Systemische Therapie



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Transkript:

Systemische Therapie Grundlagen, klinische Theorie und Praxis Bearbeitet von Kurt Ludewig 1. Auflage 2015. Taschenbuch. 299 S. Paperback ISBN 978 3 8497 0060 7 Weitere Fachgebiete > Psychologie > Psychotherapie / Klinische Psychologie > Systemische Beratung & Therapie Zu Leseprobe schnell und portofrei erhältlich bei Die Online-Fachbuchhandlung beck-shop.de ist spezialisiert auf Fachbücher, insbesondere Recht, Steuern und Wirtschaft. Im Sortiment finden Sie alle Medien (Bücher, Zeitschriften, CDs, ebooks, etc.) aller Verlage. Ergänzt wird das Programm durch Services wie Neuerscheinungsdienst oder Zusammenstellungen von Büchern zu Sonderpreisen. Der Shop führt mehr als 8 Millionen Produkte.

Kurt Ludewig Systemische Therapie Grundlagen, klinische Theorie und Praxis Mit Vorworten von Helm Stierlin und Heinz von Foerster Vollständig überarbeitete und aktualisierte Neuausgabe, 2015 3

Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats des Carl-Auer Verlags: Prof. Dr. Rolf Arnold (Kaiserslautern) Prof. Dr. Dirk Baecker (Friedrichshafen) Prof. Dr. Ulrich Clement (Heidelberg) Prof. Dr. Jörg Fengler (Alfter bei Bonn) Dr. Barbara Heitger (Wien) Prof. Dr. Johannes Herwig-Lempp (Merseburg) Prof. Dr. Bruno Hildenbrand (Jena) Prof. Dr. Karl L. Holtz (Heidelberg) Prof. Dr. Heiko Kleve (Potsdam) Dr. Roswita Königswieser (Wien) Prof. Dr. Jürgen Kriz (Osnabrück) Prof. Dr. Friedebert Kröger (Heidelberg) Tom Levold (Köln) Dr. Kurt Ludewig (Münster) Dr. Burkhard Peter (München) Prof. Dr. Bernhard Pörksen (Tübingen) Prof. Dr. Kersten Reich (Köln) Prof. Dr. Wolf Ritscher (Esslingen) Dr. Wilhelm Rotthaus (Bergheim bei Köln) Prof. Dr. Arist von Schlippe (Witten/Herdecke) Dr. Gunther Schmidt (Heidelberg) Prof. Dr. Siegfried J. Schmidt (Münster) Jakob R. Schneider (München) Prof. Dr. Jochen Schweitzer (Heidelberg) Prof. Dr. Fritz B. Simon (Berlin) Dr. Therese Steiner (Embrach) Prof. Dr. Dr. Helm Stierlin (Heidelberg) Karsten Trebesch (Berlin) Bernhard Trenkle (Rottweil) Prof. Dr. Sigrid Tschöpe-Scheffler (Köln) Prof. Dr. Reinhard Voß (Koblenz) Dr. Gunthard Weber (Wiesloch) Prof. Dr. Rudolf Wimmer (Wien) Prof. Dr. Michael Wirsching (Freiburg) Umschlaggestaltung: Uwe Göbel, Daniela Gaus Umschlagmotiv: Illustration Uwe Göbel. Satz: Drißner-Design u. DTP, Meßstetten Printed in Germany Druck und Bindung: Freiburger Graphische Betriebe, www.fgb.de Erste Auflage, 2015 ISBN 978-3-8497-0060-7 2015 Carl-Auer-Systeme Verlag und Verlagsbuchhandlung GmbH, Heidelberg Alle Rechte vorbehalten Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar. Informationen zu unserem gesamten Programm, unseren Autoren und zum Verlag finden Sie unter: www.carl-auer.de. Wenn Sie Interesse an unseren monatlichen Nachrichten aus der Vangerowstraße haben, können Sie unter http://www.carl-auer.de/newsletter den Newsletter abonnieren. Carl-Auer Verlag GmbH Vangerowstraße 14 69115 Heidelberg Tel. 0 62 21-64 38 0 Fax 0 62 21-64 38 22 info@carl-auer.de 4

Inhalt Vorwort... 9 Danksagung... 13 Geleitworte zur ersten Auflage... 15 Geleitwort von Helm Stierlin... 15 Geleitwort von Heinz von Foerster... 17 I URSPRÜNGE...21 1 Heilen im Kontext... 22 1.1 Der kulturelle Rahmen... 22 1.1.1 Koevolution von Leiden und Heilen... 22 1.1.2 Komplementäre Rollen... 24 1.1.3 Die»Logik des Leidens«... 25 1.2 Der geistige Rahmen... 27 1.2.1 Leitdifferenz Sein/Werden... 30 1.2.2 Leitdifferenz Autonomie/Heteronomie... 32 1.3 Eine alte Kontroverse: Die Lehren von Knidos und Kos... 33 1.4 Orientierungen des Heilens... 35 2 Heilen durch das Wort... 38 2.1 Driftende Psychologien... 39 2.1.1 Ein flüchtiger Gegenstand... 39 2.1.2 Analytisches und ganzheitliches Denken... 41 2.1.3 Ordnende Integration... 43 2.1.4 Innen und Außen... 44 2.1.5 Hinwendung zur Person... 49 2.1.6 Über die Person hinaus... 52 2.1.7 Rückwendung auf den Beobachter... 54 2.2 Psychotherapie im Wandel... 56 2.2.1 Übertragung und Gegenübertragung... 57 2.2.2 Mut zum Handeln... 59 2.2.3 Respekt als Grundhaltung... 61 2.2.4 Zirkularität und Homöostase... 63 5

II SYSTEMISCHES DENKEN... 69 3 Biologische Grundlagen... 70 3.1 Was heißt»systemisch«?... 70 3.2 Biologie und Erkenntnis... 72 3.2.1 Erkennen: ein biologisches Phänomen... 73 3.2.2 Kognition: Hervorbringen einer Einheit... 78 3.3 Die Organisation des Lebendigen: die Autopoiese... 85 3.4 Das Humane... 90 3.4.1 Grundlagen menschlicher Konsensualität... 91 3.4.2 Erklären: (Objektivität) in Klammern... 95 3.5 Menschenbild und Ethik... 99 3.5.1 Akzeptanz und Respekt... 99 3.5.2 Logische Buchhaltung... 102 3.5.3 Vernachlässigte Kontexte... 103 3.6 Kritik am systemischen Denken... 105 4 Sozialwissenschaftliche Voraussetzungen: Soziale und psychische Systeme... 110 4.1 Soziologische Voraussetzungen: Umgang mit Komplexität... 110 4.1.1 Der Systembegriff... 111 4.1.2 Komponenten und Relationen... 113 4.1.3 Komplexitätsreduktion... 114 4.1.4 Systemgrenze... 115 4.1.5 Systemdefinition... 116 4.2 Die Theorie sozialer Systeme... 118 4.2.1 Biologie oder Soziologie?... 118 4.2.2 Sinn und soziale Komplexitätsreduktion... 121 4.2.3 Doppelte Kontingenz... 125 4.3 Kommunikationstheorie... 127 4.3.1 Dreistellige Selektion... 128 4.3.2 Kommunikationsprozess... 129 4.3.3 Sinngrenze... 130 4.4 Sozialisation im Vergleich... 131 4.5 Psychische Systeme... 132 4.5.1 Multiplizität... 133 4.5.2 Polyphrenie... 135 4.5.3 Definition... 136 6

III KLINISCHE THEORIE... 141 5 Theoretische Voraussetzungen... 142 5.1 Was heißt»klinische Theorie«?... 143 5.1.1 Soziale Systeme und Therapie... 143 5.1.2 Die»Wenden«... 145 5.2 Das Mitglied-Konzept... 147 5.2.1 Mensch/Mitglied/Rolle... 149 5.2.2 Ein systemisches Konzept... 150 5.2.3 Das Interaktionssystem... 153 5.3 Der Gegenstand klinischer Theorie... 154 5.3.1 Individuelle und interaktionelle Probleme... 155 5.3.2 Lebensproblem/Problemsystem... 158 5.4 Klinische Systeme... 163 5.4.1 Hilfesysteme... 165 5.4.2 Therapiesysteme... 168 5.5 Systemische Therapie: Definition... 171 6 Klinische Praxis... 173 6.1 Der methodologische Rahmen... 173 6.1.1 Nutzen, Respekt, Schönheit... 174 6.1.2 Leitsätze... 176 6.1.3 Irreführende Polarisierungen... 178 6.2 Die Praxis der Therapie... 180 6.2.1 Anliegen und Auftrag... 180 6.2.2 Der therapeutische Dialog... 184 6.2.3 Interventionen... 187 6.3 Settings: Von Systemen und Personen... 197 6.3.1 Familien... 197 6.3.2 Paare... 199 6.3.3 Stationäre Behandlung... 201 6.3.4 Einzeltherapie... 203 6.3.5 Spezielle Therapien... 205 6.4 Praxisanleitende Kontexte: Ausbildung, Selbstreflexion, Supervision... 206 6.4.1 Ausbildung... 206 6.4.2 Selbstreflexion... 207 6.4.3 Supervision... 209 7

7 Klinische Konstellationen... 211 7.1 Kindliche Unruhe... 211 7.1.1 Das Syndrom Hyperaktivität... 212 7.1.2 Behandlungsansätze... 215 7.1.3 Zwei zum Nachdenken anregende Fallbeispiele... 216 7.1.4 Ein systemisches Konzept... 218 7.1.5 Hilfestellung... 221 7.2 Jugendliche Magersucht... 222 7.2.1 Lieben und Liebe eine anleitende Unterscheidung... 224 7.2.2 Die Familien... 227 7.2.3 Ein alternativer systemischer Ansatz... 232 7.2.4 Ein Fallbeispiel aus stationärer Behandlung... 234 7.2.5 Katamnesestudie... 240 7.3 Psychotische Krise... 242 7.3.1 Überblick... 243 7.3.2 Auf dem Weg zur Schizophrenie... 246 7.3.3 Die Krise... 248 7.3.4 Ein therapeutisches Konzept... 251 8 Evaluation... 255 8.1 Evaluation in der Psychotherapie... 255 8.1.1 Der Sog der Tradition... 255 8.1.2 Evaluation in der Familientherapie... 260 8.2 Klinische Positionsbestimmung... 261 8.2.1 Evaluation und logische Buchhaltung... 262 8.2.2 Diskurstypen... 263 8.3 Systemische Ansätze... 267 8.3.1 Erste Ergebnisse... 270 8.3.2 Eigene Studien... 272 Literatur... 276 Über den Autor... 299 8