Caritasverband Koblenz e. V. Anti-Gewalt-Training Jugend-Gefährdeten-Hilfe Caritasverband Koblenz e. V. Hohenzollernstraße 118 56068 Koblenz Tel.: (02 61) 1 39 06-2 00 Fax: (02 61) 1 39 06-2 90 E-Mail: jugendhilfe@caritas-koblenz.de Engagiert für Menschen
Anti-Gewalt-Training VORWORT Gewalt unter Jugendlichen ist längst zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem geworden Das am häufigsten von Heranwachsenden in Rheinland-Pfalz begangene Delikt war im Jahr 2008 die Körperverletzung. 1 Doch auch Minderjährige scheuen oft nicht mehr davor zurück, bei Konfrontationen Gewalt einzusetzen. Um die jungen Straftäter dazu zu bewegen, bei Streitigkeiten auf körperliche Übergriffe zu verzichten, führt der Sachbereich Jugend-Gefährdeten-Hilfe des Caritasverbandes Koblenz e. V. seit 2000 ein Anti-Gewalt-Training (AGT) für straffällige Jugendliche und Heranwachsende durch. Diese erzieherische Maßnahme ist inzwischen fest als effiziente Hilfe für gewaltbereite Jugendliche und Heranwachsende etabliert. Viele junge Menschen haben das Anti-Gewalt- Training bereits erfolgreich absolviert und so einen wichtigen Schritt in eine gewaltfreie Zukunft getan. Auf der Grundlage langjähriger Erfahrungen und aufgrund gewachsener Anforderungen wird dieses soziale Training kontinuierlich weiterentwickelt. Das Anti-Gewalt-Training der Jugend-Gefährdeten-Hilfe ist deliktspezifisch ausgerichtet und orientiert sich an der Theorie und den Grundannahmen des Anti-Aggressivitäts-Trainings (AAT) nach Prof. Dr. phil. Jens Weidner und dem damit verbundenen Ansatz der Konfrontativen Pädagogik 2. Entsprechend der Richtlinie klare Linie mit Herz werden die Teilnehmer nicht nur mit der von ihnen begangenen Körperverletzung, sondern darüber hinaus mit ihrer gewaltbereiten Persönlichkeit konfrontiert. Dabei setzt das Anti-Gewalt-Training ganz bewusst auf peer-group- 1 Polizeiliche Kriminalstatistik 2008 des Landes Rheinland-Pfalz. 2 Weidner, Jens. Anti-Aggressivitäts-Training für Gewalttäter. Bonn: Forum Verlag Bad Godesberg, 5., aktualisierte Aufl., 2001. Weidner, Jens und Rainer Kilb (Hrsg.). Konfrontative Pädagogik. Konfliktbearbeitung in Sozialer Arbeit und Erziehung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2004. Jugend-Gefährdeten-Hilfe ANTI-GEWALT-TRAINING 1
education, d. h. im Idealfall soll die Gruppe zum Verhaltensregulativ im positiven Sinn werden. Dabei fällt auf, wie einfühlsam und ehrlich, aber auch kritisch und konfrontativ die Teilnehmer in diesem Setting miteinander umgehen. ZIELGRUPPE UND AUFNAHMEKRITERIEN DES ANTI- GEWALT-TRAININGS Das Training richtet sich an jugendliche und heranwachsende mehrfach auffällig gewordene Gewalttäter mit Ausnahme von sucht- oder akut psychisch kranken Personen. Die Gruppengröße beträgt in der Regel acht Teilnehmer pro Training. Zuweisungen erfolgen gemäß Jugendgerichtsgesetz (JGG) über Gericht, Staatsanwaltschaft und Jugendamt. Des Weiteren kann das Anti-Gewalt-Training eine freiwillige Erziehungshilfe gemäß des achten Sozialgesetzbuches sein. Die Teilnehmer sollen über den gerichtlichen Zwang hinaus die Problematik ihrer Gewaltbereitschaft wahrnehmen und die Motivation zur Veränderung entwickeln. Die Jugendlichen und Heranwachsenden müssen unsere methodischen Vorgehensweisen akzeptieren und verpflichten sich mit der Unterzeichnung eines Lernvertrages zur Einhaltung. Bei Verstoß oder mangelnder Veränderungsbereitschaft erfolgt der Ausschluss aus dem Training. ZIELSETZUNGEN DES ANTI-GEWALT-TRAININGS Das Anti-Gewalt-Training hat folgende Lernziele und Aufgaben: Verringern der Gewaltbereitschaft, Aufbauen von Aggressionshemmung Erkennen und Übernehmen von Eigenverantwortung Aktivieren und Trainieren der sozialen Kompetenzen Aufzeigen und Einüben von Handlungsalternativen in Konfliktsituationen Jugend-Gefährdeten-Hilfe ANTI-GEWALT-TRAINING 2
Entwickeln eines Opferverständnisses und Einnehmen einer Opferperspektive Stärken von Selbstvertrauen und Selbstdisziplin Stärken des Selbstbewusstseins und Erleben von Selbstwirksamkeit Erhöhen der Rollenflexibilität Entwickeln eines realistischen Selbstbildes Erkennen und Benennen der eigenen Gefühle Erkennen des Zusammenhanges zwischen erlebter und ausübender Gewalt INHALTE UND METHODEN DES ANTI-GEWALT-TRAININGS In der Auseinandersetzung mit gewaltbereiten Jugendlichen und Heranwachsenden arbeiten wir mit den individuellen Stärken und Ressourcen des Einzelnen, um diese zu fördern. Wir setzen auf Akzeptanz und Vertrauen, konfrontieren und intervenieren jedoch an Stellen, an denen wir unangemessenes, unsoziales oder gar gewalttätiges Verhalten feststellen. Es gilt dem Mangel an sozialen Kompetenzen entgegenzuwirken. Zum überwiegenden Teil sind Täter früher selbst Opfer von Gewalt gewesen. Dieser Erfahrung gilt es nachzuspüren, sie anzunehmen und nicht als Entschuldigung für die eigene Gewaltbereitschaft zu benutzen. Wenn Gewalt ein Ausdruck gestörter Beziehungen ist 3, so bedeutet dies für unser Klientel: Zum einen wurden grundlegende Bedürfnisse nach positiven Beziehungen nicht oder nur teilweise erfüllt. Zum anderen wurde von den Trainingsteilnehmern Gewalt als Bestandteil von Beziehungen persönlich erlebt und erlernt. Wir folgen dem Grundsatz vom Allgemeinen zum Speziellen. Das heißt, wir arbeiten uns von ganz allgemeinen Sichtweisen (z. B. Erstellen einer persönlichen Definition von Gewalt) bis hin zur Konfrontation mit der begangenen Straftat vor. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Gewalt- 3 Bauriedl, Thea. Wege aus der Gewalt Analyse von Beziehungen. Verlag Herder, 1992. Jugend-Gefährdeten-Hilfe ANTI-GEWALT-TRAINING 3
bereitschaft erfolgt vor dem Hintergrund der persönlichen Einstellungen und Erfahrungen. Daraus ergeben sich weitere Themen zur Bearbeitung im Training (z. B. Biografie, Wertvorstellungen, Umgang mit Suchtmitteln, Freizeitgestaltung, persönliche Ziele, Schule/Beruf). Das Anti-Gewalt-Training basiert auf dem lerntheoretisch-kognitiven Paradigma, welches davon ausgeht, dass Aggressivität erlernt ist und wieder verlernt werden kann. Gewalt wird von den Teilnehmern als angemessenes und oft auch erfolgreiches Mittel zur Durchsetzung eigener Interessen gesehen. Die im Grunde leicht verletzbaren und wenig selbstbewussten Täter fühlen sich respektiert und cool. Ein schlechtes Gewissen bzw. eine Einsicht in ihr Fehlverhalten gibt es kaum. Die Aufgabe des Trainings ist es, diese Einstellungen zu bearbeiten und den Jugendlichen und Heranwachsenden ihre eigene Verletzlichkeit sowie verschiedene Abwehrmechanismen deutlich zu machen. Es geht darum, ihnen die eigentliche Erfolglosigkeit ihrer Aggressivität anhand der Konsequenzen zu erläutern. Neben der konfrontativen Haltung haben die Methoden des pädagogischen Psychodramas 4 nach Jakob L. Moreno einen großen Stellenwert in unserem Anti-Gewalt-Training. Moreno beschreibt das Psychodrama als ein Instrument, um das Innere (Psycho) nach außen zu kehren und in Handlungen darzustellen (Drama). Dadurch können Einstellungen, Sichtweisen und Gefühle thematisiert und bearbeitet werden. Auf diesem Wege haben Teilnehmer, die Schwierigkeiten haben, ihre Gefühle sprachlich auszudrücken, die Möglichkeit, ihre Emotionen z. B. nonverbal darzustellen. Die Erfahrung zeigt, dass auf der Ebene der Emotionen dieses Klientel gut zu erreichen ist. Während des Trainings sollen sich die Teilnehmer mit ihrer Vergangenheit 4 Moreno, Jacob Lutz. Psychodrama und Soziometrie: Essentielle Schriften. Edition Humanistische Psychologie, 2., unveränderte Auflage, 2001. Jugend-Gefährdeten-Hilfe ANTI-GEWALT-TRAINING 4
und Biografie auseinandersetzen. Dabei geht es für sie zunächst um die Frage: Woher komme ich, und was habe ich erlebt? Im Rahmen der Konfrontation auf dem heißen Stuhl erfolgt die provokative Auseinandersetzung mit der begangenen Tat und dem eigenen Fehlverhalten mit Hilfe der Gruppe. Hier betrachten wir die Gegenwart, und die Teilnehmer stellen sich den Fragen Wer bin ich heute? und damit zusammenhängend Wie werde ich von meinem Umfeld wahrgenommen? Im späteren Trainingsverlauf beantworten die Jugendlichen und Heranwachsenden die Frage Möchte ich so gesehen werden, und wie möchte ich eigentlich sein?. Daraus ergibt sich wiederum die Überlegung Was muss ich tun, um meine Ziele zu erreichen? Anhand dieser Vorgehensweise wird deutlich, dass das Training die Personen als Ganzes im Blick hat und nicht allein die begangene Straftat. In der praktischen Arbeit kommt es dabei häufig zu Überschneidungen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Mit den folgenden Methoden und Inhalten fördern wir Persönlichkeitsentwicklung: Gruppenarbeit und -diskussionen Provokation und Konfrontation Der heiße Stuhl inkl. Life-Act-Rollenspiel zum Tathergang soziometrische Übungen (Beziehungen untereinander deutlich machen) Rollenspiele Symbolarbeit (Symbole als Ausdruck für fehlende Sprache) Video- und Fotoanalyse Erlebnispädagogik Asiatische Kampfkunst VERLAUF UND DAUER DES ANTI-GEWALT-TRAININGS Das Training dauert insgesamt 14 Wochen. Es umfasst 28 Gruppentreffen mit einer Dauer von jeweils zwei Stunden. Die Gruppentreffen finden meistens in den Abendstunden an zwei Tagen der Woche statt. Darüber Jugend-Gefährdeten-Hilfe ANTI-GEWALT-TRAINING 5
hinaus werden zwei Ganztagesveranstaltungen am Wochenende durchgeführt. Im Vorfeld des Trainings wird ein Erstgespräch geführt, um die Teilnehmer bereits vor dem ersten Gruppentreffen kennen zu lernen und ihnen Ablauf, Inhalte und Regeln des Trainings vorzustellen. Bei den ersten Gruppentreffen und der erlebnispädagogischen Ganztagesveranstaltung lernen sich die Teilnehmer untereinander kennen und finden sich als Gruppe zusammen. Mit jedem Teilnehmer wird zu Beginn ein Lernvertrag abgeschlossen. Im Anschluss an die Phase des Kennenlernens folgt die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt. Im Laufe des Trainings findet eine weitere Ganztagsveranstaltung statt. Im Mittelpunkt stehen dabei körperorientierte Übungen, die wir in Zusammenarbeit mit externen Trainern einer asiatischen Kampfkunst durchführen. Hier werden unter anderem deeskalierendes Verhalten, Umgang mit Stress und Provokation, Körperkontrolle und Selbstdisziplin erlernt. Dabei wird der achtungsvolle Umgang mit sich selbst (z. B. Meditation, Selbstdisziplin) und dem Gegenüber (z. B. Erleben und Zulassen von Nähe) trainiert. Die Übungen werden auf Video zur anschließenden Auswertung festgehalten. Die Teilnehmer erleben und bewerten ihr Auftreten, ihre Körpersprache und ihr Verhalten anhand dieser Aufnahmen. Während des Trainings bieten wir jedem Teilnehmer eine freiwillige Beratung in persönlichen Problemlagen an. Im Rahmen der Einzelfallhilfe erfolgt im Verlauf des Trainings ein Hausbesuch, damit sich die pädagogischen Fachkräfte ein Bild von der Wohn- und Lebenssituation der Teilnehmer machen können sowie um ggf. die Eltern des Jugendlichen oder Heranwachsenden kennen zu lernen. Besteht ein Betreuungsbedarf über das Trainingsende hinaus, kann bei Zustimmung des zuständigen Mitarbeiters des Jugendamtes eine Nachbetreuung erfolgen. Jugend-Gefährdeten-Hilfe ANTI-GEWALT-TRAINING 6
Zum Ende des Trainings erfolgt eine gemeinsame Reflexion mit den Teilnehmern. Anhand von Interviews und Fragebögen wird überprüft, ob persönliche und pädagogische Ziele der erzieherischen Maßnahme erreicht worden sind. Des Weiteren erhalten die Teilnehmer ein Feedback durch die Gruppe. AUFBAU DES ANTI-GEWALT-TRAININGS Zeitleiste Erstgespräch Vor dem Trainingsbeginn Integrationsphase Kennenlernen, Gruppenbildung Teilnehmermotivation Lernvertrag, Gruppenregeln Erste freizeitpädagogische Ganztagesveranstaltung 1. und 2. Woche: Vier Gruppentreffen und erste Ganztagesveranstaltung Konfrontations- und Gewaltverringerungsphase Themen: Soziale Beziehungen Fremd- und Selbstwahrnehmung Individuelle Aggressivitätsauslöser Straftaten Täter-Opfer-Kommunikation Soziale Kompetenzen Subkulturelle Normen und Werte Trainingselemente: Körperbezogene Einheit (asiatische Kampfkunst, Körpersprache) Erlebnis- und freizeitpädagogische Bestandteile ggf.: Begleitende Einzelfallhilfe Erarbeiten von persönlichen Zukunftsperspektiven Einbindung des sozialen Umfeldes Netzwerkarbeit 3. bis 13. Woche: Pro Woche zwei Gruppentreffen Eine Ganztagesveranstaltung Flankierend begleitende Einzelfallhilfe Abschlussphase Reflexion und abschließende Evaluation 14. Woche: 2 Gruppentreffen Jugend-Gefährdeten-Hilfe ANTI-GEWALT-TRAINING 7
PÄDAGOGISCHES PERSONAL Das Anti-Gewalt-Training wird von zwei pädagogischen Fachkräften (Diplom-Pädagogen oder Diplom-Sozialpädagogen/-arbeitern) geleitet, von denen in der Regel eine die Ausbildung zum Anti-Aggressivitäts-/ Coolness-Trainer absolviert hat. ERGEBNISKONTROLLE/EVALUATION DES ANTI-GEWALT-TRAININGS Ein standardisierter Fragebogen zum Aggressionspotenzial und zu Stressverarbeitungsstrategien von Teilnehmern ermöglicht durch Pre- und Re- Test eine valide Kontrolle, welche Verhaltens- und Einstellungsveränderungen im Laufe des Trainings deutlich macht. Die Ergebnisse werden gemeinsam mit den Teilnehmern ausgewertet und besprochen. Die Auswertung erfolgt mit Unterstützung eines Diplom-Psychologen. Die Ergebnisse können bei Zustimmung der Teilnehmer den zuweisenden Stellen zugänglich gemacht werden. Mithilfe eines weiteren, internen Fragebogens geben Teilnehmer Rückmeldung zu Inhalten und Methoden des Trainings. LITERATUR von Ameln, Falko, Ruth Gerstmann und Josef Kramer. Psychodrama. Springer, 2005. Bauriedl, Thea. Wege aus der Gewalt Analyse von Beziehungen. Verlag Herder, 1992. Brandsma, J. M. und F. Farrelly. Provokative Therapie. Heidelberg: Springer Medizin Verlag. Corsini, Raymond J. Konfrontative Therapie. In: ders. (Hrsg.): Handbuch der Psychotherapie. Weinheim-Basel, 4. Auflage. Jugend-Gefährdeten-Hilfe ANTI-GEWALT-TRAINING 8
Miller, Alice. Das Drama des begabten Kindes und die Suche nach dem wahren Selbst. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1983. Morath, Rupert, Sandra Rau, Thea Rau und Wolfgang Reck. Schlaglos Schlagfertig - Der Gewalt entgegentreten. München: KoPäd - Kommunikation und Pädagogik e.v., 2004. Nolting, Hans-Peter. Lernfall Aggression. Hamburg: Rowohlt, 1995. Polizeiliche Kriminalstatistik 2008 des Landes Rheinland-Pfalz. Weidner, Jens. Anti-Aggressivitäts-Training für Gewalttäter. Bonn: Forum Verlag Bad Godesberg, 5., aktualisierte Aufl., 2001. Weidner, Jens, Rainer Kilb und Dieter Kreft. Gewalt im Griff 1. Neue Formen des Anti-Aggressivitäts-Trainings. Weinheim: Juventa, 2004. Weidner, Jens, Rainer Kilb und Otto Jehn. Gewalt im Griff 3. Weiterentwicklung des Anti-Aggressivitäts- und Coolness-Trainings. Weinheim: Beltz, 2003. Weidner, Jens und Rainer Kilb (Hrsg.). Konfrontative Pädagogik. Konfliktbearbeitung in Sozialer Arbeit und Erziehung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2004. Weidner, Jens und Rainer Kilb, Dieter Kreft. Gewalt im Spiel. Neue Formen des Anti-Aggressivitäts-Trainings. Beltz Verlag, 1997. Fortschreibung des Konzepts: Mai 2009 Jugend-Gefährdeten-Hilfe ANTI-GEWALT-TRAINING 9
Caritasverband Koblenz e. V. Jugend-Gefährdeten-Hilfe Hohenzollernstraße 118 56068 Koblenz Sachbereichsleitung: Ute Heußlein, Diplom-Pädagogin Telefon: (02 61) 1 39 06-2 17 Telefax: (02 61) 1 39 06-2 90 e-mail: heusslein@caritas-koblenz.de