ELSO ELEKTRONIK. Handbuch



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Transkript:

ESO EEKTROIK Handbuch

3 Dimmer.............................................................................................. 4 Wozu Dimmer?...................................................................................... 4 Dimmprinzip........................................................................................ 4 Universaldimmer.................................................................................... 5 Einsatzbereiche..................................................................................... 5 Weitere Auswahl- und Einflussfaktoren................................................................... 5 Kennzeichnung der Dimmer und Verbraucher............................................................. 6 Schaltbeispiele mit Dimmern.......................................................................... 6 Temperatur-eistungskurve Dimmer..................................................................... 6 Dimmersortiment bei ESO............................................................................ 7 Universaldimmer.................................................................................... 8 Dimmer mit besonderen Funktionen..................................................................... 9 Dimmer für den Reiheneinbau.......................................................................... Taststeuergerät zur Steuerung von euchtstofflampen....................................................... 2 Überspannungsschutz.................................................................................. 3 Wozu Überspannungsschutz?.......................................................................... 3 Überspannungsschutzsteckdosen als Feinschutz.......................................................... 3 Überspannungsschutzmodul als Feinschutz............................................................... 5 Raumtemperaturregler................................................................................. 6 Wozu Raumtemperaturregler?.......................................................................... 6 Funktionsprinzip..................................................................................... 6 Allgemeine Hinweise................................................................................. 6 Elektromechanische Raumtemperaturregler............................................................... 6 Elektronische Raumtemperaturregler.................................................................... 7 Hygrostat............................................................................................. 9 Wozu ein Hygrostat?................................................................................. 9 Bewegungs- und Präsenzmelder......................................................................... 20 Wozu Bewegungsmelder?............................................................................. 20 Grundlagen........................................................................................ 20 Einflüsse auf Bewegungsdetektion...................................................................... 20 Unterputzbewegungsmelder mit Erfassungswinkel 80 mit integriertem Sensor, STADARD........................ 22 Unterputzbewegungsmelder mit Erfassungswinkel 80, KOMFORT............................................ 23 Aufputzbewegungsmelder mit Erfassungswinkel 80....................................................... 24 Deckenbewegungsmelder 360......................................................................... 26 Deckenpräsenzmelder................................................................................ 28 Zeitschalttechnik...................................................................................... 30 Wozu Zeitschalttechnik?.............................................................................. 30 Elektronische Treppenlichtschalter...................................................................... 30 Zweipoliger elektronischer Zeitschalter................................................................... 3 Tages- und Wochenschaltuhr.......................................................................... 3 Astro-Zeitschaltuhr.................................................................................. 3 Digital-Wochenzeitschaltuhr........................................................................... 32 Zeitschalter mit Drehbetätigung......................................................................... 32 Funk................................................................................................. 33 Wozu Funk?........................................................................................ 33 Physikalisches Prinzip................................................................................ 33 Ampitudenmodulation (AM)............................................................................ 34 Frequenzmodulation (FM)............................................................................. 34 ESO EEKTROIK Funk............................................................................. 35 Funk produktübergreifende Technologie................................................................. 35 Sender............................................................................................ 35 Empfänger, Relais................................................................................... 36 Empfänger, Dimmer.................................................................................. 36 Kombigeräte....................................................................................... 36 Kombigeräte, Empfänger für Rollladenfunktion............................................................. 36 Schaltbilder........................................................................................ 37 Elektronische Transformatoren........................................................................... 38 Einführung/eitungsführung/Installationshinweise.......................................................... 38 Elektronische Standard-Transformatoren................................................................. 39 Elektronische Universal-Transformatoren................................................................. 39 Elektronische Haupt- und ebenstellen-transformatoren mit integriertem Dimmer................................ 39 Fehlerstromschutz (FI-Schutz)........................................................................... 4 Wozu FI-Schutz?.................................................................................... 4 Funktionsweise..................................................................................... 4 Technische Daten/Schaltbeispiele für FI-Sicherheitssteckdosen............................................... 42 ED ichtsignaleinsatz................................................................................. 43 Inhaltsverzeichnis

Dimmer Dimmer Wozu Dimmer? Dimmer erhöhen die ampenlebensdauer, z.b. die Verringerung der Betriebsspannung um 5% verdoppelt die ampenlebensdauer. Dimmen spart Energie, da im Dimmbetrieb dem etz nur die wirklich benötigte Energie entnommen wird. Dimmer schaffen zu jeder Stimmung die passende Beleuchtung. icht wird so zum Gestaltungsmittel. Dimmprinzip Zum Dimmen werden je nach Verbrauchertyp zwei Verfahren verwendet, Phasenan- und Phasenabschnitt. Phasenanschnitt Der vordere Teil jeder Sinushalbwelle der etzspannung wird bei diesem Verfahren abgeschnitten. Realisiert wird das in der Phasenanschnittschaltung mit einem Triac. Beim ulldurchgang ist er gesperrt und wird erst durch einen von einer Triggerdiode ausgelösten Schaltimpuls durchgeschaltet. Der Schaltzeitpunkt ist über ein Potentiometer im Bereich von ca. 5 bis ca. 40 einer Sinushalbwelle einstellbar. Bei erneutem ulldurchgang der Sinuswelle wird der Triac wieder gesperrt. Der Vorgang wiederholt sich bei jeder Halbwelle. Bei einer etzfrequenz von 50Hz wird der Verbraucher 00 mal pro Sekunde ein- und ausgeschaltet. Das menschliche Auge nimmt dieses Schaltspiel nicht wahr. Es entstehen jedoch durch das ständige abrupte Einschalten Störspannungen. Diese werden durch den Einsatz von Entstördrosseln reduziert. Diese Spulen haben aber zum achteil, dass sie im laufenden Betrieb einen Brummton abgeben, dessen autstärke vom Schaltzeitpunkt innerhalb der Sinushalbwelle abhängt. Da in der Praxis der Schaltzeitpunkt nur im Bereich von ca. 5 bis ca. 40 einer Sinushalbwelle einstellbar ist, bedeutet das, dass das gedimmte euchtmittel nie ganz ausgeschaltet ist und nie zu 00% die ennleuchtstärke erreicht! Deshalb sollte zum Ausschalten immer der entsprechende Drehausschalter oder Austaster verwendet werden. Durch das Beschneiden der Sinuswellen wird der Effektivwert der Spannung geändert und die eistung des Verbrauchers reguliert. Dem etz wird nur jeweils eistung ab dem Einschaltzeitpunkt des Triacs bis zum nächsten Sinuswellennulldurchgang entnommen, d.h., nur wenn der Verbraucher eingeschaltet ist. Für die Versorgung des Dimmers selbst wird nur ein geringer Anteil von ca. % der zu betreibenden eistung benötigt. Prinzip des Phasenanschnitts (idealisierte Darstellung) Phasenabschnitt Im Gegensatz zum Phasenanschnitt wird beim Phasenabschnitt der hintere Teil der etzspannungssinushalbwelle abgeschnitten. Der Verbraucher wird beim ulldurchgang der Sinuswelle eingeschaltet und nach einer im Bereich einer Sinushalbwelle einstellbaren Zeit ausgeschaltet. Der Einstellbereich ist ähnlich wie bei Phasenanschnittgeräten eingeschränkt und es gilt auch hier, dass die euchtmittel durch das Dimmen nicht ganz ausgeschaltet oder zu 00% eingeschaltet werden können. Hauptbauteil einer solchen Schaltung ist meist ein MOS-FET-Transistor. Wie beim Phasenanschnitt wird der Verbraucher 00 mal pro Sekunde ein- und ausgeschaltet, und der Effektivwert des fließenden Stromes reduziert. Dem etz wird nur eistung entnommen, wenn der Verbraucher eingeschaltet ist, d.h. vom Anfang der Sinushalbwelle bis zum Abschalten. Eine Entstördrossel ist bei dieser Schaltung nicht erforderlich, da keine Störspannungen entstehen. Prinzip des Phasenabschnitts (idealisierte Darstellung) 4

Dimmer Universaldimmer Universaldimmer sind in der age, ohmsche (Allgebrauchs- und Halogenlampen), induktive (konventionelle, gewickelte Transformatoren) und kapizitive (elektronische Transformatoren) asten zu dimmen. Beim erstmaligen Einschalten wird über den Stromverlauf die Art des Verbrauchers bestimmt und das entsprechende Dimmverfahren (Phasenan- oder -abschnitt) eingestellt. Universaldimmer bieten sich immer dann an, wenn die astart noch nicht festgelegt wurde oder sich im aufe der Zeit ändern könnte. Ein weiterer Vorteil für den Installateur ist die vereinfachte agerhaltung. Wichtig: induktive und kapazitive Mischlasten sind nicht zulässig! Einsatzbereiche Ohmsche asten Für rein ohmsche Verbraucher (Glühlampen) können beide Dimmverfahren angewendet werden. Induktive oder kapazitive asten jedoch setzen jeweils ein bestimmtes Dimmverfahren voraus. Für die weitere theoretische Betrachtung setzen wir ein rein kapazitives bzw. induktives Verhalten voraus. Der ohmsche Anteil wird dabei vernachlässigt. Induktive asten Beim Abschalten der Betriebsspannung einer induktiven ast wird eine Induktionsspannung erzeugt, dessen Höhe sich aus der Höhe der Betriebsspannung zum Zeitpunkt des Abschaltens ableitet. Beim Phasenabschnittverfahren kann diese Induktionsspannung im Extremfall den Dimmer zerstören. Deshalb kommen für induktive asten nur Phasenanschnittdimmer zum Einsatz. Der Verbraucher wird dadurch immer im Spannungsnulldurchgang der Sinuswelle ausgeschaltet, und somit ist die Induktionsspannung im Idealfall ull. Ein Beispiel für induktive ast ist ein konventionell gewickelter Transformator. Kapazitive asten Entladene Kondensatoren verursachen beim Einschalten sehr hohe adeströme. Der Einschaltmoment ist mit einem Kurzschluss gleichzusetzen, bei dem die Höhe des Stromes durch den Momentanwert der Betriebsspannung bestimmt wird. Bei kapazitiven asten kann demzufolge nur das Phasenabschnittverfahren verwendet werden, da bei ihm im ulldurchgang die Betriebsspannungssinuswelle eingeschaltet wird (Momentanspannung = 0). Ein Beispiel für kapazitive ast ist ein elektronischer Transformator. Übersichtstabelle Verfahren Ohmsche ast, Glühlampen, 230 V Halogen Glühlampen iedervolt-halogen Glühlampen mit konventionellem Trafo iedervolt-halogen Glühlampen mit elektronischem Trafo Phasenanschnitt Phasenabschnitt Universaldimmer* -0V Potentiometer euchtstoff- ampen ur über 0 V Eingang des Vorschaltgerätes (siehe Taststeuergerät auf S. ) Energiespar- ampen spezielle E-ampen dimmbar zur Zeit nicht dimmbar! ED zur Zeit nicht dimmbar! in Abhängigkeit von der elektronischen Bauform * Mischlast nicht zulässig Weitere Auswahl- und Einflussfaktoren Bedienungsart Die Drehschalterbetätigung ist die verbreitetste Bedienungsart. Hier kommen der Dreh-Ausschalter oder der Druck-Auswechselschalter, der problemlos in eine vorhandene Wechselschaltung integriert werden kann, zur Anwendung. Eine weitere Bedienungsart ist die Tastbetätigung. Diese Geräte mit ihren flachen Bedienflächen lassen sich sehr schön in das Design der verwendeten Schalterfamilien integrieren. Tastdimmer verfügen über eine Memoryfunktion, die den letzten ichtwert speichert und über einen Softstart beim erneuten Einschalten wieder einstellt. Diese Geräte sind auch nebenstellentauglich und lassen sich in vorhandene Wechselschaltungen integrieren. Einsatzort Dimmer erwärmen sich im laufenden Betrieb und können deshalb in der Praxis nicht dauerhaft mit der maximalen ennlast betrieben werden. Deshalb sollte bei der Planung eine eistungsreserve vorgesehen werden. Die folgende Tabelle zeigt dazu einige Erfahrungswerte: UP-Dimmer in Gasbetonwänden oder Hohlwänden Kombination mehrerer Dimmer in Senkrechtkombinationen Mehrere Dimmer in unbelüfteten Unterverteilungen Belastung durch konventionelle Trafos Belastung durch elektronische Trafos 20% eistungsreduzierung der maximalen Anschlussleistung 25% eistungsreduzierung der maximalen Anschlussleistung Wenn möglich, keine direkte Aneinanderreihung der Dimmer und zusätzlich eventuell üftereinsatz vorsehen Blindleistung des Trafos beachten! Der Dimmer muss für die Scheinleistung ausgelegt sein. Blindleistung des Trafos beachten! Der Dimmer muss für die Scheinleistung ausgelegt sein. 5

Dimmer Installationshinweise Störempfindliche eitungen, wie autsprecher- oder Datenleitungen für Telekommunikation oder Computernetze, sind mit möglichst großem Abstand zu gedimmten Stromleitungen zu verlegen. Stromkreise mit störanfälligen Geräten und Stromkreise mit integrierten Dimmern sind möglichst an verschiedene Phasen anzuschließen. Die Verwendung von Ringkerntransformatoren ist nicht zu empfehlen. Kennzeichnung der Dimmer und Verbraucher Wie weiter vorn beschrieben, sind nicht alle Dimmer für alle Verbraucherarten geeignet. Um Probleme bei der korrekten Auswahl von Dimmern zu vermeiden, haben sich die deutschen Hersteller von Dimmern und Transformatoren auf eine einheitliche Kennzeichnung geeinigt (siehe Symbole in der Tabelle), die in Zukunft eingeführt und verwendet werden soll. Die 4 Buchstaben stehen dabei jeweils für die Vorzugslastarten: R... ohmsche asten, z.b. Allgebrauchsglühlampen C... kapazitive asten, z.b. elektronische Transformatoren... induktive asten, z.b. konventionelle Transformatoren M... Motoren Folgende Tabelle zeigt die zulässigen Dimmer-Verbraucher-Kombinationen. Zusätzlich sind die eistungswerte zu beachten! Kennzeichnung auf dem Dimmer / Drehzahlsteller icht zulässig! Kennzeichnung auf dem Verbraucher Schaltbeispiele mit Dimmern icht zulässig! icht zulässig! icht zulässig! icht zulässig! icht zulässig! icht zulässig! icht zulässig! icht zulässig! icht zulässig! icht zulässig! icht zulässig! icht zulässig! P 6 X Ausschaltung Wechselschaltung Temperatur-eistungskurve Dimmer 00 90 80 70 60 50 40 30 20 0 0-0 0 0 20 30 40 50 60 70 80 90 00 6

Dimmer Dimmersortiment bei ESO ESO bietet Dimmer für unterschiedliche eistungsbereiche sowohl mit Phasenanschnitt- als auch Phasenabschnitt-Technik an. Damit stehen für jeden Anwendungs- und Belastungsfall passende Dimmer zur Verfügung. Eine ESO-Dimmerübersicht ist in der eistungs- und Belastungsartentabelle zu sehen. eistungs- und Belastungsarten Artikel Merkmal Ausführung Art. ebenstellenbetrieb Memoryfunktion Phasenanschnitt Phasenabschnitt R R mit EVG * C Art. 7300..30 Dreh-Aus 60-400 W 7400 X X X X Druck-Aus / Wechsel Druck-Aus / Dimmereinsatz Wechsel Druck-Aus / Wechsel Druck-Aus / Wechsel Elektronisches Druck-Aus Potentiometer Tast- Dimmereinsatz Dimmer/Schalter Kombination Sensor- Dimmereinsatz Serientastdimmer Transistor- Dimmereinsatz Fernschalt- Dimmer Druck-Aus / Wechsel Druck-Aus / Wechsel Druck-Aus / Wechsel für U Steuer AC für U Steuer 230 V AC 20-500 VA 7420 X X X X X X 60-600 W 740 X X X X X 75-000 W 7430 X X X X X 40-000 W 60-000 VA 7440 X X X X X X -0 V I Steuer 40 ma 7440 X für U Steuer -0 V 40-400 VA 74300 X X X X X kein Ringkern für U Steuer -0 V 60-300 W 74350 X X X X X X X 60-600 W 74320 X X X X X 2 x 40-300 VA 74230 2 2 X X X X X 40-300 VA 74200 X X X X X X 60-630 VA 7420 X X X X X X 40-000 VA 74220 X X X X X X 60-300 W 57700 X X X X 60-300 W 57730 X X X X X R350 350 VA 7740 X X X X X X Reiheneinbau- Dimmer R000 000 VA 77403 X X X X X X UI 300 300 VA 7740 X 2 X X X X X X X UI 600 600 VA 77420 X 2 X X X X X X X Schlummerschaltereinsatz Universaldimmer UI 000 000 VA 77430 X 2 X X X X X X X 45 min. Abschaltzeit Druck-Aus/ Wechsel 60-300 W 74420 X X X X 40-450 W/VA 74250 X X X X X X X X Tastdimmer 20-400 W/VA 74260 X X X X X X X X X *nur für dimmbare Trafos... 230V Glühlampe...230V Halogenlampe...euchtstofflampe, mit Vorschaltgerät...konventioneller Trafo...elektronischer Trafo...elektronischer Trafo, Typ ESO Universal 7

Dimmer Universaldimmer Universal-Dimmereinsatz 40-450 W/VA, Art. 74250 Die Bedienung des Dimmers erfolgt durch den Druck-/Drehschalter. Durch das Drehen des Schalters wird die Helligkeit des Verbrauchers beeinflusst (linker Anschlag min. Helligkeit/rechter Anschlag max. Helligkeit). Durch das Drücken des Schalters ist das EI-/AUS - Schalten des Gerätes zu realisieren. (Softstart beim Einschalten). Die Memoryfunktion ergibt sich aus der Tatsache, dass ein eingestellter Helligkeitswert durch das Ein- und Ausschalten nicht verändert wird (Wert bleibt erhalten, wenn Drehstellung nicht verändert wird). Die Minimalhelligkeit ist fest ab Werk voreingestellt. Das Gerät ist konzipiert für den Einbau mittels Schraubbefestigung in min. 40 mm tiefe Gerätedosen und wird mit der entsprechenden Abdeckung komplettiert. Achtung! Der Dimmer erwärmt sich bei Betrieb, da ein Teil der Anschlussleistung als Verlustleistung in Wärme umgewandelt wird. Bitte beachten Sie, dass bei höheren Temperaturen die Maximalleistung abnimmt. Induktive () (z.b. konventionelles Trafo) und kapazitive (C) (z.b. elektronisches Trafo) Mischlast ist nicht zulässig. P X Aus gang gedimmt Ei ngang bei A uss chaltung Universaldimmer 40-450 W/VA, Art.: 74250 Universaldimmer 40-450 W/VA, Art.: 74250 Ko rrespondierende bei Ausschaltung Ei ngang bei A uss chaltung Wechselschaltung Wechs elschaltung...ausgang gang gedimmt gedimmt...eingang Ko rrespondierende bei Ausschaltung/Korrespondierende bei bei Wechselschaltung X...neutrale eutrale Stützklemme Wechs elschaltung Ei ngang bei A uss chaltung Besonderheiten X eutrale Stützklemme Ko rrespondierende bei automatische Betriebsarteneinstellung (Phasenanschnitt/-abschnitt) Wechs elschaltung mit Druck-Aus-/Wechselschalter X eutrale Stützklemme geräuschlose Funktion Softstartfunktion ~ ~ 6 ~ X Aus gang gedimmt Universal-Tast-Dimmereinsatz 20-400 W/VA, Art. 74260 Ein einfaches Tasten schaltet den Dimmer, längere Tastimpulse dimmen das Gerät. Der Dimmer ist für den Betrieb ohmscher, induktiver oder kapazitiver asten geeignet. Mischlasten sind nicht zulässig. Der Dimmer verfügt über eine blaue Orientierungs-ED. Diese dient gleichzeitig als Signalisierung wenn der elektronische Überlastschutz aktiv ist. Die integrierte Memoryfunktion speichert den zuletzt eingestellten Dimmwert und stellt ihn beim erneuten Einschalten wieder ein. Das Einschalten erfolgt ampen schonend per Softstart. Für die Bedienung von verschiedenen Schaltstellen aus lassen sich 230V-Taster als ebenstelle anschließen. Bei Verwendung von Tastern ohne euchtmarkierung bzw. Tastern mit separat angeschlossener euchtmarkierung können bis zu 25 ebenstellen angeschlossen werden. Bei Verwendung von beleuchteten Tastern sind bis zu 5 ebenstellen anschließbar. Damit sind Wechsel- und Kreuzschaltungen mit Dimmfunktion zu realisieren. Besonderheiten automatische Betriebsarteneinstellung (Phasenanschnitt/-abschnitt) Tastschalter Orientierungsbeleuchtung ED ebenstelleneingang Elektronischer Überlastschutz geräuschlose Funktion Softstartfunktion X ~ X Aus gang gedimmt Ei ngang bei A uss chaltung Universaldimmer 20-400 W/VA, Art.: 74260 Ausschaltung Universaldimmer 40-450 W/VA, Art.: 742560 Ko rrespondierende ebenstellenschaltung bei mit Tastern bzw. Tastern mit seperater euchtmarkierung Wechs elschaltung...ausgang gang gedimmt gedimmt...ebenstelleneingang X...neutrale eutrale Stützklemme...Anschluss Außenleiter ~ 8 Ei ngang bei A uss chaltung Ko rrespondierende bei Wechs elschaltung

Dimmer Dimmer mit besonderen Funktionen Tastdimmer 40-400 W/VA (Phasenanschnitt), Art. 74300 Durch die ebene Bedienfläche (Tastfläche) passt der Dimmer gut in das Gesamterscheinungsbild der verwendeten Schalterfamilie. Ein einfaches Tasten schaltet den Dimmer, längere Tastimpulse dimmen das Gerät. Der Dimmer ist für Glüh- und HV-Halogenlampen, konventionelle Trafos und elektronische Trafos vom Typ ESO UIVERSA geeignet. Die integrierte Memoryfunktion speichert den zuletzt eingestellten Dimmwert und stellt ihn beim erneuten Einschalten wieder ein. Das Einschalten erfolgt ampen schonend per Softstart. Eine beliebige Anzahl zusätzlicher 250 V~Taster mit Schließer, mit denen der Dimmer voll bedient werden kann, können über den ebenstelleneingang an den Dimmer angeschlossen werden. Damit sind Wechsel- und Kreuzschaltungen mit Dimmfunktion zu realisieren. Ausschaltung mit Tastdimmer ebenstellenschaltung mit Tastdimmer Serientastdimmer (Phasenabschnitt) max. 2 x 300 W, Art. 74230 Dadurch, dass sich mit diesem Gerät zwei ampen dimmen lassen, ist es neben einer euinstallation besonders gut als Ersatz für eine Serien- oder Doppelwechselschaltung geeignet. Das minimale ichtniveau ist für beide Kanäle separat einstellbar. Der Dimmer hat ein eistungsbereich von 2 x 40-300 W ist für Glüh- und V-Halogenlampen und 2 x 40-250 W für HV-Halogenlampen bzw. einen max. Strom von 2 x,3 A. Das Gerät verfügt über eine Memory- und Softstartfunktion, Überlast- (thermische Abschaltung) und Kurzschlussschutz sowie einen Schutz gegen fehlerhaften Anschluss. Kurzes Tasten schaltet den Dimmer auf das zuletzt eingestellte ichtniveau ein bzw. aus. anges Tasten dimmt auf bzw. ab. 2 2 2 2 2 2 jeweils bis zu 5 ebens tellentaster 2 Ausschaltung ebenstellenschaltung mit Tastern Dimmer/Schalter-Kombination (Phasenanschnitt), Art. 74350 eben dem Dimmer ist in dem Geräteeinsatz zusätzlich ein Ausschalter integriert, mit dem ein weiterer Verbraucher geschaltet werden kann, womit ein Geräteplatz (Wandauslass) eingespart wird. Durch die ebenen Bedienflächen (Tastflächen) passt der Dimmer gut in das Gesamterscheinungsbild der verwendeten Schalterfamilie. Der Dimmer hat ein eistungsbereich von 60-300 W/VA und ist für Glüh- und HV- Halogenlampen, konventionelle Trafos und elektronische Trafos vom Typ ESO UIVERSA geeignet. Zusätzlich verfügt er über eine Memoryund Softstartfunktion. Der Ausschalter kann ohmsche und induktive asten bis 800 VA schalten. Sowohl der Dimmer als auch der Ausschalter lassen sich über zusätzlich an den separaten ebenstelleneingängen angeschlossene 250 V~Taster mit Schließer bedienen. Damit sind Wechsel und Kreuzschaltungen mit Dimmfunktion zu realisieren. Zur einwandfreien Funktion des Dimmers muss am gedimmten Stromkreis ein funktionstüchtiger Verbraucher angeschlossen sein (min. 60 W). 74350 9

Dimmer Schlummerschalter 60-300 W (Phasenanschnitt), Art. 74420 Dieses Gerät ist für den Einsatz in Kinderzimmern konzipiert, da die Beleuchtung als Beruhigungslicht abgedimmt werden kann und nach 45 min automatisch ausgeschaltet wird. Im ormalbetrieb arbeitet das Gerät als Schalter mit Tastbetätigung. Bei längeren Tastimpulsen wird die Beleuchtung auf eine vorher eingestellte Stufe abgedimmt und nach 45 min selbsttätig ausgeschaltet. Das Gerät verfügt über eine Softstartfunktion und ist für Glüh- und HV-Halogenlampen, konventionelle Trafos und elektronische Trafos vom Typ ESO UIVERSA geeignet. Schlummerschalter 74420 Schlummerschalter Drehzahlsteller (Phasenanschnitt), Art. 74400 Das Gerät ist zur Drehzahlregelung kleiner -Phasen-Induktionsmotoren (Belüftungsanlagen) geeignet. Es besitzt einen irreversibelen Thermoschutz. Drehzahlschalter z.b Zugmagnet für Abluftklappe oder Anschluß für War nleuchte 74400 M ~ Elektronisches Potentiometer (Phasenanschnitt), Art. 7440 Mit dem elektronischen Potentiometer lassen sich euchtstofflampen über den - 0 V Eingang des elektronischen Vorschaltgeräts dimmen. Das EVG muss mit einer - 0 V Steuerspannung ausgelegt sein. elektronisches Potentiometer 0

Dimmer Dimmer für den Reiheneinbau eben Unterputz- und Aufputzgeräten sind bei ESO Dimmer für den Reiheneinbau erhältlich. Diese werden über Taster bedient. Die Geräte verfügen über mehrere Steuerungsarten und sind damit in verschiedenen Anwendungsfällen verwendbar. Änderungen der Steuerung sind jeder Zeit möglich. Schaltbeispiele Reiheneinbaudimmer Phasenanschnitt a b 2V~ Fernschal t- dimmer 577 00 Tas ter 506 00 50 6200 5 604 5 6204 oder vor handener Tas ter 230V~ Fernschaltdimmer 57730 beliebiger Taster für 250 V 2V~ Steuerspannung, z.b. Art. 57700 230 V Steuerspannung, z.b. Art. 57730 2V~ a b 2V~ 57700 a b 2V~ 57700 Doppeltaster 50690 506250 2V~ a b 2V~ 57700 57770 Doppeltaster 50690 506250 Kombination Fernschaltdimmer-Fernschaltdimmer Kombination Fernschaltdimmer-Fernschaltrelais ( ( Steuerspannung), z.b. Art. 57700 Steuerspannung), z.b. Art. 57700 und 57770 Schaltungsbeispiele mit Reiheneinbaudimmer Phasenanschnitt Typ R350, Art. 7740 0 A 8-24 V~ 0-30 V~ 2 3 0 A Fernschaltdimmer Fernschaltdimmer a b 2V~ Fernschaltrelais Fernschaltdimmer Reiheneinbaudimmer R350 7740 Reiheneinbaudimmer R350 7740 Steuerungsart Steuerungsart 2 Steuerungsart Steuerungsart 2 Der Dimmer wird mit 230 V~ gesteuert. Kurzes Tasten = EI/AUS; anges Tasten dimmt AUF/AB Das Einschalten erfolgt auf den zuletzt eingeschalteten Helligkeitswert. Es können nur unbeleuchtete Taster angeschlossen werden! Es können beliebig viele Taster angeschlossen werden. Der Dimmer wird mit Kleinspannung gesteuert. Kurzes Tasten = EI/AUS; anges Tasten dimmt AUF/AB Das Einschalten erfolgt auf den zuletzt eingeschalteten Helligkeitswert. Es können nur unbeleuchtete Taster angeschlossen werden! Es können beliebig viele Taster angeschlossen werden.

Dimmer Schaltungsbeispiele mit Reiheneinbaudimmer Phasenanschnitt Typ R000, Art. 77403 0 A 0 A max. 40 Dimmer R 000 elektronisches Potentiometer ESO Art. 7440 Reiheneinbaudimmer R000 77403 Reiheneinbaudimmer R000 77403 Steuerungsart Steuerungsart 2 Steuerungsart Steuerungsart 2 Ein oder mehrere Dimmer werden mit einem elektronischen Steuergerät für -0 V gesteuert. Die Steuergeräte müssen als Stromsenke ausgeführt sein! Mit dem Schalter im Steuergerät können alle Dimmer EI / AUS geschaltet werden. Alle Dimmer müssen am selben Außenleiter angeschlossen werden! Jeder Dimmer wird mit beliebig vielen Tastern gesteuert (nur Einzelsteuerung möglich!). Es sind nur unbeleuchtete Taster einsetzbar. Kurzes Tasten = EI/AUS; anges Tasten dimmt AUF/AB Das Einschalten erfolgt auf den zuletzt eingeschalteten Helligkeitswert. Taststeuergerät zur Steuerung von euchtstofflampen Taststeuergerät, Art. 82030 Das Taststeuergerät ist für den Reiheneinbau (DI-Schiene, 3 PE) vorgesehen und wird mit 230 V~, 50 Hz betrieben. Es ist mit maximal 500 W/VA belastbar und für die Steuerung von elektronischen Vorschaltgeräten und euchtstofflampen mit Steuereingang -0 V DC geeignet. Die Steuerung erfolgt über 230 V-Taster (weitere ebenstellentaster möglich). Im Gerät enthalten ist eine Memoryfunktion. 3 82030 2 4 0 2 + - - weitere ebenstelltaster möglich Tastensteuergerät Art. 82030 2

Überspannungsschutz Überspannungsschutz Wozu Überspannungsschutz? Obwohl im privaten Bereich in zunehmendem Maße immer mehr empfindliche, elektronische und zum Teil sehr teure Geräte Anwendung finden, wird das Thema Überspannungsschutz oft vernachlässigt. Überspannungen können auf verschiedenste Art entstehen. Ursachen sind z.b. Blitzentladungen, statische Entladungen oder andere galvanische Einkopplungen in das Energieversorgungssystem, also Einflüsse von Außen. Überspannungen können aber auch im Gebäude selbst durch das Schalten induktiver oder kapazitiver asten, durch galvanische Kopplungen (z.b. etzspannungsleitungen mit iederspannungsleitungen) oder elektrostatische Entladungen (z.b. Aufladung bei aufen auf Teppichböden) usw. entstehen. Es können Spannungsspitzen bis zu mehreren kv und auch hochfrequente Schwingungen entstehen. Um elektrische Anlagen vor Überspannungen zu schützen, wird ein aufeinander abgestimmter Staffelschutz angewendet (siehe Bild). Kraftwerk EVU / T rafostation Haus ansch luss / Hauptverteilung Unterverteilung S teckdos e G erät Staffelschutz G robschu tz Mittelschu tz F einschu tz Energiereiche Überspannungen, die zwischen Kraftwerk und den Gebäudeverteilungen entstehen, werden durch den Grob- und Mittelschutz gedämpft. Der Feinschutz dämpft und glättet die energiearmen Überspannungen, die vorwiegend innerhalb eines Gebäudes entstehen. Beachte! Für die einwandfreie Funktion des Überspannungsschutzes ist ein ordnungsgemäßer Potentialausgleich zwingend notwendig. Die durch Überspannungsschutz geschützten eitungen niemals parallel oder gebündelt mit ungeschützten eitungen verlegen (z.b. in Brüstungskanälen), um eventuell entstehende galvanische Kopplungen zu vermeiden. Überspannungsschutzsteckdosen als Feinschutz Überspannungsschutzsteckdosen schützen die an ihnen betriebenen Geräte, wie z.b. Fernseher, Stereoanlagen, Computeranlagen oder Heizungssteuerungen, vor Spannungs- und Stromspitzen. Wirkungsweise Überspannungsschutz-Steckdosen leiten in Sekundenbruchteilen schädliche Transienten von mehreren Kilovolt und Kiloampere zur Erde ab, ohne dass die etzspannung zeitweise unterbrochen oder kurzgeschlossen wird. Die Schutzschaltung ist in sogenannter Y-Anordnung aufgebaut. Der Schutzpegel zwischen und wird unabhängig von den eingehenden Überspannungsspitzen durch zwei in Reihe geschaltete Varistorblöcke mit einem ennableitstrom von 2,5 ka erreicht. Der Schutzpegel zwischen bzw. und PE wird durch die Reihenschaltung eines 2,5 ka-varistors mit einem Gasentladungsableiter erreicht. Dieser begrenzt die eck-ströme auf Werte im Mikroamperebereich. Der Varistor dient als öschhilfe für den Gasentladungsableiter. Der Überspannungsschutz besitzt eine ständige Betriebstemperaturüberwachung. Beim Überschreiten der zulässigen Betriebs-temperatur wird die Überspannungsschutzsteckdose abgeschaltet. Kontroll-icht Das Kontroll-icht an der Steckdose zeigt die Wirksamkeit des Überspannungsschutzes an. Es erlischt bei etzausfall oder wenn es zum Defekt des Überspannungsschutzes gekommen ist. Die Steckdose ist dann abgeschaltet und muss durch eine neue Überspannungsschutz- Steckdose ersetzt werden. 3

32 Überspannungsschutz Installationshinweise Für die einwandfreie Funktion ist es erforderlich, dass der Potentialausgleich (Erdung) sorgfältig ausgeführt wird. Der Feinschutz in der Steckdose wird nur dann seiner Funktion gerecht, wenn der Mittelschutz in der Unterverteilung realisiert ist. Ist der Mittelschutz nicht vorhanden, kann der Überspannungsschutz an der Steckdose die Spannung bzw. den Strom nicht entsprechend seiner ennwerte begrenzen. Die eitungslänge zwischen dem zu schützenden Gerät und der Überspannungsschutz-Steckdose darf max. 5 m betragen. Die Überspannungsschutz-Steckdose ist grundsätzlich hinter dem FI-Schalter zu installieren. Der Schutz weiterer an die Überspannungsschutzsteckdose angeschlossener Steckdosen ist bis zu einer eitungslänge von 4 m möglich. Herkömmliche Steckdosen lassen sich mit den Modulen Art. 79000 oder 7900 nachrüsten. Für die Produktfamilien ESO FASHIO und SCAA sind fertige Überspannungsschutzsteckdosen lieferbar: Art. 253... Schaltbeispiel PE - P Schutz weiterer an die Überspannungsschutzsteckdose angeschlossener Steckdosen Steckdosen mit ennableitstrom bis 2,5 ka PE - P Schaltbild 2,5 ka, z.b. Art. 253... Aufbau 2,5 ka, z.b. Art. 253... PE - Technische Daten ennspannung 250 V~ ennstrom 6 A eckstrom < 0,25 ma ennableitstrom (8/20 µs-welle) 2,5 ka (bis zu 0 mal) Grenzableitstoßstrom Spannungsbegrenzung bei 6 kv (,2/50 µs-welle) Ansprechzeiten bei 6 kv (,2/50 µs-welle) 0 ka zwischen /-PE:,3 kv zwischen -: 0,8 kv zwischen /-PE: <= 500 ns zwischen -: <= 20 ns Anschlussquerschnitt max. 2,5 mm 2 Einbautiefe 32 mm 4

Überspannungsschutz Überspannungsschutzmodul als Feinschutz Überspannungsschutzmodule werden vorwiegend verwendet, um einfache Steckdosen zur Überspannungsschutzsteckdose aufzurüsten. Sie lassen sich auch in bereits installierte Steckdosen nachrüsten. ESO bietet Moduke für den Schutz genau einer Steckdose (Art. -r. 7900) oder Module, die auch nachgeordnete Steckdosen bis zu einer eitungslänge von 4 m mit schützen (Art. -r. 79000). Überspannungsschutzmodule können auch außerhalb von Steckdosen eingesetzt werden, z.b. zum Schutz elektronischer Transformatoren, Dimmer oder anderer Verbraucher. Bei Ausfall der Schutzschaltung ertönt ein akustisches Signal. Das Schutzmodul muss dann umgehend ausgetauscht werden. Schaltbeispiel PE PE S chutzmodul PE Verbraucher / ast Überspannungsschutzmodul parallel zum Verbraucher geschaltet Technische Daten ennspannung 250 V~ ennstrom 6 A eckstrom < 0,25 ma ennableitstrom (8/20 µs-welle) 2,5 ka (bis zu 0 mal) Grenzableitstoßstrom 0 ka Spannungsbegrenzung bei 6 kv (,2/50 µs-welle) Ansprechzeiten bei 6 kv (,2/50 µs-welle) Anschlussquerschnitt zwischen /-PE:,3 kv zwischen -: 0,8 kv zwischen /-PE: <= 500 ns zwischen -: <= 20 ns max. 2,5 mm² Einbautiefe 32 mm 5

Raumtemperaturregler Raumtemperaturregler Wozu Raumtemperaturregler? Moderne zentrale Heizungsanlagen steuern in Abhängigkeit von Außentemperatur, Zeitplänen etc. die Heizung für ein gesamtes Gebäude. Die individuellen Temperatursteuerungswünsche für einzelne Räume werden meist nicht berücksichtigt. Hier kommen Raumtemperaturregler zum Einsatz. Funktionsprinzip Unterschieden wird in elektromechanische und elektronische Temperaturregler. Zusammen mit den entsprechenden Stellventilen an den Heizungen regeln sie die Raumtemperatur. Sie besitzen separate Anschlüsse für zentral gesteuerte achtabsenkung bzw. Schaltuhren. Der Temperatursensor befindet sich entweder direkt im Temperaturregler bzw. bei den elektronischen Reglern besteht auch die Möglichkeit, externe Fernfühler für Fußbodenheizungen anzuschließen. Bei den elektronischen Raumtemperaturreglern sind auch Varianten mit Zeitschaltuhr erhältlich, mit denen auch eine achtabsenkung programmiert werden kann. Allgemeine Hinweise Montagehöhe sollte ca.,5 m über dem Fußboden sein. Montage möglichst an einer Innenwand gegenüber der Heizquelle/Klimaanlage. Montage an Außenwänden und in Fensternähe (Zugluft) vermeiden. Fremdwärme durch direkte Sonneneinstrahlung oder andere Wärmequellen beeinflussen die Regelgenauigkeit. Temperaturregler dürfen nicht durch Vorhänge, Regale etc. verdeckt sein, da die uftzirkulation nicht behindert werden darf. Sollen Stellventile betrieben werden, ist auf deren Ausführung im stromlosen Zustand zu achten. Elektromechanische Raumtemperaturregler Diese kostengünstige Variante der individuellen Raumtemperaturregelung besitz eine besonders einfache Bedienung. Vorzugsweise werden diese Regler für einfache Einzelraumsteuerungen auch mit achtabsenkung über eine zentrale Schaltuhr verwendet. Bei ESO sind auch elektromechanische Regler mit 24 V Ausführung erhältlich. Sc hlafzimmer Anschluss-/ T echnikraum K inderzimmer Wohnzimmer B ad K üche Elektromechanische Raumtemperaturregler mit achtabsenkung über eine zentrale Schaltuhr Schaltbeispiele AST 7625 RF T> A 762 7623 Schaltung als Öffner, Art. 762 Schaltung als Öffner mit EI-/ AUS-Schalter, Schaltung als Öffner mit Wahlschalter, Art. 7625 Art. 7623 6

Raumtemperaturregler 7624 762 7626 Schaltung mit Wahlschalter, Art. 7624 Schaltung als Wechsler, Art. 7622 Temperaturregler als Wechsler, Art. 7626 Technische Daten Öffner Art. 762 Öffner mit EI-/AUS- Schalter Art. 7625 Öffner mit Wahlschalter Art. 7623 Wechsler Art. 7622 Wechsler mit Schalter Heizen / Kühlen Art. 7626 Öffner mit ED 24 V Art. 7624 Fühlerelement Bimetall Typ C Temperaturbereich 5-30 C Kontaktart Öffner Öffner Öffner Wechsler Wechsler Öffner Heizkontakt [ohmsche (induktive) ast] 0(4) A, 250 V~ 5(2) A, 250 V~ 5(2) A, 250 V~ A, 24 V Kühlkontakt [ohmsche (induktive) ast] Schaltleistung 2,2 kw 2,2 kw 2,2 kw Schaltdifferenz achtabsenkung - - - 5(2) A, 250 V~ 5(2) A, 250 V~ - ca. 0,5 K ca. 0,5 K Schutzart IP 30 Schutzklasse, kw kühlen/ heizen II (nach vollständiger Montage der Abdeckung), kw - achtabsenkungseingang ja nein ja achtabsenkungsanzeige - - ja - nein ja Anzeige Heizungkreis aktiv - ja - - - - zugehörige Abdeckungen (letzte Ziffer siehe Farbvariante) 2270../28730../ 30730../4870.. 2272../28732../ 30732../4872.. 227../2873../ 3073../487.. 2270../28730../ 30730../4870.. 2274../28734../ 30734../48723.. 2273../28733../ 4873.. Elektronische Raumtemperaturregler Für die einfache bis zur gehobenen Einzelraumtemperaturregelung bietet ESO elektronische Temperaturregler an. So lassen sich z.b. bei Geräten mit integrierter Uhr zwei Heiz- und Absenkphasen pro Tag programmieren. Die Wochentage lassen sich frei in Gruppen (Arbeits-, Ruhetage) einteilen, für die dann unterschiedliche Schaltprogramme eingestellt werden können. Speziell für Räume mit Fußbodenheizung stehen Geräte mit Fernfühlern zur Verfügung, um direkt im Fußbodenbereich die Temperatur zu messen. Schlafzimmer B Anschluss-/ Technikraum Kinderzimmer A A Temperaturregler mit integrierter Uhr A A2 B2 A2 Temperaturregler mit integrierter Uhr für Fußbodenheizung (externer Sensor) B Temperaturregler ohne Uhr Wohnzimmer Bad Küche B2 Temperaturregler ohne Uhr für Fußbodenheizung (externer Sensor) Einsatz verschiedener elektronischer Raumtemperaturregler 7

Raumtemperaturregler. 763 765 764 Fühler HF8 doppelt isoliert Sensor HF8 Schaltbeispiel Art. 763 Schaltbeispiel Art. 764 Schaltbeispiel Art. 765 Technische Daten Temperaturr. m. Fernfühler Art. 763 ennspannung Temperaturr. m. Uhr Art. 764 230 V~/50 Hz Temperaturr. m. Uhr u. Fernfühler Art. 765 4,0 3,66 (2,59 V) Schaltstrom 6(2) A bei cosϕ= 8() A bei cosϕ= 6(2) A bei cosϕ= 3,0 Schaltleistung 3.6 kw,8 kw 3.6 kw Kontaktart Öffner (wenn eingestellte Temperatur erreicht) Temperaturbereich (Stellung -5) 0-50 C 5-30 C 0-50 C Schaltdifferenz ca. K ca..5 K Anzeigen Temperaturfühler ED rot- Heizen/ ED grün - achtabsenkung TC (2 kω bei 25 C) nach DI 44574 (doppelt isoliert entspr. DI E 60730-2-) - Display Temperaturabsenkung ca. 5 K fest programmierbar Gangreserve - ca. 4 Tage (96 h) eistungsaufnahme ca. VA Umgebungstemperatur 0 bis +40 C Schutzart Schutzklasse IP30 II (nach entspr. Montage) TC (2 kω bei 25 C) nach DI 44574 (doppelt isoliert entspr. DI E 60730-2-) 2,0,0 0 0 20 30 40 50 60 C Fühlerkennwert 2,436 (2,34 V) 2,00 (2,20 V),65 (2,06 V),5 (,77 V) 0,82 (,48 V) 0,59 (,22 V) Anschlussklemmen Schraubklemme Funkentstörung gemäß E 5008-, E 50082- zugehörige Abdeckungen (letzte Ziffer siehe Farbvariante) 22720../28740../ 30740../4874../ 2275../28735../ 30735../48724.. Temperaturregler ESO AREZZO Technische Daten Temperaturregler Art. 57728... Temperaturr. m. Fernfühler Art. 57729... ennspannung 230 V~ / 50 Hz Max. 6 A Schaltstrom 6 A bei cosϕ= Schaltleistung 3,6 kw Kontaktart Öffner (wenn eingestellte Temperatur erreicht) Temperaturbereich 5-30 C 0-50 C Schaltdifferenz achtabsenkung Schutzart ca. K 4K IP20 Umgebungstemperatur -0 bis +40 C Anschlussleitungen max. 2,5 mm Temperaturregler Anschluss für Fernfühler (nur bei Typen 57729...) 8

Hygrostat Hygrostat Wozu ein Hygrostat? In Räumen, in denen die uftfeuchte reguliert werden soll, kommt ein Hygrostat zum Einsatz. Er kann im Zusammenspiel mit üftern, Klimageräten, uftbefeuchtern usw. sowohl für das Ent- als auch zum Befeuchten benutzt werden. Gegenüber zeitgesteuerten üftern sorgt das Hygrostat wirklich nur dann für Entfeuchtung, wenn es auch erforderlich ist. Wäsche- oder Handtücher im Bad zu trocknen ist damit kein Problem. Funktionsweise Der Hygrostat ist ein Zweipunktregler, an dem die gewünschte relative uftfeuchte per Drehrad eingestellt werden kann. Sinkt die relative Feuchte unter den eingestellten Sollwert, öffnet der Kontakt /E und schließt der Kontakt /B (siehe Bild). Anwendung Hygrostate werden in klimatisierten Räumen (Büro und Computerräume), zur Entfeuchtungsregelung von innenliegenden Bädern, Schwimmbädern bzw. agerhallen angewendet. Schaltbeispiel mit Hygrostat, Art. 76300 bzw. 7630 Entfeuchten Befeuchten E B 7630 Schaltplan Hygrostat, Art. 76300 bzw. 7630 Technische Daten Anschlussspannung 24-250 V~ (> 24 V Wasserschutzgrad X0) Schaltvermögen Minimallast Schaltdifferenz Meßgenauigkeit Regelbereich Kontakt Entfeuchten 5 (0,2) A, min. 00 ma; Befeuchten 2 (0,2) A, min. 00 ma min. 00 ma bei 24 V ca. 5 % r.h.temperatur erreicht) ± 6 % r.h. 40-80 % r.h. Wechsler Umgebungstemperatur 0-50 C Schutzart Schutzklasse IP40 II (nach Montage der Abdeckung) 9

Bewegungs- und Präsenzmelder Bewegungsmelder Wozu Bewegungsmelder? Bewegungsmelder werden für folgende Anwendungen eingesetzt: zum automatischen Einschalten der Beleuchtung in Fluren, Durchgängen, Zugängen und -fahrten etc., zur Personenerfassung vor Automatiktüren oder Aufzügen, zur Zugangskontrolle und Alarmierung. Grundlagen Ausschlaggebend für die Bewegungsdetektion ist die von Objekten abgegebene Wärmestrahlung. Diese liegt im Infrarot-Bereich des icht- Wellenspektrums und verhält sich hinsichtlich Reflexion, Beugung und Brechung ähnlich dem sichtbaren icht. Jedes Objekt strahlt selbst Wärme ab und reflektiert, beugt oder bricht Wärmestrahlungen anderer Objekte. Die Sensoren in den Bewegungsmeldern detektieren die Wärmestrahlung und machen Objekte dadurch sichtbar. Die in den Sensoren enthaltenen Kristalle erzeugen bei schnellen Wärmestrahlungsänderungen eine elektrische Spannung. atürliche, langsame Temperaturschwankungen im Tagesverlauf werden nicht registriert. Um nur den zu detektierenden Wellenlängenbereich der Strahlung herauszufiltern, werden optische Filter eingesetzt. Zusätzlich wird durch ein insensystem die einfallende Strahlung auf die Sensorzellen gebündelt. Bewegungsmelder enthalten eine große Anzahl dieser Sensorzellen. Durch deren Anordnung und das dazugehörige insensystem werden Erfassungs-Ebenen und innerhalb dieser Ebenen Erfassungs-Segmente gebildet (siehe Bild). Der Erfassungsbereich wird durch die Konstruktion des Bewegungsmelders festgelegt und beträgt maximal 360. Die in den Sensorzellen erzeugte Spannung wird über eine Elektronik ausgewertet und verstärkt, sodass das Schalten von asten ermöglicht wird. Ebenen Erfassungsebenen und -segmente eines Bewegungsmelders Segmente Einflüsse auf die Bewegungsdetektion Bewegungsrichtung des Objektes Bewegungsmelder erfassen nur sprunghafte Änderungen der Wärmestrahlung. Bewegt sich ein Objekt nur innerhalb eines Erfassungssegments (siehe oben), findet eine größere Wärmestrahlungsänderung nicht statt und der Sensor reagiert nicht oder nur schlecht. Das ist z.b. der Fall, wenn sich das Objekt direkt auf den Sensor zu bewegt (radiale Bewegung, siehe Bild). Bewegt sich ein Objekt von einem Segment in ein anderes Segment, also tangential zum Erfassungsfeld, werden in ihnen sprunghafte Wärmeänderungen registriert. Tangentiale Bewegungen werden am besten detektiert. Bei der Plazierung des Bewegungsmelders ist daher die Hauptbewegungsrichtung der Objekte zu berücksichtigen. schlechte Erfassung bei radialer Bewegung sichere Erfassung bei tangentialer Bewegung Radiale und tangentiale Bewegung von Objekten 20

Bewegungs- und Präsenzmelder Absorption der Wärmestrahlung Da Wärmestrahlung über das Medium uft transportiert wird, kann die Übertragung durch Umwelteinflüsse, wie Wind, ebel, Schnee, Regen, Umgebungstemperatur usw., beeinträchtigt werden und somit die Detektierung beeinträchtigen. Bei niedrigen Umgebungstemperaturen (Winter) sind die Temperaturunterschiede zwar groß, wärmende Kleidung reduziert jedoch die abgegebene Wärme. Bei hohen Umgebungstemperaturen (Sommer) sind die Wärmeunterschiede gering, was die Detektierung auch erschwert. Beleuchtungsmittel im Erfassungsbereich ampen im Erfassungsbereich von Bewegungsmeldern können zu Fehlfunktionen führen. ampen geben einen großen Teil der elektrischen Energie als Wärmeenergie ab. Wird eine ampe durch den Bewegungsmelder abgeschaltet, kühlt sie ab und das Wärmebild verändert sich. Der Bewegungsmelder kann dadurch eine Bewegung registrieren und die ampe wieder einschalten. Bewegungsmelder sind mit einer Verzögerungsschaltung versehen, die diesem Effekt entgegenwirkt. ampen in unmittelbarer ähe können jedoch diesen Effekt dennoch auslösen. ampen sind möglichst über den Bewegungsmeldern anzubringen, da die Erfassungsebenen in der Regel nach unten gerichtet sind (siehe Bild). falsch ampen im Erfassungsbereich von Bewegungsmeldern richtig Viele Bewegungsmelder verfügen über integrierte Dämmerungssensoren, der das Schalten nur bei einer einstellbaren ichtstärke zulässt. Werden mehrere Bewegungsmelder-ampen-Kombinationen installiert, deren Erfassungsbereiche sich überlappen, kann eine eingeschaltete ampe die ichtstärke bei dem nächsten Bewegungsmelder soweit erhöhen, dass dieser nicht mehr schaltet. D.h. er bleibt solange inaktiv, bis die ampe wieder ausgeschaltet wird. Empfehlungen für den Installationsort ampen, Heizungen, Gebläse, Kaminfeuer, Zugluft, Fremdlicht (z.b. Sonne) können im Erfassungsbereich zu Fehlschaltungen führen. Zur Vermeidung von Rückkopplungen sollte der Abstand von PIR zur euchte im Erfassungsbereich mindestens,5 bis 2 m betragen. Eine Montage an vibrierenden Wänden ist zu vermeiden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden. Einteilung der Bewegungsmelder Bewegungsmelder werden zum einen nach der Installationsart (Unterputz- und Aufputzgeräte) und zum anderen nach der Anschlussart (2- oder 3-eiteranschlusstechnik) eingeteilt. Aufputzgeräte sind generell mindestens in der Schutzart IP44 ausgeführt und damit für die Montage im Außenbereich geeignet. Geräte mit 3-eiteranschlusstechnik sind mit einem Relaisausgang versehen und können damit alle Belastungsarten und Verbraucher mit hoher eistung schalten. Mit der 3-eitertechnik sind andere Schaltungen (siehe Schaltbeispiele) möglich, wie z.b. das Parallelschalten mehrerer Bewegungsmelder für nur einen Verbraucher. Geräte mit 2-eiteranschlusstechnik eignen sich besonders zum Austausch vorhandener Ausschalter. Für die 2-eiteranschlusstechnik sind bei ESO auch Bewegungsmelder mit integriertem Dimmer erhältlich (Art. 7020). Schaltbeispiele mit Bewegungsmeldern in 2-eiteranschlusstechnik P 6 T T Bewegungsmelder am etz Umschaltung von Bewegungsmelder auf Dauerlicht Bewegungsmelder mit Tastern ach Tastendruck schaltet der Bewegungsmelder für die vorgewählte Zeit ein 2

Bewegungs- und Präsenzmelder Schaltbeispiele mit Bewegungsmeldern in 3-eiteranschlusstechnik C 6T 6T Schü tz C = 0,22 F, 250 V Bewegungsmelder am etz Bewegungsmelder mit Schütz Bewegungsmelder mit Tastern (Öffner) ach Tastendruck schaltet der Bewegungsmelder für die vorgewählte Zeit ein. T T Parallelschaltung von Bewegungsmeldern P 6 Umschaltung von Bewegungsmelder auf Dauerlicht Parallelbetrieb Treppenhausautomat und Bewegungsmelder Unterputzbewegungsmelder mit Erfassungswinkel 80 mit integriertem Sensor, STADARD Das Standardsystem ist kennzeichnet durch Produkte bei denen die Sensoreinheit in die eistungseinheit integriert ist. Die Produkte können für die meisten Anwendungsfälle eingesetzt werden. 2-eiteranschlusstechnik PIR für Glühlampen 25-400 W, Art. 700 Dieser kostengünstige Bewegungsmelder dient der reinen Bewegungsdetektion. Er verfügt über einen elektronischen Kurzschluss- und Überlastschutz und besitzt keinen Dämmerungssensor. PIR mit Dimmer für Glühlampen 25-400 W, Art. 7020 Dieser Bewegungsmelder enthält einen Dimmer (Phasenanschnitt), mit dem über einen Stellregler die angeschlossene Beleuchtung gedimmt werden kann. Über einen Wahlschalter lassen sich die Betriebsarten Aus, Automatik (ormalbetrieb) und Ein (Dauerlicht) wählen. Der integrierte Dämmerungssensor sorgt im Automatikbetrieb dafür, dass der Bewegungsmelder erst ab einem einstellbaren ichtwert schaltet. Das Gerät verfügt über einen elektronischen Kurzschluss- und Überspannungsschutz. Hinweis! Soll nach der vorgenommenen Installation und Einstellung des Gerätes eine Einstellmöglichkeit von außen verhindert werden, empfiehlt sich der Austausch der für dieses Gerät vorgesehenen Zentralplatte gegen eine neutrale Zentralplatte, wie sie für Art. 700 angeboten wird. 3-eiteranschlusstechnik PIR mit Relais 2300 W/VA, Art. 7030 Das Gerät ist für alle Belastungsarten bis max. 2300 W/VA geeignet. Über einen Wahlschalter lassen sich die Betriebsarten Aus, Automatik (ormalbetrieb) und Ein (Dauerlicht) wählen. Der integrierte Dämmerungssensor sorgt im Automatikbetrieb dafür, dass der Bewegungsmelder erst ab einem einstellbaren ichtwert schaltet. Das Gerät verfügt über einen elektronischen Kurzschluss- und Überspannungsschutz bei vorgeschalteter Hauptsicherung 0 A. Hinweis! Soll nach der vorgenommenen Installation und Einstellung des Gerätes eine Einstellmöglichkeit von außen verhindert werden, empfiehlt sich der Austausch der für dieses Gerät vorgesehenen Zentralplatte gegen eine neutrale Zentralplatte, wie sie für Art. 700 angeboten wird. 22

Bewegungs- und Präsenzmelder Technische Daten PIR für Glühlampen Art. 700 PIR mit Dimmer Art. 7020 PIR mit Relais Art. 7030 ennspannung 230 V~ 230 V~ 230 V~ Schutzart IP20 IP20 IP20 Sicherung elektrischer Kurzschluss- und Überlastschutz elektrischer Kurzschluss- und Überlastschutz elektrischer Kurzschluss- und Überlastschutz bei vorgeschalteter Hauptsicherung 0A Schaltung -polig schließend -polig schließend -polig schließend Reichweite ca. 0 m ca. 0 m ca. 0 m Erfassungswinkel 80 horiz., 52 vertikal 80 horiz., 52 vertikal 80 horiz., 52 vertikal Belastung 40-400 W Glühlampen oder Trafo Typ ESO Universal 40-400 W Glühlampen oder Trafo Typ ESO Universal 4-2300 VA, alle Belastungsarten Dämmerungssensor nicht vorhanden ja, 5-200 ux einstellbar, Endanschlag = Tagbetrieb ja, 5-200 ux einstellbar, Endanschlag = Tagbetrieb Einschaltdauer 5 min fest von 2 s bis 2 min einstellbar von 2 s bis 2 min einstellbar Dimmerfunktion keine einstellbar keine Betriebsart Automatik Automatik abschaltbar Automatik abschaltbar empfohlene Montagehöhe 0,8 -,2 m 0,8 -,2 m 0,8 -,2 m Anschlussart 2-eiter 2-eiter 3-eiter [ m ] ca. 5 0 Unterputzbewegungsmelder mit Erfassundgswinkel 80 22 30 [ m ] [ m ] 0 5 0 5 0 5 0 80 [ m ] Unterputzbewegungsmelder mit Erfassungswinkel 80, KOMFORT Das Komfortsystem ist durch einen modularen Aufbau kennzeichnet, wo Sensor- und eistungseinheit getrennt von einander sind. Das Komfortsystem bietet zusätzliche Funktionen wie ebenstelleingang, Parallelschaltung von 2-eitertypen, Abschaltwarnung, Multi-Master, sowie Einsatz in 2,20 m Montagehöhe. Dimm-Schalteinsatz Triac für 80 Bewegungsmelder Art. 7060 230 V, 50 Hz, 2-eiteranschluss, Schaltleist.: Glüh-/Hochvolt-Halogenlampen 230 V, 60-600 W, konv. Trafos 50-500 VA, ebenstelleneingang für unbeleuchtete Taster, Parallelbetrieb: max. 3 Geräte mit Triaczulässig, Mindestlast: Gerät 60 W, 2 Geräte 80 W, 3 Geräte 20 W, Gesamtanschlussleistung: 600 W, Wahlschalter mit 5 Funktionen (Standard, Multi-Master, Abschaltwarnung, ohne Dauerlicht, gedimmte ast). Für Parallelschaltung geeignet! Schalteinsatz Relais für 80 Bewegungsmelder Art. 7070 230 V, 50 Hz, 3-eiteranschluss, ullleiter erforderlich, Schaltleistung: Relaisausgang, µ0 A, 230 V, 50 Hz, Glühlampen 230 V, 2300 W, Hochvolt-Halogenlampen 230 V, 500 W, Trafos und induktive asten 600 VA, Einschaltstrom max. 80 A/20 ms, ca.3 EVGs direkt schaltbar (Typenabhängig), Wahlschalter mit 3 Funktionen (Standard, Multi-Master, ohne Dauerlicht) ebenstelleneingang für unbeleuchtete Taster. Für Parallelschaltung geeignet! 23

Bewegungs- und Präsenzmelder Technische Daten, System Komfort Eigenschaften Dimm-Schalteinsatz Triac für 80 Art. 7060 Schalteinsatz Relais für 80 Art. 7070 ennspannung 230 V~ + 6 % -0 % 50 Hz230 V~ Schutzart IP 20 Sicherung T4 H 250 V Belastung Glühlampe (ohmsche ast) 60-600 W Hochvolthalogenlampen 60-600 W induktive ast 50-500 VA Glühlampe (ohmsche ast) 2300 W Hochvolthalogenlampen 500 W induktive ast 600 VA EVG 3x58 W Max. eitungslänge der ebenstellentaste 50 m Umgebungstemperaturbereich 0 bis +35 C (unter Beachtung der eistungsreduzierung) 0 bis +35 C eis tung in % 00 90 80 70 60 50 40 30 20 0 0-0 0 0 20 30 40 50 60 70 80 90 00 Temperatur-eistungskurve, Art. 7060 Aufputzbewegungsmelder mit Erfassungswinkel 80 Alle von ESO angebotenen Aufputzgeräte sind mit der 3-eiteranschlusstechnik ausgestattet und besitzen die weiter vorn beschriebenen Vorteile gegenüber der 2-eiteranschlusstechnik. Aufputzbewegungsmelder 80 flachbauend, Art. 7244 (reinweiß) und Art. 724 (Edelstahleffekt) Durch eine drehbare insenoptik lässt sich die Reichweite des Bewegungsmelders auf maximal 5 oder 2 m festlegen. eben dem horizontalen Erfassungswinkel von 80 wird auch ein mit 90 relativ großer vertikaler Erfassungsbereich abgedeckt (8 bzw. 9 Ebenen). Sowohl die Reichweite als auch der Erfassungsbereich lässt sich mit Abdeckschalen einschränken. [ m ] Erfassungsbereich 5 m 2 0 2 3 4 5 6 7 8 9 0 2 [ m ] 5 m 80 [ m ] Erfassungsbereich 2 m 2 0 2 3 4 5 6 7 8 9 0 2 [ m ] 2 m 80 Erfassungsdiagramme Aufputzbewegungsmelder 80, Art. 7244 (reinweiß) oder 724 (Edelstahleffekt) 24

Bewegungs- und Präsenzmelder Aufputzbewegungsmelder 80, Art. 7254 Der Erfassungsbereich lässt sich bei einer Montagehöhe von ca. 2,5 m von ca. 2 bis 4 m einstellen. Soll ein Bereich von der Erfassung ausgenommen werden, so ist die mitgelieferte, zuschneidbare Blende zu verwenden. Zusätzlich ist der Sensorkopf um 25 (horizontal) nach links und rechts drehbar. [ m ] 3 2 Erfassungsbereich 80 0 2 3 4 5 6 7 8 9 0 2 3 4 [ m ] Erfassungsdiagramm Bewegungsmelder 80, Art. 7254 Schaltbeispiele mit Aufputzbewegungsmeldern 80, Art. 7254 ' Schaltbild, Art. 7254 Parallelschaltung, Art. 7254 Technische Daten Aufputzbewegungsmelder 80 Art. 7244 reinweiß, 724 Edelstahleffekt ' ' Aufputzbewegungsmelder 80, Art. 7254 ennspannung 230 V~, ullleiter erforderlich 230 V~ Schutzart IP44 IP44 Schaltung -polig schließend Reichweite ca. 5 m bzw. ca 2 m 0 bis 4m Belastung 000 W Glühlampen oder 230 V Halogenlampen max. 2 EVGs 2300 W Glühlampen oder 500 W Halogenglühlampen Dämmerungssensor von 3 bis 2000 ux einstellbar von 3 bis ux einstellbar Einschaltdauer von 0 s bis 5 min einstellbar von 8 s bis 2 min empfohlene Montagehöhe 2 bis 3 m 2,5 m Anschlussart 3-eiter 3-eiter 25

Bewegungs- und Präsenzmelder Deckenbewegungsmelder 360 Deckenbewegungsmelder 360 R (Master), Art. 7350, und 360 SA (Slave), Art. 7360 7350 7350 Einzelanwendung Master Einzelanwendung Master mit Taster 7360 einfacher Verbund Master/Slave 7360 7350 7360 7360 7360 einfacher Verbund Master/Slave mit Tastern, Retrigger 7350 7360 7350 7350 7350 7350 7360 7360 7360 einfacher Verbund Master mit Tastern, Retrigger Öko-Schaltung einfacher Verbund Master/Slave Öko-Schaltung 26

Bewegungs- und Präsenzmelder Technische Daten Deckenpräsenzmelder 360 R Master, Art. 7450 Deckenpräsenzmelder 360 SA Slave, Art. 740 Umgebungsbedingungen: - Schutzart nach IEC 529 - Umgebungstemperatur IP20, Einbau trocken Betrieb: -5 C bis +40 C agerung: -25 C bis +70 C Erfassungsbereich Montagehöhe Montageart 360, Ø 0 m bei Montagehöhe 2,5 m empfohlen 2,5 m Decken-Unterputz Schaltkriterium Bewegung und Helligkeit Bewegung Funktionen: - SES (Empfindlichkeit) - FUC - UX (Helligkeitsschwelle) - TIME (achlaufzeit) einstellbar: -/+ einstellbar: off/test einstellbar: 0-2000 ux, off einstellbar: 0 s-40 min, Impuls einstellbar: -/+ einstellbar: off/test für künftige Anwendungen reserviert Abmessungen: - rund - eckig Merkmale Einbautiefe ennspannung O/OFF IMPUS on = 500 ms Pulsdistanz = 30 s Ø mmx27.8 mm 00 mmx00 mmx27.8 mm 34.5 mm 230 V AC, 50 Hz Bereichserweiterung, sendet Bewegungsinformationen an den MASTER. Es wird keine eistung geschaltet. Glühlampen HV-Halogenlampen Konv. Trafo/V-Halogenlampen Elektr. Trafo/V-Halogenlampen Energiesparlampen Elektronische Vorschaltgeräte eitungsschutz eistungsaufnahme 2400 W 2400 W 500 VA 600 VA 600 VA 0x58 W oder 5x36 W oder 20x8 W max. 6 A 0,4 W 2 m 0 m 2 m 4 m 0 m ø (frontale Bewegung) 4 m ø (seitliche Bewegung) 2,5 m Erfassungsdiagramm Bewegungsmelder Serie 360 27

Bewegungs- und Präsenzmelder Deckenpräsenzmelder Deckenpräsenzmelder gewährleisten die Erfassung geringfügigster Personenbewegungen. Sie arbeiten flächendeckend im gesamten 360-Grad Bereich zur Erfassung von Personenbewegungen und eignen sich deshalb besonders für Büros und öffentliche Gebäude. Die eigens entwickelte Sensorik arbeitet mit zwei Erfassungsbereichen, einem ahbereich zur Erfassung kleiner Bewegungen und einem Fernbereich zur Erfassung von Körperbewegungen. Deckenpräsenzmelder, Art. 7400 u. 740 Präsenzmelder werden in der Regel zur Energieeinsparung eingesetzt, im Gegensatz zu Bewegungsmeldern, die zum ichteinschalten verwendet werden. Sie schalten nicht benötigte Beleuchtungen aus. Dazu ist die Erfassungsoptik und -elektronik mit mehr Schaltsegmenten ausgestattet, die noch kleinste Bewegungen erfassen können. Der Deckenpräsenzmelder ist nur für die Deckenmontage vorgesehen. In einer Höhe von 2,5 m erfasst er den Fußboden in einem Durchmesser von 20 m und ist im gesamten 360 -Bereich zur Erfassung von Personenbewegungen flächendeckend. Der Sensor hat eine eigens entwickelte Optik mit 2 Erfassungsbereichen, einem ahbereich A+B zur Erfassung kleiner Bewegungen und einem Fernbereich C+D zur Erfassung von Körperbewegungen. Im Zentrum (ahbereich A+B) ist ein besonderer insenbereich mit einem Durchmesser von 5 m, in dem mehr als 68 Felder optimale Erfassung selbst kleinster Bewegungen gewährleisten. Ist der Erfassungsbereich zu groß, lässt er sich vorteilhaft durch Montage der beigefügten Abdeckung begrenzen. Hierdurch lässt sich die maximale Reichweite von 20 m auf einem Durchmesser von 2 m, 5 m oder 3 m und der Winkel von 360 in 45 -Schritten begrenzen. ieferbar sind zwei Versionen mit einem (Art. 7400) bzw. zwei (Art. 740) Relaiskontakten. Bei der Version mit zwei Relaiskontakten schaltet der zweite Kontakt mit einer zusätzlichen Verzögerung von 25% der eingestellten Zeit ab. Erfassungsdiagramm A B C D Der Deckenpräsenzmelder ist nur für Deckenmontage vorgesehen. In einer Höhe von 2,5 m erfasst er den Fußboden in einem Durchmesser von 20 m und ist im gesamten 360 -Bereich zur Erfassung von Personenbewegungen flächendeckend. Der Sensor hat eine eigens entwickelte Optik mit 2 Erfassungsbereichen, einem ahbereich A+B zur Erfassung kleiner Bewegungen und einem Fernbereich C + D zur Erfassung von Körperbewegungen. Ist der Erfassungsbereich zu groß, lässt er sich vorteilhaft durch Montage der beigefügten Abdeckung begrenzen. Hierdurch lässt sich die maximale Reichweite von 20 m auf einem Durchmesser von 2 m, 5 m oder 3 m und der Winkel von 360 in 45 -Schritten begrenzen. ø 3 m* ø 5 m* ø 2 m* ø 20 m* Planungsbeispiel ø 2 m 0,8 m Achtung: Bei der Planung der Erfassungsbereiche ist davon auszugehen, das eine wirksame Erfassung von Personen erst in einer Höhe von ca. 0,8 m erfolgt und somit sich eine max. Reichweite von Ø 3,5 m ergibt. (siehe Bild links 0,8 m Höhe) Bei kreuzenden Bewegungen zum Präsenzmelder, sind auch die theoretischen Werte von Ø 20 m zu erreichen. ø 3,4 m ø 8 m ø 3,5 m 28

Bewegungs- und Präsenzmelder Schaltbilder 2 M 2 M 7400 740 Deckenpräsensmelder, Art. 7400 Deckenpräsensmelder, Art. 740 Technische Daten Deckenpräsenzmelder, Art. 7400 Deckenpräsenzmelder, Art. 740 Relaiskontakte 2 ennspannung 230 V~ ±0% 50 Hz 230 V~ ±0% 50 Hz ennlast 2300 W für Glühlampe oder 200 VA für euchtstoffröhren, max. 40 µf / ca. 3 EVGs 2300 W für Glühlampe oder 200 VA für euchtstoffröhren, max. 40 µf / ca. 3 EVGs Schutzart IP20 IP20 Reichweite 360, max. 20 m (bei 2,5 m Montagehöhe) 360, max. 20 m (bei 2,5 m Montagehöhe) Belastung 2300 VA für alle Belastungsarten, außer 500 W bei HV- Halogenlampen Siehe Art. 7400 Dämmerungssensor von 0-000 ux einstellbar von 0-000 ux einstellbar Einschaltdauer von bis 30 min einstellbar von bis 30 min einstellbar empfohlene Montagehöhe max. 3 m max. 3 m Empfindlichkeit 0-000 ux 0-000 ux Montage: Die optimale Tageslichtmessung ergibt sich durch Anordnung des Deckenpräsenzmelders mit der ichteintrittsöffnung in Richtung des einfallenden Tageslichts. Bei Montage des Deckenpräsenzmelders kann der ochabstand 05 mm benutzt werden. Bitte beachten Sie, dass die Kabeleinführung im Verhältnis zu den Aufspannöffnungen um 45 gedreht ist. Bei Montage des Deckenpräsenzmelder an einer Dose, werden die dafür vorhandenen öcher benutzt und die Bodenblende herausgestanzt. Die Kabeleinführung kann in 2 verschiedenen Varianten erfolgen. Das Kabel sachgemäß nach der Installationsvorschrift für feste Installationen verlegen. Bitte beachten Sie, dass alle Montagearbeiten bei getrennter etzspannung zu erfolgen haben. Ausrichtung des Deckenpräsenzmelders zum einfallenden Tageslicht 29

Zeitschalttechnik Zeitschalttechnik Wozu Zeitschalteinsätze? Die Anwendungsbereiche für Zeitschalttechnik sind vielfältig. achfolgend nur einige Beispiele für deren Anwendung: Treppenhauszeitschalter; die Beleuchtung wird nach dem Einschalten nach einer einstellbaren Zeit selbstständig abgeschaltet. Ein- und Ausschalten von Verbrauchern nach einem Tages-, Wochen- oder Astrozeitplan (euchtreklame, üfter und Umwälzpumpensteuerung, Beleuchtung usw.). Manuelles Einschalten eines Verbrauchers, der sich nach einer voreingestellten Zeit wieder abschaltet, kann z.b. zur Gefahrenvermeidung beim Betrieb von Wasserkochern, Kaffeemaschinen, Bügeleisen, Fritteusen usw. oder zur Energieeinsparung eingesetzt werden. Von ESO werden elektromechanische (Synchronmotor) und elektronische Zeitschalteinsätze für jeden Anwendungsbereich angeboten. achfolgend sind die wesentlichen Zeitschalteinsätze beschrieben Elektronischer Treppenlichtschalter, Art. 77020 Der elektronische Treppenlichtschalter dient dem zeitlich begrenzten Einschalten von Verbrauchern. Es stehen zwei Zeitbereiche (ca. 2 s - ca. 8 min oder ca. 5 min - ca. 20 min) zur Verfügung. Bis zu 25 ebenstellentaster mit euchtmarkierung können angeschlossen werden. Das Gerät kann in zwei Funktionsmodi betrieben werden: eustart der Zeitfunktion während der Ausschaltverzögerungzeit durch nochmaliges Betätigen der Taste möglich (MODE A), Ausschalten während der Ausschaltverzögerungzeit durch nochmaliges Betätigen der Taste möglich (MODE B). Ext P P maximal 25 ebenstelltaster mit euchtmarkierung Schaltbild mit Jumperstellungen für Funktionsmodi (MODE) und Zeitbereiche (RAGE) Technische Daten Elektronischer Treppenlichtschalter, Art. 77020 ennspannung ennstrom eistung Einschaltzeiten Anschluss 230 V~, 50 Hz 0 A 2300 W/VA, alle Belastungsarten ca. 2 s - ca. 8 min oder ca. 5 min - ca. 20 min, jeweils stufenlos regelbar 2 x,5 oder x 2,5 mm 2 je Klemmstelle 30

Zeitschalttechnik Zweipoliger elektronischer Zeitschalter, Art. 7700 Der zweipolige elektronische Zeitschalter wird durch Tastendruck in Betrieb gesetzt und schaltet den angeschlossenen Verbraucher nach einer voreingestellten Zeit ab. Er ist zur Erzielung von Spareffekten im Beleuchtungssektor als auch zur Gefahrenvermeidung beim Betrieb von z.b. Bügeleisen, Kaffeemaschinen, Wasserkochern, Fritteusen usw. geeignet. Sinnvoll ist dafür die gemeinsame Montage des Zeitschalters mit einem Steckdoseneinsatz in einem Zweifachrahmen. Einschalten des Verbrauchers mittels Tastendruck; euchtdiode signalisiert den Schaltzustand. ach Ablauf der eingestellten Zeit schaltet sich der Verbraucher automatisch ab. Abschaltung vor Ablauf der eingestellten Zeit ist durch Tastendruck möglich. Technische Daten Zweipoliger elektronischer Zeitschalter, Art. 7700 ennspannung ennstrom eistung Einschaltzeiten Anschluss 230 V~, 50 Hz 0 A 2300 W (cosϕ = ) Glühlampen / 360 VA euchtstofflampen 5 min / 30 min / h / 2 h / 4 h / 8 h 2 x,5 oder x 2,5 mm 2 je Klemmstelle Schaltbild Tages- und Wochenschaltuhr, Art. 7700 bzw. 770 Die Tages- bzw. Wochenzeitschaltuhren mit Synchronmotor zeichnen sich durch die einfache und schnelle Programmierung mittels Schaltreiter aus. Sie sind für kostengünstige Anwendungen geeignet, bei denen größere Schaltzyklen und Schalttoleranzen keine Rolle spielen. Durch den integrierten Wahlschalter lässt sich zwischen den Funktionen Automatik, Dauer Ein und Dauer Aus wählen. Schaltbild 2 3 4 5 Technische Daten ennspannung ennstrom eistung Einschaltzeiten Tages- und Wochenschaltuhr, Art. 7700 bzw. 770 230 V~, 50 Hz 6(4) A 3680 W (cosϕ = ) Glühlampen / 920 VA motorische ast kürzeste Schaltzeit 30 min bei Tagesschaltuhr kürzeste Schaltzeit,75 h bei Wochenschaltuhr Astro-Zeitschaltuhr, Art. 7720 Die Astro-Zeitschaltuhr ist vor allem geeignet für das programmierte, zeitabhängige Schalten verschiedener Beleuchtungen. Das integrierte Astro-Programm kann die angeschlossenen Verbraucher entsprechend der Sonnenauf- und -untergangszeiten steuern und ist somit z.b. für das Schalten von euchtreklamen besonders geeignet. Technische Daten Astro-Zeitschaltuhr, Art. 7720 ennspannung 230 V~, 50 Hz ennstrom max. 8 A cosϕ = ; max. 6 A cosϕ = 0,4 Funktionsumfang Astroprogramm mit Verschiebung und Gegenbefehlen, Schaltprogramm mit 6 Speicherplätzen, automatische Sommer-/ Winterzeitumstellung, Urlaubsschaltung, Hand-/Automatikbetriebumschaltung, Gangreserve ca. 6 Monate, Batterie CR2032; 3 V, kürzester Schaltabstand 4 min, x Wechselkontakt potentialfrei Schaltbild 3

Zeitschalttechnik Digital-Wochenzeitschaltuhr, Art. 7730 Die Digital-Wochenzeitschaltuhr ist mit ihren 42 unabhängig von einander zu programmierenden Speicherplätzen und ihren umfangreichen Zusatzfunktionen, wie der automatischen Sommer-/Winterzeitumstellung, Urlaubs- und Zufallsschaltung usw., ideal für komplexere Zeitsteuerungen geeignet. PE C2 AUF C2 ast z.b Temperaturregler (achtabsenkung) C AB oder z.b als Zentral-Uhr für elektron. Rollladenschalter (7540) C Schaltbild Schaltbild Technische Daten Digital-Wochenzeitschaltuhr, Art. 7730 ennspannung 230 V~, 50 Hz ennstrom 6 A cosϕ = ; 0 A cosϕ = 0,6 Montage Funktionsumfang Reiheneinbau (DI-Schiene) 2,5 PE 2 Wechsler potentialfrei Wochenprogramm mit 42 Speicherplätzen unabhängig voneinander programmierbar, automatische Sommer-/ Winterzeitumstellung, Urlaubs- und Zufallsschaltung, Hand-/Automatikbetriebumschaltung, Gangreserve ca. 5 Jahre Zeitschalteinsätze mit Drehbetätigung Art. 77030 und Art. 77040 Die Zeitschalteinsätze mit Drehbetätigung dienen zum schnellen, individuellen Einstellen einer Zeit durch den Benutzer. Hierzu wird der Knebel in die gewünschte Positionen gedreht und abhängig vom Einsatz sind somit Einstellungen von 0-5 min oder 0-20 min möglich. Technische Daten Zeitschalteinsatz mit Drehbetätigung Art. 77030 Zeitschalteinsatz mit Drehbetätigung Art. 77040 ennspannung ennstrom 230 V~, 50 Hz 6 A (4A bei Motoren) 2-polig Einschaltzeit 0 bis 5 min 0 bis 20 min 32

Funk Funk Wozu Funk? Funkkomponenten kommen überall dort zum Einsatz, wo eine eitungsverlegung nicht möglich oder gewünscht ist, z.b. im Denkmalschutz, oder zu kostenintensiv ist, weil eitungen neu verlegt werden müssten. Funk ist auch ideal für nachträgliche Installationen geeignet. Mit nur einem Sendebefehl lassen sich mehrere Empfänger (Verbraucher) gleichzeitig steuern (Gruppenbildung). Handsender steigern den Bedien- und Wohnkomfort. Mit Funk bleibt man flexibel, das System lässt sich leicht verändern und erweitern. Bedienstellen lassen sich z.b. schnell hinzufügen oder an anderer Stelle anordnen. Mit dem ESO EEKTROIK FUK-System sind Gruppen- und Szenensteuerung möglich. Wände müssen nicht aufgestemmt werden. Physikalisches Prinzip Unter dem Begriff Funk ist ganz allgemein die Technologie zur Informationsübertragung über elektromagnetische Wellen zu verstehen. Elektromagnetische Wellen sind durch menschliche Sinne nicht zu erfassen. Sie lassen sich mit Feldstärkemessgeräten nachweisen und messen. Wird Strom durch einen elektrischen eiter geleitet, bildet sich darum ein magnetisches Feld aus. Ändert man den zeitlichen Ablauf des elektrischen Stroms, z.b. durch Wechselstrom, ändert sich das Magnetfeld und gleichzeitig entsteht ein elektrisches Wechselfeld. Beide Komponenten bilden eine mit gleicher Frequenz schwingende elektromagnetische Welle aus, die sich vom Sender (Antenne) löst und im Raum ausbreitet. Anders als bei Schallwellen wird kein Übertragungsmedium, wie uft oder Wasser, benötigt. Die Funktechnologie funktioniert auch im luftleeren Raum, z.b. im Weltall. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit entspricht im luftleeren Raum der des ichts (ca. 300.000 km/s). In anderen Medien verlangsamt sich die Geschwindigkeit. Elektromagnetische Wellen werden durch Amplitude und Frequenz (oder Wellenlänge) beschrieben. Der Frequenzbereich reicht vom niederfrequenten technischen Wechselstrom bis zur hochfrequenten kosmischen Strahlung. Sichtbares icht ist ein Teil dieses Frequenzspektrums. Der Frequenzbereich für den eigentlichen Funk reicht von ca. 0 khz bis 300 GHz. Wie mechanische Wellen weisen auch elektromagnetischen Wellen typische physikalische Wellenausbreitungseigenschaften wie Beugung, Reflexion, Brechung, Dämpfung und Interferenz auf. Funkwellen durchdringen in Abhängigkeit von Masse und eitfähigkeit verschiedene Materialien mit mehr oder weniger Energieverlust. Wände und Decken in Gebäuden stoppen Funkwellen nicht. eitfähige Materialien (Metall) lassen sich von Funkwellen nicht oder kaum durchdringen. Wenn eine Funkwellenabstrahlung nicht erwünscht ist, werden daher Metalle zur Abschirmung verwendet. Richtwerte der Dämpfung 00% 770% 00% 880% 00% 0% Grundlegend gelten die folgenden Reichweiten für ESO EEKTROIK Funk: außerhalb von Gebäuden ca. 300 m innerhalb von Gebäuden ca. 50 m Mauerwerk Gipskarton/Holz Metall Dämpfung und Reflexionen beeinflussen die Reichweite. Der Grad der Dämpfung hängt von der Art und Dicke des Materials ab, die das Signal durchdringen muss. 00% 30% 00% 80% Stahlbeton Holz Baubiologische Unbedenklichkeit Das ESO EEKTROIK FUK-System ist baubiologisch unbedenklich. Es sendet nur Signale aus, wenn ein Sender betätigt wird und nicht permanent. Die Sendeleistung liegt im Milli-Watt-Bereich, im Gegensatz zu z.b. Mobiltelefonen, wo die eistung bei mehreren Watt liegt. Informationsübertragung per Funk Um Informationen über elektromagnetische Wellen zu transportieren werden durch den Sender die Amplitude oder die Frequenz nach einem definierten Verfahren ständig verändert, d.h. die Information wird auf die Funkwellen aufmoduliert. Die Informationen werden vom Empfänger wieder demoduliert und anschließend ausgewertet bzw. weiterverarbeitet. Zwei Verfahren zur Modulation haben sich in der Praxis durchgesetzt, die Amplituden- und die Frequenzmodulation. 33

Feldstärke Feldstärke Funk Amplitudenmodulation (AM) Bei der Amplitudenmodulation wird die hochfrequente Trägerwelle mit dem niederfrequentem Informationssignal überlagert. Die Trägerfrequenz bleibt dadurch unverändert, es ändert sich nur ständig die Amplitude. Bei der Übertragung digitaler Daten wechselt die Amplidude zwischen 0 und 00 % hin und her, d.h. die Funkwelle wird rhytmisch ein- und ausgeschaltet. Diese spezielle Amplitudenmodulation wird auch als Amplitude Shift Keying (ASK) bezeichnet. Unterschiedlich lange Ein- und Ausschaltzyklen repräsentieren die Schaltzustände 0 und. Wegen der geringen Bandbreite ist das ASK-Verfahren gegenüber Störeinflüssen toleranter als das weiter unten beschriebene FSK-Verfahren. Das ESO Funksystem beruht auf dem ASK-Prinzip. t Amplitude Shift Keying (ASK) Frequenzmodulation (FM) Bei der Frequenzmudulation wird das Informationssignal der Frequenz der Trägerwelle aufmoduliert. Die Frequenz ändert sich stätig und die Amplitude bleibt konstant. Für die Übertragung digitaler Daten gibt es auch hier eine spezielle Variante (Frequency Shift Keying (FSK)), bei der für die Schaltzustände 0 und nur zwei Frequenzen zeitcodiert verwendet werden. t Frequency Shift Keying (FSK) 868 MHz Das ESO-Funksystem arbeitet mit der Trägerfrequenz von 868 MHz. Mit dieser Frequenz wird in einem Bereich gefunkt, der von anderen Funk-Medien (Radio, Fernsehen usw.) nicht belegt und dadurch besonders störunempfindlich ist. Für diese Frequenz sind nur Produkte zugelassen, die nicht mehr als % der Zeit funken dürfen (pro Stunde maximal 36 Sekunden), was das Störrisiko zusätzlich reduziert. Sicherheit Jeder Funksender arbeitet mit einer unterschiedlichen Codierung. Empfängerkomponenten werden gezielt auf einzelne Sender eingestellt (angelernt). Eine Fehlbedienung durch fremde Funksender wird dadurch ausgeschlossen. ESO-Empfängerkomponenten lassen sich auf bis zu 64 Sender anlernen. 34

Funk ESO EEKTROIK Funk Das ESO EEKTROIK FUK-System besteht aus folgenden Hauptkomponenten: Sender (Wand- und Handsender) Senden Befehle und steuern damit Empfänger und Kombigeräte. Empfänger (Relais, Dimmer, Rollladenmodule) Empfangen Steuerbefehle von Sendern und Kombigeräten und führen Schaltbefehle aus. Eine Vor-Ort-Bedienmöglichkeit ist außer bei Baldachinempfängern gegeben. Kombigeräte Bestehen aus Sender und Empfänger. Es können Schaltbefehle von anderen Sendern/Kombigeräten empfangen und Schaltbefehle an andere Empfänger/Kombigeräte gesendet werden. Eine Vor-Ort-Bedienmöglichkeit des Empfängers im Kombigerät ist gegeben. Kommunikation zwischen den Komponenten Das ESO FUK-System bietet zwei Varianten der Kommunikation zwischen Sendern und Empfängern: Steuerungs-ink Szenario-ink TV Essen EI AUS 60% EI/Aufdimmen AUS/Abdimmen Steuerungs-inks können genutzt werden, um Sender mit Empfän-gern mit ichtfunktion zu verbinden. Ein oder mehrere Sender können mit einem oder mehreren Empfängern in einem Steuerungs-ink verbunden werden. Komponenten, die mit einem Steuerungs-ink verbunden wurden, arbeiten grundsätzlich im 2-Tastenbetrieb. Wenn Steuerungs-inks programmiert werden, leuchtet die Programmier-ED ROT auf. Funk produktgruppenübergreifende Technologie 00% Das Funksystem kann so programmiert werden, dass mit einem Tastendruck am Funksender verschiedene Einstellungen, sog. Szenarien, in den einzelnen Empfängern aufgerufen werden können. Szenario-inks sind besonders nützlich, wenn als Empfängereinheiten Dimmer verwendet werden oder eine Zentral-AUS-Funktion realisiert werden soll. Wenn Szenario-inks programmiert werden, leuchtet die Programmier-ED Grün auf. 40% In Verbindung mit den Steuereinheiten der Gebäudesystemtechnik ESO IHC lässt sich der Komfort und die Funktionalität des Funksystems deutlich erhöhen. Die Funkschnittstelle ist bereits in den Steuereinheiten 2 standard und comfort des IHC-Systems integriert. Sender 4-Kanal Wandsender, ichtfunktion, Art. 7760 zum Aufschrauben bzw. -kleben auf flachen Untergrund, sendet bis zu 4 Befehle oder Szenen zur Beleuchtungssteuerung oder 4 frei programmierbare Befehle in Verbindung mit der ESO IHC Steuereinheit 2 4-Kanal Wandsender, Rollladenfunktion, Art. 77620 zum Aufschrauben bzw. -kleben auf flachen Untergrund, sendet bis zu 4 Befehle oder Szenen zur Ansteuerung von Funkempfängern mit Rollladenfunktionen oder 4 frei programmierbare Befehle in Verbindung mit der ESO IHC Steuereinheit 2 8-Kanal Handsender, Art. 77650 hat 8 Bedientasten, sendet bis zu 8 Befehle oder Szenen zur Ansteuerung von icht- bzw. Rollladenfunktionen oder 8 frei programmierbare Befehle in Verbindung mit der ESO IHC-Steuereinheit 2 35

Funk Empfänger, Relais AP-Baldachin-Relais, Art. 776250 zur AP-Montage mit Zugentlastung für Pendelleuchten, ein Relaisausgang (Schließer), ebenstellenausgang für weitere euchten UP-Empfänger -Kanal, Art. 776200 zum Einlegen in eine Schalterdose oder mit zu komplettierenden Tastflächen zur Vor-Ort-Bedienung Steckdosenempfänger mit Relaisausgang und Vor-Ort-Bedienung Art. 776220 zur Verwendung in Verbindung mit bereits installierten Steckdosen, kein Installationsaufwand notwendig, für alle astarten geeignet Empfänger, Dimmer AP-Baldachin-Dimmer Universal 250, Art. 776350 zur AP-Montage mit Zugentlastung für Pendelleuchten, ein Dimmerausgang, mit elektronischem Überlast- u. Kurzschlussschutz, ebenstellenausgang für weitere euchten UP-Dimmer Universal 250, Art. 776300 zum Einlegen in Schalterdose oder mit zu komplettierenden Tastflächen zur Vor-Ort-Bedienung, ein Dimmerausgang, mit elektronischem Überlast- und Kurzschlussschutz Steckdosenempfänger mit Dimmerausgang und Vor-Ort-Bedienung, Art. 776320 zur Verwendung in Verbindung mit bereits installierten Steckdosen, kein Installationsaufwand notwendig, mit elektronischem Überlast- und Kurzschlussschutz Kombigeräte UP-Sender und -Empfänger mit elektronischem Schaltausgang, Art. 776400 zum Einbau in Schalterdose, Sender: 4-Kanal Sender sendet bis zu 4 Befehle oder 2 Befehle und 2 Szenen Empfänger: ein elektronischer Schaltausgang (Schließer), mit elektronischem Überlast- und Kurzschlussschutz UP-Sender und -Empfänger mit Relaisausgang, Art. 77640 zum Einbau in Schalterdose, Sender: 4-Kanal Sender sendet bis zu 4 Befehle oder 2 Befehle und 2 Szenen Empfänger: ein Relaisausgang (Schließer) Dimmer, UP-Sender und -Empfänger, Art. 776450 zum Einbau in eine Schalterdose Sender: 4-Kanal Sender sendet bis zu 4 Befehle oder 2 Befehle und 2 Szenen Empfänger: mit einem Dimmerausgang, mit elektronischem Überlast- und Kurzschlussschutz Kombigeräte, Empfänger für Rollladenfunktion UP-Sender und Empfänger, Art. 776500 zum Einbau in Schalterdose, Sender: 4-Kanal Sender sendet bis zu 4 Befehle oder 2 Befehle und 2 Szenen, Empfänger: zur Steuerung von Rollläden über Relaisausgänge (oder Jalousien in Verbindung mit der ESO IHC-Steuereinheit 2), mit elektronischem Überlast- und Kurzschlussschutz Empfänger mit Sperrfunktion, Art. 77650 zum Einbau in eine Schalterdose, über Tasten u. 2 ist die Vor-Ort-Bedienung möglich, über die Tasten 3 u. 4 ist die Sperrung der Bedienung und des Empfangs möglich, Signalisierung des Betriebszustandes über ED, Empfänger: zur Steuerung von Rollläden über Relaisausgänge (oder Jalousien in Verbindung mit der ESO IHC-Steuereinheit 2), mit elektronischem Überlast- und Kurzschlussschutz 36

Funk Schaltbilder Empfänger, Dimmer PE weitere euc hten 776350 776300 776350 UP-Dimmer Universal 250, Art. 776300 Baldachin Dimmer, Art. 776350 Empfänger, Relais PE 776250 776200 776250 UP-Sender und Empfänger, Art. 776500 Baldachin Relais, Art. 776250 Kombigeräte/Empfänger für Rollladenfunktion M M AB AUF AB AUF weitere euchten 776500 77650 UP-Sender und Empfänger, Art. 776500 Empfänger mit Sperrfunktion, Art. 77650 Kombigeräte 776450 776400 77640 Dimmer, UP-Sender und Empfänger, Art. 776450 UP-Sender und Empfänger mit elektronischem UP-Sender und Empfänger mit Schaltausgang, Art. 776400 Relaisausgang, Art. 77640 37

Elektronische Transformatoren Elektronische Transformatoren Einführung Für den Betrieb von V-Halogenlampen insbesondere im Bereich bis zu 200 W werden zunehmend elektronische Transformatoren verwendet. Im Vergleich zu konventionellen Trafos bieten elektronische herausragende Vorteile: Geringere Baugröße im Vergleich zu konventionellen Trafos. Elektronischer Kurzschlussschutz mit automatischem Wiederanlauf nach Kurzschlussbeseitigung. Überlastschutz durch selbständige eistungsreduzierung. ampen schonender Softstart. Geräuscharme Arbeitsweise durch HF-Technik. eerlaufsicherheit. Für die eerlaufsicherheit wird eine Mindestlast benötigt. Beim Unterschreiten der Mindestlast erhöht sich die Ausgangsspannung, was zu einem unregelmäßigen Betrieb führt. eitungsführung Elektronische Trafos liefern sekundärseitig eine pulsierende Gleichspannung mit ca. 40 khz. Diese hochfrequente Schwingung erfordert besondere Maßnahmen: Die eitungslänge darf auf der Sekundärseite 2 m nicht überschreiten (Funkentstörung). Durch den Skineffekt verringert sich der eitungsquerschnitt, wodurch größere eitungsquerschnitte erforderlich werden. ampenleistung je eitung Mindestquerschnitt je eitung 60 W,0 mm 2 65-05 W,5 mm 2 0-50 W 2,5 mm 2 Größere ampenleistungen sollten auf mehrere eitungen verteilt werden! Die Verlegung sollte mit einer 2-adrigen eitung erfolgen, nicht mit 2 Einzelleitungen. So lässt sich der Spannungsabfall in der eitung reduzieren. Das Verzweigen zu anderen ampen (Parallelschaltung) sollte bereits am Trafo-Ausgang erfolgen, niemals an der ampe! etzleitungen nicht direkt neben den Sekundärleitungen verlegen, da sonst Oberwellen in das etz übertragen werden können. Installationshinweise Trafos können nur primärseitig parallel geschaltet werden, um einen Dimmeranschluss zu realisieren. Trafos dürfen nicht an den Sekundärseiten zusammengeschlossen werden! Durch den Betrieb erwärmt sich der Trafo, daher ist für eine ausreichende Wärmeabführung zu sorgen. Die Trafo-Hersteller geben in der Regel Mindesteinbaumaße an, die unbedingt einzuhalten sind! ast elek tr. T rafo ast elek tr. T rafo ast ast elek tr. T rafo ast elek tr. T rafo ast richtig fals ch Korrektes Zusammenschalten elektronischer Transformatoren 38

Elektronische Transformatoren Elektronische Standard-Transformatoren Elektronische Transformatoren sind bei ESO in normaler und in besonders flacher Bauausführungen erhältlich. Beide Varianten eignen sich für den Betrieb von V-Halogenlampen und sind mit Hilfe von Phasenabschnittdimmern dimmbar. Da die Variante mit der flachen Bauform sehr kleine Einbaumaße besitzt, ist sie besonders für den Einbau in Zwischendecken geeignet. Die elektronischen Transformatoren von ESO verfügen über einen thermischen Überlastschutz mit Kurzschlussabschaltung. (Dimmen mit Phasenabschnittdimmer m öglich) Schalter Schalter (Dimmen mit Phasenabschnittdimmer möglich) zu weiteren Transformatoren 230 v ~ 230 v ~ SEV SEV zu weiteren Transformatoren 230 v ~ 230 v ~ 230 v ~ 230 v ~ SEV SEV 3 3 2 2 3 3 2 2 Elektronische Standard-Transformatoren 60 W und 05 W Elektronische Standard-Transformatoren 50 W und 200 W Elektronische Universal-Transformatoren Universal-Transformatoren von ESO können mit jeder Art von Dimmern (Phasenanschnitt, Phasenabschnitt) gedimmt werden. Daraus ergibt sich eine große Flexibilität und Planungssicherheit. Beim Wechsel der Dimmerart braucht der Trafo nicht gewechselt werden, was bei nur schwer oder nicht zugänglichen Trafo-Einbauorten von großem Vorteil ist. Die elektronischen Universal-Transformatoren von ESO verfügen über einen thermischen Überlastschutz mit Kurzschluss-Abschaltung, der einen Sicherungswechsel überflüssig macht. Elektronische Universal-Transformatoren 60 W und 05 W Elektronische Universal-Transformatoren 50 W und 200 W Elektronische Haupt- und ebenstellen-transformatoren mit integriertem Dimmer Die in diesen Transformatoren integrierten Dimmer lassen sich mit Hilfe einfacher Taster dimmen. Sollen größere eistungen, d.h. eine größere Anzahl an V-Halogenlampen, gedimmt werden, lassen sich weitere Transformatoren als ebenstellengeräte betreiben, auf die die Gesamtleistung aufgeteilt wird. Bei diesen Transformatoren entfällt die Wahl des richtigen Dimmers, da Trafo und integrierter Dimmer eine optimal aufeinander abgestimmte Einheit bilden. eben der Planungssicherheit haben diese Transformatoren auch thermische Vorteile gegenüber Einzelgeräten (Dimmer und Trafo). Gerade bei UP-Dimmern ist die Wärmeabfuhr bei größeren asten oft problematisch. Bei Trafos mit integriertem Dimmer wird die eistung bei großen asten auf mehrere Geräte verteilt (geringere Wärmeentwicklung) und durch die Montage in Zwischendecken wird die entstehende Wärme besser abgeführt. Die elektronischen Haupt- und ebenstellen-transformatoren von ESO verfügen über einen thermischen Überlastschutz mit Kurzschlussabschaltung. 39

Elektronische Transformatoren 230 V ~ SEV 3 3 2 2 230 V ~ SEV 3 3 2 2 230 V ~ SEV 3 3 2 2 230 V ~ SEV 3 3 2 2 230 V ~ SEV 3 3 2 2 230 V ~ SEV 3 3 2 2 Elektronische Haupt- und ebenstellen-transformatoren 60 W und 05 W Elektronische Haupt- und ebenstellen-transformatoren 50 W und 200 W Technische Daten Universal-, Standard-, Hauptstelle-, ebenstelle- Trafos in normaler Ausführung Standard-Trafos in flacher Ausführung Typ 60 W 05 W 50 W 200 W 20-80 W 20-50 W Mindestlast 20 W 35 W 50 W 20 W ennleistung 60 W 05 W 50 W 200 W 80 W 05 W Primärspannung 230 V~ 50 Hz Primärstrom 0,28 A 0,48 A 0,68 A 0,9 A 0,36 A 0,48 A Sekundärspannung ~,6 V~ eistungsfaktor cosϕ= 0,98 cosϕ= 0,96 Wirkungsgrad ca. 93 % ca. 95 % Überlastungsschutz Kurzschlussschutz autom. Wiederanlauf nach Beseitigung des Kurzschlusses therm. Überlast- u.kurzschlussabschaltung Betriebsbereit nach Beseitigung des Kurzschlusses und etztrennung autom. Wiederanlauf nach Beseitigung des Kurzschlusses Funkschutz nach VDE 0875/2 Schutzmaßnahme Schutzklasse II, schutzisoliert Sicherheit nach DI VDE 0860, IEC 65 Anschlussquerschnitt maximal 2 x 2,5 mm 2 pro Klemme maximal 2 x 2,5 mm 2 pro Klemme (nur bei Trafo-Ausführung mit Schraubklemmen) Abmessung 90 x 44 x 38 mm 25 x 50 x 42 mm 55 x 48,5 x 8 mm 55 x 48,5 x 9 mm (Trafo-Ausführung mit Schraubklemmen) Deckenöffnung ø 5 mm ø 58 mm ø 5 mm t c 75 C 80 C 75 C 65 C 75 C max. Umgebungstemp. t a 50 C 45 C 40 C eitungslänge sekundär max. 2 m/min. 0,5 m 40

Fehlerstromschutz (FI-Schutz) Fehlerstromschutz Wozu FI-Schutz? Defekte Elektrogeräte, schadhafte Kabel oder durch Feuchtigkeit verursachte Fehlerströme sind eine unsichtbare, oft tödliche Gefahrenquelle. Mögliche Folgen von Stromschlägen auf den menschlichen Organismus sind Muskelverkrampfungen und Herzkammerflimmern, also akute ebensgefahr. FI-Schutz (FI = Fehlerstrom) kann die Gefahr von Stromschlägen verringern und dient somit dem Personenschutz. Bei der Errichtung von eubauten ist die Installation eines Fehlerstromschutzes Vorschrift. Die FI-Schutzgeräte sind dann bereits in den Verteilerkästen integriert. FI-Schutz verhindert auch elektrisch gezündete Brände und trägt somit zum Brandschutz bei, da FI-geschützte eitungsnetze im Fehlerstromfall abgeschaltet werden. FI-Schutz zum achrüsten Sollte eine achrüstung von FI-Schutz, in Verteilungen zur Erlangung höherer Sicherheitsstandards in älteren Gebäuden, nicht möglich oder die Elektroinstallation nur mit 2-adrigen eitungen ausgeführt sein, bietet ESO als dezentrale ösung Schutzkontaktsteckdosen mit integriertem FI-Schutz an. D.h., erst unmittelbar am Verbraucher ist der Fehlerstromschutz wirksam. Damit lassen sich z.b. Bäder, Hobbyräume, Hotels, Unterrichtsräume, Werkstätten usw. nachrüsten. Alle an den FI-geschützten Abgangsklemmen der FI-Schutzsteckdosen nachgeschalteten Steckdosen oder Geräte sind mitgeschützt und somit nach DI VDE 000, Teil 40 mit einem Zusatzschutz ausgerüstet. Funktionsweise Im FI-Schutz-Gerät (z.b. Steckdose) ist ein Wandler integriert. Der Wandler ist ein Spulensystem, dessen Primärwicklungen aus den aktiven eitern (... Außenleiter,... eutralleiter) gebildet sind. In ihnen wird jeweils ein magnetisches Feld erzeugt. Die Richtungen beider Felder ist entgegengesetzt. Zusätzlich ist im Wandler eine Sekundärwicklung integriert, an der ein Relais angeschlossen ist, dessen Arbeitskontakte im Fehlerfall die aktiven eiter allpolig trennen (siehe Bild). Der Schutzleiter wird nicht durch den Wandler geführt. Funktionsprinzip FI-Schutz Fehlerstrom fließt nicht Der Strom in beiden aktiven eitern ist im ungestörten Betrieb gleich groß. Die beiden in den Primärwicklungen erzeugten Magnetfelder sind gleich groß und heben sich in ihrer Wirkung auf. In der Sekundärwicklung wird keine Spannung induziert. Die Arbeitskontakte des Relais bleiben geschlossen. Fehlerstrom fließt Im Störfall fließt ein Teil des zufließenden Stromes über den Schutzleiter oder die Erde ab. Die Ströme in den aktiven eitungen ( und ) sind nicht gleich groß. Die in den Primärwicklungen erzeugten Magnetfelder heben sich nicht mehr auf. In der Sekundärwicklung wird eine Spannung induziert, die das Relais auslöst und damit den Verbraucher allpolig vom etz trennt. Prüftaste Im FI-Schutzgerät (Steckdose) ist eine Prüftaste integriert, mit der ein Fehlerstrom simuliert werden kann. Dadurch wird die einwandfreie elektrische und mechanische Funktionsfähigkeit geprüft und sichergestellt. Durch einen integrierten Schalthebel wird nach der Überprüfung der Strom wieder eingeschaltet. 4

Fehlerstromschutz (FI-Schutz) Technische Daten FI-Sicherheitssteckdosen Bemessungsspannung 230 V~ Bemessungsstrom Bemessungsfehlerstrom Bemessungsfrequenz Kurzschlussfestigkeit Anschlüsse Umgebungstemperatur 6 A 30 ma 50 Hz 3000 A Steckklemme für je 2 eiter,5... 2,5 mm 2 Cu FI-geschützte Abgangsleiter und 25 bis +40 C Schaltbeispiele für FI-Sicherheitssteckdosen PE PE Anschlussbild FI-Schutzsteckdose in T-C-etz Anschlussbild FI-Schutzsteckdose in T-S- bzw. TT-etz 42

ED ichtsignaleinsatz ED ichtsignaleinsatz Der ED- ichtsignaleinsatz dient als beleuchtete Anzeigeneinheit. Die einfarbige Variante verfügt dazu wahlweise über eine grüne ED- Beleuchtung (23207) oder eine rote ED- Beleuchtung (23209). Die zweifarbige Variante verfügt über eine rot/grüne ED- Beleuchtung (23200). Zur Trennung des euchtbereiches ist bei der zweifarbigen Variante ein Trennsteg auf den Einsatz aufgesteckt. Die zugehörige Zentralplatte mit Sichtfenster ist separat zu bestellen. Die verschiedenen vorgedruckten Folien liegen dem Einsatz bei. Bei Bedarf können Sie Folien mit induviduellem Aufdruck jederzeit selbst erstellen. Die Zentralplatte mit Sichtfenster wird auf dem ED- ichtsignaleinsatz aufgesteckt. Hinweis zur Ansteuerung Art. 23200 (zweifarbig rot/grün) Bei der Ansteuerung durch einen Serienschalter können beide euchtkammern gleichzeitig betrieben werden und der Einsatz kann abgeschaltet werden. Ist dagegen nur ein Anzeigezustand des Signaleinsatzes gefordert, der den anderen ausschließt, muss ein Jalousieschalter 800 als Ansteuerung verwendet werden (Verriegelung). Für den Betrieb mit einem Serien- oder Jalousieschalter existiert eine bedruckte Wippe für den Hotelzimmerstatus. Andere Beschriftungen der Serienwippe sind durch die Verwendung eines Rahmens mit Schriftfeld aus dem Fashion Programm möglich. Schaltbild Art. 23200 Hinweis zur Ansteuerung Art. 23207 (grün) und Art. 23209 (rot) Zur Ansteuerung kann ein Universalschalter verwendet werden. Schaltbild Art. 23209 und 23207 Technische Daten Versorgungsspannung 20 V - 230 V / 60 Hz 50 V - 230 V / 50 Hz Schutzart IP 20 Abmessungen ED- ichtsignaleinsatz (B x H x T) 50,2mm x 46,5mm x 32mm (ohne Trennsteg und Tragplatte) Abmessungen Zentalplatte (B x H) 55,5 mm x 55,5mm 43

ESO GmbH Frankenhäuser Straße 64 D-99706 Sondershausen Tel: +49 (0) 36 32 / 5-0 Fax: +49 (0) 36 32 / 5-5 90 www.elso.de info@elso.de ayout, Realisation und Produktion: PROFI PR & Werbeagentur GmbH, Erfurt www.profilpr.de ZXPESOEE 02/2008 2008 ESO GmbH. All rights reserved