Radiata Cnidaria Ctenophora

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Transkript:

Radiata Cnidaria Ctenophora BasalePhylogenie Cnidaria o Hydrozoa o Cubozoa o Scyphozoa o Anthozoa Ctenophora BasaleCharakteristika EntwicklungüberPlanula Larve i.d.rradiärsymmetrisch zweikeimblättrigeentwicklungsstadien dreischichtigergrundbau(vonaussennachinnen) o Epidermis o (Mesogloea) o Gastrodermis Gastrovaskularsystem Mund After Symplesiomorphien

Metazoa Eumetazoa Cnidaria BasaleCharakteristika Häufigmarin ca.90karten AuftretenzweiermorphologischerFormen o Polyp o Meduse HäufigMetagenese(Polyp< >Meduse);teilweiseauchnurunimorpheFormen Koloniebildner(Polymorphismen >Arbeitsteilung) Räuber( Angler ) Nematocyten(Nesselzellen+ kapseln) KeineechteMuskulatur DiffusesNervensystem(keineZentralisierung) z.t.einfachesensorik(optisch,gleichgewicht) multipotentezellen( >enormeregenerationsfähigkeit)

MetageneseamBsp.vonHydrozoen I. StatuseinesverzweigtenPolypenstockes VerbundenerGastralraum MorphologischdivergierendePolypen(Polymorphismen) o Fresspolyp o Fortpflanzungspolyp(keineTentakel) o... MöglichkeitderFortpflanzungspolypenzurKnospung(asexuell) o >LeitetMedusenstadiumein II. Medusenstadium SexuellesStadium Getrennt geschlechtlichetiere BefähigtzurMeiose/sexuellenFortpflanzung III. LarvalesStadium Zygote Entwickeltsichzurkompakten,mobilenPlanula Larve Planula LarvewirdsessilundwächstzumPolypenheran Unverzweigter Stock(asexuell, sessil) LarvalesStadium (Planula Larve) Medusenstadium (sexuell,mobil)

NesselkapselnderCnidaria(Nematocyten) NematocytenbeinhaltenNemotocysten Cnidocylistmechano undchemo sensitiv ReizungdesCnidocylsführtzumschlagartigenAuswurfdesFadensder Nematocyste o Manunterscheidet... Volventen(Wickelkapseln) Penetranten(durchbohrenBeute) sezernierentoxine Glutinanten(Haftsekrete) >Lokomotion Nesselfaden Cuticula Operculum Kapselwand Stilett Lamellen Abb. 34 Phasen der Entladung einer Stenotele, deren Stilettapparat ein Loch in die Cuticula eines Beutetieres schlägt. Das Vorschnellen der Stilette nach Öffnung des Operculums erfolgt in weniger als 10 Mikrosekunden. Durch die entstandene Öffnung wird der giftführende Nesselfaden in das Beutetier gestülpt. (Nach Holstein) ErnährungderCnidaria Gastrovaskularsystem GastralraumistmitspezialisiertenZellenausgestattet(imgesamtenGastralraum verteilt) o Drüsenzellen: sezernierenenzymeindengastralraum,welchegefangendebeutein einemerstenschrittinkleinerenahrungspartikelzersetzen SindbegeißeltundsorgenfüreinenWasserstromimGastralraum: VerteilungderEnzymeundNahrungspartikel o Nährzellen NehmenNahrungspartikelphagocytotischauf IntrazelluläreVerdauungviaLysosomen/Enzymen

Cnidaria Anthozoa Korallenbilder,Riffbauer(CaCO3) NurPolypengenerationen Pharynx Gastrovaskularraumistgekammert:>6Septen AusgeprägteMuskulatur EndodermaleKeimzellen Cnidaria Cubozoa TetraradialeMeduse KleinePolypenstadien Nurca.30Arten Cnidaria Scyphozoa KleinePolypen,z.T.fehlend Polyp:4Gastraltaschen+4Septen EndodermaleKeimzellen Strobilation Bsp.Ohrenqualle Ca.200Arten MedusealsQualleimPlankton Cnidaria Hydrozoen HäufigGenerationswechsel Hydra(Genus):nuralsPolypauftretend Polyp:keineUnterteilungdesGastrovaskularraumsdurchSepten EktodermaleKeimzellen

AbbildungenzumBeschriften: Abb. 31 Längsschnitt durch Hydra viridissima, schematisch. Zellkerne im Ectoderm nicht eingezeichnet Abb. 32 Längsschnitt durch die Körperwand von Hydra. (Nach Tardent)

Abb. 37 Laomedea flexuosa, Gonangium und Hydranth

Metazoa Eumetazoa Ctenophora BasaleCharakteristika KeinPolypenstadium Ausschließlichmarin Ca.100Arten HäufigzweieinziehbareTentakelmitColloblasten(Klebezellen) o >Beutefang(KlebezellenplatzenbeiBerührungauf) LokomotionmitinReihegeschaltetenCilien(Ruderplatten) o Jeweils8ReihenvonWimpernplättchen o KoordinierteKontraktion 8längsverlaufendeGastrovaskularkanäle 2Symmetrieebenen(Schlund/Tentakel) aboralestatocyste(gleichgewichtsorgan) Sagittalebene Transversalgefäß Rippe Ectoderm Mesogloea Entoderm Rippengefäß Tentakel Transversalebene Tentakelscheide Tentakelgefäße Magen Gonaden Schlundgefäß Tentakel Transversalebene Tentakelscheide Schlund Abb. 50 Pleurobrachia pileus. Oben: Querschnitt in der Höhe der Mündung der Tentakelscheiden. Unten: Querschnitt in der Höhe der Schlundgegend