STATUS QUO DER APP-ENTWICKLUNG



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Transkript:

STATUS QUO DER APP-ENTWICKLUNG BEI UNTERNEHMEN DER REGION NORD WESTFALEN 1

DAS PROJEKT Unternehmen des IHK-Bezirks Nord Westfalen IT entweder geschäftskritisch oder als Produkt bzw. Dienstleistung Variable Größen, unterschiedliche Branchen 13 Teilnehmer an der Umfrage 11 umfangreiche Interviews Fokus vor allem auf Multi-Plattform-Entwicklung Aber: auch weitere Themen sind für die Unternehmen von Interesse Ergebnisse sollen helfen, sich selbst einschätzen zu können; gleichzeitig Voraussetzung für die Erarbeitung von Empfehlungen 2

AKTUELLER STAND DER APP-ENTWICKLUNG 1/4 Bisher fast nur proof-of-concept Implementierungen Erprobung vor allem intern genutzter Apps In der Regel sehr geringer Funktionsumfang Sehr besonnenes Herangehen Beispiele: Web-Anwendungen (z. B. Portale) als App Kleine Arbeitserleichterungen zur reinen Informationsbereitstellung Virtuelles Klemmbrett Unterstützung von Vertrieb und Außendienst durch Tablets Reine Test- und Demonstrationsapps (z. B. Management-Cockpit) Bisheriges Wissen im Unternehmen vor allem durch Initiative einiger Mitarbeiter 3

AKTUELLER STAND DER APP-ENTWICKLUNG 2/4 Unterstützte Plattformen Eine exemplarische Plattform (ios, Android oder Blackberry), oder ios und Android Multi-Plattform bei externer Entwicklung als sehr wichtig angesehen Multi-Plattform bei nur interner Nutzung nicht sehr bedeutsam Nur in wenigen Fällen als Alternative genannt: Web-apps Sehr unterschiedliche Ansätze zur Auswahl der zu unterstützenden Plattformen 4

AKTUELLER STAND DER APP-ENTWICKLUNG 3/4 Wer entscheidet über die Entwicklung von Apps? Nur in wenigen Fällen: Kundenauftrag Gelegentlich: proaktiv für antizipierten Bedarf Regelfall: durch Fachabteilungen getrieben Recht hohe Zufriedenheit mit bisherigen Erfahrungen Kritik im Detail, etwa bezüglich Restriktionen (Apple) und Sicherheit Problematisch: fehlende Investitionssicherheit Aber: viel Luft nach oben, z. T. ambivalente Erfahrungen Distributionswege Gewünscht: Appstores Es mangelt derzeit an Enterprise-Lösungen Virtualisierung kein Thema, Premium-Apps bisher nicht geplant 5

AKTUELLER STAND DER APP-ENTWICKLUNG 4/4 Zweck von Apps bisher kaum diskutiert Erpobung im Fokus Offenbar mitunter empfundener extrinsischer Zwang Große Hoffnungen bezüglich verbesserter Informationsbereitstellung Entwicklung Bisher keine standardisierten Prozesse Derzeit vor allem ein-entwickler-projekte Derzeit noch sehr wenige MA mit Kenntnissen Einbindung von Designern und Marketing-Experten sinnvoll Im Prinzip aber große Ähnlichkeit zur Entwicklung für PC 6

BEST PRACTICES Erst sehr rudimentär zu erkennen Methoden zur Motivation der Mitarbeiter Komponenten-, bzw. Service-Orientierung Informationsverfügbarkeit Unterstützung von Außendienst und Vertrieb 7

PROBLEME Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit nicht trivial Testen durch Kontextwechsel sehr schwierig Kommentare in Appstores: Fluch oder Segen? Skepsis gegenüber Apps für die Datenerfassung Kein Fokus auf Enterprise-Probleme Ad-hoc Entwicklung reizvoll, Vernachlässigung von Software Engineering aber fatal 8

ANFORDERUNGEN Kontextabhängigkeit durch gerätespezifische Funktionen Häufig genannt: gutes Aussehen, hohe Performance, ausreichende Sicherheit, Datenschutz natives Look & Feel: Uneinigkeit Offline-Funktionalität und Synchronisation Besonderheiten durch Touch In Zukunft: Energieverbrauch Zu beachten: Konfliktäre Anforderungen zu denen für PC-Anwendungen Nicht bedachte Missbrauchsmöglichkeiten 9

RESÜMEE DER UNTERNEHMEN Für einen Teil der Unternehmen strategische Bedeutung Steigende Budgets Z. T. tatsächlich mehr Mittel In der Regel aber Umverteilung Wünsche Verbesserte Spracherkennung Multi-Plattform-Unterstützung trotz schmalem Budget Bessere Sicherheit Mächtiger Werkzeuge Fortsetzung der Entwicklung 10

VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT KONTAKT: DR. TIM A. MAJCHRZAK TIMA@ERCIS.DE 0251 83 38 264 11