Rückblick auf Diskussionsforum 1 und 2

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Transkript:

Wasserwirtschaftsämter Donauwörth, Ingolstadt und Regensburg Rückblick auf Diskussionsforum 1 und 2 Hochwasserrisiko & Schutzstrategien Münchsmünster, 24. September 2015 Rückhaltesysteme im Vergleich Regensburg 08. Oktober 2015

Wasserwirtschaftsämter Donauwörth, Ingolstadt und Regensburg Hochwasserrisiko 2

Historische Hochwasserereignisse Regensburg, 1893 Donauwörth, 1965 Quelle: Vortrag Gorbauch, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 (Foto: Museen der Stadt Regensburg) Foto: Stadtarchiv Passau Foto: WWA Donauwörth Folie 3

Quelle: Vortrag Gorbauch, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Hochwasserereignisse in den letzten 20 Jahren Regensburg, 2002 Deggendorf, 2013 Folie 4

Quelle: Vortrag Gorbauch, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Zusammenhang Niederschlag Hochwasser Jedes Ereignis ist anders! Vergleich Hochwasser 2002 2013 5 (Quelle: CEDIM-Bericht Junihochwasser 2013 Mitteleuropa), Niederschlagsdaten: Deutscher Wetterdienst) LfU / Referat 61 / Gorbauch / 24.09.2015

Quelle: Vortrag Kron, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Was ist eigentlich ein HQ 100? Ein 100-jährliches Hochwasser tritt 100 Mal in 10.000 Jahren ein und lässt keinen Rückschluss auf den Eintrittszeitpunkt Wie beim Würfeln: Würfelt man 600 Mal, so hat man ca. 100 6er zu erwarten. 6

Quelle: Vortrag Gorbauch, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Die größten Hochwasserereignisse der letzten 150 Jahre in den einzelnen Donauabschnitten ( TOP 3 ) Dillingen 1) Feb. 1862, Dez. 1882 (ca. HQ 50 ) 2) Juni 1926 (> HQ 20 ) 3) Mai 1999 (< HQ 20 ) Ingolstadt 1) Mai 1999 (> HQ 100 ) 2) März 1845 (ca. HQ 50 -HQ 100 ) 3) Juni 1965 (ca. HQ 20 ) Schwabelweis 1) März 1845 (>> HQ 100 ) 2) Feb. 1862 (ca. HQ 50 -HQ 100 ) 3) Feb. 1850, Dez. 1882 (ca. HQ 50 ) Hofkirchen 1) März 1845 (>> HQ 100 ) 2) Feb. 1862, Juni 2013* (ca. HQ 100 ) 3) Dez. 1882, Juli 1954 (ca. HQ 50 ) * nach Deichbrüchen < HQ100 7

Quelle: Vortrag Gorbauch, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Lokale Hochwassereignisse Lokale starke Gewitterregen Verursachen kein Hochwasser an der Donau Einfluss Flächenversiegelung bzw. Vorsättigung der Böden in der Regel vorhanden 8

Sturzflut Quelle: Vortrag Kron, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Ursache: Lokaler Starkregen (oft Gewitter).

Sturzflut Quelle: Vortrag Kron, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Ursache: Lokaler Starkregen (oft Gewitter).

Sturzflut Quelle: Vortrag Kron, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Eine Gefährdung besteht überall, nicht nur an Gewässern.

Quelle: Vortrag Gorbauch, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Großräumige, lang anhaltende Regenereignisse Großräumige, lang anhaltende Regenereignisse (mehrere Tage) Verursachen Hochwasser auch an großen Flüssen (z.b. Donau) Flächenversiegelung spielt in der Regel keine Rolle, da auch nicht versiegelte Böden mit der Zeit wassergesättigt sind 12

Hochwasser 2013 Quelle: Vortrag Kron, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Vorbedingungen und Auslöser Niederschlagsanomalien im Mai Bodenfeuchte am 26.5. Niederschlag 31.5.-3.6. 13

Hochwasser in Deutschland Juni 2013 Eine typische (reine) Flussüberschwemmung Quelle: Vortrag Kron, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015

Quelle: Vortrag Aufleger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Natürliche Flüsse Folie 15

Quelle: Vortrag Aufleger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 21. Jahrhundert Folie 16

Quelle: Vortrag Kron, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 W. Kron, Munich RE Folie 17

Einfluss der Flussregulierung (Verlust von Retentionsräumen) Quelle: Vortrag Gorbauch, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 um 1800 Donauwörth rd. 100 Mio. m³ Retentionsraumverlust Donauwörth Neu-Ulm Neu-Ulm 18 18 heute

Abfluss (m³/s) Einfluss der Flussregulierung (Verlust von Retentionsräumen) Quelle: Vortrag Gorbauch, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 1400 1200 Pegel Donauwörth früherer Zustand Ist-Zustand 1000 800 600 400 200 deutliche Abflussbeschleunigung keine Scheitelerhöhung (sogar leichte Scheitelreduktion) 0 24 48 72 96 120 144 168 192 Stunden 19 LfU / Referat 61 / Gorbauch / 24.09.2015

Quelle: Vortrag Greiving, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Mit der Sicherheit steigt auch der Schaden 20

Werte in Wohngebäuden Quelle: Vortrag Kron, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 früher - Kartoffeln - Marmeladegläser - altes Fahrrad - Gerümpel -... Waschküche Holzkeller

Werte in Wohngebäuden Quelle: Vortrag Kron, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 heute Heizanlage

Fluss-Überschwemmungen in Bayern seit 1990 Quelle: Summenergänzung auf Vortrag Kron, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Jahr betroffene Region Gesamt- versicherter schaden Schaden (nur in Bayern) Schäden seit 1990 in Bayern: [mio ] [mio ] 2,302 Mrd. Euro 1999 Donau, Alpen und südliches Donaugebiet 340 70 2002 westliches Bayern 100 50 2002 Donau und nördliches Donaugebiet 197 2005 Donau, Alpen und südliches Donaugebiet 175 45 2007 Mittelfranken (Baiersdorf) 90 2013 Donau und südliches Donaugebiet 1400 281

Quelle: eigene Zusammenfassung Vortrag Komischke, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Klimawandel Abfluss-Prognosen/Auswertungen: Keine Veränderungen / eher Abnahmen der Hochwasserabflüsse im Sommer Mehrheitlich Zunahmen der Hochwasserabflüsse im Herbst & Winter KEINE klare Aussage zu Extremhochwässern! 15 % Zuschlag Klimafaktor im Schutzwasserbau 24

Wasserwirtschaftsämter Donauwörth, Ingolstadt und Regensburg Schutzstrategien (1. Forum) und Rückhaltesysteme im Vergleich (2. Forum) Folie 25

Raumordnung als Aufgabe der Gemeinden Überschwemmungsgebiete: HQ-100 als harte regulative Trennlinie! Hochwasserdemenz hinter den Deichen Restrisiko = das RISIKO Wenn alles auf HQ-100 ausgebaut ist ist das Risiko ein extremes Hochwasser > HQ-100 Gemeinden in Bayern dürfen/müssen selbst entscheiden, wo gebaut wird. Entscheiden Sie weise! Quelle: eigene Zusammenfassung Vortrag Greiving, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 26

Donauwörth HQ100 - HQextrem Quelle: Vortrag Greiving, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015

Quelle: Vortrag Aufleger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Deiche und Mauern Markus Aufleger, Universität Innsbruck Folie 28

Quelle: Vortrag Rimböck, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Deiche und Mauern Folie 29

Quelle: Vortrag Rimböck, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Deiche und Mauern Folie 30

Hochwasserrückhaltebecken Quelle: Vortrag Aufleger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Folie 31

Hochwasserrückhaltebecken Quelle: Vortrag Rimböck, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Folie 32

Quelle: Vortrag Rieger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 Arten dezentraler Hochwasserschutzmaßnahmen Landwirtschaft Forstwirtschaft Renaturierung Kleinrückhalte Konservierende Bodenbearbeitung Rückbau von Dränmaßnahmen Renat. v. Mooren Aufforstung Ökologischer Waldumbau Geländemulden Fließwegverlängerung Auwaldaufforstung Feldabflussspeicher Ungesteuerte Becken Landnutzungsänderungen Faculty of Civil, Geo and Environmental Engineering Institute for Water and Environment Chair of Hydrology and River Basin Management (flächenhaft) Maßnahmen am Gewässer (linienförmig und punktuell)

Kleine Rückhalte Quelle: Vortrag Röttcher, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015

Regionale und überregionale Wirkung Quelle: Vortrag Rieger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 HQ? (überregional) HQ100 (regional) - Optimale Wirkung der Becken Faculty of Civil, Geo and Environmental Engineering Institute for Water and Environment Chair of Hydrology and River Basin Management

Regionale und überregionale Wirkung Quelle: Vortrag Rieger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 HQ100 (überregional) HQ? (regional) - Wirksamkeit der Becken? Regionale Wirksamkeit der Becken in Abhängigkeit der Bemessung und des Ereignisses (Beispiel Windachgebiet, 65 km²): Ereignis Abflussscheitel Scheitelabminderung in % m³/s Optimiert auf HQ10 Optimiert auf HQ100 HQ10_a 20,7 13,8 2,5 Faculty of Civil, Geo and Environmental Engineering Institute for Water and Environment Chair of Hydrology and River Basin Management HQ100_a 42,9 6,2 9,5

Quelle: Vortrag Rieger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 Regionale und überregionale Wirkung 2013!! Beispiel Mangfall (Pegel Valley, 387 km²) Faculty of Civil, Geo and Environmental Engineering Institute for Water and Environment Chair of Hydrology and River Basin Management Teschemacher (2015)

Welle HQ 100 bei 150 km² Einzugsgebiet: Erpe/Nordhessen Quelle: Vortrag Röttcher, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 120 100 Ist-Zustand Retentionsräume (Drossel 1) Retentionsräume (Drossel 2) HRB Ehringen (1 Mio. m³) 80 Renaturierung Abfluss [m³/s] 60 40 20 0 00:00 03:00 06:00 09:00 12:00 15:00 18:00 21:00 00:00 03:00 06:00 09:00 12:00 Zeit nach Niederschlagsbeginn

Welle HQ 10 150 km² Einzugsgebiet: Erpe/Nordhessen Quelle: Vortrag Röttcher, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 120 100 HRB Ehringen (1 Mio. m³) Ist-Zustand Retentionsräume Renaturierung 80 Abfluss [m³/s] 60 40 20 0 00:00 03:00 06:00 09:00 12:00 15:00 18:00 21:00 00:00 03:00 06:00 09:00 12:00 Zeit nach Niederschlagsbeginn

Quelle: Vortrag Rimböck, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Natürlicher Rückhalt Folie 40

Quelle: Vortrag Rimböck, Diskussionsforum Hochwasserdialog 24.09.2015 Natürlicher Rückhalt Folie 41

Vergleichsberechnung: HW-Welle ca. 4,5 Tage über 3000 m³/s Quelle: Homagk, LfU Karlsruhe, 2005 Quelle: Vortrag Bernhart, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 42 Prof. Dr.-Ing. habil. H.H. Bernhart

Vergleichsberechnung: HW-Welle ca. 1 Tag über 3000 m³/s Quelle: Homagk, LfU Karlsruhe, 2005 Quelle: Vortrag Bernhart, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 43 Prof. Dr.-Ing. habil. H.H. Bernhart

Geplante Entwicklungsschritte Quelle: Vortrag Bernhart, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 Geländeabtrag Pioniergehölze Auwaldentwicklung http://www.google.de/imgres?sa=x&biw=1920&bih=935&tbm=isch&tbnid=q22hlxm1ceisbm%3a&imgrefurl=http%3a%2f%2fvorort.bund.net%2fsuedlicher-oberrhein%2frhein-zweitejugend.html&docid=7t6o3ohbp4b5xm&imgurl=http%3a%2f%2fvorort.bund.net%2fsuedlicher-oberrhein%2fthumb.php%253fbild%253dhttp%3a%2f%2fvorort.bund.net%2fsuedlicher-oberrhein%2fimages%2fupload%2frheinzeichnung-09.jpg&w=400&h=282&ei=w7chu4-mlmhoswbd4ydqca&zoom=1&iact=rc&dur=1071&page=1&start=0&ndsp=40&ved=0cjkbek0dmbq

Deichrückverlegung bei Lenzen: Elbe-km 477-484 Quelle: Vortrag Bernhart, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 BAW Heft 97, Titel BAW Heft 97, S. 113 45 Prof. Dr.-Ing. 08. habil. H.H. Bernhart

Quelle: Vortrag Theobald, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 Staufstufenbewirtschaftung Steuerung wasserwirtschaftlicher Systeme Talsperren Staustufenketten Bewässerungskanäle www.bodetal.de www.pflanzenbauwissenschaften.net www.pflanzenbauwissenschaften.net 46

Wasserhaushaltsregelung Quelle: Vortrag Theobald, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 Übergeordnete Steuerung Lokale Regler (z. B. OW/Q-Regelung) mit übergeordneter Steuerung (Koordinator, Prädiktive Regelung) Zufluss Zentrale Steuerung DQ, DH zweistufige Hierarchie (Redundanz) lokaler Regler DQ, DH DQ, DH lokaler Regler z. B. Berücksichtigung von Energieoptimierung, Pumpspeicherbewirtschaftung lokaler Regler z. B. Vorhersage des Abflusses und Abgleich mit Messwerten Universität Kassel, Fachgebiet Wasserbau und Wasserwirtschaft, Univ. Prof. Dr.-Ing. Stephan Theobald 47

Hochwassersteuerung Quelle: Vortrag Theobald, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 Prinzipieller Ansatz (Hochwasser): 1) Vermeidung einer Aufsteilung 2) Dämpfung einer Welle Zu 1): nahezu Pflicht, Berücksichtigung von Störgrößenaufschaltung (Zuflüsse) Univ. Prof. Dr.-Ing. Stephan Theobald, Universität Kassel 48

Hochwassersteuerung Quelle: Vortrag Theobald, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 Prinzipieller Ansatz (Hochwasser): 1) Vermeidung einer Aufsteilung 2) Dämpfung einer Welle Zu 1): nahezu Pflicht, Berücksichtigung von Störgrößenaufschaltung (Zuflüssen) Zu 2): Speicher- und Retentionsvolumina erforderlich, Kappung der Spitze, Gute Vorhersage erforderlich Univ. Prof. Dr.-Ing. Stephan Theobald, Universität Kassel 49

Kappung des Hochwasserscheitels Quelle: Vortrag Theobald, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 Prinzip: Adaptive Steuerung; Einlagerung von Volumen im Speicher, Kappung der Spitze, Speichervolumen und gute Vorhersage erforderlich Univ. Prof. Dr.-Ing. Stephan Theobald, Universität Kassel 50

Quelle: Vortrag Theobald, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 Zusammenfassung Optimierungspotential Optimierungspotential abhängig von Flusssystem und Restriktionen Stauhaltungen ohne Potential Stauhaltungen mit geringem Potential Abflussreduzierung von wenigen Prozenten, geringe Zeitverschiebung Potential bei geringeren Abflüssen, z.b. HQ 30, höher als bei höheren Abflüssen Form der Hochwasserwelle entscheidend - spitzer Wellenscheitel: Kappung eher möglich - breiter Wellenscheitel: Kappung kaum möglich Verfügbarkeit der Anlage berücksichtigen, (n-1)-fall Stauraummanagement an Flüssen ohne Schifffahrt effektiver nutzbar Flusssystem (Nebenflüsse) betrachten Fazit: Staustufenmanagement nicht als Alternative, sondern additiv zu Überflutungsflächen sehen

Quelle: Verbund aus eigener ergänzende Recherche Das Problem: Extrem-Hochwässer: Oberwasser fast gleich Unterwasser Quelle: Verbund, http://www.verbund.com/pp/de/gewaesser/donau-hochwasser-2013

Rückhalt - Polder Rückhalt im Hauptschluss Quelle: Vortrag Aufleger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 HWRHB im Hauptschluss HWRHB im Nebenschluss (Flutpolder) Q zu speichern Q zu (t) RQ Becken leer Q ab (t) t 53

www.wwa-ke.bayern.de Quelle: Vortrag Aufleger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 Flutpolder Weidachwiesen, Nr. 1 in Bayern!

Beispiel Polder Altenheim, Baden-Württemberg Quelle: Vortrag Aufleger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015

natürliche Retention Quelle: Vortrag Aufleger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015

Q Quelle: Vortrag Aufleger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 t

Flutpolder Quelle: Vortrag Aufleger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015

Q Quelle: Vortrag Aufleger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 t

Q Quelle: Vortrag Aufleger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 t

Q Quelle: Vortrag Aufleger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 t

Quelle: Vortrag Aufleger, Diskussionsforum Hochwasserdialog 08.10.2015 Vergleich der Varianten Regulierte Fluss Deichrückverlegung Gesteuerter Polder (10 Mio ³ Volumen) Abfluss max. 2800 m³/s 2800 m³/s 2800³/s Gerinne: ca. 2680 m³/s Polder: 120 m³/s Freibord (Bereich Siedlungsgebiet - (bei maximalen Wasserstand) 0.44 m 0.44 m 0.57 m 13 cm durch gesteuerte Retention

In aller KÜRZE Extreme Hochwässer hat es immer gegeben, und wird es immer geben. Kein alleiniges Resultat der menschlichen Verbauung Mit Sicherheit steigt der Schaden: Raumordnung Klimawandel: Auswirkung auf extreme HW unklar Umfassende Schutzstrategie erforderlich: Raumplanung: Entscheiden Sie weise? naturnahe/aufweitungen/auen Linearer Schutz: Deiche, Wände Technischer Rückhalt: im Fluss, am Fluss, gesteuert/ungesteuert 63

Rückhaltesysteme und ihre Stärken Maßnahme Dezentrale Maßnahmen in der Fläche und Rückhaltebecken Deichrückverlegung und Wiederherstellung der Auen Staustufenmanagement Gesteuerter Rückhalt/Flutpolder/ große Talsperren Zentrale Wirkung Wasserrückhalt bei lokalen und regionalen Starkregenereignissen Bremsen von HW-Wellen (gegen Überlagerungen) und lokale Wasserspiegelabsenkung Kappung spitzer HW-Wellen bei kleineren und mittleren Ereignissen Kappung von HW-Wellen auch bei Extremereignissen 64