Segeln mit der Wittke Wiefke

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Transkript:

Segeln mit der Wittke Wiefke Ijssel- und Wattenmeer, Holland 1 24.6. 1.7.2011 Oben: v.l.n.r.: Skipper Michiel und die Rote Garde Karlheinz, Bernard, Heike, Anne, Margret, Ingrid und Christa in Makkum Wieder einmal einen Segeltörn mit der Tjalk Witte Wiefke! Neben der roten Garde oben im Bild, sind auch Peter, Uli, Dieter und natürlich unser Chefkoch Roland mit von der Partie. Weil Wind und Gezeiten recht günstig sind, kommen wir dieses Mal bis nach Ameland. Von Kampen geht es in einem Schlag nach Workum, dann durch die Schleuse hinaus aufs Wattenmeer zu den Inseln Terschelling und Ameland. Eine Nacht ankern wir im Wattenmeer und fahren dann über Makkum und Enkhuizen zurück. Insgesamt legen wir 198 sm zurück. 1 Meist wurden eigene Bilder verwendet, an einigen Stellen auch Bilder der Mitsegler.

24. Juni 2011 : Kampen Die Anreise ist problemlos und einen Teil der Autos können wir wieder auf einem nachts abgeschlossenen Parkplatz unterbringen. Für Heike und Bernard ist es der erste Segeltörn auf der Witte Wiefke, alle anderen kennen das Schiff und seinen Skipper Michiel schon viele Jahre. Auch auf diesem Törn ist die Familie des Skippers wieder mit dabei: Mariet, die als Matrose fährt und die Kinder Lues und Roos. Oben: Warten aufs Einschiffen Oben: Auf dem Marktplatz von Kampen Heute ist Markttag in Kampen. Wir kaufen frische Lebensmittel ein und machen es uns auf dem Marktplatz bei Kaffee und Kuchen gemütlich. Um 18:30 können wir an Bord gehen. Das ganze Gepäck und die Einkäufe müssen wir über zwei andere Schiffe zur Witte Wiefke schleppen. Es ist viel los am Kai, weil heute Charterwechsel ist. Links und rechts: Einkaufen auf dem Markt Gegenüber der Anlegestelle liegt das Restaurant De Bastaard ; auf unseren Wunsch hin, hat Michiel hier für 15 Personen reserviert. Das war auch dringend notwendig, denn das Lokal ist bekannt für seine guten Spare Ribs und Sate- Spieße. Ohne Reservierung hätten wir mit 15 Leuten schwerlich Platz gefunden. Margret hat sich bereit erklärt, wieder einmal die Bordkasse zu übernehmen und bezahlt am Ende 330 für unser erstes Festessen. Rechts: Spare Rips im De Bastaard 25. Juni 2011 : Kampen - Workum Schon früh um 6 Uhr wimmelt es im Schiff von Frühaufstehern. Zum Glück so haben wir bereits frische Brötchen und einen gedeckten Tisch als die zweite Schicht aus den Federn kommt. Karlheinz und Roland gehen zum Supermarkt einkaufen und schleppen alles mühsam an Bord. Auch Matjes und Pangasius steht auf der Einkaufsliste; das ist unser Einstieg in eine ausgesprochen fischreiche Woche. Rechts: Am ersten Segeltag gibt es viel Wind und Regen 2

Kaum an Bord zurück, legen wir um 10 Uhr ab, und Roland beginnt sofort mit seinen Kochvorbereitungen. Es ist windig (5-6 Bft aus SSO) und regnerisch. Mit schneller Fahrt geht es nach Norden durch die Ketelbrücke ins Ijsselmeer. Ab 15 Uhr können wir Schmetterling segeln, also mit backgestellter Fock. Bereits um 16:30 legen wir in Workum an. Beim Aufstoppen in Hafenbecken testet Michiel die Elastizität eines Schlauchbootes und die Nerven des Besitzers eines kleinen Holzbootes. Beide haben am Kai festgemacht. Erst wenige Zentimeter vor den Booten kommt er zu stehen. Oben: Aufregung beim Anlegen in Workum Oben: Der erste Anlegeschluck Reinhild, die uns seit Jahren an den Sportabenden trainiert, hat heute Geburtstag. Übers Handy singen wir ihr ein Geburtstagsständchen. Dann gehen die meisten spazieren ins einen Kilometer entfernte Stadtzentrum. Als Abendessen gibt es Matjes mit Kartoffeln, seit Jahren unser Standard-Essen in der ersten Urlaubstagen. 3

Zum Ausklang des Abends spielen wir das berühmte Korkenspiel. Natürlich haben wir die Regeln des Spieles vergessen, so dass Mariet uns wieder einweisen muss. Mit dem Skipper diskutieren wir lange über die weitere Fahrt und nehmen uns dann als Ziel Ameland vor. Trockenfallen hat wohl nicht die Attraktivität die wir uns vorstellen und kostet praktisch einen ganzen Tag. 26. Juni 2011 : Workum West-Terschelling Das Wetter präsentiert sich als Kontrastprogramm: Herrlichen Sonnenschein haben wir heute, und wir können endlich unsere Handtücher trocknen! Trotzdem kommen wir recht spät aus den Federn und brauchen lange, bis wir ablegen können. Das Hafenbecken hat sich am Vorabend noch gut gefüllt und so dauert es einige Zeit, bis endlich der Weg zum Kanal frei ist. Viele Jollen kreuzen den Kanal entlang ins Ijsselmeer; sie müssen aufpassen, dass sie nicht mit größeren Schiffen, wie unserem, kollidieren. Oben und rechts: Warten auf das Auslaufen Oben und unten: Fahrt durch den Kanal von Workum Bei Wind 3-4 Bft kommen wir gut voran und sind um kurz nach 11 Uhr bereits an der Schleuse Kornwerdersand. Das gute Wetter bleibt uns mit stabilem Wind und Sonnenschein erhalten. So können wir fast bis nach Terschelling segeln. Erst zum Schluss muss der Skipper den Motor einsetzen. In der engen Fahrrinne nach Terschelling kreuzt ein anderes großes Schiff unseren Kurs und bedrängt uns; Michiel setzt seine Bordhupe wirksam ein. Kurz nach 18 Uhr machen wir schließlich in West- Terschelling fest. 4

5

Oben: Roland arbeitet am Gästebuch Links: Roos und Lues erzeugen Seifenblasen mit dem Fahrtwind Roland und Bernard haben wieder einmal prächtig für unser leibliches Wohl gesorgt. Mittags gibt es Kartoffelsalat und belegte Brote, abends Pangasius-Filet. In West-Terschelling ist am Abend ein in den Niederlanden sehr bekanntes, mehrtägiges Rockfestival zu Ende gegangen. Beim Abendspaziergang kann man noch etwas von der Atmosphäre mitbekommen. Bis es uns schließlich zu kalt wird, plaudern wir an Deck noch bis spät in die Nacht hinein. 27. Juli 2011 : West-Terschelling Nes auf Ameland Skipper Michiel will das auflaufende Wasser nutzen, um nach Ameland zu kommen. Deshalb soll erst um 14 Uhr abgelegt werden. Das kommt uns gerade recht, denn von Terschelling haben wir noch nicht viel gesehen. Einige essen Lekkerbeck, andere Eis und wieder andere zieht es in die Dünenlandschaft. Oben: Auf Terschelling Mit der Witte Wiefke geht es im betonnten Fahrwasser die Südküste von Terschelling entlang. Auf mehreren Untiefen setzen wir auf und warten, bis das auflaufende Wasser der Flut das Schiff anhebt, damit es weitergehen kann. Einmal hat es 45 Minuten gedauert bis wir frei kamen. Unterwegs sehen wir viele Robben auf einer Sandbank unmittelbar am Fahrwasserrand. Der Leuchtturm von Ameland kommt schon in Sicht; wir setzen Segel und kreuzen einige Male auf, um Nes zu erreichen. Die Wenden sind für uns inzwischen schon fast zur Routine geworden. Um 20:30 erreichen wir Nes/Ameland. Chefkoch Roland und sein Sous-Chef Bernard haben inzwischen ein phantastisches Menü zubereitet: Gemischten Salat, Tandori-Hühnchen auf Gemüsebett und als 6

Nachtisch frische Ananas mit tollem Dressing. Lange stehen wir noch am Abend an Deck und quatschen und lachen, bis uns schließlich eine Frau vom Nachbarboot barsch zur Ruhe auffordert. Oben: Roland und Christa Oben: Ingrid und Dieter Oben: Der Leuchtturm an der Westspitze von Ameland kommt in Sicht aufkreuzen vor Nes/Ameland Rechts: Die Zwillinge Karlheinz und Christa 7

Rechts: Karlheinz im Klüvernetz Links: Bestellungen für den Anlegeschluck werden von Bernard entgegen genommen Oben: Ingrid und Peter Links: Auch Spitzenköche brauchen eine Pause Seehunde 8

Oben und rechts: Gemischter Salat, Tandori-Hühnchen und Ananas, gekocht und serviert von Roland und Bernard 28. Juli 2011 : Nes auf Ameland Wattenmeer Der Skipper kündigt an, um 15 Uhr auszulaufen; einen Hafen können wir abends nicht mehr erreichen, so dass die Witte Wiefke im Wattenmeer ankern wird. Wir haben also jede Menge Zeit einzukaufen und die Insel zu erkunden. Die Meisten leihen sich direkt am Hafen Fahrräder und radeln bis zur Westspitze von Ameland. Das sind etwa 25 km, für Ungeübte keine Kleinigkeit. 9

Oben: Trocken gefallene Boote bei Nes - beim Auslaufen ist die Fahrrinne kaum noch zu erkennen Unterwegs kommen wir an Sandbänken mit Robben vorbei. Als wir uns nähern stürzen sich fast alle ins Wasser weil sie denken, wir hätten Futter dabei. So viele Robben und so nahe, das hat selbst der Skipper noch nicht erlebt. Unsere Fotoapparate operieren an ihrer Leistungsgrenze. Der Wind schläft vollständig ein, und die See ist spiegelglatt. Dabei ist es extrem schwül. Wir werfen den Anker nahe der Fahrrinne und warten auf den Rückgang des Wassers hier werden wir übernachten (N 53º 21,61 E 005º 24,85 ). Wie immer, wird zunächst ein Anlegeschluck serviert. Roland und Bernard haben inzwischen das Abendessen zubereitet: Fisch mit Gemüse und Reis. Rechts: Uli mit dem Anlegeschluck 10

Mariet, Heike, Karlheinz und die Kinder Lues und Roos gehen vor dem Abendessen noch einmal schwimmen. Es wird die letzte Gelegenheit sein, denn rings um uns herum ziehen sich die Wolken zusammen, und der Himmel wird schwarz. Heftiger Wind kommt auf (7-8 Bft) und bald haben alle Wellen weiße Schaumkronen. Die Wettervorhersage hatte sogar noch stärkeren Wind angekündigt. Es blitzt ringsherum und schwere Regenschauer gehen nieder nur unsere unmittelbare Umgebung bleibt relativ verschont. Oben: Heike mit Hechtsprung Unten: Fisch, Reis und Gemüse Oben: Schweres Unwetter beim Ankern Rechts: Das Korkenspiel beschäftigt uns wieder am Abend 29. Juli 2011 : Wattenmeer Makkum Am Morgen ist es kühl, regnerisch und windig. Alles was wärmt wird angezogen und das 2. Reff ins Groß gebunden. Schon früh dreht der Wind von SO auf NW, so dass wir fast die gesamte Strecke zurück ins Ijsselmeer segeln können. Makkum erreichen wir unerwartet früh schon um 17:15. Jetzt scheint die Sonne, und wir kaufen schnell vor Ladenschluss noch etwas ein und erkunden die kleine Stadt. Nacheinander kaufen Margret und Christa, dann auch Heike für sich und Bernard eine rote Witte-Wiefke-Fliesjacke. Zum Schluss umfasst die Rote Garde sieben Segler, die sich stolz an Deck präsentiert (Seite 1). 11

Abends gibt es Fischragout, Gemüse, Kartoffeln Salat und Tiramisu mit Schokolade. Roos fragt ihre Mutter, warum die Leute denn immer Fisch machen? Na warum wohl? 30. Juni 2011 : Makkum Enkhuizen Margret und Peter haben morgens wieder die Brötchen gekauft und nach einem guten Frühstück laufen wir um 10 Uhr aus. Tagesziel bei bestem Wetter ist Enkhuizen. Mit gutem Oben und links: Roland und Bernard bergen das Klüversegel Wind schaffen wir das in fünf Stunden. Dort schwärmen wir zum Einkaufen aus und verabreden uns zum Abendessen an Bord um 19:30. Als kulinarischen Höhepunkt der Reise haben Roland und Bernard wieder ein Menü zusammen gestellt: Gemischte Fischplatte auf Salat, Tilapia auf Champangnerkraut und als Dessert Variationen von der Erdbeere. Margret bedankt sich in unser aller Namen beim Skipper und seiner Frau und vor allem bei Roland und Bernard für die tolle Versorgung auf dem Törn und übergibt dabei kleine Geschenke. Oben: Einlaufen in Enkhuizen 1. Juli 2011 : Enkhuizen Kampen Am nächsten Morgen laufen wir bei günstigem Wind (3 5 Bft NW) aus. Leider verfolgen uns Schauer bis fast nach Kampen. Es geht flott vorwärts und schon um 15 Uhr legen wir bereits am Kai an. Zum Schluss haben es alle eilig; die Wagen werden geholt und gepackt und das Boot leer geräumt. Wieder muss alles Gepäck über zwei andere Schife getragen werden. Von Michiel, Mariet und den Kindern verabschieden wir uns und alle machen sich auf den Heimweg. Alle? Nein, nicht alle: Karlheinz fährt direkt nach Kiel weiter, von wo aus der nächste Törn nach Göteborg startet. Oben: Margret bedankt sich in aller Namen Version 1.03 12