Abschlussprüfung 1998 an den Realschulen in Bayern RECHNUNGSWESEN Aufgabengruppe B (Umgearbeitet auf 16 % USt mit entsprechender Anpassung der Angabe von Daten) Siegfried Wagner Frankenwaldstr. 3 Porzellanherstellung 96345 Ludwigsberg Lohengrin Porzellan Das Unternehmen Siegfried Wagner Porzellanherstellung hat sich unter dem Markennamen "Lohengrin-Porzellan" auf die Fertigung von Kaffeeservicen und Porzellanfiguren spezialisiert. Dieses mittelständische Unternehmen im Herzen Oberfrankens stellt mit 200 Beschäftigten, überwiegend Frauen aus der näheren Umgebung, einen für diese Region mit ihren hohen Arbeitslosenzahlen wichtigen Arbeitgeber dar. Um das Unternehmen und die Arbeitsplätze erhalten zu können, ist die Unternehmensleitung vor allem darauf bedacht, kostengünstig zu produzieren. Als Mitarbeiter/Mitarbeiterin in der Abteilung Rechnungswesen sind Sie mit verschiedenen Aufgaben der Buchführung und Kalkulation betraut. Hierbei müssen Sie folgende Vorgaben beachten: - Bei Berechnungen sind jeweils alle notwendigen Lösungsschritte anzugeben. - Bei Buchungssätzen sind stets Kontennummern, Kontennamen (abgekürzt möglich) und Beträge anzugeben. - Soweit nicht anders vermerkt, gilt ein Umsatzsteuersatz von 16 %. - Alle Ergebnisse sind in der Regel auf zwei Dezimalstellen genau anzugeben. Im Rahmen Ihrer Tätigkeit erhalten Sie die nachfolgenden Aufträge zur Bearbeitung. Aufgabe 1 Die Unternehmensleitung möchte sich ein genaues Bild von der Entwicklung des Unternehmens im Zeitraum von 1994 bis 1997 machen. Sie erhielten deshalb den Auftrag, für die nächste Abteilungsleitersitzung das Zahlenmaterial grafisch aufzubereiten. Sie legen nun zwei Grafiken vor (siehe Beiblatt, Seite 1). 1.1 Beschreiben Sie die Entwicklung der Kosten und des Umsatzes. 1.2 Neben der Entwicklung der Kosten und des Umsatzes spielt bei der Beurteilung eines Unternehmens auch die Eigenkapitalrentabilität eine Rolle. Beurteilen Sie die Eigenkapitalrentabilität zum Ende des Jahres 1997. 1.3 Als weitere Informationsquelle zur Beurteilung des Unternehmens ziehen Sie die aufbereitete Bilanz des Geschäftsjahres 1997 heran (siehe Beiblatt, Seite 1): 1.3.1 Berechnen Sie die Kennzahl der Einzugsliquidität. 1.3.2 Beurteilen Sie die Einzugsliquidität. 1.3.3 Ermitteln Sie die Kennzahl der Finanzierung (Eigenkapitalanteil). 1.3.4 Nennen Sie zwei Gründe, warum der Eigenkapitalanteil eines Unternehmens möglichst hoch sein sollte.
- 2 - Aufgabe 2 Aufgrund der Ergebnisse der Abteilungsleitersitzung wurden Maßnahmen zur Kostensenkung beschlossen und teilweise schon durchgeführt. Für das 2. Quartal 1998 ist nunmehr eine Neufestsetzung der Gemeinkostenzuschlagsätze erforderlich. Die Zuschlagsätze für die Materialgemeinkosten und für die Fertigungsgemeinkosten wurden bereits ermittelt: Kostenstellen Bereiche Material Fertigung Verwaltung Vertrieb Gemeinkosten 80.675,00 DM 902.850,00 DM 79.903,75 DM 127.846,00 DM Zuschlagsätze 35,00 % 195,00 %? 2.1 Berechnen Sie den gemeinsamen Zuschlagsatz für die Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten, wenn die Herstellkosten der Erzeugung 1.689.525,00 DM betragen und bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen eine Bestandsmehrung von insgesamt 91.450,00 DM vorliegt. 2.2 "Lohengrin-Porzellan" fertigt unter anderem bayerische Porzellanlöwen. Für die Herstellung eines Porzellanlöwen ergeben sich laut Kostenrechnung Materialkosten von 29,70 DM, Fertigungslöhne von 120,00 DM und Sondereinzelkosten von 4,00 DM. 2.2.1 Berechnen Sie die Selbstkosten je Porzellanlöwe. 2.2.2 "Lohengrin-Porzellan" bietet die Porzellanlöwen zum Listenverkaufspreis in Höhe von netto 575,50 DM je Stück an. Wie hoch ist der einkalkulierte Rabatt in DM und in Prozenten, wenn mit 12,00 % Gewinn und 2,00 % Skonto gerechnet wird? 2.3 Die Porzellanlöwen sollen in repräsentativen Geschenkkartons verpackt werden. Erstellen Sie den Buchungssatz für den Kauf von Geschenkkartons im Gesamtwert von netto 1.500,00 DM gegen Bankscheck. 2.4 Im Zusammenhang mit dem Verkauf von Porzellanlöwen liegt Ihnen ein Beleg vor. Bilden Sie den Buchungssatz für 2.4.1 den vorliegenden Beleg (siehe Beiblatt, Seite 2), 2.4.2 die Rücksendung der Transportcontainer, wenn "Lohengrin-Porzellan" diese zum vollen Wert gutschreibt, 2.4.3 die Begleichung des noch offenen Rechnungsbetrages am 12. Mai 1998 durch Banküberweisung. Aufgabe 3 Zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit muss nach den Vorstellungen der Unternehmensleitung die Produktivität in der Fertigung erhöht werden. Deshalb ist unter anderem geplant, eine neue computergesteuerte Fertigungsmaschine einzusetzen, die teilweise durch den Verkauf von Kommunalobligationen und von 1000 Chemie-Aktien finanziert werden soll. 3.1 Ihnen liegt die Verkaufsabrechnung der Hausbank für die Kommunalobligationen mit einer Bankgutschrift über 63.981,50 DM zur Überprüfung vor. Die Abrechnung enthält unter anderem folgende Angaben: - Nennwert 60.000,00 DM - 6,50 % Kommunalobligationen mit Zinszahlung jeweils am 15. Juli - Verkauf am 30. April 1998 zum Kurs von 102,00 % - Spesen 0,50 % vom Kurswert Überprüfen Sie die Höhe der Bankgutschrift, indem Sie eine eigene Abrechnung erstellen. 3.2 Für den Verkauf der 1000 Chemie-Aktien liegt Ihnen eine Bankgutschrift über 156.420,00 DM vor. Bilden Sie den Buchungssatz für den Aktienverkauf (Buchwert 161.600,00 DM). 3.3 Berechnen Sie die effektive Verzinsung dieses Aktiengeschäfts, wenn während des Besitzzeitraums von 10 Monaten insgesamt 8.000,00 DM an Dividenden ausgeschüttet wurden.
- 3 - Aufgabe 4 Neben dem Verkauf von Wertpapieren sollen 490.000,00 DM der Anschaffungskosten für die Fertigungsmaschine über einen Kredit finanziert werden. Hierfür haben Sie die Angebote zweier Banken eingeholt. Für den Vergleich der beiden Angebote wurde ein Rechenblatt erstellt (siehe Beiblatt, Seite 1). 4.1 Begründen Sie, warum sich die Unternehmensleitung für das Angebot der Franken-Bank entscheidet. 4.2 Weshalb ist die Kreditsumme bei der Franken-Bank höher als bei der Genossenschaftsbank? 4.3 Welche Formel musste im Rechenblatt für die Berechnung der effektiven Verzinsung beim Kreditangebot der Genossenschaftsbank in Feld C15 eingegeben werden? 4.4 Sie haben angesichts der Liquiditätslage des Unternehmens "Lohengrin-Porzellan" auch die Finanzierungsform Leasing in Erwägung gezogen und besprechen diese im Vergleich zu den beiden Kreditangeboten mit der Unternehmensleitung. 4.4.1 Erklären Sie in diesem Zusammenhang den Begriff Leasing. 4.4.2 Stellen Sie gegenüber der Unternehmensleitung einen Vorteil und einen Nachteil von Leasing dar. 4.5 Entsprechend der Entscheidung der Unternehmensleitung wird der Kredit nunmehr bei der Franken- Bank aufgenommen. Bilden Sie die Buchungssätze für 4.5.1 die Bereitstellung des Kredits auf dem Bankkonto, 4.5.2 die Belastung des Bankkontos mit der Bearbeitungsgebühr. 4.6 Die neue Fertigungsmaschine wird Anfang Mai 1998 geliefert und montiert. Nach der Inbetriebnahme geht nun die Rechnung ein (siehe Beiblatt, Seite 2). Bilden Sie den Buchungssatz für 4.6.1 die vorliegende Rechnung, 4.6.2 den Rechnungsausgleich am 12. Juni 1998 gegen Banküberweisung. Aufgabe 5 Das Unternehmen "Lohengrin-Porzellan" führt in seinem Sortiment auch Tischdecken als Handelsware. Sie holen telefonisch von verschiedenen Herstellern Angebote über 800 Tischdecken ein. Zum Angebot der "Frankenwald-Textil" notieren Sie sich folgende Liefer- und Zahlungsbedingungen: - Listenpreis insgesamt: 28.000,00 DM netto - Skonto: 2,00 % bei Zahlung innerhalb von 8 Tagen - Lieferung frei Haus 5.1 Berechnen Sie den Einstandspreis für die 800 Tischdecken aufgrund des Angebots von "Frankenwald-Textil". 5.2 Das Angebot von "Frankenwald-Textil" ist das günstigste. Sie bestellen deshalb 800 Tischdecken. Bilden Sie den Buchungssatz für 5.2.1 die Eingangsrechnung über die Lieferung von 800 Stück, 5.2.2 die Begleichung der Eingangsrechnung innerhalb der Skontofrist mit Bankscheck. 5.3 Das Unternehmen "Lohengrin-Porzellan" rechnet mit einem Kalkulationsfaktor von 1,8000. Ermitteln Sie den Listenverkaufspreis je Stück, wenn der Einstandspreis je Tischdecke 34,30 DM beträgt.
- 4 - Aufgabe 6 Aus der Personalabteilung erhalten Sie folgenden Computerausdruck: Monat September (DM) Summen (DM) Bruttolöhne Arbeiter Lohnsteuer Solidaritätszuschlag Kirchensteuer vermögenswirksame Anlage Arbeitnehmeranteil SV auszuzahlender Betrag 29.456,40 2.209,23 2.356,51 34.022,14 162.080,00-34.022,14-312,00-31.605,60 96.140,26 Arbeitgeberanteil SV 31.605,60 6.1 Bilden Sie die Buchungssätze für 6.1.1 die Erfassung der Personalaufwendungen (Auszahlung per Banküberweisung) aufgrund obiger Lohnliste und 6.1.2 die Banküberweisung der gesamten Sozialversicherungsbeiträge. 6.2 Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Sozialversicherung beinhalten die Beiträge zu vier Pflichtversicherungen. Nennen Sie diese vier Pflichtversicherungen. 6.3 Im nächsten Jahr soll die Buchführung auf ein Finanzbuchhaltungsprogramm am PC umgestellt werden. Als Vorbereitung auf diese Umstellung wird bereits jetzt zusätzlich mit einem Vorkontierungsblatt gearbeitet. Dieses weist im Zusammenhang mit der Lohnbuchung für September unter anderem folgenden Eintrag auf. Welcher Geschäftsfall liegt dem Eintrag im Vorkontierungsblatt zugrunde? BA Datum Soll Haben BNR Text Betrag (DM) UCo B 08.10. 4830 2800 4 ----------- 34.022,14 --- Aufgabe 7 Zum Ende des Geschäftsjahres 1998 sind bei "Lohengrin-Porzellan" noch die vorbereitenden Abschlussbuchungen für folgende Geschäftsfälle zu bilden: 7.1 Die neue Fertigungsmaschine (siehe Aufgabe 4.6) wird mit 30 % degressiv abgeschrieben. 7.2 Der Gesamtwert der geringwertigen Wirtschaftsgüter über 2.400,00 DM wird voll abgeschrieben. 7.3 Das Konto 5001 EBFE weist einen Saldo von 1.600,00 DM aus. 7.4 Sie haben die Pauschalwertberichtigung zu Forderungen mit 3.450,00 DM neu berechnet. Aus dem Vorjahr besteht eine Pauschalwertberichtigung von 2.400,00 DM. 7.5 Die Zinsgutschrift der Bank für eine kurzfristige Geldanlage (Zinssatz 4 %) in Höhe von 45.000,00 DM für die Monate November, Dezember und Januar erfolgt vereinbarungsgemäß im Nachhinein. 7.6 Die Kfz-Steuer in Höhe von 1.920,00 DM wurde am 1. Oktober 1998 für ein Jahr im Voraus überwiesen. 7.7 Bei den unfertigen Erzeugnissen liegt ein Mehrbestand von 1.800,00 DM vor. B/N
- 5 - Abschlussprüfung 1998 Aufgabengruppe B B E I B L A T T Zu Aufgabe 1: Geschäftsgrafiken 22,0 Kosten und Umsatz in Millionen 1994-1997 Millionen 21,0 20,0 19,0 18,0 31.12.1994 31.12.1995 31.12.1996 31.12.1997 Jahr Kosten Umsatz Eigenkapitalrentabilität 1994-1997 P r o z e n t 30,0 25,0 25,0 20,0 15,0 16,0 10,0 10,3 5,0 2,5 0,0 31.12.1994 31.12.1995 31.12.1996 31.12.1997 Jahr Zu Aufgabe 1: Aufbereitete Bilanz Aktiva (DM) aufbereitete Bilanz Passiva (DM) Anlagevermögen 29.860.000,00 Eigenkapital 10.400.000,00 Umlaufvermögen Vorräte Forderungen flüssige Mittel 2.500.000,00 920.000,00 320.000,00 Fremdkapital langfr. Fremdkapital kurzfr. Fremdkapital 20.000.000,00 3.200.000,00 Gesamtvermögen 33.600.000,00 Gesamtkapital 33.600.000,00
Zu Aufgabe 4: Rechenblatt (Tabellenkalkulation) - 6 - A B C 1 Kreditvergleich - Angebot Franken-Bank Genossenschaftsbank 2 3 Kreditsumme (DM) 500.000,00 490.000,00 4 Damnum (%) 2,00 --- 5 Bearbeitungsgebühr (%) 1,50 2,00 6 Zinssatz (%) 7,20 8,20 7 Laufzeit (Monate) 18 13 8 9 Zinsen (DM) 54.000,00 43.528,33 10 Bearbeitungsgebühr (DM) 7.500,00 9.800,00 11 Damnum (DM) 10.000,00 0,00 12 Kreditkosten, gesamt (DM) 71.500,00 53.328,33 13 Kreditkosten/Jahr (DM) 47.666,67 49.226,15 14 Auszahlungsbetrag (DM) 490.000,00 490.000,00 15 effektive Verzinsung (%) 9,73 10,05 Beleg zu Aufgabe 2 Lohengrin-Porzellan Frankenwaldstr. 3 96345 Ludwigsberg Lohengrin-Porzellan, Frankenwaldstr. 3, 96345 Ludwigsberg Tourismusverein Weiß-Blau König-Ludwig-Str. 1 10539 Berlin 1998 Rechnung Nr. 258 Art. Artikelbezeichnung Menge Einzelpreis netto (DM) PL- 12 Porzellan-Löwe 50 cm - Rabatt Warenwert netto +Fracht +Transportcontainer +Umsatzsteuer 16 % Rechnungsdatum 15. April Gesamtpreis netto (DM) 50 Stk. 575,50 28.775,00 3.740,75 25.034,25 300,00 700.00 4.165,48 Rechnungsbetrag 30.199,73 Zahlung innerhalb von 30 Tagen rein netto oder bei Bezahlung innerhalb von 10 Tagen 2 % Skonto vom Warenwert Sitz der Firma: Ludwigsberg Bankverbindung: Registergericht: Amtsgericht Ludwigsberg Franken-Bank Ludwigsberg BLZ 790 560 00 Geschäftsführung: Siegfried Wagner Konto Nr. 588 268
- 7 - Beleg zu Aufgabe 4 MASCHINENFABRIK MEIER GmbH&Co.KG Fa. Meier GmbH&Co.KG, Bamberger Str. 20, 96317 Kronach Firma Lohengrin-Porzellan Siegfried Wagner Frankenwaldstraße 3 Datum 5. Mai 1998 Nr.: 345/98 96345 Ludwigsberg Rechnung Betrag in DM Angebotspreis inklusive EDV-Programm, netto - Rabatt 5 % Nettopreis + Lieferung, Montage und Einweisung, netto Gesamtpreis + Umsatzsteuer Rechnungsbetrag 650.000,00 32.500,00 617.500,00 7.500,00 625.000,00 100.000,00 725.000,00 Wir hoffen, den Auftrag zu Ihrer vollen Zufriedenheit ausgeführt zu haben. Mit freundlichen Grüßen i. A. Maria Peltzig Zahlungsziel: 30 Tage netto Die Maschine bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum der Maschinenfabrik Meier. Bankverbindung: Genossenschaftsbank Kronach (BLZ 745 800 00), Konto 2346
- 8 - Abschlussprüfung 1998 an den Realschulen in Bayern RECHNUNGSWESEN Aufgabengruppe B Lösungsvorschlag Aufgabe 1 Maximal anrechenbare Fehler 1.1 Z. B.: Die Kosten sind im Zeitraum von 1993 bis 1996 stetig leicht gestiegen, während sich der Umsatz rückläufig entwickelt hat. 2 1.2 Z. B.: Die Eigenkapitalrentabilität ist mit 2,5 % im Vergleich zu anderen Anlageformen (vgl. aktuelles Zinsniveau) sehr niedrig. 1 (920.000 + 320.000) 100 1.3.1 Einzugsliqu. = = 38,75 (%) 2 3.200.000 1.3.2 Z. B.: Die Einzugsliquidität ist sehr ungünstig (Ideal- 1 wert 100 %). 10.400.000 100 1.3.3 Finanzierung (EK-Anteil) = = 30,95 (%) 1 33.600.000 1.3.4 Z. B.: - höhere Kreditwürdigkeit - geringere Krisenanfälligkeit 2 9 Aufgabe 2 2.1 Herstellkosten d. Erz. 1.689.525,00 DM - Mehrbestand (UFE, FE) 91.450,00 DM Herstellkosten d. Umsatzes 1.598.075,00 DM Verw.-/Vtr.- (79.903,75 + 127.846,00) 100 GK-Zuschlag = = 13,00 (%) 3 1.598.075,00 2.2.1 Materialkosten 29,70 DM + Fertigungslöhne 120,00 DM + Fertigungs-GK (195 %) 234,00 DM + Sondereinzelkosten 4,00 DM Herstellkosten 387,70 DM + Verw.-/Vtr.-GK (13 %) 50,40 DM Selbstkosten 438,10 DM 4
- 9-2.2.2 Selbstkosten 438,10 DM + Gewinn (12 %) 52,57 DM Barverkaufspreis 490,67 DM 98,00 % + Kundenskonto 10,01 DM 2,00 % Zielverkaufspreis 500,68 DM 100,00 % + Kundenrabatt 74,82 DM Listenverkaufspreis 575,50 DM 74,82 100 Rabatt = = 13,00 (%) 4 575,50 2.3 6040 AWVM 1.500,00 DM 2600 VST 240,00 DM an 2800 BK 1.740,00 DM 3 2.4.1 2400 FLL 30.199,73 DM an 5000 UEFE 26.034,25 DM 4800 MWST 4.165,48 DM 4 2.4.2 5000 UEFE 700,00 DM 4800 MWST 112,00 DM an 2400 FLL 812,00 DM 3 2.4.3 Offener Re.-Betrag = 30.199,73-812,00 = 29.387,73 (DM) 2800 BK an 2400 FLL 29.387,73 DM 3 24 Aufgabe 3 3.1 Verkauf am 30. April 1998: 60.000,00 DM 6,50 % Komm.-Obl.zu 102,00 % 61.200,00 DM + Stückzinsen 6,50 %/285 Tage 3.087,50 DM Tageswert am 30. April 1998 64.287,50 DM - Spesen 0,50 % v. KW 306,00 DM Bankgutschrift am 30. April 1998 63.981,50 DM 60.000 6,5 285 Stückzinsen = = 3.087,50 (DM) 5 100 360 3.2 2800 BK 156.420,00 DM 7460 VWPUV 5.180,00 DM an 2700 WPUV 161.600,00 DM 4 3.3 Dividenden 8.000,00 DM - Kursverlust 5.180,00 DM Ertrag in 10 Monaten 2.820,00 DM 2.820,00 100 12 Effekt. Verz. = = 2,09 (%) 3 161.600,00 10 12
- 10 - Aufgabe 4 4.1 Die Unternehmensleitung entscheidet sich für das Ange- bot der Franken-Bank, da dort die effektive Verzinsung niedriger ist. 1 4.2 Die Kreditsumme bei der Franken-Bank ist höher, weil ein Damnum in Abzug gebracht wird. 1 4.3 Z. B.: =C13*100/C14 3 Anmerkung: Je nach Art der verwendeten Software, der Art der Pro- grammierung und der Art der Adressierung kann bei dieser Teilaufgabe eine andere Lösungsvariante zutreffen. 4.4.1 Z. B.: Leihweise Überlassung von Anlagegütern gegen Gebühr. 1 4.4.2 Vorteil: z. B. geringerer Liquiditätsbedarf gegenüber dem Kauf Nachteil: z. B. kein Eigentumserwerb 2 4.5.1 2800 BK 490.000,00 DM 7510 ZAW 10.000,00 DM an 4250 LBKV 500.000,00 DM 3 4.5.2 6750 KGVK an 2800 BK 7.500,00 DM 2 4.6.1 0700 M 625.000,00 DM 2600 VST 100.000,00 DM an 4400 VLL 725.000,00 DM 4 4.6.2 4400 VLL an 2800 BK 725.000,00 DM 2 19 Aufgabe 5 5.1 Listeneinkaufspreis/800 Stück 28.000,00 DM - Liefererskonto (2 %) 560,00 DM Einstandspreis/800 Stück 27.440,00 DM 1 5.2.1 6080 AWHW 28.000,00 DM 2600 VST 4.480,00 DM an 4400 VLL 32.480,00 DM 3 5.2.2 4400 VLL 32.480,00 DM an 2800 BK 31.830,40 DM 6082 NHW 560,00 DM 2600 VST 89,60 DM 6 5.3 Listenverkaufspreis/Stück = 34,30 1,8000 = 61,74 (DM) 1 11
- 11 - Aufgabe 6 6.1.1 6200 L 162.080,00 DM an 2800 BK 96.140,26 DM 4830 VFA 34.022,14 DM 4840 VSV 31.605,60 DM 4860 VVL 312,00 DM 6400 AGASV an 4840 VSV 31.605,60 DM 7 6.1.2 4840 VSV an 2800 BK 63.211,20 DM 3 6.2 - Arbeitslosenversicherung - Rentenversicherung - Krankenversicherung - Pflegeversicherung 4 6.3 Z. B.: Banküberweisung der einbehaltenen Lohn- und Kir- chensteuer und des Solidaritätszuschlages in Höhe von insgesamt 34.022,14 DM an das Finanzamt. 2 16 Aufgabe 7 7.1 6520 ABSA an 0700 M 187.500,00 DM 3 (30 % von 625.000,00 = 187.500,00) 7.2 6540 ABGWG an 0890 GWG 2.400,00 DM 2 7.3 5000 UEFE an 5001 EBFE 1.600,00 DM 2 7.4 6953 EPWBF an 3680 PWBF 1.050,00 DM 3 45.000 4 90 7.5 Zinsen = = 450,00 (DM) 100 360 2690 SOF an 5710 ZE 300,00 DM 4 7.6 2900 ARA an 7030 KFZST 1.440,00 DM 3 7.7 2100 UFE an 5200 BV 1.800,00 DM 2 19 (Summe der anrechenbaren Fehler insgesamt: 110)