Servervirtualisierung Stand und Entwicklung



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Transkript:

1 / 12 Servervirtualisierung Stand und Entwicklung Andreas Heik TU-Chemnitz, Universitätsrechenzentrum 13. Dezember 2011

2 / 12 Blick auf die Infrastruktur Unser Fuhrpark...

3 / 12 Blick auf die Infrastruktur CPU-Ressourcen (Stand: 12/2011) Cluster Hypervisor Wirtssysteme VPS vsphere5 Knoten CPU/Core RAM VPS vcpu vram vram DC_6950 ESX 4.0 7 28/56 448 GB 103 157 229 GB 2.62 TB DC_905 ESXi 5.0 5 20/80 640 GB 47 90 241 GB 1.87 TB DC_710 ESX 4.0 9 18/72 1296 GB 162 271 735 GB 1.68 TB DC_B250 ESXi 5.0 4 8/48 1536 GB 11 29 63 GB 384 GB P 25 74/256 3.82 TB 323 547 1.23 TB 6.93 TB Lizenzanzahl entspricht der physischen CPU-Anzahl jährliche Wartungskosten je Enterprise Plus Lizenz ca. 450 e Neu im vsphere 5 Lizenzmodell: keine Einschränkungen auf CPU-Core Anzahl vram Entitlement: 96 GB vram je Enterprise Plus Lizenz

4 / 12 Entwicklung im vergangenen Jahr Upgrade auf vsphere 5 Motivation: Neue Features: u.a. 32-Wege SMP, I/O-Control, Storage DRS, DVS verbesserte Performance vcenter Server als Appliance (Suse Linux) Datenbank Oracle 11g unter Scientific Linux 6 Upgrade unterbrechungsfrei (durch vmotion) Problem: kein Herstellersupport für QLogic CNAs in DC_6950 und DC_710 Neubeschaffung CNAs für DC_710

5 / 12 Entwicklung im vergangenen Jahr Inbetriebnahme Cisco UCS skalierbare und flexibe Architektur 2 Blade-Chassis mit je 2 Nodes Erweiterung um je 2/4 weitere Nodes spannende Hardware-Features: z.b. Virtual Interface Card Installation mit VMware ESXi 5.0 Umsetzung Projekt Nexus 1000v Distributed Switch über alle Knoten eines Clusters Grundlage für VOIP-Virtualisierung

6 / 12 Entwicklung im vergangenen Jahr VDR als Backuplösung in unseren Lizenzen enthaltene Backuplösung Nischenanwendung für ausgewählte VPS mit hohem interaktiven Installationsaufwand und überschaubaren Datenmengen (bis ca. 100 GB) hoher interaktiver Konfigurationsaufwand für Datensicherungsaufgaben (keine API) elegante Wiederherstellungskonsole (inkl. File-Level-Restore) kein öffentliches Dienstangebot

7 / 12 Entwicklung im vergangenen Jahr Verschiedenes Migration auf Thin Provisioned Disks für virtuelle Festplatten Aktivieren von Jumboframes für Infrastruktur und Gastsysteme Integration der Virtualisierungs-Infrastruktur in zentrales Monitoring Umsetzung der Windows Server Lizensierung 4 physische Hosts mit Datacenter-Edition lizensiert beliebig viele Windows VPS

8 / 12 Probleme Kommerzielle Lösung mit Wartungsvertrag bietet ein gewisses Maß an Sicherheit aber kein rundum-sorglos-paket. Bearbeitung von Supportrequests kann nicht immer als zufriedenstellend bewertet werden. Komplexe Abhängigkeiten zwischen Hard- und Software: Serverhardware + zusätzliche Erweiterungskarten Netztechnik (Switches) Speichersysteme Instabilitäten der Netz- und Speicheranbindung nach routinemäßigem Softwareupdate unspezifische Performanceprobleme von VPS nach Ressourcenerhöhung (Gastarbeitsspeicher)

9 / 12 Zukunftspläne - Wohin soll die Reise gehen? Dovrebahn

10 / 12 Zukunftspläne alternative Virtualisierungslösungen Evaluierung und Bewertungen einer alternativen Virtualisierungslösung Ausgangspunkt: Praktikumsarbeit Untersuchung und Aufbau eines Xen-Clusters mit Hilfe der Red Hat Cluster Suite bevorzugter Einsatz von OpenSource-Lösungen

11 / 12 alternative Virtualisierungslösungen Virtualisierung Storage Cluster- und HA-Funktionalität Virtualisierung KVM - Kernel Based Virtual Machine als festen Bestandteil des Linux-Kernel Ausführung unmodifizierter Gastsysteme XEN als etablierte (Para)-Virtualisierung OpenVZ (Open VirtualiZation) und Lxc als containerbasierte Betriebssytem-Virtualisierung

alternative Virtualisierungslösungen Virtualisierung Storage Cluster- und HA-Funktionalität Storage SAN mit FC- oder iscsi-anbindung Clusterfilesystem erforderlich z.b. GFS2 Verbund lokale Speicherressourcen mittels DRBD Paar aus 2 Clusterkoten bilden Netzwerkfilesysteme als Shared Storage z.b. NFS 11 / 12

alternative Virtualisierungslösungen Virtualisierung Storage Cluster- und HA-Funktionalität Cluster- und HA-Funktionalität Virtualisierungsfrontend zum Abbilden der HA-Funktionalität z.b. pacemaker oder als Komplettlösungen wie openqrm 11 / 12

12 / 12 Fazit Fazit ViSIT-Betrieb mit VMware-Lösung: als stabil und fehlertolerant einzustufen Unterhaltung nicht aufwandsfrei und kostenintensiv Industriestandard: Basis für Virtualisierung kommerzieller Lösungen (z.b. VoIP,... ) Evaluierung alternativen Virtualisierungslösung Suche nach einer sinnvollen Ergänzung Vervielfältigung der Monokultur Unabhängigkeit vom Marktführer Erfolg ist nicht garantiert!