Programm und Segelanweisung

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Transkript:

1 Seglergemeinschaft am Müggelsee e.v. Programm und Segelanweisung Berliner Meisterschaft der H-Jollen und Yardstick Regatta Müggel-Cup Samstag 09.05. / Sonntag 10.05. 2015 Freitag, 08.05.2015 ab 17:00 Uhr Anreise der Teilnehmer Sonnabend, 09.05.2015 08:00 Uhr Anreise der Teilnehmer Anmeldung / Programmausgabe 10:00 Uhr Eröffnung / Steuermannsbesprechung 11:00 Uhr Start 1. Wettfahrt (geplant sind 2 Wettfahrten Müggel-Cup und 3 Wettfahrten für H- Jollen) 18:00 Uhr ca. Siegerehrung Müggel-Cup Sonntag, 10.05.2015 10:00 Uhr Start zur nächsten Wettfahrt der H-Jollen 1 Stunde nach der letzten Wettfahrt ( ohne Proteste ) Siegerehrung Seglergemeinschaft am Müggelsee e V. Müggelschlößchen Weg 70 12559 Berlin

2 Regattabüro 09.05.2015 08:00 18:00 Uhr 10.05.2015 1h nach letzter Wettfahrt Ende der Protestfrist Ärztliche Betreuung DRK Krankenhaus Köpenick Rettungsstelle / Eingang Müggelschlößchenweg Telefon: 030 3035-0 Wettfahrtleitung Nicolaus v. Buddenbrock PSV1908 WL- Assistenz nach Bekanntgabe Stephan Schultz Fritz Biegel Carsten Glitzky Jörg Schneidewind Schiedsgericht Anne-Sabrina Meifert Zeuthener Yachtclub e.v. Auswertung Renate Gloede Annegret Glitzky Katharina Schneidewind JürgenWedemeyer Versorgung Eva Endruweit Carola Bender Mario Kind Bojenleger Martin Sabel Jörg Schneidewind Internet Frank Ebert Meldestelle Die Meldung erfolgt ausschließlich über die Webseite der e.v. www.sgam-friedrichshagen.de

3 Segelanweisung 1. Allgemeines Folgende Besonderheiten zum Austragungsmodus sind zu beachten: Da die Berliner Meisterschaft der H-Jollen im Rahmen der Austragung des Müggel- Cups 2015 stattfindet, werden entsprechend der Ausschreibungen getrennte und unterschiedliche Wertungssysteme entsprechend Punkt 12. zur Anwendung gebracht. Die Regatta wird nach folgenden Regeln ausgesegelt: - Wettfahrtregeln- Segeln (WR) der ISAF Ausgabe 2013-2016 - Neueste Ausgabe Ordnungsvorschriften des DSV - Neueste Ausgabe Segelanweisungen BSV und der Ausschreibungen des Veranstalters - Für die Bootsklasse H-Jolle gilt zusätzlich die Meisterschaftsordnung des Berliner Segler-Verbandes. - vom DSV anerkannte Klassenvorschriften für Vermessung und Ausrüstung Im Falle von Abweichungen zur Ausschreibung gelten die Segelanweisungen. Es gilt die in der Ausschreibung genannte Kategorie für Werbung gemäß WR Anhang G Segelanweisungen können durch Aushang an der Tafel für Mitteilungen der Wettfahrtleitung neben dem Regattabüro geändert werden. Änderungen werden bis spätestens 19:00 Uhr bekannt gegeben. Sie gelten an dem folgenden Tag. Nur die in der Meldung angegebene Segelnummer darf geführt werden. Die Teilnehmer müssen Mitglied eines von ihrem nationalen Verband anerkannten Segelclub sein und die ISAA Zulassung gemäß WR Anhang 2 besitzen. Steuerleute müssen im Besitz eines vom DSV oder ihrem nationalen Verband für Gewässer vorgeschriebenen Führerscheins sein (Ergänzung WR 46 und 75). Steuermann- / Steuerfrauwechsel ist nicht erlaubt. 2. Sicherheitsbestimmungen Jeder Steuermann ist für die richtige seemännische Führung seines Bootes in jeder Hinsicht selbst verantwortlich. Der Veranstalter übernimmt keinerlei Verantwortung für Verluste an Leben oder Eigentum, persönlichen Schaden oder Schäden an Eigentum, die durch die Teilnahme an der Regatta verursacht werden oder sich ergeben, auch nicht für solche durch Schlepp-, Sicherungs- oder Bergungsfahrzeuge (Ergänzung WR 4). Ein Boot, das die Wettfahrt aufgibt, muss dies unverzüglich der Wettfahrtleitung oder dem Regattabüro bekannt geben. Nichtbeachtung führt zum Ausschluss aus der Wettfahrt oder der Wettfahrtserie. Wettfahrtbüro Telefon: 030-6440044 Mobil: 0151-22630263 Es sind die Bestimmungen der Binnenwasserstraßenordnung zu beachten und einzuhalten. Den Anweisungen der Wasserschutzpolizei ist unbedingt Folge zu leisten. 3. Bekanntmachungen an Land Mitteilungen der Wettfahrtleitung oder des Schiedsgerichts erfolgen durch Aushang an der Tafel für Bekanntmachungen vor dem Regattabüro. Bekanntmachungen werden durch setzen folgender Signale am Flaggenmast vor dem Regattabüro signalisiert: Flagge L -an der Tafel für Bekanntmachungen ist eine Information ausgehängt Antwortwimpel AP -Startverschiebung Antwortwimpel AP am Vereinsflaggenmast: warten an Land Flagge P Bitte unverzüglich auslaufen; es erfolgt in Kürze ein Start. Flagge AP über A Heute keine Wettfahrt Flagge Y Schwimmwesten vor dem Auslaufen anlegen.

4 4. Start Startreihenfolge wird durch Wettfahrtleitung festgelegt und durch Klassenflagge bekannt gegeben. Klassenflagge: H = H-Jollen U = Jollen und Katamarane J = Jollenkreuzer K = Kielboote Die Wettfahrten werden nach den WR gestartet. 1. Ankündigungssignal 5 Minuten vor dem Start -setzen der Klassenflagge 2. Vorbereitungssignal 4 Minuten vor dem Start -setzen der Flagge P, I, Z oder schwarz 3. 1-Minuten-Signal 1 Minute vor dem Start -niederholen der Flagge P, I, Z oder schwarz 4. Startsignal niederholen der Klassenflagge Die Startlinie wird gebildet durch den Peilmast mit Orangener Flagge auf dem Startschiff und der Backbord-Startlinienbegrenzung (Startbahnmarke mit roter Flagge, ersatzweise kleines Boot mit roter Flagge). Bei Zeigen der Flagge Z als Vorbereitungssignal gelten WR 30.2 und WR 30.1. Flagge I wird nicht zusätzlich gezeigt. Boote, die nicht 5 Minuten nach ihrem Startsignal gestartet sind, werden als nicht gestartet gewertet (Ergänzung WR 28.1 und WR 29.1). 5. Frühstart Bei Einzelrückruf wird die Flagge X auf dem Startschiff gesetzt und ein langes akustisches Signal gegeben. Flagge X wird nach Bereinigung bzw. nach 4 Minuten ohne Schallsignal eingeholt. Bei Gesamtrückruf wird der Erste Hilfsstander auf dem Startschiff gesetzt und 2 lange akustische Signale gegeben. Bei Gesamtrückruf erfolgt der Start der nächsten Startgruppe unmittelbar im Anschluss. 1 Minute nach dem Streichen des erste Hilfsstander verbunden mit einem langen akustischen Signal - wird das Ankündigungssignal durch setzen der Klassenflagge gegeben. 6. Startverschärfung Wird als Vorbereitungssignal eine schwarze Flagge gesetzt, so gilt die Schwarze Flagge Regel (WR 30.3) in folgender Form: Jedes Boot, das in der letzten Minute vor dem Startsignal mit irgendeinem Teil seines Rumpfes, seiner Mannschaft oder seiner Ausrüstung in dem Dreieck, das von den Startlinienbegrenzungen und der Bahnmarke 1 gebildet wird, erkannt wird, wird ohne Protestverhandlung von dieser Wettfahrt sowie einem eventuellem Wiederholungsstart bzw. einer Wiederholungswettfahrt ausgeschlossen. Ein Einzelrückruf erfolgt nicht. Die Verbotszeit beginnt mit dem Niederholen der schwarzen Flagge.

5 7. Startverschiebung Bei Startverschiebung wird die Flagge AP auf dem Startschiff gesetzt. Eine Minute nach dem Einholen der Flagge AP verbunden mit einem akustischen Signal - erfolgt die Ankündigung für den nächsten Start. 8. Bahnen Die Bahnmarken sind gelbe Zylinder mit rotem Kopf und den Aufschriften 1, 2, und 3. Es wird ausschließlich ein Dreieckskurskurs mit Lineal gesegelt. (Olympisches Dreieck mit Lineal) Die Wettfahrtleitung legt vor dem Start von der Startlinie aus gegen den Wind die Bahnmarke 1. Anschließend werden die anderen Bahnmarken ausgelegt. Die Bahnmarken sind entsprechend der Beschriftung in der nachfolgenden Reihenfolge zu runden. Rundungsrichtung: Die Bahnmarken sind backbord zu lassen. 8.1 Kurs 1-2 - 3-1 - 3 - Ziel Zielschiff auf Position wird mit blauer Flagge angezeigt. Flagge C in der Nähe einer Bahnmarke bedeutet: Bahnmarke(n) ist/sind unter Beibehaltung des Bahnschemas verlegt oder durch neue, gelbe Bahnmarken ohne Nummer oder ein Schiff mit der Flagge M ersetzt. Es können dazu mehrfach akustische Schallsignale in kurzen Abständen gegeben werden. Flagge C an der zuletzt zu rundenden Bahnmarke bedeutet: Achten Sie auf die Lage des Zielschiffes; es weicht wesentlich von der laut Kursplan vorgesehenen Richtung ab! Es können dazu mehrfach akustische Schallsignale in kurzen Abständen gegeben werden. Flagge S in der Nähe einer Bahnmarke bedeutet: Gehen Sie nach ordnungsgemäßem Runden dieser Bahnmarke direkt ins Ziel. (Änderung WR 27.1) Es können dazu mehrfach akustische Schallsignale in kurzen Abständen gegeben werden. Flagge S unter Flagge blau auf dem Zielschiff in der Nähe einer Bahnmarke bedeutet: Gehen Sie zwischen Bahnmarke und dem Zielschiff durchs Ziel

6 10. Ziel 10.1. Die Ziellinie wird gebildet durch den Peilmast auf dem Zielschiff mit der Blauen Flagge und einer Zielbahnmarke mit roter Flagge am Backbordende der Ziellinie. 10.2. Um das Registrieren nicht zu erschweren, darf nach ordnungsgemäßem Zieldurchgang die Ziellinie nicht mehr durchsegelt werden. 10.3. Beendigung der Wettfahrt, Zeitbegrenzung 10.4. Das Ende der Wettfahrt wird durch Streichen der Flagge,,blau angezeigt. 10.5. Für Teilnehmer die nach dem Low-Point System gemäß WR, Anhang A2 gewertet werden wird die Wettfahrt spätestens 30 Minuten nach Zieldurchgang des ersten Bootes beendet. Alle dann noch auf der Bahn befindlichen Boote werden als aufgegeben gewertet. 10.6. Wertung Die Teilnehmer des Müggel-Cups der Müggelsee-Anliegervereine werden entsprechend der Ausschreibung zum Müggel-Cup 2014 nach der aktuellen Yardstick- Liste Revier Müggelsee gewertet. Die Wettfahrten der Berliner Meisterschaft der H Jollen werden nach Yardstick-System gewertet. Es kommen die Yardstick-Faktoren der DSV Liste zur Anwendung. Bei 5 Wettfahrten wird eine Wettfahrt gestrichen. 10.7. Proteste, Ersatzstrafen 13.1 In Änderung der Regel WR 44 oder 31 wird die 720 Grad-Drehung durch eine 360 Grad- Drehung generell ersetzt.ein Boot, das eine Strafdrehung ausgeführt hat, muss dies innerhalb der Protestfrist schriftlich im Regattabüro melden. Nicht gemeldete Strafen gelten als nicht gemacht. Jedes Boot, das protestieren will, muss der Wettfahrtleitung unmittelbar nach Zieldurchgang mitteilen, gegen wen es protestieren will. 13.2. Die Protestfrist beginnt mit Ende der Wettfahrt (bei direkt aufeinander folgenden Wettfahrten, der letzten Wettfahrt des Tages) und dauert 60 Minuten (Ergänzung WR 61.3). 13.3. Die Proteste sind auf offiziellem Formular im Regattabüro innerhalb der Protestfrist einzureichen (Formulare sind dort erhältlich). 13.4. Proteste werden, wenn möglich, in der Reihenfolge des Eingangs verhandelt. Beginn und Reihenfolge werden an der,,tafel für Bekanntmachungen spätestens 30 Minuten nach Ende der Protestfrist ausgehängt. 13.5. Protestparteien und Zeugen haben sich zur angegebenen Zeit vor dem Regattabüro bereitzuhalten. 14. Wettfahrtfolgen und Zeiten Samstag 09.05.2015 Start zur 1.Tageswettfahrt 11:00 Uhr Es sind 2 Wettfahrten für den Müggel-Cup vorgesehen Und 3 Wettfahrten für die BM H-Jollen Sonntag 10.05.2015 Start zur 1.Tageswettfahrt 10:00 Uhr Es sind 2 Wettfahrten für die BM H-Jollen vorgesehen Letzte Startmöglichkeit 10. 05. 2015 13:00 Uhr Sportwart Schneidewind Jörg