Rundgemacht. TEST LAufräder

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Transkript:

TEST LAufräder Maschinen-Monster wie dieses zentrieren massenweise Räder. Perfekte Qualität erreicht bis heute nur der menschliche Profi-Einspeicher. Rundgemacht Der große BIKE Laufradtest. Mit neuesten Analysemethoden untersuchten wir die Qualität von 19 Laufradsätzen. Mit dabei: Räder aller e von 150 bis 3100 Euro. Wichtigste Erkenntnis: Qualität ist nicht preisabhängig ein durchdachter und präziser Aufbau ist entscheidend. TEXT FOTOS Dipl.-Ing. Stephan Ottmar J. Heilmann/d. simon P ro Kilometer dreht sich ein Rad etwa 500 mal. Bei jeder Umdrehung werden die Speichen abwechselnd be- und entlastet. Bei einer normalen Saisonleistung von 2000 Kilometern bedeutet das eine Million Lastwechsel Stöße von Steinen, Wurzeln und Sprüngen gar nicht mitgerechnet. Extreme Anforderungen ans Material, denen nur ein exakt konstruiertes und präzise hergestelltes Laufrad gerecht werden kann. Im großen BIKE-Laufradtest haben wir 19 angesagte Modelle genau überprüft und Schwächen und Stärken der einzelnen Modelle herausgefiltert. Je nach sind die Anforderungen natürlich unterschiedlich: Modelle für den Renneinsatz wie das Fulcrum Red Carbon oder das Ritchey Superlogic müssen vor allem leicht sein und sich ohne großen Kraftaufwand beschleunigen lassen, Carbon als Felgenmaterial ist dabei eine große Hilfe. -Räder wie Veltec V-Two, Industrie Nine oder das downhilltaugliche Mavic Deemax Ultimate brauchen maximale Steifigkeit und Stabilität. Und für All-Mountain-Einsatz zählt der gesunde Mix dieser Extreme. Eines gilt allerdings durch die Bank: Nur durch präzisen Aufbau und sinnvolle Konstruktion lässt sich ein Top- Laufradsatz auf die Reifen stellen, der zum einen die Vorlieben des Fahrers erfüllt und Zusatzinfos, alle Herstellerlinks und zusätzliche Diagramme finden sie kostenlos auf: WWW.BIKE-MAGAZIN.DE WEB-CODE 3026 76 BIKE 3/10 3/10 BIKE 77

TEST laufräder Das Ranking im Überblick: Gewicht Steifigkeit Rundlauf Restspannung unter Last Spannungs- Abweichung Trägheit Gesamt BIKE-Urteil American Classic MTB 26 Platz 4 Platz 5 Platz 7 Platz 5 Platz 4 Platz 4 Platz 1 Super Edge AM Platz 3 Platz 3 Platz 15 Platz 4 Platz 9 Platz 3 Platz 2 Sehr gut¹ Fulcrum Red Carbon Platz 2 Platz 13 Platz 12 Platz 8 Platz 1 Platz 2 Platz 3 Super DT Swiss XM 1550 Tricon Platz 8 Platz 12 Platz 5 Platz 3 Platz 3 Platz 9 Platz 4 Super Ritchey Superlogic Carbon Platz 1 Platz 17 Platz 4 Platz 17 Platz 7 Platz 1 Platz 5 Gut¹ Easton Haven Platz 10 Platz 9 Platz 8 Platz 12 Platz 2 Platz 10 Platz 6 Sehr gut Veltec V-Two Platz 15 Platz 4 Platz 1 Platz 1 Platz 15 Platz 16 Platz 7 Sehr gut Industry Nine Platz 13 Platz 6 Platz 10 Platz 2 Platz 14 Platz 12 Platz 8 Sehr gut Mavic Crossmax ST Platz 9 Platz 11 Platz 3 Platz 14 Platz 18 Platz 8 Platz 9 Sehr gut Crankbrothers Cobalt Platz 7 Platz 14 Platz 18 Platz 7 Platz 11 Platz 6 Platz 10 Sehr gut DT Swiss EXC 1550 Platz 5 Platz 15 Platz 13 Platz 11 Platz 12 Platz 7 Platz 11 Sehr gut Sun Ringlé Charger 26" Platz 14 Platz 7 Platz 6 Platz 9 Platz 16 Platz 14 Platz 12 Sehr gut Aclass VXD 3 Platz 6 Platz 18 Platz 17 Platz 16 Platz 5 Platz 5 Platz 13 Mit Schwächen¹ Mavic Deemax Ultimate Platz 17 Platz 1 Platz 9 Platz 6 Platz 19 Platz 17 Platz 14 Gut Shimano WH-MT 65 Platz 11 Platz 8 Platz 19 Platz 15 Platz 8 Platz 11 Platz 15 Gut Aclass VED 3 Platz 16 Platz 10 Platz 14 Platz 13 Platz 6 Platz 15 Platz 16 Befriedigend Shimano WH-MT 15 Platz 19 Platz 2 Platz 11 Platz 10 Platz 17 Platz 18 Platz 17 Befriedigend Hydraulische Radquetsche: Unter Belastung messen wir die Spannung in den Speichen. An welcher Stelle des Rades werden die Speichen hoch belastet und wo fällt die Spannung dramatisch ab? Über die Radachse geben wir Druck auf das am Boden stehende Rad und messen die Speichenspannung. gleichzeitig eine lange Lebensdauer verspricht. Hier liegt der Focus unseres Laufradtests 2010. Zusammen mit dem Laufradexperten Theo Piele haben wir tief in den Aufbau der Räder geblickt, hunderte Werte für Speichenspannungen gemessen, ausgewertet und zusätzlichen einen Seitenblick auf zwei 29 Zoll-Sätze riskiert. Bereits vor den eigentlichen Messungen überraschte uns ein besonders grober Schnitzer im Aufbau eines Aclass Satzes. Das Vorderrad des VXD 3 war fehlerhaft. Die Speichen auf der rechten Seite führten in die für die linke Seite vorgesehenen Ösen der Felge. Nicht nur, dass das Ventil unpraktisch unter einem Speichenkreuz liegt so sind Speichenrisse vorprogrammiert. Unser Urteil kann in diesem Fall nur lauten: Mit Schwächen. Eine zentrale Rolle beim Laufradbau fällt den Speichen zu. Hier Unterschiede zu erkennen ist ohne aufwändige Messtechnik unmöglich. Fakten lieferte uns ein Zugversuch. Über eine Hydraulik zogen wir jede Speiche in die Länge. Dabei zeichneten wir von jedem Speichentyp ein Kraft-Weg-Diagramm (Seite 80). Das gibt Aufschluss über die Qualität der Speichen und wir können erkennen, ob die Speichen im Laufrad zu viel oder zu wenig angezogen wurden. Besonders schwach zeigten sich die Speichen der Ritchey Superlogic Carbon und Aclass VXD 3. Als besonders robust taten sich die Speichen der Systemlaufradsätze DT Swiss XM 1550 und die Stahl-Alu-Speichen des Crankbrothers Cobalt hervor. Starke Speichen ermöglichen höhere Spannungen, das macht ein Laufrad steif und spurtreu. Grenzwertig hohe Spannungen entdeckten wir lediglich in den 24 Alu-Speichen des Fulcrum Red Carbon. Die Rechtfertigung liegt auf der Hand: Ein 3120 Euro Race-Satz muss leicht UND steif sein. Hier loten die Italiener die Grenzen des Machbaren aus und nehmen in Kauf, dass das Laufrad regelmäßig nachzentriert werden muss. Der Grundaufbau des Red Carbon ist jedoch perfekt, unser Tipp für luxusliebende Rennfahrer. Endlich: Die Felgen werden breiter Für alle Biker die sich außerhalb des dünn bereiften Rennzirkus bewegen, kommt bei der Laufradwahl eine weitere Komponente in Spiel: die bevorzugte Reifenbreite. Seit Jahren predigen wir in BIKE: Breite Reifen sind der Hit, allerdings muss die Felgenweite dazu passen. Inzwischen reagieren die Hersteller und verbreitern die Felgen. Ab einer Felgenweite von 20 Millimetern machen Zoll Reifen Sinn. Für Reifen bis 2,2 Zoll sind alle Felgen im Test breit genug. Die weiteste Felge fanden wir am Edge 26" AM mit 22,6 Millimetern. Dieser Laufradsatz ist ein Phänomen: extrem steif, extrem leicht und mit tollen Werten bei der Restspannung, ohne die Speichen über die Maßen zu belasten. Leider entdeckten wir einen Fehler in der Einspeichung und uns missfielen die Sun Ringlé Charger Platz 18 Platz 16 Platz 2 nicht messbar Platz 13 Platz 19 Platz 18 Befriedigend Fulcrum Red Metal 29 XLR Platz 12 Platz 19 Platz 16 nicht messbar Platz 10 Platz 13 Platz 19 Befriedigend Zu schwache Speichenspannung setzt die Lebensdauer von Laufrädern bereits bei normalem Gebrauch dramatisch herab. Poren im Carbonlaminat der Felge. Für 2399 Euro ist das nicht akzeptabel und vereitelte die Bewertung Super. Dass sich gute Laufräder auch immer noch aus Aluminium und damit zu vernünftigen Kosten bauen lassen beweist unser Testsieger von American Classic. Für 610 Euro leistet er sich in keiner Wertung Schwächen und landet auf Platz eins im Gesamtklassement. Der MTB 26 eignet sich mit unter 1600 Gramm sowohl für den Renn- als auch den Toureneinsatz. Dank guter Speichen, homogener Spannung und hohen Werten bei der Restspannung gehen wir von einer langen Lebenserwartung aus, und auch schwerere Fahrer müssen nicht mit Problemen rechnen. Für ganz kleine Geldbeutel gibt es das Shimano WH-MT 15 für nur 150 Euro. Hier darf man sich jedoch nicht zu viel erwarten. Es ist solide gebaut aber sehr schwer und für Einsteiger sicher einen Blick wert. Im Segment stiehlt ein 299 Euro Laufradsatz allen übrigen die Show. Veltec schickte uns den V-Two, dessen Aufbau Maßstäbe setzt. Die gute Speichenqualität verträgt die hohe Einspeich-Spannung, das macht das Laufrad steif und stabil. Der hohe Wert bei der Restspannung unterstreicht das noch zusätzlich. Außerdem läuft er sehr rund besitzt sämtliche Qualitäten die vielen -Fahren am Herzen liegen, inklusive aggressiver Optik des Testexemplares (weitere Farben sind erhältlich). In Sachen Gewicht und Trägheit fahren na- Laufradspezialist Theo Piele Ein gutes Laufrad ist auch 2010 noch Handarbeit, Maschinen können das nicht. Wo liegen die Probleme der Laufräder von heute? Felgen und Naben werden oft unzureichend aneinander angepasst und die Flexibilität nicht genügend berücksichtigt. Man muss ein Laufrad immer als Ganzes sehen. Und wie baut man das perfekte Laufrad? Wenn alle Teile zusammenpassen gibt es nur eins: von Hand zentrieren. So kann man dünnere Speichen härter spannen, ohne sie zu überlasten. Das kann keine Maschine. Die Räder werden auch dank Carbon immer leichter, wo liegt die Untergrenze? Ich schätze das Ende der Fahnenstange liegt beim Mountainbike zwischen 1100 und 1200 Gramm. Aber das Gesamtgewicht ist sekundär, wichtiger sind die trägen Massen also das außen liegend Gewicht wie Felge und Reifen. 78_BIKE 3/10 ¹ Fehler bei der Einspeichung, führten zu einer Abwertung, Aclass VXD 3 um zwei Noten, Edge um eine Note. Ritchey wurde wegen zu geringer Steifigkeit von sehr gut auf gut herabgestuft.

TEST laufräder Keine Angst vor Carbon: Die breiten Carbonfelgen sind oft stabiler als ihre Pendants aus Alu. Unter der LUPE: Der Aufbau eines Laufrades lässt Raum für individuelle Lösungen und für kleinere und grössere Fehler. Praktisch: Einige Naben lassen sich mit einem Adapter an verschiedene Achstypen anpassen. Hier: DT Swiss XM 1550 von QR auf 15mm Steckachse. Farblos: Am Veltec V-Two verlieren Speichen an den Kreuzungen den schönen weißen Lack. Nicht schlimm für die Funktion aber häßlich. Die Wahrheit über die Speichenspannung: Speichen sind nur auf Zug belastbar. Je höher die Qualität einer Speiche, desto mehr Zugspannung hält sie aus, ohne sich bleibend zu verformen. Um die Spannung zu messen, muss ein Kraft-Weg-Diagramm für jeden Speichentyp der Laufräder erstellt werden. An der Speichenprobe wird so lange gezogen bis sie zerreisst oder sich stark längt. Das Diagramm rechts zeigt Beispiele: Die Stahl-Speichen des Aclass VXD 3 fangen sehr früh an sich bleibend zu verformen (bei ca. 1600 Newton). Die Speichen des DT Swiss XM 1550 (Stahl) und des Mavic Crossmax ST (Alu) schaffen das Doppelte. Zur Veranschaulichung: an eine dieser Speichen könnte man 320 Kilo hängen! Verformen Speichen bleibend, eiert das Laufrad. N/mm² N/mm² Ritchey unbelastet¹ mit Last¹ Easton DT Swiss XM 1550 Aclass VXD 3 Mavic Crossmax ST KRAFT Das Passiert während der Fahrt: WEG Zu hohe Speichenspannungen sind schlecht, zu niedrige auch: Bei jeder Radumdrehung werden die Speichen an der Stelle entlastet, an der das Rad den Boden berührt. Das passiert jeden Kilometer etwa 500 mal. Bis zu 70 Prozent des Fahrergewichts liegen auf dem Hinterrad. Wir haben Hinterräder mit 500 Newton (entspricht 50 Kilogramm Gewicht) belastet und kontrolliert, wie weit die Spannung an den Speichen im Radaufstandspunkt absinkt. Bei normaler Fahrt ohne Hindernisse sollte die Spannung keinesfalls auf Null abfallen, bei Wurzeln und Felsen lässt sich das nicht vermeiden. Ritchey (links): Die Speichen haben bereits im unbelasteten Zustand (oben) sehr geringe Spannung, im Mittel auf der Kassetten-Seite 780 N/mm² (Kraft auf einen Quadratmillimeter des Speichenquerschnittes) und 438 N/mm² auf der linken Seite. Mit Last (unteres Schaubild) fallen die Werte der Speichen in Bodennähe alle auf Null. Das ist schlecht, denn wenn sich das Rad nun weiter dreht steigt die Spannung auf die Speiche schlagartig wieder an. Auf diese Weise hämmert der Speichennippel bei jeder Umdrehung des Rades in die Speichenöse. Die Konsequenz: Die Speiche dreht sich mit der Zeit lose, oder sie bricht an der schwächsten Stelle, meist die Biegung am Übergang zur Nabe (Knie). Easton (rechts): Hier liegt die Grundspannung (oben) bereits deutlich höher 776 N/mm² links und 1249 N/mm² rechts. Die blaue Linie fällt nicht bis auf Null ab, am tiefsten Punkt hat die Speiche immer noch eine Spannung von über 600 N/mm², das Laufrad bleibt in Form und garantiert eine Haltbarkeit auch für schwerere Fahrer. ¹Die Einheit der Diagramme beträgt N/mm². Die Spannungsunterschiede zwischen rotem (linke Seite) und blauem Graph (rechte Seite) entstehen wegen den unterschiedlichen Speichenwinkeln damit Kassetten- und Scheibenbremsaufnahme Platz finden. Kleiner Fehler: Beim Edge Laufrad hat sich der Einspeicher vertan. An eine Speichenkreuzung liegt die verkehrte Speiche Innen. Hingucker: Die Speichen des Crankbrothers Cobalt bestehen zur Hälfte aus Alu. Diese Kombination erwies sich im Zugversuch als äußerst stabil. Großer Fehler: Das Ventil sitz unter dem Speichenkreuz am Vorderrad des Aclass VXD 3. Die Speichen führen zu den falschen Ösen der Felge. Rissgefahr! Porös: kleine Materialfehler an der Felgenunterseite des Edge. Kein Haltbarkeits-Problem, sagt der Importeur und von Aussen nicht zu sehen. türlich andere den Sieg nach hause, solche Kriterien spielen in dieser Einsatzklasse eben eine untergeordnete Rolle. Etwas enttäuscht waren wir von Mavics leuchtend gelbem Deemax Ultimate. Konzipiert für den Downhill-Einsatz kommt er (nicht zuletzt dank Steckachse vorne und hinten plus 150er Einbaubreite fürs Hinterrad) als der mit Abstand Steifste daher. Die Speichenspannungsverteilung weist jedoch gravierende Unterschiede von über 40 Prozent (rechte Seite Vorderrad) auf. Das ist zuviel! Auf Dauer ist Verzug die Folge. Dabei hat die Konstruktion des Deemax durchaus Potenzial. Mit etwas mehr Sorgfalt beim einspeichen hätte das Deemax locker das BIKE-Urteil Sehr Gut erreicht. Einen ähnlich zackigen Graphen zeichnete auch das zweite Mavic Laufrad in unser Polardiagramm. Die Abweichung beim Crossmax ST lag bei 30 Prozent (Vorderrad rechte Seite). 29 Zöller weit abgeschlagen 29 Zoll Bikes sind zurzeit in aller Munde, die Vorzüge der leicht rollenden Riesenräder liegen fahrtechnisch auf der Hand. Als Manko gelten jedoch ihre Laufräder. Man sagt ihnen man- 80_BIKE 3/10

TEST laufräder Leicht müssen sie sein... Gramm Gewicht sparen ist teuer: UltraLeichte RadSätze kosten schnell Über 200o Euro. 2000 1500 1000 500 Ritchey Superlogic Carbon Vorderrad Fulcrum Red Carbon Edge AM Hinterrad American Classic MTB 26 DT Swiss EXC 1550 Aclass VXD 3 Crankbrothers Cobalt DT Swiss XM 1550 Tricon Mavic Crossmax ST Easton Haven Shimano WH-MT 65 Fulcrum Red Metal 29 XLR Industry Nine Sun Ringlé Charger 26" Veltec V-Two Aclass VED 3 Mavic Deemax Ultimate Sun Ringlé Charger Shimano WH-MT 15 Auf der linken Seite tummeln sich die teuren Carbonsätze. Fulcrum schießt mit 3120 Euro den Vogel ab. Ganz rechts steht Shimanos 150 Euro Satz zusammen mit einigen - Laufrädern. Gewicht am Bike ist und bleibt eine frage. Einziger Ausreißer ist der American Classic MTB 26. Für 610 Euro eher günstig, schafft er den Sprung weit nach vorn. gelnde Steifigkeit, große Trägheit und hohes Gewicht nach. Zum Vergleich nahmen wir zwei 29 Zoll-Sätze von Fulcrum und Sun Ringlé mit in den Test. Das Ergebnis bestätigte tatsächlich alle Vorurteile. Zwar passten die großen Räder nicht in den Prüfstand zur Ermittlung der Restspannung, aber auch ohne diesen Wert landen die 29er abgeschlagen auf den letzten Plätzen und können in keiner Disziplin mit ihren kleineren Brüdern mithalten. Steifigkeit, Gewicht, Trägheit liegen auf deutlich schlechterem Niveau. Das Ergebnis: Zweimal nur BIKE-Urteil Befriedigend. Das Sun Ringlé Charger testeten wir als identische 26 Zoll-Version auf die Note: Sehr gut!...und Steifigkeit ist wichtig. So finden Sie Ihr Laufrad Für Laufräder lassen sich keine pauschalen Einsatzkriterien festlegen, darum haben wir von den verschiedenen Bewertungskriterien keines höher gewichtet als andere. Schwere Fahrer sollten die Werte für Steifigkeit und Restspannung in den Testbriefen vergleichen (je höher, desto besser). Zusätzlich muss jeder Fahrer seine bevorzugte Reifenbreite berücksichtigen und die passende Felgenweite aussuchen. Gewicht spielt immer eine große Rolle, die Gewichtswertung unterscheidet sich nur geringfügig von den Werten für Trägheit, aber nur ambitionierte Rennfahrer sollten dieses Kriterium als ultimativen Auswahl-Maßstab anlegen. Fazit Millionen von Lastwechseln im Laufrad sind die Regel tausende Euro Anschaffungspreis dafür glücklicherweise keine Voraussetzung. Es freut, dass in diesem Test mit dem Veltec ein 299 Euro Underdog den großen Herstellern Paroli bieten konnte und der American Classic MTB 26 für 610 Euro mit seiner cleveren Konstruktion den Testsieg abstaubt. Schön, wenn biken als Hobby erschwinglich bleibt. Steifigkeit ist billig: Sie hängt eng mit der Speichenspannung zusammen. 100 90 80 Kommentar Test- und Technikredakteur Stephan Ottmar Anders als bei Komplettbikes ist beim Laufrad noch Raum für Individualität. Das Niveau ist hoch, aber noch immer können kleine Firmen mit den Branchen-riesen DT-Swiss oder Mavic mithalten und uns qualitativ Hochwertiges Material an die Bikes schrauben. erfreulich finde ich den Trend, Laufräder optisch aufzuwerten. Mit dem langweiligen Einheitsschwarz von Felge. Nabe und Speiche ist 2010 endgültig Schluss. 70 N/mm 60 50 40 30 20 10 Aclass VXD 3 Fulcrum Red Metal 29 XLR Ritchey Superlogic Carbon DT Swiss EXC 1550 Sun Ringlé Charger Crankbrothers Cobalt Fulcrum Red Carbon DT Swiss Tricon XM 1550 Tricon Mavic Crossmax ST Aclass VED 3 Easton Haven Shimano WH-MT 65 Sun Ringlé Charger 26" American Classic MTB 26 Industry Nine Veltec V-Two Edge AM Shimano WH-MT 15 Mavic Deemax Ultimate Vorderrad Hinterrad Je höher der Wert für die Steifigkeit, desto spurtreuer fährt sich das Laufrad. Für schwere Fahrer ist Steifigkeit besonders wichtig. 82_BIKE 3/10 3/10 BIKE 48

TEST L A u f r ä d e r erhältliche Vorderachsstandards Gewicht (Gramm) Polardiagramm VR/HR (rot=linke Seite) mittl. Speichenspannung (N/mm²) Speichenspannungsabweichung (%) Restspannung bei 500 N (N/ mm²) Aclass ved 3 Aclass vxd 3 gold Am. Classic MTB 26 TL. 539 Euro Alu-Felge, 28 zweifach gekreuzte runde Stahlspeichen mit 2 Millimetern Durchmesser, Industriegelagerte Nabe mit Sperrklinkenfreilauf. Adapter für 15mm Achse. 649 Euro Alu-Felge, 24 einfach gekreuzte runde Stahlspeichen (konifiziert 2,0/1,5/2,0 Millimeter), Industriegelagerte Nabe mit Sperrklinkenfreilauf. Adapter für 15mm Achse. 610 Euro Aluminium-Felge, 32 dreifach gekreuzte runde Speichen (konifiziert 2,0/1,8/2,0 Millimeter), Industriegelagerte Nabe mit Six-Pawl-Freilauf. QR³ 15 mm 20 mm Lefty 2,2 QR³ 15 mm 20 mm Lefty 2,2 135 21,0 VR: 919 / HR: 1029 / Ges: 1948 VR: 68 / HR: 52 VR: 89 / HR: 93 17,4 VR: 736 / HR: 850 / Ges: 1586 VR: 49 / HR: 41 VR: 80 / HR: 84 21,5 VR: 724 / HR: 824 / Ges: 1578 VR: 72 / HR: 58 VR: 80 / HR: 83 Das Spannungsbild ist sehr gleichmäßig und spricht für hohe Qualität der Teile. Die Grundspannung ist zu niedrig: Nur etwas für sehr leichte Fahrer. Die gleichmäßig hohe Spannung sorgt für Steifigkeit und Stabilität. VR li: 1102 / VR re: 683 / HR li: 799 / HR re: 1291 VR li: 8,5 / VR re: 26,1 / HR li: 16,0 / HR re: 5,7 345 Wenig Abweichungen bei der Speichenspanung. Aber die geringe Restspannung lässt keine allzu lange Lebensdauer erwarten. Zusammen mit der geringen HinterradSteifigkeit nur für mittelschwerer Fahrer empfehlenswert. VR li: 780 / VR re: 475 / HR li: 548 / HR re: 922 VR li: 8,4 / VR re: 13,0 / HR li: 2 / HR re: 10,4 keine Eigentlich hätte der VXD 3 ein gut bekommen, leider war das Vorderrad falsch eingespeicht, das senkt die geringe zu erwartende Lebensdauer noch weiter herab und das BIKE-Urteil auch. VR li: 1100 / VR re: 852 / HR li: 941 / HR re: 1183 VR li: 10,8 / VR re: 16,0 / HR li: 15,0 / HR re: 11,2 1210 Ein steifer leichter Laufradsatz, der dank weiter Felge auch breitere Reifen verträgt. Er ist hervorragend aufgebaut, patzt in keiner Disziplin und verdient darum den Testsieg in seinem. Top! Bike-Urteil1 mit Schwächen Bike-Urteil1 SUPER ¹Das BIKE-Urteil ist preisunabhängig. BIKE-Urteile: super, sehr gut, gut, befriedigend, mit Schwächen, ungenügend. ²Gewicht ohne Schnellspanner inklusive Felgenband oder Tubelessventil. ³QR steht für Quickrelease = normaler Schnellspanner. So testet BIKE, und das Steht in den TestKästen: Tausende Messwerte führen zu den Sechs Einzelwertungen. 1 2 3 4 84 BIKE 2/10 Für den diesjährigen Laufradtest haben wir uns den Laufradexperten Theo Piele (Interview S. 79) mit ins Boot geholt. Er hat einen eigenen Prüfstand zur Messung der Speichenspannung unter Last entwickelt (Foto S. 78). Über eine Hydraulik lässt sich das Rad belasten. Für den Bike-Test brachten wir so viel Last auf, bis die Restspannung in den entlasteten Speichen noch 500 Newton entsprach. So können wir erkennen wie viel Fahrergewicht das Laufrad aushält und sogar näherungsweise Aussagen über die Lebensdauer treffen. Je höher der Wert der Restspannung, desto stabiler bleibt das Rad. Allerdings muss das Kraft-Weg-Diagramm der Speichen dazu passen (Seite 80). Nicht alle Laufräder schafften diese Vorgabe. Zusätzlich erstellten wir die Polardiagramme sämtlicher Laufräder im Neuzustand. Sie sind in jedem Testbrief zu sehen Erlährung auf Seite 80). Für alle, die es ganz genau wissen wollen haben wir die Werte für die durchschnittliche Speichenspannung (sie sollte nicht zu niedrig liegen) und die Abweichung in Prozent (je weniger desto besser) als Zahlen mit abgedruckt. Eine hohe Spannung macht das Rad steif, aber auch etwas anfälliger gegen kleinere Achter, es muss häufiger nachzentriert werden. Einen perfekten Aufbau besitzt ein Rad, wenn es nur geringe Abweichungen bei Rundlauf und Mittigkeit (4) besitzt und gleichzeitig möglichst runde Kreise im Polardiagramm zeichnet. Natürlich haben wir auch das Gewicht (1) gemessen. Wer nach einem schnellen leichten Laufrad sucht, sollte zusätzlich auch die Werte für Trägheit studieren (je geringer der Joule-Wert desto besser. Wir ermitteln den Wert in einem Pendelversuch (3) und er lässt eine Aussage zu, wie spritzig ein Rad beschleunigt, Werte um 80 Joule sind sehr gut. Für schwere Fahrer besonders wichtig ist die Steifigkeit der Räder, dazu belasten wir die Räder quer zur Laufrichtung (2) und messen die Auslenkung. Eine Vergleichsübersicht der Steifigkeiten finden Sie auf Seite 82. Für normalgewichtige Fahrer empfehlen wir Steifigkeiten ab 50 N/mm. Für Freunde von breiten Reifen steht in jedem Testbrief die innere Felgenweite in Millimetern. Für Zoll Reifen sollten es rund 20 Millimeter sein. erhältl. Vorderachsstandards Gewicht (Gramm) Polardiagramm VR/HR (rot=linke Seite) mittl. Speichenspann. (N/mm²) Speichenspann.abweichung (%) Restspann. bei 500 N (N/ mm²) crankbros.cobalt DT Swiss EXC 1550 DT Swiss XM 1550 easton 949 Euro Alu-Felge, 24 zweifach gekreuzte runde konifizierte Stahl-Alu Speichen, Industriegelagerte Nabe mit Sperrklinken-Freilauf. 2148 Euro Carbon-Felge, 32 dreifach gekreuzte MesserSpeichen, Industriegelagerte Nabe mit Ratschen-Freilauf. 899 Euro Alu-Felge, 32 dreifach gekreuzte MesserSpeichen, Industriegelagerte Nabe mit Ratschen-Freilauf. 900 Euro Alu-Felge, 24 2-fach gekreuzte Stahl-Speichen (konifiziert 2,0/1,8/2,0mm), Industriegelagerte Nabe mit Sperrklinken-Freilauf. Auch als 29er. QR³ 15 mm 20mm Lefty 2,3 QR³ 15 mm 20 mm Lefty 110 QR³ 15 mm 20 mm Lefty 100 QR³ 15 mm 20 mm Lefty 18,8 VR: 720, HR: 883, Ges: 1603 VR: 52, HR: 46 VR: 79, HR: 85 21,6 VR: 740, HR: 821, Ges: 1561 VR: 50, HR: 47 VR: 81, HR: 80 19,6 VR: 745, HR: 860, Ges: 1605 VR: 56, HR: 51 VR: 82, HR: 86 29,5 VR: 761, HR: 933, Ges: 1694 VR: 64, HR: 57 VR: 83, HR: 89 Haven Große Abweichungen, bes. am Hinterrad Hinten rechts: 44,6 Prozent Abweichung! Sehr gleichmäßiger Aufbau. Easton zeichnet einen sehr schönen Graphen. VR li: 1478 / VR re: 1060 / HR li: 848 / HR re: 1333 VR li: 8,8 / VR re: 18,8 / HR li: 29,6 / HR re: 22,2 1270 Ein guter Laufradsatz mit etwas schmaler Felge für leichte Rennfahrer, die auf individuelle Optik schwören. Beim Aufbau wüschen wir uns etwas mehr Genauigkeit. VR li: 932 / VR re: 659 / HR li: 560 / HR re: 1015 VR li: 4,4 / VR re: 28,4 / HR li: 44,6 / HR re: 5,5 497 Für -Einsatz gebaut ist das DT-Rad sehr leicht und vertägt auch dicke Reifen. Wir empfehlen es nur für leichte -Piloten da die Steifigkeitswerte gering ausfallen. VR li: 1147 / VR re: 698 / HR li: 669 / HR re: 1375 VR li: 4,8 / VR re: 16,0 / HR li: 13,0 / HR re: 5,0 1314 Mit seinem ersten Systemlaufrad gelingt DT sofort der Sprung in die Oberliga. Der gleichmäßige Aufbau verspricht Langlebigkeit. Tolles -Leistungs-Verhältnis. VR li: 1156 / VR re: 788 / HR li: 776 / HR re: 1249 VR li: 4,8 / VR re: 9,2 / HR li: 13,3 / HR re: 6,5 540 Dank seines geringen Gewichts, seiner Steifigkeit und seinem durchdachten Aufbau besitzt das Easton einen sehr breiten. Für schwerere Fahrer geeignet. Bike-Urteil1 SUPER

TEST L A u f r ä d e r erhältl. Vorderachsstandards Gewicht² (Gramm) Polardiagramm VR/HR (rot=linke Seite) mittl. Speichenspann. (N/mm²) Speichenspann.abweichung (%) Restspann. bei 500 N (N/ mm²) 86 BIKE 2/10 Mavic crossmax ST Mavic deemax Ultimate 713 Euro Alu-Felge, 28 dreifach gekreuzte MesserSpeichen, Industriegelagerte Naben mit Sperrklinkenfreilauf. 1080 Euro DT EX5.1 Alu-Felge, 32 dreifach gekreuzte er Alu-Speichen, Industriegelagerte Naben mit sehr fein abgestuftem Sperrklinkenfreilauf. ab 675 Euro Alu-Felge, 24 zweifach gekreuzte Alu-Speichen (3,3mm), Industriegelagerte Naben (Spiel einstellbar) mit Sperrklinkenfreilauf. 900 Euro Alu-Felge, 28 dreifach gekreuzte MesserSpeichen, Industriegelagerte Naben mit Sperrklinkenfreilauf. Hintere Achse 12x150! 105 über 82 kg sind zusätzl. Inspektionen nötig über 82 kg sind zusätzl. Inspekt. nötig QR³ 15 mm 20mm Lefty 105 2,3 100 QR³ 15 mm 20mm Lefty 3,0 keine 22,6 VR: 696, HR: 791, Ges: 1487 VR: 75, HR: 71 VR: 79, HR: 83 19,2 VR: 650, HR: 827, Ges: 1477 VR: 52, HR: 50 VR: 77, HR: 83 19 VR: 829, HR: 1005, Ges: 1834 VR: 48, HR: 42 VR: 87, HR: 93 21 VR: 848, HR: 1011, Ges: 1859 VR: 69, HR: 61 VR: 86, HR: 93 18,8 VR: 747, HR: 881, Ges: 1628 VR: 60, HR: 59 VR: 81, HR: 86 20,9 VR: 926, HR: 1051, Ges: 1977 VR: 70, HR: 92 VR: 90, HR: 95 Die Werte hinten links sind recht niedrig. Erster Platz bei der Spannungsverteilung. VR li: 902 / VR re: 581 / HR li: 521 / HR re: 944 VR li: 8,9 / VR re: 11,5 / HR li: 36,4 / HR re: 15,5 1205 Wer ein leichtes, bombenstabiles, steifes Laufrad sucht, ist mit dem Edge gut beraten. Aber: Ein Fehler in der Speichung und Bläßchen im Carbon verhindern die Bestnote. VR li: 1244 / VR re: 870 / HR li: 913 /HR re: 1687 VR li: 5,7 / VR re: 5,9 / HR li: 11,6 / HR 7,9 1152 Testsieger der Kategorie Race. Die Fertigungsqualität setzt Massstäbe. Trotz geringem Gewicht passen Steifigkeit und Restspannung auch für schwerere Rennfahrer. Hoher! VR li: 864 / VR re: 587 / HR li: 628 / HR re: 1375 VR li: 8,7 / VR re: 20,6 / HR li: 31,3 / HR re: 12,3 Prüfstandsbedingt nicht messbar 29 Zöller sind den 26ern in allen Disziplinen unterlegen. Die Konstruktion des Red Metal ist gut. Im Vergleich zum Sun Ringlé Charger platziert es sich aber geringfügig schlechter. Bike-Urteil1 Super Die hohen Spannung erzeugt Steifigkeit. Im Mittel beträgt die Abweichung 25 Prozent. Wildes Zickzack: alles andere als homogen. VR li: 1507 / VR re: 884 / HR li: 909 /HR re: 1273 VR li: 9,9 / VR re: 22,7 / HR li: 38,8 / HR re: 17,1 1850 Die hohe Speichen- und Restspannung erzeugen einen sehr steifen Laufradsatz, der für grobes Gelände taugt, aber hin und wieder nachzentriert werden möchte. VR li: 1518 / VR re: 906 / HR li: 803 /HR re: 1309 VR li: 25,1 / VR re: 31,4 / HR li: 26,7 / HR re: 18,5 542 Der Rundlauf ist sehr gut aber die Abweichungen bei der Speichenspannung groß. Wegen der geringen Restspannung empfehlen wir das Crossmax nur für leichte Fahrer. VR li: 1321 / VR re: 905 / HR li: 878 /HR re: 1349 VR li: 24,6 / VR re: 40,9 / HR li: 20,8 /HR re: 18,1 1360 Das Deemax ist fürs Grobe gebaut und darum schwer aber hervorragend steif. Punkte verliert es vor allem durch die großen Spannungsschwankungen in den Speichen. Bike-Urteil1 gut Sehr homogener Aufbau für ein 29 Zoll. Ritchey Superlogic Carbon Shimano WH-MT 15 Shimano WH-MT 65 Sun Ringlé Charger Sun Ringlé Charger veltec V-Two 2090 Euro Carbon-Felge, 28 dreifach gekreuzte StahlSpeichen (konifiziert 2,0/1,5/2,0), Industriegelagerte Naben mit Sperrklinken-Freilauf. ca. 150 Euro Alu-Felge, 28 dreifach gekreuzte MesserSpeichen, Konusgelagerte Naben mit Sperrklinken-Freilauf. ca. 350 Euro Alu-Felge, 24 zweifach gekreuztestahl-speichen (konifiziert 2,0/1,8/2,0), Konusgelagerte Naben mit Sperrklinken-Freilauf. 539 Euro Alu-Felge, 32 dreifach gekreuzte StahlSpeichen (konifiziert 2,0/1,8/2,0), Industriegelagerte Naben mit Sperrklinken-Freilauf. 539 Euro Alu-Felge, 32 dreifach gekreuzte StahlSpeichen (konifiziert 2,0/1,8/2,0), Industriegelagerte Naben mit Sperrklinken-Freilauf. 299 Euro Alu-Felge, 32 dreifach gekreuzte StahlSpeichen (konifiziert 2,0/1,8/2,0), Industriegelagerte Naben mit Sperrklinken-Freilauf. 2,3 QR³ 15 mm 20mm Lefty 2,25 QR³ 15 mm 20mm Lefty 2,25 19,3 VR: 609, HR: 716, Ges: 1325 VR: 52, HR: 44 VR: 74, HR: 77 18,9 VR: 928, HR: 1136, Ges: 2064 VR: 78, HR: 79 VR: 90, HR: 98 19 VR: 811, HR: 994, Ges: 1805 VR: 64, HR: 62 VR: 84, HR: 90 19,2 VR: 876, HR: 991, Ges: 1867 VR: 67, HR: 60 VR: 88, HR: 92 19,2 VR: 945, HR: 1072, Ges: 2017 VR: 51, HR: 46 VR: 93, HR: 97 Gleichmäßige aber zu geringe Spannung. " mittl. Speichenspann. (N/mm²) Speichenspann.abweichung (%) Restspann. bei 500 N (N/ mm²) Fulcrum RED Met. 29 XLR Ind. Nine 3120 Euro Carbon-Felge, 20 ein- und zweifach gekreuzte Messer-Alu-Speichen, Industriegelagerte Naben mit Sperrklinken-Freilauf. 29 erhältl. Vorderachsstandards Gewicht (Gramm) Polardiagramm VR/HR (rot=linke Seite) Edge 26" AM Clincher Fulcrum Red Carbon 2399 Euro Carbon-Felge, 32 zweifach gekreuzte MesserSpeichen, Tune King-Kong Naben mit Sperrklinken-Freilauf. Auch als 29er-Version. 29 " 20 VR: 910, HR: 1027, Ges: 1937 VR: 69, HR: 62 VR: 90, HR: 94 Das Spannungsniveau ist gut. Gleichmäßig und korrekt gespannt. Schöner Stern: aber gleichmäßig wäre besser. VR li: 729 / VR re: 456 / HR li: 438 / HR re: 780 VR li: 13,9 / VR re: 16,4 / HR li: 16,8 / HR re: 10,9 keine Die Speichenspannung liegt zu tief, das senkt die Steifigkeit und setzt die Lebensdauer herab. Daher kommt der Satz nur für Fliegengewichte in Frage, das führte zur Abwertung. VR li: 965 / VR re: 689 / HR li: 609 /HR re: 1008 VR li: 24,9 / VR re: 30,1 / HR li: 17,5 / HR re: 2 915 Wem hohes Gewicht und Abweichungen in der Speichenspannung egal sind, der findet im WH-MT 15 einen sinnvollen Begleiter zum unschlagbaren. Sehr stabil. VR li: 840 / VR re: 1012 / HR li: 899 /HR re: 1363 VR li: 15,1 / VR re: 20,2 / HR li: 19,4 / HR re: 7,3 324 Trotz guter Grundspannung fällt die Restspannung gering aus. Darum empfehlen wir den WH-MT 65 nur für Leichte bis Mittelschwere Fahrer. Gutes -Leistungs-Verhältnis. VR li: 971 / VR re: 633 / HR li: 628 / HR re: 1108 VR li: 35,3 / VR re: 23,5 / HR li: 21,2 / HR re: 14,7 780 Die Abweichungen bei der Speichenspannung sind hoch: Trotzdem speicht Sun Ringlé mit dem Charger ein solides Laufrad auch für schwere Fahrer ein. VR li: 1039 / VR re: 675 / HR li: 676 /HR re: 1063 VR li: 14,6 / VR re: 27,3 / HR li: 20,5 / HR re: 22,7 Prüfstandsbedingt nicht messbar Im direkten Vergleich zeigt sich, wie deutlich die Qualität eines Laufrades von der Größe abhängt. Alle Werte des Charger bleiben deutlich hinter denen der 26 Zoll Räder zurück. VR li: 1585 / VR re: 929 /HR li: 1183 /HR re: 1919 VR li: 22,2 / VR re: 17,9 / HR li: 27,8 / HR re: 23,6 1766 Die Testüberraschung: Das günstige Veltec schnappt sich in zwei Disziplinen den ersten Rang. Das -Laufrad ist äußerst stabil aufgebaut und prima zentriert. Bike-Urteil1 gut Bike-Urteil1 gut ¹Das BIKE-Urteil ist preisunabhängig. BIKE-Urteile: super, sehr gut, gut, befriedigend, mit Schwächen, ungenügend. ²Gewicht ohne Schnellspanner inklusive Felgenband oder Tubelessventil. ³QR steht für Quickrelease = normaler Schnellspanner Genug gespannt, auch für Schwere. Extreme Spannung macht das Rad steif.