TITAN Lieferprogramm
Titan Grundlegende Eigenschaften: Titan verfügt über außergewöhnliche und innovative Produktvorzüge gegenüber anderen Werkstoffen. Durch ein geringes Gewicht von nur 56 Prozent der Stahldichte, eine besonderes hohe Festigkeit und eine gute Korrosions- und Erosionsbeständigkeit ist Titan besonders vielseitig in seiner Anwendung. Zudem ist Titan nicht toxisch und besonders bioverträglich. Der Schmelzpunkt von Titan liegt bei ca. 1680 C. Sei es in der Medizin, in der Chemie, im Maschinen- oder Flugzeugbau - Titan findet überall dort Anwendung, wo höchste Ansprüche gestellt werden. Titan ist ein Reintitan, welches sich sehr gut zum Kaltumformen eignet. Das Material hat eine hohe Kerbschlagfestigkeit und ist sehr gut schweißbar. Die Güte ist giessbar und wird vereinzelt als Füllung in der Zahnmedizin verwendet. Lieferbar ist dieser Grad als Gussteil, Draht, Rohre, Stäbe, Bleche und Schmiedestücke. Typische Anwendungen sind in der Chemischen und Maschinenindustrie aufgrund der Korrosionsbeständigkeit zu finden, sowie für Flugzeugteile wegen der maximalen Verformbarkeit. Titan ist ein Reintitan, welches ein exzellentes Verhältnis im Bereich Festigkeit zu Dehnung aufweist. Die Güte hat eine hohe Kerbschlagfestigkeit, ist gut schweißbar und korrosionsbeständig in stark oxidierenden sowie mittleren reduzierenden Umgebungen. Sie ist giessbar und wird oft für Ventile und Fittings verwendet. Grade 5 3.7165 Die Legierung Ti-6Al-4V ist die am meisten verwendete der Alpha-Beta Gruppe und ist die bekannteste aller Titanlegierungen. Bearbeitetes Material wird in der Luftfahrtindustrie, Medizin und anderen Anwendungen eingesetzt, bei denen eine gute Festigkeit im Verhältnis zum Gewicht, sowie gute korrosionsbeständige Eigenschaften gefordert werden. Weiter ist sie giessbar und findet vermehrt Anwendungen auch bei Sportgeräten. Titan Einsatzgebiete: Titan hat sich im Maschinen- und Anlagenbau genauso wie in der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie aufgrund seiner besonders hohen Festigkeit bei geringer Dichte fest etabliert. Titan ist ungiftig und verfügt über eine hervorragende biologische Kompatibilität. Aus diesen Gründen findet Titan auch im medizinischen Bereich beispielsweise für die Herstellung von Knochenersatz, Herzschrittmachern oder Zahnimplantaten vielfach Verwendung. Die ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit von Titan überzeugt in allen Bereichen der Chemie, Gas- und Ölverarbeitung. Rohrleitungen oder Behältnisse aus Titan sind insbesondere für den Transport von aggressiven Stoffen unverzichtbar geworden. Aufgrund seiner langen Lebensdauer und seiner außergewöhnlichen matt-silbrigen Optik wird Titan ebenfalls häufig in der Architektur und für die Schmuckherstellung verarbeitet.
Titan Verarbeitung: Spanende Bearbeitung Titanwerkstoffe neigen bei örtlicher Überhitzung zum Kleben und Fressen. Deshalb sind verminderte Schnittgeschwindigkeit und reichliche Zufuhr von Kühlmitteln (Ölemulsionen, besonders behandelte Öle, 5-10%ige Alkalinitrit- oder Phosphatlösungen in Wasser) von Vorteil. Der Vorschub soll gleichmäßig und nicht zu gering sein. Drehen und Fräsen Als Drehstähle kommen hochkobalthaltige Schnellarbeitsstähle oder Hartmetalle in Frage. Gleichlauffräsen ist dem Gegenlauffräsen vorzuziehen, da hierbei Beschädigungen der Fräser infolge der sich bildenden Aufbauschneiden und Kleben der Späne auf ein Mindestmaß reduziert werden. Achtung! Titanstaub und Späne sind leicht brennbar. Über die Schnittbedingungen und Werkzeugwinkel beim Drehen und Fräsen von Titanwerkstoffen geben die Tabellen Auskunft. Bohren Es werden Bohrer aus hochkobalthaltigem Schnellarbeitsstahl bei verkürzten Schneidlängen und einem stärkeren Kern als beim Bohren von austenitischem Chrom-Nickelstahl verwendet. Zur Vermeidung zusätzlicher Reibung muss der Bohrer kräftig aufgesetzt werden, die Bohrspäne sind durch häufiges Anheben des Bohrers ständig zu brechen. Besonders wichtig ist ein gutes Kühlen mit einem chlorierten Schneidöl. Gewinde schneiden Außengewinde sind auf der Drehbank zu schneiden, weil sich Schneideisen, Kluppen usw. festfressen. Die Gewindetiefe ist allmählich zu vergrößern. Für das Schneiden von Innengewinden muss der Bohrer einen starken Kern und eine verkürzte Schneidlänge haben. Nach dem Schaft hin ist eine starke Gewindeverjüngung sowie ein starker Flankenhinterschliff vorzusehen. Der Spanwinkel soll 5 betragen. Die Kühlung erfolgt mit schwefelhaltigem Schneidöl oder mit einer Mischung aus Tetrachlorkohlenstoff, Molybdänsulfid und Graphit Titan kann mit Geschwindigkeiten gesägt werden, die etwa 25% geringer sind als bei Stählen. Oxidschichten auf der Oberfläche führen zu erhöhtem Werkzeugverschleiß und müssen vorher durch beizen, Schleifen oder Strahlen entfernt werden. Schwefelhaltige oder chlorierte Öle werden zur Kühlung verwendet. Schleifen Unter Verwendung reichlicher Mengen an üblicher Kühlflüssigkeit und Einhaltung geringer Geschwindigkeit kann Titan nach den verschiedenen Schleifverfahren geschliffen werden. (4-12 m/s bei Rundschleifen) Als Schleifmittel haben sich Silizium-Karbid mit keramischer Bindung und Härte J,K oder L und Korund bewährt. Bei Körnungen feiner als 320 besteht die Gefahr des schnellen Verklebens der Scheibe. Kein Verschweißen mit Stahl oder Aluminium Titan kann nicht mit anderen Konstruktionswerkstoffen verschweißt werden, da sich spröde, intermetallische Verbindungen bilden. Verbinden über Vanadin oder Molybdän ist möglich, wird aber praktisch selten angewandt. EB-Schweißen Elektronisches (EB)-Schweißen ist für Titan besonders gut geeignet. Auch Impulsschweißen ist möglich. Löten Löten von Titan ist nach verschiedenen Methoden möglich. Schwierigkeiten können sich dadurch ergeben, dass die Lötstellen sich wegen bildender intermetallischer Phasen verspröden. Zur Erzielung einer zufrieden stellenden Hartlösung muss größter Wert auf die Reinigung und Entzunderung der Flächen gelegt werden. Gute Erfahrungen liegen beim Flammlöten vor. Als Lötzusatz haben sich Silberlote am besten bewährt.
Titan-Wertetabelle: DIN Werkstoffnummer 3.7165 ASTM/ASME Grade 5 DIN Kurzbezeichnung Ti 1 Ti 2 Ti AI6V4 Zugfestigkeit Rm Mpa (N/mm²) min. 290 390 900 Dichte g/cm³ 4,5 4,5 4,43 Brinellhärte Richtwert HB 30 120 150 310 Schmelzbereich C ~ 1670 ~ 1670 ~ 1650 Notizen:
Titan-Bleche Format auf Anfrage Grade 5 3.7165 0,5 0,6 0,7 0,8 0,9 1,0 1,2 1,5 2,0 2,5 3,0 4,0 5,0 6,0 7,0 8,0 10,0 12,0 15,0 20,0 25,0 30,0 35,0 40,0 50,0 (31,8 mm) (38,1 mm) (50,8 mm) Titan - Rohr Abmessung = Außendurchmesser x Wandstärke 6,0 x 1,0 7,0 x 1,0 8,0 x 1,0 10,0 x 1,0 12,7 x 0,9 16,0 x 1,0 18,0 x 1,0 19,05 x 0,9 19,05 x 1,63 20,0 x 1,0 21,3 x 2,2 25,4 x 0,9 31,75 x 0,9 31,75 x 1,24 33,4 x 2,77 33,4 x 1,65 38,0 x 1,5 38,1 x 1,25 40,0 x 0,9 Fortsetzung nächste Seite
Titan - Rohr Abmessung = Außendurchmesser x Wandstärke 45,0 x 0,9 45,0 x 1,0 46,0 x 7,0 50,8 x 0,9 60,3 x 1,65 60,3 x 2,77 65,0 x 1,5 Titan - Rund Grade 5 3.7165 2,5 4,0 5,0 6,0 8,0 10,0 12,0 12,7 15,0 16,0 20,0 22,0 25,0 30,0 35,0 38,1 40,0 40,5 45,0 50,0 55,0 60,0 63,0 65,0 70,0 80,0 90,0 100,0 105,0 110,0 120,0 130,0 150,0 160,0 180,0 200,0
Titan Schrauben (mit 6-kant) Titan / Gewinde Länge in mm 8 10 15 16 20 23 25 30 35 40 45 50 85 M5 M6 M8 M10 M12 M16 Titan Muttern (6-kant) Gewinde M3 M4 M5 M6 M8 M10 M12 M14 M16 Titan - Unterlegscheiben Gewinde M4 M5 M6 M8 M10 M12 M14 M16 Titan - Schweißen Datenblätter auf Anfrage Böhler ER Ti 2-IG 1,6 2,0 2,4
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