Jetzt wird es spannend. Du setzt dir ganz konkrete Geldziele, aber vorher lernst du deinen finanziellen Setpoint oder schöner gesagt, dein energetisches Einkommenslevel kennen. Zuerst aber noch ein paar Worte über Ziele. Es geht bei konkreten Zielen weniger um das Ergebnis. Meiner Meinung nach geht es um den Weg. Aber noch mehr geht es darum, zu wem wir werden, wenn wir das Ziel erreicht haben. Wie wir uns fühlen werden. Damit meine ich nicht mal unbedingt das Hochgefühl, es geschafft zu haben. Sondern die neuen, unbewussten Dialoge, die wir mit uns führen. Die werden anders sein. Förderlicher, liebevoller und positiver. Und wie wir uns fühlen. Ganz generell. Mit jedem Ziel, das ich erreiche, fühle ich mich leichter, freier, sicherer. Und ich meine nicht, weil ich das Ziel erreicht habe. Sondern, weil ich mich verändert habe, als ich mich auf den Weg gemacht habe. Weil ich alten Ballast losgelassen habe. Weil ich neue Überzeugungen über mich und die Welt gewonnen habe. Weil ich Schritte über meine Komfortzone hinaus gewagt habe. Denn darum wird es auch gehen. Mutige Schritte zu machen. 1
Warum wir uns oft so schwer tun, konkrete Geldziele zu setzen, habe ich ja in so schlägst du Geld die Türe zu beschrieben. Und auch diese Woche wirst du merken, dass die Woche 1 als Vorbereitung wichtig ist, aber nicht als Lebensaufgabe. Denn jetzt springen wir direkt in dein Leben, in die Praxis. Das ist das Einzige, was zählt. Und es werden alle deine wunderbaren Blockaden aufploppen. Eine nach der anderen du brauchst sie nicht suchen sie melden sich von selbst. Das ist die gute Nachricht. Ja, lass dich auf keinen Fall von ihnen abhalten. Nimm sie wahr. Aber dazu kommen wir gleich. Bevor wir konkret starten, gibt es noch etwas Theorie. Hast du das Video in Woche 1 angesehen? Das passt hier auch perfekt. Also schaue es dir an, wenn du es nicht mehr präsent hast. Ich gehe davon aus, dass wir alle in uns sogenannte Setpoints haben. Was das genau ist und wie sie wirken (und noch mehr ) hast du ja im Video erfahren. 2
Dein finanzieller Setpoint ist also quasi dein energetisches Einkommenslevel. Also das, was du dir an Einkommen erlaubst. Du merkst es sofort, wenn du diese Grenze erreichst. Zum Beispiel, weil dein Business sich gut entwickelt. Und irgendwie wird es dann plötzlich zäh. Du fühlst ganz subtil Widerstand, auch in dir. Du findest dich in Verzögerungstaktiken wieder (gut getarnte Ausreden, warum du das jetzt nicht tun kannst) oder auch in Selbstsabotage-Techniken. Wie konnte mir das nur passieren? Was bestimmt denn dieses energetische Einkommensniveau? Deine Geldgeschichte. Deine Familiengeschichte. Deine Erfahrungen. Was du bisher verdient hast. Innere Stopp-Schilder. Du willst zum Beispiel nicht die Umsatzsteuer- Grenze erreichen oder dich selbst sozialversichern müssen. Oder eine Rente/Versicherungleistung würde dann wegfallen. Eine unbewusste Unsicherheit, ob du mit so viel Geld umgehen kannst. Das komisches Gefühl, dass wenn du mehr verdienen würdest, dann wäre das gierig, unspirituell, materialistisch. Ein ungutes Gefühl, wenn du mehr verdienen würdest als deine Familie (Vater, Bruder, Mann ) oder deine Freunde. Die Erwartungen von anderen, was du verdienen solltest. Deine Wertschätzung für dich. Und auch für dein Können und deine Fähigkeiten. Du bist es gar nicht wert, so gut bist du nicht, es fehlt dir noch irgendwas dafür. Dein Glaube, was für dich möglich ist und was nicht. 3
Und außerdem spielt dein Mindset mit rein. Deine Glaubenssätze und Überzeugungen rund ums Geld. Darüber was eine Frau, wie du, überhaupt verdienen darf (also weil du Single bist oder verheiratet, Kinder hast, keine Kinder hast, zu alt bist, zu jung bist...) Über deinen ethischen und moralischen Hintergrund. Was du über deinen Wert denkst. Was du über deine Fähigkeit denkst, Geld zu verdienen. Wie mehr Einkommen dein Leben negativ beeinflussen würde (Zeit, Kontakte ). Was du für deine Produkte und Dienstleistungen verlangen darfst und kannst. Wie würde mehr Einkommen deine Ehe oder deine Beziehung beeinflussen Deine Be-/Verurteilungen von reichen Menschen. Wie sie sind, wie sie sich benehmen, wie sie zu ihrem Geld gekommen sind Das ist nur eine Auswahl. Deine Begrenzungen ploppen automatisch hoch. Du brauchst nur ehrlich und aufmerksam mit dir selbst zu sein. Deswegen springen wir gleich mitten rein! Du legst deine Geldziele fest. Denn dann findest du deine persönlichen Begrenzungen ganz einfach! Es geht darum, was du gerne im nächsten Jahr verdienen willst. Dazu gehören alle deine Einkünfte. Aus allen Bereichen. Erst mal unabhängig, wie du es erreichen willst. Darauf gehen wir in der nächsten Woche konkreter ein. 4
Mein 1 Jahres Ziel Und denk jetzt nicht stundenlang nach! Schreib einfach eine Zahl hin Denn allein das setzt einen magischen Prozess in Gang! Mein Einkommen in 2 Jahren Mein Einkommen in 3 Jahren... 5
Und jetzt kommt dein aktuelles Einkommen. Wenn du es nicht genau weißt, dann rate es. Es muss nicht 100% stimmen. Dazu gehört alles, was du bisher an Einkommen hattest. Auch Geschenke, Erbschaften, Gewinne, alles was an Geld in dein Leben kam. Mein aktuelles Einkommen Mein Einkommen letztes Jahr.... Vorletztes Jahr Vor 3 Jahren.... 6
Und nun zeichne es als Linie auf. Dann kannst du nämlich wunderbar erkennen, wie es sich entwickelt. Jahreseinkommen 100.000 90.000 80.000 70.000 60.000 50.000 40.000 30.000 20.000 10.000 vor 3 J. vor 2 J. vor 1 J. Aktuell in 1 J. in 2 J. in 3 J. Wie sieht es bei dir aus? Gibt es große Sprünge oder kleine? Oft kannst du, vor allem, wenn du länger als 3 Jahre zurückgehst, dein aktuelles energetisches Einkommenslevel erkennen. Meistens ist es das, was wir gerade so verdienen. 7
Wie kannst du jetzt dein inneres Einkommenslevel erhöhen? Zuerst mal mit allem, was wir hier machen. Wenn du dir genau zuhörst, was es so in dir erzählt, bei der Vorstellung, dass du deutlich mehr verdienen würdest, findest du einfach deine Begrenzungen. Es geht also zuerst um Bewusstheit. Was blockiert dich? Welche Gedanken hast du da? Gibt es noch Geschichten, die du zu deiner Liste aus Woche 1 dazu fügen kannst? Gib dir wenn du es noch nicht gemacht hast - die Erlaubnis, mehr zu verdienen. Beantworte die folgenden Fragen. So bekommst du mehr Klarheit darüber, vor was du (unbewusst) Angst hast, wenn du mehr verdienen würdest und löse diese Ängste auf. Oder setze sie auf die Rückbank und gehe trotzdem los. Und setze dir Geldziele außerhalb deiner Komfortzone. Wenn die Zahl dir nicht wenigstens etwas die Luft nimmt, ist sie zu nieder. Habe ich Affirmationen schon erwähnt? Sie sind hier natürlich wieder mal - perfekt!!! Am Ende habe ich noch ein paar für dich. 8
Was sind denn deine AHA-Momente bisher? Wie hoch ist dein energetisches Einkommenslevel? 9
Was ist symbolisch genau für dieses Level? Was passiert, wenn du mehr verdienst? 10
Welche Ängste tauchen auf? Wie willst du damit umgehen? Hier ist es perfekt, wenn du dir vorher einen Plan überlegst. Denn, wenn wir mitten in der Angst stecken, dann fällt uns nichts mehr ein. Dann ist da nur noch Angst. Also überlege dir vorher, wo könnte die Angst hochploppen? In welchen Situationen? Zum Beispiel, wenn dein Umsatz hinter deinen Erwartungen zurückbleibt. Und was willst du dann tun? Zum Beispiel könntest du dir eine Liste machen, mit Dingen, die du tun kannst, die sich positiv auf deinen Umsatz auswirken. Wenn du diese Liste zu deiner Umsatzaufzeichung legst (mehr dazu in Woche 4), dann kannst du deine Angst in Aktivität ummünzen. Das bringt dann was. Aber die Liste muss gleich greifbar 11
sein, denn, wenn du in die Angst abstürzt, dann suchst du keine Liste in irgendeinem Ordner. Oder es kommt die Angst auf, was andere von dir denken. Dann schreibe dir jetzt schon mal auf, was sie auch denken könnten. Nämlich, dass sie sich mit dir freuen, dass du ihnen ein gutes Beispiel bist. Also, solche Arten von Hilfe. Du kennst dich und deine Ängste. Werde du zur Bestimmerin und suche dir Unterstützung. Jetzt, wenn es dir gut geht. Schaue dir deine Ängste, Befürchtungen und Sorgen gut an, die deine Gedanken begleiten, dass du mehr Geld verdienst. Auch die Gründe, warum du glaubst, dass das bei dir eigentlich nicht geht. Das ist das, was dich hindert. Löse es auf und richte deinen Blick nach vorne. Dort, wo dein Zukünftiges-Ich auf dich wartet. Und setze gleich noch einen Schritt aus der 5-Schritte-Liste um. Fokus nach vorne. Und falls du noch ein paar Affirmationen dazu suchst: Es ist sicher für mich, Geld zu verdienen. Es ist sicher für mich, mehr als... zu verdienen. Ich bin die Frau, die. verdient. Ich bin bereit für die nächste Ebene. Jetzt. 12