Einleitung - Dieses Dossier enthält alle nötigen Informationen für die Vorbereitungsphase für den ük3 Gestaltungsprozess und dient Ihnen als Projekteingabedokument. Projekteingabe - Alle Teilnehmenden des Kurses sind verpflichtet, das gesamte Dossier Projekteingabe, bis zum 30. Juni 2015, ausgefüllt und als gedrucktes Dokument per Post an ihren Referenten zu senden. Eine vorgedruckte Etikette wurde dem Aufgebot beigelegt. - Das Projekteingabedokument und die Einhaltung der Termine werden bewertet und fliessen in die Gesamtbeurteilung ein. - Ihre Lernenden gestalten im ük3 ein Logo oder realisieren ein Redesign. - Da die Tätigkeitsfelder der Lehrbetriebe sehr unterschiedlich, sind stehen Ihnen für die Erfüllung dieser Aufgabe folgende Varianten zur Auswahl: Var. 1. Ihre Lernenden bearbeiten einen realen Auftrag aus dem betrieblichen Alltag. Der Kunde oder der Ausbildner beurteilt am Abend des 2. Kurstages die Vorschläge und gibt bis spätestens 10.00 am folgenden Tag ein Feedback. Var. 2. Als Ausbildnerin und Ausbildner schlüpfen Sie in die Rolle eines Auftraggebers und erteilen Ihren Lernenden einen fiktiven Auftrag. Der Ausbildner beurteilt am Abend des 2. Kurstages die Vorschläge und gibt bis spätestens 10.00 Uhr am folgenden Tag ein Feedback. - Die Dienstleistung und Verrechnung derselben ist dem Betrieb vorbehalten. Es darf nicht sein, dass die Lernenden Aufträge suchen um den Lehrlingslohn aufzubessern. Schwarzarbeit ist nicht erlaubt. - Falls es sich um ein bestehendes Logo handelt, wird es in digitaler Form in den ük mitgebracht. Dieses Logo soll analysiert und angepasst werden (Reinzeichnung Symbol, Schriftkonzept, Farbkonzept). Bei der Umsetzung des Logos werden Sie alle wichtigen Schritte des Gestaltungsprozesses vom Konzept über die verschiedenen Entwurfsphasen und Auswahlverfahren erarbeiten. - In einer zweiten Phase soll das Logo bei der Fahrzeugwerbung, Aussenbeschriftung des Firmengebäudes und weiteren Anwendungen (Visitenkarte und eventuell Briefbogen und Couvert), eingesetzt werden. - Den abschliessenden Höhepunkt der Woche bildet die Präsentation der Arbeiten vor Publikum. Urherberrrechte - Die Einhaltung der Urheberrechte von Schrift und Bildmaterial ist Sache des Ausführenden Betriebes. P14_0139_Projekteingabe_üK 3_GWT_2014-2015 Seite 1 9
Auftraggeber - Alle Kursteilnehmer wählen zusammen mit ihrem Ausbildner ein geeignetes Ausbildner Logo und sind bei der Wahl des Auftraggebers frei. Dabei muss es sich nicht um eine gewinnbringende Organisation handeln, auch Vereine oder gemeinnützige Organisationen oder eine fiktive Unternehmung kommen als Kunden in Frage. - Bei einem fiktiven Unternehmen ist es wichtig, dass die Grösse, der Sinn und der Zweck des Unternehmens klar definiert werden, damit das Briefing gemacht werden kann. Ihr Ausbildner übernimmt die Rolle des Kunden. Ideal wäre, dass beim Auftraggeber ein wirkliches Bedürfnis nach einem Redesign und Werbemitteln besteht und dieses in der Folge auch zur Anwendung kommen würde. Überlegen Sie sich zusammen mit Ihrem Ausbildner, ob es jemanden in Ihrem Umfeld gibt, der ein neues Logo und einheitliche Werbemittel benötigt. Vielleicht kennt Ihr Ausbildner einen Kunden, der ein eigenes Taxiunternehmen eröffnet? Oder Sie helfen bei der Organisation des jährlichen Open-Air-Kinos mit, welches den Auftritt verbessern sollte? Oder die Nachbarin hat einen eigenen Coiffeursalon? Feedback - Am zweiten Kurstag, also am Dienstagabend ab 16.00 wird der Ausbildner und ev. auch Kunde einen Vorschlag bekommen und bis Mittwoch 10.00 Uhr das Ok für weitere Gestaltungsarbeiten mit diesem angepassten Erscheinungsbild geben. Für den Kursablauf ist es sehr wichtig, dass die verantwortliche Person erreichbar ist. Teilen Sie die Zeiten der zuständigen Person mit! Für die weiteren Kontakte genügen dann Rücksprachen per E- Mail oder Telefon.. Mail-Verkehr immer mit CC auch an die jeweiligen Referenten senden. Vorbereitung - In der Zeit bis zum Kurs treffen Sie selbständig alle nötigen Vorbereitungen. Der Ausbildner muss über alle Vorbereitungsarbeiten informiert werden und kann Hilfe leisten. - Dazu gehören die Suche nach einem geeigneten Auftraggeber und die Erfassung seines Geschäftsumfeldes und seiner Vorstellungen bezüglich der Gestaltung. Diese Vorabklärungen sind sehr wichtig, damit Sie sich am ersten Kurstag bereits im Klaren darüber sind, welche Ziele Sie beim Gestalten verfolgen sollen. - Die beiliegenden Unterlagen helfen Ihnen, die genauen Wünsche und Bedürfnisse des Auftraggebers zu erfassen. Das ganze Briefing reichen Sie bis spätestens dem 30. Juni 2015 bei der Kursleitung ein. - Der Ausbildner prüft die Projekteingabe und unterschreibt diese. Mit den eingereichten Informationen ist es der Kursleitung auch möglich, Sie während dem Kurs von Beginn weg optimal zu begleiten. - Bis zum ersten Kurstag sollten Sie auch eine Sammlung von Informationsmaterial über ihren Auftraggeber zusammenstellen. Diese kann ganz verschiedene Gegenstände wie hergestellte Produkte, bisherige Kommunikationsmittel oder Bilder enthalten und wird Ihnen helfen, bei der Ideenfindung für Ihre Logogestaltung einen leichteren Einstieg zu finden. P14_0139_Projekteingabe_üK 3_GWT_2014-2015 Seite 2 9
Fahrzeug- und - Wie bereits erwähnt werden Sie während dem Kurs nicht nur das Logo Gebäudewerbung anpassen, sondern dieses auch gleich für die Gestaltung verschiedener Werbemittel verwenden, darunter auch die Beschriftung verschiedener Fahrzeuge und Gebäudebeschriftung. - Nehmen Sie am ersten Kurstag ein Bild oder Vektordaten von drei verschiedenen Fahrzeugen mit (z.b. Smart, Aussendienstfahrzeug Kastenwagen) welches Sie für die Gestaltung verwenden können. - Für die Gebäudebeschriftung nehmen sie bitte Aussenaufnahmen des Firmengebäudes mit (Schaufenster, Fahnen, Fassade, Stele etc.) Bei der Aussenbeschriftung müssen sie sich, zusammen mit Ihrem Ausbildner, Gedanken machen, welche Werbemittel sinnvoll und umsetzbar sind. Dabei gilt zu beachten, an welchen Verkehrswegen sich das Gebäude befindet und ob z.b. Laufkundschaft oder Bahnkunden, Autofahrer etc. angesprochen werden sollen. - Bitte beachten Sie, dass Sie vor dem Kurs keinerlei gestalterische Vorarbeiten machen sollten. Der kreative Prozess beginnt im Kurs! P14_0139_Projekteingabe_üK 3_GWT_2014-2015 Seite 3 9
01.1 Kontakt Kursteilnehmer Name Adresse PLZ/Ort E-Mail Telefon Lehrbetrieb Ausbildner Kursgruppennummer Auftraggeber - Unternehmen/Verein Ansprechperson erreichbar von Di 16.00 bis Mi 10.00 JA NEIN Adresse PLZ/Ort E-Mail Telefon Telefax Internet Freigabe Als Ausbildner bestätige ich diese Projekteingabe und bin vollumfänglich über dieses ük-projekt informiert. Unterschrift Ausbildner P14_0139_Projekteingabe_üK 3_GWT_2014-2015 Seite 4 9
02.1 Briefing Das Geschäftsmodell In welchem Bereich, in welcher Branche ist die Organisation tätig? Erstellen Sie eine detaillierte Auflistung der Produkte und Dienstleistungen, welche die Organisation anbietet. Zentrale Stichworte des Auftraggebers die das Produkt/ den Betrieb beschreiben. -> jung, dynamisch... In welcher Preislage bewegen sich die angebotenen Produkte und Dienstleistungen? Sind sie eher dem Luxus- oder dem Tiefpreissegment anzurechnen oder befinden sie sich auf mittlerem Preisniveau? Wie sieht die Konkurrenzsituation im Tätigkeitsgebiet aus? Gibt es zahlreiche Mitbewerber, die sehr ähnlich ausgerichtet sind oder ist das Unternehmen stark spezialisiert? P14_0139_Projekteingabe_üK 3_GWT_2014-2015 Seite 5 9
02.2 Briefing Das Geschäftsmodell Auf welche Zielgruppen ist das Angebot ausgerichtet? Wie viele Angestellte beschäftigt das Unternehmen? Wie viele Mitglieder hat die Organisation oder der Verein? Welche Veränderungen werden künftig angestrebt? Gibt es Prognosen, wie sich das Umfeld entwickeln könnte? Skizzieren Sie in Form eines Mind-Maps für sich das Geschäftsmodell Ihres Auftraggebers/ Ihrer Auftraggeberin. Integrieren Sie dabei sowohl die internen Gliederungen und Abläufe (Abteilungen, Organisationsstruktur), als auch das Umfeld (Kunden, Lieferanten, Partner, Konkurrenten) P14_0139_Projekteingabe_üK 3_GWT_2014-2015 Seite 6 9
03.1 Briefing Der Werbeauftritt In welcher Form hat die Organisation bisher Werbung gemacht? Wie sind die bisherigen Werbemittel gestaltet? Hat die Organisation verbindliche Gestaltungsgrundsätze wie eigene Firmenfarben oder Hausschriften? Sind neben dem Markennamen weitere Informationen zwingend in das Logo einzugliedern? (Slogan/Claim, Symbole, etc.) P14_0139_Projekteingabe_üK 3_GWT_2014-2015 Seite 7 9
03.2 Briefing Der Werbeauftritt Welche Eigenschaften der Organisation sollen hervorgehoben werden? Wie möchte die Organisation wahrgenommen werden? Welche Aussagen soll das Logo vermitteln? Welches ist die zentrale Aussage im Auftritt der Organisation? Auf welchen Werbemitteln soll das Logo eingesetzt werden? (Verpackungen, Beschriftungen, Drucksachen, etc.) P14_0139_Projekteingabe_üK 3_GWT_2014-2015 Seite 8 9
03.3 Briefing Der Werbeauftritt Stellt der Auftraggeber / die Auftraggeberin irgendwelche ganz konkrete Anforderungen an das Logo? Existieren bereits Vorstellungen darüber, was unbedingt vermieden werden soll, was überhaupt nicht in Frage kommt? P14_0139_Projekteingabe_üK 3_GWT_2014-2015 Seite 9 9