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Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag Die SuS degustieren unterschiedlichen und beschreiben diesen. Dann lernen die SuS, wie die Bienen den Süssstoff herstellen und wie er weiterverarbeitet wird. Ziel Die SuS wissen, wie produziert wird. Die SuS kennen unterschiedlichen und können ihn geschmacklich beschreiben. Die SuS kennen Eckzahlen zum konsum in der Schweiz. Material verschiedene sorten Arbeitsmaterialien dazu Sozialform GA Zeit 45 Zusätzliche Informationen: Bestellung degu-set: www.nectaflor.ch Für die Degustation können die SuS auch von zu Hause mitbringen. Auf www.symplyscience.ch finden Sie weitere Informationen zu Bienen. Mögliche Forscheraufgabe für schnellere SuS: Weshalb machen Hummeln keinen?

2/5 Aufgabe 1: Degustiere die verschiedenen sorten und fülle dabei das Degustationsblatt aus. Diskutiert anschliessend eure Erfahrungen. Verschiedene sorten (Name) Farbe Geschmack Konsistenz pers. Rangliste

3/5 Aufgabe 1: Schau dir den letzten Teil dieses Films an und lies den Text durch. Erkläre nun in eigenen Worten, wie Bienenhonig entsteht. http://www.planet-schule.de/sf/php/sendungen.php?sendung=747 Wie entsteht eigentlich? Auf ihren Sammelflügen besuchen bienen verschiedene Pflanzen und saugen dabei Nektar und tau mit ihren Saugrüsseln auf. Ein Teil der gesammelten Zuckersäfte wird von der Sammlerin direkt als Nahrung verbraucht, den Rest speichert sie in ihrer blase, einer Art Zwischenmagen. Bereits während des Rückflugs zum Bienenstock werden körpereigene Stoffe (Enzyme) dazugegeben, die den Zuckersaft verändern. Wenn die Sammlerbiene den Bienenstock erreicht hat, gibt sie den Inhalt ihrer blase an die Stockbienen weiter, die den saft ebenfalls mit körpereigenen Stoffen anreichern und somit verändern. Zusätzlich wird dem Zuckergemisch während dieses Prozesses ständig Wasser entzogen. Der Saft wird immer dichter und das ist gut so, denn so wird der haltbar gemacht. Anschliessend wird der eingedickte saft in leere Wabenzellen eingefüllt. Durch Wedeln mit ihren Flügeln unterstützen die Bienen die Trocknung des s. Wenn schliesslich dessen Wassergehalt bei etwas unter 20 % liegt, wird der in Lagerwabenzellen befördert und mit einer luftdichten Wachsschicht verschlossen. Imker nennen diesen Vorgang Verdeckeln sie wissen dadurch, dass der fertig und reif zur Ernte ist. Bienen stellen den primär nicht für die Menschen her. Sie produzieren vorräte, um damit ihre Brut aufzuziehen und ihr Volk zu ernähren. So können sie während längerer Zeit (zum Beispiel im Winter) überleben, ohne dass sie ausfliegen und neue Futterquellen suchen müssen. Wenn nun ein Imker aus dem Vorrat im Bienenstock erntet, muss er dem Bienenvolk darum als Ersatz Zuckerwasser zum Überleben geben. Quelle: Imkerei Gossau, Simplyscience

4/5 Wie kommt der ins Geschäft? Wenn die Waben mit gefüllt und verdeckelt sind, entnimmt sie der Imker aus dem Bienenkasten. Nun entfernt er zuerst mit einer speziellen Gabel die Wachsdeckel der waben. Anschliessend wird der in einer schleuder aus den Waben herausgeschleudert. Durch schnelles Drehen der Waben entstehen Fliehkräfte (wie bei einem Karussell), die den aus den Waben pressen, sodass er an die Maschinenwand spritzt und sich am Boden sammelt. Anschliessend wird der so gewonnene gefiltert, in Gläser abgefüllt und bis zum Verkauf kühl und dunkel gelagert. Die Schweizer gehören mit einem Verzehr von etwa 1.2 kg pro Kopf und Jahr zu den grössten schleckmäulern weltweit. Etwa ein Drittel unseres konsumierten s stammt von Imkern aus der Schweiz, die restlichen zwei Drittel werden aus dem Ausland importiert. Quelle: Simplyscience Bilder: pixabay, narimpex

5/5 Wie viel ist ein Glas wert? Gedicht von Josef Guggenmos (Gespräch mit der Bienenkönigin) Erlauben Sie mir, einen Wunsch zu sagen. Ich möchte ein Glas haben. Was kostet s? Ich bin zu zahlen bereit. Für was Gutes ist mir mein Geld nicht leid. Sie wollen was Gutes für Ihr Geld? Sie kriegen das Beste von der Welt! Sie kaufen goldenen Sonnenschein, Sie kaufen pure Gesundheit ein! Was Besseres als hat keiner erfunden. Der Preis? Ich verrechne die Arbeitsstunden. Zwölftausend Stunden waren zu fliegen, um so viel zusammenzukriegen. Ja, meine Leute waren fleissig! Die Stunde? Ich rechne zwei Franken dreissig. Nun rechnen Sie sich s selber aus! 27`000 kommt heraus. 27`000 Franken und mehr. Hier ist die Rechnung, ich bitte sehr!