INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE

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Transkript:

INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE DIE ÖSTERREICHISCHE POST AG IM WANDEL DI Dr. Georg Pölzl Generaldirektor Österreichische Post AG Wien, 1. Juni 2016

ÖSTERREICHISCHE POST IM ÜBERBLICK 5,7 Mrd Brief-Sendungen, 80 Mio Pakete 6 Brief- und 7 Paketlogistikzentren 260 Zustellbasen 1.800 Filialen und Postpartner KONZERN Umsatz 2015: 2,4 Mrd EUR; operatives Ergebnis (EBIT) 2015: 198 Mio EUR DIVISION BRIEF, WERBEPOST & FILIALEN Umsatz 2015: 1.502 Mio EUR DIVISION PAKET & LOGISTIK Umsatz 2015: 900 Mio EUR INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 2

UNSERE WELT VERÄNDERT SICH Anhaltender Internet-Boom Wettbewerb und Preisdruck 2 3 Substitution von Briefen durch E-Mail Trends Post- & Logistikmarkt Ökologisierung Gütertransport 1 Internationalisierung der Handelsströme 4 5 INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 3

POST IM ECOCYCLE INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 4 Wachstum & Entwicklung Destruktion & Erneuerung

DIE STRATEGIE DER ÖSTERREICHISCHEN POST VERTEIDIGUNG DER MARKT- FÜHRERSCHAFT IM KERNGESCHÄFT 1. 2. PROFITABLES WACHSTUM IN DEFINIERTEN MÄRKTEN EFFIZIENZSTEIGERUNG UND 3. FLEXIBILISIERUNG DER KOSTENSTRUKTUR KUNDENORIENTIERUNG UND 4. INNOVATION INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 5

TEIL DER STRATEGIE: VERÄNDERUNG DURCH INNOVATION 1 Neue Prozesse und Abläufe 2 Neue Produkte und Dienstleistungen 3 Neue Geschäftsfelder und neue Märkte INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 6

1. KERNPROZESSE UND KERNPRODUKTE Operativer Kernprozess E+1 96% Werbung 2 Tage VZ VZ ZB E+2 98% 1. Zustellversuch 91% INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 7

1. EINSATZ MODERNER SORTIERTECHNOLOGIE PRODUKTIVITÄT Sortiermenge (Stk./Mitarbeiterstunde) 1 500 2 500 2011 2015 AUTOMATISIERUNG Sortiermenge (Mio Stk./p.a. pro Anlage) Flatsorter 209 360 2013 2015 INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 8

1. 2. 3. WERBEUMSCHLAG KUVERT Produktion 3 Collator-Standorte Vollautomatische Bündelung Zustellung 2 x wöchentlich Erfolg 2,2 Mio. Nutzer 37,8% Reichweite* *Quelle: CAWI-Print 2015 INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 9

1. 2-TAGESZUSTELLUNG DER WERBESENDUNGEN VORHER NACHHER* Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Täglich bediente Abgabestellen 90% 75% Unadressiert bzw. E > 2 Adressiert bzw. E + 1 * in der Folgewoche alternierend INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 10

1. 2. 3. DUALE ZUSTELLUNG Physische Zustellung Information Versender Empfänger Elektronische Zustellung INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 11

1. TEAMWORK 2018 STRUKTUR ALT STRUKTUR NEU AM BEISPIEL BRIEFLOGISTIK OST INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 12

1. 2. BEHÖRDENBRIEF NEU Pilot erfolgreich gestartet Lesesoftware und IT- Anbindung Unterschrift und Menüführung am MDE Exportschnittstelle und Archivierung für Behörden Systeme für Filialen und Post Partner Österreichweiter Roll-out: 06.2016 INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 13

2. PAKET-LÖSUNGEN FOKUS SELBSTBEDIENUNG SMS/E-Mail Aviso Track & Trace Post App / Benachrichtigung auf das Handy Selbstbedienungszonen (Versandbox und Frankierautomat) Post Empfangsbox Paketmarke Abholstationen INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 14

2. STEIGENDE NUTZUNG SB-ANGEBOTE INNOVATIVE 24/7-SELFSERVICE-LÖSUNGEN Abholstationen Post Empfangsboxen 2015 wurden knapp 1.000.000 Sendungen eingelegt 2015 wurden rund 700.000 Sendungen eingelegt Nov.13 2014 2015 Dez.15 Jun. 2012 2013 2014 2015 Dez.15 Anzahl Abholstationen kumuliert Sendungen pro Monat Anzahl Empfangsboxen kumuliert Sendungen pro Monat INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 15

2. POST APP: INTERAKTION FÜR MEHR KUNDENKOMFORT E-Benachrichtigung ( Gelber Zettel ) Paketumleitung Sendungsverfolgung, Sendungsvorschlag und -speicherung Filial-, Briefkasten-, PLZ-Finder, Tarifrechner Downloads: 331 145 400 000 229 000 122 000 30 000 Jun.14 Dez.14 Jun.15 Dez.15 Mai.16 INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 16

2. ZWEITE WOHLFÜHLFILIALE ERÖFFNET TICKETSYSTEM LOUNGE W-LAN MINIPOST RADIOPOST PHILASHOP A1 SHOP KAFFEE/WASSERSPENDER EINKAUFSWAGEN DUFTMARKETING INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 17

2. NEUE ZUSTELLMODELLE PAKET SAMSTAGSZUSTELLUNG ABENDZUSTELLUNG Paketzustellung bereits an 2,9 Millionen Haushalte auch an Samstagen Österreichweite Ausrollung bis Sommer 2016 Jederzeit umsetzbar für alle Landeshauptstädte Bereits in Linz, Salzburg, Wien umgesetzt LEBENSMITTELLOGISTIK In eigens entwickelter Isolierbox WOHNUNGSTÜRLÖSUNG Flächendeckend in ganz Österreich Empfang und Retournierung von Paketen direkt an der Wohnungstür Intuitive Bedienung, Zuverlässigkeit, Sicherheit gegen Diebstahl, attraktiver Preis INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 18

3. SHÖPPING KOMMT ENDE 2016 DER ÖSTERREICHISCHE ONLINE-MARKTPLATZ FÜR HEIMISCHE HÄNDLER UND LIEFERANTEN 60% 40% Ca. 60% aller österreichischen Online-Bestellungen kommen aus Deutschland UNTERSTÜTZUNG DES ÖSTERREICHISCHEN HANDELS INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 19

3. DISKONTER IM PHARMAGROSSHANDEL AEP DIREKT - Neues Geschäftsmodell für den deutschen Pharmagroßhandel Kostenführer (~2% Kostenquote) 1 Zentrallager 1x täglich vormittags Einfacher Rabattansatz (Bierdeckel) Einfache, transparente Rechnungen Gleiche Konditionen für alle Alzenau BELIEFERUNG VON ÜBER 15 % DER APOTHEKEN IN DEUTSCHLAND INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 20

3. WACHSTUM IN DEFINIERTEN MÄRKTEN TÜRKEI BETEILIGUNG ARAS KARGO INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 21

INTEGRIERTES VERÄNDERUNGSMANAGEMENT Veränderung der Leistungsprozesse: Strukturen Aufgaben / Kompetenzen Abläufe Fähigkeiten der Mitarbeiter Systeme / Technologien Technische Infrastruktur Ausgangssituation Veränderungsprozess begleitende Kommunikation Veränderung der verhaltensorientierten Prozesse: Regeln Verhalten / Rituale Rollen Führung Beziehungen Motivation Ziel INNOVATION & GESCHÄFTSMODELLE I DI Dr. Georg Pölzl I Wien, 1. Juni 2016 22