M i d a s GOLDBRIEF Goldminen-Spiegel E D E L M E T A L L E Minenwerte G O L D M I N E N Entwarnung? Ausgabe 12 / 2012 3. Dezember 2012
M i d a s GOLDBRIEF Goldminen-Spiegel G o l d m i n e n Bis Mitte September sind wir für die Goldminen äußerst bullish gewesen. Dementsprechend haben sich bis dahin die meisten unserer Goldminen- Empfehlungen der ersten Jahreshälfte extrem positiv entwickelt: GUYANA GOLDFIELDS (WKN: A0D975) + 113,9% GOLDEN STRA RES. (WKN: 888002) + 72,2% AGNICO EAGLE MINES +52,7% IAMGOLD RES: +49% usw... Wegen (crash-) verdächtiger Entwicklungen an den internationalen Aktienbörsen ab Mitte September sind wir allerdings auch bei den Goldminen vorübergehend vorsichtig geworden und haben zu einem vorübergehend defensiven Anlageverhalten geraten. Schließlich sind Minenwerte im Falle eines Crashs oft ganz besonders stark betroffen. Diese Vorsicht war nicht unbegründet. Schließlich mussten die Goldminen in dieser kritischen Phase (Sturz des NYSE ARCA Goldbugs-Index um nahezu 100 Punkte von 530 auf 430) meist erhebliche Einbußen erleben. Nachdem wir in unserer letzten Midas-Ausgabe vom 27. November auf erste Anzeichen einer Entspannungen hingewiesen haben (Crash-Entwarnung?) ergibt sich nunmehr die Frage ob die von uns grundsätzlich erwartete Edelmetallhausse bis zum Frühjahr 2013 tatsächlich weitergehen wird. Vorerst einmal wäre festzuhalten, dass sich die von uns am 27. November angekündigte Entspannungen an den Kapitalmärkten (internationale Aktienbörsen) schon etwas deutlicher abzeichnet: DAX Anstieg vom kritischen Bereich bei 6.950 auf bislang 7.480(!). Auch der Euro ist aus dem Gefahrenbereich von unter US$ 1,28 auf bereits wieder über US$ 1,30 geklettert.
Ähnlich positiv haben sich seither auch die wichtigsten internationalen Indizes verhalten. Definitiv entwarnt kann allerdings erst dann werden, wenn nunmehr auch noch alle Hochs vom September wieder endgültig und nachhaltig überschritten werden (DAX: 7.478, EUROSTOXX 50: 2.605, DOW JONES INDUSTRIAL: 13.662, SP500: 1.475 und EURO / US-DOLLAR: 1,3172). In solchen Situationen erweisen sich die Märkte oft als EXTREM TRÜ- GERISCH! (Es empfiehlt sich daher für Totalinvestments doch diese Entscheidung abzuwarten). GOLDMINEN Entwarnung? Zu den Goldminen wäre in diesem Zusammenhang anzumerken, dass streng genommen noch keine Entwarnungs-Indizien zu erkennen sind. Sehen Sie sich bitte dazu den NYSE ARCA HUI Goldbugs Chart auf der gegenüberliegenden Seite genau an. In der kritischen Phase seit dem Hoch per 21. September 12 ist der HUI von seinem Jahreshoch bei 529,8 bis auf 430,69 (16. Nov.) eingebrochen. Die Kurserholungen seither sind noch eher dürftig ausgefallen (Kurs aktuell 450). Damit wurde bislang noch kein einziges Kaufsignal generiert. Erst mit dem Überschreiten der Kurszone 455 und 465 werden zwei wichtige GD-Marken (100- /200- Tage Linie GD) geknackt und erste Kaufsignale ausgebildet. Danach sollte auch noch die kritische Zone 480 bis 490 überwunden werden. Dabei würden auch noch die 38-/ 50- Tage GD-Linien Kaufsignale ausbilden. Land in Sicht wäre aber erst dann gegeben, wenn nach dem Ausbruch nach oben aus der gegenwärtigen Chart-Dreiecksformation (etwa bei 480 490) auch noch die große runde 500er Marke überwunden wird. Bahn frei für eine Extremhausse bis zum Frühjahr 2013 wäre sodann mit der definitiven Überwindung des Hochs vom September bei 529 gegeben. Um diese Zeit sollte auch der GOLDPREIS zumindest den entscheidenden Widerstand im Bereich US$ 1790 / US$ 1800 überwunden haben! Wer vorsichtig agieren will, sollte sich nicht von extrem trügerischen Irritationen und Tagesschwankungen verleiten lassen. Für weitere Goldminen-Investments sollte zumindest das definitive Überschreiten der großen runden Marken 500 beim HUI und US$ 1800 beim Goldpreis abgewartet werden. Ein teilweiser Einstieg vorher, ist nur dann gerechtfertigt, wenn bei einer weiterhin positiven Entwicklung der Edelmetallpreise und des
HUI-Goldbugs Index (Ausbruch aus der Dreiecksformation nach oben) - alle oben aufgezeigten internationalen Aktienindizes (DAX, EUROSTOXX 50, DOW JONES, SP500 und EURO/ US$) die Höchststände vom September bereits überwunden haben. Obwohl die Charts der Goldminen-Indizes absolut noch nicht befriedigend aussehen sollte aber auch bedacht werden, dass Kursschwächen bei den Goldminen in der Zeitspanne (Ende) SEPTEMBER bis NOVEMBER / DEZEMBER gemäß der SAISONALEN JAHRES- ZYKLIK absolut typisch sind. Bei dieser Zyklik ist danach oft eine Haussewelle bis zum April des darauffolgenden Jahres bezeichnend. Die Situation bei den Commitments of Traders (Positionierung der Commercials) sieht bei Gold und Silber auch noch nicht beruhigend positiv aus. Nach wie vor sind wir jedoch eher davon überzeugt, dass die Goldbaisse lediglich für den Zeitraum 5. September 2011 bis zum 16.Mai 2012 bezeichnend war. Dabei ist es zu Kurseinbrüchen vom Alltimehigh bei US$1921,18 bis auf US$1527,2 gekommen. Für diese Zeitspanne war auch eine Chart- Dreiecksformation mit einem Dreifach-Test der Widerstandszone (US$ 1527 / 1522) gekommen.
Nach dem Kurstief bei 1527,2 am 16. Mai (Dritter Test der Widerstandszone) ist ab Mitte Juli ein definitiver Ausbruch aus der Dreiecksformation erfolgt. Damit hat sehr wahrscheinlich eine neu Haussewelle eingesetzt, welche bis zum Frühjahr 2013 anhalten sollte. Die nächste wichtige Nagelprobe für dieses positive GOLDPREIS- Szenario stellt der Widerstand im Bereich US$ 1790 / US$ 1800 dar (siehe Midas Gold-Chart). Diese Widerstandszone wird bereits zum DRITTEN MAL getestet! Beim letzten Anlauf ist der Goldpreis am 4. / 5. Oktober jedoch vorerst einmal an diesem Widerstand gescheitert. Es ist jetzt genau darauf zu achten, ob bei einem neuerlichen Anlauf dieser Widerstand doch definitiv überwunden wird. Dabei würde das HAUSSE-SZENARIO bestätigt! Das WORST CASE BAISSE-SZENARIO würde sich etwa folgend ankündigen: Sollte der Goldpreis nunmehr keinen neuerlichen Anlauf auf den entscheidenden Widerstandsbereich US$ 1790 / US$ 1800 unternehmen und noch weiter deutlich abdriften, dann könnte es tatsächlich noch sehr gefährlich werden. Gefahr wäre dann im Verzug, wenn die 1700er Marke nicht halten sollte und sodann auch noch die 200-Tage GD-Linie im Bereich US$ 1662,8 unterschritten wird. Auch bei diesem Szenario werden wir unseren Abonnenten zielführende und gewinnbringende Strategien aufzeigen! In nächster Zeit wird es noch sehr spannend! Dies gilt umsomehr auch für SILBER-Spekulationen. Damit werden wir uns schon in wenigen Tagen in unserer nächsten GOLDBRIEF-Ausgabe beschäftigen.
M i d a s GOLDBRIEF Goldminen-Spiegel E D E L M E T A L L E Minenwerte GOLDMINEN Charts Performance-Tabellen Eigentümlichkeiten und Besonderheiten bei GOLDMINEN HAUSSEN Ausgabe 13 / 2012 3. Dezember 2012
M i d a s GOLDBRIEF Goldminen-Spiegel GOLDMINEN CHARTS Performance Tabelle Midas GOLDMINEN - Kaufempfehlungen Wie in der Midas-Ausgabe GOLDMINEN Entwarnung deutlich aufgezeigt wurde, sollte nunmehr vorsichtshalber - mit Käufen doch noch etwas zugewartet werden. Erst wenn eindeutige Kaufsignale für Gold- und Goldminen vorliegen, kann voll investiert werden! Vorweg können Sie sich mit unserer in dieser Ausgabe veröffentlichten GOLD- MINEN Performance-Tabelle und den Minencharts beschäftigen. Ganz besonders positiv können u. a. Minenwerte gesehen werden, welche bei den jüngsten Kursschwächen ganz besondere Stärke gezeigt haben. Sie sollten sich auch die einzelnen Minen-Charts ansehen und sich die Kurs- Schwankungsbreiten der jeweiligen Minenwerte einprägen. Es gibt etliche High- Flyer mit extremen Kursanstiegen und Hebelwirkungen bei Goldhaussen. Aber achten Sie auch auf das Rückschlagspotential dieser Werte bei Goldpreis- Kurseinbrüchen. Wenn Sie dies berücksichtigen, wird Ihnen auch verständlich, warum wir zwischendurch immer wieder dringend zu Verkäufen raten! Wer keine Nerven für Extremschwankungen hat, sollte sich eher auf Werte mit eher kontinuierlichen und soliden Kursanstiegen entscheiden Beim Vorliegen der entsprechenden, in der MIDAS-Goldbrief- Ausgabe 12 / 2013 aufgezeigten Kaufsignale, werden wir sofort aktuelle Kaufempfehlungen veröffentlichen!
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