UCP-Config Programm-Version: 3.28 HG 76342-A



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Transkript:

Programmbeschreibung HG 76342-A UCP-Config Programm-Version: 3.28 HG 76342-A Deutsch, Revision 01 Entw. von: C.M. Stand: 28.01.2014 Gez.: RAD Götting KG, Celler Str. 5, D-31275 Lehrte - Röddensen (Germany), Tel.: +49 (0) 51 36 / 80 96-0, Fax: +49 (0) 51 36 / 80 96-80, E-Mail: techdoc@goetting.de, Internet: www.goetting.de

Inhalt HG 76342-A Inhalt 1 Funktionsbeschreibung...3 2 Inbetriebnahme...4 3 Bedienung des UCP-Config-Programms...5 3.1 Listenansicht... 5 3.2 Einstellung der sichtbaren Spalten... 6 3.3 Hauptansicht des Programms... 7 3.4 Einstellung der Funkmodem-Parameter... 8 3.4.1 Save Setup Funktion... 9 3.4.2 Verwaltung von Zertifikaten... 9 3.5 Speichern und Laden der Funkmodem-Konfiguration... 11 3.5.1 Beispiel einer Parameterdatei... 11 3.5.2 Verschlüsselte Parameter... 12 3.6 Firmware-Updates... 12 3.7 Sicherheit... 12 3.8 Reboot... 12 3.9 Setzen der Defaultwerte... 13 3.10 Web... 13 3.11 Konfiguration und Überwachung von Funkmodems in anderen Netzwerken...13 3.11.1 Suchen von Funkmodems in anderen Netzwerken... 13 3.11.2 Suchen von Funkmodems im lokalen Netzwerk... 14 3.12 Darstellung von weiteren Statusmerkmalen... 16 3.13 Aufzeichnung von Debugmeldungen... 16 3.14 Aufzeichnung der Signalstärke... 17 3.15 Darstellung des Signalverlaufs... 17 4 Abbildungsverzeichnis...19 5 Tabellenverzeichnis...20 6 Handbuch-Konventionen...21 7 Hinweise...22 7.1 Urheberrechte... 22 7.2 Haftungsausschluss... 22 7.3 Markenzeichen und Firmennamen... 22 Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 2

Funktionsbeschreibung HG 76342-A 1 Funktionsbeschreibung Mit dem UCP-Config Programm können folgende Funktionen im Zusammenhang mit einem oder mehrerer Funkmodems des Typs HG 76342-A ausgeführt werden: Auffinden der Funkmodems im Netzwerk (über LAN oder WLAN) Konfiguration der Funkmodem-Parameter incl. Speichern und Laden von Konfigurationen über Dateien Übertragung von Firmware-Dateien auf Funkmodems Neustarten der Funkmodems (reboot) Zurücksetzen der Funkmodem-Parameter auf die Defaulteinstellungen (Factory- Default) Anzeige der aktuellen Verbindungsparameter der Funkmodems im Netzwerk Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 3

Inbetriebnahme HG 76342-A 2 Inbetriebnahme Zur Inbetriebnahme können die Funkmodems zunächst nur über den LAN-Anschluss kommunizieren, weil in der Regel kein Funknetz mit einer passenden SSID vorhanden ist. Ethernet 10-72 VDC Bild 1 Notebook / Computer Skizze: Aufbau zur Inbetriebnahme des Funkmodems Das Funkmodem wird mit einem PC mit Ethernet-Anschluss verbunden. Auf dem PC wird das UCP-Config-Programm gestartet. Worauf zu achten ist: - Der angeschlossene PC (Notebook) sollte auf der LAN-Schnittstelle eine feste IP- Adresse haben (kein DHCP). - Die LAN-Schnittstelle am PC muss vom Betriebssystem als angeschlossen erkannt sein. Kontrollieren Sie die LAN-Schnittstelle durch die Eingabe des ipconfig -Kommandos in einem Eingabefenster. - Wenn die LAN-Schnittstelle mit der eingestellten IP erkannt wird, betätigen Sie noch mal die Refresh -Taste beim UCP-Config-Programm. - Eine aktive Firewall auf dem PC könnte ggf. die Kommunikation zum Funkmodem verhindern. Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 4

3 Bedienung des UCP-Config-Programms 3.1 Listenansicht Das UCP-Config-Programm ermittelt nach dem Start zunächst alle Netzwerk-Schnittstellen, die aktuell auf dem Rechner aktiv sind. Über diese Schnittstellen werden dann per Broadcast UDP-Anfragen abgeschickt, auf die die Funkmodems antworten. Die antwortenden Geräte werden registriert und in einer Liste angezeigt. Bild 2 UCP-Config Neben den Gerätedaten wie Name, Seriennummer, Programmversion, IP-Adresse und MAC-Adresse werden auch WLAN Verbindungsdaten angezeigt. Zunächst kann man die eingestellte SSID sehen. Wenn eine Verbindung zu einem Accesspoint besteht, wird auch die MAC-Adresse bzw. der Name dieses AP s und die Signalstärke angezeigt. Die Zahlenwerte kann man wie folgt interpretieren: - Signal 40 sehr gute Verbindung - Signal 30 gute Verbindung - Signal 20 Verbindung noch ausreichend, das Funkmodem beginnt einen besseren AP zu suchen Signal < 20 Verbindung eingeschränkt, die Bitraten werden verringert, um Daten zu übertragen. Als weiteren Statuswert der WLAN-Verbindung wird die aktuelle Bitrate angegeben mit der das Funkmodem aktuell sendet. Der Status von Key zeigt an, ob die Funkstrecke mit WEP, WPA oder ohne Verschlüsselung betrieben wird. Die Angabe Ch gibt Auskunft über den Kanal der Funkverbindung. Die Spalten LAN bzw. LAN 2 zeigen den Zustand der LAN-Anschlüsse am Funkmodem. Es können weitere Spalten eingeblendet werden, die den Status der seriellen Schnitttstelle, des Relais oder des Signal-Eingangs anzeigen. Der Status jedes erfassten Funkmodems wird regelmäßig neu abgefragt und dargestellt. Die Tasten der Anwendung haben folgende Bedeutung: Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 5

HINWEIS! bedeutet, dass die Angabe von User/Password notwendig ist, wenn dies im Funkmodem gesetzt ist. Taste Funktion Damit wird die Liste der erfassten Funkmodems gelöscht. Das Netzwerkinterface des PC wird neu initialisiert. Diese Funktion sollte immer dann ausgeführt werden, wenn Funkmodems die eigentlich erreichbar sein sollten, nicht in der Liste auftauchen. Konfigurationsdatei des ausgewählten Funkmodems empfangen und zur Bearbeitung in einem Dialog darstellen. Eine Firmwaredatei zum ausgewählten Funkmodem übertragen. Den Standard-Webbrowser starten und die Web-Seite Info des Funkmodems damit anzeigen. Es muss beachten werden, dass die IP-Adresse zwischen Funkmodem + PC passend konfiguriert sein müssen (IP + Netzmaske + ggf. Gateway-IP) Funkmodem neu starten Funkmodem-Parameter auf Default stellen und danach neu starten. Tabelle 1 Haupt-Tasten von UCP-Config 3.2 Einstellung der sichtbaren Spalten Bild 3 Sichtbare Spalten auswählen Es ist möglich, die in der Liste angezeigten Spalten zu konfigurieren. Mit dem Menuepunkt View select visible columns kommt man in einen Dialog, mit dem man die Spalten aus- oder einschalten kann. Mit freeze view kann man die Veränderung der Listenansicht mit einem Passwort schützen. Diese Einstellungen werden nach dem Schließen des Programms gespeichert und nach einem Neustart wiederhergestellt. Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 6

3.3 Hauptansicht des Programms In der folgenden Abbildung sind alle Funktionen des Programm-Fensters dargestellt: Bild 4 Haupt-Bildschirm des UCP-Config-Programms mit allen Funktionen Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 7

3.4 Einstellung der Funkmodem-Parameter Wenn mehrere Funkmodems gefunden werden, müssen Sie zunächst ein Gerät selektieren, indem Sie einen Listeneintrag anklicken. Die Liste lässt sich sortieren, indem man auf die Spaltenbezeichnung am Kopf der Spalte klickt. Wenn die Konfiguration eines Funkmodems mit einem user / password geschützt ist, müssen Sie zunächst diese Angaben im dafür vorgesehenen Feld eintragen. Bild 5 Eingabe von User und Password Mit der Config-Taste wird ein Vorgang gestartet, der die Parameter des selektierten Funkmodems ausliest und diese wie folgt darstellt: Bild 6 Config Dialog Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 8

Die Darstellung der Parameter erfolgt auf Karteikarten (Tabs). Jede Karteikarte enthält die Parameter, die jeweils zu einer http-seite des WEB-Interfaces gehören. Die Bedeutung der Parameter können Sie im Handbuch für das Funkmodem in der Beschreibung des WEB-Interfaces nachlesen. Mit den Tasten Load from File bzw. Save to File können Konfigurationsdateien geladen oder auch abgespeichert werden. Mit Apply werden die eingestellten Parameter zum Funkmodem zurück übertragen und dort gespeichert. Das Funkmodem wird danach automatisch einen Neustart durchführen. 3.4.1 Save Setup Funktion Mit dieser Funktion soll sichergestellt werden, dass eine Veränderung der Konfiguration nicht zum Abbruch der WLAN-Verbindung führt. Diese Funktion ist insbesondere für Funkmodems wichtig, die an schwer zugänglichen Orten eingebaut sind. Folgende beispielhafte Situation macht die Funktion deutlich: Der Anwender konfiguriert Parameter der WLAN-Verbindung über die Funkstrecke. Mit aktivierter Save Setup -Funktion wird die bestehende Konfiguration zunächst gesichert, bevor das geänderte Setup gespeichert und aktiviert wird. Nachdem das Funkmodem mit der neuen Konfiguration neu startet, wird ein Timer gesetzt der überwacht, ob der Anwender die neue Konfiguration innerhalb von 60 Sekunden bestätigt. Wenn dieser Timer ohne Bestätigung abläuft, wird die alte gesicherte Konfiguration wieder aktiviert. Die ausstehende Bestätigung wird nach der Wiederanmeldung des Funkmodems wie folgt angezeigt: Bild 7 Bestätigung der Konfiguration Die Zeit bis zur Reaktivierung der alten Konfiguration wird ebenfalls in Spalte 1 angezeigt. 3.4.2 Verwaltung von Zertifikaten Mit dem UCP-Config-Programm können Zertifikate, die zur Authentifizierung bei einem Radius-Server benötigt werden, auf das Funkmodem übertragen werden. Auf dem Security -Tab finden Sie die Einstellungen zu den verschiedenen möglichen Sicherheitsoptionen. Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 9

Wenn Sie eine Authentifizierungsmethode nach 802.1x benutzen wollen, aktivieren Sie die entsprechende Checkbox und wählen das Verfahren aus, mit dem die Authentifizierung stattfinden soll. Die verschiedenen Verfahren benötigen unterschiedliche Angaben bzw. Zertifikate. Die folgende Tabelle zeigt die Voraussetzungen bei den einzelnen Verfahren. Methode User Password Server Zert. Client Zert. EAP-PEAP X X O LEAP X X EAP-TLS X O X EAP-TTLS X X O X X = muss definiert sein O = kann definiert sein Tabelle 2 Voraussetzungen bei Zertifikaten Sofern Zertifikate benötigt werden, müssen diese im Funkmodem gespeichert werden. Mit der Taste certificate management öffnet sich ein Dialog, mit dem Sie die Zertifikate festlegen können, die im Funkmodem gespeichert werden. Bild 8 Verwaltung der Zertifikate Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 10

Die Datei mit dem Root- oder Server-Zertifikat ist vom Typ *.der und muss ein DERcodiertes binäres X.509 Format haben. Die Datei mit dem User-Zertifikat ist vom Typ *.p12 und muss das Format PFX (Personal Information Exchange) haben. Nach der Bestätigung mit Ok werden die definierten Zertifikate entweder sofort übertragen (Funkmodem) oder sind Teil der Konfiguration und werden erst mit dem Schließen des Config-Dialogs im Funkmodem gespeichert. ACHTUNG! Beim Funkmodem gilt: Wenn beide Zertifikate benötigt werden, müssen beide in einem Vorgang zum Funkmodem übertragen werden. Einzelnes Übertragen ist nicht möglich. 3.5 Speichern und Laden der Funkmodem-Konfiguration In der Config-Maske gibt es die Möglichkeit, die eingestellten Parameter der Masken in einer Datei zu speichern. Diese Datei kann benutzt werden, um andere Funkmodems mit den gleichen Parametern zu konfigurieren. Alle eingestellten Parameter werden in der Datei abgelegt incl. der IP-Adresse. Zu beachten ist, dass man beim Laden der Parameter aus dieser Datei in ein anderes Funkmodem auch die IP-Adresse übernimmt. Das kann dadurch verhindert werden, dass man in der Datei die entsprechende Information, die die IP-Adresse definiert, löscht. Das ist sehr leicht möglich, weil die Parameter als Textdatei abgespeichert sind. 3.5.1 Beispiel einer Parameterdatei Die Werte sind dort in der Form Parameter = Wert abgelegt. Im Folgenden sehen Sie einen Ausschnitt aus einer Beispieldatei: Bild 9 Konfigurationsdatei Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 11

Wenn Sie also z.b. die IP-Adresse des Funkmodem beim Laden der Parameter aus einer Datei erhalten möchten, löschen Sie die markierte Zeile oder setzen Sie ein # - Zeichen vor den Parameter. 3.5.2 Verschlüsselte Parameter Die darstellte Beispieldatei wurde mit einem Parametersatz geschrieben, beim dem Username + Password gesetzt waren. Diese Parameter werden verschlüsselt in der Datei abgelegt. Sie können zwar in andere Funkmodems übertragen werden, man kann aber die Werte in dieser Datei nicht in Klarschrift erkennen. Das gleiche gilt für den PSK, WEP-Schlüssel und die 802.1x-Anmeldedaten. Nachdem Sie die Parameter an das Funkmodem übertragen haben, werden diese im Flash dauerhaft gespeichert. Das Funkmodem führt wenig später (ca. 3 Sekunden) einen Neustart durch. 3.6 Firmware-Updates Das UCP-Config-Programm bietet ebenso wie das WEB-Interface die Möglichkeit, Firmware-Dateien auf die Funkmodems zu übertragen. Über die Taste Upgrade kommt man in einen Dialog zur Auswahl der Firmware-Datei. Die Firmware-Dateien haben immer den Typ bin. Nach der Auswahl der Datei beginnt das UCP-Config-Programm die Datei zum Funkmodem zu übertragen. Der Fortschritt der Übertragung wird als Balkengrafik angezeigt. Der Dateitransfer kann ohne Folgen für die Funktion des Funkmodems abgebrochen werden. Nachdem die Firmware-Datei erfolgreich übertragen wurde, prüft das Funkmodem, ob die geladene Datei als Firmware akzeptiert werden kann. Wenn ja, wird eine positive Quittung geschickt. Danach startet das Funkmodem neu und programmiert die geladene Datei in den Programmspeicherbereich. WARNUNG! Es ist sehr wichtig, dass das Funkmodem in dieser Zeit nicht per Reset-Taster oder über den Entzug der Versorgungsspannung unterbrochen wird. Wenn ja, ist das Funkmodem unbrauchbar und muss zur Reparatur an den Hersteller geschickt werden. 3.7 Sicherheit Der Zugriff auf das Funkmodem kann über die Angabe user + password (siehe WEB-Interface unter Admin) geschützt werden. Zum Auslesen der Parameter und zur Durchführung eines Firmware-Updates muss der Anwender diese Angaben entsprechend der Einstellung im Funkmodem eingeben. 3.8 Reboot Durch Drücken der Reboot -Taste wird das angesprochene Funkmodem dazu gebracht einen Reset durchzuführen. Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 12

3.9 Setzen der Defaultwerte Durch Drücken der Default -Taste werden die Parameter des Funkmodems auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt. Auch für diese Operation wird ggf. die Angabe user + password abgefragt. 3.10 Web Durch Drücken der Web -Taste wird der WEB-Browser des Computers aufgerufen und damit eine Verbindung zum markierten Funkmodem aufgebaut. 3.11 Konfiguration und Überwachung von Funkmodems in anderen Netzwerken Da das UCP-Config-Programm über Broadcast-Anfragen die im Netzwerk vorhandenen Funkmodems ermittelt, werden Funkmodems die nur über Gateways erreichbar sind, nicht erreicht. Daher wurde die Möglichkeit geschaffen, die Funkmodems in anderen Netzwerken, mit Unicast-Anfragen in die Liste aufzunehmen. Die Einträge dieser Funkmodems werden als so genannte statische Einträge verwaltet und mit einer gelben Fläche in der 1. Spalte gekennzeichnet. Diese statischen Einträge werden nicht gelöscht, auch wenn das betreffende Funkmodem nicht mehr antwortet. Nach dem Beenden des UCP-Config-Programms werden diese Einträge gespeichert und nach einem Neustart wieder in die Liste aufgenommen. Durch einen Rechtsklick auf den Eintrag kann der Status statisch wieder aufgehoben werden. Nach einem Refresh werden diese Einträge dann gelöscht. Bild 10 Funkmodems in anderen Netzwerken ermitteln 3.11.1 Suchen von Funkmodems in anderen Netzwerken Um den Status des Funkmodems abzufragen, benötigt das dabei angewendete Protokoll die MACAdresse des Geräts. Die MAC-Adressen von Funkmodems in anderen Netzwerken werden über die Funktion Device Scan other Network ermittelt. Dabei wird folgender Dialog geöffnet: Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 13

Bild 11 Suchen von Funkmodems in anderen Netzwerken Zunächst muss der Anwender ein IP-Interface aussuchen über das die Anfragen abgeschickt werden sollen. Die Anfragen sind spezielle UDP-Pakete auf einen bestimmen Port. Ein Funkmodem wird darauf passend antworten. Aus der Antwort ermittelt das UCP-Config-Programm die MAC-Adresse des Funkmodems und trägt diese Daten in eine Liste Found Devices ein. Der Anwender kann mit den Angaben IP-Address Start und IP-Address End vorgeben, welcher Adressbereich auf diese Weise abgefragt wird. Wenn der Bereich fertig gescannt ist, kann der Anwender diese Einträge er Liste auswählen um sie mit der Taste Add als statische Einträge in die Hauptliste zu übernehmen. HINWEIS! Die Ermittlung der Daten funktioniert nur, wenn sowohl die Funkmodems im anderen Netzwerk als auch der anfragende PC über einen gültigen Eintrag für ein Gateway verfügen. 3.11.2 Suchen von Funkmodems im lokalen Netzwerk In der letzten Zeit werden immer mehr WLAN Lösungen eingesetzt, die über einen zentralen Controller alle Accesspoints einer WLAN-Anlage steuern. Dabei ist es üblich, die WLAN-Controller so einzustellen, dass Broadcast Daten nicht über die Accesspoints gesendet werden. Das führt dazu, dass das UCP-Config-Programm die Funkmodems über Funk nicht erreichen kann, da das Datenpaket zum Suchen von Funkmodems ein Broadcast-Paket ist. Daher wurde eine Funktion implementiert, die dauernd einen vorgegebenen Bereich innerhalb es gleichen IP-Segments nach vorhanden Funkmodems abscannt. Empfängt das UCP-Config-Programm Antworten, werden die Daten der antwortenden Funkmodems in die Tabelle eingetragen. Der Dialog zur Einstellung der Scan-Parameter wird über Device Scan local Network erreicht. Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 14

Bild 12 Scan local Network Dialog Wenn dieser Scan aktiv ist, zeigt das UCP-Config-Programm ein zusätzliches Panel mit Informationen zum laufenden Scan an. Bild 13 UCP-Config mit zusätzlichem Info-Panel Der Scan kann mit dem Schalter der Checkbox unterbrochen und wieder eingeschaltet werden. Die Daten dieser Einstellung werden beim Beenden des UCP-Config-Programms gespeichert und bei einem Neustart wieder hergestellt. Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 15

3.12 Darstellung von weiteren Statusmerkmalen Über den Menüpunkt Device Show ext. Status kann der Anwender ein zusätzliches Fenster öffnen, in dem weitere Daten der WLAN-Clients angezeigt werden. Bild 14 Anzeige der erweiterten Statusdaten 3.13 Aufzeichnung von Debugmeldungen Mit dem UCP-Config-Programm bietet sich die Möglichkeit, Debugmeldungen vom WLAN-Client zu empfangen und diese in einer Datei zu speichern. Diese Datei kann zur Fehlerdiagnose an den Hersteller geschickt und dort ausgewertet werden. Wenn diese Funktion genutzt werden soll, muss die IP-Adresse des angeschlossenen Rechners zur WLANClient-IP-Adresse passen, sodass eine IP-Verbindung zwischen PC und WLAN-Client aufgebaut werden kann. Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 16

Bild 15 Debugausgaben aktivieren Wenn die Verbindung zu den WLAN-Client's über Funk stattfindet, können Aufzeichnungen von mehreren WLAN-Client-Geräten aktiviert werden. Wenn es andere Probleme beim Einsatz des WLAN-Client's gibt, z.b. bei der Anmeldung des WLAN-Client beim Accesspoint, kann der Hersteller eine spezielle Firmwareversion generieren, die über die Debugfunktion spezielle Meldungen ausgibt, die Hinweise auf den auftretenden Fehler geben kann. 3.14 Aufzeichnung der Signalstärke Während des Betriebs ist es möglich, die vom Accesspoint empfangene Signalstärke und auch die Daten des verbundenen AP's in einer LOG-Datei mitzuschreiben. Dadurch ist es möglich, das Roamingverhalten des WLAN-Client im WLAN zu dokumentieren. Wenn diese Aufzeichnung aufgrund von Problemen beim Roaming gemacht werden, ist es natürlich sinnvoll, diese Aufzeichnung über den LAN-Port des WLAN- Client durchzuführen. Die Aktivierung dieser Aufzeichnung geschieht wiederum durch rechtes Anklicken des Tabelleneintrags und Auswahl des Eintrags Signal Logging im dann auftauchenden Menü. Wenn Sie diese Funktion nutzen wollen, muss die IP-Adresse des angeschlossenen Rechners zur WLAN-Client-IP-Adresse passen. 3.15 Darstellung des Signalverlaufs Mit dieser Funktion kann man sich einen Überblick darüber verschaffen, mit welcher Signalstärke und über welche Accesspoints sich ein WLAN-Client im Feld bewegt. Die Darstellung erfasst einen Zeitraum der vergangenen 2 Stunden. Diese Funktion wird wie folgt aktiviert: Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 17

1. über das Hauptmenü (View --> Show Signal History) 2. durch einen Doppelklick auf den Signalwert eines WLAN-Client-Eintrags. Bild 16 Funksignal-Darstellung über die Zeit Wenn das UCP-Config-Programm keine Informationen über das Funksignal von einem WLAN-Client erhält, wird im Diagramm für diesen Zeitpunkt ein Wert zwischen 0-1 gespeichert. Bild 17 Signalverlauf bei einer Verbindungsstörung Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 18

Abbildungsverzeichnis HG 76342-A 4 Abbildungsverzeichnis Bild 1 Skizze: Aufbau zur Inbetriebnahme des Funkmodems... 4 Bild 2 UCP-Config... 5 Bild 3 Sichtbare Spalten auswählen... 6 Bild 4 Haupt-Bildschirm des UCP-Config-Programms mit allen Funktionen... 7 Bild 5 Eingabe von User und Password... 8 Bild 6 Config Dialog... 8 Bild 7 Bestätigung der Konfiguration... 9 Bild 8 Verwaltung der Zertifikate... 10 Bild 9 Konfigurationsdatei... 11 Bild 10 Funkmodems in anderen Netzwerken ermitteln... 13 Bild 11 Suchen von Funkmodems in anderen Netzwerken... 14 Bild 12 Scan local Network Dialog... 15 Bild 13 UCP-Config mit zusätzlichem Info-Panel... 15 Bild 14 Anzeige der erweiterten Statusdaten... 16 Bild 15 Debugausgaben aktivieren... 17 Bild 16 Funksignal-Darstellung über die Zeit... 18 Bild 17 Signalverlauf bei einer Verbindungsstörung... 18 Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 19

Tabellenverzeichnis HG 76342-A 5 Tabellenverzeichnis Tabelle 1 Haupt-Tasten von UCP-Config... 6 Tabelle 2 Voraussetzungen bei Zertifikaten... 10 Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 20

Handbuch-Konventionen HG 76342-A 6 Handbuch-Konventionen In Dokumentationen der Götting KG werden zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Beschreibung folgende Symbole und Auszeichnungen verwendet: Für Sicherheitshinweise kommen je nach Gewichtung und Gefährdungsgrad folgende Symbole zum Einsatz: HINWEIS! ACHTUNG! VORSICHT! WARNUNG! Weiterführende Informationen und Tipps werden folgendermaßen angezeigt: Tipp! Programmtexte und -variablen werden durch Verwendung der Schriftart Courier hervorgehoben. Wenn für Eingaben bei der Bedienung von Programmen Tastenkombinationen verwendet werden, dann werden dazu jeweils die benötigten asten ervorgehoben (bei den Programmen der Götting KG können üblicherweise große und kleine Buchstaben gleichwertig verwendet werden). Abschnitte, Abbildungen und Tabellen werden automatisch fortlaufend über das gesamte Dokument nummeriert. Zusätzlich hat jedes Dokument nach dem Titelblatt ein Inhaltsverzeichnis mit Angabe der Seitenzahlen und bei einer Länge von mehr als ca. 10 Seiten auch im Anschluss an den Inhalt ein Abbildungsund Tabellenverzeichnis. Bei Bedarf (bei entsprechend langen und komplexen Dokumenten) wird auch ein Stichwortverzeichnis angeboten. Jedes Dokument hat auf der Titelseite einen Tabellenblock mit Metainformationen zu Entwickler, Autor, Revision und Stand (Datum). Die Informationen zu Revision und Stand sind außerdem in der Fußzeile auf jeder Seite vermerkt, sodass überall eindeutig zu erkennen ist, von wann die Informationen stammen und zu welchem Dokument sie gehören. Online-Version (PDF) und gedrucktes Handbuch werden aus einer Quelle erstellt. Durch den konsequenten Einsatz von Adobe FrameMaker für die Dokumentation sind in der PDF-Variante automatisch alle Verzeichniseinträge (inkl. Seitenzahlen im Stichwortverzeichnis) und Querverweise per Maus anklickbar und führen zum verknüpften Inhalt. Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 21

Hinweise HG 76342-A 7 Hinweise 7.1 Urheberrechte Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Alle dadurch begründeten Rechte bleiben vorbehalten. Zuwiderhandlungen unterliegen den Strafbestimmungen des Urheberrechts. 7.2 Haftungsausschluss Die angegebenen Daten verstehen sich als Produktbeschreibungen und sind nicht als zugesicherte Eigenschaften aufzufassen. Es handelt sich um Richtwerte. Die angegebenen Produkteigenschaften gelten nur bei bestimmungsgemäßem Gebrauch. Diese Anleitung ist nach bestem Wissen erstellt worden. Der Einbau und Betrieb der Geräte erfolgt auf eigene Gefahr. Eine Haftung für Mangelfolgeschäden ist ausgeschlossen. Änderungen, die dem technischen Fortschritt dienen, bleiben vorbehalten. Ebenso behalten wir uns das Recht vor, inhaltliche Änderungen der Anleitung vorzunehmen, ohne Dritten Kenntnis geben zu müssen. 7.3 Markenzeichen und Firmennamen Soweit nicht anders angegeben, sind die genannten Produktnamen und Logos gesetzlich geschützte Marken der Götting KG. Alle anderen Produkt- oder Firmennamen sind gegebenenfalls Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen bzw. Marken der jeweiligen Firmen. Deutsch, Revision 01, Stand: 28.01.2014 22