SCHLUSSPRÜFUNG 011 BÜROASSISTENTIN UND BÜROASSISTENT SCHULISCHES QUALIFIKATIONSVERFAHREN 1 EBA WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT SERIE 1/ LÖSUNGEN Kandidatennummer Name Vorname Datum der Prüfung PUNKTE UND BEWERTUNG Erreichte / Maximum Buchhaltung / 4 Kaufmännisches Rechnen / 16 Betriebskunde / Rechtskunde / 10 Staatskunde / 18 Total / 100 Prüfungsnote Die Experten Zeitrahmen: 60 Minuten Die Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Büroassistentinnen und Büroassistenten EBA und die Zentralprüfungskommission (schulischer Teil) haben das uneingeschränkte Recht, diese Aufgabe für Prüfungs- und Übungszwecke zu verwenden. Eine kommerzielle Verwendung bedarf der Bewilligung der Autorengruppe, der Inhaber des Urheberrechtes.
WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT Inhalt BUCHHALTUNG (4 PUNKTE) 1. Erfolgsrechnung und Bilanz (0 ). Kontenführung (14 ) 5 KAUFMÄNNISCHES RECHNEN (16 PUNKTE) 6. Dreisatz-, Prozent- und Währungsrechnen (10 ) 6 4. Zinsrechnen (6 ) 7 BETRIEBSKUNDE ( PUNKTE) 8 5. Versicherungen (10 ) 8 6. Lineare Abschreibungen ( ) 9 7. Zielbeziehungen (4 ) 9 8. Steuern (5 ) 10 RECHTSKUNDE (10 PUNKTE) 11 9. Verträge (10 ) 11 STAATSKUNDE (18 PUNKTE) 1 10. Parteien (7 ) 1 11. Diverses / Wahlen (11 ) 14 ANHANG 15
WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT BUCHHALTUNG Buchhaltung 1. Erfolgsrechnung und Bilanz 1.1 Erfolgsrechnung 15 Die alphabetisch geordneten Bilanz- und Erfolgskonten der Einzelunternehmung R. Huber, Hotel und Restaurant, weisen am 1. Dezember 010 folgende Salden auf: Abschreibungen CHF 7 800 Kasse CHF 1 760 Bankschuld CHF 0 600 Kreditoren CHF 1 40 Debitoren CHF 10 Mobilien CHF 5 000 Eigenkapital CHF 400 000 Personalaufwand CHF 10 000 Einkauf Essen CHF 6 780 Post CHF 5 80 Einkauf Getränke CHF 89 760 Übriger Aufwand CHF 4 460 Ertrag Hotel CHF 10 000 Vorrat Restaurant CHF 4 0 Ertrag Restaurant CHF 70 580 Werbeaufwand CHF 1 10 Hypothek CHF 540 000 Zinsaufwand CHF 6 90 Immobilien CHF 900 000 Erstellen Sie die vollständig beschriftete Erfolgsrechnung für das Jahr 010. Weisen Sie den Erfolg (eindeutig als Gewinn oder Verlust zu bezeichnen) aus. Aufwand Erfolgsrechnung 010 Ertrag Einkauf Essen 6 780 Ertrag Hotel 10 000 Einkauf Getränke 89 760 Ertrag Restaurant 70 580 Personalaufwand 10 000 Werbeaufwand 1 10 Übriger Aufwand 4 460 Zinsaufwand 6 90 Abschreibung 7 800 Gewinn 740 490 580 490 580 Konto fehlend oder auf falscher Seite der Erfolgsrechnung: Bilanzkonto in der Erfolgsrechnung: Erfolg falsch berechnet oder bezeichnet: Reihenfolge der Konten ist irrelevant Erfolgsrechnungssumme fehlend oder falsch: Korrektur Erfolgsrechnungskopf: je Fehler 1 Punkt, maximal Falsche Zahl abgeschrieben: 1 Punkt Bilanz statt Erfolgsrechnung erstellt: 0 Folgefehler bei der Erfolgsermittlung beachten!
4 WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT BUCHHALTUNG 1. Bilanz 5 Berechnen Sie das Umlaufvermögen der Einzelunternehmung R. Huber, Hotel und Restaurant. Führen Sie hierzu die Positionen des Umlaufvermögens in der richtigen Reihenfolge auf und berechnen Sie das Total. Nicht alle vorgegebenen Zeilen werden benötigt. Umlaufvermögen Konto Betrag Kasse 1 760 Post 5 80 Debitoren 10 Vorrat Restaurant 4 0 Total 1 680 Korrekturhinweise: Fehlendes oder zusätzliches Konto: Falsche Reihenfolge der Konten: je Fehler 1 Punkt, maximal Falsche Summe: 1 Punkt Fehlende Summe: Folgefehler aus 1.1 beachten. Die Bezeichnung Total in der letzten Zeile ist nicht verlangt.
WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT BUCHHALTUNG 5. Kontenführung 14 Führen Sie das Debitorenkonto der Einzelunternehmung R. Huber, Hotel und Restaurant, für den Monat März 011. Tragen Sie für jeden Geschäftsfall den korrekten Betrag in der Vorlage ein, schliessen Sie das Konto Ende März ab und eröffnen Sie dieses am 1. April 011 wieder. Debitorenkonto Datum Text Betrag Soll Haben 01.0.11 Eröffnung (Anfangsbestand), CHF 9400. 04.0.11 Kunden zahlen ihre offenen Rechnungen über CHF 5800. unter Abzug von % Skonto per Bank. Verbuchen Sie den Skontoabzug und die Zahlung. 08.0.11 Wir versenden einem Carunternehmen eine Rechnung über CHF 1 00. für Übernachtungen und Essen. 10.0.11 Da eine Familie nicht übernachtet hat, schicken wir dem Carunternehmen (siehe 08.0.) eine Gutschrift über CHF 40.. 16.0.11 Einem Hochzeitspaar schicken wir die Rechnung für den Apéro im Betrage von CHF 400.. 9.0.11 Das Carunternehmen begleicht die Rechnung (siehe 08.0 und 10.0) unter Abzug von % Skonto per Post. Verbuchen Sie den Skontoabzug und die Zahlung. 1.0.11 Saldo (Endbestand) 9 400. 1 00. 4 00. 116. 5 684. 40. 5.40 11 54.60 7 800. 5 800. 5 800. 01.04.11 Wiedereröffnung (Anfangsbestand) 7 800. Korrekturhinweise: Je Zeile 1 Punkt für die korrekte Zahl in der korrekten Spalte. Zusätzliche für korrekte Prozentrechnungen: Geschäftsfall vom 04.0: 1 Punkt für den richtigen Betrag Geschäftsfall vom 9.0: 1 Punkt, sofern beide Beträge richtig berechnet Zusätzlicher Punkt in der Abschlusszeile: 1 Punkt für den korrekten Saldo
6 WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT KAUFMÄNNISCHES RECHNEN Kaufmännisches Rechnen. Dreisatz-, Prozent- und Währungsrechnen Hinweise zu den Aufgaben und 4: e Alle Teilaufgaben können unabhängig voneinander gelöst werden. e Bei jeder Aufgabe muss der Lösungsweg angegeben werden. e Wenn nichts anderes angegeben ist, runden Sie auf zwei Stellen nach dem Komma, bei CHF auf 5 Rappen. Korrekturhinweis: Rundungsfehler 1 Punkt, aber in den Aufgaben und 4 zusammen maximal a) Eine Klasse verfügt über eine Klassenkasse mit insgesamt CHF 80.. Mit diesem Betrag können sechs Büroassistentinnen eine sechstägige Abschlussreise machen. Nun möchten noch drei weitere Büroassistentinnen mitreisen. Wie viele Tage reicht das Geld aus der Klassenkasse, wenn diese drei Personen ebenfalls an der Reise teilnehmen? 6 x 6 9 = 4 Tage Korrekturhinweis: oder 0 (Die Bezeichnung Tage beim Ergebnis ist nicht zwingend erforderlich.) b) Franz hat in Dänemark zwei Wochen Ferien verbracht. Er hat DKK 50. in bar übrig. Diese tauscht er bei einer Bank in Zürich gegen Schweizer Franken ein. Wie viele CHF erhält er ausbezahlt? Verwenden Sie zur Berechnung die Kurse aus der unten stehenden Kurstabelle. 5 Noten Devisen Währung Kauf Verkauf Kauf Verkauf Dänische Kronen (DKK) 1.15.90 1.71.6 50 x 1.15 100 = 11.10 CHF Korrekturhinweis: korrekter Kurs, Berechnung Währungseinheit 100 für DKK nicht beachtet: 1 Punkt
WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT KAUFMÄNNISCHES RECHNEN 7 c) Eine Unternehmung erzielte im 1. Halbjahr einen Umsatz von CHF 70 000.. Im. Halbjahr nahm dieser um 1 % ab. Berechnen Sie, welchen Umsatz die Unternehmung im. Halbjahr erzielt hat. 100 % = CHF 70 000. 88 % = CHF 6 600. Korrekturhinweis: 100 % zur richtigen Zahl zugeordnet 1 Punkt / Berechnung 4. Zinsrechnen a) Ein Schuldner muss seiner Bank für ein Darlehen in Höhe von CHF 86 500. einen Jahreszins von CHF 4757.50 bezahlen. Welchen Zinssatz wendet die Bank an? 4757.50 x 100 86 500 = 5,5 % Korrekturhinweis: oder 0 P b) Wie viel Zins in CHF erhält Frau Berger, wenn sie den Betrag von CHF 1 500. in der Zeit vom 01.04. bis 5.08. zu einem Zinssatz von 1,5 % anlegt? 4 Tage: 144 1 500 x 144 x 1,5 (100 x 60) = CHF 75. Korrekturhinweis: Richtige Anzahl Tage / Berechnung
8 WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT BETRIEBSKUNDE Betriebskunde 5. Versicherungen a) Sachverhalt: Ramona Dieterle zieht in ihre Mietwohnung im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses ein. In der Wohnung unter ihr wohnt Nico Gfeller, der ihr beim Hochtragen des Mobiliars behilflich ist. Während des Einzuges und in den ersten Wochen danach entstehen verschiedene Schäden. Welche Versicherung kommt, sofern eine Versicherung besteht, für die folgenden Schäden auf? Kreuzen Sie jeweils die zutreffende Antwort an. 6 Schaden Beim Hochtragen der Möbel von Ramona m m m X m beschädigt Nico versehentlich eine Lampe im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses. In der morgendlichen Hektik rennt Ramona die m X m m m Treppe hinunter und stösst dabei das fachgerecht verstaute (leere) Aquarium von Nico um. Dieses wird dabei völlig zerstört. Bei einem Einbruch wird der Flachbildfernseher m m X m m aus Ramonas Wohnung gestohlen. Korrekturhinweis: Je Zeile mit nur dem richtigen Kreuz Privathaftpflichtversicherung von Ramona Dieterle Hausratversicherung von Ramona Dieterle Privathaftpflichtversicherung von Nico Gfeller Hausratversicherung von Nico Gfeller b) Die Hausratversicherung von Ramona Dieterle hat einen Versicherungswert von CHF 5 000.. Der Wert des Hausrats beträgt jedoch nur CHF 0 000.. Geben Sie den Fachbegriff für die vorliegende Situation an. 1 Überversicherung c) Kreuzen Sie nur die richtige(n) Aussage(n) zur Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) an. Die AHV ist eine staatliche Versicherung. Die AHV ist die dritte Säule der Altersvorsorge. Die AHV ist eine Vermögensversicherung. mx m m Korrekturhinweis: Je richtiger Zeile (mit oder ohne Kreuz) 1 Punkt
WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT BETRIEBSKUNDE 9 6. Lineare Abschreibungen Sachverhalt: Der Pizzaservice «Bella Italia AG» kauft einen neuen Holzofen zum Preis von CHF 16 400.. Die Buchhalterin des Pizzaservices geht davon aus, dass der Ofen sechs Jahre eingesetzt werden kann. Nach diesen sechs Jahren kann der Ofen voraussichtlich für CHF 000.- verkauft werden. Geben Sie in der Tabelle für jeden angegebenen Wert aus dem Sachverhalt den Fachbegriff an. Fachbegriff 6 Jahre CHF 16 400. Nutzungsdauer (1 P) Anschaffungskosten ODER Anschaffungspreis ODER Anschaffungswert ODER Neuwert (1 P) CHF 000. Liquidationswert ODER Restwert ODER Buchwert (1 P) 7. Zielbeziehungen a) Welche Zielbeziehung besteht zwischen den beiden angegebenen Zielen einer Lehrabgängerin / eines Lehrabgängers? Kreuzen Sie richtig an. Hohes Einkommen Viel Sparen Zielkonflikt m Zielharmonie m X (1 P) Zielneutralität m Begründen Sie Ihre Antwort in einem Satz. Ein hohes Einkommen ermöglicht die schnelle Bildung grosser Ersparnisse. ODER Grosse Ersparnisse führen zu einem hohen (Zins-)Einkommen. ODER andere inhaltlich richtige Antworten. (1 P) b) Welche Zielbeziehung besteht zwischen den beiden angegebenen Zielen einer Unternehmung? Kreuzen Sie richtig an. Günstige Produkte Umweltschutz Zielkonflikt m X (1 P) Zielharmonie m Zielneutralität m Begründen Sie Ihre Antwort in einem Satz. Günstige Produkte fördern den Konsum und verschärfen so Umweltprobleme (Abfallentsorgung, Luftverunreinigung, Gewässerverschmutzung etc.). ODER Umweltgerechte Produktion verursacht (Kosten und damit) höhere Produktepreise. ODER andere inhaltlich richtige Antworten. (1 P)
10 WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT BETRIEBSKUNDE 8. Steuern a) Ergänzen Sie die Lücken im untenstehenden Text mit möglichst passenden und aussagekräftigen Begriffen. Herr Seiler hat am 9. Oktober 010 in einer Modeboutique einen Mantel für CHF 50. gekauft. Ein Teil des wurde von der Modeboutique als Mehrwertsteuer an die eid - genössische Steuerverwaltung weitergeleitet. Weil diese Steuern nicht durch die Konsumenten selbst an den Staat abgeliefert werden, ist die Mehrwertsteuer eine Steuer. Am 1. Januar 011 ist der Mehrwertsteuersatz von 7,6 % auf 8 % gestiegen. Güter des täglichen Bedarfs, wie z. B. Nahrungsmittel oder Bücher, haben nach wie vor einen Mehrwertsteuersatz. Korrekturhinweis: je sinngemäss richtigem Wort 1 Punkt. Einzusetzen sind: Kaufpreis(es) ODER anderer sinngemässer Begriff indirekte reduzierten ODER tieferen ODER andere sinngemässe Lösung b) Welche der folgenden Aussagen zur Verrechnungssteuer ist richtig? Kreuzen Sie die am besten zutreffende Antwort an. Mit der Erhebung einer Verrechnungssteuer sollen die Bürgerinnen und Bürger dazu gebracht werden, die Steuererklärung wahrheitsgetreu auszufüllen. Die Verrechnungssteuer soll es den Kantonen ermöglichen, möglichst viele Einnahmen zu erzielen. Die Verrechnungssteuer unterliegt der Steuerprogression. m X m m Korrekturhinweis: oder 0
WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT RECHTSKUNDE 11 Rechtskunde 9. Verträge Teil 1 Beantworten Sie mit Hilfe der OR-Artikel im Anhang die folgenden Fragen, indem Sie entsprechend ankreuzen und allenfalls ergänzen. Begründen Sie jeweils kurz und geben Sie den zutreffenden OR-Artikel an. a) Die 4-jährige Angestellte bezieht auf Drängen ihres Chefs m Zulässig die ihr zustehenden Ferien für das Jahr 011 nicht, sondern lässt m X Nicht zulässig sich dafür zusätzlichen Lohn auszahlen. Begründung: (1 P) Während der Dauer des Arbeitsverhältnisses dürfen Ferien nicht durch Geld oder Geldleistungen abgegolten werden ODER sinngemässe Lösungen. (1 P) OR-Artikel: 9d (1 P) b) Hans Meier, der seit 1 Jahren bei der Alpha AG arbeitet, hat eine neue m 1. Juli 011 Stelle bei der Beta AG gefunden. Wann muss seine Kündigung spätestens m X Anderes Datum, bei der Alpha AG eintreffen, wenn er die neue Stelle bei der Beta AG am nämlich 1. Dezember 011 antreten möchte? Begründung: 1. August (1 P) Ab dem 10. Dienstjahr beträgt die Kündigungsfrist Monate ODER sinngemässe Lösungen. (1 P) OR-Artikel: 5c (1 P) Teil a) Wie heissen die Vertragsparteien? Nennen Sie für jede aufgeführte Vertragsart die zugehörigen Vertragsparteien. Vertragsart Vertragsparteien Beispiel Kaufvertrag Käufer / Verkäufer a) Arbeitsvertrag Arbeitnehmer / Arbeitgeber b) Mietvertrag Mieter / Vermieter
1 WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT RECHTSKUNDE b) Sachverhalt: In einem Ferienort stellt der lokale Kurverein zu günstigen Bedingungen (CHF 5. pro Stunde) Schlitten zur Verfügung. Familie Meier macht vom Angebot Gebrauch und besorgt sich vier Schlitten für eine Talabfahrt. An der Talstation werden die Schlitten zurückgegeben. Kreuzen Sie aufgrund des Sachverhalts die richtige Antwort an. Es ist gar kein Vertrag zustande gekommen. Es ist ein Kaufvertrag zustande gekommen. Es ist ein Mietvertrag zustande gekommen. m m mx
WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT STAATSKUNDE 1 Staatskunde 10. Parteien a) Nennen Sie die korrekte Abkürzung und kreuzen Sie die richtigen Antworten an. 4 Name der Partei Christlichdemokratische Volkspartei Abkürzung CVP Anzahl Personen im Bundesrat m keine m X 1 m m andere Zahl Einordnung im Links-Rechts-Schema m Links m X Mitte m Rechts Departement(e) unter Führung dieser Partei m EDA m EDI m EFD m EVD m X UVEK m VBS m EJPD Korrekte Abkürzung 1 Punkt Aufgaben zum Ankreuzen:. Jedes fehlende oder falsche Kreuz 1 Punkt (minimal 0, der durch die Abkürzung erzielte Punkt darf nicht abgezogen werden). b) Welche Aussage passt am besten zu welcher Partei? Ordnen Sie jeder Aussage eine der folgenden Parteien zu: FDP; Grüne; SP. Aussage Jede politische Entscheidung muss auf ihre langfristigen Folgen für das ökologische Gleichgewicht und auf die Zukunft der menschlichen Gesellschaft überprüft werden. Wir wollen tiefe Sozialabgaben und Steuern. Menschen, die aufgrund ihres Alters, ihres Gesundheitszustands, eines persönlichen Schicksalsschlags oder wegen wirtschaftlichen Umwälzungen vorübergehend oder dauerhaft nicht für ihr Einkommen aufkommen können, haben Anrecht auf soziale Sicherheit. Partei Grüne FDP SP
14 WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT STAATSKUNDE 11. Diverses / Wahlen a) Beurteilen Sie, ob die folgenden Aussagen richtig (R) oder falsch (F) sind: 6 Aussage R F Der Nationalrat hat 00 und der Ständerat 6 Mitglieder. m mx Die Schweiz ist ein Einheitsstaat. m mx Mit dem fakultativen Referendum kann das Volk eine Volksabstimmung erzwingen. m X m Im Moment sind mehr Frauen als Männer im Bundesrat. m X m Im Moment sind im Bundesrat vier Parteien vertreten. m mx Die Legislative auf Bundesebene ist der Bundesrat. m mx b) Eine kleine Gemeinde wählt einen neuen Gemeindepräsidenten. Es kandidieren Hans Huber und Fritz Müller. Folgende Einzelheiten zum 1. Wahlgang, bei dem das absolute Mehr gilt, sind bekannt: 5 e Eingegangene Wahlzettel 55 davon leere Wahlzettel davon ungültige Wahlzettel 5 e Abgegebene Stimmen für Hans Huber 17 e Abgegebene Stimmen für Fritz Müller e Abgegebene Stimmen für andere Kandidaten 7 b1) Welches Wahlverfahren wird bei dieser Wahl angewendet? Kreuzen Sie die richtige Antwort an. m Proporzwahlverfahren m X Majorzwahlverfahren (1 P) b) Ist Fritz Müller auf Grund der vorliegenden Zahlen im ersten Wahlgang gewählt? m Ja m X Nein Begründen Sie Ihre Antwort mit nachvollziehbaren Berechnungen. Gültige Wahlzettel 47 Absolutes Mehr 4 (1 P), bei nachvollziehbarer Berechnung je Fehler 1 Punkt, ohne nachvollziehbare Berechnung 0. b) Hans Huber und Fritz Müller haben für den Posten des Gemeindepräsidenten kandidiert. Welche Art von Wahlrecht haben die beiden mit ihrer Kandidatur wahrgenommen? m aktives Wahlrecht m X passives Wahlrecht (1 P)
WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT ANHANG 15 Anhang OR-Artikel zu Aufgabe 9 (Seite 11) Art. II. Ausrichtung des Lohnes 1. Zahlungsfristen und -termine 1 Sind nicht kürzere Fristen oder andere Termine verabredet oder üblich und ist durch Normalarbeitsvertrag oder Gesamtarbeitsvertrag nichts anderes bestimmt, so ist dem Arbeitnehmer der Lohn Ende jedes Monats auszurichten. Ist nicht eine kürzere Frist verabredet oder üblich, so ist die Provision Ende jedes Monats auszurichten; erfordert jedoch die Durchführung von Geschäften mehr als ein halbes Jahr, so kann durch schriftliche Abrede die Fälligkeit der Provision für diese Geschäfte hinausgeschoben werden. Der Anteil am Geschäftsergebnis ist auszurichten, sobald dieses festgestellt ist, spätestens jedoch sechs Monate nach Ablauf des Geschäftsjahres. 4 Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer nach Massgabe der geleisteten Arbeit den Vorschuss zu gewähren, dessen der Arbeitnehmer infolge einer Notlage bedarf und den der Arbeitgeber billigerweise zu gewähren vermag. Art. 9a. Ferien a. Dauer 1 Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer jedes Dienstjahr wenigstens vier Wochen, dem Arbeitnehmer bis zum vollendeten 0. Altersjahr wenigstens fünf Wochen Ferien zu gewähren.... Für ein unvollständiges Dienstjahr sind Ferien entsprechend der Dauer des Arbeitsverhältnisses im betreffenden Dienstjahr zu gewähren. Art. 9d d. Lohn 1 Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer für die Ferien den gesamten darauf entfallenden Lohn und eine angemessene Entschädigung für ausfallenden Naturallohn zu entrichten. Die Ferien dürfen während der Dauer des Arbeitsverhältnisses nicht durch Geldleistungen oder andere Vergünstigungen abgegolten werden. Leistet der Arbeitnehmer während der Ferien entgeltliche Arbeit für einen Dritten und werden dadurch die berechtigten Interessen des Arbeitgebers verletzt, so kann dieser den Ferienlohn verweigern und bereits bezahlten Ferienlohn zurückverlangen. Art. 5c c. nach Ablauf der Probezeit 1 Das Arbeitsverhältnis kann im ersten Dienstjahr mit einer Kündigungsfrist von einem Monat, im zweiten bis und mit dem neunten Dienstjahr mit einer Frist von zwei Monaten und nachher mit einer Frist von drei Monaten je auf das Ende eines Monats gekündigt werden. Diese Fristen dürfen durch schriftliche Abrede, Normalarbeitsvertrag oder Gesamtarbeitsvertrag abgeändert werden; unter einen Monat dürfen sie jedoch nur durch Gesamtarbeitsvertrag und nur für das erste Dienstjahr herabgesetzt werden.
16 NOTENSKALA Note 9 100 6 8 91 5,5 74 8 5 65 7 4,5 55 64 4 45 54,5 6 44 7 5,5 18 6 9 17 1,5 0 8 1