Die große Bierverkostung
Bier schmecken, Bier verstehen Der Genuss eines Bieres beginnt mit einem befriedigenden und kräftigen Schluck aus dem Glas. Kaum jemand wird sich wohl in diesem Moment über sein Bier Gedanken machen. Eine andere Art des Biergenusses ist die Freude an der unendlichen Biervielfalt. Eine sorgsame Bierverkostung hilft, diese schätzen zu lernen. DIE VORBEREITUNG Die Biere möglichst bei einer Temperatur zwischen 8 und 10 Grad Celsius und aus einheitlichen Gläsern verkosten. Der Raum soll gut gelüftet und frei von störenden Gerüchen sein. Als Snack wird Weißbrot gereicht. Das stillt den kleinen Hunger und dient der Geschmacksneutralisierung. OPTISCHER EINDRUCK Flasche & Etikett Zu Beginn betrachtet man die Bierflasche. Welchen Eindruck hinterlassen Flaschenfarbe, Flaschenform und Etikett? Auch der Klang beim Öffnen der Flasche ist bei der Bierverkostung wesentlich: Kommt es zum üblichen Pfft-plopp-zsch (= akustischer Frische-Effekt)? AUSSEHEN DES BIERES Farbe & Klarheit Man hält das gefüllte Glas gegen eine weiße Wand und kann so die Farbe des Bieres im Kontrast besonders gut beurteilen. Die Bierfarben reichen von sehr hellen Gelbtönen über goldene, strohfarbene und
bernsteinfarbene Töne - zum Teil auch mit rötlicher oder kupferfarbener Ausprägung bis hin zur feurig dunklen und tiefschwarzen Farbgebung. Ist die Farbe des Bieres definiert, wird festgestellt, ob ein Bier klar oder trüb ist. Es ist vom Bierstil abhängig, welche Farbe das Bier besitzt und ob Klarheit oder Trübung vorliegt. Ein Kristallweizen oder Pils ist klar, ein Zwickl oder ein Hefeweizen im Vergleich dazu trüb. Schaum Im Vergleich zu englischen Bieren haben Biere in unseren Breiten fast immer einen schönen Schaum. Nur Bier hat etwas so optisch Attraktives wie den Schaum. Beim Verkosten werden die Größe seiner Poren, seine Farbe und seine Stabilität sowie seine Haftbarkeit am Glasrand notiert. Generell gilt: wenn nach jedem Schluck Spuren von Schaum am Glasrand zurückbleiben, dann ist alles in Ordnung. Allerdings können auch unsaubere Gläser die Haftbarkeit des Schaumes beeinflussen. DUFT UND GESCHMACK Als erstes ist der Duft dran. Die Nase wird ins Glas gehalten und in kurzen Atemzügen wird der Duft aufgenommen. Wichtig: nicht wieder ins Glas ausatmen. Grundsätzlich umfasst der Geschmackssinn vier Varianten: süß, sauer, bitter und salzig. Schon aus diesem Grund lohnt es sich, das Verkosten zu trainieren, denn üblicherweise scheitert man nicht am Wahrnehmen sondern am Benennen der Düfte: wir können weit mehr Gerüche wahrnehmen als wir Worte finden. Deshalb macht auch das Verkosten im Freundeskreis viel Spaß meist findet wenigstens eine Person das richtige Wort für den wahrgenommenen Duft. Dann der erste Schluck: etwas Bier in den Mund und auf der Zunge verteilen. Beim Geschmack werden vier Phasen unterschieden: Der Antrunk (erster Geschmackseindruck), die Rezenz (Frischeeindruck des Bieres), das Mundgefühl (der Bittere) und der Nachtrunk (Abgang am Gaumen). Der erste Schluck aus dem Glas ist mehr als bloße Flüssigkeitsaufnahme. Wir empfehlen, diesen Moment bewusst zu genießen. Während des Antrunks strömen durch Ein- und Ausatmen die unterschiedlichsten Aromen in die Nase. So wird ein Großteil des Geschmacks wahrgenommen. Rezenz Die Rezenz wird als Frischeeindruck oder prickelnder Genuss bezeichnet. Den Frischeeindruck empfinden wir aufgrund der Kohlensäure und jenen Inhaltsstoffen, die meist vom Hopfen, manchmal auch vom Malz, stammen. Mundgefühl & Bittere Ein Bier ist entweder wässrig oder mastig bzw. breit. Dazwischen liegen zwei weitere Konsistenzen: schlank und vollmundig. Ausschlaggebend für die Qualität eines Bieres ist die Harmonie zwischen Hopfen und Malz. Der angenehm bittere Geschmack entsteht durch die Zugabe von Hopfen. Jeder Bierstil hat seine definierte Bittere. Grundsätzlich gilt: Weißbiere sind eher mild gehopft, ein richtiges Pils sollte sehr gut gehopft sein. Die Bittere wird üblicherweise in Bittereinheiten (BE) angegeben. Nachtrunk Der Abgang gehört zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen eines Bieres. Er sollte einerseits der krönende Abschluss sein und andererseits auch ein Eigenleben besitzen. Ein langer Nachtrunk ist besser als ein kurzer.
PILS Trinktemperatur: 7-12 C Alkohol: 4,5 % - 6 % Beliebt in: Norddeutschland Helles/Märzen Trinktemperatur: 7-9 C Alkohol: 4,8 % - 5,7 % Beliebt in: Österreich, Bayern Farben und Formen DEN CHARAKTER DES BIERES ERKENNEN Weizen Trinktemperatur: 5-8 C Alkohol: 5 % - 6 % Beliebt in: Bayern Trinktemperatur: 7-8 C Alkohol: 4,5-5,4 % Beliebt in: Niederbayern, Ostösterreich Trinktemperatur: 8-10 C Alkohol: 6,3-7,4 % Beliebt in: Bayern Trinktemperatur: 8-10 C Alkohol: 5,0-7,5 % Beliebt in: USA Keller/Zwickel Heller Bock India Pale Ale KARNERKREATIV.COM Trinktemperatur: 12-13 C Alkohol: 4,5-9,5 % Beliebt in: England Porter/Stout Trinktemperatur: 9 C Alkohol: 4,5-5,0 % Beliebt in: Ostdeutschland Dunkel Mehr Sorten und Farben finden Sie auf der Rückseite in unserer Bierskala!
PILS Farbe: strohfarben, helles Gold Schaum: stabil, cremig, reinweiß Duft: blumig-würziger Edelhopfen Geschmack: hopfenbetont, schlank Unser Tipp: Schönramer, Uttendorfer HELLES/MÄRZEN Farbe: dunkles Gold bis tief orange-rot Schaum: haltbare Schaumkrone Duft: toastartiges Malzaroma Geschmack: Malzig, toastartig Unser Tipp: Karmeliten, Alpenstoff WEIZEN Farbe: trüb, helles Stroh bis Gold Schaum: langanhaltend, cremefarben Duft: Banane, Brot und Nelke Geschmack: Banane, Nelke Tipp: Riegele Alte Weisse, Distelhäuser KELLER/ZWICKEL Farbe: leicht trüb, hell-gelblich Schaum: wenig, instabil, cremig Duft: süßlich, leicht hopfig Geschmack: süßlich, vollmundig Tipp: Raschhofer, Kitzmann HELLER (WEIZEN) BOCK Farbe: tiefes Gold bis dunkelbraun Schaum: cremig, stabil, weiß/beige Duft: malzige und karamellartig Geschmack: malzig, toastartig Tipp: Schwendl, Müllerbräu INDIA PALE ALE Farbe: bernstein- bis kupferfarbig Schaum: hell und langanhaltend Duft: hopfig, blumig, grasig, Citrus Geschmack: hopfig, toastartig Tipp: : Rieder, Camba Bavaria DUNKEL Farbe: kupferfarben bis dunkelbraun Schaum: cremig hell bis braun Duft: malzig mit Röstaromen Geschmack: Röst- & Brotgeschmack Tipp: : Schlappe Seppel, Schnaitl PORTER/STOUT Farbe: tiefrot bis leicht schwarz Schaum: feinporig, creme bis beige Duft: malzig süß, karamell Geschmack: ausgeprägt malzsüß Unser Tipp: Bosch Porter, Gusswerk Stout Kühl, feinperlend, gerade und bitter, mit trockenem Abgang. Niedrige Malzsüße, die Hopfenbittere dominiert bis zum Abgang. Trockener und gerader als ein böhmisches Pilsner mit einer Bittere, die länger verbleibt. Mittlerer bis leichter Körper, mittlere bis viel Kohlensäure. Anfängliche malzige Süße, der Abgang etwas trocken. Mäßig hopfenbitter. Mittlerer Körper, cremige Konsistenz und mittlerer Kohlensäuregehalt. Dies ist eine der klassischen Biersorten, mit einer Malzigkeit, die oft als sanft, komplex und elegant bezeichnet wird, aber nie appetitverderbend. Deutlicher Bananen- und Nelkengeschmack, begleitet durch brotartigen Geschmack von Weizen mit cremigem Mundgefühl. Die Hopfenbittere ist sehr niedrig. Der hohe Kohlensäuregehalt verbindet all diese Geschmacksnoten im Hintergrund. Zum Abgang leicht und spritzig. Es wird nicht gefiltert und nicht gespundet und direkt nach dem Nachgärungsprozess abgefüllt. Es erfolgt keine kalte Reifung. Es ist geprägt durch eine leichte Hopfenbittere und eine mittel ausgeprägte Malzigkeit. Durch die Hefe- und Eiweißstoffe hat es einen süßlichen vollmundigen Geschmack. Diese untergärige Spezialität ist ein absolutes Saisonprodukt. Ein relativ helles, starkes, malziges Bier. Hopfencharakter ist deutlicher als bei anderen Bocksorten. Starker Malzcharakter, toastartig. Im Vergleich z.b. zu einem Pils wird beim Brauen mehr Malz eingesetzt. Das I.P.A. wurde im 18. Jh. in England für die Seefahrt nach Indien hergestellt. Intensives Hopfenaroma mit fruchtigem, blumigem Charakter, oft hopfengestopft und mit grasiger Note. Ein dichtes Malzprofil als Ausgleich zum Hopfen. Die Bittere darf bis in den Nachgeschmack anhalten. Mitteltrockener bis trockener Abgang. Dunkle Biere haben bis zum Ende des 19. Jahrhunderts den Biergeschmack in Deutschland dominiert. Bei Geruch und Geschmack überwiegt das Malzaroma, oft sind sehr deutliche Schokoladen-, Röst- oder Broteindrücke wahrnehmbar. Hohe Vollmundigkeit, wenig Kohlensäure, somit süffig. Der Name kommt von den Lastenträgern englischer Häfen. Starke Porter werden Stout genannt. Europäische Porter (untergärig) sind malzsüß mit karamelligen, lakritzartigen Noten. Britische Porter (obergärig) sind weniger stark und süßlich, aber mit mehr Schokound Röstgeschmack.
Unsere Bierspezialitäten Patent: 002347435-0002 12er Spezialitäten Bierbox 12 ausgewählte Bierspezialitäten in einer Box im Retro -Style mit hochwertiger Prägung Bierspezialitäten von unterschiedlichen kleinen Brauereien Fokus auf Biere, die im Handel nicht erhältlich sind kühlen der Biere durch Zugabe von Eiswürfeln idealer Geschenkartikel für Bierliebhaber 7er Spezialitäten Bierbox 7 ausgewählte Bierspezialitäten in dekorativer Kartonbox Bierspezialitäten von unterschiedlichen kleinen Brauereien Fokus auf Biere, die im Handel nicht erhältlich sind 7 unterschiedliche Bierstile: vom Pils bis zum IPA ist alles dabei inkl. einem exklusiven Verkostungsglas Patent: 002347435-0001 Weißbier-Spezialitäten -Box 8 ausgewählte Weißbier Spezialitäten in einer Box im Retro -Style mit hochwertiger Prägung inkl. einem exklusiven Weißbier-Verkostungsglas nur saisonal von April bis Oktober verfügbar und nur so lange der Vorrat reicht BayerischeBierbox 7 ausgewählte bayrische Spezialitäten in dekorativer Kartonbox Bayrische Bierspezialitäten von kleinen Brauereien Idealer Geschenkartikel für Bayernfans inkl. einem exklusiven Verkostungsglas nur saisonal im September und Oktober verfügbar und nur so lange der Vorrat reicht
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