VS 3 Dr.-Schauer-Straße



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Stand: September 2018

Transkript:

VS 3 Dr.-Schauer-Straße 2. Projektjahr Allgemeine Angaben Schule: VS 3 Dr.-Schauer-Straße Bezirk: Wels-Stadt Straße: Dr.-Schauer-Straße 2 Postleitzahl: 4600 Ort: Wels Telefon: 07242/2356250 FAX: 07242/235-1561 e-mail: vs3.wels@eduhi.at Homepage: http://vs3.wels.eduhi.at/ Zusammensetzung des Gesundheitsteams Direktion: VD Dipl.-Päd. Edda Wiesbauer Lehrer/innen: Martina Sageder, Barbara Prader, Corrina Ströher, Rosemarie Wimmer, Gabriele Krennmair, Christian Colic, Andrea Lindenbauer, Sabine Hager, Barbara Fischer, Irene Freynschlag, Christina Gruber, Doris Demmel, Margot Uhlik, Andrea Traxler, Rosina Schlager-Weidinger Elternvertretung: Frau Hüthmair Weitere Mitarbeiter/innen : Schulwart Jürgen Fenzl, Schulärztin, fallweise Eltern, Sonja Oberndorfer Daten zur Schule Anzahl der Schüler/innen: 194 Anzahl männlich: 90 Anzahl weiblich: 86 Anzahl Migrationshintergrund: 90 Anzahl der Schüler/innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf: 7 Anzahl der Lehrer/innen: 16 Anzahl weiterer Bediensteter: 2 Anzahl der Klassen gesamt: 9 Anzahl der Klassen Integrationsklassen: 1 Bisherige Fortbildungen im Bereich Gesundheit / schulische Gesundheitsförderung Ressourcenoptimierung: Christina Gruber, Martina Sageder Gleich sein/anders sein: Rosina Schlager-Weidinger Minihandball für VS: Doris Demmel Bewegte Schule Gehirnaktivierung: Barbara Fischer Standortbezogene Besonderheiten der Schule Schwerpunkte (z.b. Nachmittagsbetreuung), Probleme/Herausforderungen, örtliche Gegebenheiten, etc. Die Nachmittagsbetreuung findet nicht direkt an unserer Schule statt, sondern ist in den Kindergarten Herrengasse eingegliedert. Bei uns im Bereich Wels-Stadt herrscht ein hoher Migrantenanteil, weshalb unsere Schule zu vielen Kulturen und Religionen Kontakt hat. An unserer Schule gibt es ebenso eine I-Klasse und diese Kinder sind gut integriert im Alltag. Datum Ort Name / Unterschrift der Projektleitung 27.06.2012 Wels VD Dipl.-Päd. Edda Wiesbauer

Welche schulischen Gesundheitsförderungsaktivitäten wurden an Ihrer Schule durchgeführt? 1. Bewegung Leibesübungsstunden zu speziellen Themen: Krafttraining mit einem Gewichteheber, Fußballtraining für die Koordination, Schwimmen gehen, Basketballtraining mit einem Profi, Tennisübungsstunde für Anfänger, Sportfest als Wettbewerb untereinander, Sport-Stacking Becher stapeln, Teilnahme am Bezirksfußballturnier für Volksschulen, Teilnahme am Pinguin-Cup auf Bezirks- und Landesebene. Pause: Bei uns gibt es die bewegte Pause, in der sich die Kinder Geräte am Gang nehmen können zum Spielen. Es sind geeignete Materialien für die Stärkung der Koordination und auch der Grobund Feinmotorik stehen für die Kinder zur Verfügung. Ebenso können der Turnsaal, der Schulhof und der Schulgarten benützt werden. Für Kinder mit wenig Bewegungsdrang ist das Rondeaux zum kreativen Austoben da (Türme bauen, Mandala legen, ). Die Bibliothek steht ebenso zur Verfügung um sich geistig weiterzubilden. Winteraktivität: Austoben im Schnee mit Schneemann bauen, Eislaufen und Schlitten fahren (rodeln). Activ on Snow: Die Kinder einer Klasse fuhren auf einen Tagesschi- und snowboardkurs Bewegungsadventkalender: Im Dezember wurde täglich mit den Kindern ein Türchen von Ugotchi- Adventkalender geöffnet und die Übungen eingebunden.

Bewegungskarte von der AUVA: Wird von jeder Klasse individuell im Unterricht eingesetzt. Deutsch-Mathematik: -Zahlen hüpfen Zahlenreihe vor und zurück - Wörter erlesen und weiterhüpfen - Laufdiktate - Sätze erlaufen und notieren Übungen zur Körperhaltung und Körperspannung UGOTCHI: Die 3. und 4. Klassen führten die Wochenklassenübungen durch und übten daran auch täglich. Als Abschluss fand ein Sportaktionstag in der WSC statt. 2. Ernährung Gesunde Jause zubereiten und verzehren (Obstsalat, Karottensalat mit Nüssen, Gemüsestrudel, Gemüsesuppe, ) Aufklärung: Was ist gesund? Was ist ungesund? Aufstriche selbst herstellen Die Ernährungspyramide wird den Kindern näher gebracht. Welche Getränke darf ich trinken und sind für mich gesund? Schüler/innen werden in der Schule zum Wassertrinken animiert. Genug Flüssigkeit zu sich nehmen (am besten Wasser oder ungesüßten Tee) Vom Korn zum Brot Workshop. Wie entsteht dieses Nahrungsmittel? 3. Psychosoziale Gesundheit Einhaltung der Schulregeln: Wir grüßen uns, wir sind nett zueinander, wir helfen anderen, Klassenregeln erstellen: Streit Versöhnung: Kleine Probleme versuchen selbst zu lösen, bei großen Problemen hilft mir die Lehrerin. Große Streitigkeiten werden mit den Betroffenen einzeln besprochen vor der Klasse. Gefühle äußern können Aufklärungsarbeit im Falle eines sexuellen Übergriffes Nein-Sagen-lernen.

Sozialhelferin, die speziell mit schwierigen Kindern arbeitet und ebenso bei der Vermittlung zwischen Elternhaus und Schule mithilft. (Mit Hilfe von Sonja Oberndorfer) Integration spezieller Kinder in der Klasse (besonders in der 3a) Geburtstagswünsche formulieren: Ich wünsche dir Alles Gute zum Geburtstag und ich wünsche dir viele Freunde, viele Blumen, viel Glück, Konzentrationsübungen zwischendurch. Ich-bin-Ich-Projekt: Eigene Persönlichkeit wertschätzen und Bedürfnisse Anderer erkennen. Jeder Mensch hat besondere Fähigkeiten. Gesprächsregeln beachten! Ich lasse andere Mitmenschen ausreden und rede erst, wenn ich dran bin. Wichtige Dinge mit einzelnen Kindern besprechen und nicht unter anderen Schüler/innen. Elterngespräche nie vor Kindern führen. Hygiene beachten: Hände waschen, in die Hände niesen, bei Schnupfen Taschentuch verwenden, bei verschütteten Getränken sauber machen Zahngesundheitserziehung Richtiges Sitzen: passender Stuhl, gerade sitzen, sich im Unterricht wieder ordentlich aufrichten. Förderung der Klassengemeinschaft durch Projekttage und einzelner Ausflüge. Positive Bestärkung Wertschätzung der Kinder Auffällige Kinder erhalten einen besonderen Unterricht. Sie werden in eine andere Klasse eingegliedert und bekommen dort die Chance ordentlich zu arbeiten. Klassenpartnerschaft: Höhere Klassen helfen jüngeren Kindern aus unserer Schule. Die Kinder aus der VSKL und aus den ersten Klassen bekommen etwas vorgelesen oder einen Partner zur Seite gestellt beim Mittwochs- Projekt. 4. Rahmenbedingungen Vor einigen Jahren wurde die Schule renoviert und adaptiert. Es wurde eine Bibliothek mit Rückzugsmöglichkeit geschaffen. Ebenso wurde die kleine Küche in eine größere umgewandelt und bietet nun viel Platz für Gruppen aus der Schule. Diverse Materialien für den Bewegungsdrang der Kinder werden immer mal wieder überprüft und nachgerüstet. Im Schulhof wurde ein Sandhaufen für Kinder geschaffen zum kreativen austoben. Ansonsten war Vieles bereits vorhanden. Unsere Schule kann nicht großartig umgebaut werden, da sie denkmalgeschützt ist.

5. Suchtprävention Kinder wurden nicht speziell über Alkohol und Zigarettenkonsum aufgeklärt, da dies in unserer Schule noch nicht vorkommt. 6. Sonstige Gesundheitsförderungsaktivitäten Lüften der Klassenräume: Regelmäßig wurden die Klassenräume durchgelüftet um die Frischluftzufuhr zum besseren Arbeiten zu gewährleisten. Sensibilisierung der Sinne: Stationen zu den Sinnen: Tasten, Hören (Geräusche-memory), schmecken (Obst- oder Gemüsesorten erkennen, verschiedene andere Lebensmittel schmecken, blind verkosten), bewusstes visuelles Erfassen von Sachen, spüren (stille Post mit am Rücken schreiben, Buchstaben Wörter am Rücken vom Banknachbarn schreiben, ) Anspannung Entspannung: Nach körperlich anstrengender Arbeit wird versucht den Körper wieder zu entspannen durch verschiedenartige Massagen. Körperwahrnehmung: bewusstes Spüren von verschiedenen Teilen des Körpers und experimentieren mit Materialen. Müll: richtige Trennung, wie kann ich ihn vermeiden? Beseitigung des Mülls an verschiedenen Gehwegen für eine bessere Umwelt. Eröffnung der Bibliothek: Stationen für den Kopf (Fehlersuchbilder, Sudokus, Rätsel), Leserrallye und eine Bewegungsstation wurden angeboten.