Titel der Aufgabe Themenbereich(e) Fertigkeit Relevante(r) Deskriptor(en) Zeitbedarf, Länge (Wörter) Material- und Medienbedarf Besondere Bemerkungen, Hinweise zur Durchführung Quelle Finanzplan privater Umzug_W5-D-2-2_Loesung Finanzierung und Investition Erstellung und Interpretation von Finanzplänen W 5-D-2: Ich kann einfache Finanzpläne erstellen und interpretieren 50 Minuten Taschenrechner oder Excel-Tabelle Eigenentwicklung Version: Mai 2012 Seite 1 von 5
Ausgangssituation: Frau Lisa Lebensfroh (Anfang 20) plant den Umzug in eine eigene Wohnung ab Oktober 2012. Um die damit verbundenen finanziellen Belastungen besser abschätzen zu können, erstellt sie einen Finanzierungsplan für 2 Jahre. Erwartete Einzahlungen: Monatliches Nettoeinkommen: 1.400,00 jeweils eine Sonderzahlung im Juni und Dezember; pro Jahr rechnet Lisa Lebensfroh mit einer Gehaltssteigerung von 2 % Eigenes Sparbuch: 5.000,00 sofort verfügbar Guthaben Bankkonto: 1.800,00 Bausparvertrag: 6.850,00 verfügbar ab Juli 2013 Bankkredit: 20.000,00 verfügbar ab Oktober 2012, Rückzahlung halbjährlich im nachhinein (April, Oktober) jeweils 1.325,00 (ab April 2013) Erwartete Auszahlungen: Monatliche Miete inkl. Betriebskosten: 450,00 Heizung, Strom: 390,00 vierteljährlich; Kostensteigerung ab 2014: 3 % erwartet Lebenshaltung, Kleidung: 790,00 monatlich, Jährliche Steigerung um 2 % Wohnungseinrichtung: 30.000,00 Renovierungsarbeiten für die Wohnung: 5.000,00 Aufgabenstellung 1: Frau Lebensfroh möchte wissen, ob sie mit ihren finanziellen Mitteln auskommt. Erstellen Sie einen Finanzplan (quartalsweise ab 4/2012) für die dargestellte Situation. Aufgabenstellung 2: Stellen Sie Zahlungsmittelengpässe fest und beurteilen Sie das Ergebnis. Finden Sie Lösungsvorschläge für Zahlungsmittelengpässe. Aufgabenstellung 3: Kann Lisa Lebensfroh im Juli 2013 einen Urlaub in der Höhe von 1.500,00 finanzieren? Version: Mai 2012 Seite 2 von 5
Finanzplan Quartal Einzahlungen 4/2012 1/2013 2/2013 3/2013 4/2013 1/2014 2/2014 3/2014 Summe Einzahlungen Auszahlungen 4/2012 1/2013 2/2013 3/2013 4/2013 1/2014 2/2014 3/2014 Summe Auszahlungen Übertrag Einzahlungen Auszahlungen Zahlungsmittelbestand Version: Mai 2012 Seite 3 von 5
Lösung: Aufgabenstellung 1: Frau Lebensfroh möchte wissen, ob sie mit ihren finanziellen Mitteln auskommt. Erstellen Sie einen Finanzplan (quartalsweise ab 4/2012) für die dargestellte Situation. Finanzplan Lisa Lebensfroh Quartal Einzahlungen 4/2012 1/2013 2/2013 3/2013 4/2013 1/2014 2/2014 3/2014 Nettoeinkommen 5.600,- 4.284,- 5.712,- 4.284,- 5.712,- 4.370,- 5.826,- 4.370,- Bankkonto 1.800,- Sparbuch 5.000,- Bankkredit 20.000,- Bausparvertrag 6.850,- Summe Einzahlungen 32.400,- 4.284,- 5.712,- 11.134,- 5.712,- 4.370,- 5.826,- 4.370,- Auszahlungen 4/2012 1/2013 2/2013 3/2013 4/2013 1/2014 2/2014 3/2014 Miete 1.350,- 1.350,- 1.350,- 1.350,- 1.350,- 1.350,- 1.350,- 1.350,- Heizung, Strom 390,- 390,- 390,- 390,- 390,- 402,- 402,- 402,- Lebenshaltung 2.370,- 2.417,- 2.417,- 2.417,- 2.417,- 2.466,- 2.466,- 2.466,- Wohnungseinrichtung 30.000,- Renovierung 5.000,- Rückzahlung Bankkredit 1.325,- 1.325,- 1.325,- Summe Auszahlungen 39.110,- 4.157,- 5.482,- 4.157,- 5.482,- 4.218,- 5.543,- 4.218,- Übertrag -6.710,- -6.583,- -6.354,- 623,- 852,- 1.016,- 1.312,- Einzahlungen 32.400,- 4.284,- 5.712,- 11.134,- 5.712,- 4.370,- 5.826,- 4.370,- Auszahlungen 39.110,- 4.157,- 5.482,- 4.157,- 5.482,- 4.218,- 5.543,- 4.218,- Zahlungsmittelbestand -6.710,- -6.583,- -6.354,- 623,- 852,- 1.004,- 1.300,- 1.464,- Version: Mai 2012 Seite 4 von 5
Aufgabenstellung 2: Stellen Sie Zahlungsmittelengpässe fest und beurteilen Sie das Ergebnis. Finden Sie Lösungsvorschläge für Zahlungsmittelengpässe. Lisa Lebensfroh hat in den ersten 9 Monaten einen zu geringen Zahlungsmittelbestand, um alle Ausgaben decken zu können. Das Problem liegt im zu geringen Geldmittelbestand im Oktober 2012. Nach der Auszahlung des Bausparguthabens entsprechen die laufenden Ausgaben ungefähr den laufenden Einnahmen. Die Lebenshaltungskosten sollten daher nicht weiter steigen. Lösungsvorschläge: a. Aufnahme eines höheren Bankkredites und rasche Rückzahlung mit dem Bausparguthaben. b. Ausborgen der benötigten Mittel von den Eltern und Rückzahlung im Juli 2013. c. Ausgaben für Wohnungseinrichtung vorläufig nur in der Höhe von 23.000,00 und Erweiterung der Einrichtung im Julie 2013. (weitere Lösungen möglich!) Aufgabenstellung 3: Kann Lisa Lebensfroh im Juli 2013 einen Urlaub in der Höhe von 1.500,00 finanzieren? Einen Urlaub um 1.500,00 kann sich Lisa Lebensfroh im Juli 2013 nicht leisten. Sie hätte in etwa nur 600,00 zur Verfügung. Version: Mai 2012 Seite 5 von 5