italienisches Brot mit Olivenöl zum Probieren. Impressum Herausgeber Stadt Gevelsberg Der Bürgermeister FB Bildung, Jugend und Soziales Redaktion Sylvia Korte 02332/ [email protected]
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Der Austausch mit Sancerre aus Sicht der Schülerinnen und Schüler
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Radio 7 Drachenkinder Mallorcareise
Radio 7 Drachenkinder Mallorcareise An die Schwäbische Zeitung Lokalredaktion Ravensburg Informationsbrief zur geplanten Reise der Radio7 Drachenkinder vom 27.8. bis 5.9. 08 zur therapeutischen Finca der
Lager in München. Samstag, 4.Mai 2013
Lager in München Samstag, 4.Mai 2013 Nach 5 stündiger Zugreise kamen wir um 17.30 Uhr müde, jedoch zufrieden in München an. Wir gingen alle gemeinsam zur Wohnung Mittendrin wo Betreuerin Kim, die mit dem
Besuch einer Delegation der Feuerwehr von Bourges bei den Kollegen in Augsburg 2015
Besuch einer Delegation der Feuerwehr von Bourges bei den Kollegen in Augsburg 2015 Donnerstag, 14.05.2015 Der Bus unserer Freunde aus Frankreich trifft pünktlich um 08.00 h morgens in der Hauptfeuerwache
Eine mutige Idee provozierend und genial!
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Achtung: Unwetterwarnung vor starkem Sonnenschein-!
Studienfahrt Provence: Homepage-Artikel Achtung: Unwetterwarnung vor starkem Sonnenschein-! Am Montag, den 24.06.14, brachen wir, eine Gruppe von zehn Schülern zusammen mit Herrn Grube und Herrn Schaumann,
"Frei! Darum ist es erlaubt Gutes zu tun"
"Frei! Darum ist es erlaubt Gutes zu tun" Unter diesem Motto haben sich 58 Messdiener und Messdienerinnen unserer Gemeinde mit ihren Begleiterinnen und Begleitern und Pfarrer Karl J Rieger auf den Weg
Warum toll? Was meint ihr wohl? Klar! 3 tolle Tage! Schon vergessen? Wir nicht. Wir erinnern uns gern zurück.
Hallo, im Monat Februar ist immer bei uns eine Menge los. Ein ganz toller, aber auch aufregender Monat. Wir wollen euch auf den nächsten Seiten davon berichten. Warum toll? Was meint ihr wohl? Klar! 3
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Katholische Grundschule Mainzer Straße Mainzer Straße 30-34 50678 Köln Offene Ganztagsschule www.mainzer-strasse.koeln Tel.: 0221/3566636-0 Fax: 0221/3566636-37 Weihnachten 2016 Silber und Gold Wir wünschen
35 muntere und gut aufgelegte französische Freunde entstiegen dem Bus am Nachmittag. Die Wiedersehensfreude war auf beiden Seiten groß.
01. Oktober 2010 Freundschaftsbesuch aus Le Pecq in Hennef 1.Oktober 2010 Kinder wie die Zeit vergeht! Der letzte Freundschaftsbesuch unserer Freunde aus Le Pecq ist schon wieder zwei Jahre her daher freuten
Dublin, Irland Sina. Fakultät 12- Grundschullehramt- 2. Fachsemester
Sina Fakultät 12- Grundschullehramt- 2. Fachsemester 24.07.2014-17.10.2014 Dublin ist mit circa 500.000 Einwohnern nicht nur die größte Stadt Irlands, sondern auch die Hauptstadt. Dublin befindet sich
II. Prüfungsteil Hörverstehen
Hörverstehen: Der Besuch aus Berlin (Transkript) Fabian: Endlich Pause! Marie, nachher haben wir gleich Musik, oder? Marie: Ja, genau. Fabian, du hast noch gar nichts von Athen erzählt! Und ich bin doch
Große Abschiedsfeier für Viertklässler an der Grundschule Rimbach
Große Abschiedsfeier für Viertklässler an der Grundschule Rimbach Ein Hauch von Wehmut lag über der Abschlussfeier der Viertklässler der Grundschule Rimbach, denn an diesem Tag wurde es den Großen der
Zwei Schülerinnen, die nicht am Austausch teilgenommen haben, sind neugierig und stellen den Teilnehmern Fragen:
Reiseblog der Frankreich-Austausch AG von Frau Schott: Damit die SuS optimal auf ihren Aufenthalt in Asnières-sur-Seine vorbereitet werden können, gibt es seit Herbst 2016 an unserer Schule diese Austausch
I. Kultureller Austausch zwischen Bayern und Frankreich in der Vergangenheit Begrüßung
1 - Es gilt das gesprochene Wort! - - Sperrfrist: 21.05.2011, 19:00 Uhr - Rede des Bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kultus, Dr. Ludwig Spaenle, anlässlich des bayerisch-französischen Festkonzerts
Praktikum im Bundestag ( )
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Erlaubte Fluchten. Gästebucheinträge
Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Brackwede Bielefeld, 11.01.2011/K Erlaubte Fluchten Gästebucheinträge 1.) Ich hoffe, nein, bin sogar überzeugt, dass diese Ausstellung einen wichtigen Anteil daran haben
SCHÜLERAUSTAUSCH IN EUPEN
SCHÜLERAUSTAUSCH IN EUPEN Hinreise- Montag- 5.2.2007 m ca. 9.30 fuhr unser Zug, der uns nach U Aachen bringen sollte. Die Zeit verging wie im Flug, wodurch uns auch nie langweilig wurde. Das lag wohl daran,
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REISE BERICHTE März 2011
REISE BERICHTE März 2011 N I L R BE 1 13/03/201 Sonntag Zuerst sollten wir um 5 Uhr aufstehen um die Classe um 6 Uhr vor dem Gymnasium zu treffen. Dann haben wir den Bus genommen um zum Flughafen fahren.
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Ein Jahr in Thailand Jan van Zadelhoff Warum ich einen Austausch gemacht habe: Der Hauptanreiz, am Rotary-Austauschprogramm teilzunehmen, war für mich einfach mal meinem doch relativ langweiligen deutschen
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AMMC NACHRICHTEN AUS CHINA JANUAR 2016 VON MIKE UND POLLY Liebe Freunde, Hallo! Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein sehr, sehr frohes Neues Jahr! Möge das Jahr 2016 Ihnen reichen Segen des Herrn in
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La Mure 2018 Die Anreise (25./26.1.2018) 21 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8 mit 11 traten nach einem Jahr Pause 2018 unter der Leitung von Frau Seitz und Herrn Dotzler wieder die Fahrt
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Rede OB in Susanne Lippmann anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Städtepartnerschaft mit Kalwaria Zebrzydowska am Samstag, 9. Juni 2012, während eines Jubiläumsabends auf der Weser Es gilt das gesprochene
Ein weiteres Big Picture war an meinem Geburtstag. Den Tag selber habe ich mit meiner Gastfamilie und Freunden gefeiert. Am nächsten Tag sind fast
Abschlussbericht Ich bin seit 5 Tagen wieder zurück in Deutschland. Es wirkt zwar noch ein bisschen unreal, aber ein wahnsinnig aufregendes, spannendes und schönes Jahr ist zu Ende gegangen. Ich habe viel
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