Stärken-Schwächen-Analyse

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Transkript:

Engagementförderung im Basketball der Situation in Basketballvereinen bzw. -abteilungen zur Ermittlung eines möglichen Optimierungsbedarfs in den Bereichen der Engagementförderung Bitte die entsprechende Zahl deutlich ankreuzen! Schritt 1: Ehrenamtsfreundliche Organisationskultur Unser Vereinsvorstand (bei Mehrspartenvereinen ist hiermit auch im Folgenden die Leitung der Basketballabteilung gemeint) hat eine positive Grundhaltung gegenüber der Zusammenarbeit mit Freiwilligen Es herrscht eine grundsätzliche Atmosphäre des Willkommenseins für neue Freiwillige. Im Verein bzw. der Abteilung wird untereinander Wertschätzung praktiziert. Unser Vereinsvorstand hat sich gemeinsam und bewusst für Engagementförderung entschieden. Unser Vereinsvorstand schafft Rahmenbedingungen, damit sich die Freiwilligen erfolgreich und ohne Hindernisse engagieren können (finanziell, organisatorisch etc.) Es gibt in unserem Verein mind. eine zuständige Person (z. B. Freiwilligenkoordinator oder koordinatorin) für die Freiwilligen. Unser Vereinsvorstand unterstützt diese Person(en) in ihrer Arbeit. 1

Schritt 2: Bedarfs- und Bedürfnisanalyse Es gibt ausreichend Freiwillige für alle regelmäßigen Aufgaben in unserem Verein. Es gibt ausreichend Freiwillige für einmalige Aufgaben (Veranstaltungen, Fahrdienste, Verkaufsstände etc.) in unserem Verein. Es gibt ausreichend Freiwillige für kurzfristige Aufgaben (Vertretung eines Trainers etc.) in unserem Verein. Es gibt ausreichend Nachwuchs an jungen Freiwilligen für alle Aufgaben in unserem Verein. Perspektivisch gehen wir davon aus, dass wir in den nächsten fünf Jahren ausreichend Freiwillige haben werden. Im Vergleich mit Vereinen in unserer Umgebung sind wir in Bezug auf freiwilliges Engagement gut aufgestellt. Es existieren detailliert ausgearbeitete Aufgabenprofile (Tätigkeitsbeschreibungen) für die einzelnen Aufgaben in unserem Verein. Unserem Vereinsvorstand ist bewusst, für welche Aufgaben zusätzliche Freiwillige benötigt werden. Unserem Vereinsvorstand ist bewusst, für welche Aufgaben er bereits aktive Freiwillige zusätzlich ansprechen kann. Unserem Vereinsvorstand ist bewusst, für welche Aufgaben er bereits aktive Freiwillige passgenauer einsetzen kann. Unserem Vereinsvorstand ist bewusst, für welche Aufgaben er noch nicht freiwillig aktive Mitglieder ansprechen kann. 2

Schritt 3: Ansprache, Gewinnung und Aufgabenübertragung in Sportvereinen Unser Verein verfolgt eine gezielte Strategie, bereits im Verein engagierte Freiwillige passgenauer in Aufgabenbereichen einzusetzen. Unser Verein verfolgt eine gezielte Strategie zur Gewinnung von bereits vorhandenen Vereinsmitgliedern für freiwilliges Engagement, die sich bislang noch nicht engagieren. Unser Verein verfolgt eine gezielte Strategie zur Gewinnung neuer Freiwilliger außerhalb des Vereins. Unserem Verein ist bewusst, wer die Zielgruppen seiner Werbemaßnahmen zur Gewinnung Freiwilliger außerhalb des Vereins sind (nach Alter, Geschlecht, Interessen etc.). Unserem Verein ist bewusst, wo die Zielgruppen seiner Werbemaßnahmen zur Gewinnung Freiwilliger zu finden sind. Unserem Verein ist bewusst, wie, d. h. über welche Werbemittel, die Zielgruppen seiner Werbemaßnahmen zur Gewinnung Freiwilliger zu erreichen sind (Plakate, Anzeigen, Internet etc.). Unserem Verein ist bewusst, welche Motive die angestrebten Zielgruppen für freiwilliges Engagement haben. Entsprechend der jeweiligen Zielgruppen und Werbemittel werden passgenaue Werbetexte zur Gewinnung Freiwilliger formuliert. Unser Verein führt bei dem ersten ausführlicheren Kontakt mit potenziellen Freiwilligen strukturierte Erstgespräche durch. Unser Verein bietet neuen Freiwilligen die Möglichkeit, diesen in einer ersten Schnupperphase kennen zu lernen (Vereinsfest, Versammlung, Turnier etc.). Die Freiwilligen in unserem Verein unterschreiben eine Vereinbarung (z. B. Ehrenkodex). 3

Schritt 4: Orientierung und Einarbeitung Unser Verein bietet neuen Freiwilligen eine inhaltliche Einführung an (Vereinsstruktur, Sportbereiche etc.). Unser Verein bietet neuen Freiwilligen eine organisatorische Einführung an (Hausordnung, rechtliche Fragen etc.). Unser Verein stellt neuen Freiwilligen alle für das spezifische Engagement relevanten Personen persönlich vor. Unser Verein stellt neue Freiwillige allen Vereinsmitgliedern vor (Steckbrief, auf Homepage, bei einem Fest etc.). Unser Verein bietet allen Freiwilligen eine regelmäßige Begleitung durch eine benannte Ansprechperson an. Unser Verein hat ein spezielles Einarbeitungskonzept für neue Freiwillige (Mentoring-/Buddy- Programm etc.). 4

Schritt 5: Aus- und Weiterbildung Unser Verein ermittelt kontinuierlich den Qualifizierungsbedarf seiner Freiwilligen. Unser Verein deckt den Qualifizierungsbedarf seiner Freiwilligen über selbst durchgeführte Qualifizierungen. Unser Verein deckt den Qualifizierungsbedarf seiner Freiwilligen über externe Qualifizierungen. Qualifizierung ist in unserem Verein ein wichtiger Aspekt bei der Einarbeitung neuer Freiwilliger. Unser Verein bietet allen Freiwilligen eine regelmäßige Begleitung durch eine benannte Ansprechperson an. Qualifizierung ist in unserem Verein ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung bereits länger engagierter Freiwilliger. Unser Verein übernimmt die Kosten für Qualifizierungen. Unser Verein informiert die Freiwilligen regelmäßig über Qualifizierungsangebote. Unser Verein motiviert die Freiwilligen zur Teilnahme an Qualifizierungen. 5

Schritt 6: Anerkennung und Belohnung Unser Verein vergibt Auszeichnungen und Ehrungen an Freiwillige (Medaille, Ehrennadel, Orden, öffentliche Lobreden etc.). Unser Verein bescheinigt Freiwilligen auf Wunsch jederzeit ihr Engagement anhand von schriftlichen Nachweisen oder Empfehlungsschreiben. Unser Verein vergibt Ehrenmitgliedschaften. Unser Verein praktiziert Berichterstattung in den öffentlichen Medien über die Leistung der Freiwilligen (Lokalzeitung, eigene Homepage etc.). Unser Verein praktiziert Danksagungen in Form von (Geburtstags-) Karten, Grußworten, Empfängen etc. an Freiwillige. Unser Verein schenkt den Freiwilligen kleine individuelle Präsente (Blumenstrauß, Buch, Eintrittskarte für Basketballspiel etc.). In unserem Verein finden regelmäßig gesellige öffentliche oder vereinsinterne Events für die Freiwilligen statt. Unser Verein bietet den Freiwilligen eine kostenlose Raum- und Gerätenutzung an. Unser Verein nutzt Anerkennungsformen von der Kommune, dem Kreis oder dem Bundesland (Ehrenamtscard etc.). Unser Verein bietet den Freiwilligen eine kostenlose Verpflegung bei Veranstaltungen etc. Sponsoringleistungen aus der Wirtschaft kommen den Freiwilligen in unserem Verein zugute (kostenloser Kuchen bei Veranstaltungen, T-Shirts etc.). Unser Verein bietet den Freiwilligen Aufwandsentschädigungen. Unser Verein bietet den Freiwilligen eine Auslagenerstattung (Porto, Telefon, Fahrtkosten zu Wettkämpfen etc.). > Fortsetzung Seite 7 6

Schritt 6: Anerkennung und Belohnung Unser Verein bietet den Freiwilligen Haftpflicht- und Unfallversicherung im Engagement oder Zuschüsse zu den Beitragszahlungen der eigenen diesbezüglichen Versicherungen der Freiwilligen. Unser Verein gibt den Freiwilligen Möglichkeiten zur Mitgestaltung und Mitbestimmung. Unser Verein eröffnet Freiwilligen Freiräume für Selbstorganisation und Eigenverantwortung (Übertragung von Entscheidungskompetenzen, eigenes Budget, Verantwortung für Räumlichkeiten etc.). Unser Verein ermöglicht einen regelmäßigen Informationsaustausch zwischen allen Ebenen (durch Ansprechpersonen, Verteiler etc.). In unserem Verein besteht eine Haltung der persönlichen Wertschätzung unter allen Engagierten (loben, danken, respektieren etc.). 7

Schritt 7 9: (Selbst-)Evaluierung, Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten schaffen, Anpassung von Anforderungen und Aufgaben Unser Verein evaluiert die Arbeit der Freiwilligen regelmäßig. Freiwilligen wird die Möglichkeit gegeben, ihre Arbeit selbst zu evaluieren. Es finden regelmäßige Feedback- und Entwicklungsgespräche mit den Freiwilligen statt (im Sinne einer persönlichen Entwicklung der Freiwilligen in ihrem Engagement). Unser Verein bietet den Freiwilligen einen Rahmen, um sich untereinander über ihre Arbeit auszutauschen. Unser Verein gibt den Freiwilligen die Möglichkeit, im Rahmen ihres Engagements dazuzulernen und sich weiterzuentwickeln. Anforderungen und Aufgaben der Freiwilligen im Verein werden regelmäßig gemeinsam mit ihnen auf Passgenauigkeit zu ihren Fähigkeiten und Wünschen überprüft und ggf. angepasst. 8

Schritt 10: Verabschiedung von und Kontakt halten mit Freiwilligen in Sportvereinen (als Teil der Anerkennung) Die Verabschiedung Freiwilliger aus unserem Verein wird mit einem bewussten Ritual gestaltet (Feier, Geschenk etc.). Bei der Verabschiedung wird Wert auf die Anerkennung des Engagements der Freiwilligen gelegt. Es gibt eine bewusste Strategie für die Verabschiedung von Freiwilligen, mit denen Konflikte aufgetreten sind. Unser Verein bescheinigt ausscheidenden Freiwilligen auf Wunsch ihr Engagement anhand von schriftlichen Nachweisen. Im Rahmen der Verabschiedung findet ein persönliches Abschlussgespräch statt. Unser Verein ist bereit, aus dem Feedback der ausscheidenden Freiwilligen zu lernen. Unser Verein bietet den ausscheidenden Freiwilligen die Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben (Newsletter, Einladungen zu Festen etc.). Unser Verein bietet ehemaligen Freiwilligen die Möglichkeit, sich erneut im Verein zu engagieren. Literaturnachweis Deutscher Olympischer Sportbund: Aus der Praxis: Mein Verein und Ehrenamt. 1. Fragebogen. In: www.ehrenamt-im-sport.de/fileadmin/fm-ehrenamtimsport/pdf/mein_verein_und_ehrenamt.pdf; zuletzt überprüft am 14.03.2015. Deutscher Olympischer Sportbund: Stärken-Schwächen-Profil. In: http://www.ehrenamt-im-sport.de/fileadmin/fm-ehrenamtimsport/ Ehrenamt-im-Sport.de/Downloads/Rat_und_Tat/TOP2/2_14-Staerken-Schwaechen-Profil.pdf; zuletzt überprüft am 14.03.2015. Steinbach, Dirk: Förderung von ehrenamtlichem Engagement im Sportverein. FÜHRUNGS-AKADEMIE des Deutschen Olympischen Sportbundes. Erstellt von Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland 2013-2015, Henriette von Wulffen und Johanna Lambertz. Gefördert vom: 9