LANDWIRTSCHAFTSLEHRPFAD

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Transkript:

LANDWIRTSCHAFTSLEHRPFAD

Landwirtschaftslehrpfad St. Gallen Der Landwirtschaftslehrpfad führt vom Kloster Notkersegg über St. Georgen-Bach zur Gewerbeschule Riethüsli. Die Wanderzeit für den gesamten Lehrpfad beträgt - ohne das Lösen der Aufgaben - etwa zwei Stunden. Bemerkungen zum Lehrpfad * Anreise zum Start mit der Trogenerbahn, Haltestelle Notkersegg oder mit Bus, Endstation Riethüsli. * Der Weg kann auch in umgekehrter Richtung begangen werden. * Als Raststätte auf etwa halbem Weg empfiehlt sich die Naturschule «Kesswil», St. Georgen mit ihrer Schulküche! Reservation bei: Naturschule St. Gallen Geschäftsstelle Gallusstrasse 14 9001 St. Gallen START / ZIEL Gewerbeschulhaus Bus Riethüsli Telefon 071 / 228 85 71; Fax 071 / 228 85 75 START / ZIEL Haltestelle TB Notkersegg 4 1 1 3 2 5 6 7 12A 1210 15 14 13 11 10 8 9

Landwirtschaftslehrpfad St. Gallen Übersicht über die auf den Tafeln behandelten Themen 1 Landwirtschaft in St. Gallen 2 Schweinehaltung 3 Feuchtwiese 4 Bio-Milch 5 Nährstoffkreislauf 6 Hochstamm-Obstbäume; Hecken 7 Landwirtschaft in St. Gallen 8 Wald und Landwirtschaft 9 Ökologische Ausgleichszahlungen 10 Laufstall für Milchkühe 11 Agrarpolitik 12 Futterkonservierung 12A Alte Obstsorten 13 Bauern gehen neue Wege 14 Rindviehhaltung 15 Landwirtschaft in St. Gallen 1 Landwirtschaftslehrpfad St. Gallen Ergänze das Säulendiagramm für: Überbaute Fläche; landw. genutzte Fläche; Wald! "!

2 Schweinehaltung Schreibe unter die Bezeichnungen für die Mitglieder der Wildschweinfamilie die entsprechenden Begriffe für die Hausschweine! 2 Schweinehaltung Welche Bedeutung hat dieses Signet? Wer steht hinter dem Kürzel «SGD»?

3 Feuchtwiese Suche in der Feuchtwiese und am Bach die abgebildeten Tier- und Pflanzenarten und notiere zu jedem Bild die Anzahl der gesichteten Exemplare. Molch Brauner Waldvogel Schachbrettfalter Kohldistel Frosch / Kröte 4 Bio-Milch Um einen Liter Milch zu erzeugen, muss eine Kuh diese Mengen an Stoffen zu sich nehmen: Heu: Kraftfutter: Salz: Mineralstoffe: Wasser: 1 Liter Milch

5 Nährstoffkreislauf Notiere die Vorgänge, die den Pfeilen im untenstehenden Diagramm zuzuordnen sind! (Z. B. 4: Der Mensch isst Pflanzen) Dünger 1 6 3 1: 2: 4 5 3: Pflanzen Mensch 4: 2 Tiere 5: 6: 6 Hochstamm-Obstbäume und Hecken Ergänze den Lückentext: Wir befinden uns hier auf Meter über Meer. Die Obstproduktion auf dieser Höhenlage ist, da und mit zunehmender Höhe abnehmen. Hochstämmige Obstbäume sind ökologisch wertvoll: sie bieten Lebensraum für. Niedrigstämmige Obstbäume zeigen Vorteile, da sie im Gegensatz zu den Hochstämmern Arbeit erfordern.

7 Landwirtschaftslehrpfad St. Gallen Schätze die Länge des Weges, den du vom Kloster Notkersegg (Tafel Nr. 1) bis hierher zurückgelegt hast! Zurückgelegter Weg: km. Wieviele Höhenmeter hast du überwunden? (Vom Kloster Notkersegg bis zum höchsten Punkt des Weges) Anzahl der Höhenmeter: m. 8 Wald und Landwirtschaft Rechne: Wieviele Grundstücke für Einfamilienhäuser à 800 m 2 liessen sich auf dem durchschnittlichen Waldbesitz eines Bauern des Kantons St. Gallen errichten? (1 ha = 100 a; 1 a = 100 m 2 ) Anzahl Einfamilienhäuser: Begründe: Weshalb ist der Besitz von Wald vorteilhaft für die Bauern?

9 Ökologische Ausgleichszahlungen Für welche Leistungen werden ökologische Ausgleichszahlungen ausgerichtet? Beschrifte die verschiedenen Zonen eines ökologisch idealen Waldrandes! 10 Laufstall für Milchkühe Stelle einen Fragenkatalog für ein Interview mit Herrn oder Frau Brülisauer auf! A) Persönliche Fragen: B) Fragen zum Betrieb: Antworten auf der Rückseite!

11 Agrarpolitik Die Landwirtschaft befindet sich im Wandel! Stelle die wesentlichsten Unterschiede zwischen der Landwirtschaft von gestern und heute in der Tabelle dar! 12 Futterkonservierung Im nachfolgenden Text zur Futterkonservierung haben sich einige Fehler eingeschlichen! Korrigiere sie! Es gibt vier verschiedene Arten der Futterkonservierung: Das Futter wird als Gras, als Dürrfutter, als Heu und als Hochsilofutter bereitgestellt. Das bekannteste Sommerfutter ist das Gras. Es wird mit einem Wassergehalt von 50 % zur Verwendung während der grünfutterarmen Wintermonate im Heustock aufbewahrt. Das Futter im Hochsilo wird bereits mit einem Wassergehalt von 60 % eingelagert und gut belüftet. Bei der folgenden Vergärung entsteht ein für das Vieh sehr nahrhafter Zucker. Die Konservierung in den sog. Rundbarren erfolgt nach dem selben Prinzip wie im Hochsilo. Das Gras wird dabei direkt nach dem Schnitt zu runden Barren gepresst und in Plastikfolie eingewickelt. Nach Gebrauch wird die Plastikfolie verbrannt.

12A Alte Obstsorten Beschreibe, was du zur Erhaltung der hochstämmigen Obstbäume tun kannst! 1. 2. 3. Wer profitiert (ausser dir und deiner Gesundheit) von der Neuanpflanzung von hochstämmigen Obstbäumen? 13 Bauern gehen neue Wege Trage das dir zusagende Menue mit Preisangabe aus der Speisekarte des Restaurants Unterer Brand in die nebenstehende Tafel ein!

14 Rindviehhaltung Bemale diese Rinder in den Farben der «Brown Swiss» Viehrasse. (Beachte: Farbe der Ohren, des Kopfs, Farben und Muster des Fells, Unterschied Kalb - Kuh, usf.) 15 Landwirtschaftslehrpfad St. Gallen Beschrifte die Sektorflächen mit den zugehörigen Tierarten! # $