AG 4: Lizenzen für die Golden Road: Herausgeber-betriebene E-Journals Creative-Commons-Lizenzen Elena Di Rosa
Themen Wie viel OA steckt in den Repositorien? Creative-Commons-Lizenzen für Repositorien Wie kann True Open Access realisiert werden? (CC)-Lizenzen für die Golden Road 2
Wie viel OA steckt in den Repositorien? Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
IUWI-Untersuchung: Wie viel OA steckt in den Repositorien? Vergleich von sechs großen wissenschaftlichen Repositorien Repositorien beinhalten v.a. Zweitveröffentlichungen Wird eine Lizenzierung mit CC-Lizenzen beim Einstellen von Inhalten in Repositorien empfohlen? Wird dabei unterschieden zwischen Verlagspublikation und anderen Veröffentlichungen (Hausarbeiten, Abschlussarbeiten etc.)? Werden alle Lizenzen zur Auswahl angeboten oder wird eine Vorauswahl vorgenommen? 4
Einfache (Nutzungs-)Rechte Urheber 5
Ausschließliche (Nutzungs-)Rechte Urheber Verlagsvertrag Verlag 6
Einfache (Nutzungs-)Rechte Urheber Quelle: http://creativecommons.org/about/ Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Implementierung von CC-Lizenzen Wie gestaltet sich das Rechtsverhältnis zum Repositorium? Für welche Werke kann der RepositorienbetreiberCC-Lizenzen empfehlen? Mit welcher CC-Lizenz kann der Repositorienbetreiber was tun? (PoD, Formatänderung...) Kann der Repositorienbetreibereine CC-Lizenz vorauswählen/andere ausschließen? 8
Rechtsverhältnis zum Repositorium Wenn keine zusätzlichen Vereinbarungen mit dem Autor getroffen werden, muss sich der Rep.betreiber an die Vorgaben der gewählten CC-Lizenz halten Urheber Quelle: http://creativecommons.org/about/ 9
Rechtsverhältnis zum Repositorium Wenn keine zusätzlichen Vereinbarungen mit dem Autor getroffen werden, muss sich der Rep.betreiber an die Vorgaben der gewählten CC-Lizenz halten Urheber Quelle: http://creativecommons.org/about/ Repositorienbetreiber 10
Wie viel OA steckt in den Repositorien?
Wie kann True Open Access realisiert werden? (CC)-Lizenzen für die Golden Road
Zugänglichkeit und erforderliche Rechtseinräumungen Werk 13
CC-Lizenzen im Sinne der Berliner Erklärung? Die Berliner Erklärung (2001) nennt zwei Voraussetzungen die eine OA- Veröffentlichung erfüllen muss: 1. Die Urheber und die Rechteinhaber solcher Veröffentlichungen gewähren allen Nutzernunwiderruflichdas freie, weltweite Zugangsrechtzu diesen Veröffentlichungen und erlauben ihnen, diese Veröffentlichungen in jedem beliebigen digitalen Medium und für jeden verantwortbaren Zweck zu kopieren, zu nutzen, zu verbreiten, zu übertragen und öffentlich wiederzugeben sowie Bearbeitungen davon zu erstellen und zu verbreiten, sofern die Urheberschaft korrekt angegeben wird. (...) 2. Eine vollständige Fassung der Veröffentlichung sowie aller ergänzenden Materialien, einschließlich einer Kopie der oben erläuterten Rechte wird in einem geeigneten elektronischen Standardformat in mindestens einem Online-Archiv hinterlegt. (...)
CC-Lizenzen im Sinne der Berliner Erklärung? Sciene Commons selbst bezeichnet die freieste der Lizenzen (CC-BY) als wahre Open-Access-Lizenz Können die weiteren Lizenzen für OA-Publikationen verwendet werden? Welche Vor-/Nachteile könnten sich aus der Anwendung der verschiedenen Lizenzen ergeben?
CC-Lizenzen im Sinne der Berliner Erklärung? Unwiderrufliches, freies und weltweites Zugangsrecht Erlaubnis, den Inhalt zu kopieren, zu nutzen, zu verbreiten, zu übertragen und öffentlich wiederzugeben sowie Bearbeitungen davon zu erstellen und zu verbreiten?
CC-Lizenzen im Sinne der Berliner Erklärung? Unwiderrufliches, freies und weltweites Zugangsrecht Erlaubnis, den Inhalt zu kopieren, zu nutzen, zu verbreiten, zu übertragen und öffentlich wiederzugeben sowie Bearbeitungen davon zu erstellen und zu verbreiten
Praktische Anwendung von CC in OA-Journals Die Hälfte der großen OA-Verlage nutzen Creative Commons 82% cc-by 18% cc-by-nc 72% der Zeitschriften, 71% der Artikel Andere kleinere Verlage haben zu 73% Lizenzinformationen auf ihrer Webseite nutzen zu 21% verschiedenen CC-Lizenzen bei 10% behält der Autor das Urheberecht Diese Ergebnisse sind aus einer SOAP-Studie: http://www.slideshare.net/projectsoap/soap-symposiumtalki
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Weitere Informationen auf www.iuwis.de 19