Peripheres Nervensystem

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Transkript:

8 Nervensystem Peripheres Nervensystem Im zentralen Nervensystem gehen zwölf Nervenpaare vom Gehirn (Hirnnerven) und 31 Nervenpaare vom Rückenmark (Spinalnerven) aus. Diese 3 Nervenpaare zusammen bilden mit allen ihren erzweigungen das periphere Nervensystem und versorgen den gesamten menschlichen Körper. Jede einzelne Nervenzelle hat viele Fortsätze, die über Kontaktstellen (Synapsen) mit anderen Nerven in erbindung stehen. So bildet sich eine weitreichende ernetzung. Die Informationen werden in den Nervenfortsätzen anhand von elektrischen Erregungen (Aktionspotenzialen) weitergeleitet. Diese Aktionspotenziale werden an den Synapsen von einem Nerv auf den nächsten übertragen. Dem Gehirn und dem Hirnstamm werden die Erregungen aus den Sinnesorganen über sensible bzw. sensorische Nerven zugeleitet. Will der Mensch auf eine Sinneswahrnehmung reagieren, so werden entsprechende Impulse über die sog. motorischen Nerven an die entsprechende Muskulatur weitergegeben. I II III I I II, III IX, X, XI XII Ansicht des Gehirns von unten (Schema). Die an der Unterseite austretenden Hirnnerven (gelb) sind dargestellt und mit römischen Ziffern markiert. Name und Funktion der Gehirnnerven (I-XII) können der Tabelle auf S. 88 entnommen werden. Das Großhirn, hier das Stirnhirn, zeigt im Bild nach oben, das Kleinhirn nach unten. 86

Peripheres Nervensystem Hirn- und Gesichtsnerven An der Unterseite des Gehirns treten zwölf Gehirnnervenpaare aus, die ganz unterschiedliche Funktionen erfüllen. Mit Ausnahme des zehnten Nervs (Nervus vagus) bleiben sie im Kopfbereich und steuern dort die verschiedenen Funktionssysteme des Kopfes. Sie treten durch Löcher der Schädelbasis in die verschiedenen Regionen des Gesichtsschädels ein, um entweder dem Gehirn Sinneswahrnehmungen zuzuleiten oder die Muskeln der Augen, der Mimik, des Kauapparates oder der Mundhöhle zu versorgen. Der erste Hirnnerv ist der Riechnerv (Nervus olfactorius), der Erregungen von der Riechschleimhaut der Nase an das Gehirn weiterleitet. Die optischen Sinneserregungen des Auges werden dem Sehzentrum im Hinterhauptslappen über den zweiten Hirnnerven (Nervus opticus), den Sehnerv, zugeführt. Dritter (Nervus oculomotorius), vierter (Nervus trochlearis) und sechster Hirnnerv (Nervus abducens) sind motorische Nerven, die zu den Augenmuskeln ziehen. Diese drei Augenmuskelnerven koordinieren sehr präzise die Bewegungen beider Augen. 1 I 2 II III 3 I I II, III IX, X XI, XII Anatomisches Präparat des Gehirns. Man sieht auf die Unterseite des Gehirns. Der Stirnpol liegt am oberen Bildrand. Die Hirnnerven mit römischen Ziffern gekennzeichnet (s. auch Tabelle auf S. 88) sind zu erkennen. 1 Stirnlappen des Großhirns 2 Schläfenlappen 3 Hirnstamm (Brücke) Kleinhirn 87

8 Nervensystem Hirnnerv ersorgungsgebiete und Funktion I Riechnerv (Nervus olfactorius) Riechschleimhaut der Nase: Riechfunktion II Sehnerv (Nervus opticus) Auge: Teil der Sehbahn III Augenmuskelnerv (Nervus oculomotorius) äußere Augenmuskeln und Lidheber, mit Ausnahme der vom Nervus trochlearis und Nervus abducens versorgten Muskeln I Augenmuskelnerv (Nervus trochlearis) oberer schräger Augenmuskel (Musculus obliquus superior) Drillingsnerv (Nervus trigeminus) mit 1: Augenhöhlennerv (Nervus ophthalmicus) für Stirnhaut Ganglion semilunare (oder trigeminale) und Auge bildet drei große Äste: 2: Oberkiefernerv (Nervus maxillaris) für Oberkieferregion und -zähne 3: Unterkiefernerv (Nervus mandibularis) für Unterkieferregion, -zähne und Kaumuskulatur I Augenmuskelnerv (Nervus abducens) seitlicher gerader Augenmuskel (Musculus rectus lateralis) II Gesichtsnerv (Nervus facialis) mimische Muskulatur, Platysma, Musculus stapedius und zwei Halsmuskeln sowie Geschmacksempfindungen der vorderen zwei Drittel der Zunge III Gehör- und Gleichgewichtsnerv Innenohr: Gehör- und Gleichgewichtsempfindungen (Nervus vestibulocochlearis) IX Zungen-Rachen-Nerv Geschmacksregion der Zunge (hinteres Drittel), Schlundmuskulatur und (Nervus glossopharyngeus) Ohrspeicheldrüse X Eingeweidenerv (Nervus vagus) Kehlkopf, Herz, Atemtrakt und Magen-Darm-Kanal (parasympathische Innervation) XI Akzessorischer Hirnnerv, Musculus trapezius und Kopfnickermuskel (Musculus sternocleidomas Halsnerv (Nervus accessorius) toideus) XII Zungennerv (Nervus hypoglossus) Zungenmuskulatur 1 3 2 erzweigungsmuster des fünften Hirnnervs des Nervus trigeminus, (gelb) mit seinen drei Haupt - ästen, dem 1, 2 und 3 (von der Seite, Schema). Deutlich zu sehen ist das Ganglion trigeminale, das die Teilungsstelle des Nervus trigeminus darstellt. 88

Peripheres Nervensystem Der fünfte Hirnnerv (Nervus trigeminus) bildet drei große Äste. Jeder Ast versorgt ein Segment der Gesichtsregion mit Empfindungen leitenden (sensiblen) Fasern. Der erste Ast versorgt die Stirnregion und den Lidapparat. Der zweite Ast versorgt die Oberkieferregion bis zur Lippenspalte (einschließlich der Oberkieferzähne und des Gaumens). Der dritte Ast versorgt schließlich die Unterkieferregion mit Zähnen und Kaumuskulatur. Der siebte Hirnnerv (Nervus facialis) innerviert die mimische Gesichtsmuskulatur. 1 III 2 I II 3 5 I II 1 2 3 IX XI XII 6 X Anatomisches Präparat des Gehirns in der Schädelhöhle mit den unten austretenden Hirnnerven. Gut zu sehen ist vor allem der fünfte Hirnnerv, der Nervus trigeminus, mit seinen drei großen Ästen (1, 2, 3). om dritten Nervenast zweigt auch der Nerv für die Zähne des Unterkiefers ab. Das Ganglion trigeminale des fünften Hirnnervs, von dem die drei Hauptäste ausgehen, ist durch einen Pfeil markiert. Die einzelnen Hirnnerven sind durch römische Ziffern bezeichnet (s. auch Tabelle). 1 Großhirn (mit herauspräpariertem Marklager) 2 Hinterhauptslappen des Großhirns 3 Kleinhirn Halsschlagader 5 Stirnlappen des Großhirns 6 Unterkiefer mit Nerv für die ersorgung der Zähne 89

8 Nervensystem Der achte Hirnnerv (Nervus vestibulocochlearis) leitet die Erregungen aus dem Gehörund Gleichgewichtsorgan. Das Gleichgewichtsorgan (Labyrinthorgan) liegt im Felsenbein und registriert die Bewegungen des Kopfes im Raum. Der Gleichgewichtsnerv hat enge erbindungen zum Kleinhirn, das vor allem für die Steuerung der Motorik zur Erhaltung des Gleichgewichtes sowie für die Koordination von Bewegungsabläufen wichtig ist. Eine hochgradige Spezialisierung liegt bei der sog. agusgruppe (neunter bis elfter Hirnnerv) vor: Der neunte Hirnnerv (Nervus glossopharyngeus) versorgt die Rachenmuskulatur und leitet Empfindungen von den Geschmacksregionen der Zunge weiter. Der zehnte Hirnnerv (Nervus vagus) verlässt die Kopfregion und zieht den Hals entlang bis zur Brust- und Bauchhöhle abwärts. Er bildet einen wichtigen Teil des vegetativen Nervensystems (sog. Parasympathikus). Dieser Teil beteiligt sich an der Regelung sowohl der Herzund Lungentätigkeit als auch an der des Magen-Darm-Kanals. Auch für die Stimmbildung ist der agusnerv von großer Bedeutung, da er die Kehlkopfmuskulatur innerviert. Der elfte Hirnnerv (Nervus accessorius) versorgt Schulter- und Nackenmuskeln. Der zwölfte Hirnnerv (Nervus hypoglossus) versorgt die Zungenmuskulatur. Die letzten beiden Hirnnerven (elfter und zwölfter Hirnnerv) treten eigentlich bereits am Übergang vom Hirnstamm in das Rückenmark aus. Mit der entwicklungsgeschichtlichen ergrößerung des menschlichen Gehirns hat sich allerdings auch der Schädelraum vergrößert, so dass diese Hirnnerven noch mit in die Schädelhöhle aufgenommen wurden. erlauf des siebten Hirnnervs des Nervus facialis, II (gelb). Der Gesichtsnerv teilt sich innerhalb der Ohrspeicheldrüse (Grenzen punktiert) in zahlreiche Äste auf, die von unten in die mimischen Muskeln eintreten und diese versorgen (Schema). 90

Peripheres Nervensystem ersagt das Zusammenspiel der Augenmuskelnerven, entsteht beispielsweise ein Schielen mit Doppelbildern. Reizungen des fünften Hirnnervs (Nervus trigeminus) sind außerordentlich schmerzhaft (Trigeminusneuralgie). Bei einer Lähmung des siebten Hirnnervs (Fazialisparese) können unangenehme Entstellungen des Gesichtes auftreten (wie ein dauerhaftes Herunterhängen des Mundwinkels oder des Unterlides). Auch Hörstörungen können auftreten, da der Nervus facialis auch einen kleinen Muskel der Mittelohrknöchelchen versorgt. Dieser Muskel sorgt normalerweise für die Schalldämpfung bei der Tonübertragung im Mittelohr. Bei einer Fazialisparese werden daher alle Töne schmerzhaft laut wahrgenommen (Hyperakusis). 1 2 3 5 Anatomisches Präparat des siebten Hirnnervs (Nervus facialis, Gesichtsnerv). Die Ohrspeicheldrüse wurde zum Teil entfernt. 1 Schläfenarterie 2 Äußerer Gehörgang 3 Stamm des Gesichtsnervs Ohrspeicheldrüse 5 Unterzungendrüse 91