Handbuch Schulpraktische Studien

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Transkript:

jetzt mit Praxissemester Zentrum für Lehrerbildung 2014 Handbuch Schulpraktische Studien für die allgemeinbildenden Lehrämter Orientierungspraktikum Praxisorientierte Elemente Praxissemester

Inhaltsverzeichnis 1. Präambel... 5 2. Allgemeine Informationen und Hinweise... 6 2.1 Was sind Schulpraktische Studien?... 6 2.2 Steckbriefe der Praktika... 8 2.3 Ziele (und Inhalte) der Praktika nach Anforderungsbereichen... 11 3. Organisation der schulpraktischen Studien... 12 4. Durchführung der schulpraktischen Studien... 13 4.1 Kontaktaufnahme durch die Studierenden... 13 4.2 Begleitung durch die Mentoren bzw. Mentorinnen... 13 4.3 Hospitationen und selbstgestalteter Unterricht... 13 4.4 Planung und Durchführung der Praktika... 14 Planung und Durchführung des Orientierungspraktikums... 14 Planung und Durchführung der praxisorientierten Elemente... 15 Planung und Durchführung des Praxissemesters... 16 4.5 Verbindliche Zusammenarbeit zwischen Schulen und Studierenden... 19 4.6 Auswertung des Unterrichts... 19 4.7 Was tun bei Problemen?... 20 5. Der kleine Praktikums-Knigge für Studierende... 20 6. Prüfungsleistungen... 21 7. Formulare... 21 7.1 Praktikums-Vereinbarung... 21 7.2 Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung... 21 7.3 Muster Kooperationsvereinbarung... 22 8. Modulbeschreibungen der einzelnen Fächer für die verschiedenen Praktika...... 23 8.1 Orientierungspraktikum... 24 Orientierungspraktikum Grundschule...25 Orientierungspraktikum Gy/OS...27 8.2 Praxisorientierte Elemente... 29 Biologie...30 Chemie...32 Deutsch Grundschule...34 Deutsch Gy/OS...36 Englisch Grundschule......38 2

Englisch Gy/OS...40 Französisch...42 Geographie...44 Geschichte...46 Inklusive Pädagogik (IP)...48 Interdisziplinäre Sachbildung / Sachunterricht (ISSU) Elementarbereich...50 Interdisziplinäre Sachbildung / Sachunterricht (ISSU) BiPEB.....52 Kunst Medien Ästhetische Bildung Grundschule (Variante ohne Bachelor-Arbeit im Fach Kunst Medien Ästhetische Bildung)......54 Kunst Medien Ästhetische Bildung Grundschule (Variante mit Bachelor-Arbeit im Fach Kunst Medien Ästhetische Bildung)......56 Kunst Medien Ästhetische Bildung Gy/OS......58 Mathematik Grundschule......60 Mathematik Gy/OS......62 Musik Grundschule......64 Musik Gy/OS......66 Physik......68 Politik......71 Religion Grundschule......73 Religion Gy/OS......75 Spanisch......77 8.3 Praxissemester... 79 Erziehungswissenschaften Grundschule......80 Erziehungswissenschaften Gy/OS......82 Biologie......84 Chemie......86 Deutsch Grundschule......88 Deutsch Gy/OS......90 Englisch Grundschule & Gy/OS......92 Französisch......94 Geographie......96 Geschichte......98 Inklusive Pädagogik (IP)......100 Interdisziplinäre Sachbildung / Sachunterricht (ISSU) großes Fach......102 3

Interdisziplinäre Sachbildung / Sachunterricht (ISSU) kleines Fach...103 Kunst Medien Ästhetische Bildung Grundschule & Gy/OS...104 Mathematik Grundschule...106 Mathematik Gy/OS...108 Musik Grundschule & Gy/OS...110 Physik...112 Politik...115 Religion Grundschule...117 Religion Gy/OS...118 Spanisch...119 9. Short Info Service...120 9.1 für Studierende...120 9.2 für Dozenten bzw. Dozentinnen der Begleitveranstaltung...120 9.3 für Schulen...121 10. Anhang...121 Praktikums-Vereinbarung... 122 Feedbackbogen für das Orientierungspraktikum...124 Feedbackbogen für die Praxisorientierten Elemente...128 Feedbackbogen für das Praxissemester an Grundschulen...137 Feedbackbogen für das Praxissemester an Gymnasien/Oberschulen...149 Muster-Kooperationsvereinbarung...158 Ablauf der schulpraktischen Studien in einem akademischen Jahr... 162 4

1. Präambel Willkommen beim Handbuch Schulpraktische Studien Wir freuen uns, Ihnen das Handbuch Schulpraktische Studien vorstellen zu können. Das Handbuch bietet eine Übersicht über Organisation, Inhalte und Ziele der in das lehrerbildende Studium integrierten schulischen Praktika. Es soll informieren, es soll aber auch die gemeinsame Gestaltung der Praktika erleichtern. Das Handbuch richtet sich an Studierende ebenso wie an Lehrende in den Schulen, der Universität und im Landesinstitut für Schule. Die meisten Informationen sind für alle Zielgruppe gleichermaßen von Interesse. Dort, wo Informationen sich primär an Studierende oder an die Schulen richten, haben wir dies in den Zwischenüberschriften deutlich gemacht. Das Handbuch enthält neben Informationen zu den Abläufen der Praktika und einem kurzen Steckbrief der einzelnen Praktika auch die Modulbeschreibungen der beteiligten Studienfächer. Modulbeschreibungen sind ausführliche fachspezifische Beschreibungen der Praktika mit den dazugehörigen Lehrveranstaltungen. Wir hoffen, dass die Modulbeschreibungen insbesondere für die Mentoren bzw. Mentorinnen in den Schulen von Interesse sind und Sie dabei unterstützen, die Studierenden in den Praktika zu begleiten. Sie erhalten das Handbuch schulpraktische Studien vorerst als elektronische Fassung, da die Praktika erstmalig in dieser Form durchgeführt werden. Veränderungen werden in die zweite Auflage eingearbeitet. Die erweiterte 2. Auflage wird dann auch die Modulbeschreibungen für das Praxissemester enthalten. Das Handbuch wurde von der AG Schulpraktische Studien der Universität Bremen erstellt, an der sich Vertreterinnen und Vertreter der Schulen, der Universität und des Landesinstituts für Schule beteiligen. Wir freuen uns über Ihre Kommentare und Anmerkungen. Verbesserungsvorschläge werden gerne aufgegriffen und in die erweiterte 2. Auflage integriert. Kontakt: Dr. Regine Komoss Geschäftsführerin des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Bremen E-Mail: rkomoss@uni-bremen.de; Tel.: 0421/ 218-61900 Dr. Sonja Bandorski Zentrum für Lehrerbildung Qualitätsmanagement E-Mail: bandorski@uni-bremen.de; Tel.: 0421/ 218-61901 5

2. Allgemeine Informationen und Hinweise 2.1 Was sind Schulpraktische Studien? Schulpraktische Studien sind in das Studium integrierte theoriegeleitete Praxisphasen, die vor- und nachbereitet werden. Sie sind curricular in fachdidaktische oder erziehungswissenschaftliche Module eingebunden, die außer dem schulpraktischen Teil mindestens ein universitäres Begleitseminar und eine Prüfungsleistung umfassen. Im schulpraktischen Teil (im Folgenden: Praktika) werden Hospitationen, eigene Unterrichtsversuche und/oder individuelle Förderung von Schülern und Schülerinnen durchgeführt. Die schulpraktischen Studien werden universitär durch Hochschullehrende oder Fachleiterinnen bzw. Fachleiter des Landesinstituts für Schule begleitet. An den Schulen findet eine Betreuung der Studierenden durch Mentorinnen bzw. Mentoren statt. Im lehrerbildenden Curriculum der Universität Bremen haben schulpraktische Studien einen hohen Stellenwert. Sowohl im Bachelor- wie auch im Master of Education Studium sind schulische Praktika in unterschiedlicher Länge als zentrale Bestandteile des Studiums integriert. Die schulpraktischen Studien dienen der Erkundung des späteren Berufsfeldes und damit einer Reflexion der Berufseignung und - neigung. Gleichermaßen dienen sie dem theoretisch reflektierten Erproben von Praxis. Anders als später im Vorbereitungsdienst liegt der Fokus auf der Reflexion der Erfahrungen, dem Überprüfen der eigenen subjektiven Theorien und der Anbindung an die im Studium erworbenen Theoriekenntnisse im Sinne eines forschenden Lernens. An der Universität Bremen werden die folgenden Praktika durchgeführt: 1) Das Praxissemester ist curricular dem 2. Mastersemester zugeordnet. Mit dem Beginn am ersten Montag ab dem 18. Februar liegt es kalendarisch in der vorlesungsfreien Zeit des 1. Mastersemesters. 2) Die Praxisorientierten Elemente liegen für das Berufsziel Lehramt an Grundschulen/Grundschulen & Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik vorrangig im 4. Semester und für das Berufsziel Lehramt an Gymnasien/Oberschulen vorrangig im 5. Semester. Daneben sind je nach Fach auch Praxisorientierte Elemente zu den gestrichelt dargestellten Zeitpunkten möglich. 6

An der Gestaltung und Durchführung des Praxissemesters sind verschiedene Akteure beteiligt. Das Praxissemester wird von der Universität in Zusammenarbeit mit dem LIS und von den Schulen gestaltet. besteht aus dem schulpraktischen Teil und universitären Begleitveranstaltungen. wird durch die Begleitveranstaltungen fachdidaktisch und erziehungswissenschaftlich in das Curriculum der Lehrerbildung eingebunden. 7

2.2 Steckbriefe der Praktika DAS ORIENTIERUNGSPRAKTIKUM Dauer: 6 Wochen Lage: 1. Bachelorstudienjahr Definition: Dauer und Lage: Workload: Anwesenheit in der Schule: Das Orientierungspraktikum wird vom Fachbereich Bildungs- und Erziehungswissenschaften verantwortet. Es beinhaltet Elemente eines erziehungswissenschaftlichen Praktikums und eines Praktikums, das primär (berufs-)orientierende Funktion hat. Das Orientierungspraktikum wird nach dem ersten Studienjahr im August/September eines Jahres durchgeführt und dauert sechs Wochen. Studierende mit dem Schwerpunkt Elementarpädagogik absolvieren die Hälfte der Praktikumszeit in einer Einrichtung des Vorschul- bzw. Elementarbereichs. 6 CP Lehramt an Grundschulen (BiPEB) und Lehramt für Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik (IP): 90 Std. Hospitation (Beobachtung und eigene Erprobung in Standardsituationen) plus 30 Std. außerunterrichtlich (z.b. Teamarbeit, Konferenzen, Elternarbeit u.a.) insgesamt 120 Stunden Lehramt an Gymnasien und Oberschulen (Gy/OS): 60 Std. im Unterricht plus 30 Std. im außerunterrichtlichen Tätigkeitsfeld insgesamt 90 Stunden Selbstgestalteter Unterricht: Übergeordnetes Ziel: Weitere Ziele: Planung und exemplarische Erprobung von pädagogischen Standardsituationen, gemeinsam mit dem Mentor/der Mentorin Die vielfältigen Anforderungen des Lehrerberufs kennenlernen und aus der eigenen (auch biographischen) Perspektive reflektieren. Sich der Bedeutung der Erziehungs- und Beratungsaufgaben von Lehrern bzw. Lehrerinnen bewusst werden und wahrnehmen, in welchen Situationen (unterrichtliche und außerunterrichtliche) diese Aufgaben bedeutsam werden. Die unterschiedlichen Lernprozesse von Schülern bzw. Schülerinnen wahrnehmen und systematische Beobachtungen am Einzelfall vornehmen. Dabei die Heterogenität der Lerngruppen wahrnehmen und unterschiedliche Konzepte der Leistungsbeurteilung kennenlernen und reflektieren. Im Rahmen von Hospitationen und Reflexionsgesprächen die Planung, Durchführung und Auswertung von Unterricht kennenlernen und sich in ausgewählten Situationen erproben. Dabei unterschiedliche Unterrichtsmethoden und deren situationsgerechte Anwendung erfahren. Die Einzelschule als Lernort kennenlernen und erkunden. Professionalisierung als Lernaufgabe verstehen und eine erste Auseinandersetzung mit Aspekten von Lehrerprofessionalität suchen. Dazu gehört eine geleitete Reflexion der eigenen Berufswahl (auch in biographischer Perspektive). 8

DIE PRAXISORIENTIERTEN ELEMENTE Dauer: fachspezifische Regelungen Lage: 2./3. Bachelorstudienjahr Definition: Dauer und Lage: Workload: Anwesenheit in der Schule: Selbstgestalteter Unterricht: Übergeordnetes Ziel: Weitere Ziele: In den Fachdidaktiken zweier Studienfächer werden im Bachelorstudium sogenannte Praxisorientierte Elemente durchgeführt. Dies sind kurze fachdidaktische Praktika. Zu den praxisorientierten Elementen gibt es für jedes Studienfach eine ausführliche Beschreibung (sogenannte Modulbeschreibung) zu Inhalten und Zielen. Darin ist beschrieben, welche Kompetenzen erworben werden sollen (s. Kapitel 8). Die praxisorientierten Elemente werden von den Fachdidaktiken gestaltet und sind entsprechend auf den curricularen Aufbau zugeschnitten. Sie finden zu unterschiedlichen Zeitpunkten im zweiten oder im dritten Studienjahr statt. Damit wird sichergestellt, dass in jedem Studienfach die praxisorientierten Elemente in die dazugehörigen fachdidaktischen Module eingebunden werden können und somit die Theorie-Praxis Verzahnung gewährleistet ist. 3 CP pro Fach fachspezifische Regelungen s. Modulbeschreibungen in Kapitel 8 Mind. 3 Stunden selbstständig durchgeführter Unterricht pro Fach (fachspezifische Regelungen s. Modulbeschreibungen in Kapitel 8) In den Begleitveranstaltungen zu den Praxiselementen fachdidaktische und methodische Kenntnisse zur Unterrichtsplanung und -gestaltung erwerben und diese dann während einer kurzen Praxisphase anwenden und erproben. Theoretisch-konzeptioneller Kenntnisse in schulischen Praxissituationen anwenden und erproben und die in der Praxis gewonnenen Erfahrungen theoriegeleitet reflektieren. Ausgewählte fachdidaktische Fragestellungen exemplarisch bearbeiten. Unterrichtlicher Vorhaben vorbereiten und analysieren und eigene Unterrichtsversuche bzw. die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern durchführen. Die eigene Berufseignung und neigung vertieft überprüfen. 9

DAS PRAXISSEMESTER Dauer: ein Schulhalbjahr Lage: 1. Masterstudienjahr Definition: Dauer und Lage: Workload: Anwesenheit in der Schule: Selbstgestalteter Unterricht: Übergeordnetes Ziel: Weitere Ziele: Das Praxissemester bietet die Chance, für einen längeren Zeitraum am Stück das Berufsfeld als Lehrer bzw. Lehrerin kennenzulernen. Seitens der Universität wird das Praxissemester von allen Studienfächern und von den Erziehungswissenschaften begleitet. Curricular liegt das Praxissemester im 2. Semester des Masterstudiengangs, der schulpraktische Teil des Praxissemesters ist zeitlich jedoch grundsätzlich an das Schulhalbjahr im Sommer gebunden. Er findet im Zeitraum Mitte Februar bis Ende des Schulhalbjahres statt. Lehramt an Gymnasien und Oberschulen (Gy/OS) Lehramt an Grundschulen (BiPEB) und Lehramt für Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik (IP) 24 CP gesamt (3 CP BegleitVA pro Fach plus 15 CP Schulpraxis) 27 CP gesamt (3 CP BegleitVA pro Fach plus 15 CP Schulpraxis) Die wöchentliche Anwesenheit in der Schule beträgt ca. 25 Zeitstunden. Lehramt an Gymnasien und Oberschulen (Gy/OS) Lehramt an Grundschulen (BiPEB) Lehramt für Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik (IP) in jedem der zwei Fächer 8-12 Unterrichtsstunden in jedem der drei Fächer 8 Unterrichtsstunden Sonderregelung für IP siehe Modulbeschreibung in Kapitel 8 Die Komplexität der schulischen Aufgaben von Lehrerinnen bzw. Lehrern verstehen und sich in einzelnen Aufgaben erproben, dabei das professionelle Selbstkonzept weiterentwickeln. Lernarrangements planen, gestalten und reflektieren. Zentrale didaktische/pädagogische Konzepte und Verfahren der Fachdidaktiken, der allgemeinen Didaktik und der Pädagogik in der Anwendung erproben. Fähigkeit zur Analyse und kritischen Reflexion des eigenen unterrichtlichen Handelns entwickeln, u.a. durch die Gegenüberstellung von Planungen und Zielen mit den tatsächlich stattgefundenen Unterrichtsverläufen und Lernwirkungen. Diagnostische Kompetenzen entwickeln. Erfahrung in der längerfristigen Förderung einzelner Schülerinnen bzw. Schüler gewinnen. Die Einzelschule als Lernort kennenlernen und erkunden. Aktiv am Schulleben teilnehmen und darüber die Regeln des Systems Schule erkennen. Den Erziehungsauftrag von Schule in seiner Umsetzung kennenlernen. Erforderliche soziale Kompetenzen des Lehrerberufs (weiter)entwickeln. 10

2.3 Ziele (und Inhalte) der Praktika nach Anforderungsbereichen KMK Orientierungspraktikum (OP) Praxisorientierte Elemente (POE s) Praxissemester (PS) Beschreibung der Anforderungen des beruflichen Handelns im Lehramt konkrete Kompetenzen übergeordnetes Ziel: Perspektivwechsel & Anforderungen erkennen übergeordnetes Ziel: erstmalige Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht konkrete Ziele/learning outcomes übergeordnetes Ziel: Komplexität von Schule erkennen & sich in einzelnen Aufgaben erproben Unterrich ten 1 Unterrichtsplanung und - durchführung 2 Gestaltung von Lernsituationen 3 Förderung selbstbestimmten Lernens Planung, Durchführung und Auswertung von Unterricht beobachten verschiedene, situationsgerechte Unterrichtsmethoden beobachten Planen & Gestalten von ersten Lernarrangements Entwerfen erster Erprobungsdesigns: Fragestellungen entwickeln, Lernziele formulieren, Unterrichtsqualität benennen angeleitete Durchführung des geplanten Unterrichts theoriegeleitete Auswertung des eigenen Unterrichts Unterricht planen, durchführen & reflektieren Medien- und Methodeneinsatz erproben & reflektieren zentrale didaktische Konzepte kennen & erproben Erziehen & Beraten 4 soziale und kulturelle Lernvoraussetzungen und Entwicklung 5 moralische Erziehung 6 Konfliktlösung Situationen für Erziehungs- und Beratungsaufgabe in Schule & Unterricht wahrnehmen Grundlegender Kenntnisse zur Förderung von funktionalkommunikativen, interkulturellen und methodischen Kompetenzen der SchülerInnen anwenden Erziehungsauftrag von Schule wahrnehmen Persönlichkeitsentwicklung von SchülerInnen unterstützen Beratungsaufgabe bei SchülerInnen & Eltern wahrnehmen lösungsorientierten Umgang mit Konflikten entwickeln Beurteilen analysieren/ forschend lernen bewerten 7 Lernförderung und Beratung Heterogenität von Lerngruppen erkennen 8 transparente Erfassung von Leistungen Bewertungsprozesse beobachten Planungsentscheidungen mit Bezug auf fachliche Konzepte treffen Methoden der Unterrichtsanalyse des Fachs kennen und anwenden diagnostische Kompetenz entwickeln verschiedene Formen der Leistungsbeurteilung und - rückmeldung beobachten Bewertungsprozesse angeleitet durchführen Schullaufbahnberatung beobachten theoretische Bezüge des Lehrerhandelns kennen & umsetzen aus systematisch-forschender Perspektive Phänomene des Praxisfeldes erarbeiten Formen der Leistungsbeurteilung fach- und situationsgerecht anwenden Bewertungen adressatengerecht begründen und Perspektiven für das weitere Lernen aufzeigen Innovieren professionalisi eren Schule entwickeln 9 Bewusstsein für Anforderungen 10 Verständnis ständiger Lernaufgaben 11 Schulentwicklung sich der Bedeutsamkeit der Erziehungs- und Beratungsaufgabe bewusst werden die eigene Berufswahl begleitet reflektieren Professionalisierung als Lernaufgabe erkennen die Komplexität der Einzelschule als Lernort kennenlernen und erkunden das eigene unterrichtliche Handeln kritisch reflektieren sich in der Lehrerrolle wahrnehmen und Berufseignung und neigung reflektieren durch begleitete Rollenreflexion professionelles Selbstkonzept weiterentwickeln erforderliche soziale Kompetenzen des Lehrerberufs entwickeln Fähigkeit zur Teamarbeit im Kollegium entwickeln aktive Teilnahme am Schulleben Institutionenwissen aneignen Regeln des Systems Schule erkennen Schulentwicklungsprozesse im bildungspolitischen und administrativen Kontext kennenlernen Schwerpunkte in Anforderungsbereichen OP Professionalisieren; POE s Unterrichten und Analysieren/Forschend Lernen; PS Erziehen (& Beraten) und Schule Entwickeln Spezifische Kontexte OP fachübergreifendes Beobachten und Reflektieren; POE s fach- und unterrichtsbezogenes Handeln, Ausblenden zu weiter Kontexte; PS fachübergreifendes Handeln und Beobachten im gesamten schulischen Kontext 11

3. Organisation der schulpraktischen Studien Für alle Beteiligten (Studierende, Schulen, Lehrende): Die Vergabe der Praktikumsplätze erfolgt ausschließlich über das Praxisbüro des Zentrums für Lehrerbildung. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Studierenden einen geeigneten Praktikumsplatz erhalten und die Studierenden gleichmäßig auf alle Schulen verteilt werden. Das Zentrum für Lehrerbildung achtet dabei auf einen guten Mix. D.h. Schulen bekommen Studierende unterschiedlicher Praktika und mit unterschiedlichen Studienfächern zugewiesen. Hinweise für Studierende zum Vergabeverfahren: Die Anmeldung zu den Praktika findet unter dem Menüpunkt Zentrum für Lehrerbildung Schulpraktika auf der stud.ip Startseite statt. Dort wird aus der Menüführung das jeweilige Praktikum, für das die Anmeldung erfolgen soll, ausgewählt. Bei der Anmeldung ist ein Fragebogen auszufüllen, in dem u.a. erhoben wird, ob Studierende in Bremen, Bremen Nord oder Bremerhaven ihr Praktikum absolvieren möchten. Diese Präferenz wird bei der Zuweisung des Praktikumsplatzes soweit wie möglich berücksichtigt. Sie kann aber nicht garantiert werden. Praktikum Anmeldezeitraum Anmeldung Abschluss des Zuweisungsverfahrens Schulen erhalten Liste mit zugewiesenen Studierenden OP 01.04. 15.04. SoSe: zentral über stud.ip: Zentrum für POE 01.04. 15.04. Lehrerbildung WiSe: Schulpraktika 01.11. 15.11. (zu finden auf der Praxisstud.ip Startseite) semester Mitte Mai Mitte Mai bzw. Mitte Dezember bis Ende Mai SoSe: bis Ende Mai WiSe: bis Mitte Dezember 01.11. 15.11. Mitte Dezember bis Mitte Dezember Bitte beachten Sie: Die Anmeldung für einen Praktikumsplatz beinhaltet nicht die Anmeldung für die Begleitveranstaltung. Diese muss separat über die jeweiligen Studienfächer erfolgen (Ausnahme: Orientierungspraktikum). 12

4. Durchführung der schulpraktischen Studien Sofern in den folgenden Unterpunkten keine Differenzierungen nach bestimmten Praktika vorgenommen sind, gelten die Ausführungen für Orientierungspraktikum, praxisorientierte Elemente und Praxissemester gleichermaßen. 4.1 Kontaktaufnahme durch die Studierenden Einige Schulen informieren die Studierenden von sich aus über den Beginn des jeweiligen Praktikums. Andernfalls melden sich die Studierenden nach Erhalt des Praktikumsplatzes falls sich die Praktikumsschule noch nicht mit ihnen in Verbindung gesetzt hat bei der ihnen zugeteilten Praktikumsschule und klären das weitere Vorgehen. Kontaktpersonen sind in der Regel die Ausbildungskoordinatoren bzw. koordinatorinnen, an kleineren Schulen die Schulleitung. Hinweis für die Schulen: Falls Schulen selbst den Kontakt zu den Studierenden herstellen wollen, sollte dies unmittelbar nach dem Erhalt der Zuweisungslisten erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt kennen die Studierenden ihre Praktikumsschule noch nicht. Wir bitten die Schulen, die Studierenden in diesem Fall über den ersten Begrüßungstermin in der Schule zu informieren, sowie darüber, wann ihnen ihr Mentor bzw. ihre Mentorin zugewiesen wird. 4.2 Begleitung durch die Mentoren bzw. Mentorinnen Die Studierenden werden in ihren Studienfächern an der Schule von Mentorinnen bzw. Mentoren begleitet. Dies sind i.d.r. Fachkräfte mit Fakultas für die Fächer, in denen die Mentoren bzw. Mentorinnen Studierende betreuen. Die Mentorinnen und Mentoren erhalten über die Modulbeschreibungen eine Beschreibung der Lernziele und -inhalte der jeweiligen Studienfächer (s. Kapitel 8). Die Mentorinnen und Mentoren erhalten eine Mentorenvergütung, die durch eine Verordnung der Bildungsbehörde geregelt ist. 4.3 Hospitationen und selbstgestalteter Unterricht Orientierungspraktikum Praxisorientierte Elemente Anwesenheit in der Schule selbstständig gestalteter Unterricht Grundschule (und IP) 90 Std. Hospitation + 30 Std. außerunterrichtlich Gy/Os 60 Std. im Unterricht + 30 Std. außerunterrichtlich Planung und exemplarische Erprobung von Teilelementen von Unterricht Grundschule (und IP) Gy/Os je nach Fach unterschiedlich (s. Modulbeschreibungen in Kapitel 8) Mind. 3 Unterrichtsstunden pro Fach. Der Stundenumfang kann je nach Fach variieren (vgl. Modulbeschreibungen) 1 : Sonderregelung für IP beachten (vgl. Modulbeschreibung, Kapitel 9) Praxissemester Grundschule (und IP) Gy/Os i.d.r. 25 Zeitstunden/Woche Anwesenheit in der Schule 8 Unterrichtsstunden pro Fach 1 8-12 Unterrichtsstunden pro Fach 13

4.4 Planung und Durchführung der Praktika Die Studierenden klären in Absprache mit den Mentoren bzw. Mentorinnen den Ablauf des Praktikums. Die Planung richtet sich nach dem Stundenplan des Mentors bzw. der Mentorin und berücksichtigt schulinterne Curricula. Die Studierenden sollten für die Dauer des Praktikums terminliche Überschneidungen mit anderen Verpflichtungen vermeiden. Nach einer ersten Absprache mit dem Mentor bzw. der Mentorin erstellen die Studierenden in den Praxisorientierten Elementen und im Praxissemester eine Grobplanung des selbst gestalteten Unterrichts. Diese Grobplanung wird dem Mentor bzw. der Mentorin vor Beginn des selbst gestalteten Unterrichts vorgelegt, die Dozenten bzw. Dozentinnen der Begleitveranstaltung(-en) werden ebenfalls einbezogen. Zur Grobplanung gehört ebenfalls eine Übersicht über Termine und ggf. stattfindende Unterrichtsbesuche durch den Dozenten bzw. die Dozentin der Begleitveranstaltung(-en). Planung und Durchführung des Orientierungspraktikums Das Orientierungspraktikum ist sowohl beim Lehramt an Grundschulen und Lehramt für Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik als auch beim Lehramt an Gymnasium/Oberschule in ein größeres Modul eingebettet. Das Orientierungspraktikum wird in Lehrveranstaltungen vorbereitet. In die Vorbereitungsphase fallen Organisationsfragen, Klärung der Erwartungen aller Beteiligten (Studierende, Universität, Schule), die Darstellung und Erläuterung von Arbeitsaufträgen, sowie die Klärung der Kriterien zur Erstellung und Beurteilung des Praktikumsberichts. In der Praxisphase selbst geht es vorrangig um die Beobachtung von Unterricht und Schulleben und von Entwicklungsprozessen bei Schülerinnen und Schülern, sowie um das sammeln eigener Praxiserfahrungen im Zusammenhang mit Beobachtungs- und Analyseaufgaben. Die Begleitung des Orientierungspraktikums sieht Hospitationen vor Ort vor, Feedback und kollegiale Beratung, die inhaltliche und methodische Anregungen beinhaltet und die Gelegenheit für Studierende, ihre Zwischenergebnisse bei der Bearbeitung ihrer Arbeitsaufträge zu reflektieren. Die Nachbereitung findet in Lehrveranstaltungen (Gy/OS) bzw. in Nachbereitungsterminen (BiPEb) statt. Dort findet eine kriteriengeleitete Auswertung und Rückmeldung statt. Organisatorische Hinweise zum Orientierungspraktikum Die Schulzuweisung erfolgt im Juni Die Schulen werden vom Zentrum für Lehrerbildung (ZfL) zentral zugewiesen. Aufgrund des Umfangs der Gesamtkohorte von ca. 300 Studierenden pro Semester wird auch die Verteilung auf die Begleitveranstaltungen zentral organisiert. (nur für Gy/OS): Die Begleit-Dozent/-innen nehmen nach der Zuordnung ihrer Kohorten Kontakt zu den Studierenden auf, geben bekannt, wer welcher Schule zugeteilt ist und stellen sie namentlich in die vorgesehene Begleitveranstaltung in StudIP ein. Wichtig für Studierende: Bitte haben Sie Geduld! Der erste Kontakt der DozentInnen zu Ihnen wird nicht bei allen Studierenden gleichzeitig, sondern zeitversetzt geschehen. Bitte warten Sie bis kurz vor den Sommerferien auf eine Nachricht von Ihren Begleit-Dozent/-innen, auch wenn Ihre Kommiliton/-innen bereits eine Nachricht erhalten haben. Innerhalb der folgenden Wochen nach Erhalt des Praktikumsplatzes sollten die Studierenden umgehend mit den Schulen Kontakt aufnehmen, um Termine abzustimmen, eine Klasse zugewiesen zu bekommen bzw. weitere wichtige Absprachen zu treffen, bevor die Sommerferien beginnen. 14

Wichtig für Studierende: Der Kontakt zu den zugewiesenen Schulen obliegt Ihnen als Studierende persönlich. Kümmern Sie sich im Interesse eines gelingenden Praktikums rechtzeitig darum. Um als Begleitdozent/-in die Hospitationstermine mit der Schule abzusprechen, ist der Kontakt über die zugewiesenen Studierenden der direkteste Weg. Zudem gäbe es die Möglichkeit, zum Sekretariat, zur Schulleitung, zum Ausbildungskoordinator oder den jeweiligen Mentor/-innen Kontakt aufzunehmen, um den Besuch persönlich anzukündigen. Besonderheiten im Orientierungspraktikum im Lehramt an Grundschulen Doppelqualifikation Elementar- und Primarbereich: - Die erste Hälfte des Praktikums (3 Wochen) wird in der Grundschule, die zweite Hälfte (3 Wochen) in der Kindertageseinrichtung im Bezugsfeld der Praktikumsschule absolviert. Wenn durch die Lage der Schulferien bedingt das Orientierungspraktikum gesamt kürzer als 5 Wochen wäre kann es zu Abweichungen in der zeitlichen Terminierung des Elementareinsatzes kommen. Die Praxisphase in der Grundschule bleibt davon unberührt. - In jeder Einrichtung müssen mindestens 45 Stunden aktiv im Unterricht/ in der Kita- Gruppe, in jeder Einrichtung mindestens 15 Stunden für Vor- und Nachbereitungen, Teamsitzungen, Elemente der Zusammenarbeit mit Eltern u.ä. nachgewiesen werden (macht insg. 60 Stunden/Einrichtung). - Diese Minimalforderungen sind bei der Vorstellung in der Kita mit den Leitungen auf ihre Umsetzbarkeit zu überprüfen, ggf. erfolgen Absprachen im gegenseitigen Einvernehmen bzgl. Präsenz, die einem Kita-Rhythmus entsprechender sind. Primarstufe: - In den 4 Wochen sind mind. 90 Std. in der Schule, in Form von aktiver Teilnahme an unterrichtlichen und unterrichtsnahen Aktivitäten (eigene Praxis und Beobachtungen) plus 30 Stunden für Vor- und Nachbereitungen, Teamsitzungen, Elemente der Zusammenarbeit mit Eltern u. ä. nachzuweisen. - Um die Kontinuität der Arbeit in der Praxis zu gewährleisten, soll der gesamte Zeitraum von 4 Wochen genutzt werden. - Eine regelmäßige Anwesenheit wird vorausgesetzt. Orientierungspraktikum für die Grundschule im Ausland: - Prinzipiell kann das Praktikum im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes durchgeführt werden, bedarf aber eine vorherigen Absprache und Abklärung. - Es dürfen dabei keine wesentlichen Unterschiede hinsichtlich Inhalt, Umfang und Qualität bestehen. - Die Der Fachkoordinator für das Orientierungspraktikum, Herrn Sven Trostmann, ist darüber frühzeitig in Kenntnis zusetzen und terminlich zu kontaktieren. Planung und Durchführung der praxisorientierten Elemente Die praxisorientierten Elemente (POE) werden von den Fächern unterschiedlich gestaltet. Zu den Formen zählen mehrwöchige Schulpraktika mit eingebetteten Unterrichtseinheiten in der vorlesungsfreien Zeit am Ende des Wintersemesters ebenso wie Tages-Schulpraktika während der Vorlesungszeit und eine semesterbegleitende Durchführung oder mehrtägige Erkundungsaufenthalte von Studierendengruppen während der vorlesungsfreien Zeit zwischen Sommer- und Wintersemester. 15

Für das Lehramt Gymnasium/ Oberschulen werden in den meisten Studienfächern die POE am Ende eines Wintersemesters durchgeführt. Bei der Durchführung von Unterrichtseinheiten in diesem Zeitraum stellt die Schule den Kontakt zu einer Fachlehrperson als Mentor oder Mentorin her, in deren Unterricht der oder die Studierende im Zeitraum nach Ende der Vorlesungszeit (Anfang bis Mitte Februar) bis zu den Osterferien eine Unterrichtseinheit im Umfang von mindestens 3 Unterrichtsstunden durchführen kann. Das Thema der Unterrichtseinheit wird möglichst früh abgesprochen, in der Regel nach Ende der Weihnachtsferien. Die Unterrichtseinheit wird in Lehrveranstaltungen des Moduls, in das die POE eingebunden sind, vorbereitet. Die Studierenden werden dabei von den Dozenten beraten. Die Studierenden legen ihre Planung dem Mentor bzw. der Mentorin vor. Die Studierenden hospitieren vor Beginn der Unterrichtseinheit in der betreffenden Lerngruppe. Die Planung der Unterrichtsstunden erfolgt in Abstimmung mit dem Mentor oder der Mentorin. Die Hochschullehrenden stehen für Beratungen zur Verfügung. Nach Möglichkeit besuchen die Lehrenden des Begleitmoduls die Studierenden während des Praktikums im Unterricht. Im Lehramt Grundschule werden in einigen Fächern Erkundungsaufenthalte durchgeführte. Bei dieser Durchführung sind die POE ebenfalls in ein Modul eingebettet und werden dort vor- und nachbereitet. Während des zwei- bis dreitägigen Aufenthaltes in der Schule werden die Studierenden von einer Dozentin bzw. einem Dozenten begleitet und unterbreiten den Klassen der jeweiligen Schule Lernangebote zu einem Oberthema im Rahmen eines Stationsaufbaus. Planung und Durchführung des Praxissemesters Das Praxissemester findet am Lernort Schule (schulpraktischer Teil) und am Lernort Universität (Begleitveranstaltungen) statt (vgl. Abbildung Lage und Dauer des Praxissemesters). Lernort Schule Der schulpraktische Teil beginnt i.d.r. am 18. Februar eines Jahres, sofern dies ein Montag ist. Ansonsten beginnt er an dem ersten Montag nach dem 18. Februar. Falls zu diesem Zeitpunkt die Vorlesungszeit noch nicht beendet ist, verschiebt er sich um eine Woche. Der schulpraktische Teil endet mit dem Beginn der Sommerferien 16

Bei der Wahl des Schwerpunkts Schuleingangsdiagnostik verändert sich die Lage und Dauer des schulpraktischen Teils (s. dazu die Ausführungen am Ende dieses Unterkapitels, S.19). Der schulpraktische Teil umfasst einen Arbeitsaufwand (workload) von 25 Zeitstunden pro Woche, dies entspricht 15 CP. Die Anwesenheit an der Schule beträgt mindestens 15 Zeitstunden an mindestens 3 Tagen in der Woche. Der Arbeitsaufwand insgesamt beinhaltet: Teilnahme am gesamten schulischen Leben (schulische und außerschulische Aktivitäten; im Rahmen der gegebenen schulischen Möglichkeiten) Durchführung eines erziehungswissenschaftlichen Studienprojekts bzw. Bearbeitung einer erziehungswissenschaftlichen Fragestellung Selbstständig gestalteter Unterricht im Umfang von 8-12 Stunden pro Studienfach (für das LA Gymnasium/ Oberschule) und im Umfang von 8 Stunden pro Studienfach für das Lehramt Grundschule und die Doppelqualifikation für die Lehrämter Grundschule und Inklusive Pädagogik/ Sonderpädagogik Vor- und Nachbereitung von Unterrichtsvorhaben In Absprache mit dem bzw. der Mentor/-in können Studierende Teile davon zuhause durchführen (z.b. wenn für Vorbereitungen keine Räumlichkeiten zur Verfügung stehen). Beim selbstständig gestalteten Unterricht ist darauf zu achten, dass die Vorbereitungen hierauf so breit angelegt sind, dass der von den Studierenden zu gestaltende Unterricht vor Ort mit den Rahmenbedingungen an den Schulen abgestimmt werden kann und eine gegebenenfalls erforderliche Modifizierung der Vorhaben möglich ist. Studierende mit dem Berufsziel Lehramt an Grundschulen und Grundschule & Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik müssen in drei Studienfächern selbstständig gestalteten Unterricht durchführen. Um diese Planung und Durchführung für alle Beteiligten zu erleichtern ist das Praxissemester an Grundschulen in drei Blöcke unterteilt. 17

Die am Lernort Schule verbrachte Zeit wird nicht als Prüfungssituation verstanden. Das Bestehen wird durch eine Schulbescheinigung ausgewiesen (s. Kapitel 7 Formulare). Lernort Universität: Das Praxissemester wird in allen Fächern (d.h. für Gy/OS in zwei Fächern und für Grundschule und Inklusive Pädagogik in drei Fächern) und in den Erziehungswissenschaften begleitet. Dafür finden Begleitveranstaltungen statt, die in festen Zeitfenstern an den Nachmittagen stattfinden. Die Begleitveranstaltungen werden wöchentlich angeboten. Um ein überschneidungsfreies Studieren zu ermöglichen, werden die Begleitveranstaltungen von den Studierenden im zwei-wöchigen Turnus besucht. Montag ab 16:00 Fächergruppe A Dienstag ab 16:00 Fächergruppe B Mittwoch ab 14:00 Donnerstag ab 16:00 Fächergruppe C Freitag ab 14:00 Fächergruppe B Gymnasium/ Oberschule Biologie Deutsch Mathematik Spanisch Englisch Geschichte Kunst Musik Physik Politik Religion Erziehungswissenschaft Chemie Französisch Geographie alternativ zu dienstags Grundschule/ Inklusive Pädagogik Deutsch Englisch Kunst Musik Religion Sachunterricht Erziehungswissenschaft Elementarmathematik Inklusive Pädagogik 18

Sofern in den Modulbeschreibungen in Kapitel 8.3 nicht anders angegeben gibt es keine formalen Voraussetzungen zur Teilnahme am Praxissemester und den Begleitveranstaltungen. Der Besuch des Moduls im 1. Master-Semester, das (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitet (genaue Benennung s. Modulbeschreibungen) wird jedoch dringend empfohlen. Die entsprechenden Inhalte werden vorausgesetzt Abweichende Regelungen für den Schwerpunkt Schuleingangsdiagnostik Studierende mit dem Berufsziel Lehramt an Grundschulen und Grundschulen & Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik können im Bereich Erziehungswissenschaften für das Praxissemester den Schwerpunkt Schuleingangsdiagnostik wählen. Im Schwerpunkt Schuleingangsdiagnostik verlängert sich der schulpraktische Teil. Er wird spätestens nach Ende der Sommerferien fortgesetzt. Der Zeitpunkt dafür wird zwischen der Schule und der Universität abgestimmt. Die wöchentliche Anwesenheit in der Schule beträgt aufgrund des verlängerten schulpraktischen Teils i.d.r. 20 Zeitstunden. Für den Schwerpunkt Schuleingangsdiagnostik wird eine Kooperationsvereinbarung zwischen Schule und Universität geschlossen. 4.5 Verbindliche Zusammenarbeit zwischen Schulen und Studierenden Studierende werden am ersten Tag durch die Ausbildungskoordinator/-innen begrüßt, die ihnen den Einstieg erleichtern. Der Termin wird den Studierenden vorab mitgeteilt. Die Teilnahme an dieser Einführung ist verpflichtend. Nicht nur, weil die Studierenden dabei alles Wichtige über die Schule erfahren, sondern auch, weil die Beteiligten seitens der Universität sehr wertschätzen, dass die Schule sich die Zeit für eine Begrüßung und Einführung nimmt. Studierende, die kurzfristig das Praktikum nicht durchführen können, melden sich sowohl bei der Schule als auch beim Zentrum für Lehrerbildung ab. Die Schulen können eine Praktikumsvereinbarung zwischen Schule und Studierenden abschließen. Als Muster steht dafür das Formular Praktikums-Vereinbarung im Anhang zur Verfügung. Hinweis für Schulen: Um Missverständnisse zu vermeiden, ist es für die Studierenden hilfreich, wenn sie am ersten Tag über die Rituale der Schule (z.b. Sitzordnung im Lehrerzimmer, Sie oder Du Anrede) informiert werden. 4.6 Auswertung des Unterrichts Die Auswertung des selbst gestalteten Unterrichts findet in einer Nachbesprechung mit dem Mentor bzw. der Mentorin statt. In dieser Nachbesprechung wird i.d.r. der Feedbackbogen verwendet (s. Kapitel 7.1). Die Formen der universitären Auswertung werden in der Modulbeschreibung festgelegt. 19

4.7 Was tun bei Problemen? Probleme während des Praktikums treten manchmal auf und sollten angesprochen werden. Für Studierende ist die erste Ansprechperson der Mentor bzw. die Mentorin. Auch die Ausbildungskoordinatorinnen bzw. koordinatoren können angesprochen werden. Ebenso haben die Dozenten bzw. Dozentinnen der Begleitveranstaltungen ein offenes Ohr für Probleme. Die Schulen können sich bei auftauchenden Problemen, die nicht mit den Studierenden zu klären sind, an die Dozenten bzw. Dozentinnen der Begleitveranstaltungen wenden. Bei allgemeinen Fragen kann das Zentrum für Lehrerbildung kontaktiert werden. Bei Konflikten zwischen den Verfahrensbeteiligten über Auslegung und Anwendung der Praktikumsordnung entscheidet der zuständige Prüfungsausschuss in Rücksprache mit dem Zentrum für Lehrerbildung unter Berücksichtigung der Hinweise der Schule. 5. Der kleine Praktikums-Knigge für Studierende Liebe Studierende, zu Beginn Ihres Praktikums sollten Sie auf jeden Fall einen guten Eindruck hinterlassen, indem Sie erst mal zu spät kommen. Besonders gut finden Lehrkräfte es auch, wenn man sich im Lehrerzimmer auf Ihren Platz setzt und sich dann direkt ein Platzkärtchen bastelt. Halten Sie sich auch auf keinen Fall an Absprachen oder abgesprochene Termine und sagen Sie bloß nicht ab, wenn Sie feststellen sollten, dass Ihnen der Termin doch nicht passt. Wenn Sie krank werden sollten, bleiben Sie einfach im Bett liegen und ziehen sich die Decke über den Kopf. Abmeldungen bei der/dem Mentor/in und der Schulleitung sind nicht erwünscht. Das ist nur unnötiger Aufwand. Wenn Sie bei einer Lehrkraft hospitieren, dann ist es auf jeden Fall angemessen, während des Unterrichts mit den Schüler bzw. Schülerinnen zu quatschen. Machen Sie sich auch auf keinen Fall Notizen, das stört nur den Unterricht. Ach ja, und ganz wichtig ist es auch immer, während des Unterrichts skeptisch zu gucken und von Zeit zu Zeit energisch den Kopf zu schütteln. Das zeigt der Lehrkraft, dass Sie aufmerksam zuhören und schon früh in der Lage sind, sich eine eigene Meinung zu bilden. Bei selbstgestaltetem Unterricht sollten Sie sich auch nicht mit dem Mentor bzw. der Mentorin absprechen. Ziehen Sie einfach Ihr Ding durch. Eine Nachbesprechung des Unterrichts ist ebenfalls nicht nötig. Wenn Ihrer Meinung nach alles gut geklappt hat, brauchen Sie das Feedback der Lehrperson nicht. Wie Sie wissen ist Ihre vordringliche Aufgabe ohnehin, fehlendes Lehrpersonal zu ersetzen. Übernehmen Sie daher bei jeder Gelegenheit eigenständigen Unterricht ohne Mentoratsunterstützung! Halten Sie sich in jedem Fall an diese Ratschläge und das Praktikum wird ein voller Erfolg ;-) P.S.: Dieser Text ist ein Beispiel für die sogenannte Kopfstandmethode. Wir haben sie in unserem kleinen Praktikumsknigge mit einem Augenzwinkern angewendet. 20

6. Prüfungsleistungen Orientierungspraktikum Schriftlicher Bericht (unbenotet) Prüfungsleistungen Praxisorientierte Elemente Die Prüfungsleistungen werden von den Fächern festgelegt (s. Modulbeschreibungen in Kapitel 8) Praxissemester Der schulpraktische Teil im Umfang von 15cp ist unbenotet. Die Prüfungsleistungen der Begleitveranstal-tungen werden von den Fächern und den Erziehungswissenschaften festgelegt (s. Modulbeschreibungen in Kapitel 9) 7. Formulare 7.1 Praktikums-Vereinbarung Zum Beginn des Praktikums kann es sinnvoll sein, zwischen der Praktikantin bzw. dem Praktikanten und der Schule eine Vereinbarung zu schließen, in der z.b. festgehalten wird, ob ein Schulschlüssel ausgehändigt wurde oder auch individuelle Vereinbarungen getroffen werden können (s. Kapitel 4.5). Als Vorlage verwenden Sie bitte das Formular im Anhang. 7.2 Feedbackbögen inkl. Schulbescheinigung Die neuen, einheitlichen Praxis-Feedback-Formulare geben den Studierenden eine durchgängige und aufeinander aufbauende Rückmeldung zu den schulpraktischen Anteilen ihrer Ausbildung. Der untere Teil des Deckblatts fungiert als Schulbescheinigung. Die Rückmeldung der Mentorinnen und Mentoren aus den Schulen sind eine wertvolle Unterstützung für die Studierenden. Um diese Rückmeldungen konstruktiv zum Abbilden von Stärken und Schwächen nutzen zu können, findet das Feedback unter zwei zentralen Prämissen statt: 1) Die Feedbackbögen gehen in keine universitären Benotungen ein. Die Rückmeldung der Mentorinnen und Mentoren ist nicht allein für die Studierenden sondern auch für die Nachbereitung der Praktika durch die Begleitdozentinnen und dozenten der Universität eine wertvolle Grundlage und wird deshalb dort berücksichtigt. Eine Benotung der Praktika findet jedoch (falls vorgesehen) über die Prüfungsleistungen der universitären Begleitveranstaltungen statt. Die Rückmeldung der Mentorinnen und Mentoren soll den Studierenden in einem quasi-geschützten Raum durch das Abbilden von sowohl Stärken als auch von Schwächen Hinweise für die weitere Gestaltung des Studiums geben. 2) Die Feedbackbögen der Praxisorientierten Elemente und des Praxissemesters werden zwar an der Universität gesammelt, allerdings nur in anonymisierter Form. Aus den anonymisierten Daten können keine personenbezogenen Informationen gewonnen werden weder über die Studierenden noch über die Mentorinnen und Mentoren. 21

Einsatz des Feedbackbogens alle Praktika Der Feedbackbogen wird von den Mentor/-inn/-en ausgefüllt und dann den Studierenden ausgehändigt. Das Feedback wird bei dieser Gelegenheit zwischen Mentor/-in und Praktikant/-in besprochen. alle Praktika Die Studierenden nehmen den ausgefüllten Feedbackbogen mit in die nachbereitende/begleitende Veranstaltung der Universität. Das Mentor/-inn/-en-Feedback geht in die universitäre Nachbereitung ein. nur POE s und Praxissemester Im Anschluss daran wird die Schulbescheinigung, also der untere Teil des Deckblatts, auf dem sich die Namen von Praktikant/-in, Mentor/-in und Schule befinden, an der gestrichelten Linie abgetrennt. Die Schulbescheinigung der POE s verbleibt bei der Dozentin bzw. dem Dozenten der Begleitveranstaltung, die Schulbescheinigung des Praxissemesters wird von den Studierenden an das ZPA weitergeleitet. nur POE s und Praxissemester Der Rest des Feedbackbogens (inkl. dem oberen Teil des Deckblatts) wird in der nunmehr anonymisierten Form von den Begleitdozent/-inn/-en des jeweiligen Fachs ggf. in Kopie eingesammelt und per universitärer Hauspost an das Zentrum für Lehrerbildung geschickt. Die Formulare finden Sie im Anhang dieses Handbuchs. 7.3 Muster Kooperationsvereinbarung Für manche Praktika kann es interessant sein, eine Kooperation zwischen Universität und Schule abzuschließen. Im Anhang finden Sie die Vorlage für solche Kooperationsvereinbarungen. 22

8. Modulbeschreibungen der einzelnen Fächer für die verschiendenen Praktika Seit der Einführung von Bachelor- Masterstudiengängen sind Lehrveranstaltungen in sogenannte Module eingebunden. Für jedes Modul werden Modulbeschreibungen erstellt. Diese enthalten Angaben über die Ziele und Inhalte sowie die Durchführung des Moduls. Für die schulpraktischen Studien haben wir uns bemüht, die Modulbeschreibungen so zu gestalten, dass sie für die Mentorinnen und Mentoren eine hilfreiche Grundlage für die Begleitung der Studierenden darstellen. Es befinden sich in diesem Handbuch: Für das (erziehungswissenschaftliche) Orientierungspraktikum: Eine Modulbeschreibung für das Lehramt Gymnasium/ Oberschule und eine gemeinsame Modulbeschreibung für das Lehramt Grundschule und die Lehrämter Grundschule und Inklusive Pädagogik/ Sonderpädagogik. Für die Praxisorientierten Elemente (fachdidaktische Praktika): Jeweils eine Modulbeschreibung pro Studienfach (differenziert nach Lehramt). Für das Praxissemester (fachdidaktische und erziehungswissenschaftliche Begleitung): Jeweils eine Modulbeschreibung pro Studienfach (differenziert nach Lehramt) und eine Modulbeschreibung für die Erziehungswissenschaften (ebenfalls differenziert nach Lehramt). 23

8.1 Orientierungspraktikum 24

Orientierungspraktikum Grundschule Seite 1 von 2 Orientierungspraktikum Grundschule Das Orientierungspraktikum ist Teil des Moduls Kindheit in Gesellschaft reflektieren Grundlagen von Entwicklung und Sozialisation Modulverantwortlicher für das Orientierungspraktikum: Sven Trostmann Angaben zum Gesamtmodul 12 CP mit Lage im 2. und 3. Semester Kürzel EW L E2 (Elementar und Primarbereich) EW L P2 (Primarbereich) Angaben zu Praktikum und Begleitveranstaltung: Dauer: 1 Semester SWS: 2 CP: 6 Inhalte des Moduls Im Orientierungspraktikum erkunden die Studierenden das Tätigkeitsfeld von ElementarpädagogInnen und GrundschullehrerInnen. Sie nehmen dabei selbst einen Perspektivwechsel von der bekannten Rolle der/des Schüler/ in zur Rolle der Lehrerin/Lernbegleiterin bzw. des Lehrers/Lernbegleiters vor. Die Vergewisserung und die Auseinandersetzung der eigenen Studien und Berufswahlmotivation rückt somit in den Mittelpunkt. Das Orientierungspraktikum ist in das Modul EW L E/P 2 Kindheit in Gesellschaft reflektieren Grundlagen von Entwicklung und Sozialisation eingebunden. In diesem Zusammenhang unternehmen die Studierenden u.a. Beobachtungen individueller Entwicklungsverläufe einzelner Kinder, dokumentieren diese und reflektieren anschließend die Ergebnisse, die Methode und ihre persönliche Haltung dazu. In den Begleitseminaren zum Praktikum wird daher u.a. der Fokus auf Methoden der Beobachtung, Analyse und Dokumentation kindlicher Entwicklungsprozesse gelegt. Darüber hinaus sollen sich die Studierenden in der Rolle der Lehrenden in Form von selbstgeplanten und durchgeführten kleinen pädagogischen Standardsituationen in Lehr Lernsequenzen erproben. Zusammenfassend sammeln die Studierenden in dieser Phase ihres Studiums echte und eigene Praxiserfahrungen in der Arbeit mit einzelnen Kindern, kleinen Arbeits oder auch Lerngruppen in Klassenstärke. Begleitend zu den 6 Wochen Praktikum wird den Studierenden das Führen eines Lerntagbuchs empfohlen. Die systematischen Beobachtungen der Entwicklungsverläufe einzelner Kinder, der konstitutiven Momente des jeweiligen Arbeitsfeldes und die eigenen Praxiserfahrungen werden im Sinne des forschenden Lernens zum Gegenstand kriteriengeleiteter Reflexionen und Analysen im anzufertigen Praktikumsbericht als Studienleistung im Modul EW L E/P 2 Dieser Bericht dient daher als ein erster Einstieg in die schriftliche theoriegeleitete Rekonstruktion und Reflexion des eigenen beruflichen Handelns. Diese Kompetenz wird als Spezifikum für das Berufsbild von Erzieherinnen/ Erzieher sowie Lehrerinnen/ Lehrer vorausgesetzt und soll über das Praxiselement und den Praktikumsbericht angesteuert werden. Lernziele des Moduls Übergeordnetes Ziel des Orientierungspraktikums ist es, im Blick auf Schule und Kita einen Perspektivwechsel zu vollziehen. Das bedeutet, sich von der Schülerperspektive zu lösen und die vielfältigen Anforderungen des pädagogischen Berufsfeldes kennenzulernen und aus der eigenen (auch biographischen) Perspektive zu reflektieren. Dazu gehören: Sich der Bedeutung der Erziehungs und Beratungsaufgaben von PädagogInnen bewusst werden und wahrnehmen, in welchen Situationen (schulische, unterrichtliche)diese Aufgaben bedeutsam werden. Die Institutionen Kindergarten und Grundschule als komplexer und zentraler Lernorte der frühen Kindheit kennen lernen. Die unterschiedlichen Lernprozesse von Kindern anhand von systematischer Beobachtungen frühpädagogischer, schulischer oder unterrichtlicher Situationen wahrnehmen. Dabei soll insbesondere die Heterogenität von Lerngruppen im Fokus stehen. 25

Orientierungspraktikum Grundschule Seite 2 von 2 Die StudentInnen sollen im Rahmen von Hospitationen und eigenen Erprobungen, sowie durch Reflexionsgespräche mit den MentorInnen die Planung, Durchführung und Auswertung von pädagogischen Standardsituationen kennenlernen. Das Tätigkeitsspektrum von Elementar und GrundschulpädagogInnen erkunden und die vielfältigen Anforderungen einer pädagogischen Arbeit kennenlernen. Unterschiedliche Konzepte der Leistungserfassung, dokumentation und beurteilung kennenlernen. Konzepte individuellen Förderns und Forderns kennenlernen. Vor dem Hintergrund entwicklungspsychologischer Kenntnisse erste Einzelfallbeobachtungen individueller Entwicklungs und Bildungsprozesse durchführen, unterschiedliche Entwicklungsverläufe wahrnehmen und systematisch beobachten. Professionalisierung als Lernaufgabe verstehen und eine erste Auseinandersetzung mit Aspekten von Lehrerprofessionalität suchen. Dazu gehört eine durch die Praktikumsbegleitung unterstützte Reflexion der eigenen Berufswahl (auch unter biographischer Perspektive). organisatorische Informationen zum Orientierungspraktikum BiPEb studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls für das Modul zu erbringende Studien und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Unterricht und Schulleben, Bildungsarbeit und Tageslauf im Kindergarten/in Schule systematisch unter spezifischen entwicklungs und sozialisationsbezogenen Aspekten beobachten und kriteriengeleitet analysieren gezielt Entwicklungsprozesse bei einzelnen Schüler/ innen bzw. Kindern beobachten und analysieren eigene Praxiserfahrungen im Zusammenhang mit o.g. Beobachtungs und Analyseaufgaben, wie z.b. unterschiedliche Sozialformen, Standardsituationen, besondere Organisationsformen (z.b. Lern und Übungszirkel, Projekte), Teilelemente von Unterricht gemeinsam mit den Mentor/ innen planen und exemplarisch durchführen Angebot jährlich im Zeitraum zwischen SoSe und WiSe zu belegen am Ende des 2. Semesters Studienleistung in Form eines Praktikumsberichts (ca. 12 15 Seiten) zzgl. der qualifizierten Bescheinigung seitens der Praktikumseinrichtung zum Nachweis von mindestens 120 Stunden Praxis Präsenz in der Praktikumseinrichtung: 90 Stunden (unterrichtliche und unterrichtsnahe Tätigkeiten) zzgl. 30 Stunden selbstständige Arbeiten im Sinne von Vor und Nachbereitung, Teilnahme an Konferenzen, Teamsitzungen etc. 26

Orientierungspraktikum Gy/OS Seite 1 von 2 Orientierungspraktikum Gy/OS Das Orientierungspraktikum ist Teil des Moduls Pädagogische Professionalität entwickeln Modulverantwortliche für das Orientierungspraktikum: Dr. Angela Bolland Kürzel EW L GO 1P Angaben zum Gesamtmodul 9 CP mit Lage im 2. Semester Angaben zu Praktikum und Begleitveranstaltung: Dauer: 1 Semester SWS: 2 CP: 6 Ziele und Inhalte des Moduls Übergeordnetes Ziel des Orientierungspraktikums ist die Berufszielüberprüfung unter der Berücksichtigung des Perspektivwechsels. Das bedeutet, sich von der Schülerperspektive zu lösen, die vielfältigen Anforderungen des pädagogischen Berufsfeldes kennenzulernen und aus der eigenen biographischen Perspektive zu reflektieren (selbstproblematisierender Charakter). Im erziehungswissenschaftlichen Orientierungspraktikum sollen die Studierende darüber hinaus im Rahmen von Unterrichtshospitationen die Bedeutung und Komplexität von Erziehungs und Bildungsaufgaben Lehrender in unterschiedlichen Situationen reflektieren und sich in kleineren Unterrichtssequenzen im eigenen pädagogischen Handeln, begleitet durch erfahrene Lehrkräfte, erproben. Außerdem sollen sie Schule als Organisation, also den über den Unterricht hinausgehenden Schulbetrieb kennenlernen und die Schule in ihrer Entwicklung zur Kenntnis nehmen. Der Schwerpunkt liegt auf Beobachtungsaufträgen an Stelle von konzeptionell durchzuführendem Unterricht. Dazu wird nach Vorgabe ein Beobachtungsfokus entwickelt, der in der Vorlesung und in den Vorbereitungsveranstaltungen des Gesamtmoduls EW L GO 1 vorbereitet werden können. Vier unterschiedliche Beobachtungsfelder sind hierbei voneinander zu unterscheiden: 1) Die Lehrperson und ihre Interaktion mit den Schülerinnen und Schülern (unterstützen, erziehen, beurteilen, innovieren, beraten) 2) Die Schülerinnen und Schüler in Lerngruppen (Was tun sie in der Schule? zwischen Schüler_in Sein und Peer Sein ; der Schülerjob ) 3) Der Unterricht (Aufbau, Grundelemente, Sozialformen & Methoden, Rituale, Unterrichtsräume) 4) Die Schule (Größe., Schulprofil & Schulprogramm, Einbettung am und in den Standort bzw. Sozialraum) Für den vertiefenden Teil des Praktikumsberichts ist zwischen den Beobachtungsfeldern 1) und 2) und zwischen den Feldern 3) und 4) zu wählen, d.h. zwei Beobachtungsfelder werden bearbeitet. Die Studierende sollen im gesamten Modul EW L GO 1 für den Entwicklungsgedanken sensibilisiert werden, dass sie sich in einem Bildungsgang befinden, den sie selbst mitgestalten können. Im Praktikum sollen sie deshalb für sich eine Entwicklungsaufgabe identifizieren. Konkrete Handlungsfelder im Praktikum: Sich der Bedeutung der Erziehungs und Beratungsaufgaben von PädagogInnen bewusst werden und wahrnehmen, in welchen Situationen (schulische, unterrichtliche) diese Aufgaben bedeutsam werden Die Institutionen Schule und das außerschulische Tätigkeitsfeld von LehrerInnen kennen lernen Die Bedeutung der Erziehungs und Beratungsaufgabe in der Arbeit mit SchülerInnen bewusst wahrnehmen sowie wahrnehmen, in welchen Situationen diese Aufgaben bedeutsam werden. Die unterschiedlichen Lernprozesse von SchülerInnen wahrnehmen und systematische Beobachtungen schulischer oder unterrichtlicher Situationen vornehmen. Dabei soll insbesondere die Heterogenität von Lerngruppen wahrgenommen werden. Im Rahmen von Hospitationen und Reflexionsgesprächen mit den MentorInnen bzw. BegleitdozentInnen die Planung, Durchführung und Auswertung von Unterricht und pädagogischen Sequenzen kennenlernen und sich in ausgewählten pädagogischen Standardsituationen erproben. Dabei werden unterschiedliche methodische Zugänge und deren situationsgerechte Anwendung erfahren. Das komplexe Tätigkeitsspektrum von LehrerInnen und die Einzelschule als Lernort erkunden Konzepte individuellen Förderns und Forderns kennenlernen und reflektieren 27

Orientierungspraktikum Gy/OS Seite 2 von 2 Unterschiedliche Entwicklungsverläufe wahrnehmen und systematische Beobachtungen am Einzelfall vornehmen Professionalisierung als Lernaufgabe verstehen und eine erste Auseinandersetzung mit Aspekten von Lehrerprofessionalität suchen organisatorische Informationen zum Orientierungspraktikum Gy/OS studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls für das Modul zu erbringende Studien und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Unterricht und Schulleben beobachten und kriteriengeleitet analysieren gezielt Entwicklungsprozesse bei einzelnen Schüler/ innen beobachten und analysieren eigene Praxiserfahrungen im Zusammenhang mit Beobachtungs und Analyseaufgaben, wie z.b. unterschiedliche Sozialformen, Standardsituationen, besondere Organisationsformen (z.b. Lern und Übungszirkel, Projekte), Teilelemente von Unterricht gemeinsam mit den Mentor/ innen planen und exemplarisch durchführen Angebot jährlich zu belegen am Ende des 2. Semesters Studienleistung in Form eines Praktikumsberichts (ca. 12 15 Seiten) zzgl. der qualifizierten Bescheinigung seitens der Praxiseinrichtung zum Nachweis von mindestens 90 Stunden, davon 60 Stunden im Unterricht und 30 Stunden im außerunterrichtlichen Tätigkeitsfeld. Präsenz in der Praktikumseinrichtung: 90 Stunden, verteilt auf 6 Unterrichtswochen, davon 60 Stunden im Unterricht und 30 Stunden im außerunterrichtlichen Tätigkeitsfeld. Zusätzlich sind 30 Stunden für Unterrichtsvorbereitung von den Studierenden einzukalkulieren. Diese ist nicht Bestandteil der Praktikums Präsenzzeit, sondern im workload für selbstständiges Arbeiten im Modul EW L GO 1 inbegriffen. 28

8.2 Praxisorientierte Elemente 29

Praxisorientierte Elemente Biologie Seite 1 von 2 Biologie Modul Konzeption des Biologieunterrichts mit Praxiselementen Modulverantwortliche: Dr. Dörte Ostersehlt Kürzel BD2 Dauer des Moduls: 2 Semester SWS gesamt: 5 CP gesamt: 6 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 2 Veranstaltungen des Moduls: Die Schulpraxis findet statt in: 2.1 Fachgemäße Arbeitsweisen 1 Seminar (2 SWS) + Übung (1 SWS) 90 h 3 CP 2.2 Theoriegeleitete Planung und Analyse von Unterricht mit Praxiselementen - Seminar (2 SWS) - 90 h 3 CP Inhalte des Moduls Hier nur ausgewählte Inhalte von 2.2, für 2.1 s. Gesamtmodulbeschreibung Analyse des gegenwärtigen Biologieunterrichts in methodischer, didaktischer und gesellschaftlicher Hinsicht Aneignung fachdidaktischer und methodischer Kenntnisse zur Unterrichtsplanung und -gestaltung Kritische Analyse von Unterrichtsansätzen aus der Biologiedidaktik Konstruktion von eigenen Unterrichtsentwürfen Entwicklung von Arbeitsmaterialien zur Differenzierung, Kenntnisse zur individuellen Förderung Förderung der Reflexionsfähigkeit bezüglich der eigenen Handlungs- und Arbeitsweisen Vermittlung von Feedbackmethoden in Bezug auf eigenen und hospitierten Unterricht Ziele des Moduls Hier nur die Ziele von 2.2, für 2.1 s. Gesamtmodulbeschreibung Die Studierenden sollen Kompetenzbereich I: Unterricht sach- und fachgerecht planen die einzelne Aspekte eines Unterrichts-Entwurfs (Lerngruppenbeschreibung, Sachanalyse, didaktische Überlegungen, Transformation in die Unterrichtspraxis, methodische Überlegungen, Kompetenzanalyse, Unterrichtsverlaufsplanung) theoriegeleitet und begründet darlegen Arbeitsmaterialien aus der Literatur kritisch auf Eignung beurteilen Kompetenzbereich II: Gestaltung von Lernsituationen Unterrichtselemente unter Berücksichtigung von Schülerinteressen, Leistungsniveaus (Berücksichtigung der Heterogenität und Inklusion) und vorunterrichtlichen Schülervorstellungen konzipieren und begründet darlegen Interaktions- und Sozialformen und deren adäquaten Einsatz im Unterricht nennen und im Unterrichtsentwurf korrekt und begründet darlegen (2.2) Reflexion eigener Unterrichtserfahrungen darlegen Kompetenzbereich III: Selbstbestimmtes Lernen und Arbeiten Unterrichtsmethoden im Hinblick auf den anforderungs- und situationsgerechten Einsatz (Berücksichtigung der Heterogenität und Inklusion) nennen und erläutern den adäquaten Einsatz von verschiedene Unterrichtsmethoden (z.b. Lernen an Stationen, kooperatives Lernen, individuelle Förderung) bei der Planung von Unterrichtselementen begründen Lernaufgaben auch im Hinblick auf individuelle Förderung analysieren 30

Praxisorientierte Elemente Biologie Seite 2 von 2 Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare Organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Dr. Ostersehlt: osterseh@uni-bremen.de Ilka Gropengießer: igropengiesser@lis.bremen.de Pflicht angeleitete Hospitationen im Umfang von 2 Unterrichtselementen (2-4 Schulstunden) selbstständig durchgeführter Unterricht im Umfang von 2 Unterrichtselementen (2-4 Schulstunden) keine Angebot jährlich mit Beginn im SoSe zu belegen im 2. und 3. (alternativ 4. und 5.) Semester WiSe November angeleitete Hospitationen Dezember und Januar selbstständig durchgeführter Unterricht Dauer: 20 Stunden ca. 4-6 Wochen Studienleistungen: regelmäßige Teilnahme am Seminar Fachreferat mit schulrelevanten Experimenten (in 2.1) Präsentation von Unterrichtskonzepten und materialien (in 2.2) Prüfungsleistungen für das Portfolio: Dokumentation und Reflexion der Hospitationen Erstellung eines Unterrichtsentwurfs einschließlich der Entwicklung von Arbeitsmaterialien Auswertung und Reflexion der Unterrichtsproben weitere Leistungen in Absprache mit der Veranstalterin bzw. dem Veranstalter Durch Schulmentor/-innen angeleitete Hospitationen im Umfang von 2 Unterrichtselementen (2-4 Schulstunden). Die angeleiteten Hospitationen enthalten i.d.r. Aufgabenstellungen für die Studierenden wie z.b. - die Betreuung von Schülergruppen in selbständigen Arbeitsphasen - Unterstützung beim Experimentieren - Förderung einzelner Schüler/-innen in selbstorganisierten Arbeitsphasen (Freiarbeit, Wochenplan, etc.) - gezielte Beobachtung von ausgewählten Schülern bzw. Schülerinnen oder von ausgewählten Unterrichtsphasen unter Berücksichtigung einer besonderen Fragestellung Die angeleiteten Hospitationen schließen mit Reflexionsgesprächen mit den Schulmentor/-innen und/oder Universitätsmentor/-innen ab. Selbstständig durchgeführter Unterricht im Umfang von 2 Unterrichtselementen (2-4 Schulstunden). Die eigenständig durchgeführten Unterrichtselemente werden im Team von 2, maximal 3 Studierenden in Absprache mit der/-m Mentor/-in geplant, durchgeführt und gemeinsam mit den Mentor/-innen in einem abschließenden Unterrichtsgespräch reflektiert. Des Weiteren erfolgt ein Unterrichtsbesuch mit anschließendem Reflexionsgespräch von einer/-m Universitätsmentor/-in bzw. von einer/-m Mentor/-in aus dem LIS. Deutsch Ja Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 31

Praxisorientierte Elemente Chemie Seite 1 von 2 Chemie Modul Fachdidaktik Chemie 2 Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Ingo Eilks Kürzel FD2 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 4 CP gesamt: 6 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 2 Veranstaltungen des Moduls: Methoden und Medien des Chemieunterrichts Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Diagnose und Planung von Chemieunterricht Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Die Schulpraxis findet statt in: Inhalte des Moduls In der ersten Veranstaltung des Moduls werden Methoden für den Chemieunterricht in lernerorientierten und kooperativen Lernformen erarbeitet und erfahren. Der Einsatz dieser Methode zielt unter anderem auch auf den Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen, stärker individualisierten Lernmethoden und kooperativem Lernen ab. Der Umgang mit typischen Medien im Chemieunterricht wird erlernt. In der zweiten Veranstaltung werden an Beispielen konkrete Methoden für die Diagnose und Planung von Chemieunterricht erlernt. Ergänzend dazu liegt der Fokus auf verschiedenen Diagnosemöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler im Unterricht. Diese Veranstaltung bereitet auf die Planung eigener Unterrichtsversuche im Praxisteil des Moduls ab. Das Modul schließt mit der Durchführung einer Unterrichtsreihe in der Schule. Hier ist eigener Chemieunterricht im Umfang von mindestens fünf Unterrichtsstunden zu erteilen. Inhalte: Unterrichtsmethoden, kooperative Lernformen, individualisierende Lernformen Werkzeuge für Differenzierung und Umgang mit Heterogenität im Chemieunterricht Medientypen, Einsatz digitaler Medien, Bewertung von Medien Gestaltung experimenteller Lernumgebungen Diagnose von Lernprozessen, Bewertungsraster, alternative Methoden des Assessment Fördermöglichketen von heterogenen Klassen Planungsraster und Planungshilfen Umgang mit Bildungsstandards und Leistungskontrollen Lernziele des Moduls Die Studierenden erlernen den Umgang mit verschiedenen Unterrichtsmethoden und Medien für den Chemieunterricht. Sie erlernen die Auswahl von Methoden und Medien, die zielgerichtete Diagnose und Planung schulischer Lern- und Lehrprozesse und sammeln Erfahrungen in der eigenständigen Durchführung von Chemieunterricht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen: Kompetenzen in der Wahl geeigneter Unterrichtsmethoden und Medien entwickeln und die Vor- und Nachteile verschiedener Methoden gegeneinander abwägen können. lernen diese Medien auf die Gegebenheiten des Chemieunterrichts anzupassen. Unterricht diagnostizieren und zielgerichtet planen lernen. Erste Diagnose- und Fördermöglichkeiten von heterogenen Gruppen kennenlernen und ausprobieren. 32

Praxisorientierte Elemente Chemie Seite 2 von 2 erste eigene Erfahrungen in der Rolle als Chemielehrkraft in der Schule sammeln und reflektieren können. Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Prof. Dr. Ingo Eilks: eilks@uni-bremen.de Dr. Silvija Markic: smarkic@uni-bremen.de Pflicht Teilnahme an einer Unterrichtseinheit, ca. 10 Unterrichtsstunden darin enthalten: durch die Studentin bzw. den Studenten selbstständig gestalteter Unterricht im Umfang von mindestens 5 Stunden Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare keine Angebot jährlich im WiSe zu belegen im 5. Semester WiSe in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit am Ende des WiSe Portfolio über beide Seminare und das Praktikum mit Prüfungsvorleistung in Form regelmäßiger Teilnahme und eigenem Unterricht im Umfang von 5 Unterrichtsstunden. Durch die Studentin bzw. den Studenten selbstständig gestalteter Unterricht im Umfang von mindestens 5 Stunden. Deutsch ja Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 33

Praxisorientierte Elemente Deutsch BiPEB Seite 1 von 2 Deutsch BiPEB Modul Anfangsunterricht Sprache und Literatur Modulverantwortliche: Prof. Dr. Sven Nickel Kürzel FDD2 Dauer des Moduls: 2 Semester SWS gesamt: 6 CP gesamt: 9 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 3 Veranstaltungen des Moduls: Veranstaltung zum Schriftspracherwerb (Anfangsunterricht Sprache) Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Veranstaltung zur Didaktik der KJL (Anfangsunterricht Literatur) Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Veranstaltung zur Entwicklung des Praxisbausteins Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Die Schulpraxis findet statt in: Inhalte des Moduls Anfangsunterricht Sprache / Schriftspracherwerb: - Sprachwissenschaftliche Bezugspunkte des kindlichen Schriftspracherwerbs: mediale und konzeptionelle Schriftlichkeit, Literalität und Literarität; Aufbau des deutschen Schriftsystems; - Entwicklungspsychologische Modellierung des kindlichen Schriftspracherwerbs (incl. frühkindlicher Literacy); - Kulturelle Situierung des kindlichen Schriftspracherwerbs in und außerhalb der Schule; - Teilfertigkeiten des Schriftspracherwerbs: Entwicklung phonologischer Bewusstheit, Erwerb der Phonem-Graphem-Beziehungen etc. - Didaktische Konzepte für den sprachlichen Anfangsunterricht in der Grundschule und den Bildungsbereich Sprache im Elementarbereich; - Methoden der Lernbeobachtung im Schriftspracherwerb. Anfangsunterricht Literatur / Didaktik der KJL/KJM: - Erwerb eines kinder- und jugendliterarischen Fundus; - Didaktische Rezensionen zu Kinder- und Jugendliteratur unter Einbezug ästhetischer, sozialwissenschaftlicher, historischer und entwicklungspsychologischer Aspekte; - Handlungsorientierter Literaturunterricht; - Erstellung literarischer/medialer Produkte. Vorbereitung des Praxisbausteins: - Entwicklung eines sprach- und literaturdidaktischen Praxisbausteins im Umfang von mindestens drei Unterrichtsstunden. 34

Praxisorientierte Elemente Deutsch BiPEB Seite 2 von 2 Lernziele des Moduls Die Studierenden verfügen über ein vertieftes theoretisches Wissen zum kindlichen Schriftspracherwerb, verfügen über einen kinderliterarischen Fundus (Schwerpunkt: literarische Moderne), verfügen über Grundkenntnisse zu Rezeption und Rezeptionsästhetik, erarbeiten sich Inhalte eigenständig und beherrschen Grundtechniken der Präsentation, entwickeln methodisch-didaktisch begründete Unterrichtskonzepte und verfügen über grundlegende methodische Kompetenzen der Unterrichtsgestaltung, können die kindliche Lernentwicklung in den spezifischen Kompetenzbereichen wahrnehmen und beurteilen. Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Prof. Dr. Sven Nickel: snickel@uni-bremen.de Pflicht mindestens 20 Stunden Hospitation innerhalb von maximal zwei Wochen mindestens 3 Stunden selbstständig gestalteter Unterricht im Unterrichtsfach Deutsch Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare keine jährlich mit Beginn im SoSe zu belegen im 4. und 5. Semester im SoSe in der vorlesungsfreien Zeit am Ende des SoSe Prüfungsleistung: Portfolio (Bestandteile nach Vereinbarung, möglich sind: Praxisbericht /-reflexion, empirische Studie, Klausur, mittlere Hausarbeit, Präsentation, mündliche Prüfung) Drei Stunden selbstständig gestalteter Deutschunterricht unter Mentorat der anwesenden Lehrkraft Deutsch Ja, partiell Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 35

Praxisorientierte Elemente Deutsch Gy/OS Seite 1 von 2 Deutsch Gy/OS Modul Praxisorientierte Elemente Deutsch Modulverantwortliche: Dr. Stefan Schallenberger/Prof. Dr. Matthis Kepser Abkürzung FD2 Dauer des Moduls: 2 Semester SWS gesamt: 2 CP gesamt: 3 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 2 Veranstaltungen des Moduls: Vorbereitungsseminar Planung von Einzelstunden im Unterrichtsfach Deutsch Seminar (1 SWS) Schulpraxis Praxisorientierte Elemente Nachbereitungsseminar Reflexion schulischer Praxis Seminar (1 SWS) Die Schulpraxis findet statt in: insgesamt 90 h 3 CP Inhalte des Moduls Das Modul bereitet die Studierenden auf ihr Praktikum im Fach Deutsch vor, indem einerseits die Planung von einzelnen Unterrichtsstunden geübt wird. Andererseits macht es mit Aspekten der Reflexion von Deutschunterricht vertraut, indem anhand von Dokumentationen der tatsächlich gehaltenen Einzelstunden konkret gehaltener Unterricht durchgesprochen wird. Außerdem bietet das Modul Gelegenheit zur Überprüfung der Berufsorientierung. Lernziele des Moduls Grundlagenwissen aus dem Einführungsmodul aktivieren und für die Planung von Einzelstunden einsetzen können. Phasenmodelle zur Planung einzelner Unterrichtsstunden kennen und didaktisch beurteilen und für die eigene Planung nutzen können. Lehrbücher, didaktische Handreichungen und publizierte Unterrichtsmodelle für die eigene Planung nutzen können Einzelne Unterrichtsstunden zu einem oder zwei der Kompetenzfelder des Faches Deutsch didaktisch und methodisch skizzieren können. Unterrichtskonzepte zur Durchführung einer Einzelstunde kritisch sichten und sinnvolle Verbesserungsvorschläge geben können. Unterrichtliche Probleme aus möglichst vielen Kompetenzfeldern des Deutschunterrichts und einer breiten Zahl von Jahrgangsstufen kennen und Lösungsansätze erarbeiten können. Eigenen und fremden Unterricht im Hinblick auf fachdidaktische und methodische Fragestellungen kritisch reflektieren können. 36

Praxisorientierte Elemente Deutsch Gy/OS Seite 2 von 2 Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Dr. Stefan Schallenberger: schallenberger@uni-bremen.de Prof. Dr. Matthis Kepser: kepser@uni-bremen.de Pflicht 6 Stunden Hospitation und mindestens 3 Stunden selbstständig gestalteter Deutschunterricht Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare keine jährlich mit Beginn im WiSe zu belegen im 5. und 6. Semester im WiSe das praktikumsvorbereitende Seminar und im SoSe die nachbereitende Veranstaltung in der vorlesungsfreien Zeit am Ende des WiSe Beginn in der Regel zum 1. März; Dauer mindestens 6 Stunden, maximal 2 Wochen Aktive Mitarbeit in den Veranstaltungen Studienleistung 1: ein Verlaufsplan für eine fiktive Unterrichtstunde (unter Angabe der Lernziele/Kompetenzen und Bezüge zum Curriculum/Bildungsplan) Studienleistung 2: ein Verlaufsplan einer tatsächlich gehaltenen Unterrichtsstunden (unter Angabe der Lernziele und Bezüge zum Curriculum/Bildungsplan) Studienleistung 3: Dokumentation einer tatsächlich gehaltenen Unterrichtsstunde, möglichst in Form einer Videografie, ggf. einer Audiografie oder ersatzweise eines ausführlichen Gedächtnisprotokolls von mindestens 16.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) in Absprache mit der Dozentin bzw. dem Dozenten. Dabei sind datenschutzrechtliche Bestimmungen in Absprache mit der Praktikumsschule einzuhalten. Ton- und Bildaufnahmen erfordern die Einwilligungserklärung der Schülerinnen und Schüler bzw. deren Erziehungsberechtigten und die Zustimmung der Schule. In dem Anschreiben zur Teilnahme muss auf die Freiwilligkeit der Teilnahme und die Möglichkeit der Nicht-Teilnahme hingewiesen und der Zweck der Aufnahme erläutert werden. Die Video- und Audiografien dienen ausschließlich der Ausbildung der Studierenden, dürfen nur im Kontext der nachbereitenden Veranstaltung ausgewertet werden und sind anschließend zuverlässig zu vernichten. Über den Inhalt ist Dritten gegenüber Verschwiegenheit zu wahren. Drei Stunden selbstständig gestalteter Deutschunterricht unter Mentorat bei Anwesenheit des Lehrers bzw. der Lehrerin; eine Stunde davon muss dokumentiert werden. Deutsch nein Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 37

Praxisorientierte Elemente Englisch BiPEB Seite 1 von 2 Englisch BiPEB Modul Basismodul: Fachdidaktik 1 Modulverantwortlicher: Tim Giesler Kürzel FD1 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 4 CP gesamt: 6 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 2 Veranstaltungen des Moduls: Introduction to English Language Education Seminar im Semester (2 SWS) 90 h 3 cp Introduction to English Language Teaching Practice Blockseminar zum Semesterende (2 SWS) 90 h 3 cp Die Schulpraxis findet statt in: Inhalte des Moduls Das Basismodul dient der Einführung in grundlegende theoretische Konzeptionen, Ziele und elementare Begriffe der Fachdidaktik Englisch und in Grundsätze eines zeitgemäßen Englischunterrichts in Verbindung mit eigenen Unterrichtsbeobachtungen. Lernziele des Moduls Kenntnisse am Ende des Moduls: Die Studierenden kennen Ziele eines handlungs- und lernerorientierten Englischunterrichts kennen Grundbegriffe der Englischdidaktik kennen Grundlagen der Unterrichtsbeobachtung Fähigkeiten am Ende des Moduls: Die Studierenden können zentrale Gegenstandsbereiche und Handlungsfelder von Englischunterricht reflektieren sowie deren Bedeutung für die zukünftige Unterrichtstätigkeit einschätzen können das Beziehungsgefüge von Inhalten, Zielen und Methoden des Englischunterrichts verstehen und reflektieren können ausgehend von theoretischen und konzeptionellen Kenntnissen die Grundsätze eines zeitgemäßen Englischunterrichts verstehen und analysieren Die Kenntnisse und Fähigkeiten werden u.a. anhand folgender Inhalte erworben: historische Aspekte des Englischunterrichts, Sprachenpolitik, Fertigkeiten, Textformen, interkulturelles Lernen, Medien, kommunikative Unterrichtsansätze, Lehrtechniken und Übungsformen, Fehlerkorrektur, Grundlagen der Unterrichtsbeobachtung. 38

Praxisorientierte Elemente Englisch BiPEB Seite 2 von 2 Kontakt Modulverantwortliche/-r bzw. Ansprechpartner/-in Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Tim Giesler: giesler@uni-bremen.de Pflicht 30 Stunden Hospitation Fachunterricht 2 selbstständig durchgeführte Unterrichtsstunden oder kürzere Unterrichtssequenzen (60-90 Minuten) Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare keine Angebot jährlich im WiSe zu belegen im 3. Semester WiSe ca. 6 Wochen vor den Osterferien (erstmalig 04.02.2012) Introduction to English Language Education Abschlussprüfung: Klausur zum Semesterende (benotet) gilt als Modulprüfung Introduction to English Language Teaching Practice keine benotete Prüfung; Rückmeldungen auf Basis von schriftlicher Planung von i.d.r. 2 Unterrichtsstunden oder kürzeren Unterrichtssequenzen (60-90 Minuten); Abgabe bis 01.03. mündlichem Kolloquium, Austausch über Unterrichtsbeobachtungen in Kleingruppen (2-4 Studierende) gegen Ende der POE (bis 15.03.) Beobachtung im Rahmen von Hospitationen im Fachunterricht im Umfang von 30 Stunden Angeleitete Planung und Durchführung von eigenem Unterricht von ca. 60-90 Minuten (auch in Sequenzen möglich) Deutsch Englisch zurzeit nein Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientieren Elementen 39

Praxisorientierte Elemente Englisch Gy/OS Seite 1 von 2 Englisch Gy/OS Modul Basismodul: Fachdidaktik 1 Modulverantwortlicher: Tim Giesler Kürzel FD1 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 4 CP gesamt: 6 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 2 Veranstaltungen des Moduls: Introduction to English Language Education Seminar im Semester (2 SWS) 90 h 3 cp Introduction to English Language Teaching Practice Blockseminar zum Semesterende (2 SWS) 90 h 3 cp Die Schulpraxis findet statt in: Inhalte des Moduls Das Basismodul dient der Einführung in grundlegende theoretische Konzeptionen, Ziele und elementare Begriffe der Fachdidaktik Englisch und in Grundsätze eines zeitgemäßen Englischunterrichts in Verbindung mit eigenen Unterrichtsbeobachtungen. Lernziele des Moduls Kenntnisse am Ende des Moduls: Die Studierenden kennen Ziele eines handlungs- und lernerorientierten Englischunterrichts kennen Grundbegriffe der Englischdidaktik kennen Grundlagen der Unterrichtsbeobachtung Fähigkeiten am Ende des Moduls: Die Studierenden können zentrale Gegenstandsbereiche und Handlungsfelder von Englischunterricht reflektieren sowie deren Bedeutung für die zukünftige Unterrichtstätigkeit einschätzen können das Beziehungsgefüge von Inhalten, Zielen und Methoden des Englischunterrichts verstehen und reflektieren können ausgehend von theoretischen und konzeptionellen Kenntnissen die Grundsätze eines zeitgemäßen Englischunterrichts verstehen und analysieren Die Kenntnisse und Fähigkeiten werden u.a. anhand folgender Inhalte erworben: historische Aspekte des Englischunterrichts, Sprachenpolitik, Fertigkeiten, Textformen, interkulturelles Lernen, Medien, kommunikative Unterrichtsansätze, Lehrtechniken und Übungsformen, Fehlerkorrektur, Grundlagen der Unterrichtsbeobachtung. 40

Praxisorientierte Elemente Englisch Gy/OS Seite 2 von 2 Kontakt Modulverantwortliche/-r bzw. Ansprechpartner/-in Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Tim Giesler: giesler@uni-bremen.de Pflicht 30 Stunden Hospitation Fachunterricht 2 selbstständig durchgeführte Unterrichtsstunden oder kürzere Unterrichtssequenzen (60-90 Minuten) Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare keine Angebot jährlich im WiSe zu belegen im 3. Semester WiSe ca. 6 Wochen vor den Osterferien (erstmalig 04.02.2012) Introduction to English Language Education Abschlussprüfung: Klausur zum Semesterende (benotet) gilt als Modulprüfung Introduction to English Language Teaching Practice keine benotete Prüfung; Rückmeldungen auf Basis von schriftlicher Planung von i.d.r. 2 Unterrichtsstunden oder kürzeren Unterrichtssequenzen (60-90 Minuten); Abgabe bis 01.03. mündlichem Kolloquium, Austausch über Unterrichtsbeobachtungen in Kleingruppen (2-4 Studierende) gegen Ende der POE (bis 15.03.) Beobachtung im Rahmen von Hospitationen im Fachunterricht im Umfang von 30 Stunden Angeleitete Planung und Durchführung von eigenem Unterricht von ca. 60-90 Minuten (auch in Sequenzen möglich) Deutsch Englisch Kooperationen mit Schulen sind für die nächsten Jahre geplant Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientieren Elementen 41

Praxisorientierte Elemente Französisch Seite 1 von 2 Französisch Modul Aufbaumodul Fachdidaktik Französisch Modulverantwortlicher: Meike Hethey Kürzel FD2 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 2 CP gesamt: 6 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 3 Veranstaltungen des Moduls: Ausgewählte Aspekte der Fachdidaktik Französisch Seminar (2 SWS) 90 h 3 cp Die Schulpraxis findet statt in: - Vorbereitungsveranstaltung Blockseminar (0,5 SWS) - Schulpraxis Praxisorientierte Elemente - Nachbereitungsveranstaltung Blockseminar (1 SWS) 90 h 3 CP Inhalte des Moduls ausgewählte fachdidaktische Aspekte in Theorie und Praxis Analyse von Lehrwerken Beobachtung von Französischunterricht Lernziele des Moduls Kenntnisse am Ende des Moduls: Die Studentinnen und Studenten haben vertieftes und strukturiertes Wissen über Theorien, Modelle, Prinzipien ausgewählter Aspekte der Fachdidaktik Französisch verfügen über vertiefte Kenntnisse zur Entwicklung und Förderung von funktional-kommunikativer, interkultureller und methodischer Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern im Französischunterricht kennen Beispiele für eine lernergruppenspezifische Umsetzung in die Unterrichtspraxis. Fähigkeiten am Ende des Moduls: Die Studentinnen und Studenten können fachdidaktische Fragestellungen und Forschungsergebnisse wissenschaftlich adäquat und reflektiert darstellen können einen Bezug zwischen Theorie und Praxis herstellen können theoriegeleitet Kategorien zur Beobachtung ausgewählter Aspekte im Unterricht entwickeln und diese in Fragen konkretisieren können Lehrmaterial und Fachunterricht kriteriengeleitet analysieren und im Lichte der fachdidaktische Literatur kritisch beurteilen besitzen die Fähigkeit zur Analyse und Didaktisierung von Texten können eine Unterrichtsbeobachtung vorbereiten, durchführen und evaluieren. 42

Praxisorientierte Elemente Französisch Seite 2 von 2 Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Meike Hethey: meike.hethey@uni-bremen.de Prof. Dr. Andreas Grünewald: gruenewald@uni-bremen.de Pflicht 30 Stunden Hospitation in der Schule davon mindestens 3 Stunden selbstständig gestalteter Unterricht Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare erfolgreicher Abschluss des FD-1 Moduls jährlich im WiSe zu belegen im 5. Semester jährlich im WiSe (gegen Ende der Vorlesungszeit) das praktikumsvorbereitende Seminar und im SoSe (gegen Anfang der Vorlesungszeit) die nachbereitende Veranstaltung in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit am Ende des WiSe Studienleistung: regelmäßige Teilnahme Referat/Präsentation (im Seminar) Präsentation und Reflexion des U-Konzeptes on der Vor- und Nachbereitungsveranstaltung Prüfungsleistung Schriftliche Hausarbeite (30.000 Zeichen) oder ausführliche Videographie und Transkription mit Reflexion einer tatsächlich gehaltenen Stunde 30 Stunden Hospitation Durchführung von mindestens 3 Stunden selbstständig gestaltetem Unterricht Deutsch Französisch zurzeit nein Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 43

Praxisorientierte Elemente Geographie Seite 1 von 2 Geographie Modul Geographieunterricht in Theorie und Praxis Modulverantwortlicher: Dr. Friedrich Meyer zu Erbe Kürzel FD2 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 4 CP gesamt: 6 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 2 Veranstaltungen des Moduls: Planung des Geographieunterrichts Seminar (2 SWS) 90 h 3 cp Analyse des Geographieunterrichts Seminar (2 SWS) 90 h 3 cp Die Schulpraxis findet statt in: Inhalte des Moduls Seminar Planung des Geographieunterrichts bildungstheoretische didaktische Ansätze sowie lerntheoretische didaktische Ansätze der Berliner und Hamburger Schule als Grundlagen der Unterrichtsplanung Erwerb fachdidaktischer Kompetenzen für eine theoriegeleitete Unterrichtspraxis Aufbau und Strukturierung einer Unterrichtsstunde mit Rahmenbedingungen und Lerngruppenbeschreibung, Kompetenzen, Standards, curricularen Vorgaben, fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Forschungsstand sowie methodischen Überlegungen Ausarbeitung eines schriftlichen Unterrichtsentwurfes für eine Unterrichtsstunde (im Rahmen der praxisorientierten Elemente) Lerntypengerecht planen und dabei fachgerecht und zugleich motivierend Medien einsetzen (insbesondere Zahlen, Tabellen, Diagramme, originale Gegenstände, Modelle, Bilder, Karikaturen, Filme, Tafel, Interactive Board, Schulbücher, Atlanten, Erlebnis- und Sachtexte, digitale u.a. Medien) Seminar Analyse des Geographieunterrichts Differenzierte Analyse eines Lernarrangements im Hinblick auf eine schüler-, ziel- und fachgerechte Ausgestaltung Beobachtung und Auswertung einer Unterrichtsstunde unter Berücksichtigung schulpraktischer Gegebenheiten Methodisch-didaktisches Vorgehen beobachten und analysieren, eigene Ansätze für eine fachgerechte Vorgehensweise entwickeln Reflektierter und fachgerechter Umgang mit den für den Geographieunterricht relevanten Medien (insbesondere Zahlen, Tabellen, Diagramme, originale Gegenstände, dreidimensionale Modelle, Bilder, Karikaturen, Filme, Tafel, Schulbücher, Atlanten, Erlebnis- und Sachtexte, digitale Medien) Lernziele des Moduls Die Studierenden können schüler-, ziel- und fachgerechte Unterrichtskonzepte und kleinere adäquate Lernarrangements entwickeln. eine Unterrichtsstunde im Geographieunterricht planen. bei ihrer Planung können die gegebenen Rahmenbedingungen, Intentionen, Kompetenzen und Standards berücksichtigen. 44

Praxisorientierte Elemente Geographie Seite 2 von 2 ausgehend von ihren Unterrichtsbeobachtungen im Geographie-, WUK- oder GuP-Unterricht analysieren und die Unterrichtsstunde reflektieren. Die Planung einer Unterrichtsstunde impliziert auch immer den projektieren Einsatz fachspezifischer Medien und die reflektierte Auseinandersetzung mit den eingesetzten Medien. Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Dr. Friedrich Meyer zu Erbe: fmze@uni-bremen.de Pflicht 30 Stunden Anwesenheit in der Schule: davon 3 Stunden selbstständig gestalteter Unterricht, 27 Stunden Hospitation Der selbstgestaltete Unterricht soll mehrheitlich mit dem fachlichen Schwerpunkt Geographie durchgeführt werden. keine jährlich im WiSe zu belegen im 5. Semester WiSe Beginn: 10. Februar Dauer: 3 Wochen Modulprüfung: Mündliche Prüfung zu den Inhalten beider Lehrveranstaltungen (inklusive zu dem im Rahmen des Praktikums anzufertigenden schriftlichen Unterrichtsstundenentwurf) 30 Stunden Anwesenheit in der Schule: davon 3 Stunden eigenverantwortlicher Unterricht, 27 Stunden Hospitation Der selbstgestaltete Unterricht soll mehrheitlich mit dem fachlichen Schwerpunkt Geographie durchgeführt werden. Deutsch nein Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 45

Praxisorientierte Elemente Geschichte Seite 1 von 2 Geschichte Modul Historisches Lernen in Theorie und Praxis Modulverantwortlicher: Burkhard Sachse Kürzel HIS-FD 2 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 4 CP gesamt: 6 Anzahl der dazugehörigen Veranstaltungen: 2 Veranstaltungen des Moduls: Fragen und Konzepte historischen Lehrens und Lernens (FD 2.1) Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Historische Lehr-/Lernprozesse planen, erproben, analysieren (FD 2.2) Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Die Schulpraxis findet statt in: Inhalte des Moduls Das Modul zielt auf die theoriegeleitete Auseinandersetzung mit den Grundfragen und Grundfunktionen fachbezogener Lehr- und Lerntätigkeit. Zu den im ersten Kurs entwickelten Fragestellungen zur Praxis des Geschichtsunterrichts werden beispielhaft Erkundungs- und Erprobungs-Konzepte entwickelt, durchgeführt und evaluiert. So werden ausgewählte didaktische Konzepte und schulische Praxis aufeinander bezogen und erste Handlungserfahrungen in der Lehrerrolle reflektiert. Lernziele des Moduls Ausgewählte historische Themen unter Verwendung fachdidaktischer Literatur in eigene Unterrichtsplanungen umsetzen können. Planungsentscheidungen auf Konzepte historischen Lehrens und Lernens beziehen und didaktisch begründen können. Methoden der Analyse von Geschichtsunterricht kennen und anwenden können. Fragestellungen zur Praxis des Geschichtsunterrichts entwickeln und erste Erkundungs- und Erprobungsdesigns entwerfen können. Diese angeleitet als Unterrichtsversuch aufbereiten, durchführen und theoriegeleitet auswerten können. Sich in der Lehrerrolle wahrnehmen, reflektieren und dies für die Analyse von Unterricht sowie für die Überprüfung von Studienentscheidungen nutzen können. 46

Praxisorientierte Elemente Geschichte Seite 2 von 2 Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare Organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Burkhard Sachse: bsachse@uni-bremen.de oder gedid@uni-bremen.de Pflicht Erkundung, Hospitation, Teilnahme an schulischen Veranstaltungen mind. 3 selbstständig gestaltete Unterrichtsstunden Mitwirkung an einer Erprobung oder empirischen Untersuchung einer fachdidaktischen Fragestellung im Gesamtumfang von 30 Stunden Modul HIS-FD 1 jährlich im WiSe zu belegen im 5. Semester im Februar/März begleitend und als Blockveranstaltung am Semesterende Februar/März Regelmäßige und aktive Teilnahme an den Lehrveranstaltungen, Anfertigung schriftlicher (Gruppen-)Aufgaben. Individuelle oder kollektive Unterrichtstätigkeit im Umfang von mind. 3 Unterrichtsstunden Bestandene Modulprüfung: Dokumentation und Reflexion eines Unterrichtsversuches mit eigenen schulpraktischen Anteilen und einer vertieften fachdidaktischen Fragestellung Individuelle oder kollektive Unterrichtstätigkeit im Umfang von mind. 3 selbstständig gestalteten Unterrichtsstunden Dokumentation und Reflektion eines Unterrichtsversuches mit eigenen schulpraktischen Anteilen und einer vertieften fachdidaktischen Fragestellung Deutsch nein Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 47

Praxisorientierte Elemente Inklusive Pädagogik Seite 1 von 2 Inklusive Pädagogik Modul Inklusive Didaktik 1 (einschl. praxisorientiertes Element) Modulverantwortliche: PD. Dr. Blanka Hartmann Kürzel IP 3 Dauer gesamt: 2 Semester SWS gesamt: 6 CP gesamt: 9 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 3 Veranstaltungen des Moduls: Einführung Inklusive Didaktik Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Einführung in die (inklusive) Unterrichtsforschung Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Begleitung Praxiselement Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Die Schulpraxis findet statt in: Inhalte des Moduls Exemplarische Inhalte: didaktische Theorien, Modelle und Konzepte für Inklusiven Unterricht Forschungsansätze und -ergebnisse der empirischen Lehr-Lern-Forschung im Hinblick auf Inklusion in der Schule. Anwendung unterrichtsbezogener Forschungsmethoden (z.b. Indikatoren zur Bewertung von inklusiver Unterrichtsqualität), Evaluation (eigenen) inklusiven Unterrichts Methoden der Binnendifferenzierung und Individualisierung, u.a. im Hinblick auf spezifische Förderbedarfe Unterrichtsplanung, -dokumentation und -reflexion bezogen auf eigene Unterrichtstätigkeit Ansätze inklusiver Schulentwicklung Das praxisorientierte Element umfasst Hospitation und Mitarbeit ein einem inklusiven schulischen Praxisfeld Konzeption, Durchführung erster eigener Lehr-Lern- Arrangements für inklusiven Unterricht im Teamteaching (im begründeten Ausnahmefall als Einzelperson) Schriftliche Dokumentation einschließlich Auswertung und Reflektion Lernziele des Moduls Die Studierenden verfügen über ein grundlegendes Verständnis didaktischer Theorien, Modelle, Konzepte und Methoden im Hinblick auf inklusiven Unterricht Grundkenntnisse zum Forschungsstand in Bezug auf inklusiven Unterricht Grundlegende Kenntnisse über Verfahren zur Beobachtung, Planung, Evaluation und Reflektion von (inklusivem Unterricht) Grundlegende Kenntnisse zur inklusiven Schulentwicklung Erste Erfahrungen in der Gestaltung inklusiver Lehr-Lern-Arrangements und entsprechende erste unterrichtsbezogene Handlungs- und Reflexionskompetenzen einschließlich grundlegenden Handlungswissens zu individualisierenden Methoden in Bezug auf spezifische Bedarfe 48

Praxisorientierte Elemente Inklusive Pädagogik Seite 2 von 2 Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Flora Daumal: flora.daumal@uni-bremen.de PD Dr. Blanka Hartmann: blanka.hartmann@uni-bremen.de Pflicht mindestens 50 Stunden Anwesenheit in der Schule (in der Regel 3wöchiges Praktikum) Konzeption, Durchführung erster selbstständig gestalteter Lehr-Lern- Arrangements für inklusiven Unterricht im Umfang von mind. 6 Unterrichtsstunden im Teamteaching (im begründeten Ausnahmefall 3 Stunden als Einzelperson) keine jährlich mit Beginn im WiSe zu belegen im 3. und 4. Semester WiSe in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit am Ende des WiSe Die Modulprüfung umfasst einen schriftlichen Praxis-Forschungsbericht. mindestens 50 Stunden Anwesenheit in der Schule (in der Regel 3wöchiges Praktikum) Konzeption, Durchführung erster selbstständig gestalteter Lehr-Lern- Arrangements für inklusiven Unterricht im Umfang von mind. 6 Unterrichtsstunden im Teamteaching (im begründeten Ausnahmefall 3 Stunden als Einzelperson) Deutsch zurzeit nein Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 49

Praxisorientierte Elemente ISSU Elementarbereich Seite 1 von 2 ISSU Elementarbereich Modul Fachwissenschafltiche Bezüge fachdidaktischer Praxis - Elementarbereich Modulverantwortliche: Prof. Dr. Brunhilde Marquardt-Mau Kürzel ISSU B3 EB Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 6 CP gesamt: 9 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 3 Veranstaltungen des Moduls: Wahlpflichtseminar mit sozialwissenschaftlichem, naturwissenschaftlichem oder integriertem wissenschaftlichen Bezug Seminar FW (2 SWS) 90 h 3 CP Wahlpflichtseminar zu einem fachdidaktischen Thema Seminar FD (2 SWS) 90 h 3 CP fachdidaktische auf die Praxis im Elementarbereich und in der Schule bezogene Phase inkl. Vorbereitung und Reflexion POE (2 SWS) 90 h 3 CP Die Schulpraxis findet statt in: Inhalte des Moduls Dieses Modul verbindet die fachwissenschaftlichen (zweites Studienjahr) und fachdidaktischen Grundlagen (erstes Studienjahr) bei der Gestaltung von naturwissenschaftlichen oder sozialwissenschaftlichen oder fächerübergreifenden praxisnahen Lernsituationen für den Elementarbereich und den Sachunterricht und zeigt auf, wie Kinder mit heterogenen Voraussetzungen auf ihrem Lernweg begleitet werden können. In zwei Seminaren findet sowohl eine fachwissenschaftliche als auch eine fachdidaktisch vertiefende Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlich als auch eine fachdidaktisch vertiefende Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlich-technischen und/oder sozial- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen statt. In einer weiteren Veranstaltung steht die Anbahnung theoriegeleiteter Praxis durch erste Lernangebote für Kinder im Elementarbereich und durch Unterrichtsversuche im Fokus, die die Erfahrungen der Studierenden aus dem Orientierungspraktikum aufgreift und in Hinblick auf professionsorientierte fachdidaktische Bezüge ausweitet. Lernziele des Moduls Fachwissenschaften Die Studierenden fundieren fachwissenschaftliche Kenntnisse an ausgewählten thematischen Beispielen Erkenntnis- und Arbeitsmethoden Die Studierenden stellen kindliche Alltagsvorstellungen wissenschaftlichen Konzepten gegenüber kennen Verfahren zur Erhebung von Lernvoraussetzungen planen, gestalten und reflektieren Lernangebote für den Elementarbereich sowie für die schulische Unterrichtspraxis unter Berücksichtigung von Individualität Fachdidaktische Anforderungen 50

Praxisorientierte Elemente ISSU Elementarbereich Seite 2 von 2 Die Studierenden entwickeln im Hinblick auf exemplarische Themen eine wissenschaftlich fundierte eigene didaktische Position vernetzen fachwissenschaftliche mit fachdidaktischen Fragestellungen und wenden diese auf inhaltliche Domänen von natur- und sozialwissenschaftlichen Bildungsbereichen im Elementarbereich und im Sachunterricht an reflektieren zunehmend die eigene Rolle als Begleitung von Lernprozessen bei Kindern im Elementar- und Grundschulbereich kennen altersspezifisch differenzierte Formen eines Lernarrangements von natur- und sozialwissenschaftlichen Lernprozessen im Elementarbereich können das fachdidaktische Potenzial in Spielprozessen der Kinder identifizieren und für Bildungsprozesse im Elementarbereich nutzenvon Studienentscheidungen nutzen können. organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Prof. Dr. Brunhilde Marquard-Mau: marquardt-mau@uni-bremen.de Pflicht Die Studierenden werden jeweils 1 Woche (ca. 25 Zeitstunden) in der Schule anwesend sein. Die Verteilung der Hospitations- Unterrichtsphasen und Reflexionsphasen während dieser Woche werden in Absprache mit der/dem jeweiligen Hochschullehrenden und der Schule festgelegt. Stundenzahl selbstständig gestalteter Unterricht: Durchführung von 3 Unterrichtsstunden (1 Studierende/r) bzw. 5 Unterrichtsstunden (2 Studierende) Workload für die KITA: Die Studierenden werden jeweils 1 Bildungsangebot für eine Kita planen. Die zeitliche Verteilung der Hospitationsphase, der Durchführung eines Bildungsangebotes und Reflexionsphase erfolgt in Absprache mit der/dem jeweiligen Hochschullehrenden und der KITA. Durchführung eines eigenverantwortlichen Bildungsangebotes Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare keine jedes Semester zu belegen im 5. oder 6. Semester jedes Semester Variante A semesterbegleitend: im WiSe im Januar, im SoSe im Juli Variante B in der vorlesungsfreien Zeit am Ende des WiSe (Februar) regelmäßige aktive Teilnahme an den Veranstaltungen; Vorbereitung, eigenständige Durchführung und Reflexion der Praxisphase Modulabschluss: Schriftlicher Bericht über die Vorbereitung, Durchführung und Reflexion der Praxisphase im Elementarbereich und im Sachunterricht Schule: Hospitation, Durchführung von 3 (1 Studierende/-) bzw. 5 (2 Studierende) Stunden selbstständig gestalteter Unterricht KITA: Durchführung eines eigenverantwortlichen Bildungsangebotes Deutsch nein Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 51

Praxisorientierte Elemente ISSU BiPEB Seite 1 von 2 ISSU BiPEB Modul Fachwissenschafltiche Bezüge fachdidaktischer Praxis Modulverantwortliche: Prof. Dr. Brunhilde Marquardt-Mau Kürzel ISSU B3 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 6 CP gesamt: 9 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 3 Veranstaltungen des Moduls: Wahlpflichtseminar mit sozialwissenschaftlichem, naturwissenschaftlichem oder integriertem wissenschaftlichen Bezug Seminar (2 SWS) 90 h 3 cp Wahlpflichtseminar zu einem fachdidaktischen Thema Seminar (2 SWS) 90 h 3 cp fachdidaktische auf die Praxis im Elementarbereich und in der Schule bezogene Phase inkl. Vorbereitung und Reflexion POE (2 SWS) 90 h 3 cp Die Schulpraxis findet statt in: Inhalte des Moduls Dieses Modul verbindet die fachwissenschaftlichen (zweites Studienjahr) und fachdidaktischen Grundlagen (erstes Studienjahr) bei der Gestaltung von naturwissenschaftlichen oder sozialwissenschaftlichen oder fächerübergreifenden praxisnahen Lernsituationen für den Elementarbereich und den Sachunterricht und zeigt auf, wie Kinder mit heterogenen Voraussetzungen auf ihrem Lernweg begleitet werden können. In zwei Seminaren findet sowohl eine fachwissenschaftliche als auch eine fachdidaktisch vertiefende Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlich als auch eine fachdidaktisch vertiefende Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlich-technischen und/oder sozial- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen statt. Um den inhaltlichen Schwerpunkt dieses Moduls, die Anbahnung theoriegeleiteter Praxis, intensiv zu fördern, sollen die Studierenden in einer weiteren Veranstaltung erste fachdidaktische Unterrichtsversuche für die schulische Praxis vorbereiten, sie durchführen und theoriegeleitet reflektieren. Dieses fachdidaktische Praxiselement schließt insofern an die Praxiserfahrung im Orientierungspraktikum an, als es die studentische Erfahrung mit Schule und Unterricht professionsorientiert und konkrete fachdidaktische Kontexte stellt. Lernziele des Moduls Fachwissenschaften Die Studierenden fundieren fachwissenschaftliche Kenntnisse an ausgewählten thematischen Beispielen Erkenntnis- und Arbeitsmethoden Die Studierenden stellen kindliche Alltagsvorstellungen wissenschaftlichen Konzepten gegenüber kennen Verfahren zur Erhebung von Lernvoraussetzungen planen, gestalten und reflektieren schulische Unterrichtspraxis unter Berücksichtigung von Individualität 52

Praxisorientierte Elemente ISSU BiPEB Seite 2 von 2 Fachdidaktische Anforderungen Die Studierenden entwickeln im Hinblick auf exemplarische Themen eine wissenschaftlich fundierte eigene didaktische Position vernetzen fachwissenschaftliche mit fachdidaktischen Fragestellungen und wenden diese auf inhaltliche Domänen der Interdisziplinären Sachbildung/des Sachunterrichts an reflektieren zunehmend die eigene Rolle als Lehrperson organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare Prof. Dr. Brunhilde Marquard-Mau: marquardt-mau@uni-bremen.de Pflicht Die Studierenden werden jeweils 1 Woche (ca. 25 Zeitstunden) in der Schule anwesend sein. Die Verteilung der Hospitations- Unterrichtsphasen und Reflexionsphasen während dieser Woche werden in Absprache mit der/dem jeweiligen Hochschullehrenden und der Schule festgelegt. Stundenzahl selbstständig gestalteter Unterricht: Durchführung von 3 Unterrichtsstunden (1 Studierende/r) bzw. 5 Unterrichtsstunden (2 Studierende) keine jedes Semester zu belegen im 5. oder 6. Semester jedes Semester Variante A semesterbegleitend: im WiSe im Januar, im SoSe im Juli Variante B in der vorlesungsfreien Zeit am Ende des WiSe (Februar) regelmäßige aktive Teilnahme an den Veranstaltungen; Vorbereitung, eigenständige Durchführung und Reflexion der Praxisphase Modulabschluss: Schriftlicher Bericht über die Vorbereitung, Durchführung und Reflexion der Praxisphase im Elementarbereich und im Sachunterricht Hospitation, Durchführung von 3 (1 Studierende/-) bzw. 5 (2 Studierende) Stunden selbstständig gestalteter Unterricht Deutsch ja Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 53

Praxisorientierte Elemente Kunst Medien Ästhetische Bildung BiPEB (o. BA-Arbeit) Seite 1 von 2 Kunst Medien Ästhetische Bildung BiPEB (Variante ohne Bachelor-Arbeit im Fach Kunst Medien Ästhetische Bildung) Modul Fachdidaktik mit Praxisorientierung Modulverantwortliche: Ute Knoop Kürzel 10b Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 6 CP gesamt: 6 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 2 Veranstaltungen des Moduls: Die Schulpraxis findet statt in: Seminar zur Vorbereitung auf Praxissituationen in der Schule (3 SWS) 90 h 3 CP Fachdidaktisches Seminar (3 SWS) 90 h 3 CP Inhalte des Moduls In diesem Modul werden aktuelle und historische Konzepte zur Kunstvermittlung im schulischen und in außerschulischen Bereichen erarbeitet, in eigene Vermittlungspraxen übersetzt und auf ihre Bildungsrelevanz hin reflektiert. Besondere Praxisfelder sind u.a. das Museum und der Film. Eigene Auseinandersetzungen mit originaler Kunst, bzw. medialen Objekten führen zum Entwurf didaktischer Konzepte. Die erarbeiteten Theorien und Praxen der Auseinandersetzung mit Kunst, Medien und Pädagogik weisen auf individuelle und gesellschaftlich wirksame Kontexte der Kunstpädagogik hin. Der Entwurf eines Unterrichtsprojektes (eigener Unterrichtsversuch in einem Gesamtumfang von mindestens drei Stunden, Durchführung und Auswertung im SoSe innerhalb von Modul 11) ist Teil des Seminars. In dem Seminar arbeiten ggf. Kunstlehrerinnen und Kunstlehrer aus Schulen mit. Eine Alternative ist auch die Entwicklung eines Konzeptes für einen Projekttag Kunst an einer ausgewählten Grundschule zu einem im Seminar bearbeiteten Thema (Durchführung und Auswertung im SoSe innerhalb von Modul 11). Lernziele des Moduls Die Studierenden haben folgende Vermittlungskompetenzen erworben: Fähigkeit zur inhaltlichen Konzeption und methodischen, sowie organisatorischen Planung von Vermittlungsprojekten im Kunstunterricht; Fähigkeit, den Einsatz und die Erfahrungskontexte verschiedener künstlerischer und medialer Mittel zu reflektieren und daraus kunstpädagogische Methoden und Vermittlungsstrategien zu entwickeln. 54

Praxisorientierte Elemente Kunst Medien Ästhetische Bildung BiPEB (o. BA-Arbeit) Seite 2 von 2 Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Prof. Dr. Maria Peters Pflicht mindestens 3 Stunden Hospitation mindestens 3 Stunden selbstständig gestalteter Unterricht keine jährlich im WiSe zu belegen im 5. Semester WiSe Die Studierenden gehen während des Sommer-Semesters an die Schulen (Begleitung in Modul 11). Die Zeit und der Umfang richten sich nach Art und Weise des gemeinsam entwickelten Unterrichtsprojektes. Modulprüfung: Entwicklung eines Unterrichtskonzeptes in schriftlicher Form (Projektentwurf insgesamt ca. 15 Seiten als Gruppenarbeit mit max. 3 Autor/-innen). In Gruppen durchgeführte Konzeptionsarbeit zur Entwicklung von Lernarrangements im Kunstunterricht ggf. unter Mitarbeit von Fachkolleg/-innen und Kolleg/-innen im Seminar Durchführung der eigenen Unterrichtskonzeptionen an der Schule im Sommersemester (Modul 11). Deutsch Das Institut ist im Prozesse der Erstellung von Kooperationsformen und schriftlichen Vereinbarungen mit den Schulen Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 55

Praxisorientierte Elemente Kunst Medien Ästhetische Bildung BiPEB (m. BA-Arbeit) Seite 1 von 2 Kunst Medien Ästhetische Bildung BiPEB (Variante mit Bachelor-Arbeit im Fach Kunst Medien Ästhetische Bildung) Modul Fachdidaktik mit Praxisorientierung Modulverantwortliche: Ute Knoop Kürzel 10 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 6 CP gesamt: 9 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 2 Veranstaltungen des Moduls: Die Schulpraxis findet statt in: Seminar zur Vorbereitung auf Praxissituationen in der Schule (3 SWS) 180 h 6 CP Fachdidaktisches Seminar (3 SWS) 90 h 3 CP Inhalte des Moduls In diesem Modul werden aktuelle und historische Konzepte zur Kunstvermittlung im schulischen und in außerschulischen Bereichen erarbeitet, in eigene Vermittlungspraxen übersetzt und auf ihre Bildungsrelevanz hin reflektiert. Besondere Praxisfelder sind u.a. das Museum und der Film. Eigene Auseinandersetzungen mit originaler Kunst, bzw. medialen Objekten führen zum Entwurf didaktischer Konzepte. Die erarbeiteten Theorien und Praxen der Auseinandersetzung mit Kunst, Medien und Pädagogik weisen auf individuelle und gesellschaftlich wirksame Kontexte der Kunstpädagogik hin. Der Entwurf eines Unterrichtsprojektes (eigener Unterrichtsversuch in einem Gesamtumfang von mindestens drei Stunden, Durchführung und Auswertung im SoSe innerhalb von Modul 11) ist Teil des Seminars. In dem Seminar arbeiten ggf. Kunstlehrerinnen und Kunstlehrer aus Schulen mit. Eine Alternative ist auch die Entwicklung eines Konzeptes für einen Projekttag Kunst an einer ausgewählten Grundschule zu einem im Seminar bearbeiteten Thema (Durchführung und Auswertung im SoSe innerhalb von Modul 11). Lernziele des Moduls Die Studierenden haben folgende Vermittlungskompetenzen erworben: Fähigkeit zur Konzeption, Planung, Durchführung und Auswertung von Vermittlungsprojekten im Kunstunterricht; Fähigkeit, den Einsatz und die Erfahrungskontexte verschiedener künstlerischer und medialer Mittel zu reflektieren und daraus kunstpädagogische Methoden und Vermittlungsstrategien zu entwickeln. 56

Praxisorientierte Elemente Kunst Medien Ästhetische Bildung BiPEB (m. BA-Arbeit) Seite 2 von 2 Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Prof. Dr. Maria Peters Pflicht mindestens 3 Stunden Hospitation mindestens 3 Stunden selbstständig gestalteter Unterricht keine jährlich im WiSe zu belegen im 5. Semester WiSe Die Studierenden gehen während des Sommer-Semesters an die Schulen (Begleitung in Modul 11). Die Zeit und der Umfang richten sich nach Art und Weise des gemeinsam entwickelten Unterrichtsprojektes. Modulprüfung: Entwicklung eines Unterrichtskonzeptes in schriftlicher Form (Projektentwurf insgesamt ca. 15 Seiten als Gruppenarbeit mit max. 3 Autor/-innen). In Gruppen durchgeführte Konzeptionsarbeit zur Entwicklung von Lernarrangements im Kunstunterricht ggf. unter Mitarbeit von Fachkolleg/-innen und Kolleg/-innen im Seminar Durchführung der eigenen Unterrichtskonzeptionen an der Schule im Sommersemester (Modul 11). Deutsch Das Institut ist im Prozesse der Erstellung von Kooperationsformen und schriftlichen Vereinbarungen mit den Schulen Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 57

Praxisorientierte Elemente Kunst Medien Ästhetische Bildung Gy/OS Seite 1 von 2 Kunst Medien Ästhetische Bildung Gy/OS Modul Fachdidaktik mit Praxisorientierung Modulverantwortliche: Ute Knoop Kürzel 10 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 6 CP gesamt: 9 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 2 Veranstaltungen des Moduls: Die Schulpraxis findet statt in: Seminar zur Vorbereitung auf Praxissituationen in der Schule (3 SWS) 180 h 6 CP Fachdidaktisches Seminar (3 SWS) 90 h 3 CP Inhalte des Moduls In diesem Modul werden aktuelle und historische Konzepte zur Kunstvermittlung im schulischen und in außerschulischen Bereichen erarbeitet, in eigene Vermittlungspraxen übersetzt und auf ihre Bildungsrelevanz hin reflektiert. Besondere Praxisfelder sind u.a. das Museum und der Film. Eigene Auseinandersetzungen mit originaler Kunst, bzw. medialen Objekten führen zum Entwurf didaktischer Konzepte. Die erarbeiteten Theorien und Praxen der Auseinandersetzung mit Kunst, Medien und Pädagogik weisen auf individuelle und gesellschaftlich wirksame Kontexte der Kunstpädagogik hin. Der Entwurf eines Unterrichtsprojektes (eigener Unterrichtsversuch in einem Gesamtumfang von mindestens drei Stunden, Durchführung und Auswertung im SoSe innerhalb von Modul 11/11b) ist Teil des Seminars. In dem Seminar arbeiten ggf. Kunstlehrerinnen und Kunstlehrer aus Schulen mit. Eine Alternative ist auch die Entwicklung eines Konzeptes für einen Projekttag Kunst an einer ausgewählten Oberschule oder einem Gymnasium zu einem im Seminar bearbeiteten Thema (Durchführung und Auswertung im SoSe innerhalb von Modul 11/11b). Lernziele des Moduls Die Studierenden haben folgende Vermittlungskompetenzen erworben: Fähigkeit zur inhaltlichen Konzeption und methodischen, sowie organisatorischen Planung von Vermittlungsprojekten im Kunstunterricht; Fähigkeit, den Einsatz und die Erfahrungskontexte verschiedener künstlerischer und medialer Mittel zu reflektieren und daraus kunstpädagogische Methoden und Vermittlungsstrategien zu entwickeln. 58

Praxisorientierte Elemente Kunst Medien Ästhetische Bildung Gy/OS Seite 2 von 2 Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Prof. Dr. Maria Peters Pflicht mindestens 3 Stunden Hospitation mindestens 3 Stunden selbstständig gestalteter Unterricht keine jährlich im WiSe zu belegen im 5. Semester WiSe Die Studierenden gehen während des Sommer-Semesters an die Schulen (Begleitung im Modul 11/11b). Die Zeit und der Umfang richten sich nach Art und Weise des gemeinsam entwickelten Unterrichtsprojektes. Modulprüfung: Entwicklung eines Unterrichtskonzeptes in schriftlicher Form (Projektentwurf insgesamt ca. 15 Seiten als Gruppenarbeit mit max. 3 Autor/innen. In Gruppen durchgeführte Konzeptionsarbeit zur Entwicklung von Lernarrangements im Kunstunterricht ggf. unter Mitarbeit von Fachkolleg/-innen und Kolleg/-innen im Seminar Durchführung der eigenen Unterrichtskonzeptionen an der Schule im Sommersemester (Modul 11/11b). Deutsch Das Institut ist im Prozesse der Erstellung von Kooperationsformen und schriftlichen Vereinbarungen mit den Schulen Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 59

Praxisorientierte Elemente Elementarmathematik Seite 1 von 2 Elementarmathematik Modul Spezielle Fragen der Mathematikdidaktik I Modulverantwortliche: Bernadette Thöne Kürzel MDG2 Dauer gesamt: 2 Semester SWS gesamt: 4 CP gesamt: 6 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 2 Veranstaltungen des Moduls: Didaktik eines mathematischen Inhaltsbereichs inklusive Vorbereitung der Praxisstudie Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP - Praxisstudie Blockveranstaltung - Didaktik eines mathematischen Inhaltsbereichs inklusive Auswertungsseminar Seminar (2 SWS) Die Schulpraxis findet statt in: 90 h 3 CP Inhalte des Moduls In dem ersten Teil der Veranstaltung geht es um die systematische Aufarbeitung eines für den Grundschulunterricht wichtigen Inhaltsbereichs. Ziele und didaktische Prinzipien, Inhalten und Methoden sollen illustriert am Beispiel individueller, kindlicher Lernprozesse konkrete Anknüpfungspunkte für Konzepte des eigenen Unterrichts bieten. Inhalte: Inhalte, Ziele und didaktische Prinzipien des Mathematikunterrichts (bezogen auf das Stoffgebiet) Zentrale didaktische Konzepte und Materialien für den Unterricht in dem Inhaltsbereich Beispiele von Lernumgebungen (bezogen auf das jeweilige Stoffgebiet) Der zweite Teil soll an eine theoriebasierte Vorbereitung und Auswertung von Lernarrangements (für Grundschule und Kindergarten) heranführen. Dazu nutzen die Studierenden wesentliche Elemente von Lernumgebungen zur Planung einer zielgerichteten Lerngelegenheit, die sie dem thematisierten Inhaltsbereich zuordnen lässt. Inhalte: Aufgaben als Ausgangspunkte für Lernprozesse Lehr- und Lernmaterialien als Mittel fachlichen Lernens Spezifische Interventionsmöglichkeiten von Lehrpersonen Planung, Durchführung und Analyse von Lehr- und Lernprozessen an ausgewählten Beispielen 60

Praxisorientierte Elemente Elementarmathematik Seite 2 von 2 Lernziele des Moduls Studierende verfügen über strukturiertes und vernetztes Wissen in den oben aufgeführten Bereichen und können dieses nutzen zur Analyse von Aufgaben und Materialien erläutern fachdidaktische Konzepte anhand geeigneter Unterrichtsbeispiele (aus den oben genannten Bereichen) entwickeln fachbezogene diagnostische Kompetenz, indem sie Eigenproduktionen von Kindern vor dem Hintergrund der behandelten theoretischen Grundlagen analysieren aktivieren ihr Wissen zur Analyse von Aufgaben, Materialien und Konzepten im Hinblick auf eine didaktisch begründete Gestaltung von Lern- und Unterrichtsarrangements kennen und nutzen typische Literatur zum Entwerfen von Lernarrangements erwerben Erfahrungen über adäquaten Einsatz und Wirkungen von Methoden und Fachmedien (Unterrichtsmaterialien, Präsentationsmedien) planen und gestalten erste Lernarrangements gemäß zuvor formulierter Kriterien (bzgl. Lernziele, Aspekte von Unterrichtsqualität etc.) organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Ansprechpartner/-in für die Schulen Bernadette Thöne: thoene@uni-bremen.de Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Pflicht Eine Praktikumsgruppe (max. 36 Studierende) kommt an 1-3 Tagen (hängt von der Größe der Schule ab) an eine Schule. Die Studierenden haben mathematische Lernangebote im Vorbereitungsseminar entwickelt und erproben sie in diesen Tagen mit allen Klassen der Schule. Dabei werden Sie von einem Unidozenten /einer Unidozentin begleitet. Inhalte von Modul MDG1 jährlich mit Beginn im SoSe zu belegen im 4. und 5. Semester Im Sommersemester (4. Semester) das die Praxisstudie vorbereitende Seminar und im Wintersemester (5. Semester) die nachbereitende Veranstaltung; beide Seminare in Verbindung mit der Didaktik eines Inhaltsbereichs Lage der Schulpraxis Praxisstudie als Blockveranstaltung in den Semesterferien zwischen dem 4. und 5. Semester für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare Studienleistung: Kurzklausur (vor Durchführung der Praxisstudie) Praxisstudie (Planung, Durchführung und Auswertung in Form einer Präsentation im Auswertungsseminar und kurzer schriftlicher Zusammenfassung) Praxisstudie (s.o.) Deutsch An der Umsetzung einer Praxisstudie interessierte Schulen können sich bis zum 1.4. eines Jahres melden bei B. Thöne (thoene@uni-bremen.de). keine 61

Praxisorientierte Elemente Mathematik Gy/OS Seite 1 von 2 Mathematik Gy/OS Modul Diagnostizieren und Fördern mit Praxisanteilen Modulverantwortliche: Prof. Dr. Angelika Bikner-Ahsbahs Kürzel D2 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 4 CP gesamt: 6 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 2 Veranstaltungen des Moduls: Theorie des Diagnostizierens und Förderns in Mathematik zu ausgewählten schulmathematischen Inhalten Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Die Schulpraxis findet statt in: Praxis des Diagnostizierens und Förderns in Mathematik Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Inhalte des Moduls Das Modul soll an Analyse und Diagnose mathematischer Lernprozesse sowie an eine theoriebasierte Vorbereitung und Auswertung von fördernden Lernarrangements heranführen. Dazu werden stoffdidaktische Grundkenntnisse erweitert, und es wird auf vorher behandelte grundlegende inhaltliche Konzeptionen des Fachunterrichts und auf empirische Befunde aufgebaut. In den Praxiselementen geht es vordringlich darum, die theoretisch erworbenen Kenntnisse zur Diagnose und Förderung in Hinblick auf gezieltes praktisches Diagnostizieren und Fördern von fachlichen Lernprozessen zu erproben, auszubauen und zu reflektieren. Konkrete Inhalte bestehen aus einer Auswahl z.b. folgender Themen: Lernschwierigkeiten/Begabungen/Interessen/Vorstellungen/ Kompetenzen in einem Bereich der Schulmathematik in Verbindung mit zugehörigen stoffdidaktischen Wissen (zur Arithmetik, elementaren Algebra, zu den reellen Zahlen, ) Wissen über quantitative und qualitative Verfahren zur Analyse und Diagnose von fachbezogenen Lernprozessen des alltäglichen Fachunterrichts, bei lernschwachen Schülern,. Theorien, Strategien, Werkzeuge, Lernmaterialien und Modelle zur Gestaltung mathematisch fördernder Lernarrangements. Didaktisch-methodische Analyse von Aufgaben in Hinblick auf ihr Förderpotenzial. Planung, Durchführung und Reflexion einer fördernden Lernsequenz. Umgang mit Fehlern, Lernhürden, Vorstellungen, Auswahl aus Angebot zum Diagnostizieren und Fördern bei Rechenschwäche, zum geometrischen Vorstellungsvermögen, bei Lernverzögerung in der Algebra, bei analytischen Lernhürden, mathematischer Hochbegabung, von interessierten Schülerinnen und Schülern, in inklusiven Klassen, heterogenen Gruppen, von Kompetenzen im Alltagsunterricht, unter Verwendung von Ergebnissen aus Vergleichsarbeiten, 62

Praxisorientierte Elemente Mathematik Gy/OS Seite 2 von 2 Lernziele des Moduls Theoriebasierte fachdidaktische Diagnose-, Förder-, Handlungs- und Reflexionskompetenz unter Einbeziehung stoffdidaktischen Wissens: Die Studierenden erarbeiten und aktivieren Wissen zur Analyse von Aufgaben, Materialien und Konzepten im Hinblick auf eine didaktisch begründete Gestaltung von fördernden Lernarrangements. vertiefen ihre fachbezogene diagnostische Kompetenz durch die Planung und Durchführung eines diagnostische fokussierenden Erkundungsprojekts zur Analyse typischer Lernerperspektiven, Kompetenzen, Argumentationsbasen, Vorstellungen, Lernschwierigkeiten, kennen und nutzen typische Literatur zum Entwerfen von förder-diagnostischen Erkundungsdesigns. präsentieren ihr förderdiagnostisches Konzept und legen es in einem Diskurs dar. praktizieren lerner-adaptive Förderung. erweitern ihre Fähigkeit zur Analyse und kritischen Reflexion des eigenen Handelns dokumentieren diagnostische Daten zum Zwecke der Erstellung einer schriftlichen Diagnose und formulieren eine Förderempfehlung (an mögliche Lehrkräfte gerichtet). Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Prof. Dr. Angelika Bikner-Ahsbahs: bikner@math.uni-bremen.de Pflicht Fördernder Unterricht einschließlich Reflexion und Adaption der Fördersituation Erstellung von Fördermaterial und einer Kurzdiagnose (zusammen 30 Stunden) Modul D1 jährlich im WiSe zu belegen im 5. Semester WiSe semesterbegleitend im WiSe Modulprüfung: Portfolio von Vorbereitung und Durchführung der Diagnose und Förderung mit Datendokumentation, Kurzdiagnose und Förderempfehlungen als Studienleistungen (insgesamt 15 h) Prüfungsvorleistung: regelmäßige und aktive Teilnahme an der gemeinsamen Praxisvorbereitung (45 h) zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare Fördernder Unterricht einschließlich Reflexion und Adaption der Fördersituation Erstellung einer Kurzdiagnose mit Förderempfehlung (zusammen 30 Stunden) Deutsch Aktuell mit der OKS. Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 63

Praxisorientierte Elemente Musik BiPEB Seite 1 von 2 Musik BiPEB Modul Praxisorientierte Elemente Musik Modulverantwortlicher: Dr. Andreas Lehmann-Wermser Kürzel PS BM 8 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 2 CP gesamt: 3 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 1 Veranstaltungen des Moduls: Musikunterricht beobachten - selbst unterrichten Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Die Schulpraxis findet statt in: Inhalte des Moduls Auseinandersetzung mit Literatur zu ausgewählten Dimensionen des Unterrichtens in Musik wie z.b. o Aufgabenstellungen o schulisches Ensemblespiel Beobachtung als wichtiges Element von Unterrichtsentwicklung Weiterentwicklung grundlegender Fähigkeiten des Unterrichtens Lernziele des Moduls wichtige Bereiche des Unterrichtsgeschehens in theoretischer Reflexion und Beobachtung kennenlernen Fähigkeit zur reflexiven Durchführung von Sequenzen entwickeln Fähigkeit zur Durchführung eigener Unterrichtsversuche 64

Praxisorientierte Elemente Musik BiPEB Seite 2 von 2 Ansprechpartner für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Dr. Andreas Lehmann-Wermser: lehmannw@uni-bremen.de Pflicht semesterbegleitende Hospitation im Umfang von ca. 6 x 2 Stunden zusätzliche Unterrichtsbesuche im Umfang von ca. 20 Stunden mindestens 3 Stunden oder Stundenanteile selbstständig gestalteter Unterricht keine jährlich im Sommersemester zu belegen im 4. Semester SoSe die Praxiselemente finden semesterbegleitend im Sommersemester statt; weitere Schul- und Unterrichtsbesuche können auch in der daran anschließenden vorlesungsfeien Zeit stattfinden Prüfungsleistung Portfolio, u.a. Unterrichtsbeobachtung nach festgelegten Kriterien Planung eigener Unterrichtssequenzen Durchführung Auseinandersetzung mit fachdidaktischer Literatur semesterbegleitende Hospitation im Umfang von 6 x 2 Stunden Praktikum in den Semesterferien im Umfang von 2 x 20 Stunden mindestens 3 Stunden oder Stundenanteile selbstständig gestalteter Unterricht Deutsch Durchführung an Kooperationsschulen Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 65

Praxisorientierte Elemente Musik Gy/OS Seite 1 von 2 Musik Gy/OS Modul Praxisorientierte Elemente Musik Modulverantwortlicher: Dr. Andreas Lehmann-Wermser Kürzel OS/Gy BM 18 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 2 CP gesamt: 3 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 1 Veranstaltungen des Moduls: Musikunterricht beobachten - selbst unterrichten Seminar (2 SWS) 90 h 3 cp Die Schulpraxis findet statt in: Inhalte des Moduls Auseinandersetzung mit Literatur zu ausgewählten Dimensionen des Unterrichtens in Musik wie z.b. o Aufgabenstellungen o schulisches Ensemblespiel Beobachtung als wichtiges Element von Unterrichtsentwicklung Weiterentwicklung grundlegender Fähigkeiten des Unterrichtens Lernziele des Moduls wichtige Bereiche des Unterrichtsgeschehens in theoretischer Reflexion und Beobachtung kennenlernen Fähigkeit zur reflexiven Durchführung von Sequenzen entwickeln Fähigkeit zur Durchführung eigener Unterrichtsversuche 66

Praxisorientierte Elemente Musik Gy/OS Seite 2 von 2 Ansprechpartner für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Dr. Andreas Lehmann-Wermser: lehmannw@uni-bremen.de Pflicht semesterbegleitende Hospitation im Umfang von ca. 6 x 2 Stunden zusätzliche Unterrichtsbesuche im Umfang von ca. 20 Stunden mindestens 3 Stunden oder Stundenanteile selbstständig gestalteter Unterricht keine jährlich im Sommersemester zu belegen im 4. Semester Sommersemester die Praxiselemente finden semesterbegleitend im Sommersemester statt; weitere Schul- und Unterrichtsbesuche können auch in der daran anschließenden vorlesungsfeien Zeit stattfinden Prüfungsleistung Portfolio, u.a. Unterrichtsbeobachtung nach festgelegten Kriterien Planung eigener Unterrichtssequenzen Durchführung Auseinandersetzung mit fachdidaktischer Literatur semesterbegleitende Hospitation im Umfang von 6 x 2 Stunden Praktikum in den Semesterferien im Umfang von 2 x 20 Stunden mindestens 3 Stunden oder Stundenanteile selbstständig gestalteter Unterricht Deutsch Durchführung an Kooperationsschulen Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 67

Praxisorientierte Elemente Physik Seite 1 von 3 Physik Modul Physikdidaktik 2: Planung und Analyse von Physikunterricht (mit Fachpraktikum) Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Horst Schecker Kürzel PD 2 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 4 CP gesamt: 7 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 1 Veranstaltungen des Moduls: Planung und Analyse von Physikunterricht / Schulorientiertes Experimentieren 1 integrierter Kurs: Verbindung von Vorlesung, Seminar, Übung und Experimentalpraktikum (4 SWS); 1 schulisches Fachpraktikum 210 h 7 CP Die Schulpraxis findet statt in: Inhalte des Moduls Im Zentrum des Moduls steht die Planung, Durchführung und Reflexion einer eigenen Unterrichtseinheit, die im Rahmen einer vorbereitenden Lehrveranstaltung erarbeitet wird. Die Unterrichtseinheit wird in Kleingruppen von Studierenden geplant und in der Schule durchgeführt. Das Modul führt die Studierenden an eine theoriebasierte Planung und Auswertung von Unterrichtseinheiten und stunden für das Fach Physik heran. Dabei spielt die Auswahl, Aufbereitung und Erprobung von Medien (Realexperimente, digitale Medien) eine besondere Rolle. Ein Praktikum mit schulgemäßen Geräten ist in das Modul integriert. (Die hier erworbenen Kompetenzen werden im Modul PD 4 ausgebaut.) Die Studierenden werden im Fachpraktikum in der Schule von Mentoren betreut. In Abstimmung mit den Mentoren beraten die Lehrenden der Veranstaltung Planung und Analyse von Physikunterricht die Studierenden während des Praktikums individuell. Die Reflexion der praktischen Erfahrungen soll den Studierenden eine vertiefte Überprüfung der persönlichen Entscheidung für das Lehramt Physik ermöglichen. Planung und Analyse Strategien und Werkzeuge für die Planung und Vorbereitung von Physikunterricht Schulbücher, Lehr-Lern-Software und andere Fachmedien Unterrichtsskripte des Physikunterrichts (Sozialformen; Lehrer-Schüler-Interaktion) Sachanalyse und Elementarisierung Materialquellen für den Physikunterricht Standardsituationen im Physikunterricht (Zusammenfassen Gruppenarbeit einleiten, Experimente auswerten, auf falsche Antworten reagieren, etc.) Motivieren für die physikalische Auseinandersetzung mit Sachverhalten Leistungsbewertung Experimente und Medien grundlegende Experimente zu ausgewählten Themenbereichen, insbesondere dem der eigenen Unterrichtseinheit Gerätekunde schultypischer Lehrgeräte Zielsetzung und didaktisches Potenzial von Demonstrationsexperimenten, Schülerexperimenten, Freihandexperimenten, Modellexperimenten, Gedankenexperimenten Methodik des Experimentierens, Präsentation von Experimenten Sicherheit im Physikunterricht 68

Praxisorientierte Elemente Physik Seite 2 von 3 Lernziele des Moduls Vorbemerkung: Bei den auf die Gestaltung und Durchführung von Unterricht bezogenen Qualifikationszielen sollen im Modul erste Fähigkeiten und Erfahrungen erworben werden. Diese werden im Praxissemester und im Vorbereitungsdienst ausgebaut. Die Studierenden (jeweils erste Erfahrungen mit direktem Bezug zum Thema der Unterrichtseinheit)... planen und gestalten strukturierte Lerngänge (Unterrichtseinheiten) mit angemessenem fachlichen Niveau planen und gestalten einzelne Unterrichtsstunden gestalten Lernumgebungen in Unterrichtsstunden elementarisieren und versprachlichen komplexe und abstrakte physikalische Sachverhalte erkennen themenbezogenen Vorstellungen und Verständnisschwierigkeiten der Lernenden im Unterrichtskontext und reagieren angemessen darauf analysieren und reflektieren das eigene unterrichtliche Handeln bei der Gegenüberstellung von Planungen und Zielen zu Unterrichtsverläufen und Lernwirkungen gehen mit Geräten und Experimentiermaterialien zum Themenbereich ihrer Unterrichtseinheit sicher um kennen und berücksichtigen die für ihr Thema relevanten Sicherheitsmaßnahmen kennen Kategorien von Experimenten, ihre Funktionen und ihr jeweiliges didaktisches Potenzial wählen Demonstrations- und Schülerexperimente ziel- und schülerorientiert aus setzen themenbezogene Fachmedien gezielt ein (Unterrichtsmaterialien, Präsentationsmedien, Lehr-Lern- Software, Schulbücher) 69

Praxisorientierte Elemente Physik Seite 3 von 3 Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Prof. Dr. Horst Schecker: schecker@physik.uni-bremen.de Pflicht insges. 40 Stunden für Vorbereitung (u.a. von Experimenten) und Durchführung einer Unterrichtseinheit, Hospitationen im Physikunterricht, individuelle Beratung davon mindestens 3 Stunden, in der Regel 6 Stunden selbstständig gestalteter Unterricht und mindestens 10 Stunden Hospitationen keine formalen Voraussetzungen inhaltlich wird das Modul Physikdidaktik 1 vorausgesetzt jährlich im WiSe zu belegen im 5. Semester WiSe in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit am Ende des WiSe, gegebenenfalls auch veranstaltungsbegleitend Modulprüfung: Praktikumsbericht Kolloquium zum Praktikumsbericht mindestens 3 Stunden selbstständig gestalteter Unterricht, in der Regel 6 Stunden mindestens 10 Stunden Hospitationen im Physikunterricht Deutsch Kooperationsvereinbarungen sind abgeschlossen mit: Oberschule Findorff Freie Evangelische Bekenntnisschule Bremen Kippenberg-Gymnasium Oberschule Kurt-Schumacher-Allee Gymnasiuim Horn Oberschule Rockwinkel (weitere Kooperationsvereinbarungen in Vorbereitung) Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 70

Praxisorientierte Elemente Politik Seite 1 von 2 Politik Modul Politisches Lernen und Lehren in Theorie und Praxis Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Andreas Klee Kürzel Pol-FD2 Dauer gesamt: 1 Semester SWS gesamt: 4 CP gesamt: 6 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 2 Veranstaltungen des Moduls: Fragen und Konzepte politischen Lehrens und Lernens Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Die Schulpraxis findet statt in: Politische Lehr-Lernprozesse planen, erproben und analysieren Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Inhalte des Moduls Das Modul zielt auf die theoriegeleitete Auseinandersetzung mit den Grundfragen und Grundfunktionen fachbezogener Lehr- und Lerntätigkeit. Zu den im ersten Kurs entwickelten Fragestellungen zur Praxis des Politikunterrichts werde beispielhaft Erkundungs- und Erprobungskonzepte entwickelt, durchgeführt und evaluiert. So werden ausgewählte didaktische Konzepte und schulische Praxis aufeinander bezogen und erste Handlungserfahrungen in der Lehrerrolle reflektiert. Lernziele des Moduls Das Modul soll folgende Qualifikationen vermitteln: Ausgewählte politische Themen unter Verwendung fachdidaktischer Literatur in eigene Unterrichtsplanungen umsetzen können. Planungsentscheidungen auf Konzepte politischen Lehrens und Lernens beziehen und didaktisch begründen können. Methoden der Analyse von Politikunterricht kennen und anwenden können Fragestellungen zur Praxis des Politikunterrichts entwickeln und erste Erkundungs- bzw. Erprobungsdesigns entwerfen können Diese angeleitet als Unterrichtsversuch aufbereiten, durchführen und theoriegeleitet auswerten können. 71

Praxisorientierte Elemente Politik Seite 2 von 2 Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Prof. Dr. Andreas Klee: aklee@uni-bremen.de oder poldid@uni-bremen.de Pflicht Erkundung, Hospitation, Teilnahme an schulischen Veranstaltungen mind. 3 selbstständig gestaltete Unterrichtsstunden Mitwirkung an einer Erprobung oder empirischen Untersuchung einer fachdidaktischen Fragestellung im Gesamtumfang von 30 Stunden Modul Pol-FD1 muss bestanden sein jährlich im WiSe zu belegen im 5. Semester im Februar/März begleitend und als Blockveranstaltung am Semesterende Februar/März Regelmäßige und aktive Teilnahme an den Lehrveranstaltungen, Anfertigung schriftlicher (Gruppen-)Aufgaben. Individuelle oder kollektive Unterrichtstätigkeit im Umfang von mind. 3 Unterrichtsstunden Bestandene Modulprüfung: Dokumentation und Reflexion eines Unterrichtsversuches mit eigenen schulpraktischen Anteilen und einer vertieften fachdidaktischen Fragestellung Individuelle oder kollektive Unterrichtstätigkeit im Umfang von mind. 3 selbstständig gestalteten Unterrichtsstunden Dokumentation und Reflektion eines Unterrichtsversuches mit eigenen schulpraktischen Anteilen und einer vertieften fachdidaktischen Fragestellung Deutsch nein Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 72

Praxisorientierte Elemente Religion BiPEB Seite 1 von 2 Religion BiPEB Modul Praxisprojekt Religion Modulverantwortlicher: Dr. Manfred Spieß Kürzel M FD PPGrund Dauer gesamt: 1 Semester SWS gesamt: 2 CP gesamt: 3 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 1 Veranstaltungen des Moduls: Praxisorientierte Studien im Fach Religion Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Die Schulpraxis findet statt in: Inhalte des Moduls Erarbeitung praxisrelevanter Fragestellungen aus dem Kontext des Studiums mit dem Ziel der projektartigen Umsetzung: Themen und Formen des Religionsunterrichts, Unterrichtsplanung und -auswertung, Umgang mit religiöser Pluralität, Schulbuchanalyse, Mediennutzung usw. Lernziele des Moduls Durch Projekte religionsunterrichtlicher Forschung und Praxis das künftige Handlungsfeld Schule kennen lernen. 73

Praxisorientierte Elemente Religion BiPEB Seite 2 von 2 Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Dr. Manfred Spieß: mspiess@uni-bremen.de Pflicht mindestens 4 Stunden Hospitation im Fach mindestens 2 Stunden selbstständig gestalteter Unterricht keine jährlich im WiSe zu belegen im 5. Semester WiSe in der Regel semesterbegleitend im WiSe Studienbegleitende Leistung: Projektbericht (ca. 10 Seiten) mindestens 4 Stunden Hospitation im Fach mindestens 2 Stunden selbstständig gestalteter Unterricht Deutsch in Vorbereitung Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 74

Praxisorientierte Elemente Religion Gy/OS Seite 1 von 2 Religion Gy/OS Modul Praxisprojekt Religion Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Eva Kenngott Kürzel M FD PPGym Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 2 CP gesamt: 3 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 1 Veranstaltungen des Moduls: Praxisorientierte Studien im Fach Religion Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Die Schulpraxis findet statt in: Inhalte des Moduls Erarbeitung praxisrelevanter Fragestellungen aus dem Kontext des Studiums mit dem Ziel der projektartigen Umsetzung: Themen und Formen des Religionsunterrichts, Unterrichtsplanung und -auswertung, Umgang mit religiöser Pluralität, Schulbuchanalyse, Mediennutzung usw. Lernziele des Moduls Durch Projekte religionsunterrichtlicher Forschung und Praxis das künftige Handlungsfeld Schule kennen lernen. 75

Praxisorientierte Elemente Religion Gy/OS Seite 2 von 2 Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Prof. Dr. Eva Kenngott: kenngott@uni-bremen.de Pflicht mindestens 4 Stunden Hospitation im Fach mindestens 2 Stunden selbstständig gestalteter Unterricht Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage und Dauer der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare keine jährlich im WiSe zu belegen im 5. Semester WiSe in der Regel semesterbegleitend im WiSe Studienbegleitende Leistung: Projektbericht (ca. 10 Seiten) mindestens 4 Stunden Hospitation im Fach mindestens 2 Stunden selbstständig gestalteter Unterricht Deutsch in Vorbereitung Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 76

Praxisorientierte Elemente SpanischSeite 1 von 2 Spanisch Modul Aufbaumodul Fachdidaktik Spanisch Modulverantwortlicher: Bàrbara Roviró Kürzel FD 2 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 3 CP gesamt: 6 dazugehörige Veranstaltungen gesamt: 3 Veranstaltungen des Moduls: Ausgewählte Aspekte der Fachdidaktik Spanisch Seminar (2 SWS) 90 h 3 CP Die Schulpraxis findet statt in: - Vorbereitungsveranstaltung Blockseminar (0,5 SWS) - Schulpraxis Praxisorientierte Elemente - Nachbereitungsveranstaltung Blockseminar (0,5 SWS) 90 h 3 CP Inhalte des Moduls Ausgewählte fachdidaktische Aspekte in Theorie und Praxis Analyse von Lehrwerken Beobachtung von Spanischunterricht Lernziele des Moduls Kenntnisse am Ende des Moduls: Die Studenten und Studentinnen haben vertieftes und strukturiertes Wissen über Theorien, Modelle, Prinzipien ausgewählter Aspekte der Fachdidaktik Spanisch verfügen über vertiefte Kenntnisse zur Entwicklung und Förderung von funktional-kommunikativer, interkultureller und methodischer Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern im Spanischunterricht kennen Beispiele für eine lernergruppenspezifische Umsetzung in die Unterrichtspraxis Fähigkeiten am Ende des Moduls Die Studenten und Studentinnen können fachdidaktische Fragestellungen und Forschungsergebnisse wissenschaftlich adäquat und reflektiert darstellen können einen Bezug zwischen Theorie und Praxis herstellen können theoriegeleitet Kategorien zur Beobachtung ausgewählter Aspekte im Unterricht entwickeln und diese in Fragen konkretisieren können Lehrmaterial und Fachunterricht kriteriengeleitet analysieren und im Lichte der fachdidaktische Literatur kritisch beurteilen besitzen die Fähigkeit zur Analyse und Didaktisierung von Texten und Planung von Einzelstunden können eine Unterrichtsbeobachtung vorbereiten, durchführen und evaluieren 77

Praxisorientierte Elemente SpanischSeite 2 von 2 Ansprechpartner/-in für die Schulen Modultyp studentischer Arbeitsaufwand an den Schulen Voraussetzungen zur Teilnahme Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls Lage der Veranstaltung mit Schulpraxis Lage der Schulpraxis für das Gesamtmodul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Sprache Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Formulare organisatorische Informationen zu den schulpraktischen Anteilen Bàrbara Roviró: roviro@uni-bremen.de Prof. Dr. Andreas Grünewald: gruenewald@uni-bremen.de Pflicht 30 Stunden Hospitation in der Schule davon mindestens 3 Stunden selbstständig gestalteter Unterricht erfolgreicher Abschluss des FD1-Moduls jährlich im WiSe zu belegen im 5. Semester im WiSe (gegen Ende der Vorlesungszeit) das praktikumsvorbereitende Seminar und im SoSe (gegen Anfang der Vorlesungszeit) die nachbereitende Veranstaltung in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit am Ende des WiSe Studienleistung: regelmäßige Teilnahme Referat/Präsentation im Seminar Präsentation und Reflexion des U-Konzeptes in der Vor- und in der Nachbereitungsveranstaltung Prüfungsleistung Schriftliche Hausarbeit (30.000 Zeichen) oder ausführliche Videographie und Transkription mit Reflexion einer tatsächlich gehaltenen Stunde 30 Stunden Hospitation Durchführung von mindestens 3 Stunden selbstständig gestaltetem Unterricht Deutsch Spanisch zurzeit nein Feedbackbogen inkl. Schulbescheinigung zu den Praxisorientierten Elementen 78

8.3 Praxissemester 79

Praxissemester Erziehungswissenschaft Grundschule Seite 1 von 2 Erziehungswissenschaft Grundschule Modul LehrerInnenhandeln analysieren und erproben Erziehungswissenschaftliche Begleitung des Halbjahrespraktikums Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Florian Schmidt-Borcherding Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 2 SWS CP gesamt: 3 Kürzel EW-L P 5 P Inhalte des Moduls Im Mittelpunkt dieses Modulabschnitts steht das Halbjahrespraktikum, dessen Ziel es ist, Studierende auf die vielfältigen Praxisanforderungen des LehrerInnenberufs vorzubereiten. Dazu gehört es, fachwissenschaftliche, fachdidaktische und erziehungswissenschaftliche Anteile des Praxisfeldes professionsbezogen zu erkunden und miteinander zu verknüpfen. Lernziele des Moduls Übergeordnetes Ziel ist es, die Komplexität der schulischen Aufgaben von LehrerInnen verstehen zu lernen und sich in den einzelnen Aufgaben zu erproben. Dazu gehören: Den Erziehungsauftrag von Schule wahrzunehmen und entsprechend zu handeln. Die SchülerInnen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung einschätzen und unterstützen zu können. Die vielfältigen Perspektiven unterrichtlichen Handelns kennenzulernen: - Auf der Basis theoretischer Bezüge des Lehrerhandelns Unterricht zu planen, durchzuführen und reflektieren zu lernen. Inhalte methodisch angemessen vermitteln zu können. - Die Heterogenität von Lerngruppen erfassen zu lernen. Lernwege und -strategien von SchülerInnen verstehen zu können und Konzepte individueller Förderung anwenden zu lernen. Verschiedene Konzepte von Leistungsbewertung sowie Rückmeldeverfahren anwenden zu lernen und dabei zunehmend diagnostische Kompetenzen zu entwickeln. Erforderliche soziale Kompetenzen des Lehrerberufes zu entwickeln. Neben Gruppenleitung und Teamarbeit (im Kollegium) zählen hierzu insbesondere die Beratungsaufgabe bei der Schüler- als auch Elternschaft und der lösungsorientierte Umgang mit Konflikten. Eine aktive Teilnahme am Schulleben zu gestalten. Institutionsgebundenes Wissen anzueignen, Regeln des Systems Schule erkennen und sich dazu verhalten zu lernen. Prozesse der Schulentwicklung der einzelnen Schule kennenzulernen Durch eine begleitete Rollenreflexion das eigene professionelle Selbstkonzept weiter zu entwickeln. Aus systematisch-forschender Perspektive Phänomene des Praxisfeldes zu erarbeiten (beispielsweise durch Fallarbeit und Methoden der kontrollierten Beobachtung). 80

Praxissemester Erziehungswissenschaft Grundschule Seite 2 von 2 organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Erziehungswissenschaft Grundschule Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Angebot jährlich im SoSe zu belegen im 2. Semester Das Praxissemester gehört formal zum Modul EW-L P5: Prozesse des Lernens und der Entwicklung analysieren und beurteilen Grundlagen pädagogisch-psychologischer Diagnostik. VL und VS zu diesem Modul finden jährlich im WiSe statt. Studierende können im Praxissemester einen Schwerpunkt auf Schuleingangsdiagnostik legen. Dazu muss im 1. Semester ein VS zu diesem Thema belegt werden (EW-L P5c). Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Erfolgt zu den letzten Terminen der erziehungswissenschaftlichen Begleitveranstaltung. Die Studienleistung besteht in einem eigenständigen Beitrag zum Portfolio. Dieser Beitrag soll die in der Schule (s.u.) und im Begleitseminar während des Praktikums erbrachten Leistungen widerspiegeln. Dies kann eine erziehungswissenschaftliche Fallarbeit sein, kann sich aber auch auf andere Aspekte der Diagnostik und des Lehrens (Schuleingangsdiagnostik, Lernvoraussetzungen und entwicklungen von Lerngruppen während der eigenen Unterrichtsstunden etc.) beziehen. Während des Praktikums werden die Studierenden Unterricht sowohl hospitieren, als auch planen und selber abhalten und dabei zahlreiche Erfahrungen mit einzelnen Lernenden und Lerngruppen machen. Alle diese Tätigkeiten sollen durch jeweils angemessene Methoden (Beobachtung, Befragung, Testung, Reflexion etc.) diagnostisch begleitet werden (s.o.). Ja, für den Schwerpunkt Schuleingangsdiagnostik stehen nur wenige, ausgewählte Schulen zur Verfügung. 81

Praxissemester Erziehungswissenschaft Gy/OS Seite 1 von 2 Erziehungswissenschaft Gy/OS Modul LehrerInnenhandeln analysieren und erproben - Erziehungswissenschaftliche Begleitung des Halbjahrespraktikums Modulverantwortliche: Dr. Silvia Thünemann Kürzel EWL Go 3 P Dauer des Moduls: 1 Semester SWS: 2 SWS CP: 3 Inhalte des Moduls Im Mittelpunkt dieses Moduls steht das Halbjahrespraktikum, dessen Ziel es ist, Studierende zu den vielfältigen Praxisanforderungen des LehrerInnenberufes in ein Verhältnis zu setzen. Dazu gehört es, fachwissenschaftliche, -didaktische sowie erziehungswissenschaftliche Anteile des Praxisfeldes professionsbezogen zu erkunden und miteinander zu verknüpfen. Lernziele des Moduls Übergeordnetes Ziel ist es, unter einer professionstheoretischen Perspektive die Komplexität des pädagogischen Handelns und der schulischen Aufgaben von LehrerInnen verstehen zu lernen und sich in den einzelnen Aufgaben zu erproben. Dazu gehören: Die Struktur- und Handlungsprobleme des pädagogischen bzw. schulischen Feldes unter professionstheoretischer Perspektive kennen zu lernen und auch die Bedeutung der selbstreflexiven Arbeit am eigenen Professionsverständnisses als Orientierungsrahmen der berufsbiographischen Entwicklung zu verstehen. Damit verbunden ist eine theoriegeleitete Reflexion des eigenen Handelns, zu der in diesem Modul ausreichende Gelegenheiten eröffnet werden. Im Rahmen von Studienprojekten in Verfahren einer pädagogischen Kasuistik eingeführt zu werden, die einerseits darauf abhebt, an fremden Fällen aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive die Interaktionsprozesse in der Schule als pädagogischer Organisation in ihrer strukturellen Komplexität und Ambivalenz zu erschließen. Andererseits sollen die Studierenden sukzessive auch eigene Fälle in die Fallarbeit einbringen und somit selbsterlebte Praxis zum Gegenstand der Reflexion machen. Den Erziehungsauftrag von Schule wahrzunehmen und entsprechend zu handeln. Des Weiteren die Schüle rinnen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung einschätzen und unterstützen zu können. Die vielfältigen Perspektiven unterrichtlichen Handelns kennenzulernen: - Auf der Basis der oben genannten theoretischen und methodischen Bezüge des Lehrerinnenhandelns fachübergreifende Perspektiven auf Unterricht zu entwickeln. - Die Heterogenität von Lerngruppen zu erfassen. Lernwege und -strategien von SchülerInnen verstehen zu können und Konzepte individueller Forderung anwenden zu lernen. Verschiedene Konzepte von Leistungsbewertung sowie Rückmeldeverfahren bzw. Feedbackmethoden anwenden zu lernen und dabei zunehmend diagnostische Kompetenzen zu entwickeln. Erforderliche soziale Kompetenzen des Lehrerberufes zu entwickeln. Neben Gruppenleitung und Teamarbeit (im Kollegium) zählen hierzu insbesondere die Beratungsaufgabe bei der Schüler- als auch Elternschaft und der lösungsorientierte Umgang mit Konflikten. Eine aktive Teilnahme am Schulleben zu gestalten. Institutionsgebundenes Wissen anzueignen, Regeln des Systems Schule erkennen und sich dazu verhalten zu lernen. Prozesse der Schulentwicklung der einzelnen Schule kennenzulernen. Dazu gehört auch die Aufgabe der kollegialen Kooperation in professionellen Lerngemeinschaften (schulintern) sowie mit die multiprofessionelle Kooperation mit anderen pädagogischen Berufen (schulintern und außerschulisch). Durch eine begleitete Rollenreflexion und eine Einführung in Methoden der Supervision das eigene professionelle Selbstkonzept weiter zu entwickeln. 82

Praxissemester Erziehungswissenschaft Gy/OS Seite 2 von 2 Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach EW Angebot jährlich im SoSe zu belegen im 2. Semester Die erziehungswissenschaftliche Begleitung rahmt den Beginn der ersten Praxisphase und startet in der 2., 3. und evtl. 4. Praktikumswoche mit einer Einführung in die erziehungswissenschaftliche Fallarbeit. Anschließend wird die Begleitung im Sommersemester weitergeführt. Zur erziehungswissenschaftlichen Begleitung zählt auch ein Supervisionsangebot. Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Erfolgt zu den letzten Terminen der erziehungswissenschaftlichen Begleitveranstaltung Portfolio, in dem u.a. das Studienprojekt abgebildet wird Die StudentInnen führen bis zum Beginn des SoSe in ihren Hospitationen erste Beobachtungen durch. Auf der Grundlage dieser Transkripte werden die TN in die erziehungswissenschaftliche Fallarbeit eingeführt und erstellen ein Studienprojekt, das nach dem Konzept des forschenden Lernens bearbeitet wird. Dazu gehören mindestens 3 dokumentierte Fälle. Das Studienprojekt wird im Portfolio abgebildet und professionstheoretisch reflektiert. Nein 83

Praxissemester Biologie Seite 1 von 2 Biologie Modul Biologiedidaktik IV Curriculare Vernetzung Modulverantwortliche: Prof. Dr. Doris Elster Kürzel FD4 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS: 2 CP: 3 Inhalte des Moduls Begleitend zum Praxissemester werden curriculare Ansätze für den Biologie- und Naturwissenschaftsunterricht in der Vorlesung vorgestellt und diskutiert. Dazu gehören: Standardorientierte Curricula, kontextorientierte Curricula und gesellschaftsorientierte Curricula (STS); Fachspezifischer, fächerverbindender und integrierter naturwissenschaftlicher Unterricht in Oberschule und Gymnasium Themen im Zusammenhang mit Inklusion, Heterogenität, Binnendifferenzierung Kompetenzdiagnostik und Förderung von Lernenden mit unterschiedlichem Leistungsniveau Behandlung ausgewählter Themen aus dem Zentralabitur Das Seminar verläuft projektorientiert unter Anwendung empirischer Forschungsmethoden zur Beantwortung eigener Praxisfragen, die sich im Zusammenhang mit dem Praxissemester ergeben. Vernetzungen mit anderen Fächern insbesondere der Chemie und Physik sind möglich. Lernziele des Moduls Die Studierenden erlangen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Anwendung fachdidaktischer Erkenntnisse für die Unterrichtsgestaltung des Faches Biologie bzw. Naturwissenschaft. Sie erproben und reflektieren diese auf der Basis eigener Unterrichtsversuche im Praxissemester. Die Studierenden planen, gestalten und reflektieren Lernarrangements im Biologieunterricht bzw. Naturwissenschaftsunterricht. erproben zentrale didaktische/pädagogische Konzepte und Verfahren in der Anwendung. analysieren und reflektieren kritisch das eigene unterrichtliche Handeln. Dazu gehört insbesondere die Gegenüberstellung von Planungen und Zielen mit den tatsächlich stattgefundenen Unterrichtsverläufen und Lernwirkungen. beobachten und erproben den Umgang mit heterogenen Lerngruppen in der Schule. lernen Diagnoseinstrumente kennen, erproben sie in der Schulpraxis und verwenden sie in der Beratung von Schülern/Schülerinnen und gegebenenfalls Eltern. wenden Leistungsrückmeldungen fach- und situationsgerecht an und begründen sie adressatengerecht. initiieren Lernprozesse, die auf die individuellen Lernausgangslagen von Schülerinnen/Schülern abgestimmt sind. gewinnen Erfahrung in der längerfristigen Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler (sowohl durch eigenes Unterrichten als auch durch Beobachtung). lernen den Erziehungsauftrag von Schule in seiner Umsetzung kennen. erarbeiten aus systematisch-forschender Perspektive Phänomene des Biologieunterrichts. nehmen aktiv am Schulleben teil und machen sich mit institutionsgebundenen Regeln vertraut. arbeiten mit Kolleginnen und Kollegen zusammen, um schulbezogene Probleme gemeinsam zu lösen (z.b. Weiterentwicklung von Konzepten, Umgang mit Konflikten). entwickeln das eigene professionelle Selbstkonzept durch eine begleitete Rollenreflexion weiter. 84

Praxissemester Biologie Seite 2 von 2 organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Biologie Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Angebot jährlich im SoSe zu belegen im 2. Semester Modul Biologiedidaktik III (empfohlen) Gemeinsame Reflexion der Praxiserfahrung im Seminar Portfolio bestehend aus Entwicklung, Dokumentation und Reflexion einer eigenständig entwickelten Unterrichtssequenz, Dokumentation und Reflexion von Hospitationen Beteiligung an der Diskussion, Auswertung und Reflexion der Unterrichtsproben im Rahmen des Seminars weitere Leistungen in Absprache mit dem Veranstalter/der Veranstalterin 8 12 Stunden Unterricht Ja 85

Praxissemester Chemie Seite 1 von 2 Chemie Die Begleitveranstaltung zum Praxissemester findet statt im Modul Fachdidaktik IV Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Ingo Eilks Kürzel FD 4 Angaben zum Gesamtmodul 6 CP mit Lage im 1. und 2. M.Ed.-Semester Angaben zur Begleitveranstaltung Dauer: 1 Semester (2. M.Ed.-Semester) SWS: 2 CP: 3 Inhalte des Moduls Ausgewählte curriculare Fragestellungen des fachbezogenen Unterrichts in den Fächern Chemie und Naturwissenschaften, Lernschwierigkeiten und unterrichtsmethodische Aspekte werden auf der Basis aktueller Forschungsliteratur aus der Chemie- und Naturwissenschaftsdidaktik vertieft. Beispielhafte Bereiche sind Studien über Schülerfehlvorstellungen und Lernproblemen, Fragen integrierter naturwissenschaftlicher Bildung, des Umgangs mit Heterogenität, sprachlichen Defiziten und der Herausforderungen der Inklusion im Chemieunterricht. Diese Behandlung mündet in die Verzahnung der Theorie mit eigenen Erfahrungen und Reflektionen aus dem Praxissemester. Lernziele des Moduls Die Studierenden erwerben grundlegende Fähigkeiten in der Anwendung chemie- und naturwissenschaftsdidaktischer Erkenntnisse für die Gestaltung effektiver Unterrichtspraxis. Sie erproben und reflektieren diese auf der Basis eigener, begleiteter Unterrichtsversuche im Praxissemester. Die Studierenden planen, gestalten und reflektieren Lernarrangements für den Chemie- und Naturwissenschaftsunterricht. erproben zentrale naturwissenschaftsdidaktische Unterrichtsverfahren in der Anwendung. analysieren und reflektieren kritisch das eigene unterrichtliche Handeln. Dazu gehört insbesondere die Gegenüberstellung von Planungen und Zielen mit den tatsächlich stattgefundenen Unterrichtsverläufen und Lernwirkungen. beobachten und erproben den Umgang mit heterogenen Lerngruppen in der Schule. lernen Diagnoseinstrumente kennen, erproben sie in der Schulpraxis und verwenden sie in der Beratung von Schülern/Schülerinnen und gegebenenfalls Eltern. wenden Leistungsrückmeldungen fach- und situationsgerecht an und begründen sie adressatengerecht. initiieren Lernprozesse, auch unter Einbezug schulgeeigneter Experimente, die auf die individuellen Lernausgangslagen von Schülerinnen/Schülern abgestimmt sind. gewinnen Erfahrung in der längerfristigen Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler. erarbeiten aus systematisch-forschender Perspektive Phänomene des Chemie- und Naturwissenschaftsunterrichts. nehmen aktiv am Schulleben teil und machen sich mit institutionsgebundenen Regeln vertraut. arbeiten mit Kolleginnen und Kollegen zusammen, um schulbezogene Probleme gemeinsam zu lösen (z.b. Weiterentwicklung von Konzepten, Umgang mit Konflikten). entwickeln das eigene, auch fachspezifische professionelle Selbstkonzept durch eine begleitete Rollenreflexion weiter. 86

Praxissemester Chemie Seite 2 von 2 organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Chemie Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Angebot jährlich beginnend mit dem WiSe zu belegen im 1./2. Semester Modul Fachdidakik III (empfohlen) und Vorbereitungsveranstaltung im Rahmen des Moduls Fachdidaktik IV (verpflichtend) Gemeinsame Reflexion der Praxiserfahrungen Seminarvortrag in der vorbereitenden Lehrveranstaltung Portfolio 8 12 Stunden erteilter Unterricht, darunter auch Experimentalunterricht ja 87

Praxissemester Deutsch Grundschule Seite 1 von 2 Deutsch Grundschule Die Begleitveranstaltung zum Praxissemester findet statt im Modul Sprachlich-literarische Lehr- und Lernprozesse analysieren und gestalten Modulverantwortliche/-r: Birte Meyer-Wülfing & Jennifer Reiske Angaben zum Gesamtmodul 6 CP mit Lage im 1. und 2. M.Ed.-Semester Kürzel FDD3 Angaben zur Begleitveranstaltung Dauer: 1 Semester (2. M.Ed.-Semester) SWS: 2 CP: 3 Inhalte des Moduls Das Modul beinhaltet eine fachdidaktische Vertiefung zu unterschiedlichen Themen der Sprach-, Literatur- und Mediendidaktik. Es soll an die Analyse und Diagnose sprachlich-literarischer Lernprozesse sowie an eine theoriebasierte Vorbereitung und Auswertung von Lernarrangements heranführen. In der Vorbereitungsveranstaltung werden fachdidaktische Vertiefungen zu ausgewählten Inhaltsbereichen des Deutschunterrichts in der Grundschule angeboten. Darauf aufbauend entwerfen Studierende eine Unterrichtseinheit, die im Verlauf des Praxissemesters durchgeführt wird (alternativ: Entwurf und Erprobung von Förderkonzeptionen für Kleingruppen von Schülerinnen und Schülern). In der Praktikumsphase geht es vordringlich darum, die im bisherigen Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Fachunterricht anzuwenden, zu erproben, auszubauen und zu reflektieren. Die Studierenden können Lernziele des Moduls den jeweiligen Fachinhalt didaktisch umsetzen, den Lernstand der Schülerinnen und Schüler ermitteln und entsprechend differenzierte Unterrichtsangebote ausarbeiten den Deutschunterricht sprachlich angemessen gestalten, den Schülerinnen und Schülern angemessene Rückmeldungen geben, die Planung von Unterricht in einer Planungsskizze festhalten sowie die Unterrichtsarbeit anschaulich und nachvollziehbar dokumentieren. auf der Grundlage der Dokumentation die eigene Arbeit kritisch reflektieren. die eigene sprach- und literaturdidaktische Position begründen und selbstkritisch wie selbstbewusst innerhalb der Institution Schule vertreten 88

Praxissemester Deutsch Grundschule Seite 2 von 2 organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Deutsch Grundschule/IP Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Angebot jährlich im SoSe zu belegen im 1+2. Semester Modul FDD3, in das das Praxissemester integriert ist, erstreckt sich über das 1. und 2. Semester. Entsprechend bereiten die übrigen Veranstaltungen dieses Moduls vor. Auch die Nachbereitung ist (in Form eines Auswertungs- und Reflexionsworkshops) in das Modul FDD3 integriert. Praktikumsbericht (wesentliche Bestandteile: Unterrichtseinheit; ausführlicher Unterrichtsentwurf zu einer ausgewählten Stunde; Auswertung und Reflexion) mit einer Präsentation im Auswertungsseminar. 8 Stunden Unterricht in Planung 89

Praxissemester Deutsch Seite 1 von 2 Deutsch Gy/OS Modul Fachdidaktik Deutsch 3 Deutschunterricht in der Praxis Modulverantwortliche: Prof. Dr. Matthis Kepser/ Dr. Stefan Schallenberger Kürzel FD3 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS gesamt: 2 CP gesamt: 3 Inhalte des Moduls Im Praxissemester Fach Deutsch sollen die Studierenden Prozesse des fachbezogenen Lehrens und Lernens sorgfältig analysieren sowie in begrenztem Maße selbst gestalten und reflektieren. Dies erfolgt vor dem Hintergrund fachlichen Wissens auf der Basis von Modellen und Konzeptionen aus der Fachdidaktik Deutsch und den Bildungswissenschaften, auch unter Berücksichtigung heterogener Lerngruppen. Im Zentrum steht eine eigene Unterrichtseinheit, die im Rahmen einer vorbereitenden und begleitenden Lehrveranstaltung exemplarisch erarbeitet wird. Handlungs- und Reflexionskompetenz werden darüber hinaus durch eine möglichst häufige praktische Mitwirkung im Unterricht erfahrener Lehrkräfte und nachfolgenden Besprechungen erweitert. Die Studierenden nehmen am Schulleben teil. Dies betrifft insbesondere Bereiche, die im Zusammenhang mit den Fach Deutsch stehen (z.b. Exkursionen zu Verlagen, Ausstellungen und Museen, Projekttage, Theater- und Kinobesuche oder Poetry Slam, Theater- und Video-Arbeitsgemeinschaften, Bibliotheksbesuche, Autorenlesungen, Teilnahmen an Fachkonferenzen etc.). Empfohlen werden weiterhin Hospitationen im Fach Darstellendes Spiel. Die Reflexion der praktischen Erfahrungen unter einer systematisch-forschenden Perspektive ermöglicht in Erweiterung des Orientierungspraktikums und der praxisorientierten Elemente (POE) eine vertiefte Überprüfung der persönlichen Eignung für den Lehrerberuf. Sie unterstützt die Studierenden auf dem Weg zur Ausformung eines eigenen Rollenverständnisses und Lehrprofils. Lernziele des Moduls Die Studierenden können einschlägige Literatur zur Vor- und Nachbereitung von Fachunterricht nutzen; eingesetzte Unterrichtsmaterialien (Präsentationsmedien, Lehr- Lernsoftware, Schulbücher etc.) reflektieren; strukturierte Unterrichtseinheiten mit angemessenem fachlichen Niveau planen und gestalten; angemessene Aufgaben zur Kompetenzentfaltung entwickeln; Lernumgebungen auch in heterogenen Lerngruppen gestalten (z.b. Lernen an Stationen, Lernzirkel); Vorstellungen und Verständnisschwierigkeiten der Lernenden diagnostizieren und angemessen darauf reagieren; bei Schülern und Schülerinnen Interesse für deutsche Sprache, Literatur und andere Medien wecken; das eigene unterrichtliche Handeln kritisch analysieren und reflektieren; praxisrelevante Problemstellungen aus den Bereichen Sprach-, Medien- und/oder Literaturdidaktik in systematisch-forschender Perspektive erörtern; Diagnoseinstrumente (z.b. zum Sprachstand oder zur Lesekompetenz) anwenden; begründete und für die Schüler/-innen nachvollziehbare Leistungsrückmeldung geben; mit Kolleginnen und Kollegen fachbezogen zusammenarbeiten; ihr eigenes professionelles Selbstkonzept reflektieren. 90

Praxissemester Deutsch Seite 2 von 2 organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Deutsch Gy/OS Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Angebot jährlich im SoSe zu belegen im 2. Semester. Beginn der Vorbereitungsphase Ende des 1. Semesters. nein im Rahmen der Begleitveranstaltung Aktive Teilnahme am Seminar Studienleistung: Strukturierte Vorstellung einer Unterrichtseinheit. Prüfungsleistung: Portfolio im Umfang von 30.000 Zeichen; Kolloquium 8 12 Stunden Unterricht im Rahmen einer Unterrichtseinheit Hospitationen Teilnahme am Schulleben nein 91

Praxissemester Englisch Seite 1 von 2 Englisch Modul Transfermodul Fachdidaktik Modulverantwortlicher: Tim Giesler Kürzel FD 3 Angaben zum Gesamtmodul 12 CP mit Lage im 1. und 2. M.Ed.-Semester Angaben zur Begleitveranstaltung Dauer: 1 Semester (2. M.Ed.-Semester) SWS: 2 CP: 3 Inhalte des Moduls In dem Modul werden fachbezogene Handlungskompetenzen sowie Bewertungs- und Reflexionskompetenzen im Hinblick auf ausgewählte Themenfelder des Englischunterrichts theoretisch fundiert und anwendungsbezogen geschult. Dies kann beispielsweise geschehen mittels der Reflexion der unterrichtlichen Behandlung von literarischen Texten, landes- und kulturwissenschaftlichen Themenkomplexen sowie mediendidaktischen Kompetenzbereichen. Daneben können ferner Grundlagen der Fehlerdiagnose und der Leistungsmessung thematisiert und von den Studierenden reflektiert werden. In diesem Modul wird darüber hinaus das Fachpraktikum im Fach Englisch vor- und nachbereitet sowie begleitet. Lernziele des Moduls Die Studierenden kennen zentrale Inhaltsbereiche und gegenstandsadäquate Methoden des Englischunterrichts (u.a. Literatur, Kultur, Medien) in der Theorie in angemessener Breite. Sie kennen Methoden unterrichtlicher Lernprozessevaluation, Kriterien zur Fehlerdiagnose, Leistungsmessung und Leistungsrückmeldung und sind mit Methoden der Selbstevaluation des Lehrprozesses vertraut. Sie verfügen über methodenorientierte Handlungskompetenz. Sie verfügen über die Grundlagen dafür, zentrale Inhaltsbereiche des Englischunterrichts theoretisch angemessen zu erfassen und im Hinblick auf ihre Realisierung im Unterrichtskontext kritisch zu bewerten. Sie verfügen über erste Ansätze einer lern- und lehrprozessbezogenen Diagnosekompetenz. Sie reflektieren ihre didaktischen Entscheidungen zunehmend selbstständig und differenziert auf der Grundlage theoretisch fundierter Ansätze. 92

Praxissemester Englisch Seite 2 von 2 organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Englisch Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Das Modul wird jährlich angeboten, die Vorbereitungsveranstaltungen Handlungskompetenzen sowie Bewertungs- und Reflexionskompetenzen in der Regel im WiSe, die Begleitveranstaltung Fachpraktikum im SoSe s.o. Die Nachbereitung findet in Form von Kolloquien zum Ende des Praxissemesters statt. Diese sind Teil der Lehrveranstaltung. Aktive und regelmäßige Teilnahme an den Lehrveranstaltungen Regelmäßige Vor- und Nachbereitung der Sitzung Erfolgreicher Abschluss der Modulprüfung (2 unbenotete Studienleistungen, 2 benotete Prüfungsleistungen) 8 12 Stunden Englischunterricht oder bilingualer Sachfachunterricht unter Anleitung Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Kooperationsvereinbarungen mit Schulen sollen in den nächsten Jahren geschlossen werden. 93

Praxissemester Französisch Seite 1 von 2 Französisch Modul Fachdidaktisches Praxismodul Französisch Modulverantwortliche: Meike Hethey, Prof. Dr. Andreas Grünewald Kürzel FP Französisch Dauer des Moduls: 1 Semester SWS: 2 SWS CP: 3 Inhalte des Moduls Gegenwärtige Modelle zur Planung von Französischunterricht Leitlinien zur Aufbereitung und Erstellung von Arbeitsmaterialien für den Französischunterricht Instrumente der Leistungsbeurteilung Grundlagen der Individualisierung und Differenzierung im kommunikativen Französischunterricht Aktuelle Forschungsansätze des Praxisfeldes Französischunterricht Konzept des reflektierten Praktikers ggf. weitere fachspezifische Inhalte Lernziele des Moduls Die Studierenden können didaktisch-methodische Aspekte des Französischunterrichts beobachten und analysieren komplexe Lernarrangements aber auch einzelne Unterrichtselemente planen und gestalten Sprachlernvoraussetzungen der Lernenden erkennen und darauf eingehen, dabei zur Motivierung von Schülerinnen und Schülern beitragen Lernprozesse beobachten und analysieren und unter Einbeziehung des aktuellen fachdidaktischen Forschungsstands untersuchen zur kritischen Reflexion des eigenen unterrichtlichen Handelns unterrichtsmethodische Entscheidungen reflektieren und analysieren im Bereich der Diagnostik erste Beurteilungen vornehmen den Habitus des reflektierten Praktikers zur Entwicklung ihres Selbstkonzeptes als Französischlehrkraft praktizieren weitere Ziele zur Weiterentwicklung der eigenen Fachlehrerpersönlichkeit formulieren 94

Praxissemester Französisch Seite 2 von 2 organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Französisch Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Angebot jährlich, zu belegen im 2. Semester (SoSe) FD3 Feedback-Gespräch benotetes Portfolio 8 12 Stunden Unterricht in Vorbereitung 95

Praxissemester Geographie Seite 1 von 2 Geographie Modul Fachspezifischer Anteil des Praxissemesters Modulverantwortliche: Dr. Friedrich Meyer zu Erbe Kürzel FD4 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS: 2 SWS CP: 3 Inhalte des Moduls Ausgehend von ihren ersten Unterrichtserfahrungen und ihren Kennt-nissen zur Planung und Durchführung einer Unterrichtsstunde im Geographie- oder GuP-Unterricht planen, analysieren und reflektieren die Studierenden nun umfassendere Unterrichtsarrangements bzw. Unterrichtseinheiten. Lehrinhalte: Konzeptionierung einer Unterrichtseinheit mit Rahmenbedingungen und Lerngruppenbeschreibung, Kompetenzen, Standards, curricularen Vorgaben, fachwissenschaftlichen und fachdidaktischem Forschungsstand sowie methodische Überlegungen, Ablaufplanung Ausarbeitung eines schriftlichen Unterrichtsentwurfes für eine Unterrichtseinheit, Berücksichtigung der Heterogenität der Lerngruppen und der schulpraktischen Gegebenheiten Differenzierte Beobachtung, Analyse und Auswertung eines Lernarrangements im Hinblick auf eine schüler-, ziel- und fachgerechte Ausgestaltung Diagnostik, Förderung und Optimierung individueller Lernprozesse Binnendifferenzierter und Lerntypen gerechter Fachunterricht, Einsatz und reflektierter Umgang mit den fachrelevanten Medien Kritische Auseinandersetzung mit alternativen Lernarrangements, insbesondere im Hinblick auf konzeptionelle, didaktische und methodische Aspekte Einführung in die Forschungspraktiken geographischen Lehrens und Lernens, Fachdidaktik als forschende und lehrende Disziplin, fachdidaktischer Forschungsbezug, Einführung in die Forschungsmethoden in der Geographie-Fachdidaktik Entwicklung wissenschaftlicher fachdidaktischer Fragestellungen Lehrmethoden: Partner- u. Gruppenarbeit, Gruppendiskussion, Beobachtungsprotokolle, Dozenten- u. Studierenden-Vortrag. Eine aktive und regelmäßige Teilnahme in den LV ist erforderlich. Lernziele des Moduls Die Studierenden sind in der Lage eine Unterrichtseinheit im Geographie- oder GuP-Unterricht zu planen, durchzuführen, zu analysieren und zu reflektieren. Sie können schüler-, ziel- und fachgerechte Unterrichtskonzepte und adäquate Lernarrangements für eine Unterrichtseinheit entwickeln. Sie berücksichtigen dabei die gegebenen Rahmenbedingungen, Intentionen, Kompetenzen und Standards. 96

Praxissemester Geographie Seite 2 von 2 organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Geographie Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Angebot jährlich im SoSe zu belegen im 2. Semester FD3 (insbesondere FD3-1) Kurs zur Begleitung und Auswertung (u.u. als Blockseminar) Portfolio/ großer Unterrichtsentwurf mit schriftlicher Reflexion der fachspezifischen Anteile 8 Stunden Unterricht ja 97

Praxissemester Geschichte Seite 1 von 2 Geschichte Modul Geschichtsunterricht im Praxissemester als Reflexionsgegenstand Modulverantwortlicher: Burkhard Sachse Kürzel HIS-FD 4 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS: 2 SWS CP: 3 Inhalte des Moduls Ziele und Methoden der Sicherung von Erfahrungen im Praxissemester Der Bildungs- und Erziehungsauftrag des Unterrichtsfaches Geschichte: Kompetenzen historischen Denkens Der Konstruktionsprozess von Geschichtsunterricht: Historisches Lernen als historisches Denken organisieren Fachspezifische Methoden und Medien einer gegenwartsbezogenen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit Geschichtskultur als Anlass, Gegenstand und Ziel eines Diskurses über Geschichte Diagnose, Förderung und Bewertung von Kompetenzen historischen Denkens Leistungsdifferenzierende Lernarrangements im Geschichtsunterricht Geschichte als Dimension sozialwissenschaftlichen, fächerübergreifenden und projektförmigen Unterrichts Professionalisierungsprozesse von Geschichtslehrkräften als Reflexionsgegenstand Lernziele des Moduls Die Studierenden können in einem Planungsentwurf einen historischen Stoff mit Hilfe didaktischer Literatur thematisch strukturieren, didaktisch zuspitzen und begründen, mit einer Fragestellung versehen und in Lernschritte gliedern können Quellen, Darstellungen und didaktische Materialien zur Konzeption eigener Lernarrangements nutzen können Erfahrungen in der Durchführung eigenen Geschichtsunterrichtes fachlich, didaktisch und pädagogisch reflektieren. können Artikulationen der Geschichtskultur für re- und dekonstruierende Lernarrangements nutzen und Schüler zur Teilhabe am kritischen Diskurs dazu anleiten können Unterrichtsplanung auf curriculare Vorgaben beziehen und legitimieren, insbesondere auf den Erwerb zentraler fachbezogener Methodenkompetenzen hin anlegen verfügen über erste Kompetenzen zur Diagnose, Förderung und Bewertung individueller Teilleistungen von Schülern im Umgang mit Geschichte können durch adressatengerechte Aufgabenstellungen zu problem- und handlungsorientiertem historischen Lernen mit binnendifferenzierenden Elementen anleiten verfügen über methodische und inhaltliche Grundkompetenzen in den sozialwissenschaftlichen Nachbarfächern und können gesellschaftliche Themen und Problemstellungen mehrperspektivisch und interdisziplinär in integrative Lernarrangements (GuP) umsetzen können mit Beratungssituationen in unterschiedlichen Rollen theoriegeleitet und situationsgerecht umgehen können Aspekte und Prozesse fachbezogener Professionalisierung theoriegeleitet reflektieren 98

Praxissemester Geschichte Seite 2 von 2 organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Geschichte Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Angebot jährlich im SoSe zu belegen im 2. Semester HIS-FD 3, Teil 1 Blockseminar am Ende der Unterrichtszeit/ Beginn der Sommerferien Schriftlicher Planungsentwurf Portfolio und mündliches Abschlussgespräch 8 12 Std. Unterricht Teilnahme und Mitwirkung an schulischen Aktivitäten nach Absprache nein 99

Praxissemester Inklusive Pädagogik Seite 1 von 2 Inklusive Pädagogik Die Begleitveranstaltung zum Praxissemester findet statt im Modul Inklusive Didaktik 2 Modulverantwortliche: PD Dr. habil. Blanka Hartmann Kürzel IP8 Angaben zum Gesamtmodul 6 CP mit Lage im 1. und 2. M.Ed.-Semester Angaben zur Begleitveranstaltung Dauer: 1 Semester (2. M.Ed.-Semester) SWS: 2 CP: 3 Inhalte des Moduls Im Seminar 1 zur inklusiven Unterrichtsgestaltung liegt der Fokus auf Konzepten lernbereichsbezogener inklusiver Didaktik bzw. inklusiver Fachdidaktiken und differenzierenden Unterrichtsmethoden. Im Seminar 2 steht die Analyse und Reflexion (eigenen) Unterrichts unter inklusionspädagogischen/ - didaktischen Fragen im Fokus. Exemplarische Inhalte: Konzeption, Durchführung, Evaluation und Reflexion geeigneter Lehr-Lern-Arrangements für inklusiven Fachunterricht bzw. lernbereichsbezogenen Unterricht (u. a. Einbindung von Lernprozessdiagnostik) lernbereichsbezogene bzw. fachdidaktische Modelle und Konzepte für Inklusiven Unterricht Methoden der Binnendifferenzierung und Individualisierung im Hinblick auf inklusionsdidaktische Prinzipien, spezifische Problemlagen sowie spezifische Lernbereiche Reflexions- und Evaluationsmethoden inklusiven Unterrichts bezogen auf einen Lernbereich Lernziele des Moduls Die Studierenden verfügen über: vertieftes Wissen zu Theorien, Modelle und Konzepte inklusiver (integrativer) Didaktik einschließlich des Forschungsstandes die Fähigkeit Theorien, Modelle und Konzepte der Inklusiven Didaktik (unter Bezug auf spezifische Problemlagen) mit fachdidaktischen Ansätzen und Unterrichtskonzepten zu verknüpfen unterrichtsbezogene Handlungs- und Reflexionskompetenzen im inklusiven Unterricht einschließlich der Verknüpfung inklusionspädagogischer/-didaktischer Prinzipien mit der Konzeption und Durchführung eigenen Unterrichts Handlungswissen zur Anwendung inklusionspädagogischer Prinzipien der Differenzierung und Individualisierung anhand ausgewählter fachdidaktische Problemstellungen einschließlich der Umsetzung in einem Lehr- Lern-Arrangements eines ausgewählten studierten Faches die Fähigkeit zur Entwicklung einer spezifischen Fragestellung inklusiven Unterrichts, eines hierauf bezogenen Untersuchungsdesigns sowie der Durchführung und Dokumentation vertiefte Kenntnisse von Ergebnissen der Lehr-Lern-Forschung einschließlich der Fähigkeit zur kritischen Beurteilung und des Transfers auf eigenes pädagogisch-didaktisches Handeln 100

Praxissemester Inklusive Pädagogik Seite 2 von 2 Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? organisatorische Informationen zum Praxissemester im Studienfach Inklusive Pädagogik Angebot jährlich im SoSe zu belegen im 2. Semester Modul 8 S1:Vertiefungsseminar inklusive Didaktik, 2 SWS Im Rahmen des Begleitseminares: S2: Begleitseminar zum Blockpraktikum mit MP, 2 SWS Schriftlicher Bericht: Analyse und Reflexion einer Unterrichtseinheit unter inklusionspädagogischer und -didaktischer Perspektive 8 Stunden Unterricht aktuell nicht ( Stand 02.14); ggf. zukünftig 101

Praxissemester ISSU Seite 1 von 1 Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht als großes Fach Die Begleitveranstaltung zum Praxissemester findet statt im Modul ISSU in Theorie und Praxis Modulverantwortliche: Sonja Dietrich & Stine Albers Kürzel ISSU B4 Angaben zum Gesamtmodul 12 CP mit Lage im 1. und 2. M.E.-Semester Angaben zur Begleitveranstaltung Dauer: 1 Semester (1. M.Ed.-Semester) SWS: 2 CP: 3 Inhalte des Moduls Im Mittelpunkt steht die Planung und Gestaltung von Lernprozessen sowie die didaktisch-methodisch begründete, konkrete Durchführung einer Unterrichtseinheit resp. sequenz zu ausgewählten interdisziplinären Themenbereichen des Faches ISSU und die theoriegeleitete Reflexion der Praxiserfahrungen. Die Studierenden können Lernziele des Moduls Lernarrangements im Sachunterricht planen, gestalten und reflektieren. zentrale fachdidaktische Konzepte und Verfahren in der Anwendung erproben. das eigene unterrichtliche Handeln analysieren und kritisch reflektieren. den Umgang mit heterogenen Lerngruppen in der Schule beobachten und erproben. Lernprozesse initiieren, die auf die individuellen Lernausgangslagen der Schüler/innen abgestimmt sind. Phänomene des Praxisfeldes aus forschender Perspektive erarbeiten. mit anderen in Schule und Universität kooperieren, um fachdidaktischen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen. ihre eigene fachdidaktische Position reflektieren und weiterentwickeln. organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht als großes Fach Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Angebot jährlich im WiSe und SoSe zu belegen im 1. und 2. Semester ISSU B4 (im 1. Semester ein vorbereitendes Seminar Sachunterricht in der Schule ) seminargebunden Portfolio 8 Stunden Unterricht geplant 102

Praxissemester ISSU Seite 1 von 1 Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht als kleines Fach Modul Sachunterricht in der Schule Modulverantwortliche: Sonja Dietrich & Stine Albers Kürzel ISSU C3 Angaben zum Gesamtmodul 6 CP mit Lage im 1. und 2. M.Ed.-Semester Angaben zur Begleitveranstaltung Dauer: 1 Semester (2. M.Ed.-Semester) SWS: 2 CP: 3 Inhalte des Moduls Im Zentrum dieses Modul stehen die Planung und Gestaltung von Lernprozessen sowie die didaktischmethodisch begründete, konkrete Durchführung einer Unterrichtseinheit resp. sequenz zu ausgewählten interdisziplinären Themenbereichen des Faches ISSU und die theoriegeleitete Reflexion der Praxiserfahrungen. Lernziele des Moduls Die Studierenden können Lernarrangements im Sachunterricht planen, gestalten und reflektieren. zentrale fachdidaktische Konzepte und Verfahren in der Anwendung erproben. das eigene unterrichtliche Handeln analysieren und kritisch reflektieren. den Umgang mit heterogenen Lerngruppen in der Schule beobachten und erproben. Lernprozesse initiieren, die auf die individuellen Lernausgangslagen der Schüler/innen abgestimmt sind. Phänomene des Praxisfeldes aus forschender Perspektive erarbeiten. mit anderen in Schule und Universität kooperieren, um fachdidaktischen Herausforderungen gemeinsam zu begegnen. ihre eigene fachdidaktische Position reflektieren und weiterentwickeln. organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Interdisziplinäre Sachbildung/Sachunterricht als kleines Fach Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Angebot jährlich im SoSe zu belegen im 2. Semester ISSU C3 (im 1. Semester ein vorbereitendes Seminar Sachunterricht in der Schule ) seminargebunden Portfolio 8 Stunden Unterricht geplant 103

Praxissemester MA Kunst-Medien-Ästhetische Bildung (alle Schulformen) Seite 1 von 2 Kunst-Medien-Ästhetische Bildung Modul Begleitung des Praxissemesters Modulverantwortliche: Prof. Dr. Maria Peters Kürzel M15 Dauer des Moduls: 1 Semester SWS: 2 SWS CP: 3 Inhalte des Moduls Inhalt dieses Seminars ist die Planung und Reflexion von Unterrichtseinheiten auf der Basis aktueller fachdidaktischer Konzepte und Theorien. Damit ist auch eine fachdidaktische Reflexion von Kunst- und Medienpraxen und Kunst- und Medientheorien vor dem Hintergrund aktueller Positionen aus der Kunstdidaktik gemeint. Bei der Konzeption und Durchführung eines Lernarrangements erhalten die Studierenden Unterstützung von der Seminarleitung und den Mitstudierenden, indem einzelne Unterrichtsabschnitte und Dokumentationen von Lernprozessen differenziert dargestellt und diskutiert werden. In der Erstellung von Prozessdokumentationen und ihrer Reflexion innerhalb eines Portfolios werden auch weiterführende Ideen und Planungen in Bezug auf mögliche Forschungsfragen und Forschungskonzeptionen formuliert und diskutiert. Das Seminar schließt mit der Erstellung eines Praktikumsberichtes ab. Lernziele des Moduls Die Studierenden entwickeln Sensibilität und Urteilsfähigkeit zur Planung, Initiierung, Realisierung und Auswertung von Kunstunterricht planen und erstellen Unterrichtskonzepte, in denen künstlerische und mediale Gestaltungen und kunst- und medienwissenschaftliche Lehr- und Lerninhalten miteinander didaktisch vernetzt sind, führen sie durch und werten sie reflektierend innerhalb des Praktikumsberichtes aus. konzipieren und reflektieren unterschiedliche Kommunikations- und Gestaltungsstrategien (performieren, inszenieren, präsentieren, evaluieren u.a.) und wenden sie an. entwickeln, erproben und reflektieren Aufgabenstellungen und Rückmeldungen zur Differenzierung, individuellen Förderung und zum selbst gesteuerten Lernen. erproben und reflektieren Konzepte zur Diagnose und Bewertung von ästhetisch-künstlerischen Prozessen und Produkten. können den Kunstunterricht in seiner Kontextabhängigkeit und seinem pädagogischen Beitrag zur Kompetenzentwicklung argumentativ begründen und reflektieren. erarbeiten sich eine forschende Perspektive auf ästhetisch-künstlerische und mediale Phänomene in ihrer subjektiven Anwendung durch die Schülerinnen und Schüler. arbeiten mit Kolleginnen und Kollegen zusammen, um schulbezogene Probleme gemeinsam zu lösen (z.b. Weiterentwicklung von Konzepten, Umgang mit Konflikten). entwickeln das eigene professionelle Selbstkonzept durch eine begleitete Rollenreflexion weiter 104

Praxissemester MA Kunst-Medien-Ästhetische Bildung (alle Schulformen) Seite 2 von 2 Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Kunst-Medien-Ästhetische Bildung Angebot jährlich im SoSe zu belegen im 2. Semester Modul 12c Nachbereitung Erstellung des Praktikumsberichts im Modul 15. Präsentation und Besprechung des Praktikumsberichts im Modul 16. für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Studienleistung: Konzeption und Präsentation eines Lernarrangements, das in der Regel im Kunstunterricht durchgeführt wird. Führen eines Portfolios zur Prozessdokumentation und Reflexion. Prüfungsleistung: Erstellen eines Praktikumsberichts für den Teilbereich Kunstunterricht. 8 12 bzw. 8 (Grundschule kleines Fach) Schulstunden im Kunstunterricht ja 105

Praxissemester Elementarmathematik Seite 1 von 2 Elementarmathematik Die Begleitveranstaltung zum Praxissemester findet statt im Modul Mathematische Lehr-Lernprozesse analysieren und gestalten Modulverantwortliche: Bernadette Thöne Kürzel MDG4 Angaben zum Gesamtmodul 6 CP mit Lage im 1. und 2. M.Ed.-Semester Angaben zur Begleitveranstaltung Dauer: 1 Semester (2. M.Ed.-Semester) SWS: 2 CP: 3 Inhalte des Moduls Das Modul soll an die Analyse und Diagnose mathematischer Lernprozesse sowie an eine theoriebasierte Vorbereitung und Auswertung von Lernarrangements heranführen. Dabei wird auf vorher behandelte grundlegende Konzeptionen des Fachunterrichts aufgebaut. In der Vorbereitungsveranstaltung werden fachdidaktische Vertiefungen zu verschiedenen Inhaltsbereichen des Mathematikunterrichts in der Grundschule angeboten. Darauf aufbauend entwerfen Studierende eine Unterrichtseinheit, die im Verlauf des Praxissemesters erprobt wird (alternativ: Entwurf und Erprobung von Förderkonzeptionen für Kleingruppen von Schülerinnen und Schülern). In der Praktikumsphase geht es vordringlich darum, die im bisherigen Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten im Fachunterricht anzuwenden, zu erproben, auszubauen und zu reflektieren. Der rekonstruierende Zugriff auf vorfindbare Lern- und Unterrichtsverläufe bietet zugleich die Grundlage für die Konzeption und Erprobung neuer Lernumgebungen. Auf diesem Wege profitieren auch die beteiligten Schulen: Die Erträge können wertvolle Anregungen für die Weiterentwicklung des Fachunterrichts leisten. Konkrete Inhalte z.b. Analyse und Diagnose von Lernprozessen im Fachunterricht und ggf. fächerübergreifenden Unterrichtsphasen Strategien, Werkzeuge und Modelle für die Planung und Gestaltung mathematischer Lernarrangements didaktische Analyse mathematischer Inhalte Aufgabenkultur Materialquellen für den Fachunterricht Planung, Durchführung und Reflektion einer Unterrichtseinheit (alternativ: Förderkonzeption) Lernziele des Moduls Fachdidaktische Diagnose-, Handlungs- und Reflektionskompetenz: Studierende aktivieren ihr Wissen zur Analyse von Aufgaben, Materialien und Konzepten im Hinblick auf eine didaktisch begründete Gestaltung von Lern- und Unterrichtsarrangements kennen und nutzen typische Literatur zum Entwerfen von Lernarrangements erwerben Erfahrungen über adäquaten Einsatz und Wirkungen von Methoden und Fachmedien (Unterrichtsmaterialien, Präsentationsmedien, Lehr-Lern-Software, Schulbücher); planen und gestalten Lernarrangements gemäß zuvor formulierter Kriterien (bzgl. Lernziele, Aspekte von Unterrichtsqualität etc.) erweitern ihre Fähigkeit zur Analyse und kritischen Reflexion des eigenen unterrichtlichen Handelns in der Gegenüberstellung von Planungen und Zielen zu Unterrichtsverläufen und Lernwirkungen nutzen ihre Erfahrungen aus den schulpraktischen Studien für die Orientierung und Vertiefung des weiteren Studiums 106

Praxissemester Elementarmathematik Seite 2 von 2 organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Elementarmathematik Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Angebot jährlich im WiSe und SoSe zu belegen im 1. und 2. Semester erster Teil dieses Moduls Auswertung des Praktikums mit Präsentationen der Studierenden (in der Regel im Rahmen einer Blockveranstaltung) Studienleistung: schriftliche Grobplanung zur Unterrichtseinheit (bzw. zur Förderkonzeption) incl. Besprechung Prüfungsleistungen: Erstellung eines Praktikumsberichts (wesentliche Bestandteile: Unterrichtseinheit; ausführlicher Unterrichtsentwurf zu einer ausgewählten Stunde; Auswertung und Reflexion) Präsentation im Auswertungsseminar 8 Stunden Unterricht oder Erprobung der Förderkonzeption Schule an der Gete, Kinderschule Bremen; weitere Kooperationen sind geplant 107

Praxissemester Mathematik Gy/OS Seite 1 von 2 Mathematik Gy/OS Modul: Mathematische Lernprozesse analysieren und gestalten (+ Praktikumsbetreuung) Modulverantwortliche/-r: N.N. Dauer des Moduls: 1 Semester SWS: 2 SWS CP: 3 Kürzel D4 Inhalte des Moduls Sachanalyse mit Elementarisierung von Inhalten, Planungsmodelle, Philosophie von Bildungsplan und Curriculum, Bildungsstandards, Leitfragen als Vermittlung zwischen Planung und Umsetzung, Operationalisierung von Lernzielen, Gestaltung von Arbeitsblättern, didaktische Modelle, Verlaufsplan, didaktisch-methodische Analyse, Quellen guter Lernumgebungen, Merkmale guter Aufgaben, Aufgabenkultur und Auswahl weiterer Werkzeuge zur Unterrichtsgestaltung, empirische Erkundung Lernziele des Moduls Das Modul soll an eine theoriebasierte Vorbereitung und Auswertung von Lernarrangements im Alltagsunterricht heranführen. Dabei wird auf vorher behandelte grundlegende Konzeptionen des Fachunterrichts aufgebaut. In der Praktikumsphase geht es vordringlich darum, die im bisherigen Studium erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen zur Diagnose, zum Fördern und zum mathematikunterrichtlichen Handeln auszubauen und zu reflektieren. Das heißt: Die Studierenden planen, gestalten, analysieren und diagnostizieren mathematische Lernprozesse und ggf. fächerübergreifende Unterrichtsphasen. kennen und nutzen sinnvolle Strategien, Werkzeuge und Modelle zur Planung und Gestaltung mathematischer Lernarrangements. fertigen stoffdidaktische Analysen mathematischer Inhalte an. gestalten Aufgabenkultur sinnvoll. kennen und nutzen Mittel zur Gestaltung von fachbezogenen Interaktionen. kennen und verwenden Materialquellen für den Fachunterricht. setzen fachliche Methoden und mathematikdidaktische Modelle angemessen ein. erstellen theoriebasierte Unterrichtsentwürfe auf der Basis von begründeten Zielen, Sachanalysen, methodisch-didaktischen Analysen, Lernvoraussetzungen, erstellen didaktisch angemessen durchdachte Arbeitsblätter. bewerten begründet Mathematikunterricht im Vergleich von Zielen und deren Umsetzungen. interpretieren Schülerverhalten gemäß theoretischer Vorgaben angemessen. analysieren und reflektieren kritisch das eigene unterrichtliche Handeln. Dazu gehört insbesondere die Gegenüberstellung von Planungen und Zielen mit den tatsächlich stattgefundenen Unterrichtsverläufen und Lernwirkungen. beobachten und erproben den Umgang mit heterogenen Lerngruppen in der Schule. initiieren Lernprozesse, die auf die individuellen Lernausgangslagen von Schülerinnen/Schülern abgestimmt sind. setzen Diagnoseinstrumente adaptiv in der Unterrichtspraxis ein. gewinnen Erfahrung in der längerfristigen Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler (sowohl durch eigenes Unterrichten als auch durch Beobachtung). 108

Praxissemester Mathematik Gy/OS Seite 2 von 2 organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Mathematik Gy/OS Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Angebot jährlich im SoSe zu belegen im 2. Semester Die Vorbereitung findet im ersten Teil der Begleitveranstaltung statt. Reflexionssitzung Praktikumsbericht: schriftliche Unterrichtsplanung mit Reflexion und empirischer Erkundung 8 12 bzw. 8 Stunden Unterricht ja 109

Praxissemester Musik (alle Schulstufen) Seite 1 von 2 Musik Modul Musikunterricht planen, durchführen und reflektieren Modulverantwortlicher: Dr. Andreas Lehmann-Wermser Kürzel Dauer des Moduls: 1 Semester SWS: 2 SWS CP: 3 Inhalte des Moduls Die Veranstaltung vermittelt Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den folgenden zwei Bereichen: 1. Arbeit mit Klassen im Bereich Musik spielen / singen; Vermittlung von Übe- und Aufgabestrategien; Möglichkeiten der Differenzierung unter verschiedenen Gesichtspunkten; Feedback- und Fehlerkultur entwickeln etc. 2. Arbeit mit Klassen im Bereich Musik hören und verstehen: Auswahl von Musikstücken unter didaktischen Gesichtspunkten; Anpassung an vorhandene Kompetenzen und kulturelle Orientierungen der Schülerinnen und Schüler; Entwicklung von Lernsituationen etc. 3. Einsichten in die spezifische Stellung von Musik in der Schule unter besonderer Berücksichtigung des Ganztagsbetriebes. Lernziele des Moduls Die Studierenden können Lernarrangements in den o.g. beiden Bereichen planen, durchführen und reflektieren; insbesondere die musikspezifischen Verhaltens- und Lernaspekte reflektieren; die eigenen künstlerischen Kompetenzen in den Unterricht einbringen; Fragen der Lernstandsermittlung und der fachspezifischen Förderung aus dem Unterrichtsalltag heraus erkennen; die Rolle des Faches im Schulalltag reflektieren; die besonderen Anforderungen an Musikkolleginnen und kollegen in der Zusammenarbeit in den Fachgruppen und ggf. mit außerschulischen Kooperationspartnern verstehen; sich mit ihren Fähigkeiten in das musikalische Schulleben einbringen sowie ihr fachspezifisches professionelles Selbstkonzept weiterentwickeln. 110

Praxissemester Musik (alle Schulstufen) Seite 2 von 2 organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Musik Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Angebot jährlich im SoSe zu belegen im 2. Semester; die Veranstaltung wird für die Studiengänge Gy/OS und Grundschule gemeinsam angeboten Modul MA 2 (Gy/OS), bzw. Modul MA 4 (Grundschule): Fachdidaktik I Es gibt keine formalen Voraussetzungen zur Teilnahme. Der Besuch des o.g. Moduls im 1. Master-Semester wird jedoch dringend empfohlen. Die entsprechenden Inhalte werden vorausgesetzt. Auswertung in der Abschlussphase des Begleitseminars; Vertiefung im Modul 6 (Gy/OS) bzw. Modul 8 (Grundschule) Portfolio: Beobachtungsaufgeben Dokumentation eigenen Unterrichts Weitere Teile nach Absprache im Seminar 8 12 bzw. 8 (Grundschule kleines Fach) Stunden eigener Unterricht; Hospitation und sonstige Schulverpflichtungen lt. Praktikumsordnung - 111

Praxissemester Physik Seite 1 von 3 Physik Modul Physikdidaktik 4: Begleitmodul Physikdidaktik zum Praxissemester Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Horst Schecker Kürzel PD4 Angaben zum Gesamtmodul 6 CP mit Lage im 2. M.Ed.-Semester Angaben zur Begleitveranstaltung Dauer: 1 Semester (2. M.Ed.-Semester) SWS: 1 CP: 3 Inhalte des Moduls Beratung (individuell und mit Gruppen) jeweils bezogen auf den selbst erteilten Unterricht zu: Sachstrukturanalyse, Elementarisierung, Erklären von Physik Kontextualisieren und Motivieren Medien (Auswahl und Gestaltung des Unterrichtseinsatzes) Gestaltung von Lernaufgaben (insbesondere im Hinblick auf den Umgang mit Heterogenität) Umgang mit Lernschwierigkeiten Leistungsüberprüfungen Reflexion in Einzelgesprächen und in der Gruppe zu: Erfahrungen im eigenen Unterrichten Beobachtungen in Hospitationen Detailanalysen von Unterrichtssequenzen besondere Ereignisse und Entwicklungen auf dem eigenen Weg zur Physiklehrperson Medien im Physikunterricht: Simulationsprogramme interaktive Bildschirmexperimente Videoanalyse von Bewegungsvorgängen Modellbildung und numerische Simulation computergestütztes Experimentieren mediengestützte Aufgabenentwicklung Hypermedia-Selbstlerneinheiten ausgewählte grundlegende Experimente des Physikunterrichts Gerätekunde schultypischer Lehrgeräte (Vertiefung gegenüber Modul PD 2) Methodik des Experimentierens, Präsentation von Experimenten (Vertiefung gegenüber Modul PD 2) Sicherheit im Physikunterricht 112

Praxissemester Physik Seite 2 von 3 Lernziele des Moduls Physikdidaktisches Begleitseminar zum Praxissemester In der Begleitveranstaltung zum Praxissemester erhalten die Studierenden Unterstützung bei der Planung, Durchführung und Reflexion eigenen Unterrichts und bei der Vorbereitung und Auswertung von Hospitationen. Die grundlegende Vorgehensweise bei der Planung und Analyse von Physikunterricht wurde bereits im Modul Physikdidaktik 2 im Bachelorstudium vermittelt und in der dort durchzuführenden Unterrichtseinheit erprobt. Die Studierenden sollen ihre Planungs- und Analysekompetenz auf Grundlage breiterer Erfahrungen in der Durchführung von Unterricht im Praxissemester ausbauen. Aus dem Modul Physikdidaktik 1 kennen die Studierenden Verfahren und Instrumente zur Diagnose von Lernständen und Lernschwierigkeiten bei den Schülerinnen und Schülern sowie zentrale physikdidaktische Konzeptionen (vgl. Leitbild/Kompetenz-Standards 4.1 bis 4.4, 5.3) Die Studierenden planen, gestalten und reflektieren Lernarrangements. erproben zentrale physikdidaktische Konzeptionen und Verfahren in der Anwendung. analysieren und reflektieren kritisch das eigene unterrichtliche Handeln. Dazu gehört insbesondere die Gegenüberstellung von Planungen und Zielen mit den tatsächlich stattgefundenen Unterrichtsverläufen und Lernwirkungen. beobachten und erproben den Umgang mit heterogenen Lerngruppen in der Schule. erproben Instrumente zur Diagnose von Lernständen und Lernschwierigkeiten und verwenden sie in der Beratung von Schülerinnen und Schülern. wenden Leistungsrückmeldungen fach- und situationsgerecht an und begründen sie adressatengerecht. initiieren Lernprozesse unter Berücksichtigung der Lernausgangslagen von Schülerinnen und Schülern. erkunden und analysieren in einer physikdidaktisch theoretisch fundierten Perspektive ausgewählte Phänomene des Physikunterrichts. nehmen aktiv am Schulleben teil, insbesondere an den Aktivitäten im Fachkollegium und an Schulveranstaltungen mit besonderem Bezug zu den Naturwissenschaften. beteiligen sich an schulischen Arbeitsgruppen mit Kolleginnen und Kollegen, die gemeinsam an Themenstellungen arbeiten (z.b. Weiterentwicklung des Unterrichts, Umgang mit Konflikten). entwickeln das eigene professionelle Selbstkonzept durch eine begleitete Rollenreflexion weiter. Medien im Physikunterricht Begleitend zum Praxissemester wird die Funktion fachbezogener Medien bei der Unterstützung physikalischer Lehr- und Lernprozesse vertieft. Die Studierenden sollen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten für die gezielte Auswahl und die Gestaltung des Einsatzes von Experimenten und digitalen Medien im Physikunterricht ausbauen. Erste Erfahrungen wurden im Bachelorstudium im Modul Physikdidaktik 2 im Zusammenhang mit der Planung einer Unterrichtseinheit für das physikdidaktische Unterrichtspraktikum erworben. Im Modul Physikdidaktik 4 werden die zugrundeliegenden Kenntnisse und Fähigkeiten in folgender Hinsicht erweitert: Die Studierenden kennen ein breiteres Spektrum von Typen und Einsatzformen digitaler Medien für den Physikunterricht. gehen mit diesen Medien sicher um. kennen schulübliche Experimente und Versuchsmaterialien in einem breiteren Spektrum von Themengebieten des Physikunterrichts. planen Experimente für den Physikunterricht und bauen sie mit größerer Sicherheit selbst auf. präsentieren Demonstrationsexperimente sachgerecht und adressatengemäß. setzen Schülerexperimente gezielt zur Förderung fachinhaltlicher und fachmethodischer Kompetenzen ein. sind mit den wichtigsten einschlägigen Sicherheitsvorschriften vertraut. verfügen über Strategien für die Überwindung von dabei auftretenden Schwierigkeiten. entwickeln Lernaufgaben, die mit Hilfe fachbezogener digitaler Medien bearbeitet werden. reflektieren Erfahrungen mit dem unterrichtlichen Einsatz von Experimenten und digitalen Medien in selbst erteiltem Physikunterricht. (Vgl. Leitbild/Kompetenz-Standards 3.4, 4.3, 5.1) 113

Praxissemester Physik Seite 3 von 3 organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Physik Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Angebot jährlich im SoSe zu belegen im 2. Semester Physikdidaktik 3: Konzeptionen von Physikunterricht Die Nachbereitung erfolgt in der Begleitveranstaltung zum Praxissemester mit Schwerpunkt im letzten Drittel des Praxissemesters. Die Modulprüfung ist eine Kombinationsprüfung, die sich aus einer Studienleistung und einer Prüfungsleistung zusammensetzt: Portfolio zu Medien im Physikunterricht (Studienleistung) Bericht und Kolloquium zum Praxissemester (physikdidaktische Aspekte) (Prüfungsleistung, benotet) Die Prüfungsleistung und die Studienleistung in der Kombinationsprüfung müssen beide bestanden sein. Art und Anzahl der in das Portfolio (Studienleistung) einzubringenden Elemente werden bei Modulbeginn bekanntgegeben. Zu den möglichen Arten von Elementen zählen insbesondere Ausarbeitungen zu einer Sammlung selbst entwickelter mediengestützter Lernaufgaben, Ausarbeitungen zu Demonstrations- und Schülerexperimenten, testierte Präsentationen von Demonstrationsexperimenten und der Nachweis über eine bestandene mündliche oder schriftliche Prüfung im Umgang mit digitalen Medien. 8 bis 12 Stunden Physikunterricht, davon mind. 6 Stunden im Rahmen einer zusammenhängenden Unterrichtseinheit aktive Mitwirkung an Arbeiten im Fachkollegium und an Schulveranstaltungen mit besonderem Bezug zu den Naturwissenschaften Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Kooperationsvereinbarungen wurden bisher getroffen mit (Stand 2014) Gymnasium Horn Kippenberg Gymnasium Freie Ev. Bekenntnisschule OS Kurt-Schumacher-Allee OS Rockwinkel OS Findorff 114

Praxissemester Politik Seite 1 von 2 Politik Modul Politik unterrichten Modulverantwortlicher: Prof. Dr. Andreas Klee Kürzel PO Dauer des Moduls: 1 Semester SWS: 2 CP: 3 Inhalte des Moduls Ziele und Methoden der Sicherung von Erfahrungen im Praxissemester Der Bildungs- und Erziehungsauftrag des Unterrichtsfaches Politik Fachspezifische Methoden und Medien politischer Bildung Diagnose, Förderung und Bewertung von Kompetenzen politischer Bildung Leistungsdifferenzierende Lernarrangements im Politikunterricht Politik als Dimension sozialwissenschaftlichen, fächerübergreifenden und projektförmigen Unterrichts Professionalisierungsprozesse von Politiklehrkräften als Reflexionsgegenstand Lernziele des Moduls Die Studierenden können in einem Planungsentwurf einen politischen Gegenstandsbereich mit Hilfe didaktischer Literatur thematisch strukturieren, didaktisch zuspitzen und begründen, mit einer Fragestellung versehen und in Lernschritte gliedern können Quellen, Darstellungen und didaktische Materialien zur Konzeption eigener Lernarrangements nutzen können Erfahrungen in der Durchführung eigenen Politikunterrichtes fachlich, didaktisch und pädagogisch reflektieren. können Unterrichtsplanung auf curriculare Vorgaben beziehen und legitimieren, insbesondere auf den Erwerb zentraler fachbezogener Methodenkompetenzen hin anlegen verfügen über erste Kompetenzen zur Diagnose, Förderung und Bewertung individueller Teilleistungen von Schülern im Umgang mit Politik können durch adressatengerechte Aufgabenstellungen zu problem- und handlungsorientiertem politischem Lernen anleiten verfügen über methodische und inhaltliche Grundkompetenzen in den sozialwissenschaftlichen Nachbarfächern und können gesellschaftliche Themen und Problemstellungen mehrperspektivisch und interdisziplinär in integrative Lernarrangements (GuP) umsetzen können mit Beratungssituationen in unterschiedlichen Rollen theoriegeleitet und situationsgerecht umgehen können Aspekte und Prozesse fachbezogener Professionalisierung theoriegeleitet reflektieren 115

Praxissemester Politik Seite 2 von 2 organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Politik Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Angebot jährlich im SoSe zu belegen im 2. Semester Pol-FD 4, Teil 1 Blockseminar am Ende der Unterrichtszeit/ Beginn der Sommerferien Schriftlicher Planungsentwurf Portfolio und mündliches Abschlussgespräch 8 12 Std. Unterricht Teilnahme und Mitwirkung an schulischen Aktivitäten nach Absprache nein 116

Praxissemester Religion Grundschule Seite 1 von 1 Religion Grundschule Die Begleitveranstaltung zum Praxissemester findet statt im Modul Fachdidaktik 2: Religionspädagogische Planungen und Analysen Modulverantwortliche: Prof. Dr. Eva Kenngott Kürzel FD2Grund Angaben zum Gesamtmodul 6 CP mit Lage im 1. und 2. M.Ed.-Semester Angaben zur Begleitveranstaltung Dauer: 1 Semester (2. M.Ed.-Semester) SWS: 2 CP: 3 Inhalte des Moduls Im Praxissemester werden folgende inhaltliche Schwerpunkte gesetzt: Vertiefung der Planung, Gestaltung und Auswertung von Religionsunterricht, Erprobung zentraler religionspädagogischer Konzepte und Verfahren, vertiefende Auseinandersetzung mit religionspädagogischen Diagnoseinstrumenten (Analyse religiöser Sozialisationsmuster sowie ausgewählte Verfahren der Unterrichtsanalyse und der Lernstandsdiagnose), Weiterentwicklung des eigenen professionellen Selbstkonzepts durch eine begleitete Rollenreflexion. Die Studierenden können Lernziele des Moduls Lernarrangements planen, gestalten und reflektieren. zentrale religionspädagogische Konzepte und Verfahren anwenden. das eigene unterrichtliche Handeln analysieren und kritisch reflektieren. mit heterogenen Lerngruppen, auch im Hinblick auf kulturelle und religiöse Heterogenität, umgehen. religiöse Sozialisationsmuster, Religionsunterricht und Lernstände mit Hilfe von Diagnoseinstrumenten analysieren. Leistungsrückmeldungen fach- und situationsgerecht anwenden und adressatengerecht begründen. Lernprozesse initiieren, die auf die individuellen Lernausgangslagen von Schülerinnen/Schülern abgestimmt sind. einzelne Schülerinnen und Schüler (sowohl durch eigenes Unterrichten als auch durch Beobachtung) längerfristig fördern. aus systematisch-forschender Perspektive Phänomene des Praxisfeldes erarbeiten. im Team mit Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten, um schul- und fachbezogene Probleme gemeinsam zu lösen (z.b. Weiterentwicklung von Konzepten, Umgang mit Konflikten). das eigene professionelle Selbstkonzept durch eine begleitete Rollenreflexion weiterentwickeln. organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Religion Grundschule Angebotsturnus und Lage des Moduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Angebot jährlich im SoSe zu belegen im 2. Semester FD2Grund Blockseminar und Einzel- oder Kleingruppengespräche unter Einbeziehung der Beurteilung durch die MentorInnen Portfolio nach fachspezifischer Vereinbarung 8 Stunden Unterricht (in Vorbereitung) 117

Praxissemester Religion Gy/OS Seite 1 von 1 Religion Gy/OS Die Begleitveranstaltung zum Praxissemester findet statt im Modul Fachdidaktik 2: Religionspädagogische Planungen und Analysen Modulverantwortliche: Prof. Dr. Eva Kenngott Kürzel FD2Gym Angaben zum Gesamtmodul 6 CP mit Lage im 1. und 2. M.Ed.-Semester Angaben zur Begleitveranstaltung Dauer: 1 Semester (2. M.Ed.-Semester) SWS: 2 CP: 3 Inhalte des Moduls Im Praxissemester werden folgende inhaltliche Schwerpunkte gesetzt: Vertiefung der Planung, Gestaltung und Auswertung von Religionsunterricht, Erprobung zentraler religionspädagogischer Konzepte und Verfahren, vertiefende Auseinandersetzung mit religionspädagogischen Diagnoseinstrumenten (Analyse religiöser Sozialisationsmuster sowie ausgewählte Verfahren der Unterrichtsanalyse und der Lernstandsdiagnose), Weiterentwicklung des eigenen professionellen Selbstkonzepts durch eine begleitete Rollenreflexion. Lernziele des Moduls Die Studierenden können Lernarrangements planen, gestalten und reflektieren. zentrale religionspädagogische Konzepte und Verfahren anwenden. das eigene unterrichtliche Handeln analysieren und kritisch reflektieren. mit heterogenen Lerngruppen, auch im Hinblick auf kulturelle und religiöse Heterogenität, umgehen. religiöse Sozialisationsmuster, Religionsunterricht und Lernstände mit Hilfe von Diagnoseinstrumenten analysieren. Leistungsrückmeldungen fach- und situationsgerecht anwenden und adressatengerecht begründen. Lernprozesse initiieren, die auf die individuellen Lernausgangslagen von Schülerinnen/Schülern abgestimmt sind. einzelne Schülerinnen und Schüler (sowohl durch eigenes Unterrichten als auch durch Beobachtung) längerfristig fördern. aus systematisch-forschender Perspektive Phänomene des Praxisfeldes erarbeiten. im Team mit Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeiten, um schul- und fachbezogene Probleme gemeinsam zu lösen (z.b. Weiterentwicklung von Konzepten, Umgang mit Konflikten). das eigene professionelle Selbstkonzept durch eine begleitete Rollenreflexion weiterentwickeln organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Religion Gy/OS Angebotsturnus und Lage des Moduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studienund Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Angebot jährlich im SoSe zu belegen im 2. Semester FD2Gym Blockseminar und Einzel- oder Kleingruppengespräche unter Einbeziehung der Beurteilung durch die MentorInnen Portfolio nach fachspezifischer Vereinbarung 8 12 Stunden Unterricht in Vorbereitung 118

Praxissemester Spanisch Seite 1 von 1 Spanisch Modul Fachdidaktisches Praxismodul Spanisch Modulverantwortliche: Bàrbara Roviró, Prof. Dr. Andreas Grünewald Kürzel FP Spanisch Dauer des Moduls: 1 Semester SWS: 2 SWS CP: 3 Inhalte des Moduls Gegenwärtige Modelle zur Planung von Spanischunterricht Leitlinien zur Aufbereitung und Erstellung von Arbeitsmaterialien für den Spanischunterricht Instrumente der Leistungsbeurteilung Grundlagen der Individualisierung und Differenzierung im kommunikativen Spanischunterricht Aktuelle Forschungsansätze des Praxisfeldes Spanischunterricht Konzept des reflektierten Praktikers ggf. weitere fachspezifische Inhalte Lernziele des Moduls Die Studierenden können didaktisch-methodische Aspekte des Spanischunterrichts beobachten und analysieren komplexe Lernarrangements aber auch einzelne Unterrichtselemente planen und gestalten Sprachlernvoraussetzungen der Lernenden erkennen und darauf eingehen, dabei zur Motivierung von Schülerinnen und Schülern beitragen Lernprozesse beobachten und analysieren und unter Einbeziehung des aktuellen fachdidaktischen Forschungsstands untersuchen zur kritischen Reflexion des eigenen unterrichtlichen Handelns unterrichtsmethodische Entscheidungen reflektieren und analysieren im Bereich der Diagnostik erste Beurteilungen vornehmen den Habitus des reflektierten Praktikers zur Entwicklung ihres Selbstkonzeptes als Spanischlehrkraft praktizieren weitere Ziele zur Weiterentwicklung der eigenen Fachlehrerpersönlichkeit formulieren organisatorische Informationen zum Praxissemester im Fach Spanisch Angebotsturnus und Lage des Gesamtmoduls (in Teilen) auf das Praxissemester vorbereitendes Modul im 1. Semester Nachbereitung für das Modul zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen zu erbringende Leistungen an den Schulen Gibt es Kooperationsvereinbarungen? Angebot jährlich, zu belegen im 2. Semester (SoSe) FD3 Feedback-Gespräch benotetes Portfolio 8 12 Stunden Unterricht in Vorbereitung 119

9. Short Info Service 9.1 für Studierende Vor dem Praktikum: fristgerecht für das jeweilige Praktikum beim Zentrum für Lehrerbildung anmelden (s. Kapitel 3). für die Praktikums-Begleitveranstaltung bzw. für die Veranstaltung, in die die Praxisorientierten Elemente eingebettet sind des Faches sowie i.d.r. bei PABO anmelden (s. Kapitel 3). Während des Praktikums: Praktikumsknigge einhalten (s. Kapitel 5). Prüfungsleistungen erbringen (s. Kapitel 6). Gegen Ende des Praktikums: Feedbackgespräch mit dem Mentor bzw. der Mentorin führen (s. Kapitel 4.6). Formulare ausfüllen lassen (s. Kapitel 7.1). 9.2 für Dozenten bzw. Dozentinnen der Begleitveranstaltung Vor dem Praktikum: Zeitplan mit den Studierenden absprechen. Während des Praktikums: Inhalt und Ablauf des selbstständig gestalteten Unterrichts mit den Studierenden absprechen (s. Kapitel 4.5). Unterrichtsbesuch durchführen (s. Kapitel 4.5). ggf. Zwischenfeedback geben. Nach dem Praktikum: Prüfungsleistung abnehmen (s. Kapitel 6). Feedbackgespräch mit dem bzw. der Studierenden führen (s. Kapitel 7.1). 120

9.3 für Schulen Vor dem Praktikum: Praktikumsvergabe mit Zentrum für Lehrerbildung organisieren (s. Kapitel 3). ggf. Kooperationsvereinbarungen aktualisieren und an das Zentrum für Lehrerbildung melden (s. Kapitel 7.2). Während des Praktikums: Inhalt und Ablauf des selbstständig gestalteten Unterrichts (POE s und Praxissemester) bzw. Beteiligung an Standardsituationen (Orientierungspraktikum) mit den Studierenden absprechen (s. Kapitel 4.2 4.4). Den Studierenden bzw. die Studierende bei seinem/ihrem selbstständig gestalteten Unterricht bzw. in den Standardsituationen begleiten (s. Kapitel 4.2). ggf. Zwischenfeedback geben. Nach dem Praktikum: als Mentor bzw. Mentorin Feedbackgespräch mit dem bzw. der Studierenden führen (s. Kapitel 7.1). Feedbackbogen und Schulbescheinigung ausfüllen (s. Kapitel 7.1). 10. Anhang Praktikums-Vereinbarung Feedbackbögen für das Orientierungspraktikum (alle Schulformen) die Praxisorientierten Elemente (alle Schulformen) das Praxissemester an Grundschulen das Praxissemester an Gymnasien/Oberschulen Muster Kooperationsvereinbarung Ablauf der schulpraktischen Studien in einem akademischen Jahr 121

Praktikums-Vereinbarung 122

PRAKTIKUMS-VEREINBARUNG zwischen der Schulform & Schulname und der Praktikantin/dem Praktikanten Name Anschrift Telefon/E-Mail Zeitraum des Praktikums: vereinbarte Anwesenheitszeiten: Die Praktikantin/Der Praktikant verpflichtet sich, das Praktikum als ernsthaften Arbeitsauftrag wahrzunehmen. Regelmäßiges und pünktliches Erscheinen, sowie eine rechtzeitige Entschuldigung im Krankheitsfall und eine gewissenhafte Vorbereitung der Arbeiten werden vorausgesetzt. (Bei Bedarf durch die jeweilige Schule zu ergänzen) Die Praktikantin/Der Praktikant hat einen Schlüssel der Schule erhalten. Die Praktikantin/Der Praktikant hat keinen Schlüssel der Schule erhalten. Ort/Datum Unterschrift Praktikantin/Praktikant Schulstempel & Unterschrift Vertretung der Schule

Feedbackbogen für das Orientierungspraktikum 124

MENTOR/-INNEN-FEEDBACK ZUM ORIENTIERUNGSPRAKTIKUM Liebe Mentorinnen und Mentoren, SCHULE: aus der Modulbeschreibung für das Orientierungspraktikum ergeben sich für die Schule folgende Einschätzungsbereiche: SCHULFORM: Von der Praktikantin/Vom Praktikanten übernommene pädagogische Aufgaben geübte Standardsituationen systematisierte (Einzelfall-)Beobachtung gezeigte bzw. entwickelte Stärken Außerdem können Sie als Mentorin bzw. Mentor wichtige Hinweise auf Professionalisierungsaufgaben für das weitere Studium der Praktikantin bzw. des Praktikanten geben. KLASSENSTUFE: SEMESTER: Bitte geben Sie zu diesen Aspekten eine Rückmeldung über die Beantwortung der im Folgenden aufgeführten Fragestellungen. Stichwortartige Formulierungen sind völlig ausreichend, Sie können aber auch gerne einen kurzen freien Text formulieren. ZEITRAUM DES PRAKTIKUMS: Vielen Dank für Ihre wertvolle Mitarbeit! ANZAHL HOSPITATIONS- STUNDEN: PRAKTIKANT/-IN: MENTOR/-IN: Die Praktikantin/Der Praktikant war über sechs Wochen verteilt mindestens in dem gem. Modulbeschreibung und Leitfaden vorgesehenen Gesamtumfang von 100 Stunden in Form aktiver Teilnahme an unterrichtlichen Aktivitäten (Beobachtungen sowie Vor- und Nachbereitung und eigene Praxis) davon 40 Stunden in außerunterrichtlichen Aktivitäten (Konferenzen, Elterngespräche, etc.) in der pädagogischen Einrichtung anwesend. Datum: ja nein Mentorin/Mentor Ausbildungskoordinatorin/Ausbildungskoordinator Schulstempel:

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM ORIENTIERUNGSPRAKTIKUM PÄDAGOGISCHE AUFGABEN Welche pädagogischen Aufgaben hat die Praktikantin/der Praktikant regelmäßig übernommen? GEÜBTE STANDARDSITUATIONEN DURCHGEFÜHRTE BEOBACHTUNG Welche Standardsituationen hat die Praktikantin/der Praktikant mehrfach geübt? (z.b. Morgenkreis, Initiierung von Gruppenarbeit, Hausaufgabenkontrolle, Anleitung von Spiel im Freien, Planung und Durchführung einer kurzen Sequenz usw.) Welche Entwicklungsbereiche wurden beobachtet und womit wurde die Beobachtung durchgeführt? Seite 2

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM ORIENTIERUNGSPRAKTIKUM GEZEIGTE BZW. ENTWICKELTE STÄRKEN Welche Stärken konnte die Praktikantin/der Praktikant dabei zeigen bzw. entwickeln? Z.B. bezogen auf: Interaktionsprozesse mit Kindern/ Jugendlichen, Umgang mit Alltagssituationen, Engagement, Zuverlässigkeit, Herstellung von Bezügen zwischen eigenem Handeln und Verhalten der Kinder/ Jugendlichen) PROFESSIONALISERUNGS-AUFGABEN Woran sollte die Praktikantin/der Praktikant im Studium und im nächsten Praktikum im Sinne der Professionalisierung arbeiten? Der Fokus sollte hier eher auf überfachliche Kompetenzen gerichtet sein, fachdidaktische Inhalte finden erst später Berücksichtigung. Seite 3

Feedbackbogen für die Praxisorientierten Elemente Auf den folgenden Seiten finden Sie den Feedbackbogen für die Praxisorientierten Elemente. Wenn Sie das Formular aus diesem Dokument ausdrucken, achten Sie bitte darauf die erste Seite einseitig und NICHT doppelseitig zu drucken! Beim doppelseitigen Druck würde mit dem Abtrennen der Schulbescheinigung auch ein Teil der Rückmeldung entfernt. 128

Mentor/-innen-Feedback zu den PRAXISORIENTIERTEN ELEMENTEN Liebe Mentorinnen und Mentoren, Ihre Rückmeldung ist eine wichtige Unterstützung für die Studierenden! Folgende zwei Aspekte sind für eine konstruktive Rückmeldung zentral: CODE: Vom Studierenden auszufüllen; Erläuterung s.s.5 FACH: 1. Dieser Feedbackbogen geht in keine universitäre Benotung ein! Mit Ihrer Rückmeldung geben Sie den Studierenden wertvolle Hinweise für die Gestaltung ihres weiteren Studiums. Bitte nehmen Sie diese Gelegenheit wahr, und bilden Sie Stärken, aber auch Schwächen der Praktikantin bzw. des Praktikanten ab. Diskutieren Sie diese auch an notierten Beispielen mit den Studierenden ausgezeichnet Der im Durchschnitt zu erwartende Leistungsstand der Studierenden ist den erkennbar über den Erwartungen Erwartungen entsprechend also die den Erwartungen entsprechend mittlere Kategorie. Bitte verwenden Sie ist noch entwicklungsfähig die übrigen Kategorien, um Abweichungen nach oben oder unten hier besteht Gesprächsbedarf abzubilden. 2. Die Feedbackbögen werden in anonymisierter Form gesammelt! Die Rückmeldungen zu allen absolvierten Praktika werden im Zentrum für Lehrerbildung in anonymisierter Form für eine Qualitätsprüfung der Praktika gesammelt. Der grau unterlegte Bereich wird vorher von den Studierenden abgetrennt. So ist nur der nicht zurückverfolgbare Code der Studierenden (s.s.5) bekannt und es kann weder auf einzelne Studierende noch auf feedback-gebende Personen geschlossen werden. SCHULFORM: KLASSENSTUFE: ANZAHL HOSPITATIONS- STUNDEN: ANZAHL UNTERRICHTS- STUNDEN: Vielen Dank für Ihre wertvolle Mitarbeit! Für Rückfragen, Anmerkungen und Anregungen steht Ihnen im ZfL Sonja Bandorski gerne zur Verfügung (E-Mail: bandorski@uni-bremen.de; Tel.: 218 61901). PRAKTIKANT/-IN: MENTOR/-IN: SCHULE: GGF. ANZAHL ZUSATZSTUNDEN BILINGUAL: Die Praktikantin/Der Praktikant hat Hospitations- und Unterrichtsstunden mindestens in dem gem. Modulbeschreibung vorgesehenen Umfang absolviert. Die Praktikantin/Der Praktikant hat zusätzliche Praxisanteile im Umfang von mindestens 20 Stunden bilingualem Sachfachunterricht erbracht (Hospitationen und/oder eigener Unterricht inkl. Dokumentation und Reflexion). Datum: ja nein ja nein Mentorin/Mentor Ausbildungskoordinatorin/Ausbildungskoordinator Schulstempel:

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZU DEN PRAXISORIENTIERTEN ELEMENTEN UNTERRICHTEN PLANEN DURCHFÜHREN REFLEKTIEREN Der Schwerpunkt der praxisorientierten Elemente ist orientiert am KMK-Kompetenzbereich Unterrichten. Die Praktikantinnen bzw. Praktikanten sollen Unterricht planen, durchführen und reflektieren. Sie sammeln dabei in der Regel ihre ersten Erfahrungen im eigenen Unterrichten. (detaillierte Angaben zu den fachlichen und praktischen Vorerfahrungen ihrer Praktikantin bzw. Ihres Praktikanten finden Sie auf S.5-6) Ihre Rückmeldung für die Praktikantin/den Praktikanten Die Praktikantin/Der Praktikant 1 ausgezeichnet erkennbar über den Erwartungen den Erwartungen entsprechend ist noch entwicklungsfähig hier besteht Gesprächsbedarf kann unter Anleitung einfache und klar umgrenzte Lernarrangements planen. Beispiele oder Bemerkungen 2 kann ihre/seine Planungsentscheidungen fachdidaktisch begründen. 3 kann im Gespräch die Ziele des Lernarrangements formulieren. 4 kann im Gespräch Aspekte von Unterrichtsqualität benennen. 5 kann ihre/seine geplanten Lernarrangements begleitet durchführen. 6 kann im Unterricht aus ihrer/seiner Lehrerrolle heraus agieren. 7 kann den tatsächlichen Verlauf des Lernarrangements der Planung und den formulierten Zielen gegenüberstellen. 8 kann den eigenen Unterricht bezogen auf fachliche Kriterien reflektieren. Seite 2

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZU DEN PRAXISORIENTIERTEN ELEMENTEN WEITERE KOMPETENZBEREICHE ERZIEHEN & BERATEN, ANALYSIEREN & BEWERTEN, PROFESSIONALISIEREN Auch die Kompetenzbereiche Erziehen & Beraten, Analysieren & Bewerten und Professionalisieren werden in den praxisorientierten Elementen berührt. Sie zeigen sich z.t. in spezifischen Aspekten von Lehr-Lern-Situationen, aber auch in deren Reflexion. Ihre Rückmeldung für die Praktikantin/den Praktikanten Die Praktikantin/Der Praktikant ERZIEHEN & BERATEN 9 10 11 fördert in Ansätzen die fachbezogene sprachliche Ausdrucksfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. zeigt Ansätze, den Schülerinnen und Schülern für sie passende Lerntechniken und strategien zu vermitteln. fördert in Ansätzen die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. ANALYSIEREN & BEWERTEN 12 13 14 kann Lernausgangslagen von Schülerinnen und Schülern im unterrichteten Fach erkennen. zeigt Ansätze, auf diese Lernausgangslagen einzugehen. kann verschiedene beobachtete Formen der Leistungsrückmeldung im Gespräch erläutern. ausgezeichnet erkennbar über den Erwartungen den Erwartungen entsprechend ist noch entwicklungsfähig hier besteht Gesprächsbedarf Beispiele oder Bemerkungen 15 kann unter Anleitung Leistungsrückmeldungen im unterrichteten Fach geben. PROFESSIONALISIEREN 16 kann im Gespräch ihre/seine Berufswahl reflektieren. 17 kann im Gespräch ihre/seine Berufseignung reflektieren. Seite 3

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZU DEN PRAXISORIENTIERTEN ELEMENTEN WEITERE RELEVANTE EINDRÜCKE Hier können Sie zusätzliche Rückmeldungen, die Ihnen im Hinblick auf die weitere Ausbildung der Praktikantin bzw. des Praktikanten wichtig erscheinen, an die Praktikantin bzw. den Praktikanten, aber gleichzeitig auch an die Begleitperson der Universität geben: Seite 4

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZU DEN PRAXISORIENTIERTEN ELEMENTEN III Angaben der Studierenden Liebe Praktikantinnen und Praktikanten, in dieser Selbstauskunft werden ausgewählte Angaben zu Ihrem Studium abgefragt, damit die Mentorinnen und Mentoren Ihren persönlichen Studienhintergrund bei ihrem Feedback berücksichtigen können. Die Rückmeldungen zu allen absolvierten Praktika werden im Zentrum für Lehrerbildung in anonymisierter Form gesammelt. Darüber wird im Rahmen einer Qualitätsprüfung der Lehramtsausbildung die Kohärenz der Praktikums- Struktur geprüft. Für diese anonymisierte Zusammenführung wird ein Code benötigt, an den Sie sich jederzeit erinnern können. Tragen Sie bitte deshalb den folgenden Code hier ein (und übertragen ihn auch auf das Deckblatt):! Erster Buchstabe des Vornamens der Mutter (bzw. der ersten Bezugsperson): Erster Buchstabe des Vornamens des Vaters (bzw. der zweiten Bezugsperson): Letzter Buchstabe des Vornamens der Mutter (bzw. der ersten Bezugsperson): Letzter Buchstabe des Vornamens des Vaters (bzw. der zweiten Bezugsperson): Letzte Ziffer des eigenen Geburtsjahres: Bitte achten Sie unbedingt auch darauf, den grau unterlegten Teil des Deckblatts, auf dem Ihr Name, sowie der des Mentors bzw. der Mentorin und der Schule stehen, vor der Weiterleitung an das ZfL abzutrennen!! Für die o.g. Qualitätsprüfung der Lehramtsausbildung werden am Ende dieses Feedbackbogens noch einige Personendaten erfasst, ebenfalls in anonymisierter Form. Sie dienen allein der Prüfung und ggf. Verbesserung der Studienbedingungen. Aus diesem Grund können Sie die Seiten mit den Personendaten, wenn sie möchten, nur an das ZfL geben und aus dem Formular für Ihre Mentorin bzw. Ihren Mentor entfernen. Angaben zum (Fach-)studium Welches Lehramt studieren Sie? Lehramt an Grundschulen Lehramt an Gymnasien/Oberschulen Lehramt für Inklusive Pädagogik/Sonderpädagogik Lehramt an berufsbildenden Schulen Welche Fächer studieren Sie? Fach 1 Fach 2 ggf. Fach 3 Im wievielten Semester befinden Sie sich in dem Studienfach dieser POE s? Seite 5

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZU DEN PRAXISORIENTIERTEN ELEMENTEN Haben Sie bereits Praxisorientierte Elemente in Ihrem anderen Studienfach absolviert? Ja. Nein. Ich absolviere beide Praxisorientierte Elemente gleichzeitig. Bitte geben Sie Ihre bisher studierten Veranstaltungen im Fach dieser POE s an: Bitte tragen Sie hier die von Ihnen bereits studierten Veranstaltungen des Fachs ein, in dem Sie die Praxisorientierten Elemente absolvieren. Diese Auflistung ermöglicht Ihrer Mentorin bzw. Ihrem Mentor eine angemessene Einschätzung Ihrer in den Praxisorientierten Elementen erbrachten Leistungen. FACHWISSENSCHAFT Veranstaltungstitel Modulzugehörigkeit (Modultitel angeben, keine Nummer) SWS CP FACHDIDAKTIK Veranstaltungstitel Modulzugehörigkeit (Modultitel angeben, keine Nummer) SWS CP Seite 6

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZU DEN PRAXISORIENTIERTEN ELEMENTEN Angaben zur Person 1. Bitte geben Sie zur anonymen Zuordnung dieser Personendaten hier noch einmal den Code von S. 7 an: 2. Bitte geben Sie Ihr Geschlecht an: männlich weiblich 3. Bitte geben Sie Ihr Alter an (in Jahren): 4. Haben Sie Verpflichtungen der folgenden Art? eigenes Kind bzw. eigene Kinder Verantwortung für ein Kind bzw. Kinder (z.b. Ihres Partners bzw. Ihrer Partnerin) Verantwortung für einen pflegebedürftigen Angehörigen bzw. eine pflegebedürftige Angehörige Eingebunden in die Pflege oder Betreuung einer nahestehenden Person Nein, ich habe keine Verpflichtungen dieser Art. 4b. Falls ja wie ist die Betreuung des Kindes/der Kinder bzw. des/r Angehörigen überwiegend geregelt? Kind/er Angehörige/r Ich selbst bin derzeit tagsüber vor allem mit der Betreuung befasst. Mein Partner/Meine Partnerin (bzw. das andere Elternteil) übernimmt die Betreuung tagsüber. kommunale Einrichtungen Privat organisierte Betreuung, Verwandte oder Bekannte Anderes 5. Wie finanzieren Sie sich während des Studiums? (Mehrfachnennung möglich) BAföG Unterstützung durch Eltern bzw. Familie Unterstützung durch Partner bzw. Partnerin eigene Mittel, die vor dem Studium erworben bzw. angespart wurden Stipendium Arbeiten/Jobben während des Semesters Arbeiten/Jobben vor allem in den Semesterferien Arbeiten/Jobben während des Semesters als auch in den Semesterferien Bitte nennen Sie eine wichtigste Finanzierungsquelle: Seite 7

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZU DEN PRAXISORIENTIERTEN ELEMENTEN 5b. Falls Sie arbeiten, haben Sie den Eindruck, dass Ihr Job einen Bezug zu den Studieninhalten aufweist? Ja, meine Arbeit hat einen deutlichen Bezug zu meinem Studium und/oder meinem späteren Beruf. Nein, meine Arbeit hat kaum etwas mit den Studieninhalten oder meinem Berufswunsch zu tun. Das kann ich (noch) nicht beurteilen. 6. Haben Sie bereits eine berufliche Qualifikation erworben? Ja, ich habe eine abgeschlossene betriebliche oder schulische Berufsausbildung. Ja, ich habe bereits ein Studium abgeschlossen. Nein, ich habe noch keine berufliche Qualifikation erworben. 7. Haben Ihre Eltern (Vater und/oder Mutter) auch studiert? Ja. Nein. 8. Sind Sie im Studium durch eine Behinderung oder chronische Erkrankung eingeschränkt? Ja. Nein. 9. Sind Sie in einem anderen Land als Deutschland geboren? Ja. Nein, in Deutschland. 10. Besitzen Sie (auch) eine andere als die deutsche Staatsangehörigkeit? Ja. Nein, nur die deutsche Staatsangehörigkeit. 11. Haben Sie die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung erlangt? Ja. Nein. 12. Ist für Ihre Eltern (Mutter und/oder Vater) von den Fragen 9. bis 11. mindestens eine mit ja zu beantworten? Ja. Nein. Vielen Dank für Ihre wichtige Unterstützung! Seite 8

Feedbackbogen für das Praxissemester an Grundschulen Auf den folgenden Seiten finden Sie den Feedbackbogen für das Praxissemester an Grundschulen. Wenn Sie das Formular aus diesem Dokument ausdrucken, achten Sie bitte darauf die erste Seite einseitig und NICHT doppelseitig zu drucken! Beim doppelseitigen Druck würde mit dem Abtrennen der Schulbescheinigung auch ein Teil der Rückmeldung entfernt. 137

Mentor/-innen-Feedback zum PRAXISSEMESTER für das Berufsziel Lehramt an Grundschulen und Grundschulen & Inklusive Pädagogik Liebe Mentorinnen und Mentoren, Ihre Rückmeldung ist eine wichtige Unterstützung für die Studierenden! CODE: Von den Studierenden auszufüllen; Erläuterung s.s.11 SCHULFORM: Folgende zwei Aspekte sind für eine konstruktive Rückmeldung zentral: 1. Dieser Feedbackbogen geht in keine universitäre Benotung ein! Bitte nutzen Sie diese intensive Praxisphase. Geben Sie Ihrer Praktikantin bzw. Ihrem Praktikanten eine Rückmeldung zu Stärken und Schwächen. Diskutieren Sie diese auch an notierten Beispielen mit den Studierenden. ausgezeichnet Der im Durchschnitt zu erwartende Leistungsstand der Studierenden ist den erkennbar über den Erwartungen Erwartungen entsprechend also die den Erwartungen entsprechend mittlere Kategorie. Bitte verwenden Sie ist noch entwicklungsfähig hier besteht Gesprächsbedarf die übrigen Kategorien, um Abweichungen nach oben oder unten abzubilden. 2. Die Feedbackbögen werden nur in anonymisierter Form gesammelt! Die Rückmeldungen zu allen absolvierten Praktika werden im Zentrum für Lehrerbildung in anonymisierter Form für eine Qualitätsprüfung der Praktika gesammelt. Der grau unterlegte Bereich wird vorher von den Studierenden abgetrennt. So ist nur der nicht zurückverfolgbare Code der Studierenden (s.s.5) bekannt und es kann weder auf einzelne Studierende noch auf feedback-gebende Personen geschlossen werden. FACH 1: KLASSENSTUFE: FACH 2: KLASSENSTUFE: FACH 3: Vielen Dank für Ihre wertvolle Mitarbeit! Für Rückfragen, Anmerkungen und Anregungen steht Ihnen im ZfL Sonja Bandorski gerne zur Verfügung (E-Mail: bandorski@uni-bremen.de; Tel.: 218 61901). PRAKTIKANT/-IN: SCHULE: KLASSENSTUFE: Die Praktikantin/Der Praktikant hat das Praxissemester in dem gemäß Modulbeschreibung vorgesehenen Umfang inkl. 8 Stunden selbständig gestaltetem Unterricht absolviert. FACH 1: FACH 2: FACH 3: ja nein ja nein ja nein Name des Mentors/der Mentorin Name des Mentors/der Mentorin Name des Mentors/der Mentorin Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift Schulstempel: Datum/Unterschrift Ausbildungskoordinatorin/Ausbildungskoordinator

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Grundschule und Grundschule/IP) FACH 1: CODE: Von den Studierenden auszufüllen; Erläuterung s.s.11 UNTERRICHTEN, ERZIEHEN & BERATEN UNTERRICHT PLANEN DURCHFÜHREN REFLEKTIEREN / SCHÜLERINNEN BERATEN BEGELEITEN Ein Schwerpunkt des Praxissemesters liegt in den KMK-Kompetenzbereichen Unterrichten sowie Erziehen und Beraten: Die Praktikantinnen bzw. Praktikanten sollen Unterricht planen, durchführen und reflektieren, dies haben sie i.d.r. in den Praxisorientierten Elementen bereits erprobt. Neu ist für die Studierenden die Beratungsaufgabe gegenüber Schülerinnen und Schülern. Ihre Rückmeldung für die Praktikantin/den Praktikanten Die Praktikantin/Der Praktikant UNTERRICHTEN/INDIVIDUELL FÖRDERN 1 2 3 4 ausgezeichnet erkennbar über den Erwartungen den Erwartungen entsprechend ist noch entwicklungsfähig hier besteht Gesprächsbedarf kann ein Lernarrangement auf der Grundlage zentraler didaktischer Konzepte planen. kann dieses geplante Lernarrangement unter Berücksichtigung der Lernausgangslagen durchführen. setzt in der Durchführung angemessene Medien und Methoden ein. kann das durchgeführte Lernarrangement im Gespräch kriteriengeleitet auswerten. ERZIEHEN & BERATEN 5 6 7 kann im Gespräch Beratungsansätze für Schülerinnen und Schüler sowie für Eltern entwickeln. zeigt (in unterrichtlichen oder außerunterrichtlichen Situationen) Ansätze, die Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. lässt die Entwicklung eines lösungsorientierten Umgangs mit Problemen erkennen. Beispiele oder Bemerkungen 8 kann über konkreten Unterricht hinausgehende Erziehungsaufgaben annehmen. Seite 2

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Grundschule und Grundschule/IP) FACH 1 WEITERE KOMPETENZBEREICHE ANALYSIEREN & BEWERTEN, PROFESSIONALISIEREN Ein anderer Schwerpunkt des Praxissemesters liegt darin, die Komplexität des Lernorts Schule zu erkennen. Dies zeigt sich in den Bereichen Analysieren & Bewerten und Professionalisieren, die an den KMK- Kompetenzbereichen Beurteilen und Innovieren orientiert sind. In diesen Bereichen haben die Studierenden i.d.r. sehr wenige oder gar keine praktischen Vorerfahrungen. Ihre Rückmeldung für die Praktikantin/den Praktikanten Die Praktikantin/Der Praktikant ANALYSIEREN & BEWERTEN 9 10 ausgezeichnet erkennbar über den Erwartungen den Erwartungen entsprechend ist noch entwicklungsfähig hier besteht Gesprächsbedarf wendet verschiedene Formen der Leistungsrückmeldung an. kann in Leistungsrückmeldungen Perspektiven für das weitere Lernen aufzeigen. PROFESSIONALISIEREN 11 hat aktiv am Schulleben teilgenommen. Beispiele oder Bemerkungen 12 lässt erkennen, die Regeln des Systems Schule erfasst zu haben. 13 zeigt Ansätze der Fähigkeit zur Teamarbeit in (multiprofessionellen) Teams. 14 kann im Gespräch ihr/sein professionelles Selbstkonzept reflektieren. 15 kann im Gespräch ihre/seine Berufseignung reflektieren. Seite 3

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Grundschule und Grundschule/IP) FACH 1 WEITERE RELEVANTE EINDRÜCKE Hier können Sie zusätzliche Rückmeldungen an die Praktikantin bzw. den Praktikanten, aber gleichzeitig auch an die Begleitperson der Universität geben: Seite 4

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Grundschule und Grundschule/IP) FACH 2: CODE: Von den Studierenden auszufüllen; Erläuterung s.s.11 UNTERRICHTEN, ERZIEHEN & BERATEN UNTERRICHT PLANEN DURCHFÜHREN REFLEKTIEREN / SCHÜLERINNEN BERATEN BEGELEITEN Ein Schwerpunkt des Praxissemesters liegt in den KMK-Kompetenzbereichen Unterrichten sowie Erziehen und Beraten: Die Praktikantinnen bzw. Praktikanten sollen Unterricht planen, durchführen und reflektieren, dies haben sie i.d.r. in den Praxisorientierten Elementen bereits erprobt. Neu ist für die Studierenden die Beratungsaufgabe gegenüber Schülerinnen und Schülern. Ihre Rückmeldung für die Praktikantin/den Praktikanten Die Praktikantin/Der Praktikant UNTERRICHTEN/INDIVIDUELL FÖRDERN 1 2 3 4 ausgezeichnet erkennbar über den Erwartungen den Erwartungen entsprechend ist noch entwicklungsfähig hier besteht Gesprächsbedarf kann ein Lernarrangement auf der Grundlage zentraler didaktischer Konzepte planen. kann dieses geplante Lernarrangement unter Berücksichtigung der Lernausgangslagen durchführen. setzt in der Durchführung angemessene Medien und Methoden ein. kann das durchgeführte Lernarrangement im Gespräch kriteriengeleitet auswerten. ERZIEHEN & BERATEN 5 6 7 kann im Gespräch Beratungsansätze für Schülerinnen und Schüler sowie für Eltern entwickeln. zeigt (in unterrichtlichen oder außerunterrichtlichen Situationen) Ansätze, die Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. lässt die Entwicklung eines lösungsorientierten Umgangs mit Problemen erkennen. Beispiele oder Bemerkungen 8 kann über konkreten Unterricht hinausgehende Erziehungsaufgaben annehmen. Seite 5

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Grundschule und Grundschule/IP) FACH 2 WEITERE KOMPETENZBEREICHE ANALYSIEREN & BEWERTEN, PROFESSIONALISIEREN Ein anderer Schwerpunkt des Praxissemesters liegt darin, die Komplexität des Lernorts Schule zu erkennen. Dies zeigt sich in den Bereichen Analysieren & Bewerten und Professionalisieren, die an den KMK- Kompetenzbereichen Beurteilen und Innovieren orientiert sind. In diesen Bereichen haben die Studierenden i.d.r. sehr wenige oder gar keine praktischen Vorerfahrungen. Ihre Rückmeldung für die Praktikantin/den Praktikanten Die Praktikantin/Der Praktikant ANALYSIEREN & BEWERTEN 9 10 ausgezeichnet erkennbar über den Erwartungen den Erwartungen entsprechend ist noch entwicklungsfähig hier besteht Gesprächsbedarf wendet verschiedene Formen der Leistungsrückmeldung an. kann in Leistungsrückmeldungen Perspektiven für das weitere Lernen aufzeigen. PROFESSIONALISIEREN 11 hat aktiv am Schulleben teilgenommen. Beispiele oder Bemerkungen 12 lässt erkennen, die Regeln des Systems Schule erfasst zu haben. 13 zeigt Ansätze der Fähigkeit zur Teamarbeit in (multiprofessionellen) Teams. 14 kann im Gespräch ihr/sein professionelles Selbstkonzept reflektieren. 15 kann im Gespräch ihre/seine Berufseignung reflektieren. Seite 6

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Grundschule und Grundschule/IP) FACH 2 WEITERE RELEVANTE EINDRÜCKE Hier können Sie zusätzliche Rückmeldungen an die Praktikantin bzw. den Praktikanten, aber gleichzeitig auch an die Begleitperson der Universität geben: Seite 7

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Grundschule und Grundschule/IP) FACH 3: CODE: Von den Studierenden auszufüllen; Erläuterung s.s.11 UNTERRICHTEN, ERZIEHEN & BERATEN UNTERRICHT PLANEN DURCHFÜHREN REFLEKTIEREN / SCHÜLERINNEN BERATEN BEGELEITEN Ein Schwerpunkt des Praxissemesters liegt in den KMK-Kompetenzbereichen Unterrichten sowie Erziehen und Beraten: Die Praktikantinnen bzw. Praktikanten sollen Unterricht planen, durchführen und reflektieren, dies haben sie i.d.r. in den Praxisorientierten Elementen bereits erprobt. Neu ist für die Studierenden die Beratungsaufgabe gegenüber Schülerinnen und Schülern. Ihre Rückmeldung für die Praktikantin/den Praktikanten Die Praktikantin/Der Praktikant UNTERRICHTEN/INDIVIDUELL FÖRDERN 1 2 3 4 ausgezeichnet erkennbar über den Erwartungen den Erwartungen entsprechend ist noch entwicklungsfähig hier besteht Gesprächsbedarf kann ein Lernarrangement auf der Grundlage zentraler didaktischer Konzepte planen. kann dieses geplante Lernarrangement unter Berücksichtigung der Lernausgangslagen durchführen. setzt in der Durchführung angemessene Medien und Methoden ein. kann das durchgeführte Lernarrangement im Gespräch kriteriengeleitet auswerten. ERZIEHEN & BERATEN 5 6 7 kann im Gespräch Beratungsansätze für Schülerinnen und Schüler sowie für Eltern entwickeln. zeigt (in unterrichtlichen oder außerunterrichtlichen Situationen) Ansätze, die Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. lässt die Entwicklung eines lösungsorientierten Umgangs mit Problemen erkennen. Beispiele oder Bemerkungen 8 kann über konkreten Unterricht hinausgehende Erziehungsaufgaben annehmen. Seite 8

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Grundschule und Grundschule/IP) FACH 3 WEITERE KOMPETENZBEREICHE ANALYSIEREN & BEWERTEN, PROFESSIONALISIEREN Ein anderer Schwerpunkt des Praxissemesters liegt darin, die Komplexität des Lernorts Schule zu erkennen. Dies zeigt sich in den Bereichen Analysieren & Bewerten und Professionalisieren, die an den KMK- Kompetenzbereichen Beurteilen und Innovieren orientiert sind. In diesen Bereichen haben die Studierenden i.d.r. sehr wenige oder gar keine praktischen Vorerfahrungen. Ihre Rückmeldung für die Praktikantin/den Praktikanten Die Praktikantin/Der Praktikant ANALYSIEREN & BEWERTEN 9 10 ausgezeichnet erkennbar über den Erwartungen den Erwartungen entsprechend ist noch entwicklungsfähig hier besteht Gesprächsbedarf wendet verschiedene Formen der Leistungsrückmeldung an. kann in Leistungsrückmeldungen Perspektiven für das weitere Lernen aufzeigen. PROFESSIONALISIEREN 11 hat aktiv am Schulleben teilgenommen. Beispiele oder Bemerkungen 12 lässt erkennen, die Regeln des Systems Schule erfasst zu haben. 13 zeigt Ansätze der Fähigkeit zur Teamarbeit in (multiprofessionellen) Teams. 14 kann im Gespräch ihr/sein professionelles Selbstkonzept reflektieren. 15 kann im Gespräch ihre/seine Berufseignung reflektieren. Seite 9

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Grundschule und Grundschule/IP) FACH 3 WEITERE RELEVANTE EINDRÜCKE Hier können Sie zusätzliche Rückmeldungen an die Praktikantin bzw. den Praktikanten, aber gleichzeitig auch an die Begleitperson der Universität geben: Seite 10

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Grundschule und Grundschule/IP) Liebe Praktikantinnen und Praktikanten, die Rückmeldungen zu allen absolvierten Praktika werden im Zentrum für Lehrerbildung in anonymisierter Form gesammelt. Darüber wird im Rahmen einer Qualitätsprüfung der Lehramtsausbildung die Kohärenz der Praktikums- Struktur geprüft. Für diese anonymisierte Zusammenführung wird ein Code benötigt, an den Sie sich jederzeit erinnern können. Tragen Sie bitte deshalb den folgenden Code hier ein und übertragen ihn dann auf das Deckblatt: Erster Buchstabe des Vornamens der Mutter (bzw. der ersten Bezugsperson): Erster Buchstabe des Vornamens des Vaters (bzw. der zweiten Bezugsperson): Letzter Buchstabe des Vornamens der Mutter (bzw. der ersten Bezugsperson): Letzter Buchstabe des Vornamens des Vaters (bzw. der zweiten Bezugsperson): Letzte Ziffer des eigenen Geburtsjahres: Wichtig:! Bitte achten Sie unbedingt auch darauf, den grau unterlegten Teil des Deckblatts, auf dem Ihr Name, sowie der des Mentors bzw. der Mentorin und der Schule stehen, vor der Weiterleitung an das ZfL abzutrennen!! Seite 11

Feedbackbogen für das Praxissemester an Gymnasien/Oberschulen Auf den folgenden Seiten finden Sie den Feedbackbogen für das Praxissemester an Gymnasien/Oberschulen. Wenn Sie das Formular aus diesem Dokument ausdrucken, achten Sie bitte darauf die erste Seite einseitig und NICHT doppelseitig zu drucken! Beim doppelseitigen Druck würde mit dem Abtrennen der Schulbescheinigung auch ein Teil der Rückmeldung entfernt. 149

Mentor/-innen-Feedback zum PRAXISSEMESTER für das Berufsziel Lehramt an Gymnasien/Oberschulen Liebe Mentorinnen und Mentoren, CODE: Ihre Rückmeldung ist eine wichtige Unterstützung für die Studierenden! Von den Studierenden auszufüllen; Erläuterung s.s.8 SCHULFORM: Folgende zwei Aspekte sind für eine konstruktive Rückmeldung zentral: 1. Dieser Feedbackbogen geht in keine universitäre Benotung ein! Bitte nutzen Sie diese intensive Praxisphase. Geben Sie Ihrer Praktikantin bzw. Ihrem Praktikanten eine Rückmeldung zu Stärken und Schwächen. Diskutieren Sie diese auch an notierten Beispielen mit den Studierenden. ausgezeichnet Der im Durchschnitt zu erwartende Leistungsstand der Studierenden ist den erkennbar über den Erwartungen Erwartungen entsprechend also die den Erwartungen entsprechend mittlere Kategorie. Bitte verwenden Sie ist noch entwicklungsfähig hier besteht Gesprächsbedarf die übrigen Kategorien, um Abweichungen nach oben oder unten abzubilden. 2. Die Feedbackbögen werden in anonymisierter Form gesammelt! Die Rückmeldungen zu allen absolvierten Praktika werden im Zentrum für Lehrerbildung in anonymisierter Form für eine Qualitätsprüfung der Praktika gesammelt. Der grau unterlegte Bereich wird vorher von den Studierenden abgetrennt. So ist nur der nicht zurückverfolgbare Code der Studierenden (s.s.5) bekannt und es kann weder auf einzelne Studierende noch auf feedback-gebende Personen geschlossen werden. FACH 1: KLASSENSTUFE: ANZAHL UNTERRICHTS- STUNDEN: FACH 2: KLASSENSTUFE: Vielen Dank für Ihre wertvolle Mitarbeit! Für Rückfragen, Anmerkungen und Anregungen steht Ihnen im ZfL Sonja Bandorski gerne zur Verfügung (E-Mail: bandorski@uni-bremen.de; Tel.: 218 61901). PRAKTIKANT/-IN: SCHULE: ANZAHL UNTERRICHTS- STUNDEN: Die Praktikantin/Der Praktikant hat das Praxissemester in dem gemäß Modulbeschreibung vorgesehenen Umfang inkl. 8 12 Stunden selbständig gestaltetem Unterricht absolviert. FACH 1: FACH 2: ja nein ja nein Name des Mentors/der Mentorin Name des Mentors/der Mentorin Datum/Unterschrift Datum/Unterschrift Schulstempel: Datum/Unterschrift Ausbildungskoordinatorin/Ausbildungskoordinator

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Gymnasium/Oberschule) FACH 1: CODE: Von den Studierenden auszufüllen; Erläuterung s.s.8 UNTERRICHTEN, ERZIEHEN & BERATEN UNTERRICHT PLANEN DURCHFÜHREN REFLEKTIEREN / SCHÜLERINNEN BERATEN BEGELEITEN Ein Schwerpunkt des Praxissemesters liegt in den KMK-Kompetenzbereichen Unterrichten sowie Erziehen und Beraten: Die Praktikantinnen bzw. Praktikanten sollen Unterricht planen, durchführen und reflektieren, dies haben sie i.d.r. in den Praxisorientierten Elementen bereits erprobt. Neu ist für die Studierenden die Beratungsaufgabe gegenüber Schülerinnen und Schülern. Ihre Rückmeldung für die Praktikantin/den Praktikanten Die Praktikantin/Der Praktikant UNTERRICHTEN/INDIVIDUELL FÖRDERN 1 2 3 4 ausgezeichnet erkennbar über den Erwartungen den Erwartungen entsprechend ist noch entwicklungsfähig hier besteht Gesprächsbedarf kann ein Lernarrangement auf der Grundlage zentraler didaktischer Konzepte planen. kann dieses geplante Lernarrangement unter Berücksichtigung der Lernausgangslagen durchführen. setzt in der Durchführung angemessene Medien und Methoden ein. kann das durchgeführte Lernarrangement im Gespräch kriteriengeleitet auswerten. ERZIEHEN & BERATEN 5 6 7 kann im Gespräch Beratungsansätze für Schülerinnen und Schüler sowie für Eltern entwickeln. zeigt (in unterrichtlichen oder außerunterrichtlichen Situationen) Ansätze, die Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. lässt die Entwicklung eines lösungsorientierten Umgangs mit Problemen erkennen. Beispiele oder Bemerkungen 8 kann über konkreten Unterricht hinausgehende Erziehungsaufgaben annehmen. Seite 2

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Gymnasium/Oberschule) FACH 1 WEITERE KOMPETENZBEREICHE ANALYSIEREN & BEWERTEN, PROFESSIONALISIEREN Ein anderer Schwerpunkt des Praxissemesters liegt darin, die Komplexität des Lernorts Schule zu erkennen. Dies zeigt sich in den Bereichen Analysieren & Bewerten und Professionalisieren, die an den KMK- Kompetenzbereichen Beurteilen und Innovieren orientiert sind. In diesen Bereichen haben die Studierenden i.d.r. sehr wenige oder gar keine praktischen Vorerfahrungen. Ihre Rückmeldung für die Praktikantin/den Praktikanten Die Praktikantin/Der Praktikant ANALYSIEREN & BEWERTEN 9 10 ausgezeichnet erkennbar über den Erwartungen den Erwartungen entsprechend ist noch entwicklungsfähig hier besteht Gesprächsbedarf wendet verschiedene Formen der Leistungsrückmeldung an. kann in Leistungsrückmeldungen Perspektiven für das weitere Lernen aufzeigen. PROFESSIONALISIEREN 11 hat aktiv am Schulleben teilgenommen. Beispiele oder Bemerkungen 12 lässt erkennen, die Regeln des Systems Schule erfasst zu haben. 13 zeigt Ansätze der Fähigkeit zur Teamarbeit in (multiprofessionellen) Teams. 14 kann im Gespräch ihr/sein professionelles Selbstkonzept reflektieren. 15 kann im Gespräch ihre/seine Berufseignung reflektieren. Seite 3

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Gymnasium/Oberschule) FACH 1 WEITERE RELEVANTE EINDRÜCKE Hier können Sie zusätzliche Rückmeldungen an die Praktikantin bzw. den Praktikanten, aber gleichzeitig auch an die Begleitperson der Universität geben: Seite 4

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Gymnasium/Oberschule) FACH 2: CODE: Von den Studierenden auszufüllen; Erläuterung s.s.8 UNTERRICHTEN, ERZIEHEN & BERATEN UNTERRICHT PLANEN DURCHFÜHREN REFLEKTIEREN / SCHÜLERINNEN BERATEN BEGELEITEN Ein Schwerpunkt des Praxissemesters liegt in den KMK-Kompetenzbereichen Unterrichten sowie Erziehen und Beraten: Die Praktikantinnen bzw. Praktikanten sollen Unterricht planen, durchführen und reflektieren, dies haben sie i.d.r. in den Praxisorientierten Elementen bereits erprobt. Neu ist für die Studierenden die Beratungsaufgabe gegenüber Schülerinnen und Schülern. Ihre Rückmeldung für die Praktikantin/den Praktikanten Die Praktikantin/Der Praktikant UNTERRICHTEN/INDIVIDUELL FÖRDERN 1 2 3 4 ausgezeichnet erkennbar über den Erwartungen den Erwartungen entsprechend ist noch entwicklungsfähig hier besteht Gesprächsbedarf kann ein Lernarrangement auf der Grundlage zentraler didaktischer Konzepte planen. kann dieses geplante Lernarrangement unter Berücksichtigung der Lernausgangslagen durchführen. setzt in der Durchführung angemessene Medien und Methoden ein. kann das durchgeführte Lernarrangement im Gespräch kriteriengeleitet auswerten. ERZIEHEN & BERATEN 5 6 7 kann im Gespräch Beratungsansätze für Schülerinnen und Schüler sowie für Eltern entwickeln. zeigt (in unterrichtlichen oder außerunterrichtlichen Situationen) Ansätze, die Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen. lässt die Entwicklung eines lösungsorientierten Umgangs mit Problemen erkennen. Beispiele oder Bemerkungen 8 kann über konkreten Unterricht hinausgehende Erziehungsaufgaben annehmen. Seite 5

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Gymnasium/Oberschule) FACH 2 WEITERE KOMPETENZBEREICHE ANALYSIEREN & BEWERTEN, PROFESSIONALISIEREN Ein anderer Schwerpunkt des Praxissemesters liegt darin, die Komplexität des Lernorts Schule zu erkennen. Dies zeigt sich in den Bereichen Analysieren & Bewerten und Professionalisieren, die an den KMK- Kompetenzbereichen Beurteilen und Innovieren orientiert sind. In diesen Bereichen haben die Studierenden i.d.r. sehr wenige oder gar keine praktischen Vorerfahrungen. Ihre Rückmeldung für die Praktikantin/den Praktikanten Die Praktikantin/Der Praktikant ANALYSIEREN & BEWERTEN 9 10 ausgezeichnet erkennbar über den Erwartungen den Erwartungen entsprechend ist noch entwicklungsfähig hier besteht Gesprächsbedarf wendet verschiedene Formen der Leistungsrückmeldung an. kann in Leistungsrückmeldungen Perspektiven für das weitere Lernen aufzeigen. PROFESSIONALISIEREN 11 hat aktiv am Schulleben teilgenommen. Beispiele oder Bemerkungen 12 lässt erkennen, die Regeln des Systems Schule erfasst zu haben. 13 zeigt Ansätze der Fähigkeit zur Teamarbeit in (multiprofessionellen) Teams. 14 kann im Gespräch ihr/sein professionelles Selbstkonzept reflektieren. 15 kann im Gespräch ihre/seine Berufseignung reflektieren. Seite 6

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Gymnasium/Oberschule) FACH 2 WEITERE RELEVANTE EINDRÜCKE Hier können Sie zusätzliche Rückmeldungen an die Praktikantin bzw. den Praktikanten, aber gleichzeitig auch an die Begleitperson der Universität geben: Seite 7

MENTOR/-INNEN FEEDBACK ZUM PRAXISSEMESTER (Gymnasium/Oberschule) Liebe Praktikantinnen und Praktikanten, die Rückmeldungen zu allen absolvierten Praktika werden im Zentrum für Lehrerbildung in anonymisierter Form gesammelt. Darüber wird im Rahmen einer Qualitätsprüfung der Lehramtsausbildung die Kohärenz der Praktikums- Struktur geprüft. Für diese anonymisierte Zusammenführung wird ein Code benötigt, an den Sie sich jederzeit erinnern können. Tragen Sie bitte deshalb den folgenden Code hier ein und übertragen ihn dann auf das Deckblatt: Erster Buchstabe des Vornamens der Mutter (bzw. der ersten Bezugsperson): Erster Buchstabe des Vornamens des Vaters (bzw. der zweiten Bezugsperson): Letzter Buchstabe des Vornamens der Mutter (bzw. der ersten Bezugsperson): Letzter Buchstabe des Vornamens des Vaters (bzw. der zweiten Bezugsperson): Letzte Ziffer des eigenen Geburtsjahres: Wichtig:! Bitte achten Sie unbedingt auch darauf, den grau unterlegten Teil des Deckblatts, auf dem Ihr Name, sowie der des Mentors bzw. der Mentorin und der Schule stehen, vor der Weiterleitung an das ZfL abzutrennen!! Seite 8

Muster-Kooperationsvereinbarung 158

Kooperationsvereinbarung zur Durchführung der schulpraktischen Studien Diese Kooperationsvereinbarung gilt vorbehaltlich der erfolgreichen Zuweisung aller Studierenden. Sollte der Fall eintreten, dass aufgrund von bestehenden Kooperationsvereinbarungen einigen Studierenden kein geeigneter Studienplatz zugewiesen werden kann, behält sich das Zentrum für Lehrerbildung vor, nicht alle Kooperationsplätze gemäß der Vereinbarung zu besetzen. Kooperationsvereinbarung zur Durchführung der schulpraktischen Studien Der Fachbereich (Fachbereich) der Universität Bremen vertreten durch (Name) (Studiengang) und die Schule vertreten durch (Name Schule) (Name Schulleitung) schließen die folgende Kooperationsvereinbarung. I. Zielsetzung Mit dieser Vereinbarung verständigen sich die Kooperationspartner auf eine Zusammenarbeit bei der Durchführung der schulpraktischen Studien. Die Vereinbarung bezieht sich auf die folgenden Praktika (bitte ankreuzen): Orientierungspraktikum im Bachelorstudium Praxisorientierte Elemente im Bachelorstudium Praxissemester im Master of Education Studium II. Inhalte Zwischen den Kooperationspartnern werden für die Praktika konkrete Fragestellungen und Themen vereinbart, die die Studierenden im Rahmen der Durchführung der schulpraktischen Studien bearbeiten sollen. Die Ausgestaltung des bzw. der Vorhaben wird zwischen den unter IV. benannten Ansprechpartnern bzw. Ansprechpartnerinnen besprochen. Seite 1 von 3

Kooperationsvereinbarung zur Durchführung der schulpraktischen Studien III. Vergabe von Praktikumsplätzen Die Anzahl der Praktikantinnen und Praktikanten, die jeder Schule zugewiesen werden, legt die Senatorin für Bildung und Wissenschaft jährlich fest. Die Schule erklärt sich bereit, im Rahmen des regulären Kontingents über den Rahmen des regulären Kontingents hinaus die folgende Anzahl an Praktikumsplätzen zur Verfügung zu stellen: Orientierungspraktikum Praxisorientierte Elemente Praxissemester (Anzahl Studierende) (Anzahl Studierende) (Anzahl Studierende) Über diese Vereinbarung hinaus können weitere Initiativen und Projekte zwischen den Kooperationspartnern vereinbart werden. IV. Koordination Die Kooperationspartner benennen folgende Personen als feste Ansprechpartner bzw. Ansprechpartnerinnen für die Koordination der Zusammenarbeit und für Anfragen und Aktivitäten im Rahmen der Kooperation. Anfragen werden an die benannten Personen weitergeleitet. Ansprechperson Schule Ansprechperson Universität (Name) (Email) (Name) (Email) V. Laufzeit Die Kooperationsvereinbarung tritt am Tag der Unterzeichnung durch alle Parteien in Kraft und gilt zunächst für den Zeitraum von zwei Jahren. Sie verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern sie nicht drei Monate vor Ablauf der Jahresfrist gekündigt wird. Eine Kündigung kann einseitig von einem der beiden Kooperationspartner erfolgen. Die Vertragskündigung ist dem Zentrum für Lehrerbildung der Universität Bremen anzuzeigen. Die Kooperationsvereinbarung wird erst wirksam, wenn sie dem Zentrum für Lehrerbildung zur Kenntnis gegeben wird. Seite 2 von 3

Kooperationsvereinbarung zur Durchführung der schulpraktischen Studien VI. Verwaltungshinweis: Der Ansprechpartner bzw. die Ansprechpartnerin der Universität informiert das Zentrum für Lehrerbildung über den folgenden Bearbeitungshinweis: Die Zuweisung der Studierenden an die Kooperationsplätze wird vom Studienfach übernommen. wird vom ZfL übernommen. VII. Unterschriften: Für die Schule: Bremen, den (Datum) (Unterschrift Schulleitung) Für die Universität: Bremen, den (Datum) (Unterschrift Universitätsvertreter/in) Seite 3 von 3

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