Releaseinformation Release R09b Version 1.0



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Transkript:

e-card Releaseinformation Releaseinformation Release R09b Version 1.0 Information über die mit dem Release R09b in Kraft tretenden fachlichen und technischen Änderungen bzw. Erweiterungen des e-card Systems. Wien, am 15.09.2009

Inhaltsverzeichnis 1. Zweck des Dokuments... 3 2. ACHTUNG: Wichtige Hinweise für das Release R09b... 4 3. Zeitliche Abfolge des Rollout... 5 3.1 Vertragspartner Rollout Release R09b... 5 4. Allgemeine Änderungen bzw. Erweiterungen... 6 4.1 Konsultationsverwaltung (KONV)... 6 4.2 Deaktivierung Schulungssystem für Vertragspartner... 7 4.3 Dokumentationsblattannahme-Service (DBAS)... 7 4.4 e-arbeitsunfähigkeitsmeldung (AUM)... 9 4.5 Therapie Aktiv Verwaltung (TAV)... 10 4.6 SVT relevante Änderungen... 10 5. Technische Änderungen bzw. Erweiterungen... 11 5.1 Versionsübersicht... 11 5.2 Vertragspartnersoftware Schnittstelle (SS12)... 11 5.3 Zertifikatstausch auf der GINA... 11 VP Releaseinformation R09b Seite 2 von 11

1. Zweck des Dokuments Information über die mit dem Release R09b in Kraft tretenden fachlichen und technischen Änderungen bzw. Erweiterungen des e-card Systems. Die hier beschriebenen Änderungen bzw. Erweiterungen beziehen sich auf das zuletzt im Einsatz befindliche Release R09a.. VP Releaseinformation R09b Seite 3 von 11

2. ACHTUNG: Wichtige Hinweise für das Release R09b Die Version 7.0 des KSE Service und die Version 1.0 des DBAS Service wird an der SS12 (Vertragspartnersoftware Schnittstelle) nicht mehr unterstützt! siehe Kapitel 5.2 Vertragspartnersoftware Schnittstelle Wir empfehlen Ihnen, mit Ihrem Softwarehersteller zu klären, ob bzw. wann das erforderliche Softwareupdate vorgenommen wird. Die Ordination muss im Zeitraum der Softwareverteilung (siehe Kapitel 3.1) stromversorgt sein. Anderenfalls startet das Softwareupdate Ihrer GINA erst am Morgen nach dem Rollout und kann dann den Ordinationsbetrieb beeinträchtigen. Während des Updates der GINA können keine Konsultationen im e-card System erfasst werden. e-card Vertragspartner-Benutzerhandbücher R09b Die Vertragspartner-Benutzerhandbücher wurden um die Inhalte des neuen Release erweitert und stehen ab Anfang Oktober 2009 auf der Homepage www.sozialversicherung.at Bereich Vertragspartner zur Verfügung. VP Releaseinformation R09b Seite 4 von 11

3. Zeitliche Abfolge des Rollout 3.1 Vertragspartner Rollout Release R09b Samstag, 24. Oktober 2009 ab 14:00 Uhr: Das e-card System wird am Samstag, 24. Oktober 2009 ab 14:00 Uhr serverseitig auf das neue Release umgestellt und steht wieder ab dem 26. Oktober 00:00 Uhr zur Verfügung. Das Erfassen von Konsultationen ist während der Umstellung ausschließlich im Offline- Modus möglich! Mittwoch, 28. Oktober 2009 ab 21:00 Uhr: Zu diesem Zeitpunkt startet die erste Rolloutwelle, bei der das neue Release R09b auf die GINAs von 300 Vertragspartnern verteilt wird. Dienstag, 03. November 2009 ab 21:00 Uhr: Österreichweiter Rollout des Release R09b bei den restlichen Vertragspartnern. VP Releaseinformation R09b Seite 5 von 11

4. Allgemeine Änderungen bzw. Erweiterungen 4.1 Konsultationsverwaltung (KONV) Alters- und Geschlechtsprüfung Ab dem Release R09b wird eine geschlechtsabhängige Prüfung für folgende Behandlungsfälle durchgeführt: VU-Gynäkologisches Untersuchungsprogramm VU-PAP-Abstrich VU-Mammographie Ist der Versicherte männlich, wird die Fehlermeldung Der Behandlungsfall ist aufgrund des Geschlechtes des Probanden nicht zulässig angezeigt. Eine alters- und geschlechtsabhängige Prüfung erfolgt beim Behandlungsfall Mutter-Kind-Pass Untersuchung Falls bei der Prüfung das Geschlecht männlich ist, wird die Anzahl der Lebensmonate ermittelt und geprüft, ob der 63. Lebensmonat überschritten wurde. Ist das der Fall, kommt die Fehlermeldung Der Behandlungsfall ist für die SV-Person nicht zulässig. Es wurde das Alterslimit 63 Lebensmonate überschritten. Vertretungsfalllimitierung Die Vertretungsfälle werden ab dem Release R09b individuell durch den jeweiligen KVT (entsprechend der Regelungen der jeweiligen Gesamtverträge) analog der allgemeinen Facharztbeschränkung oder jener beim Behandlungsfall Urlaub eingeschränkt. Betroffene Vertretungsfälle sind: Behandlungsübernahme Wohnungswechsel Behandlungsübernahme Ordinationsverlegung Behandlungsübernahme Vertragsende Erstbehandler Behandlungsübernahme Tod Erstbehandler Vertretung/Bereitschaft Urlaub Erstbehandler Vertretung/Bereitschaft Fortbildung Erstbehandler Vertretung/Bereitschaft Nichterreichbarkeit Erstbehandler Vertretung/Bereitschaft Krankheit Erstbehandler VP Releaseinformation R09b Seite 6 von 11

4.2 Deaktivierung Schulungssystem für Vertragspartner Bisher stand neben dem Produktivsystem auch ein Schulungssystem zur Verfügung. Das Schulungssystem bot dem Vertragspartner die Möglichkeit, die vom e-card System bereitgestellte Funktionalität anhand von vordefinierten Szenarien für Schulungszwecke zu nützen. Da die Nutzung des Schulungssystems aufgrund des e-card Vollbetriebs extrem gesunken ist, wurde das Schulungssystem deaktiviert und kann von Vertragspartnern ab 24.10.2009 nicht mehr aufgerufen werden. 4.3 Dokumentationsblattannahme-Service (DBAS) Aufgrund von Änderungswünschen der Projektpartner gibt es im DBAS einige Änderungen. Speziell das Befundblatt Koloskopie wurde in Zusammenarbeit mit der ÖGGH (Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie) komplett überarbeitet. Betrifft alle Befund-/Dokumentationsblätter Ein Befundblatt kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt exportiert (lokales Speichern auf dem PC) und später wieder importiert werden. Wenn das zu importierende Befundblatt nicht kompatible Daten zur aktuell unterstützten Befundblattversion enthält, wird das dem Vertragspartner mit dem Hinweis angezeigt, dass nicht alle Daten übernommen werden können. Der Vertragspartner kann dann entscheiden, ob er den Import durchführen möchte. In diesem Fall werden die kompatiblen Daten übernommen und nicht übernehmbare Daten verworfen. Der Button <Exportieren> wurde in <Befundblatt exportieren> umbenannt. Der Hinweistext vor dem Versenden des Befundblattes wurde auf Nach dem Übermitteln ist ein Ändern, Exportieren (Daten lokal speichern) oder Drucken des Befundblattes nicht mehr möglich geändert. Die Versicherungskategorien wurden erweitert. Somit können Befundblätter auch für Personen mit der Versicherungskategorie 20, 21, 22, 24 versendet werden. Befundblatt Allgemeines Programm Im Detailblatt BMI wurde der Anzeigetext bei Grad III Adipositas richtiggestellt: >= 40 Grad III Adipositas VP Releaseinformation R09b Seite 7 von 11

Befundblatt Koloskopie Im Detailblatt Personendaten wurde das neue Datenfeld Kommentar aufgenommen. Das Kommentarfeld dient zusätzlichen Fragestellungen, die über die Standardeingaben hinaus gehen. Dieses kann sowohl von Ärzten (bzw. Gruppierungen) als auch von der ÖGGH für spezielle Fragestellungen genutzt werden und soll v.a. wissenschaftlichen Fragestellungen dienen. Um korrekte bzw. standardisierte Angaben zu gewährleisten, sind Eintragungen mit der ÖGGH abzusprechen. Im Detailblatt Grundinformation, Komplikationen, Makroskopischer Befund wurde die Feldbezeichnung bei Sedierung oder Analgesie geändert. Im Detailblatt Bei Polypen, Polypenabtragung, Biopsie wurden die Datenfelder Anzahl, Form, Polyp(en) entfernt und Polyp(en) geborgen von Radio-Buttons in Dropdown-Listen umgewandelt. Die Datenfelder Polypektomie mittels Hochfrequenzschlinge und Zangenabtragung im Detailblatt Bei Polypen, Polypenabtragung, Biopsie wurden in Pflichtfelder umgewandelt. Wird im Datenfeld Makroskopischer Befund der Eintrag Rektum Ca., Kolon Ca. oder Polypen gewählt, sind die Datenfelder Anzahl, Form, Größe, Lokalisation, Polypektomie mittels Hochfrequenzschlinge und Zangenabtragung im Detailblatt Bei Polypen, Polypenabtragung, Biopsie Pflichtfelder. Werden im Detailblatt Bei Polypen, Polypenabtragung, Biopsie die Datenfelder Polypektomie mittels Hochfrequenzschlinge und/oder Zangenabtragung mit JA belegt, wird das Datenfeld Polyp geborgen zu einem Pflichtfeld. Wurden die Datenfelder Polypektomie mittels Hochfrequenzschlinge, Zangenabtragung und BiopsieEntnommen mit NEIN belegt, ist keine Auswahl bei den Datenfeldern Polyp, Adenom, Karzinom oder Sonstiges erlaubt. Wurden die Datenfelder PolypGeborgen mit NEIN belegt und BiopsieEntnommen mit NEIN oder nicht belegt, ist hier ebenfalls keine Auswahl erlaubt. Wurden die Datenfelder Polypektomie mittels Hochfrequenzschlinge und/oder Zangenabtragung mit NEIN belegt, muss bei Biopsie entnommen ein Eintrag gewählt werden. VP Releaseinformation R09b Seite 8 von 11

Im Detailblatt Histologischer Befund, Diagnose, weitere Maßnahmen wurden die Datenfelder Polyp, Adenom in toto entfernt, Karzinom in toto entfernt und Sonstiges von Radio-Buttons in eine Dropdown-Liste umgewandelt. Im Detailblatt Histologischer Befund, Diagnose, weitere Maßnahmen wurde unter der Feldgruppe Histologischer Befund das Datenfeld Karzinom zusätzlich aufgenommen. Wird im Detailblatt Histologischer Befund, Diagnose, weitere Maßnahmen im Datenfeld Adenom ein Eintrag gewählt, muss das Feld Adenom in toto entfernt ebenfalls befüllt werden. Wird im Detailblatt Histologischer Befund, Diagnose, weitere Maßnahmen im Datenfeld Karzinom ein Eintrag ausgewählt, muss das Feld Karzinom entfernt ebenfalls befüllt werden. Im Histologischen Befund wurde beim Datenfeld Adenom die zusätzliche Auswahl serratiert hinzugefügt. Das Datenfeld Diagnose wurde in schwerwiegendste Diagnose umbenannt. Wird in den Datenfeldern Polyp, Adenom, Karzinom oder Sonstiges etwas ausgewählt, ist eine Eingabe im Datenfeld Diagnose erforderlich. Wenn im Histologischen Befund keine Angaben gemacht werden, ist das Feld Diagnose optional. Wurde im Datenfeld Karzinom JA gewählt, so ist im Feld Diagnose der Eintrag Rektum-Ca. oder Kolon-Ca. anzugeben. Wurde im Datenfeld Adenom etwas gewählt und ist das Datenfeld Karzinom nicht oder mit NEIN belegt, so ist im Feld Diagnose der Eintrag Adenome anzugeben. Falls der Histologische Befund aufgrund der vorangegangenen Feldbelegungen nicht angegeben werden darf, wird auf der Maske der Hinweis Aufgrund fehlenden Materials sind histologische Angaben unzulässig angezeigt. Die Darstellung und Anordnung der Feldgruppe unter Angeratene weitere Maßnahmen bei Polyp(en)/Adenom(en)/Karzinom wurde komplett überarbeitet und optisch anders dargestellt. 4.4 e-arbeitsunfähigkeitsmeldung (AUM) Ab dem Release R09b werden folgende Krankenfürsorgeanstalten an der eaum teilnehmen: Krankenfürsorgeanstalt der Magistratsbeamten der Landeshauptstadt Salzburg Krankenfürsorgeanstalt für die Beamten der Landeshauptstadt Graz VP Releaseinformation R09b Seite 9 von 11

Die drei Adressfelder Straße, Postleitzahl und Ort werden von verpflichtend auf optional geändert. Aufgrund von Feedback wurde die Quittung an die Bedürfnisse der Vertragspartner angepasst. 4.5 Therapie Aktiv Verwaltung (TAV) Mit dem Release R09b steht den Vertragspartnern das Service TAV über die e-card Oberfläche (Web-Browser bzw. Stand-Alone Variante) zur Verfügung. Das Service bietet berechtigten Therapie Aktiv Ärzten die Möglichkeit, Einschreibeanfragen für Patienten in Therapie Aktiv zu erfassen, den Bearbeitungsstatus der Einschreibeanfragen nach zu verfolgen und die betreuten Patienten sowie das Betreuungsverhältnis für einen bestimmten Patienten abzufragen. Als erstes Programm wird Therapie Aktiv Diabetes im Griff angeboten. Im e-card System wird hierfür die Bezeichnung Diabetes mellitus Typ 2 (DM2) verwendet. Weitere Informationen sind im aktuellen TAV Vertragspartnerhandbuch R09b zu finden. 4.6 SVT relevante Änderungen Ab dem Release R09b können Krankenfürsorgeanstalten, welche am e-card System (ecs) teilnehmen, die Versichertenart A und B an das ecs übermitteln. VP Releaseinformation R09b Seite 10 von 11

5. Technische Änderungen bzw. Erweiterungen 5.1 Versionsübersicht Ordinations-Client: Distribution: 0.74.03.xx Kartenlesegerät: Build 1064 Unterstützte Browser: Microsoft Internet Explorer Version 6, 7 und 8 Mozilla Firefox Version 3.x Safari Version 3.x 5.2 Vertragspartnersoftware Schnittstelle (SS12) Mit dem Release R09b wird für das Service KSE die Version 7.0 der Vertragspartnersoftware Schnittstelle nicht mehr unterstützt. Arztsoftwareprodukte, die ausschließlich die Schnittstellenversion 7.0 nutzen, können ab dem 04. November 2009 keine Verbindung aus der Arztsoftware zum Service KSE mehr aufbauen. Außerdem wird für das Service DBAS die Schnittstellenversion 1.0 abgelöst. BASE KSE SAS ABS EMED TSV DBAS DMP AUM UZE STS R09b 7.0 9.0* 7.0 7.0 7.0 1.0 3.0* 2.0 2.0 2.0 1.0 kompatibel 6.0 8.0 6.0 6.0 6.0-2.0 1.0 1.0 1.0 - entfällt 7.0 1.0 * neue Schnittstellenversionen 5.3 Zertifikatstausch auf der GINA Mit dem Server-Rollout des Release R09b bekommen alle GINAs (auch R09a GINAs) im Falle eines GINA-Tausches oder einer GINA-Neuinstallation ein SSL-Zertifikat von einem anderen Aussteller - Certificate Authority. Wenn Sie einen Browser verwenden, der mittels einer verschlüsselten https Verbindung kommuniziert, muss dem neuen Zertifikat zusätzlich zum alten Zertifikat vertraut werden. VP Releaseinformation R09b Seite 11 von 11