Enterprise 2.0 Erste Schritte



Ähnliche Dokumente
Kunden im Dickicht der sozialen Netzwerke finden und binden - Content-Pushen ist out, eine perfekte Context- Strategie entscheidet über Ihren Erfolg

Summer Workshop Mehr Innovationskraft mit Change Management

Social Media. Marketing und Kommunikation mit Facebook, Twitter, Xing & Co.

Web 2.0 im Unternehmen sinnvoll einsetzen

Social Media bei der Kreissparkasse Ludwigsburg

Journalistische Arbeit im Web 2.0 Umfrageresultate Schweiz

Zwischen Katzenbildern und Selfies

Mobiler. Vernetzter. Emotionaler. Wie SBG auf die Entwicklung des Internets reagiert

64% 9% 27% INFORMATIONSSTATUS INTERNET. CHART 1 Ergebnisse in Prozent. Es fühlen sich über das Internet - gut informiert. weniger gut informiert

Quick Guide Mitglieder

die wichtigsten online-tools für augenoptiker websites

PACKEN WIR S AN FACEBOOK & CO. FÜR IHREN HAND- WERKSBETRIEB

DER BESSER INFORMIERTE GEWINNT!

kmu4family Services WIR UNTERSTÜTZEN: Unternehmens Check zur Familienfreundlichkeit

Web-Marketing und Social Media

Workshop für das Präsentations-Tool Prezi

Die Online-Meetings bei den Anonymen Alkoholikern. zum Thema. Online - Meetings. Eine neue Form der Selbsthilfe?

Seite zuletzt geändert am um 09:58 Uhr

Individualisiertes Beziehungsmanagement als Alternative zur Alumni-Community

Modernes Arbeiten Wunsch und Wirklichkeit in deutschen Büros. Ergebnisse der repräsentativen Emnid-Studie 2011

Ergebnisse: Online- Fundraising Studie 2011 von Thomas Seidl & Altruja GmbH

VTC CRM Private Cloud

Gemeinsam gegen Cyberkriminalität! German Competence Centre against Cyber Crime e. V.

ENTERPRISE 2.0 DER EINSATZ VON ENTERPRISE SOCIAL

15 Social-Media-Richtlinien für Unternehmen!

SOCIAL MEDIA WERDEN SIE PARTNER IM DIALOG MIT IHREN ZIELGRUPPEN! PORTALE & BRANCHENVERZEICHNISSE SCHAFFEN SIE KONSISTENZ UND PRÄSENZ IM NETZ!

Über 80 Prozent der Journalisten: Facebook & Co. wichtige Informationsquelle

How-to: Webserver NAT. Securepoint Security System Version 2007nx

Die Nähe zum Patienten Krankenhäuser im Social Web

Social Media im Unternehmen

Social Media Guidelines. Miriam Nanzka, Hohenzollern SIEBEN

Das Nutzungsverhalten deutscher Journalisten bei Elementen des Web 2.0

Webdesign-Fragebogen

Andreas Joppich Weitlingstr Berlin Tel: Mail: - Web:

Social Media und Public Relations Befragung von österreichischen PR-Entscheidern

Der Schutz von Patientendaten

Auszug AWA 2015 CODEBUCH. Allensbacher Marktanalyse Werbeträgeranalyse. Download www. awa-online.de

Statuten in leichter Sprache

Social Media Krisen. Marcus Strobel

Social Workplace. Die Zukunft des Intranets. München, April 2012

connect.basf Chemie, die verbindet Marlene Wolf Community Management connect.basf 7. November 2013

GSM: Airgap Update. Inhalt. Einleitung

Kommunikation als kreativer Prozess: Im Dialog mit dem Kunden

SOCIAL MEDIA MARKETING

erfahren unabhängig weitsichtig

Die Wirtschaftskrise aus Sicht der Kinder

2.0 trifft Enterprise. Die 7 wichtigsten Erfolgsfaktoren für Enterprise 2.0 Projekte Tim Mik!a, Juni 2010

Die Zukunft ist digital. Chancen für Fachbuchhandlungen im Social Web. Jan Manz wbpr Public Relations

Social Media 2011: Top-Entscheider im Experteninterview

support Kurzanleitung Kunde Version 5.1.1

Social Media Effects 2010

Diese Kurzanleitung beschreibt die nötigen Einstellungen, um mit pixafe Transfer Bilder auf einem Facebook Konto veröffentlichen zu können.

SMART Newsletter Education Solutions April 2015

Journalistische Arbeit im Web 2.0

Content Management System mit INTREXX 2002.

Elfenbeinturm 2.0 Wissenschaftskommunikation in Zeiten von Social Media recensio.net Rezensionsplattform für die europäische Geschichtswissenschaft

Der/die KursleiterIn kann sowohl die Einträge als auch die geposteten Kommentare in allen drei Blog- Typen bearbeiten, kommentieren und löschen.

Leitbild. LG Liechtensteinisches. Gymnasium

MACHEN WIR S DOCH GLEICH RICHTIG... IHR HANDWERKS- BETRIEB IM INTERNET

Mit dem richtigen Impuls kommen Sie weiter.

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT IM EHRENAMT. Frankfurt am Main 20. September 2014

Checkliste zur Planung einer Webseite

Gründe für fehlende Vorsorgemaßnahmen gegen Krankheit

GRÜNDUNG TRIFFT INNOVATION

(Internationale) Innovationsgenerierung bei der EQS Group. und der Einfluss von Enterprise Social Software

WERBEWIRKUNG VON ZEITUNGEN UND MAGAZINEN. CCS 2014/2015: Präsentation der Ergebnisse

Kosten runter, Qualität hoch - der ewige Spagat zwischen Steigerung der Serviceleistung und Kostenoptimierung

Was Sie erwartet. Blitzseminar: Social Network-Marketing Frankfurter Buchmesse 2009 Andrea Mühl, M. A.

Social Media Monitoring Was wird über Sie und Ihre Wettbewerber gesagt?


Connected Worlds Wie Lebenswelt und Arbeitswelt zusammenwachsen

Social Media Packages

Business Page auf Facebook

DESIGN PRINT IT. Was genau ist eigentlich Crossmedia?

Staatskanzlei des Kantons Zürich. Kommunikationsabteilung des Regierungsrates

BVDW Befragung Nutzung und Trends im Customer- Relationship-Management (CRM) deutscher Unternehmen. Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.v.

Schöne neue Kollaborationswelt

SEO. am Beispiel von. Jürgen Schlott

gelebte Visionen Martin Hubschneider

Fragebogen für eine qualitative/quantitative Befragung zur Mediencommunity 2.0 aus Sicht der Lernenden

Entwicklung des Dentalmarktes in 2010 und Papier versus Plastik.

Online-Fundraising und Social Media am Beispiel von OxfamUnverpackt.de. Deutschland

Second-Screen: Hype oder Realität? Quantitative Einordnung eines Medien-Phänomens

Ein Sozialprojekt der Rotary Clubs Paderbon Kaiserpfalz

Netviewer Meet ist eine Software zur Unterstützung von Webkonferenzen.

Multiplikatoren gewinnen: red blog

Webinar: Sales Productivity in Microsoft Dynamics CRM

Saldo-Konto eines Mitarbeiters korrigieren

Powermanager Server- Client- Installation

openwebinars Konzeptbeschreibung

Kontaktieren Sie uns! Firmensitz Catidesign. Friedrich-Ebert-Str Neckargemünd. Niederlassung Frankfurt

Transkript:

Enterprise 2.0 Erste Schritte Future Network 25.3. 2009 Michael Hafner, Erste Group Bank AG

Wir sind nicht bei alle Innovationen die Ersten

Wir sind nicht technikgetrieben Nutzung neuer Online Medien geht von Kommunikationsbedürfnissen aus, nicht von technischen Möglichkeiten

Zielsetzungen: Transparenz alle Mitarbeiter zur gleichen Zeit mit der gleichen Botschaft erreichen ansprechbar sein Konsistenz von Information, Werten, Kommunikation

und Identität Konsistenz Kultur in internationaler Umgebung Verantwortung auch des teilnehmenden Users

White space, Slack Leerräume im Organigramm mit Leben erfüllen

Media literacy neue Online-Medien verstehen lernen Orientierung, Knowhow im Kundenkontakt

Begleitung und Hilfestellung Medien kein Selbstzweck Orientierung und Vernetzung im Unternehmen Kommunikation, Collaboration in den Arbeitsalltag integrieren

am Beispiel des kulturellen Aspekts: Selbstbild Ich Die??? klare Vorstellung von uns selbst ungefähres Bild unserer Umwelt dahinter beginnt das Chaos angelehnt an Scott Berkun, The Art of Project Management

Dialog unscharfe Sicht Konfliktpotential seltsame Vorstellungen entwickeln sich

Auswirkung auf die Organisation

Zielsetzung Die Weniger scharfe Trennlinien weniger Labels und Schubladen Offenheit

E2.0 bulls eye reloaded 0% grade of integration 100% level of control 0% Social Media, Social Networks Intranet create participate the closer connected the audience is the more control and direct productivity the less control, the more participation, negotiation and patience is required

Organigramm-Entwicklungen

Voraussetzungen Kulturelle Maßnahmen den Boden vorbereiten Autorenfeedback jeder Intranetbeitrag ist namentlich gekennzeichnet, direkte Kontaktformulare Online zum Vorstand jeder Mitarbeiter kann Fragen stellen sie werden verlässlich beantwortet ErNa weiss alles Erste Nachrichten informieren über Neuigkeiten und über jede relevante Änderung im Intranet

Tools, Konzepte, Massnahmen Feedbackmöglichkeiten verstärken Kommentare, Bewertungen Links zu Userprofilen Userprofile mit Kontaktdaten, Expertise, Interessen -> erste Schritte zu einem Enterprise Social Network Userprofile als zentrales Element mit vielen Funktionen Basis für Collaboration, Filesharing Statuszeilen wichtig für Nicht-Kommunikation

Vernetzte Inhalte Tags Einsatz von Tags als weiterführende Links und als Tagclouds zusätzliches Navigationselement vorerst durch die Redaktion RSS als dynamisches Bindemittel zwischen verschiedenen Inhaltsbereichen als Verbindung unterschiedlicher Medien

natürlich Blogs Ablöse des bestehenden E-Zines durch ein Blog Heranführen an das Medium mit bekannten Inhalten Kennenlernen neuer Features (Kommentare, Tags, RSS) Leichtes Einbinden diverser Medienformate vorerst keine frei verfügbaren Blogs für alle; redaktionell gut vorbereitete Blogs in der Pipeline

und Wikis Projekte aus dem Wissensmanagement-Bereich schon seit längerem vorbereitet Projekt- und Dokumentationswikis mit einzelnen Projektteams diskutiert

Integrierte Software branchenbedingt wenig experimentierfreudig bei IT und Security möglichst wenige Tools integrieren viele Kollegen in den Filialen ohne Internetzugang leichtgewichtige Umwege nur schwer möglich

Ist das alles? - Frustrationskurve interner Organisationsprojekte Scope Ideenfindung, Begeisterung Nutzendiskussion, Suche nach Quick Wins Skepsis, Enttäuschung, erste Schritte spürbarer Nutzen, Ausbauphase Zeit

Vielen Dank michael.hafner (at) erstegroup.com Xing, LinkedIn, Facebook http://www.themashazine.com