Einsatz mobiler Endgeräte Sicherheitsarchitektur bei Lecos GmbH Alle Rechte bei Lecos GmbH Einsatz mobiler Endgeräte, Roy Barthel, 23.03.2012
Scope Angriffe auf das mobile Endgerät Positionssensoren (Kompass, A-GPS, Lagesensoren) Kamera Mikrophon Daten (auf dem Gerät) Daten (in verbundenen Unternehmensnetzen) Angriffe vom mobilen Endgerät Spionage Angriffe auf das Netzwerk 1
mobile Endgeräte Da sich die Endgeräte bezüglich der Schutzmaßnahmen mit anderen Netzwerk-Instanzen einigen müssen, ist auch das Smartphone als Bestandteil einer gesamten Sicherheitsarchitektur zu sehen. Zu einer optimalen Sicherheitsarchitektur gehören neben einer drahtlosen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesendeter Informationen auch Schutzmaßnahmen für die auf dem Endgerät gespeicherten Daten. Zudem muss der Zugang ins jeweilige Firmennetz kontrolliert und abgesichert werden. 2
Blackberry Sandbox - Prinzip für Apps RIM-NOC Lotus Notes Domino BES ISA sofern nicht BB-Browser verwendet wird Problem: - RIM tunnelt die Firewall bis zum BES - Masterkey liegt nur bei RIM - Schadcode kann nicht gefiltert werden Firewall Internet 3
Blackberry Grundsätzlich ist jedes Blackberry-Gerät gemäß der individuellen Sicherheitsrichtlinien gesichert. Dies geschieht, indem die unternehmenseigene Security Policy auf dem Blackberry Enterprise Server (BES) hinterlegt wird. Hierbei sind verschiedene auf Anwendergruppen angepasste Versionen möglich, sogenannte Application Policies. Wird das Smartphone erstmalig aktiviert, wird die hinterlegte IT-Policy umgesetzt, ohne dass der Anwender Einfluss darauf hat. 4
ios, Symbian, Android, WindowsMobile Lotus Notes Domino kein Gerätemanagement implementiert Lotus Notes Traveler Firewall Internet Mobile Device Management Aktuell: Apple-iPhoneKonfigurationsprogramm (Desktop für Windows/Mac-OS, ohne Pushund Überwachungsservice) Evaluierung / Test (MDM mit Push/Überwachungs-Service): - MaaS360 -Airwatch -7p - Equinux -Ubitexx -Matrix42 5
Mobile Device Management (ios/apple) Sobald ein Gerät als ein verwaltetes Gerät registriert wurde, kann es vom Mobile Device Management-Server dynamisch mit Einstellungen und Richtlinien konfiguriert werden. Der Server sendet Konfigurationen, so genannte Konfigurationsprofile, an das Gerät, die dann automatisch installiert werden. Da sich Konfigurationsprofile zudem signieren, verschlüsseln und sperren lassen, können die Einstellungen nicht entfernt, verändert oder an Dritte weitergegeben werden. 6
Forrester Research Apple's iphone and ipad: Secure Enough For Business? (August 2010) Forrester Research hat in einer Studie die Sicherheit von Apples ipad und iphone als für Unternehmen ausreichend eingestuft. Firmen müssten allerdings auf die Durchsetzung von Richtlinien und korrekte Einstellungen achten. Über ActiveSync kann man die sieben wichtigsten Sicherheitsfunktionen auf dem iphone und ipad realisieren E-Mail-Verschlüsselung, Löschen aller Daten aus der Ferne, Passwortschutz, Auto-Sperre, automatisches Löschen, geschützte Konfigurationsdateien, ständige Aktualisierung. 7
Notebooks Policy - Kennwortrichtlinie - Proxynutzung - gemanagte Firewall - gemanagter Antivirus BIOS-Passwort Festplattenverschlüsselung Prüfung auf verwaltetes Gerät SSL-Gateway Internet 8
Zugriff auf interne Ressourcen SSL-Gateway 9
mobile Endgeräte RIM-NOC Lotus Notes Domino BES ISA Lotus Notes Traveler Firewall Mobile Device Management SSL-Gateway 10
Fazit Alle Gerätehersteller haben Sicherheitsmechanismen implementiert. 100%ige Sicherheit ist bei keinem Hersteller gegeben. Sicherheit kollidiert immer mit Nutzerakzeptanz. Organisatorische Sicherheit ist oft nur bedingt umsetzbar. Sicherheitsrisiken in der Nutzung sind ein überschaubares Risiko. Verlust der Geräte ist das Problem! 11