AmericanRoulette Spielregeln
AmericanRoulette Das Spiel Beim American Roulette ist das Spielfeld im Vergleich zum klassischen französischen Roulette etwas kleiner. Der Croupier steht hinter dem Tisch gegenüber den Gästen, und die Spielfolge ist wesentlich zügiger. Beim American Roulette setzt der Gast seine Einsätze selbst. Die Geschichte Das Roulettespiel, in seiner Originalform, wurde im 14. Jahrhundert von einem chinesischen Mönch erfunden und von einem jesuitischen Missionar nach Europa gebracht. Im Rahmen seines Studiums über die Wahrscheinlichkeit beschäftigte sich der französische Philosoph und Mathematiker Blaise Pascal (1623-1662) mit dem chinesischen Glücksrad und erzielte eine wegweisende Verbesserung, indem die mechanischen Einwirkungen und Widerstände die Zufälligkeit der Ergebnisse nicht mehr beeinflussen konnten. In Folge dieser Optimierung verbreitete sich das Roulettespiel ab Mitte des 18. Jahrhunderts in den Spielbanken Europas, und Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Spiel in Nordamerika eingeführt. Dort beschleunigten die Gambler seinen Ablauf und machten ihn dadurch noch spannender. Diese leicht veränderte Version des klassischen Roulettes heisst American Roulette. Die Roulette-Runde wird mit den Worten Ihre Einsätze, bitte eröffnet. Ab diesem Moment können die Spieler ihre Einsätze tätigen. Der Croupier dreht den Roulettekessel in eine und die Kugel in die entgegengesetzte Richtung. Kurz danach annonciert der Croupier Bitte keine Einsätze mehr und vollzieht zusätzlich eine Bewegung mit dem Arm über den Spieltisch. Ab diesem Zeitpunkt darf nicht mehr gesetzt werden, und die Spieler können die getätigten Einsätze nicht mehr berühren oder verändern. Der Croupier verkündigt die Gewinnnummer sowie die Farbe und markiert diese mit dem Dolly. Alle nicht gewinnenden Einsätze werden nun eingezogen und der Croupier zahlt die Gewinne nach einer vorgegebenen Reihenfolge aus. Dabei beginnt er mit den Kolonnen, einfachen Chancen und den Dutzenden. Hier wird der Gewinn zum Einsatz gelegt, und die Spieler bedienen sich damit selbständig. Danach werden alle - mit der Gewinnnummer zusammenhängenden - Chancen direkt an den betreffenden Gast ausbezahlt. Sobald der Croupier mit dem Auszahlen der Gewinne beginnt, können bereits die neuen Einsätze für das nächste Spiel getätigt werden. Bitte beachten Sie, dass auf die Gewinnzahl und alle dazugehörigen Chancen erst dann gesetzt werden darf, wenn der Croupier den Dolly wieder entfernt hat.
Einführung zum Roulettespiel A B C Kessel Roulette-Kessel mit seinen 37 Zahlen Spielfeld mit seinen Setzmöglichkeiten Race Track Serienspielfeld 1 Rot Alle roten Nummern 2 Schwarz Alle schwarzen Nummern 3 Gerade (even) Alle geraden Nummern 4 Ungerade (odd) Alle ungeraden Nummern 5 Manque (1-18) Die Nummern von 1 bis 18 6 Passe (19-36) Die Nummern von 19 bis 36 7 1. Dutzend Nummern von 1 bis 12 7 2. Dutzend Nummern von 13 bis 24 7 3. Dutzend Nummern von 25 bis 36 8 Kolonnen Senkrechte Reihe mit 12 Nummern 9 Transversale Simple Querreihe mit 6 Nummern 10 Carré 4 zusammenhängende Nummern 11 Transversale Pleine Querreihe mit 3 Nummern 12 Cheval 2 zusammenhängende Nummern 13 Plein 1 volle Nummer von 0 bis 36
Einsatz- und Gewinnmöglichkeiten International gebräuchliche Spielvarianten Gewinne werden wie folgt ausbezahlt: A D Plein Cheval 35fach 17fach C Transversale Pleine 1 Carré 8fach Transversale Simple 5fach Dutzend Kolonnen 2fach 2fach C E B Gerade Ungerade Manque (1-18) Passe (19-36) Rot Schwarz A Die grosse Serie Bei der grossen Serie spielt man siebzehn Nummern mit 9 Jetons auf den folgenden Chancen: zwei Stück auf Transversale Pleine 0/2/3 und Carré 25/26/28/29, und je ein Stück auf Cheval 4/7, 12/15, 18/21, 19/22, 32/35. B Die kleine Serie Hier spielt man zwölf Nummern mit sechs Jetons auf den folgenden Cheval: 5/8, 10/11, 13/16, 23/24, 27/30, 33/36. Die Gewinnnummer wird mit dem Dolly markiert. C Orphelins Bei den Orphelins spielt man zwei gegenüberliegende Sektoren des Kessels, welche zwischen der grossen und der kleinen Serie liegen. Dies sind auf einer Seite 17/34/6 und auf der anderen Seite 1/20/14/31/9. Die Orphelins werden mit 5 Stück wie
folgt abgedeckt: ein Stück auf Plein der Nummer 1, Cheval 6/9, 14/17, 17/20 und 31/34. Wahlweise können auch alle als Plein gespielt werden, allerdings sind dazu 8 Jetons nötig. A B C Grosse Serie Kleine Serie Orphelins D Zero Spiel oder La Nassa (zusätzlich der 19) Das Zerospiel wird mit vier Stück gespielt, 0/3, 12/15, 26, 32/35. In Italien ist es gebräuchlich, dass zusätzlich zum Zerospiel auch noch die 19 gespielt wird. Diese Variante wird La Nassa genannt und benötigt noch einen zusätzlichen Jeton. E Eine Zahl mit Ihren Nachbarn Man spielt fünf Stück, alle auf Plein. Hier ist jede Zahl möglich, zusätzlich werden jeweils die beiden links und rechts davon liegenden Nachbarzahlen mitgesetzt. D La Nassa F Finale E F Finale Man spielt mit drei oder vier Stück auf Zahlen aus einer Zahlenreihe mit der gleichen Endziffer, z.b. Finale 1 = 1, 11, 21, 31 oder Finale 7 = 7, 17, 27.
Zusatzregeln Bitte beachten Sie, dass an den Spieltischen die Einsätze nur mit Jetons getätigt werden können. An den Tischen können Sie die Jetons nur mit Schweizer Franken erwerben. Mit Fremdwährungen ist an den Kassen der Kauf von Jetons möglich. Der Croupier darf das Geld nicht direkt aus der Hand des Spielers entgegennehmen. Das Geld muss vor dem Croupier auf den Tisch gelegt werden. Die Minimum- und Maximumeinsätze sind an den jeweiligen Tischen ersichtlich. Die Einsätze dürfen nur mit Jetons getätigt werden. Der Gast bestimmt beim Kauf deren Wert. Dieser wird gut sichtbar beim Tisch angezeigt. Da auf den Farbjetons selbst kein Geldwert angegeben ist, kann damit auch nur an diesem Tisch gespielt werden. Selbstverständlich können Sie auch mit Wertjetons spielen. Für eine bessere Übersicht am Tisch bitten wir Sie jedoch, Farbjetons zu benutzen. Wenn Sie Ihr Spiel beenden wollen, wechseln Sie Ihre Farbjetons unmittelbar am Tisch. Farbjetons können nur am Tisch, wo sie gekauft wurden, zurückgewechselt werden. Tronc / Trinkgeld Im Allgemeinen ist es international üblich, im Fall eines Gewinns einen kleinen Teil den Angestellten zu überlassen. Besten Dank. An jedem Spieltisch gibt es eine Box für das Trinkgeld, den sogenannten Tronc. Der Tronc kommt entsprechend dem Tronc-Reglement den Mitarbeitern zugute. Zutritt ab 18 Jahren mit einem gültigen amtlichen Ausweis. Im Weiteren gelten folgende Vorschriften: Spielbankengesetz Spielbankenverordnung Glücksspielverordnung Hausordnung der Spielbank Die Entscheidung der Direktion ist endgültig. Ausgabe: Februar 2017