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Projektdokumentation So fing alles an... Hallo ich bin Julika. In einer Zeitschrift habe ich 2006 etwas über UNICEF Juniorbotschafter gelesen und dass sich UNICEF für Kinderrechte einsetzt. Durch die Arbeit meiner Mutter, die Sozialpädagogin ist, habe ich mitbekommen, dass viele Kinder sozial benachteiligt sind und es sehr schwer haben und dass nicht alle Kinder, die gleiche Chance haben. Ich habe meine Freundin Kira gefragt, ob sie Lust hat mit mir ein Projekt für benachteiligte Kinder zu starten und sie war sofort dabei. Wir wurden UNICEF- Juniorbotschafter...... und wir haben, ohne das wir dies unseren Eltern gesagt haben, einen Flyer geschrieben, mit dem Aufruf, dass wir um Spenden bitten, für Kinder, denen es nicht so gut geht wie uns. Diesen Flyer haben wir in der Nachbarschaft verteilt. Spontan haben uns Nachbarn Geld für unser Projekt gegeben, aber unsere Eltern bekamen auch einen Anruf von der Polizei, weil diese eine professionelle Jugend-Gang hinter diesem Aufruf vermuteten. Meine Mutter hat uns geholfen, dass wir für JuKi ein offizielles Spendenkonto bei der Stadt Ludwigsburg einrichten durften und als 1

nächstes haben wir Firmen angeschrieben. Eine größere Firma aus unserer Stadt hat uns angerufen und sich über unser Projekt informiert. Nach ein paar Telefonaten haben wir dann unsere erste größere Spende bekommen und JuKi immer weiterentwickelt... Von den Spenden, die wir gesammelt haben, kaufen wir schöne Kinderbücher und kreative Kinderspiele. Diese kommen in die Kita (Bibliothek) und können dort von den Eltern und Kindern für zuhause ausgeliehen werden. Viele der Kinder haben keine Bücher zuhause. Hier suchen wir gerade Bücher aus. Diesen Frosch haben wir auch für die Kinder gekauft. Er heißt Kifa und ist die Symbolfigur des KiFa-Programms (Kinder- und Familienbildung), das in den Kitas mit vielen benachteiligten Kindern bei der Stadt Ludwigsburg läuft. Alle Kinder kennen ihn und sie haben sich riesig über ihn gefreut! 2

Öffentlichkeitsarbeit machen wir durch Spendenaufrufe, Presseartikel und Aktionen z.b. in der Fußgängerzone: Bei diesen Veranstaltungen machen wir auf benachteiligte Kinder aufmerksam, bieten etwas für Kinder zum Spielen an und verteilen Infozettel über KiFa Und das war natürlich auch eine super Möglichkeit für Öffentlichkeitsarbeit: Wir haben uns für den Deutschen Kinderpreis beworben und wurden zur Preisverleihung nach Köln eingeladen. Hier waren ganz viele Reporter und viele Zeitungen riefen bei uns an und brachten Artikel über JuKi. Auch wurde ein kurzer Film über uns gedreht... 3

Auf den nächsten Bilder kann man sehen, wie dieser Film gedreht wurde. Das war spannend, vor allem für die Kinder in der Kita! Puh, dieser Tag war ganz schön anstrengend, aber es ist ein toller Film über unser JuKi-Projekt entstanden! Und auch dies war eine tolle Öffentlichkeitsarbeit: Einladung ins Stuttgarter Schloss. Auf dem Foto seht ihr uns mit dem Geschäftsführer der Landesstiftung Herbert Moser. Zwei zwölfjährige Mädchen Julika Pfeiffer und Kira Schröder engagieren sich für benachteiligte Kinder aus bildungsfernen Familien und mit Migrationshintergrund: Damit qualifizierten sie sich für die Top Ten der "Jungen Macher 2007" 4

Dann sind neue JuKi-Mitglieder aus unserer Klasse dazu gekommen: das sind Simone und Priska. Kira kann leider nicht mehr mitmachen, weil JuKi neben der Schule her, ganz schön viel Zeit kostet. Das sind...... Simone...... und Priska. Und hier sind wir nun bei unseren Kindern in der Kita. Wir lesen Ihnen vor, spielen, basteln und toben mit ihnen und sprechen ganz viel mit ihnen, stellen Fragen usw., damit sie gut die deutsche Sprache lernen. 5

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Wir haben eine Illustratorin (Ulrike Klaus) kennen gelernt, die mit uns zusammen ein Logo für JuKi entwickelt hat, weil sie unser Projekt und uns so toll findet. Das Logo haben wir dann gleich auch noch aus Ton gebastelt und nehmen es mit, wenn wir einen JuKi-Stand / Öffentlichkeitsarbeit machen.... und auf unserer Spendenbox ist es auch... Und jeder von uns hat ein T-Shirt mit unserem Logo bekommen... Wenn wir alle das T-Shirt anhaben und durch die Stadt laufen, fallen wir richtig auf und die Leute fragen, was JuKi ist. Prima Werbung! Und jetzt haben wir noch ein neues JuKi-Mitglied dazu bekommen: Es ist Senta, auch aus unserer Klasse. 7