Datenempfang von crossinx Datenempfang.doc Seite 1 von 6
Inhaltsverzeichnis 1 Einführung... 3 2 AS2... 3 3 SFTP... 3 4 FTP (via VPN)... 4 5 FTPS... 4 6 Email (ggf. verschlüsselt)... 5 7 Portalzugang über SSL verschlüsselte Übertragung von Nutzernamen und Passwort.... 5 8 Web Services (SOAP)... 5 9 HTTPS (PUT Methode)... 5 10 IPs... 5 11 Versionsverfolgung... 6 Datenempfang.doc Seite 2 von 6
1 Einführung 2 AS2 3 SFTP crossinx betreibt eines der modernsten Netzwerke für elektronischen Rechnungsaustausch und dokumentenbasierte Geschäftsprozesse. Unsere internationalen Services unterstützen den sicheren und steuerrechtlich anerkannten Austausch von Dokumenten mit Geschäftspartnern. Dem Kunden stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, elektronische Rechnungsdaten von crossinx zu empfangen, die in diesem Dokument beschrieben sind. Für den Datenempfang von crossinx stehen folgende Übertragungswege zur Verfügung: AS2 SFTP FTP FTPS Email (ggf. verschlüsselt) Portalzugang über SSL verschlüsselte Übertragung von Nutzernamen und Passwort. WebServices HTTPS (PUT) Einschränkungen und Details entnehmen Sie bitte den entsprechenden Protokollbeschreibungen. AS2 steht für Applicability Statement 2 und ist ein Standard für den gesicherten Nachrichtentransport über das Internet. Es ist detailliert beschrieben in RFC 4130 (siehe auch http://tools.ietf.org/html/rfc4130). AS2 spezifiziert, wie man sich verbindet und Nachrichten validiert, versendet und bestätigt. Es erzeugt einen Umschlag für eine Nachricht, welche dann gesichert über das Internet versandt wird. Die Urheberschaft (nicht abstreitbare Nachricht) wird durch digitale Signaturen und die Datensicherheit durch Verschlüsselung gewährleistet. AS2 ist ein Übertragungsstandard, der speziell für E-Commerce entwickelt wurde. Im Gegensatz zu anderen Übertragungsstandards wie etwa E-Mail, X.400, ISDN-FTP usw. die auch aber nicht ausschließlich im geschäftlichen Kontext verwendet werden, ist AS2 von Grund auf nur für einen Geschäftseinsatz konzeptioniert. SFTP, auch als SSH File Transfer Protokoll bekannt, erlaubt eine sichere, verschlüsselte Datenübertragung (SSH2). SSH2 ermöglicht eine sichere, authentifizierte und verschlüsselte Verbindung zwischen zwei Rechnern über ein unsicheres Netzwerk (das Internet). Datenempfang.doc Seite 3 von 6
Bei der Nutzung von SFTP kann der Kunde zwischen 2 Varianten wählen: 1. Login mit Benutzername und Passwort 2. Login mit Benutzername und RSA / DSA Schlüssel. In diesem Fall erhält der Kunde von crossinx den öffentlichen Schlüssel und importiert ihn in sein System. Nach erfolgreicher Authentifizierung wird für die Dauer der Sitzung zwischen Server und Cient ein geheimer Schlüssel erzeugt, mit dem die gesamte nachfolgende Kommunikation verschlüsselt wird. Der Kunde muss zu diesem Zweck einen SFTP-Server betreiben, an den crossinx die Daten übergeben kann. Eine Abholung von Daten durch einen SFTP-Client vom Kunden ist nicht vorgesehen! 4 FTP (via VPN) 5 FTPS Crossinx kann Daten per FTP übertragen. Der Versender sendet crossinx zu diesem Zweck Benutzername und Passwort, mit denen sich crossinx am Kunden-Server authentifizieren kann. Der Kunde muss zu diesem Zweck einen FTP-Server betreiben, an den crossinx die Daten übergeben kann. Eine Abholung von Daten durch einen FTP-Client vom Kunden ist nicht vorgesehen! Bei FTP findet die Übertragung unverschlüsselt statt, was generell nicht empfehlenswert ist. Auf Wunsch kann deshalb auch ein VPN-Tunnel (Virtual Private Network) zum Kunden aufgebaut werden (kostenpflichtig, Einrichtungsgebühren plus monatlich laufende Kosten). Die Daten werden dann nicht mehr unverschlüsselt über das Internet, sondern verschlüsselt durch den VPN-Tunnel gesendet. FTPS ist eine Erweiterung von FTP, bei der die komplette FTP-Verbindung (Kontrollkanal und Datenkanal) per SSL verschlüsselt wird. Nach der Authentifizierung durch öffentliche / private Schlüssel (RSA), wird für die Verbindungsdauer ein einmalig benutzbarer, symmetrischer Schlüssel erzeugt, mit dem beide Systeme ihre Kommunikation verschlüsseln. So wird verhindert das Benutzername und Passwort unverschlüsselt über das Internet gesendet werden. Die SSL-Verschlüsselung erfolgt analog HTTPS - welches zum Internet-Banking verwendet wird - und gilt als sicher. Auch bei FTPS muss der Kunden einen FTP-Server betreiben, an den crossinx die Daten übergeben kann. Eine Abholung von Daten durch einen FTP-Client vom Kunden ist nicht vorgesehen! Datenempfang.doc Seite 4 von 6
6 Email (ggf. verschlüsselt) Crossinx kann Rechnungsdaten per Email an den Kunden schicken. Auf Wunsch können die Daten mit einen GPG-Schlüssel verschlüsselt werden. Der Kunde schickt crossinx zu diesem Zweck seinen öffentlichen Schlüssel zu. 7 Portalzugang über SSL verschlüsselte Übertragung von Nutzernamen und Passwort. Beim Portalzugang erhält der Kunde Benutzername und Passwort um sich auf www.crossinx.com einzuloggen. Der Verbindung wird automatisch SSL-verschlüsselt (analog https im Internet-Banking). Dort können die Daten dann manuell runtergeladen werden 8 Web Services (SOAP) Crossinx kann Daten per WebService oder https an den Kunden übertragen. Zu diesem Zweck muss der Kunde einen entsprechenden Server, wsdl etc. zur Verfügung stellen. Die Einrichtung einer WebService-Übertragung an den Kunden bedarf einer individuellen Programmierung und ist kostenpflichtig (einmalig für die Einrichtung). 9 HTTPS (PUT Methode) 10 IPs Crossinx kann Daten per https PUT-Methode übergeben. Der Kunde muss dazu einen entsprechenden Server zur Verfügung stellen und crossinx die Ziel-URL, Benutzername und Passwort zur https-authentifizierung nennen. Crossinx wertet den https-return Code 200 aus. Crossinx versendet Daten mit folgenden IP-Adressen Protokoll Development- System Test-System Produktion SFTP 78.143.14.170 78.143.14.172 94.125.25.124 FTP 78.143.14.170 78.143.14.172 94.125.25.124 FTPS 78.143.14.170 78.143.14.172 94.125.25.124 Datenempfang.doc Seite 5 von 6
11 Versionsverfolgung Datum Version Autor(en) Erfolgte Änderungen 26.11.2012 1.0 Herbert Angermann 24.07.2013 1.1 Alexander Hincu 9.11.2013 1.2 Herbert Angermann HTTPS PUT Methode eingetragen Datenempfang.doc Seite 6 von 6