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Inhaltsverzeichnis free ebooks ==> www.ebook777.com Titelseite Vorwort Die Hardware Das Grundsystem Eine feste IP-Adresse zuweisen Feste IP-Adresse: Wie finde ich nun diese Werte heraus? Bittorrent-Client einrichten Windows-Zugang Samba einrichten Deluge, unser Bittorrent-Client Bittorrent benutzen Software Update Firmware Update Systembackup verlag.bucher@gmail.com
www.ebook777.com Beat Bucher Raspberry Pi Bittorrent Client für unter 100 Euro Informatik Basel, 2015 verlag.bucher@gmail.com
Vorwort free ebooks ==> www.ebook777.com Der Raspberry Pi eignet sich hervorragend um einen Bittorrent 24h Client zu betreiben. Erstens ist er äusserst preiswert, zweitens benötigt er äusserst wenig Strom und drittens kann er unbeaufsichtigt grosse Dateien auch bei einer eher langsamen Verbindung herunterladen. Zu Bittorrent muss noch was gesagt sein: Es gibt legale und illegale Sachen, die man mithilfe dieses Protokolls herunterladen kann. Massgeblich ist das Recht in dem Land, wo unser Raspberry Pi steht! Das Problem in den meisten Ländern ist, dass ein Downloader die Datei sofort auch für den Upload frei gibt, dass er also auch als Uploader fungiert. Ich selber benutze meine Raspberry Pi Bittorrent-Maschine um der Gemeinschaft etwas zurückzugeben und um immer die neusten Linux-Derivate auf der Festplatte zu haben. (Die Reihenfolge kann auch umgekehrt sein.)
www.ebook777.com Die Hardware - einen Raspberry Pi - eine microsd-karte (SD-Karte für die älteren Pi s) - ein Steckernetzteil für den Pi mit mini-usb-stecker (Wie die meisten Smartphones) - ein Ethernet-Kabel - ein USB-Stick mit etwa 64 GB Das Ganze hat mich ca. 90 Euro gekostet und wäre unter Umständen auch billiger zu erhalten!
www.ebook777.com Das Grundsystem Von http://www.raspberrypi.org/downloads/ laden wir uns das Grundsystem herunter. Dieses packen wir aus (entzippen) und speichern es auf der Micro-SD-Karte mittels Win32 Disk Imager: ( Write ist der Befehl zum Schreiben der *.img-datei auf die Speicherkarte!) Jetzt verbinden wir den Raspberry Pi mittels des Ethernet-Kabels mit unserem Router (bei mir ist es die Fritz!Box). Anschliessend stecken wir die Micro-SD-Karte in unseren Raspberry Pi und starten ihn, das heisst, wir lassen den Strom fliessen - wir stecken den mini-usb-stecker des Netzteils in die Buchse des Raspberry Pi s. Das folgende können wir direkt auf dem Raspberry Pi machen (dazu brauchen wir Tastatur und Bildschirm) oder über ein Terminalprogramm wie Putty. Wenn wir über ein Terminalprogramm eines andern Computers auf den Raspberry Pi zugreifen wollen, müssen wir wissen, welche IP-Adresse er hat. Dies finden wir durch ein Programm wie Advanced IP-Scanner, Free IP-Scanner, etc. heraus. Zur Ersteinrichtung gehört auch das Expandieren des Systems (Ausnützen der ganzen Kapazität der Speicherkarte) und das Lokalisieren, das Einrichten von Tastatur und
Sprache. free ebooks ==> www.ebook777.com Dies geschieht mit sudo raspi-config. Aber Achtung: Bei mir gelang das Ganze nur mittels Tastatur und Bildschirm. Wenn ich es über SSH (Putty, etc.) versuchte, wurde die Tastatur nicht richtig eingerichtet, hingegen die Sprache schon.(wenn zur Einrichtung eine Tastatur angeschlossen wird, so beachte man die Vertauschung von Y und Z, und das Minuszeichen rechts neben der Ziffer 0.) Unter der Option 8 können wir den Namen unseres Raspberry Pi ändern. Meiner heisst jetzt ebook-bit, was ich an jedem Prompt zu sehen bekomme: Wichtig ist auch noch, dass wir ein eigenes Passwort setzen (2 Change User Password). Nachdem wir auf <Finish> gedrückt haben, will das System rebooten. Das finden wir gut und gestatten es! Dann folgt sudo apt-get update zum Aktualieren der Paketquellen und sudo apt-get upgrade zum Herunterladen und Installieren der Updates. Dies kann recht lange dauern, vor allem, wenn das Betriebssystem von http://www.raspberrypi.org/downloads/ schon etwas älter ist. (Ein Kaffee liegt da schon drin ) Anschliessend installieren wir mit sudo apt-get install mc den Midnight Commander, den wir benutzen können, um im System herumzunavigieren, Konfigurationen anzupassen und Dateien herumzuschieben
www.ebook777.com Jetzt haben wir ein funktionierendes System, auf das wir aufbauen können. Dieses wollen wir zuerst einmal sichern. Siehe Kapitel Systemupdate in diesem ebook.
Feste IP-Adresse: Eine feste IP-Adresse zuweisen free ebooks ==> www.ebook777.com Meistens wird die IP-Adresse unseres Raspberry Pi s von einem DHCP-Server vergeben, der im Router arbeitet. Darum haben wir uns eigentlich nie gekümmert. Für unsere Zwecke ist es allerdings einfacher, wenn unser Raspberry Pi eine feste IP-Adresse hat. Die Adresse kann sich dann nicht mehr ändern, und wir können die IP in den jeweiligen Programmen jeweils fest eingeben. Wir starten den Midnight Commander mit Schreibrechten, also mit sudo mc. Wir sehen an zwei Orten, dass wir Schreibrechte haben: Oben links steht, dass wir als root unterwegs sind. Unten links sehen wir zusätzlich als Prompt die Raute, was bedeutet, dass hier der root-benutzer mit allen Rechten arbeitet. Also Vorsicht! Immer wenn wir den Midnight Commander starten, landen wir in unserem Home- Verzeichnis: /home/pi.
www.ebook777.com Hier drücken wir enter und landen in /home Hier gehen wir mit der Pfeiltaste nach oben zum <ÜBERVZ.> (oder <UP DIR>) und drücken enter. Mit den Pfeiltasten gehen wir auf /etc und drücken enter. Hier suchen wir /network und klicken anschliessend auf [enter]
In /etc/network finden wir die Datei interfaces, die wir mit F4 bearbeiten können. In eth0 ändern wir den Wert dhcp auf static. Dazu fügen wir folgende Zeilen ein: address netmask network broadcast gateway Die jeweiligen Werte hinter den Begriffen müssen natürlich mit ihrem Netzwerk übereinstimmen. Hier meine Werte:
www.ebook777.com Vor dem Speichern sollte die Datei interfaces so aussehen: Jetzt speichern wir mit ctrl-o und anschliessend [enter] und verlassen den Editor mit ctrl- X. Mit F10 verlassen wir auch den Midnight Commander. Mit sudo reboot booten wir den Raspberry Pi neu, damit die neue Adresse auch gültig ist! Hier wäre ein guter Punkt, um wieder eine Sicherung zu machen
Wie finde ich nun diese Werte heraus? free ebooks ==> www.ebook777.com address: Die ersten drei Blöcke, also 192.168.178. bestimmen mein Netzwerk. Der vierte Block bestimme ich selber. Ich habe mal 120 genommen. ifconfig auf der Kommandozeile zeigt mir nun: address. netmask und broadcast: Der gateway hat immer (soviel ich weiss) die Adresse 1. Also hier 192.168.178.1
www.ebook777.com Bittorrent-Client einrichten
Windows-Zugang free ebooks ==> www.ebook777.com Um auch von einem Windowssystem auf unseren Bittorrent-Client zugreifen zu können, müssen wir Raspbian (dem Betriebssystem unseres Raspberry Pi) beibringen, mit einem NTFS formatiertem Datenträger umgehen zu können. Auf der Konsole direkt (oder über Putty) geben wir folgenden Befehl ein: sudo apt-get install ntfs-3g (Dies ist bei unserem relativ kleinen Memory-Stick nicht notwendig, damit schaffen wir aber die Voraussetzungen, um später auch eine grössere Festplatte, die mit NTFS formatiert ist, einzuhängen.) Jetzt stecken wir unseren Memory-Stick in eine der USB-Buchsen des Raspberry Pi. Mit sudo fdisk -l erhalte ich (Ihr Raspberry Pi wird je nach Hardware des Sticks etwas anderes ausgeben.): wobei /dev/mmcblk0p1 und /dev/mmcblk0p2 die minisd-karte des Raspberry Pi zeigen. Falls keine weiteren Festplatten (ausser der minisd-karte) angezeigt werden, dann hat was nicht geklappt mit dem Dateisystem oder der Stromversorgung! Disk /dev/sda ist mein 64 GB Memory-Stick, der direkt am Raspberry Pi eingesteckt ist.
www.ebook777.com Wichtig für uns ist die Zeile die uns die wichtige Bezeichnung anzeigt. Diese benötigen wir in den nächsten Schritten! Mit sudo mkdir /media/usbstick erstellen wir ein eigenes Verzeichnis für unsere Festplatte auf /media. Und jetzt hängen wir den USB Memory Stick ein mit dem Befehl sudo mount -t auto /dev/sda1 /media/usbstick Mit dem Befehl sudo mkdir /media/usbstick/shares erstellen wir ein eigenes Verzeichnis shares auf unserer Festplatte. Samba einrichten Samba ist hier kein Tanz, sondern eine Software, die es erlaubt Freigaben in verschiedenen Systemen zu benutzen (Windows, Mac und Linux). Da wir ja nicht nur von Linux auf unseren Bittorrent-Client zugreifen wollen, installieren wir Samba mit dem Befehl: sudo apt-get install samba samba-common-bin Hier ist wieder Zeit für einen Espresso! Anschliessend starten wir den MC mit Schreib-Rechten sudo mc und navigieren zu /etc/samba Dort öffnen wir mit F4 die Datei smb.conf
Wir schauen nach, ob im Bereich Browser/Identification der richtige Name unserer Workgroup eingetragen ist. Normalerweise ist dies WORKGROUP. (Falls nicht, ändern wir hier den Namen in den von uns auf Windows verwendeten Namen der Arbeitsgruppe/workgroup. Zum Beispiel in workgroup = HANSLIMANN). Achtung: Machen Sie das nur, wenn Ihre Workgroup auch HANSLIMANN heisst. Dann gehen wir zum Bereich Authentification Dort entfernen wir die Raute (#) vor security = user, damit nicht jeder, der in unserem Netzwerk angemeldet ist, sich auf unserem Memory-Stick breitmachen kann. Ganz am Ende der Datei fügen wir Folgendes ein: [BitTorrent] comment = BitTorrent Verzeichnis
www.ebook777.com path = /media/usbstick/shares valid users = @users force group = users create mask = 0660 directory mask = 0771 read only = no Das sollte dann so aussehen: Anschliessend drücken wir ctrl-x und drücken J für Ja. Wir bestätigen den Dateinamen mit [enter] und landen wieder in MC. Diesen verlassen wir mit F10. Jetzt müssen wir samba neu starten: sudo /etc/init.d/samba restart Jetzt müssen wir noch einen User addieren und diesem ein Passwort geben. sudo useradd Bit -m -G users wobei Bit der Name sein soll. Das Passwort geben wir hiermit ein: sudo passwd Bit
Wir geben das Passwort ein, drücken [enter] und müssen es gleich nochmals eingeben. Jetzt müssen wir dem User Bit noch bei Samba anmelden: sudo smbpasswd -a Bit Da geben wir natürlich das Passwort von vorhin ein, sodass der User Bit jetzt auch bei Samba bekannt ist. Was wir bisher gemacht haben gilt für diese eine Session mit dem Raspberry Pi. Wir wollen aber, dass er den Memory-Stick automatisch einhängt, so dass nach dem nächsten Start des Raspberry Pi alles so funktioniert wie jetzt gerade. Dazu müssen wir die Datei /etc/fstab ändern: sudo nano /etc/fstab ist der direkte Befehl, wir können aber auch mit sudo mc den Midnight Commander laden, zu /etc/fstab navigieren und F4 drücken. Wir fügen folgenden Befehl ein: /dev/sda1 /media/usbstick auto noatime 0 0 sodass bei jedem Bootvorgang unser Memory-Stick eingehängt wird.
www.ebook777.com Mit ctrl-x, J für Ja und [enter] beenden wir diesen Vorgang. So, jetzt sollte dieser Teil abgeschlossen sein und wir machen ein Systembackup, oder auch nicht, je nach Lust, Laune und Gefühl Mit dem Midnight Commander können wir nun kontrollieren, was schon auf unserem Usb-Stick drauf ist. Bei mir sieht es jetzt so aus: /shares haben wir vorhin angelegt, das andere Verzeichnis und die Datei SanDisk~win.exe stammen vom Hersteller des Memory-Sticks. Diese können wir löschen. Jetzt schauen wir noch in das Verzeichnis /shares hinein, dieses sollte noch leer sein Unter Windows können wir nun auch auf unseren Memory-Stick zugreifen. Wir gehen (Win7) zum Startmenu, dann zu Computer und finden links unten
da klicken wir auf EBOOK-BIT (oder wie Sie Ihren PI genannt haben) und es kommt Wir geben ein, was wir bei der Samba-Einrichtung angegeben haben. Anschliessend drücken wir OK. Wenn wir jetzt nochmals auf BitTorrent drücken erhalten wir einen leeren Ordner. so sieht das bei mir aus. Mit der Maus ziehen wir zur Kontrolle eine Datei auf den leeren Ordner. Und siehe da, der Ordner ist nicht mehr leer.
www.ebook777.com (Wenn das unter Windows nicht geklappt hat, dann muss es nicht an Ihnen liegen. Ich musste beim ersten Versuch meinen Windows-PC neu starten, damit er Zugriff bekam. Bei einem andern Versuch klappte der Zugriff von Anfang an. Windows!)
Deluge, unser Bittorrent-Client free ebooks ==> www.ebook777.com Es gibt einige Bittorrent-Clients, die auf Linux laufen. Ich habe mich für Deluge entschieden, der auch auf Linux und Mac läuft. Mit den folgenden Schritten installieren wir Deluge auf unserem Raspberry Pi. sudo apt-get install deluged und später sudo apt-get install deluge-console Jetzt starten wir den Dämon und Stoppen ihn gleich wieder. Mit dem Starten schreibt er eine Konfigurationsdatei, die wir anschliessend anpassen können. deluged startet den Dämon sudo pkill deluged stoppt ihn wieder. Mit sudo mc öffen wir den Midnight Commander mit Schreib-Rechten und navigieren zu /home/pi/.config/deluge Mit F4 öffnen wir die Datei auth Unter diese Zeile (die wir nicht ändern dürfen!!!!!) schreiben wir (user:passwort:level) also in meinem Beispiel: Bitty:Basel2:10
www.ebook777.com ctrl-o, [enter], ctrl-x und mit F10 verlassen wir den Midnight Commander. Jetzt starten wir den Dämon mit deluged und anschliessend die Konsole mit delugeconsole Jetzt sind wir in der Konsole von deluge. Hier müssen wir folgendes schreiben: config -s allow_remote True config allow_remote
exit um aus der Konsole von deluge wieder herauszukommen. Jetzt stoppen wir Deluge und starten es sofort wieder: sudo pkill deluged deluged Jetzt ist unser Bittorrent-Client bereit. Da wir ihn ohne Tastatur, Maus und Bildschirm laufen lassen wollen, müssen wir bei http://dev.deluge-torrent.org/wiki/download den für unser Betriebssystem (bei mir ist es momentan Windows7, weil mich es benutze, um ebooks zu schreiben) herunterladen und installieren. Wie man sehen kann, werden extrem viele Betriebssysteme unterstützt! Wir laden die Version für unser Betriebssystem (bei mir in diesem Fall Windows) herunter und installieren es. Unter Edit - Preferences - Interface muss der Classic Mode ausgeschaltet sein. Es sieht dann aus wie hier:
www.ebook777.com starten wir das Programm und gehen auf Bearbeiten und dort auf Einstellungen.Hier müssen wir im Reiter Interface den klassischen Modus deaktivieren. Es sieht dann so aus:
Anschliessend beenden wir das Programm und starten es neu. Jetzt erscheint der Verbindungsmanager. Wir klicken auf Hinzufügen
www.ebook777.com und geben ein: 192.168.178.120 (Dies ist die IP-Adresse meines Raspberry Pi. Sie müssen natürlich Ihre eigene nehmen. Benutzername und Passwort haben wir vorher eingegeben. Nämlich hier: Benutzername: Bitty Passwort: Basel2 Falls das Programm Folgendes anzeigt, ist alles in Ordnung.
Wir klicken auf Verbinden und unser Bitty läuft und läuft und läuft. Falls aber der hier grüne Kreis rot ist, heisst das meistrens nur, dass der Dämon auf dem Raspberry Pi nicht gestartet war. Wir gehen also mit Putty oder direkt auf die Konsole und schreiben dort: deluged Dies tun wir auch, wenn unser Raspberry Pi Bittorrent-Client einmal ausgeschalten wurde. Eigentlich soll er ja 7/24 laufen. Wenn wir wieder zum Verbindungsmanager von deluge zurückkehren, wird er hoffentlich so aussehen, wie oben! (Falls nicht, muss irgendwo ein Fehler passiert sein, dann kommen die Systembackups gerade richtig.) Jetzt können wir in den Einstellungen noch allerhand richten.
www.ebook777.com Wir beschränken uns auf den Download-Pfad. Dieser soll ja nicht das home-verzeichnis beinhalten, sondern unseren Memory-Stick. Den Rest können wir so sein lassen.
Bittorrent benutzen free ebooks ==> www.ebook777.com Auf die Piraten-Seiten gehe ich hier nicht ein. Bittorrents sind eine wunderbare Sache, aber man kann auch illegale Inhalte herunterladen. Da wir die Teile auch wieder zum Hochladen freigeben, kommt es auf die Rechtsprechung des jeweiligen Staates an, in dem unser Raspberry Pi steht. Ich benutze ihn meistens, um verschiedene Linux-Derivate herunterzuladen, und um diese andern zur Verfügung zu stellen. Dieses Vorgehen wird von den Rechteinhabern sogar ausdrücklich gewünscht! Wir gehen auf die Seite http://www.linuxmint.com gehen auf Download Unten auf der Seite kommen die Download-Links Wir klicken auf 32-bit
www.ebook777.com klicken auf Torrent klicken auf OK Es erscheint nach kurzer Zeit der Dialog von Deluge
wir klicken auf Add und der Download beginnt Wenn ich auf die momentan am Herunterladen befindliche Datei gehe, kann ich weitere Einzelheiten sehen:
www.ebook777.com Wir sehen, es klappt! Wenn Sie es bis hierher geschafft haben, gratuliere ich Ihnen! Bravo! (Eigentlich war es ja recht einfach, nicht?)
Software Update free ebooks ==> www.ebook777.com (Nicht nur bezogen auf unser ebook, sondern allgemein auf Raspian, das Betriebssystem des Raspberry Pi.) Die installierte Software wird mit jeder Sekunde, jeder Minute etwas älter. Meistens wird diese Software weiterentwickelt, und die neueren Versionen stehen zur Verfügung. Diese möchten wir gerne auf unserem Raspberry Pi haben. Kommandozeile oder Terminal: Mit sudo apt-get update neusten Paketinfos holen wir uns die und mit sudo apt-get upgrade werden die erkannten neuen Versionen heruntergeladen und installiert. Mit sudo apt-get dist-upgrade werden zusätzlich alte, unbenutzte Programmpakete gelöscht und auf ein neues Betriebssystem- Release updatet, falls eines zur Verfügung steht. Befehle: sudo apt-get update holt die neusten Paketinfos sudo apt-get upgrade installiert die erkannten neuen Versionen sudo apt-get dist-upgrade installiert die erkannten neuen Versionen, löscht alte und kann auf eine neue Version des Betriebssystems upgraden.
www.ebook777.com Firmware Update Die Firmware (firm, fest) ist der Teil des Betriebssystem, der normalerweise in einem nicht flüchtigen Speicher auf dem Motherboard installiert ist. Er ist für die ersten Schritte nach dem Einschalten des Computers verantwortlich, namentlich für das Laden des Betriebssystems. Bei einem Computer wie dem Raspberry Pi, der ständig weiterentwickelt wird, wird auch die Firmware weiterentwickelt. Auf Betriebssystemebene (Kommandozeile) oder in einem Terminalfenster kann mit dem Befehl uname -a die installierte Version der Firmware abgefragt werden. Mit rpi-update wird auf die jeweils neuste Firmware geupdatet. Befehle: uname -a gibt die installierte Firmware aus sudo rpi-update updatet die Firmware ACHTUNG: Das Kommando heisst rpi-update ohne jegliches Argument. Das Kommando rpi gibt es nicht! Wie immer, Befehle werden ohne die Zeichen geschrieben. Sie dienen hier nur der Verdeutlichung.
Systembackup free ebooks ==> www.ebook777.com Ein SystemBackUp machen wir, soald wir ein laufendes System erstellt haben, das uns so, wie es ist, gefällt. Es gibt nichts Ärgerlicheres, als durch eigene Dummheit ein laufendes System zu zerstören. (Dies kann geschehen, wenn wir bei der Installation von Software irgendeine Config-Datei aus Versehen falsch einrichten, und es uns nicht gelingt, die Software wieder per sudo apt-get remove <Softwarename> zu eliminieren. Auch kann durch Stromausfall oder versehentliches Entfernen der Micro-SD-Karte durchaus ein System zerstört werden.) Dazu nehmen wir die Freeware Win32 Disk Imager, die wir schon beim Erstellen der SD- Karte für unseren Raspberry Pi benutzt haben. Diesmal geht es allerdings nicht um das Schreiben der Software auf die Karte, sondern um das Lesen der Software von der Karte! Wir nehmen die Speicherkarte aus dem Raspberry Pi und stecken sie in den Kartenleser an unserem Computer. (Hier Windows.) Dann starten wir die Software (Win32 Disk Imager), geben einen Pfad und einen Namen für das Backup an und klicken auf Read! (Nicht vergessen: Name.img, damit der Win32 Disk Imager das File auch wieder auf eine Karte schreiben kann!) Hier habe ich ein BackUp eines laufenden WebServers gemacht. Dieses BackUp können wir später mit derselben Software (mit dem Befehl Write) wieder auf die Speicherkarte zurückschreiben (oder auf eine andere Speicherkarte schreiben), falls wir dies wollen. Somit lassen sich auch laufende Systeme vervielfältigen. Meine BackUps im Zusammenhang mit dem Raspberry Pi:
www.ebook777.com Ich habe jeweils nach einem grösseren Schritt alles getestet und anschliessend ein Backup gemacht.
verlag.bucher@gmail.com free ebooks ==> www.ebook777.com Text: Beat Bucher ebook-erstellung: Beat Bucher Illustrationen: Beat Bucher Titelbild: Beat Bucher Der Einplatinencomputer Raspberry Pi wurde von der Raspberry Pi Foundation entwickelt. Dieses ebook ist Teil der Serie Informatik: