Standard-Software: Definition



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Standard-Software: Definition Standard-Software Individual-Software Wird für den anonymen Markt entwickelt. Wird für einen einzelnen Anwender (Unternehmen) entwickelt. Beispiele: Textverarbeitung Tabellenkalkulation etc. Beispiele: betriebliches Informationssystem Intranet etc. 1 Standard-Software: Definition Standard-Software Vorteile Keine Enwicklungskosten Geringe Upgradekosten Geringe Wahrscheinlichkeit von Software-Fehlern (= ausgereiftes Produkt) Individual-Software Nachteile Hohe Entwicklungskosten Hohe Upgradekosten Hohe Wahrscheinlichkeit von Software- Fehlern hohe Zukunftssicherheit Zukunftssicherheit abhängig vom Programmierer und dessen Dokumentation schnell verfügbar Die Vorteile der Standard-Software entsprechen den Nachteilen der Individual-Software und umgekehrt! Verfügbar, erst nachdem die Software entwickelt wurde 2

Standard-Software: Definition Standard-Software Nachteile Hohe Lizenzkosten Eigene Wünsche in der Programmgestaltung können nicht oder berücksichtigt werden. Individual-Software Vorteile Keine Lizenzkosten Eigene Wünsche können voll berücksichtigt werden. Teilweise überflüssige Funktionen Funktionen auf das Wesentliche beschränkt. 3 Die Vorteile der Standard-Software entsprechen den Nachteilen der Individual-Software und umgekehrt! Software: Lizenz Was ist eine Lizenz? Eine Lizenz berechtigt zur Nutzung der Software. Achtung: Der Kauf einer Lizenz entspricht nicht dem Kauf der Software! D. h. der Datenträger mit dem eigentlichen Programm wird gesondert in Rechnung gestellt. Wer darf die Software benutzen? In der Regel benötigt man für jeden Rechner eine Lizenz (sprich: fünf Rechner = fünf Lizenzen) Es existieren jedoch auch Software-Produkte, deren Lizenz an eine Person gebunden ist! (z. B. Entwicklungssoftware) 4

Software: Lizenz-Begriffe Vollversion Lizenz, die zum Einsatz der Software an einem Arbeitsplatz berechtigt. Upgrade Verbilligte Lizenz, die zum Einsatz der Software an einem Arbeitsplatz berechtigt. Ein Upgrade setzt voraus, dass Sie im Besitz einer älteren Vollversion sind. Beispiel: Sie besitzen Word 97 und möchten nun Word 2000 einsetzen. In diesem Fall können Sie ein Upgrade kaufen. Sie benötigen also keine Vollversion! Achtung: Achten Sie darauf, welche älteren Versionen zum Upgrade berechtigen. Eventuell kommt ein Mehrfach-Upgrade in Frage. Beispiel: Sie besitzen Word 2.0 und können deshalb ein Upgrade auf Word 97 kaufen. Dies berechtigt Sie wiederum zu einem Upgrade auf Word 2000. 5 Software: Lizenz-Begriffe Crossgrade Entspricht lizenzrechtlich einem Upgrade, d. h. alle Voraussetzungen eines Upgrades müssen erfüllt sein. Unterschied: Das Crossgrade gestattet ein Upgrade von: einem Produkt des gleichen Herstellers, wobei der Kunde jedoch nicht das gleiche Produkt gebunden ist. Beispiel im Internet: http://www.conceptdraw.com/de/purchase/cdpmindmap/upgrade.shtml 6

Software: Lizenz-Begriffe Technisch unterscheidet man zudem zwischen: Update Wartungsversion einer Software: Mehrere Fehler wurden behoben. Kleinere Funktionen neu hinzu gefügt oder verbessert. Meist kostenlos. Achtung: Upgrade und Update werden häufig von Software-Händlern synonym verwendet. Beachten Sie daher unbedingt, was der jeweilige Händler mit dem Begriff verbindet! und Bugfix Behebung eines oder mehrerer kleiner Fehler. Software erhält dadurch keine neuen Funktionen. Der Bugfix kann in der Regel kostenlos vom Hersteller bezogen werden (meist per Download aus dem Internet). 7 Software: Lizenzprogramme Was sind Lizenzprogramme? Lizenzprogramme dienen der Preisgestaltung beim Verkauf einer Software. Sprich: Man kann die gleiche Software zu unterschiedlichen Preisen beziehen. Unterschied: Je teurer eine Lizenz ist, desto mehr Zusatzleistungen sind damit verbunden. Lizenzprogramme werden vom Hersteller einer Software angeboten. D. h. jeder Hersteller bietet andere Lizenzprogramme an. Es handelt sich also nicht um eine Software zur Verwaltung von Lizenzen!!! 8

Software: Lizenzprogramme Microsoft System-Builder Version am Beispiel Word XP: Keine Umverpackung. Kein Handbuch als Print-Version (lediglich eine Einführung). Kein kostenloser Support durch den Hersteller OEM-Version Word XP Es gilt das Gleiche wie für die System-Builder Version. Zusätzlich gilt: Die Software darf nur mit einem neuen Rechner oder mit einer neuen Festplatte verkauft werden. Ein Einzelverkauf von OEM-Software ist nicht zulässig. Deshalb insbesondere im Business-Bereich: Wird Ihnen OEM-Software ohne entsprechende Hardware angeboten: Finger weg! Sie erwerben damit keine gültige Lizenz. 9 Software: Lizenzprogramme Volumen-Lizenzprogramm Word XP Rabatt abhängig von der Anzahl der Lizenzen. Ab 5 Lizenzen (Microsoft) möglich, wobei diese nicht auf ein einzelnes Software- Produkt beschränkt sind. SSL-Lizenzen (Schüler, Studenten, Lehrkräfte) Word XP Teilweise enorme Rabatte. Der Nutzer erhält eine Vollversion. Voraussetzung ist der Nachweis als Student etc. Achtung: Die Software darf nicht kommerziell benutzt werden! Eine private Weiternutzung nach dem Studium ist jedoch erlaubt (zur Zeit noch). Miet-Lizenzprogramm Word XP Die Software wird nicht gekauft, sondern für einen bestimmten Zeitraum gemietet. 10

Software: Lizensierung Nicht jeder Hersteller bietet alle Lizenzmodell an. In der Praxis gilt deshalb: Informieren Sie sich über die verschiedenen Lizenzangebote des Herstellers. Eventl. können Sie eine ältere Vollversion kostengünstig einkaufen, um danach ein Upgrade auf das aktuelle Produkt durchzuführen. Achtung: Vollversionen, die als Beilage in einer Computerzeitschrift angeboten werden, berechtigen in der Regel nicht zu einem Upgrade!!! Preisbindung: Bedenken Sie, das Verkäufer von Software nicht an die Unverbindliche Preisempfehlung gebunden sind. Vergleichen Sie daher! Upgrade-Garantie: Garantie des Herstellers für einen bestimmten Zeitraum nach Kauf des Produktes. Diese garantiert ein kostenloses Upgrade im Falle einer neueren Version. Praktische Konsequenz: Achten Sie auf Hersteller, die solche Garantieleistungen anbieten. Kaufen Sie rechtzeitig das alte Produkt und führen Sie anschließend das Upgrade durch. Sie besitzen dann 2 Produkte und können wählen, welches zum Einsatz kommt. 11 Standard-Software: Office-Pakete Office-Pakete enthalten mehrere Software-Produkte, die jeweils eine spezielle Aufgabe erfüllen. Meist sind in einem Paket enthalten: Textverarbeitung Tabellenkalkulation Präsentations-Software Datenbank Kalender E-Mail-Programm (Bildbearbeitung) (Zusatztools: z.b. Texterkennung, Sprachausgabe etc.) Die in Office-Paketen enthaltenen Software-Produkte sind i. d. R. auch einzeln erhältlich. Nicht jedes Office-Paket ist für alle Betriebssysteme erhältlich (z.b. Microsoft Office nur für die Betriebssysteme Windows und Mac OS, nicht jedoch für Linux). 12

Standard-Software: Office-Pakete und deren Nutzung Zur Orientierung: Die in Office-Paketen enthaltene Software kann als Standard-Software betrachtet werden. D. h. jeder professionelle Nutzer eines Rechners sollte diese Anwendungen kennen und sich mindestens mit der Textverarbeitung vertraut machen. Die in Office-Paketen enthaltene Software ist in der Regel weit verbreitet. D. h. man findet leichter Hilfe und das erworbene Wissen kann auch bei einem Unternehmenswechsel weiterverwendet werden. Besonderheit der Office-Pakete: Die einzelnen Anwendungen sind aufeinander abgestimmt. Ein Datenaustausch zwischen den Anwendungen wird dadurch erleichtert. Neben dem (Standard-)Funktionsumfang können eigene Funktionen erstellt werden. Voraussetzung hierfür ist ein offener Quellcode der Software oder eine eigene Programmiersprache, die im Office-Paket enthalten ist (z.b. Visual Basic for Applications (VBA) im Microsoft Office-Paket). Eigene Funktionen sollten nur in Absprache mit der EDV-Abteilung und der Unternehmensleitung eingeführt werden! Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Mitarbeiter das Unternehmen verlässt und damit das notwendige Wissen verloren geht. Konsequenz: Datenverlust! 13 Standard-Software: Textverarbeitung Einsatzgebiete: Briefverkehr Serienbriefe Erstellen von Formularen Größere Druckwerke (über 200 Seiten) mit Einschränkungen (Desktop Publishing) (Erstellen von Internet-Seiten) Hinweise: Software zur Textverarbeitung kann sowohl im Desktop Publishing als auch zur Gestaltung einfacher Internet-Seiten verwendet werden. Man sollte sich jedoch in jedem Fall vorher fragen, welche Erwartungen (genau) erfüllt werden sollen. Hersteller / Produkte (aktuelle Beispiele): Microsoft: Word (2002/XP) Corel: WordPerfect (10) Sun: StarOffice Writer (6) Freeware: Open Office Impress Writer (1) 14

Standard-Software: Tabellenkalkulation Einsatzgebiete: Automatische Berechnung von Tabelleninhalten Grundfunktionen zur statistischen Berechnung Erstellen von Diagrammen Nutzung als Datenbasis (z.b. für Serienbriefe) Hinweise: Formelumfang in der Regel für die meisten betrieblichen Berechnungen ausreichend. Hersteller / Produkte (aktuelle Beispiele): Microsoft: Excel (2002/XP) Corel: Quattro Pro (10) Sun: StarOffice Calc (6) Freeware: Open Office Calc (1) 15 Standard-Software: Datenbanken Einsatzgebiete: Verwaltung umfangreicher strukturierter Datenbestände. Verwaltung von Datenbeständen, die von mehreren Anwendungen benutzt werden. Z. B. Patientendaten einer Sozialstation (Anwendungen: Briefverkehr, Rechnungsschreibung, Pflegedokumentation etc.) Hinweise: Die Bedienung von Datenbanken weicht stark von anderen Anwendungen ab. Da jedoch langfristig in allen Betrieben Datenbanken zum Einsatz kommen werden, sollte der Nutzer über folgende Kenntnisse verfügen: Bedienelemente einer Datenbank Grundsätzliche Funktionsweise und Aufbau einer Datenbank. In Office-Pakten enthaltene Datenbanken eignen sich nicht für sehr große Datenbestände (z. B. eines Krankenhauses), da deren Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Hersteller / Produkte (aktuelle Beispiele): Microsoft: Access (2002/XP) Corel: Paradox (10) Sun: StarOffice Base (6) Freeware: Open Office: nicht enthalten (1) 16

Standard-Software: Präsentations-Software Einsatzgebiete: Entwurf von Präsentations-Folien Entwurf und Durchführung von Beamer-Präsentationen Entwurf von Durchführung von Werbepräsentationen (selbstlaufend), z. B. auf Messen etc. Hinweise: Anwendung der Software für geübte Nutzer einer Textverarbeitung sehr leicht möglich. Gefahr: Oft werden die technischen Möglichkeiten zu ausgiebig genutzt und der Endnutzer vom Inhalt der Präsentation abgelenkt. Wichtigste Grundregel: Die Präsentation muss unter den vorgegebenen Bedingungen gut lesbar sein (Schriftgröße, Hintergrundkontrast zur Schriftfarbe in hellen Räumen etc.) Hersteller / Produkte (aktuelle Beispiele): Microsoft: Powerpoint (2002/XP) Corel: Presentations (10) Sun: StarOffice Impress (6) Freeware: Open Office Impress (1) 17 Standard-Software: Bildbearbeitung / Zeichenprogramm Einsatzgebiete: Bearbeitung von Fotos Bearbeitung von Grafiken Erstellen von Grafiken / Freihandzeichnungen Hinweise: Je nach Einsatzgebiet und Ausstattung der Software, eignen sich die Produkte entweder mehr zur Fotobearbeitung (Nachbearbeitung) oder mehr zum Erstellen eigener Grafiken. Die in Office-Paketen enthaltenen Produkte stellen i. d. R. nur Grundfunktionen zur Verfügung. Hersteller / Produkte (aktuelle Beispiele): Microsoft: Photo Editor (2002/XP) Corel: nicht enthalten (10) / Ausweichprodukt: Corel Graphics Suite Sun: StarOffice Draw (6) Freeware: Open Office Draw (1) Freeware: Gimp 18

Standard-Software: Leistungsgrenzen Anwendungen in Office-Produkten reichen meist im betrieblichen Alltag aus. Leistungsgrenzen ergeben sich u. a. durch: die Anzahl der benötigten Funktionen die mögliche Anzahl der gleichzeitigen Nutzer den Leistungsverlust bei Mehrplatznutzung die Zugriffsgeschwindigkeit (insbesondere bei Datenbanken) Ist die Leistungsgrenze erreicht, muss auf Spezialprodukte ausgewichen werden. Beispiele: Broschürenerstellung: von MS Word auf Adobe Pagemaker Statistische Berechnungen: von MS Excel auf SPSS Größere Datenbanken: von MS Access auf MS SQL-Server Aufwendige Präsentationen: von MS Powerpoint auf Matchware Mediator Pro Fotobearbeitung: von MS Photo Editor auf Adobe Photoshop 19 Werkzeugset Software-Nutzung Um mit einer Software effektiv arbeiten zu können, sollten vor der Nutzung folgende Fragen abgeklärt werden (Beispiel: Erzeugung eines Word-Dokuments): Welche (inhaltlichen) Materialien benötige ich zur Datei-Erstellung? z.b. handschriftliches Skript, Bücher, Bilder (als Grafik-Datei) Welche Software benötige ich zur Dateibearbeitung? z.b. Word Welche Datei-Export-Möglichkeiten gibt es? z.b. RTF, HTML, TXT Welche Hilfsmittel benötige ich zur Präsentation? z.b. Beamer (= Projektor), Drucker (zum Folienausdruck) Welche Hilfsmittel benötige ich zur Datenweitergabe? z.b. E-Mail, Diskette Lassen sich die Daten mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln sichern? z.b. Probleme der Speicherung bei sehr großer Word-Datei Kann der Empfänger das von mir erzeugte Datenformat mit seinen Mitteln bearbeiten? z.b. Empfänger besitzt Apple Macintosh und hat deshalb Probleme mit der korrekten Übernahme von Word-Dateien. 20