Der Gas-Chromatograph
Das Prinzip der gas-chromatographischen Trennung basiert auf Ad- und Desorption. Das Probegas wird von der mobilen Gasphase durch die Trennstrecke (Säule) transportiert. Je nach Stoffkomponente werden sie aber zeitweise von der stationären Phase festgehalten und sind dadurch dem Transport entzogen. Infolge dessen legen sie die Trennstrecke langsamer zurück als die Moleküle der mobilen Gasphase. Diese Verzögerung ist messbar und wird als gas-chromatographische Retention bezeichnet. Jedes Gas bzw. Gasgemisch hat eine spezifische Verzögerung, die mittels eines Detektors erkannt wird. Der Stoff kann auf diese Weise quantitativ sowie qualitativ zugeordnet und bestimmt werden. Nach einer Möglichkeit, Gase auf ihre Zusammensetzung zu prüfen, wird schon seit dem 16. Jahrhundert geforscht. Aber erst im letzten Jahrhundert wurde der erste funktionsfähige Gas-Chromatograph entwickelt. In diesem Prozess liessen sich Stoffgemische trennen, welche gasförmig vorlagen. Seither ist das Funktionsprinzip weitgehend unverändert geblieben. Die gas-chromatographische Separation erfolgt in einer Trennstrecke, die eine stationäre Phase enthält und von einer mobilen Gasphase durchströmt wird. GGas-Chromatographie Grundlagen G 3
I-GRAPH XC U Der Unabhängige Warum wertvolle Zeit verlieren? Warum das Risiko der Probenveränderung auf dem Weg zum Labor eingehen? Die Zeiten, in denen die Probe zum Analysegerät gebracht werden musste, sind vorbei! Der I-GRAPH XC lässt sich einfach und mobil einsetzen. Durch die im Labor erstellte Methode vereinfacht sich die Bedienung erheblich. Die Ergebnisse werden nach dem kurzen Messzyklus sofort ausgegeben. Dabei arbeitet das Analysegerät autonom, sehr schnell und ökonomisch. Vorteile des I-GRAPH XC Komplett mobiler und autonomer Betrieb Sofort betriebsbereit durch Start/Stopp Taste Sehr kurze, automatisch zeitgesteuerte Messzyklen Einfach zu bedienende Benutzeroberfläche Ausgerüstet mit einem vollwertigen PC samt Betriebssystem Windows Bedienung und Anzeige durch einen 10,4 Touch-Display Automatische Verarbeitung und Speicherung der Daten Keine externe Trägergasversorgung erforderlich Qualitative und quantitative Auswertung der Analysedaten Individuelle Inline-Kalibration Netz- und Akkubetrieb Geringes Gewicht Gerät basiert auf dem Patent der Inrag AG, sowie der SLS Micro Technology GmbH Anschluss eines Solarpanels möglich (optional) Der I-GRAPH XC liefert ohne Verzögerung wichtige Entscheidungsgrundlagen bei: Gasflussüberwachung Produktionsüberwachung Prozesskontrolle Qualitätsanalyse Umgebungssicherheitstests Abgasüberwachung Emission schnell entdecken, Immission vermeiden! 4
M Emission von Gasen in die Umwelt kann schnell schwerwiegende Folgen in Form von resultierenden Immissionen verursachen. Da Immissionen auch zeitverzögert und weit entfernt vom Emissionsort auftreten können, ist es wichtig, Ursachen schnell zu lokalisieren, um dann geeignete Massnahmen einleiten zu können. Der mobile I-GRAPH XC unterstützt die Arbeit Ihrer Spezialisten dabei optimal, indem er schnellstmöglich Ergebnisse vor Ort liefert und die ideale Lösung für eine grosse Anzahl von Anwendungen darstellt. Technische Daten Unabhängiger Betrieb Abmessungen: L 350 x B 320 x T 210 mm Gewicht: ca. 11,5 kg inklusive Zubehör und Schutzdeckel Detektor: WLD Analysezeit: 30s bis 180s Einsatztemperatur: +2 C bis +55 C Max. Analysetemperatur: + 300 C Max. Temperaturrampe: 10K/s Leistungsaufnahme: Durchschnittlich 15 W bis max. 150 W Betriebsspannung: 12 bis 24 V DC, 90 bis 240 VAC mit Steckernetzteil Probegasvolumen: 0,05 μl bis 6 μl Probegas Eingang: Über interne Pumpe von -60 kpa bis +60 kpa (-0,6 bar bis +0,6 bar) Probegas Eingang: Statisch eingesetzt 50 kpa bis 1000 kpa (0,5 bis 10 bar) Trägergas: Helium, Argon,(Wasserstoff) Mobile Trägergaskartusche: 100 ml/10 bar ausreichend für 1 bis 4 Wo. Dauerbetrieb je nach Säulentyp Trägergasdruck extern: 100 kpa bis 1000 kpa (1 bis 10 bar) Trägergasverbrauch: 100 μl/min bei Dünnschicht Säule, 500 μl/min bei gepackter Säule Schnittstellen: USB, Ethernet 10/100 base, WLAN optional Empfindlichkeit Standard: 10 ppm bei Dünnschicht, 50 ppm bei gepackter Säule Höhere Empfindlichkeiten als Option möglich Gasanschluss durch Schnellkupplung: - Externes Trägergas - Probeneingang 1 - Probeneingang 2 - Gasaustritt (Probe- und Trägergas) Speicherbare Chromatogramme Aktive Säulenkühlung ermöglicht eine tiefere Starttemperatur als Umgebungstemperatur Schutzart IP 44 MMobilität ohne Kompromisse 5
I-GRAPH XS T Das Tischgerät Mit dem I-GRAPH XS weisen Sie ein preisgünstiges Gasanalysegerät für den Laboreinsatz vor. Der kompakte I-GRAPH XS ist ein voll funktionaler Gas-Chromatograph. Dieses Gerät ist sowohl für Einzelmessungen wie auch für Dauermessungen bestens geeignet. Die XS-Ausführung ist speziell für die Laboranwendung ausgelegt. Mit der integrierten Trägergasversorgung ist der I-Graph XS nicht ortsgebunden, was zu seinen flexiblen Anwendungsmöglichkeiten beiträgt. Die kurzen Messzyklen erlauben auch kurzfristige Auf tr äge zu analysieren. Aufgrund der elektronischen Überwachung ist der Bediener stets über den Status der Funktionalität informiert. Mittels der eingebauten Pumpe können auch drucklose Proben ausgewertet werden. Das integrierte Touch-Display ermöglicht einen autonomen Betrieb. Alle relevanten Bedienfunktionen sind hierüber einfach anwählbar. Messdaten, sowie Ergebnisse sind sofort im Klartext verfügbar. Zusätzlich wird für die graphische und datentechnische Auswertung eine entsprechende Software mitgeliefert. Eigenschaften Einfaches bewährtes Messsystem Hohe Reproduzierbarkeit der Ergebnisse Vielfältiges Einsatzgebiet Mobilität aufgrund geringer Grösse und geringem Gewicht Schnelle Messzyklen Extrem geringer Gasverbrauch 6
Technische Daten Abmessungen: B 305 x H 150 x T 280mm Gewicht: ca. 3,5 kg Detektor: WLD Analysezeit: 30s bis 180s Einsatztemperatur: +2 C bis +55 C Max. Analysetemperatur: + 300 C Max. Temperaturrampe: 10K/s Leistungsaufnahme: Durchschnittlich 15 W Probegasvolumen: 0,05 μl bis 6 μl Probegas Eingang: Über interne Pumpe von -60 kpa bis +60 kpa (-0,6 bar bis +0,6 bar) Trägergas: Helium, Argon,(Wasserstoff) Mobile Trägergaskartusche: 100ml/10 bar ausreichend für 1 bis 4 Wo. Dauerbetrieb je nach Säulentyp Trägergasdruck extern: 100 kpa bis 1000 kpa (1 bar bis 10 bar) Trägergasverbrauch: 100 μl/min bei Dünnschicht Säule, 500 μl/min bei gepackter Säule Schnittstelle: USB (2.0) Empfindlichkeit Standard: 10 ppm bei Dünnschicht, 50 ppm bei gepackter Säule Höhere Empfindlichkeiten als Option möglich Gasanschlüsse: Edelstahl, 1/16 AD, Gewinde UNF 10/32 Standard-Ferrule 1/16 Versorgung: über mitgeliefertes Steckernetzteil 90 bis 240 VAC Umgebungsbedingungen beim Betrieb: relative Luftfeuchte <60% Schutzart IP 44 AAuspacken - Einschalten - Messen A 7
P I-GRAPH XP Der Stationäre für Ihren Prozess Prozesssicherheit über alles! P Der I-GRAPH XP ist ein für Ihre Prozessanwendung integriertes Analysesystem auf engstem Raum. Im kompakten Gehäuse besteht der I-GRAPH XP aus einem Injektor, einer Trennsäule, einem Wärmeleitfähigkeitsdetektor (WLD) und einer Steuerungselektronik. Weiterhin ist die komplette Gasaufbereitung mit Druckregelung, Bypassumschaltung und Transferpumpen als System integriert. Mit diesem System können Gasgemische analysiert, somit identifiziert und quantifiziert werden. Der I-GRAPH XP ist in der Regel für den stationären Betrieb ausgelegt. Das Gerät liefert laufend die Daten, welche z.b. analog oder über entsprechende Schnittstellen an eine SPS Überwachung weiter gesendet werden können. Entsprechend dem nachgeschalteten System können die Daten folglich weiterverarbeitet werden. Die Messresultate werden ausgewertet und anschliessend weiterverwendet. Mit sehr kurzen Messzyklen stellt der I-Graph XP die ideale Lösung für die Gasanalyse im laufenden Prozess dar. Die Daueranalyse erlaubt eine automatische permanente Überwachung der Anlage. Die Automatisierung der Analyse spart Zeit und Kosten, ist genau und effizient. In Echtzeit analysiert der I-GRAPH XP im laufenden Prozess die Qualität der Gase, den Produkttransport, die Abgase oder generell die Überwachung der Produktion. Die kompakte XP-Ausführung ist speziell für Anwendungen in der Ex-Zone 1 ausgelegt! 8
Technische Daten Prozessintegrierter Betrieb Abmessungen der Ex-Version: L 210 x B 461 x H 187 mm Abmessungen der Standard-Version: B 305 x H 150 x T 280 mm Gewicht Ex-Version: ca. 12 kg Gewicht Standard Version: 4 kg Detektor WLD Analysezeit: 30s bis 180s Einsatztemperatur: -20 C bis +60 C Max. Analysetemperatur: + 300 C Max. Temperaturrampe: 10K/s Leistungsaufnahme: Durchschnittlich 12 W bis max. 60 W Probegasvolumen: 0,05 μl bis 6 μl Probegas Eingang: Über interne Pumpe von -60 kpa bis +60 kpa (-0,6 bar bis +0,6 bar) Trägergas: Helium, Argon,(Wasserstoff) Trägergasdruck extern: 100 kpa bis 1000 kpa (1 bis 10 bar) Trägergasverbrauch: 100 μl/min bei Dünnschicht Säule, 500 μl/min bei gepackter Säule E Schnittstellen: RS-232, optional LWL OZDV 2471G/P oder andere Empfindlichkeit Standard: 10 ppm bei Dünnschicht, 50 ppm bei gepackter Säule höhere Empfindlichkeiten als Option möglich Gasanschlüsse: Edelstahl, 1/16 AD, Gewinde UNF10/32, Standard-Ferrule 1/16 Versorgung: +24 V DC, 8A Umgebungsbedingungen beim Betrieb: relative Luftfeuchte <60% Interne Bypass-Umschaltung zur schnellen Zuführung des Probegas Optional mit 4x Analogausgang 4-20 ma Ex-Zulassung GOST/ATEX II 2G Ex de IIC T5 Ausbau für zweikanaligen Betrieb (optional) Display LCD hintergrundbeleuchtet EFür E x und nicht Ex-Anwendungen 9
P Professionelle Software und Support Der GC-Manager für die Online Analyse Der GC-Manager ermöglicht die komfortable und flexible Bedienung samt Auswertung auf der PC-Bedienebene. Auf der Benutzeroberfläche werden die Messungen graphisch sowie im Klartext dargestellt. Mittels Zoom- Funktionen können gezielt gemessene oder gespeicherte Peaks ausgewertet, verglichen und weiterverarbeitet werden. Für jede Anwendung können beliebig viele Projekte respektive Methoden angelegt werden. Somit ist es möglich, komplette Versuchsreihen mit unterschiedlichen Konstellationen zu erstellen. Jede Messaufgabe wird als Projekt behandelt, wobei alle relevanten Einstellungen stets gespeichert werden. Programmierbare Messzyklen und Temperaturrampen Die nötigen Trennsäulentemperaturen lassen sich individuell als Rampen oder isotherm in der Methode abspeichern. Durch diesen Vorteil wird die Empfindlichkeit erhöht, während die Prozessdauer entsprechend verringert wird. Individuelle Kalibration Werden wiederkehrend seltene Gaskomponenten gemessen, die nicht in der Kalibration erfasst sind, lassen sich diese mit dem I-GRAPH X analysieren. Relevante Daten können als zusätzliche Standardwerte in dem Projekt sowie in der Methode abgespeichert werden. Die GC-Software passt sich folglich Ihren vielfältigen Aufgaben optimal an! Technischer Support Die GC-Software ist bedienerfreundlich aufgebaut und verfügt über eine selbsterklärende Bedienerhilfe. Sollte dennoch Unterstützung notwendig sein oder wollen Sie die Ergebnisse weiterleiten, so können Sie die Messdaten per Datenversand (z.b. E-Mail) entsprechend zur Verfügung stellen. Selbstverständlich können Sie sich ausserdem stets mit unserer Hotline in Verbindung setzen. Kompetente Sachbearbeiter stehen Ihnen bei Fragen zur Erstellung von Projekten und zu Entwicklungsmöglichkeiten von Methoden gerne zur Seite. 10
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