Computer-System (PC = Personal Computer)



Ähnliche Dokumente
Staatlich geprüfter EDV-Führerschein

1. Technik moderner Geräte

Computertypen und Mobilgeräte

Wenn keine Verbindung zwischen den Computern besteht, dann bist du offline.

Die Komponenten in Ihrem Computer

Fernseher Bild Bildschirm Computergeräte. Festplatte CD DVD Eingabegerät. Computertasten Mauszeiger Cursor rechten Maustaste

Computeria Urdorf. Treff vom 16. Januar Was ist ein Computer?

Schnittstellen des Computers

Mein Computerheft. Grundlagen

Local Control Network Technische Dokumentation

Fax einrichten auf Windows XP-PC

Technische Bestandteile und deren Einsatz - Hardware

G S Z Grundschulzentrum Inhalte: G S Z Kirchplatz 2, Weingarten, Telefon (0751)

Eigene Dokumente, Fotos, Bilder etc. sichern

EasyWk DAS Schwimmwettkampfprogramm

s.beat DAP-10X White Paper USB Stromversorgung am Apple Macintosh und deren Auswirkung

Allgemein: Das Mainboard

Bedienungsanleitung: Medienanlage Raum A104

Er musste so eingerichtet werden, dass das D-Laufwerk auf das E-Laufwerk gespiegelt

Formular»Fragenkatalog BIM-Server«

SharePoint Demonstration

Sichern der persönlichen Daten auf einem Windows Computer

TV mit dem PC verbinden (ATI)

PROBLEME BEIM INSTALLIEREN REALTEK HD AUDIO TREIBER

Anschluss einer Lichtsignalanlage an den PC oder Notebook zur Nutzung von Tess

GRUNDLAGEN der INFORMATIONSTECHNOLOGIE PAUL TAVOLATO

Netzwerk einrichten unter Windows

Aufbau der Cutmaster Einheit

3 ORDNER UND DATEIEN. 3.1 Ordner

IBM Software Demos Tivoli Provisioning Manager for OS Deployment

Adobe Connect Tutorial

Handbuch PCI Treiber-Installation

ACDSee 2009 Tutorials: Importien von Fotos mit dem Fenster "Importieren von"

Jederzeit Ordnung halten

Sicherung persönlicher Daten

Animierte Fotoshow mit Fotostory 3

Kurzanleitung zur Vodafone DSL-EasyBox 402

Anleitung zur Inbetriebnahme einer FHZ2000 mit der homeputer CL-Software

Tutorial Speichern. Jacqueline Roos - Riedstrasse 14, 8908 Hedingen, jroos@hispeed.ch -

Lizenzen auschecken. Was ist zu tun?

Kurzeinweisung. WinFoto Plus

Persönliches Adressbuch

Ev. Kirche Hirschlanden

Computeria Urdorf. Treff vom 28. März Tipps und Tricks

DRF-A3 IEEE 1394 FireWire Adapter Schnellinstallationsleitfaden

Installation. Windows. E-mP Ernst-mechanische Produkte Auf die Bell Linkenheim-Hochstetten Deutschland

Anti-Botnet-Beratungszentrum. Windows XP in fünf Schritten absichern

Anleitung zur Nutzung des SharePort Plus

neu aufsetzen. Daten sichern... 2 Was man nach dem "Aufsetzen" unbedingt braucht!... 5

Zwischenablage (Bilder, Texte,...)

Hans-Georg Schumann. Inklusive CD-ROM

Benutzerhandbuch. Leitfaden zur Benutzung der Anwendung für sicheren Dateitransfer.

Karten-Freischaltung mit dem UNLOCK MANAGER

Benutzerhandbuch MedHQ-App

TeamSpeak3 Einrichten

Swisscom TV Medien Assistent

Leitfaden zum Umgang mit Mautaufstellung und Einzelfahrtennachweis

Pocket KVM Switches USB + Audio

Live Online Training der Bremer Akademie für berufliche Weiterbildung. Hinweise für den Verbindungaufbau zu den Systemen der Bremer Akademie

Facharbeit Informatik. Thema:

In 12 Schritten zum mobilen PC mit Paragon Drive Copy 11 und Microsoft Windows Virtual PC

KidTime Order. Seite 1

Einen Wiederherstellungspunktes erstellen & Rechner mit Hilfe eines Wiederherstellungspunktes zu einem früheren Zeitpunkt wieder herstellen

Übungsblatt 1: a) 5. Aufgaben: Rohentwurf analoges Lehrbuch

DATENSICHERUNG MOBILE ENDGERÄTE

ACDSee Pro 2. ACDSee Pro 2 Tutorials: Übertragung von Fotos (+ Datenbank) auf einen anderen Computer. Über Metadaten und die Datenbank

Aufrufen des Konfigurators über eine ISDN- Verbindung zur T-Eumex 628. Eine neue ISDN-Verbindung unter Windows XP einrichten

Installation LehrerConsole (für Version 6.2)

- Zweimal Wöchentlich - Windows Update ausführen - Live Update im Norton Antivirusprogramm ausführen

GDPdU Export. Modulbeschreibung. GDPdU Export. Software-Lösungen. Stand: Seite 1

Inhatsverzeichnis. 1.Einleitung. Lehrgang: NMM Informatik: Der Computer. Lehrer: Spahr Marcel. Name: E L E M E N T E D E S C O M P U T E R S Datum:

FrontDoor/Monitor mehr sehen von FrontDoor

Überprüfung der digital signierten E-Rechnung

Einrichtung des DFÜ-Netzwerkes

Gekonnt aufnehmen und MAGIX Fotoshows präzise vertonen

Die Installation von D-Link WLAN Karten unter Windows Vista

Medienkompass1, Lehrmittelverlag des Kantons Zürich, 1. Ausgabe 2008, Thema 13 Sicher ist sicher, S.58-61

Wireless Mobile Classroom

Technische Alternative elektronische Steuerungsgerätegesellschaft mbh. A-3872 Amaliendorf, Langestr. 124 Tel +43 (0)

ANLEITUNG. Firmware Flash. Seite 1 von 7

Dokumentation IBIS Monitor

Die Gesellschaftsformen

Folgeanleitung für Fachlehrer

1 Dokumentenmanagement

Windows 2003 paedml Windows 2.1 für schulische Netzwerke

Anleitung Legria HF 20

Handhabung der Computermaus

Suche schlecht beschriftete Bilder mit Eigenen Abfragen

CLX.ScanPackage Quick Install Guide und Erste Schritte

Erforderliche Änderung des Firewire (IEEE1394) Kartentreibers für die Kodak Scanner i600/i700/i1800 unter Microsoft Windows 7

Tutorial about how to use USBView.exe and Connection Optimization for VNWA.

Rillsoft Project - Installation der Software

Anleitung zur Nutzung des SharePort Utility

In 15 einfachen Schritten zum mobilen PC mit Paragon Drive Copy 10 und Microsoft Windows Virtual PC

Computergruppe Heimerdingen Grundkurs 2015 Karlheinz Wanja & Richard Zeitler Computergruppe Heimerdingen 1

Fernzugriff auf Kundensysteme. Bedienungsanleitung für Kunden

Outlook. sysplus.ch outlook - mail-grundlagen Seite 1/8. Mail-Grundlagen. Posteingang

LEITFADEN -ZUSTELLUNG

Transkript:

Computer-System (PC = Personal Computer) Ein Computer besteht aus mehreren Komponenten, die miteinander arbeiten und verschiedene Funktionen im Computer übernehmen. Jeder Computer hat andere Komponenten, d.h., andere Hersteller, Modelle, Marken und/oder andere Leistungsmerkmale. Von den Komponenten hängt ab, wie leistungsfähig ein Computer ist. Einige Komponenten sind optional andere sind existenziell. Die optionalen Komponenten vermehren oder verstärken die Funktionen des Computers, sind aber nicht unbedingt notwendig. Die grundlegenden Komponenten sind im Computer innen (also intern) eingebaut - auch auf engsten Raum (Laptop bzw. Notebook). Es ist möglich sich selbst einen Computer aus den verschiedenen Einzelteilen nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen zusammenzubauen oder Komponenten auszutauschen, um leistungsfähigere einzubauen oder defekte zu ersetzen. Hauptkomponenten Gehäuse (mit Netzteil) Bietet den Rahmen und die Stromversorgung für alle Komponenten. Mainboard (Hauptplatine) Hier sind alle fest benötigten Komponenten und Leitungen verlötet oder Sockel und Anschlüsse aufgebaut, in die austauschbare Komponenten gesteckt oder angeschlossen werden können. Falk Wolf Schneider Seite 1 von 5

Chipsatz Der Chipsatz ist fest aufgelötet und übernimmt die Verteilung der Daten an die verschiedenen Komponenten und Schnittstellen. Mainboard und Chipsatz sind aufeinander abgestimmt. Der Chipsatz bestimmt maßgeblich welcher Prozessor und welcher Arbeitsspeicher verwendet werden kann. Prozessor Der Prozessor übernimmt die Hauptarbeitsleistung des Computers. Im Allgemeinen ist heute auf dem Mainboard ein Sockel für einen passenden Prozessor aufgelötet. Arbeitsspeicher / RAM (Random Access Memory = wahlfreier Zugriff Speicher) Der Arbeitsspeicher speichert die Daten automatisch während der Computer in Betrieb ist. Damit ein Computer überhaupt funktionieren kann, ist eine Mindestmenge an Arbeitsspeicher nötig. Im Allgemeinen sind heute auf dem Mainboard Sockel für passenden Arbeitsspeicher aufgelötet. Festplatte (Harddisk = feste Scheibe) Die Festplatte speichert die Daten auch, wenn der Computer ausgeschaltet ist und nicht mit Strom versorgt wird. Dies geschieht aber nur auf Verlangen des Nutzers. Das Mainboard bietet Anschlüsse für Festplatten. Die Festplatte ist ein Laufwerk. Festplatten können auch extern an den Computer angeschlossen werden. Andere Laufwerke Weitere Laufwerke bieten die Möglichkeit, Daten von transportablen Speichermedien in den Computer zu übertragen oder außerhalb zu speichern. Z.B.: Diskette, Band, CD, DVD. Das Mainboard bietet Anschlüsse für Laufwerke. Laufwerke können auch extern an den Computer angeschlossen werden. Schnittstellen (Ports = Tore) Schnittstellen (Anschlüsse) bieten die Möglichkeit, verschiedene Laufwerke oder notwendige sowie zusätzliche Geräte intern oder extern anzuschließen. Z. B.: Tastatur, Maus, Drucker, Scanner. Das Mainboard bietet verschiedene Arten von Schnittstellen. Z.B. ist ein Netzwerkanschluss notwendig, um mehrere Computer miteinander zu verbinden oder ein externes DSL-Modem anzuschließen. Falk Wolf Schneider Seite 2 von 5

Erweiterungskarten Mit notwendigen oder zusätzlichen Erweiterungskarten wird die Fähigkeit des Computers ausgebaut. Das Mainboard bietet Steckplätze mit verschiedenen Datenübertragungsmodi: ISA, PCI, AGP, PCI-Express. Viele Funktionen von Erweiterungskarten sind mittlerweile in den Mainboards integriert, z.b. bei Laptops. Eine Auswahl an Erweiterungskarten: Grafikkarte Die Grafikkarte wandelt die Daten in sichtbare Signale um, welche vom Monitor angezeigt werden können. Absolut notwendig, weil als grundlegende Datendarstellungsmöglichkeit heute ein Monitor oder Fernseher gilt. Eine Grafikkarte kann eventuell auch direkt auf das Mainboard aufgelötet sein, z.b. bei Laptops. Soundkarte (Klangkarte) Erzeugt Töne und Klänge, die über Lautsprecher ausgegeben werden können. Notwendig für die Wiedergabe oder Aufnahme von Sprache und Musik. Eine Grafikkarte kann eventuell auch direkt auf das Mainboard aufgelötet sein, z.b. bei Laptops. Video(schnitt)karte Ermöglicht das Einspielen und Aufnehmen von analogem oder digitalem Video. Diese Funktion wird manchmal auch von der Grafikkarte bereitgestellt. So ist es auch möglich richtige Videokameras an den Computer anzuschließen. Fernsehkarte Ermöglicht den Empfang und die Weiterverarbeitung von analogem oder digitalem Fernsehen. Diese Funktion wird manchmal auch von der Grafikkarte bereitgestellt. Modemkarte / ISDN-Karte / DSL-Karte Für die Kommunikation mit anderen Computern (Internet), Telefon und Fax. Schnittstellenkarten Um interne oder externe Schnittstellen bereitzustellen, die das Mainboard von sich aus nicht zur Verfügung stellt. Z. B.: Netzwerk, Firewire (Feuerdraht / IEEE1394) u.a. Falk Wolf Schneider Seite 3 von 5

Das Betriebssystem Damit ein Computer irgendetwas tun kann, benötigt er ein Betriebssystem. Ein Betriebssystem ist ein Programm, das alle Komponenten und angeschlossenen Geräte ansprechen und verwalten kann. Der Mensch gibt dem Computer mithilfe des Betriebssystems Aufgaben oder lässt ihn Funktionen ausführen. Moderne Betriebssysteme interagieren mit dem Nutzer in einer grafischen Darstellung. Hier z.b.: Apple, IBM, Windows. Linux. Hardware und Betriebssystem sind unabhängig voneinander. Ein- und Ausgabegeräte Neben den Hauptkomponenten eines Computersystems, die in einem Personal Computer eingebaut sind, gibt es auch noch Komponenten, in diesem Fall sind es eigenständige Geräte, die an einen Computer außen, also extern, angeschlossen werden. Auch hier gibt es Geräte, die unverzichtbar sind, und welche, die den Komfort erhöhen oder die Funktionsvielfalt. Ausgabegeräte: Monitor / Bildschirm (früher: Datensichtgerät) Standard-Anzeigegerät, mittlerweile als TFT-Display. Fernseher, Beamer und andere Videogeräte (in Verbindung mit der Grafikkarte) sind auch möglich als Anzeigegerät. Drucker Zur Ausgabe von Text, Grafiken und Fotografien auf Papier in Farbe oder Schwarz-weiß. - Thermodrucker (wie viele Faxgeräte) benötigt hitzempfindliches Papier (s/w) - Nadel- / Matrixdrucker benötigt Farbband (s/w) - Tintenstrahldrucker benötigt Tinte (s/w oder farbig) - Laserdrucker benötigt Toner (s/w oder farbig) - Plotter benötigt Farbstifte (s/w oder farbig) Audio Lautsprecher oder Kopfhörer zur Anzeige von Tönen, Klänge und Sprache (in Verbindung mit der Soundkarte). Falk Wolf Schneider Seite 4 von 5

Eingabegeräte: Tastatur (Keyboard = Schlüsselbrett) Zum Schreiben (eventuell mit Nummernblock). Mittlerweile auch mit vielen zusätzlichen Funktionen versehen. Maus / Trackball (Führungsball) / Trackpad (Führungsfläche) Zum Bewegen eines Zeigers auf dem Bildschirm. Entweder in dem das gesamte Gerät auf einer Oberfläche bewegt wird (Maus), die Kugel gedreht wird (Trackball) oder der Finger auf einer Fläche bewegt wird (Trackpad). Mit den Tasten werden dann Befehle an den Computer übermittelt oder Funktionen aufgerufen. Grafiktablett Auf ein Grafiktablett können Grafiken direkt in den Computer gezeichnet werden. In sehr eingeschränktem Maße ist auch die Erkennung von Handschriften und damit das Schreiben von Texten möglich. Joystick (Spaßstock) In Computer-Spielen zum Steuern von Spielfiguren und mit Buttons (Knöpfe) zum Ausführen von Aktionen. Scanner (Ablichter) Zum Einlesen (Digitalisieren) von Texten, Grafiken und Fotografien in den Computer (meistens von Papier, in eingeschränktem Maße auch von Gegenständen möglich). Der Hand-Scanner wird per Hand über das einzulesende Objekt gezogen, der Flachbett-Scanner fährt selbstständig unter dem einzulesenden Objekt durch. Das Erkennen von gedrucktem Text ist, abhängig vom genutzten Programm, möglich. So kann Text für eine Textverarbeitung eingelesen werden und muss nicht per Tastatur abgeschrieben werden. Mikrofon Zum Aufnehmen von Sprache, Einsprechen von Computerbefehlen oder zum Diktieren von Texten (in Verbindung mit der Soundkarte). Die Erkennung von menschlicher Sprache und Umsetzung in Texte für die Textverarbeitung oder in das Ausführen von Funktionen funktioniert noch nicht perfekt. Webcam (Internet-Kamera) / Videokamera / Fotokamera Zum Aufnehmen von Videos oder Fotos, um sie z.b. ins Internet oder per Email zu übertragen. Eine Webcam kann bei Laptops auch integriert sein. Falk Wolf Schneider Seite 5 von 5