TNC Bahnsteuerungen Programmierbeispiele Klartext-Programmierung
Bevor Sie anfangen.... Ergänzend zum ausführlichen Bediener-Handbuch sollen die HEIDENHAIN Programmierbeispiele dazu beitragen, daß Sie die vielseitigen Fähigkeiten Ihrer TNC-Bahn- Steuerung schnell und umfassend nutzen. Denn Beispiele versteht man oft besser und schneller als wortreiche Erklärungen. Insgesamt 41 Anwendungsbeispiele, ausführlich kommentiert und nach steigendem Schwierigkeitsgrad geordnet, führen Sie durch die gesamte Programmierung Ihrer TNC. Für jeden ist das Richtige dabei: Einfache Beispiele für den NC-Einsteiger, in der Schulung oder im Selbststudium, vermitteln den ersten Kontakt zur Fertigungs-Praxis (siehe Seite 5 bis 83). Aufwendigere Programm-Strukturen mit Unterprogramm- Technik, NullpunM-Verschiebung und Parameter-Programmierung geben auch dem Fertigungsprofi an der Maschine wertvolle Hinweise für die beste Lösung seiner Fertigungsaufgaben (siehe Seite 85 bis Seite 152). Sie laufen auf der HEIDENHAIN Bahnsteuerung TNC355, können aber auch für die Typen TNC155 /151 verwendet werden. Je nach Steuerungstyp sind bei der Angabe von Polar- Koordinaten und Kettenmaßen unterschiedliche Bedienabläufe erforderlich. Bitte beachten Sie die Hinweise auf der nächsten Seite. Für den Programm-Test mit der Bildschimt-Grafik (TNC355, TNC155) sind jeweils zu Programm-Beginn die Rohteil-Abmessungen (BLK FORM- Sätze) programmiert. Da diese Sätze zur eigentlichen Bearbeitung nicht erforderlich sind, wurden sie bei der Numerierung der Programm-Sätze nicht mitgezählt. Auf der TNC151 ist kein Programm-Test mit der Bildschirm-Grafik möglich. Prüfen Sie das Programm in diesem Fall in Betriebsart Programm-Test oder besser noch mit einem Probewerkstück. Die Technologiedaten sind Tabellenwerte und müssen den jeweiligen Arbeitsbedingungen angepaßt werden. Natürlich wurden alle Programmierbeispiele sorgfältig getestet. Uberprüfen Sie dennoch jedes eingegebene Programm, bevor Sie mit der Bearbeitung beginnen. Für nicht ordnungsgemäß durchgeführte Bearbeitungen mit den folgenden Programmen und deren Folgen kann HEIDENHAIN keine Gewährleistung übernehmen.
Unterschiede bei der Programm-Eingabe zwischen TNC 355 und INC 155/151 In diesem Heft sind die Bedienabläufe für die TNC 355 aufgeführt. Bei der TNC355 sind die von der TNCI551151 gewohnten, roten Kontroll-Lämpchen auf dem Bedienfeld entfallen. Dadurch haben sich die Bedienabläufe für die Eingabe von Polarkoordinaten und Kettenmaß-Angaben geändert. Polarkoordinaten TNCI55051: Zuerst Taste 3, dann Dialog-Eröffnungstaste für Geraden- oder Kreisinterpolation drücken. Taste @ ist selbsthaltend (Kontroll-Lämpchen leuchtet). Vor Eingabe eines Satzes mit Kartesischen Koordinaten Taste 3 erneut drücken (Kontroll-Lämpchen erlischt). TNC355: Zuerst Dialog-Eröffnungstaste für Geradenoder Kreisinterpolation drücken. Anschließend Taste 3 drücken. TNC 1551151: ~ TNC 355: : ZE LP PR+40,000 PA+lO,WO - Kettenmaß TNCl55/151: Taste E ist selbsthaltend. Nach Drücken der Taste gelten alle eingegebenen Koordinaten als Kettenmaß-werte (Kontroll-Lämpchen leuchtet). Zur Eingabe von Absolutmaß-Angaben Taste a erneut drücken (Kontroll-Lämpchen erlischt). TNC355: Taste E ist nicht selbsthaltend. Für jede Kettenmaß-Angabe Taste x drücken. TNC 355: L Ix+10,Olxl IY+20,000
Tangentiales Anfahren (PGM 100) Geraden fräsen (PGM 110 - PGM 160) Kreise fräsen (PGM 210 - PGM 285) Schraubenlinien fräsen (PGM 310 - PGM 330) Bearbeitungszyklen (PGM 410 - PGM 470) Unterprogramm-Technik (PGM 610 - PGM 530) Koordinaten-Umrechnungen (PGM 610 - PGM 660) Parameter-Programmierung (PGM 710 - PGM 730) Programm-Aufruf (PGM 810/9990 - PGM 820/9995)
Inhalt PGM Seite Tangentiales Anfahren und Verlassen einer Kontur Anfahren und Verlassen einer Kontur 100 6 Geraden fräsen mit der Vertikal-Spindel Rechtwinklige Koordinaten Polarkoordinaten Fasen Geraden fräsen im Raum 110-10 120-12 130-14 140-16 Geraden fräsen mit der Horizontal-Spindel Endpunkt in rechtwinkligen Koordinaten Endpunkt in Polarkoordinaten 150 18 160 20 Kreise fräsen mit der Vertikal-Spindel Ecken runden Mittelpunkt und Endpunkt, Endpunkt in rechtwinkligen Koordinaten Mittelpunkt und Endpunkt, Endpunkt in Polarkoordinaten Radius und Endpunkt, Endpunkt in rechtwinkligen Koordinaten Tangentialer Konturanschluß, Endpunkt in rechtwinkligen Koordinaten Tangentialer Konturanschluß, Endpunkt in Polarkoordinaten 210 24 220 26 225 28 230 30 240 32 245 34 Kreise fräsen mit der Horizontal-Spindel Ecken runden Mittelpunkt und Endpunkt, Endpunkt in rechtwinkligen Koordinaten Mittelpunkt und Endpunkt, Endpunkt in Polarkoordinaten Radius und Endpunkt, Endpunkt in rechtwinkligen Koordinaten Tangentialer Konturanschluß, Endpunkt in rechtwinkligen Koordinaten Tangentialer Konturanschluß, Endpunkt in Polarkoordinaten 250 36 260 38 265 40 270 42 280 44 285 46 Schraubenlinien fräsen Mit der Vertikalspindel, Programmierung über einen CP-Satz Mit der Horizontalspindel, Programmierung über einen CP-Satz Mit der Horizontalspindel und einem NC-Rundtisch (C-Achse) 310 50 320 52 330 54 Bearbeitungszyklen Tiefbohren Gewindebohren Nutenfräsen Rechteck-Taschen fräsen Kreistaschenfräsen Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur (Beispiel 1) Fräsen einer Tasche mit beliebige: Kontur (Beispiel 2) 410 58 420 62 430 64 440 66 450 68 460 70 470 78 2
Unterprogramm-Technik Werkzeugwechsel 510 86 Fräsen eines Bearbeitungsbildes 520 90 Fräsen eines Sechskant-Stempels 530 92 Koordinaten-Umrechnungen Nullpunkt-Verschiebung 610 96 Drehung des Koordinaten-Systems 620-100 Verschiebung des Koordinaten-Systems mit anschließender Drehung 630-102 Spiegeln einer Kontur 640-106 Verkleinern/Vergrößern von Konturen 650-110 Parameter-Programmierung Bohrbilder auf Teilkreis 710-114 Ziehstempel fräsen, Beispiel Zylinderhälfte 720-120 Ziehstempel fräsen, Beispiel abgerundeter Quader 730-128 Frei programmierbarer Zyklus (Programm-Aufruf) Tiefbohren mit Spanbrechen - Hauptprogramm 810-138 Tiefbohren mit Spanbrechen -Zyklus 9990-142 Abzeilen mit Tiefenzustellung - Hauptprogramm 820-144 Abzeilen mit Tiefenzustellung -Zyklus 9995-148
TNC Bahnsteuerungen Tangentiales Anfahren und Verlassen einer Kontur PGM 100
Tangentiales Anfahren und Verlassen einer Kontur mit einem RND-Satz u - 0 BEGIN PGM 100 MM Zi..Ol BLK FORM 0.1 2 x+o,ooo Y+0,000 z-20,000 BLK FORM 0.2 X+100,000 Y+80,000 2+0,000 Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 100mm x 80mm x 20mm Werkzeug: Schrupp-/Schlichtfräser 0 22mm. 6 Zähne Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert (Siehe auch Unterprogrammtechnik.) z 1 LBL 1 s 2 TOOL CALL 0 z z 3 L 2+100,000 7J4L x-50,000 Y-50,000 5 5 LBL 0 S R Fl5999 MO9 ~ RO F MO5~~ Definition und Aufruf des Werkzeugs.(Programmlauf- i STOP in Satz 7 wird nur für manuellen Werkzeug- ( wechsel benötigt.)positionieren auf Frästiefe E 6 TOOL DEF 10 L+O,OOO R+ll,OOO z 1 STOP l @ij 8 TOOL CALL 10 Z 29L 6 Z-8,M)O S 2000,000 Mf36 ~ R Fl5999 M I
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein Hilfspunkt (Satz 1 0), der erste Konturpunkt (Satz 11) und der RND-Satz (Satz 12) benötigt. Dabei muß ein Wechsel der Radiuskorrektur von RO zu RR bzw. RL stattfinden. E 10 L x+5o,ooo 2 ~11 L x+50,000 2 12 FCND R15,OOO Y40,000 ROF M ~ _ Jyi A t9 y+5,000 RR Fl200 Ml3 i F 0 Fräsen der Kontur. E 1% L X+60,000 8 u L x+40,000 16 CT X+40,000 R F Y+75,000 R F R F y+5,000 i Zum tangentialen Verlassen der Kontur wird der letzte Konturpunkt (Satz 17), der RND-Satz (Satz 18) und ein Hilfspunkt (Satzl9) benötigt. Dabei ~ muß ein Wechsel der Radiuskorrektur von RR ~ bzw. RL zu RO stattfinden. E 17~ L x+50,000 y+5,000! RRF M ~ E 18 RND R15,OOO F z 19 L x+50,000 Y40.000 RO Fl5999 MO9 ~ Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL 1). Programm-Ende. E 20 CALL LBL 1 REP 21 END PGM 100 MM - 7
Bahnsteuerungen Geraden Fräsen PGM 110 - PGM 160
Geraden fräsen mit der Vertikal-Spindel Endpunkte in rechtwinkligen Koordinaten X Ansicht A E 0 BEGIN PGM 110 MM, -.. BLK FORM 0.1 Z x+o,ooo Y+O,OOO z-30,000 BLK FORM 0.2 x+100,000 Y+100,000 z+o,ooo Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 1 OOmm x 1 OOmm x 30mm Werkzeug: Walzenstirnfräser 0 40mm. 8 Zähne Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. (Siehe auch Unterprogrammtechnik.) ElLBL 1 $j 2 TOOL CALL 0 Z s 33 L 2+100,000 R Fl5999 MO9 g 4 L x-50.000 Y-50,000 RO F MO5 y 5 LBL 0 Definition und Aufruf des Werkzeugs. (Programmlauf-STOP in Satz 7 wird nur für manuellen Werkzeugwechsel benötigt.) s 6 TOOL DEF 11 L+0,000 R+20,000-7 STOP s 8 TOOL CALL 11 Z S 1250,000 MO6 IO
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein Hilfspunkt benötigt. ii 9 L x+50,000 Y-50,000 RO Fl5999 M 0 10 L z-20,000 @ 11 L x+50,000 Y+o,ooo RL Fl000 M13 2 12 RND R5,OOO F Fräsen der ersten Geraden. 8 13~ L x+o,ooo Y+50,000 Fräsen der weiteren Geraden. z 14 L x+50,000 Y+100,000 2 15 L x+100,000 Y+50,000 2 i6 L x+50,000 Y+o,ooo RLF M Tangentiales Verlassen der Kontur (Satz 16; 17 und 18), Anfahren der Werkzeugwechsel- Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL 1). Programm-Ende i. i7& R5,OOO 2 i$~- L x+50,000 Y-50,000 RO Fl5999 MO9 -, ~~~~~ K& 19 CALL LBL 1 REP 20 END PGM 110 MM F 11
Geraden fräsen mit der Vertikal-Spindel Endpunkte in Polarkoordinaten Schnitt A-B G 0 BEGIN PGM 120 MM Werkstoff: Aluminium e Roh-Maße: 1 OOmm x 1 OOmm x 30mm E _. BLK FORM 0.1 z x+o,ooo Werkzeug: Walzenstirnfräser 0 50mm, 8 Zähne Y+o,oilo z-30,000 BLK FORM 0.2 x+1oo,m Y+100,000 z+o,oilo Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. XlLBL 1 3 2 TO()L l-kl 0 z 2 3 L z+100,000 2 4 L x-50,000 Y-50,000 @ 5 LBL 0 S R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs. z 6 TOOL DEF 21 L+o,coo R+25,000 5 7 STOP z 8 TOOL CALL 21 Z s 1000,000 MO6 12
Zum tanaentialen Anfahren der Kontur wird ein.~ l Hilfspunkt benötigt f z 9 L X-50,000 Y+O,OOO 3 10 L 210,000 RO Fl5999 M 2 11 L x+o,ooo Y+o,Ooo s 12 RND R5,OOO RL FSCJI M13 F Festlegen des Pols, Fräsen der ersten Geraden, Endpunkt festgelegt über Pol CC (Satz 13), Radius PR und Winkel PA (Satz 14). E 13 cc x+o,ooo Y+O,Ooo gz 14LP PR+lOO,OOO PA+60,000 K 3 Fräsen der weiteren Geraden, als Pol-Definition wird jeweils die letzte Ist-Position des Werkzeugs übernommen. RF M g 18 LP PR+lOO,OOO PA-120,000 RLF M Satz 18 könnte auch lauten: % 3 18 LP PR-100,000 PA+60,000 RLF M Tangentiales Verlassen der Kontur (Satz 18, 19 und 201. Anfahren der Werkzeuawechsel- Position über Unterprogramm (LBLi), Programm-Ende. g 19 RND R5,OOO F z 20 L IX+15,000 IY-30,000 RO Fl5999 MO9 Tz 21 CALLLBL 1 REP 22 ENDPGM 120 MM 13
Geraden fräsen mit der Vertikal-Spindel Fasen t A / r r N Ansicht A 3 0 BEGIN PGM 130 MM Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 120mm x 80mm x 30mm z il. BLK FORM 0.1 z x+o,ooo Werkzeug: Schupp-/Schlichtfräser 0 30mm, 6 Zähne Y+O,OOO z-30,000._ BLK FORM 0.2 x+120,000 Y+80,000 z+o,c@o Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. Yiic 1 LBL 1 z 2 TOOL CALL 0 Z Z3L 2+100,000 E4L x-50,000 Y-50,000 g 5 LBL 0 s R Fl5999 MO9 RO F Mö5 Definition und Aufruf des Werkzeugs. 3 6 TOOL DEF 31 L+0,000 R+15,000 g 8 TOOL CALL 31 Z S 1600,000 MO6 14
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein Hilfspunkt benötigt. Zi9 L x+50,000 Y-50,000 RO Fl5999 M 0 ~~16 L Z-6,000 z 11 L x+50,000 Y+10,000 RL Fl000 M13 12 RND R20,OOO F Festlegung der Fase über die ersten beiden Geraden (Satz 13 und Satz 15/16), Fräsen der Geraden und der Fase. 2 13 L x+3,000 2 14 L 10,000 T 15 cc x+3,000 Y+10,000 33 16LP PR+63,000 PA+70,000 Fräsen der Kontur und der weiteren Fasen 3 17 L 10,000 z 18 L x+110,000 i 19 L 10,000 i 20 L Y+lo,OOo z 21 L 10,000 Tangentiales Verlassen der Kontur, Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf(LBL i), Programm-Ende. 2 22 L x+50,000 Y+lo,OOo RL F M -: 23 RNDR20,0@0 F 2 24 L X+50,000 Y-50,000 RO Fl5999 MO9 g 25 CALL LBL 1 REP 26 ENDPGM 130 MM
Geraden fräsen mit der Vertikal-Spindel Geraden im Raum Schnitt A-D X 0 ---+X Ansicht E 0 BEGIN PGM 140 MM BLK FORMO.l 2 x+o,ooo Y+O,OOO z-5o,ocxl BLK FORM0.2 x+80,000 Y+80,000 z+o Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 80mm x 80mm x 50mm Werkzeug: Kugelkopffräser 0 15 mm, 3 Zähne (geforderte Breite der zu fräsenden Bahn bestimmt den Durchmesser) Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. SlLBL 1 E 2 TOOL CALL 0 Z s z 3 L 2+100,000 R Fl5999 z4 L x-50,000 Y-50.000 RO F z5lbl 0 MO9 MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs. Irr. 6 TOOL DEF 41 L+o,ooo E 7 STOP R+7,500 2 8 TOOL CALL 41 Z s 3150,000 MO6 16
Positionieren über Werkstück-Oberfläche auf Sicherheits-Abstand. z 9 L X+6O,OCO Y+60,000 3 10 L z+2,000 RO Fl5999 M Einstechen, Fräsen der Raum-Geraden. Das Werkzeug bewegt sich auf einer unkorrigierten Bahn. 2 11 L 210,000 R Fl00 M13 3 12 L rx-40,000 1Y-40.000 I.z30.000 R F200 M Fräsen bei gleichbleibender Tiefe, parallel zur Y-Achse. E 13 L Y+O,OOO Fräsen der zweiten Geraden. Anschließend Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Programm-Ende. 2 i& L X+72,500 z+o,ooo O9 3 15 CALL LBL 1 REP 16 END PGM 140 MM 17
Geraden fräsen mit der Horizontal-Spindel Endpunkte in rechtwinkligen Koordinaten I 40 i 0 f m A IA Ansicht A m 0 BEGIN PGM 150 MM tij BLK FORMO.l Y x+o,ooo Y40,000 z+o,ooo BLK FORM 0.2 x+100,000 Y+o,ooo 2+100,000 Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 1 OOmm x 1 OOmm x 40mm Werkzeug: Schrupp-/Schlichtfräser 0 30mm, 4 Zähne Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert ElLBL 1 g 2 TOOL CALL 0 Y 33 L Y+100,000 z 4 L x-50,000 z-50,000 55 LBL 0 s R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs. 3 6 TOOL DEF 51 L+o,OOo R+15,000 3 1 STOP 2 8 TOOL CALL 51 Y S 1600,000 MO6 18
Tangentiales Anfahren der Kontur über einen Hilfspunkt. g 9 L x-50,ofxl z+o,cun3 RO Fl5999 M PI 10 L Y-12,mo cz 11 L x+1o,mo @ 12 RND R5,OOO z+o,ooo RR F630 F M13 Fräsen der Geraden @ 13 L x+20,000 Q 14 L X+85,COO cz 15 L x+1oo,ooo Z+85,COO R F R F z+o,ooo RRF M M M Tangentiales Verlassen der Kontur (Satz 15, 16und17). I A. 16 RND R5,ooo 8 17 L x+150,000 z+o,coo F RO Fl5999 MO9 Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm (LBL l), Programm-Ende. @ 18CALL LBL 1 REF 19 END PGM 150 MM J 19
Geraden fräsen mit der Horizontal-Spindel Endpunkte in Polarkoordinaten Ansicht A - 0 BEGIN PGM 160 MM,, BLK FORM 0.1 Y x+o,ckkl Y-30,000 z+o,m.< BLK FORM0.2 x+100,000 Y+o,ooo 2+100,000 Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 100mm x IOOmm x 30mm Werkzeug: Schrupp-/Schlichtfräser 0 30mm, 6 Zähne Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. 3 1 LBL 1 @ 2 TOOL CALL 0 Y @ 3 L Y+loD,ooos R Fl5999 MO9 @ 4 L x-50,000 z-50,000 RO F MO5 @ 5 LBL 0 Definition und Aufruf des Werkzeugs @ 6 TOOL DEF 61 L+O,OOQ R+15,000 @ 7 STOP @ 8 TOOL CALL 61 Y S 1600,000 MO6 20
Anfahren der Kontur auf einer Geraden über einen Hilfspunkt. 3 9 L x40,000 z-20,000 E 10 L Y-12,ooo RO Fl5999 M L ;z 11 L X+8,000 2+20,000 RR Fl000 M13 Festlegen des ersten Pols, Fräsen der ersten Geraden. @ 12 CC X+8,000 2+20,000 gj@ 13LP PR+fSS,OOO PA+lZ,OOO u Istwert-Übernahme für Pol-Definition (Satz 14), Fräsen der weiteren Kontur. 14 cc @ E 15 LP PR+60,000 PA+90,000 16 CC X+8,000 2+20,000 17 LP PR+77,000 PA+90,000 Fräsen der letzten Geraden, Verlassen der Kontur auf einer Geraden, Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm- Aufruf (LBL l), Programm-Ende. 2 18 L X+8,C@O z+20,000 RRF M E 19 L x-20,mo 220,000 RO Fl5999 MO9 @ 20 CALL LBL 1 REP 21 END PGM 160 MM 21
TNC Bahnsteuerungen Kreise Fräsen PGM 210 - PGM 285
Kreise fräsen mit der Vertikal-Spindel Ecken-Runden Y t nicht bemaßte Radien RIO Schnitt A-B BEGIN PGM 210 MM BLK FORM 0.1 z X+0,000 Y+o,OOO 220,000 BLK FORM0.2 x+100,000 Y+100,000 z+o,ooo Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 1 OOmm x 1 OOmm x 20mm Werkzeug: Schrupp-/Schlichtfräser 0 24mm, 6 Zähne (geforderte Breite der zu fräsenden Bahn bestimmt den Durchmesser) Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL Ir definiert. I \ <::> 1 LBL 1 ::F, 2 TOOL CALL 0 Z i 3 L 2+100,000 2 4 L x-50;ooo Y-50,000 x 5 LBL 0 s R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs. x 6 TOOL DEF 12 L+o,ooo -.Y, 7 STOP R+12,000 z 8 TOOL CALL 12 Z s 2000,000 MO6 24
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein Hilfspunkt benötigt. z 9 L X+65,000 Y-20,000 a 10 L z-8,oocl RO Fl5999 M 2 11 L X+65,OOO Y+14,OcQ gf 12 RND RlO,OOO r i. RR Fl200 M13 Definition der ersten beiden Konturelemente, Fräsen der ersten Geraden, Runden der Ecke, Fräsen der zweiten Geraden. 13L x+100,000 14 RND RlO,OOO F Y+14,000 3 15 L x+14,000 Y+100,000 F Runden der nächsten Ecke, Fräsen der weiteren Geraden mit Abrunden der Ecken. E 16 RND RlO,OOO F z 17 L x+14,ooo y+54,000 2 18 RND RlO,OOO F E 19 L x+54,000 y+14,000 2 20 RND RlO,OOO F Fräsen der letzten Gerade, tangentiales Verlassen der Kontur, Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Programm-Ende. f Y @ 21 L X+65,000 Y+14,000 RRF M 22 RND R5,000 F z 23 L X+65,000 Y-20,000 RO Fl5999 MO9 3 24 CALL LBL 1 REP 25 ENDPGM 210 MM 25
Kreise fräsen mit der Vertikal-Spindel Festlegung über Mittelpunkt und Endpunkt Endpunkte in rechtwinkligen Koordinaten Ansicht A 8 0 BEGIN PGM 220 MM Cl- i BLK FORM 0.1 z x+o,oal Y+O,ooO 230,000 BLK FORM 0.2 x+100,000 Y+100,000 z+o,ooo Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 1 OOmm x 1 OOmm x 30mm Werkzeug: Walzenstirnfräser 0 40mm, 8 Zähne Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. 1 LBL 1 2 TOOL CALL 0 z 3 L 2+100,000 4 L x-50,000 Y-50,000 5 LBL 0 s R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs. 3 6 TOOL DEF 22 L+o,ooo 3 7 STOP R+20,000 is 8 TOOL CALL 22 Z s 1250,000 MO6 26
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein Hilfspunkt benötigt. 1 -x Festlegung des Kreismittelpunkts CC (Satz 13), Angabe des Kreisendpunkts und der Fräsrichtung DR- (Satz 14), Fräsen des Kreises. 13 cc x+50,000 Y+50,000 x ~i4-e~ K+50,000 y+15,000 DR- RL F M Tangentiales Verlassen der Kontur, Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Programm-Ende. @ >Jel R15,OOO F 2 16 L X+5iI,OiIO Y-35,000 RO Fl5999 MO9 g JT CALL L 1 REP 18 END PGM 220 MM 27
Kreise fräsen mit der Vertikal-Spindel Festlegung über Mittelpunkt und Endpunkt Endpunkte in Polarkoordinaten 80-40 0 I X -t Ansicht A 0 BEGIN PGM 225 MM yy, BLK FORM 0.1 z x+o,ooo Y+o,ooo z-30,oöo BLK FORM 0.2 X+80,000 Y+XO,OOO 2+0,000 flerkstoff: Aluminium qoh-maße: 80mm x 80mm x 30mm tierkzeug: Walzenstirnfräser 0 30mm, 8 Zähne Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. g 1 LBL 1 sc - 2 TOOL CALL 0 Z z 3 L 2+100,000 z 4 L x-50,000 Y-50,000 g 5 LBL 0 s R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs z 6 TOOL DEF 22 L+O,ooO 31 1 STOP R+15,000 @ 8 TOOL CALL 22 Z S 1600,000 MO6 28
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein Hilfspunkt benötigt. z 9 L x+o,ooo Y-50,000 z 10 L z-12,000 RO Fl5999 M,z 11 L x+o,ooo Y+O,OOO 2 12RND RZ,000 RR Fl280 M13 F Festlegen des Pols, Fräsen der Geraden zum Anfangspunkt der Kreisbahn. Fräsen der Rundung für den tangentialen Übergang der beiden Konturelemente Gerade und Kreis. 3 ~13 cc x+4o,m)o Y+40,000 z IE 14 LP PR+35,000 PA-135,000 2 ~15~ RND R20,OOO F Fräsen der Kreisbahn in positiver Drehrichtung (DK+). Kreismittelpunkt/Pol wird aus Satz 13 übernommen. Fräsen der Rundung für den tangentialen Übergang der beiden Konturelemente Gerade und Kreis. z 3 ~16 CP PA+135,000 2 17 tid R20.000 DR+ F f - X Fräsen der letzten Gerade, tangentiales Verlassen der Kontur, Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL 1); Programm-Ende. 2 18 L x+o,ooo Y+80,000 Pp I-. ~L?RND R15,OOO R z 2OL x+o,ooo Y+125,000 72 21CALL LBL 1 REP F RO Fl5999 MO9 22END PGM 225 MM
Kreise fräsen mit der Vertikal-Spindel Festlegung über Radius und Endpunkt Endpunkte in rechtwinkligen Koordinaten - Ansicht A ~ 5 0 BEGIN PGM 230 MM g BLK FORM 0.1 z x+o,ooo Y+o,ooo z-30,004 BLK FORM 0.2 x+8o,coo Y+SO,OOO z+o,ooo tierkstoff: Aluminium 3oh-Maße: 80mm x 80mm x 30mm Silerkzeug: Schrupp-/Schlichtfräser 0 30mm. 6 Zähne (geforderte Breite der zu fräsenden Bahn bestimmt den Durchmesser) Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. g 1 LBL 1 (g 2 TOOL CfiL 0 Z 2 3 L 2+100,000 s R Fl5999 MO9 z 4 L x-50,000 Y-50,000 RO F MO5 @ 5 LBL 0 7 Definition und Aufruf des Werkzeugs. 2 6 TOOL DEF 32 L+O,OOO s, STOP R+15,000 E 8 TOOL CALL 32 Z S 1600,000 MO6 30 -
Zum Anfahren der Kontur auf einer achsparallelen Geraden wird ein Hilfspunkt benötigt, der mit Radiuskorrektur angefahren werden muß. z ~9 L x40,ooo Y+75,000 2 10 L 27,000 RL Fl5999 M z 11 L x+o,ooo Y+75,000 RL Fl000 M13 Fräsen der ersten Geraden, Fräsen der Kreisbahn in positiver Drehrichtung (DR+). Positives Vorzeichen des Kreisradius R bei einem Zentriwinke1 kleiner 180. 2 ~12 L x+25,000 Y+75.000 3 13 CR Xc75,OOO Y+25,000 R+62,000 DR+ Fräsen der zweiten Geraden. 2 14 L Y+o ooo Verlassen der Kontur auf einer achsparallelen Geraden über einen Hilfspunkt mit Radiuskorrek tur, Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL 1); Programm- Ende. 2 ~-15 L IY-10,000 RLF?s 16 C4LL LBL 1 REP l?~end PGM 230 MM MO9 31
Kreise fräsen mit der Vertikal-Spindel Kreise mit tangentialem Konturanschluß Endpunkte in rechtwinkligen Koordinaten - X Ansicht A g 0 BEGIN PGM 240 MM tic -, BLK FORMO.l 2 x+o,ooo Y+O,OOO 220,000._ BLK FORM 0.2 x+80,000 Y+60,000 z+o,ooo Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 80mm x 60mm x 20mm Werkzeug: Schrupp-/Schlichtfräser B 24mm, 6 Zähne (geforderte Breite der zu fräsenden Bahn bestimmt den Durchmesser). Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert 7, 2 1 LBL 1 g 2 TOOL CALL 0 Z I 3 L 2+100,000 z 4 L x-50,000 Y-50,000 g5lbl 0 s R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs. 3 6 TOOL DEF 42 L+o,ooo z 7 STOP R+12,000 _~ ~_ - ::9: 8 TOOL CALL 42 z s 2000,000 MO6 32
Zum tangentialen Anfahren Hilfspunkt benötigt. der Kontur wird ein Y+15,000 RO Fl5999 M Y Y+15,000 RL Fl266 M13 F Fräsen der ersten Geraden, Fräsen der tangential anschließenden Kreisbahn. L L ~LcL x+41,000 y+45,000 =CT X+71,OOO Y+45,OOG Fräsen der zweiten Geraden, Fräsen der tangential anschließenden Kreisbahn. Tangentiales Verlassen der Kontur, Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL 1); Programm-Ende. i 17 RND R5,OOO F z..!8-~-l -x-5o;ooo Y+15,000 RO Fl5999 MO9 $& 19 CALL LBL 1 REP 20 END PGM 240 MM
Kreise fräsen mit der Vertikal-Spindel Kreise mit tangentialem Konturanschluß Endpunkte in Polarkoordinaten - Ansicht A i?? 0 BEGIN PGM 245 MM g,, BLK FORMO.l z x+o,coo Y+o,ooo 230,000 _. BLK FORM 0.2 x+100,000 Y+80,000 z+o,ooo Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 100mm x 80mm x 30mm Werkzeug: Schrupp/Schlichtfräser 0 30mm, 8 Zähne Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. %?llbl 1 s 2 TOOL CKL 0 z z3 L 2+100,000 z 4 L x-50,000 Y-50,000 )Pj LBL 0 s R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs. 2 6 TOOL DEF 42 L+o,ooo R+15,000 @j 8 TOOL CALL 42 Z S 1600,000 MO6 34
Anfahren der Kontur auf einer achsparallelen Geraden über einen Hilfspunkt, der mit Radiuskorrekturangefahren werden muß. Fräsen der ersten Geraden. Istwert-Übernahme für Pol-Definition zur Festlegung der zweiten Geraden, Fräsen der zweiten Geraden. 3 12 yx 2 2 m>tip PR+30,000 PA-35,000 Fräsen der tangential anschließenden Kreisbahn, Angaben PR und PA beziehen sich auf den Pol CC in Satz 12. 2 iz 14 -&F PR+65,000 PA+O,OOO Verlassen der Kontur auf einer achsparallelen Geraden über einen Hilfspunkt mit Radiuskorrek. tur, Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Programm- Ende. z 113 L 1x+40,000 RLF ::i 16 CrzLL LBL 1 REP,all END PGM 245 MM MO9
Kreise fräsen mit der Horizontal-Spindel Ecken-Runden Y Ansicht A 0 p BEGIN PGM 250~~ MM ~~~~1 Werkstoff: Aluminium 11 BLK FORMO.l Roh-Maße: 100mm x 80mm x 20mm Y x+o,ooo ~-~::= Werkzeug: Schrupp-/Schlichtfräser 0 24mm, 6 Zähne Y-20,000 z+o,öoo BLK FORM0.2 x+80,000 Y+O,OO0 z+100,000 Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert z 3 L Y+100,000 R Fl5999 MO9 z 4~ L x-50,000 z-50,000 RO F MO5 : 5~LBL 0 Definition und Aufruf des Werkzeugs. E 6 TOOL DEF 52 L+o,ooO R+12,000 z 7 STOP s 8 TOOL CALL 52 Y s 2000,000 MO6 36
Anfahren der Kontur auf einer achsparallelen Geraden über einen Hilfspunkt mit Radiuskorrektur. Zustellen auf Frästiefe. 7 9 L x-30,000 2+90,000 3 ~10 L Y-IO,000 RR Fl5999 M Definition der ersten beiden Konturelemente, Fräsen der ersten Geraden, Runden der Ecke; Fräsen der zweiten Geraden. y 11 L x+70,000 Iz+o,ooo R Fl200 M13 2 12 RND R17,OOO F z 13 L X+65,000 2+10,000 Runden der Ecke zwischen Gerade und Kreisbahn, Fräsen der Kreisbahn, Runden der Ecke zwischen Kreisbahn und nächster Gerade, Fräsen der Gerade.,Zr3 1. 14 RND RH,000 2 15 CR X+9,000 Z+23,000 R+60,000 DR+ 2 16 RND R15.000 3 17 L IX+0,000 2+90,000 F F Verlassen der Kontur auf einer achsparallelen Geraden mit Radiuskorrektur, Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL 1). Programm-Ende. z, 18 L IZ+30,000 RRF g 19 CALL LBL 1 REP 20 END PGM 250 MM MO9 X 37
Kreise fräsen mit der Horizontal-Spindel Festlegung über Mittelpunkt und Endpunkt Endpunkte in rechtwinkligen Koordinaten k? 0 BEGIN PGM 260 -~~~~ MM IG BLK FORM 0.1 --: ~ Y x+o,ooo Y-20,000 Z+O,OQO BLK FORM0.2 x+11o,ooo Y+o,ooo z+100,000 Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: IlOmm x 100mm x 20mm Werkzeug: Schrupp-/Schlichtfräser 0 20mm. 6 Zähne Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. z z ~y.~< Y+100,ooo S R Fl5999 MO9 j$t~r~ c~ x-50,000 z-30,000 g5 LBL 0 RO F MO5 X& 8 TOOL CALL 62 Y s 2500,000 Anfahren der Kontur auf einer achsparallelen Geraden über einen Hilfspunkt mit Radiuskorrektur. Zustellen auf Frästiefe 14mm, Fräsen des Schlitzes. 38
2 9 L x+40,000 z-30,000 RL Fl5999 M g lö L Y-14,000 z 11 L 2+130,000 R Fl500 M13 E 12 L 1x+30,000 R Fl5999 M 2 3 ~k Z-30,000 R Fl500 MO9 Rückziehen des Werkzeugs auf Frästiefe 9mm, tangentiales Anfahren der Kontur über einen Hilfspunkt. % 14~ L Y-9,000 z 15 L x+55,000 z+35,000 R Fl5999 M RO F M 3 16 L X+35,000 2+50,000 E L 17 RND R2,OOO RR Fl50 M13 Fräsen der beiden Kreisbahnen in negativer Drehrichtung DR-. F ~ x- v 18 cc x+55,000 z+35,000 E 19 c x+75,000 2+50,000 DR- 3 jö~cti x+55,000 Z+65,000 3 yi~ c x+35,000 2+50,000 DR- R xt- Tangentiales Verlassen der Kontur. Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Programm-Ende. z 22 &.JD RZ,000 F 3 23 L x+55,000 Z+65,000 RO Fl5999 MO9 2 24~CALLLBL 1 REP 25 END PGM 260 MM xt-
Kreise fräsen mit der Horizontal-Spindel Festlegung über Mittelpunkt und Endpunkt Endpunkte in Polarkoordinaten - L Ansicht A -i 0 BEGIN PGM 265 MM = l. BLK FORMO.l Y x+o,ooo Y-30,000 z+o,ooo BLK FORh40.2 x+100,000 Y+o,ooo 2+80 000 Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 100mm x 8Omm x 30mm Werkzeug: Walzenstirnfräser 0 30mm; 8 Zähne Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. g 1 LBL, z 2 TOOL CALL 0 Y z 3 L Y+100,000 z4 L x-50,000 Z-50,000 x5lbl 0 s R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs E 6 TOOL DEF 62 L+o,ooo R+15,000 %? 8 TOOL CALL 62 Y S 1600,000 MO6 40
Anfahren der Kontur auf einer achsparallelen Geraden über einen Hilfspunkt mit Fiadiuskorrektur. z 9 L x+21,000 z-35,000 2 10 L Y-10,000 RR Fl5999 M 2 11 L x+21,000 2+40,000 R Fl280 M13 Festlegen des ersten Pols, Fräsen der Geraden, Fräsen der Kreisbahn in positiver Drehrichtung DR+. T 12 cc x+21,coo 2+40,000 z 3 ~$j~~ Lp PR+60,000 PA+50,000 E E ~ ~ 14 CP IPA+80,000 DR+ Fräsen der weiteren Kontur. z 15 L x+21,000 2+40,000 0 16 L x+2 1,000 z+1oo,coo RO9 Die Kontur ist bereits verlassen. Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Programm-Ende. z 17 CALL LBL 1 REP 18 END PGM 265 MM 41
Kreise fräsen mit der Horizontal-Spindel Festlegung über Radius und Endpunkt Endpunkte in rechtwinkligen Koordinaten Ansicht A 3 0 BEGIN PGM 270 MM Werkstoff: Aluminium u ^ Roh-Maße: 100mm x IOOmm x ZOmm._ BLK FORM 0.1 Y x+o,coo Werkzeug: Schrupp-/Schlichtfräser 0 18mm, 6 Zähne Y-50,000 z+o,ooo BLK FORM 0.2 x+100,000 Y+O,OOO 2+100,000 Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. Lni 2 1 LBL 1 @ 2 TOOL CALL 0 Y z 3 L Y+100,000 2 4 L x-50,000 z-50,000 g 5 LBL 0 Definition S und Aufruf des Werkzeugs. R Fl5999 MO9 RO F MO5 E 6 TOOL,,EF 72 L+0,000 z 7 STOP R+9,000 x 8 TOOL CALL 72 Y s 2500,000 MO6 x>: ~ 1, Y 42
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein Hilfspunkt benötigt. 0: 9 L x-25,000 2+125.000 a ~10 L Y-9,000 RO Fl5999 M -i- L 11 L x+1o,oiio 2+1oo,OOo E 12 FWD R7,OOO RL Fl500 M13 F Fräsen der ersten Geraden und der ersten Kreisbahn (Angaben für Z im Kettenmaß). Negatives Vorzeichen für Kreisradius R bei einem Zentriwinke1 größer als 180. E 13 L IzAo,ooo 2 14 CR IZ30,OOO R-17,000 DR+ Fräsen der weiteren Kontur. Positives Vorzeichen für Kreisradius R in Satz 16 bei einem Zentriwinke1 kleiner als 180. 2 15 L IZ-20,000 g 16 CR IX+SO,OOO R+lOO,OOO DR- z 17 L 2+100,000 Verlassen der Kontur auf einer achsparallelen Geraden, Anfahren der Werkzeugwechsel- Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL i), Programm-Ende. 2 18 L rz+30,000 RL Fl5999 MO9 & 19 CALL LBL 1 REP 20 END PGM 270 MM 43
Kreise fräsen mit der Horizontal-Spindel Kreise mit tangentialem Konturanschluß Endpunkte in rechtwinkligen Koordinaten Ansicht A E 0 BEGIN PGM 280 MM Werkstoff: Aluminium 3.: EkK FORMO.l Y x+o,ooo Roh-Maße: 100mm x 80mm x 20mm Werkzeug: Walzenstirnfräser 0 30mm, 8 Zähne Y-20,000 z+o,ooo BLK FORM 0.2 X+SO,ooO Y+o,ooo 2+100,000 Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. Y y-y/3 L Y+100,000 2 4 L x-50,000 g 5 LBL 0 R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs 5 6 TOOL DEF 82 L+o,ooo R+15,000 g, 7 STOP E 8 TOOL &ill 82 Y S 1600,000 MO6 44
Anfahren der Kontur auf einer achsparallelen Geraden über einen Hilfspunkt mit Radiuskorrektur. z 9 L X+28,000 250,000 RR Fl5999 M 2 1OL Y-10,000 z 11 L X+28,000 z+5,000 R Fl280 M13 Fräsen der ersten Geraden und der ersten Kreisbahn, Kreisbahn schließt tangential an die Gerade an.! 3 - z 12 L x+2x,ooo z+40,000 2 13 CT X+ll,OOO z+57,000 Fräsen der weiteren Kontur. 7, 14 L 2+90,000 2 15 L x+73,000 v 16 L x+73,000 2+50.000 2 17 CT X+28,000 z+5,000 R Tangentiales Verlassen der Kontur, Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL 1); Programm-Ende. 18~RND R8,OOO F 3 19 L x+o,ooo z-50,oco RO F MO9 5 20 CALL LBL 1 REP 21 END PGM 280 MM 45
Kreise fräsen mit der Horizontal-Spindel Kreise mit tangentialem Konturanschluß Endpunkte in Polarkoordinaten Y 3 Ansicht A 3 ~ 0 BEGIN PGM 285 MM Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 80mm x 80mm x 20mm ~ BLK FORM 0.1 Y x+o,ooo Werkzeug: Walzenstirnfräser 0 30mm. 8 Zähne Y-20,000 2+0,000 BLK FORM 0.2 X+SO,OOO Y+o,ooo 2+80,ooo Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert Definition und Aufruf des Werkzeugs. g ~5 TOOL DEF 82 L+o,ooo E 7 STOP R+15,000 z i-~toöl CALL~82 Y S 1600,000 46
Anfahren der Kontur auf einer achsparallelen Geraden über einen Hilfspunkt mit Radiuskorrektur. g 9 L x+120,000 2+68,000 z io L Y-S,000 z 11 L x+70,000 RL Fl5999 M R Fl280 M13 Festlegen des ersten Pols, Fräsen der ersten Geraden. Fräsen der tangential anschließenden Kreisbahn [PR bezieht sich auf Pol CC in Satz 12, Winkelangabe PA im Kettenmaß). 5 12 cc X+24,000 Z+52,000 z!@ ~13 LP PR+lO,O@J PA+15,000 e1 7 ~14 CTP PR+20,000 i-j- IPA-150,000 Fräsen der zweiten tangential anschließenden Kreisbahn (PR-Angabe bezieht sich auf Pol CC in Satz 12, Winkelangabe PA im Kettenmaß). a!z 15 Cl-F PR+54,000 IPA-115,000 Fräsen der letzten Geraden, tangentiales Verlassen der Kontur, Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Programm-Ende. - z 16 L x+70,000 2+68,000 E 17 RND R15,OOO RLF,x 18 L IX+50,000 JZ+30,000 RO Fl5999 MC9 - ~~~ s 19 CALL LBL 1 REP 20 END PGM 285 MM F M
TNC Bahnsteuerungen Schraubenlinien Fräsen PGM 310 - PGM 330
Schraubenlinien fräsen mit der Vertikal-Spindel Programmierung über einen CP-Satz Schnitt A-B z E 0 BEGIN PGM 310 MM Schraubenlinien kann die Grafik der TNC nicht darstellen. In diesem Fall überprüft man das Programm in Betriebsart Programm-Test auf geometrische Fehler. Werkstoff: Roh-Maße: Aluminium Platte 80mm x 80mm x 30mm mit durchgehender Bohrung 0 55.6 mm Werkzeug: Gewindefräser 0 20mm, Steigung 4,0mml 6 Schneiden Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. / l z t 1 50
Positionieren des Gewindefräsers zur Start-Position am unteren Bohrungsrand mit einem Überhang von 2 Schneiden (+mm). Der Bohrungsrand wird über einen Hilfspunkt (Satz 9) angefahren. 4 z 9 L ~+o,ooo Y+o,ooo RO Fl5999 M z 10 L z-38,000 2 11 L x+30,000 Y+O,OOO RL Fl000 M13 Die Winkel-Angabe für das Fräsen auf einer Schraubenlinie erhält man über folgende Formel: ~ Z IPA =- * 360 P mit IPA = Winkel im Kettenmaß, (entspricht der Anzahl der Umdrehungen ::360 ) IZ = L (a :: P) L = Gewindelänge a = Anzahl der Schneiden die sich beim Start gleichzeitig im Eingriff befinden. P = Gewindesteigung Beachte: Befinden sich über die ganze Gewindelänge die Schneiden des Werkzeugs im Eingriff, muß mindestens eine Umdrehung, d.h. IPA 2 360 bei IZ > P programmiert werden. Für das vorliegende Beispiel ergibt die Formel: t IZ =30-4:s4=14 Festlegen des Kreismittelpunkts, Fräsen des Gewindes. Das Werkzeug fährt auf derschraubeniinie in positiver Z-Richtung. Für ein Rechtsgewinde ist daher die Drehrichtung DR+. Die Radiuskorrektur für ein Innengewinde ist bei der ~ vorgegebenen Drehrichtung RL. 7 iz 12 cc x+o,ooo Y+O,OOO 3 8 13 CP IPA+1260,000 12+14,000 DR+ RL Fl200 M Verlassen der Bohrung, Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Programm-Ende. 2 14 L x+o,ooo Y+o,ooo s 15 CALL LBL 1 REP 16 END PGM 310 MM RO Fl5999 MO9
Schraubenlinien fräsen mit der Horizontal-Spindel Programmierung über einen CP-Satz 3 ~~~ IJ BEGIN PGM 320 MM Schraubenlinien kann die Grafik der TNC nicht darstellen. In diesem Fall überprüft man das Programm in Betriebsart Programm-Test auf geometrische Fehler. Werkstoff: Roh-Maße: Aluminium Zapfen 0 60mm, Höhe 100mm auf einer Platte 80mm x 80mm x 20mm Werkzeug: Gewindefräser 0 20mm, Steigung 4,Omm. 10 Schneiden Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. s z 3~ L Y+100,000 R Fl5999 MO9 Z! L x-5o,ocg z-50,oco g5lbl 0 ti0 F MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs. E ~6~ TitOL DEF 23 L+o,OOo R+lO,OOO (i$ 8 TOOIi CiLL 23 Y s 2500,000 MO6 52
Positionieren des Gewindefräsers zur Star% Position am unteren Gewinde-Auslauf des Zapfens. Die Position wird über einen Hilfspunkt (Satz 9) angefahren. 2 9 L x-70.000 z+o,ooo RO Fl5999 M 2 10 L Y-SO,OO~ 2 ~11 L x-io,ooo Z+O,OOO RR Fl000 M13 Die Winkel-Angabe für das Fräsen auf einer Schraubenlinie erhält man über folgende Formel (Bezeichnungen siehe Programm 310): IPA = - I 360 P IY = L (a * P) Für das vorliegende Beispiel ergibt die Formel: IY=80-10*4=40 IPA =-.:~ 360 = 3600 4 _ Festlegen des Kreismittelpunkts, Fräsen des Gewindes. Das Werkzeug fährt auf der Schraubenlinie in positiver Y-Richtung. Für ein Rechtsgewinde ist daher die Drehrichtung DR+. Die Radiuskorrektur für ein Außengewinde ist bei der vorgegebenen Drehrichtung RR. 12 cc x+o,ooo z+o,ooo 13 CP IPA+3600,000 1Y+40,000 DR+ X - Verlassen des Zapfens, Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Programm-Ende. z f p 14 L x-70,000 z+o,ooo RO Fl5999 MO9 s 15~ ~CALL LBL 1 REP 16 END PGM 320 MM
Schraubenlinien fräsen mit der Horizontal-Spindel und einem Rundtisch (C-Koordinate) i = ~~~ 0 BEGIN PG&I 330 MM Bewegungen in der C-Achse kann die Grafik der TNC nicht darstellen. In diesem Fall überprüft man das Programm in der Betriebsart Programm-Test auf geometrische Fehler. Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: Zapfen 0 48mm, Höhe 120mm Werkzeug: Fingerfräser 0 4mm; 3 Zähne Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. Definition und Aufruf des Werkzeugs. 54
Positionieren des Fräsers zur Start-Position am oberen Zapfen-Ende im Sicherheits-Abstand 2mm. Einstechen auf die geforderte Schmiernut- Tiefe von 1 mm. L z9 L x+o,ooo Y+26,000 i 10 L Y+23,ooO z+o,ooo RO Fl5999 M R F280 M13 Fertigen der Schmiernut: Während sich der Zylinder mit dem Rundtisch dreht, fährt das Werkzeug achsparallel in negativer Z-Richtung. Die Winkel-Angabe für die C-Koordinate zum Drehen des Rundtisches erhält man über folgende Formel: IC=31j0 * - P IZ mit IC= Winkel im Kettenmaß, entspricht der Anzahl der Umdrehungen * 360, IZ= Gewindelänge P = Gewindesteigung Für das vorliegende Beispiel ergibt die Formel: 1~ = 3rjOY-O = ~400~ 15 I r Fräsen der Schmiernut. Das Werkzeug fähri achsparallel in negativer Z-Richtung, während sich der Rundtisch im Gegenuhrzeigersinn dreht. Dadurch entsteht eine rechtsdrehende Schraubenlinie auf dem Zylinder. Verlassen des Zapfens, Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL 1); Programm-Ende. :z 12 L Y+26,000 s 13 CALL LBL 1 14 END PGM 330 REP R Fl5999 MM MO9
TNC Bahnsteuerungen Bearbeitungszyklen PGM 410 - PGM 470
Bearbeitungs-zyklen Tiefbohren r -D t - X X 25 30 -- Schnitt A-D 0 BEGIN PGM 410 MM BLK FORM 0.1 z x+o,coo Y+O,OOO z-30,000 BLK FORM 0.2 x+100,000 Y+80,000 z+o,ooo Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 10Omm x 80mm x 30mm Werkzeuge: 1. NC-Anbohrer, Spitzenwinkel 90, 0 24mm 2. Bohrer 0 17,5mm Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. s Y3 _ ~~~ L 2+100,000 R Fl5999 MO9 04 L x-5c&ooo Y-50,000 Definition der beiden Werkzeuge: NC-Anbohrer Werkzeug Nr. 14; Bohrer Werkzeug Nr. 15. $j 7,TOOL DEF 15 L+O,cmO R+8,750 MO6 58
Aufruf des Anbohrers, Anfahren der ersten Bohr- Position im Eilgang, Positionieren auf Sicherheits-, Abstand. - - s 9 TOOL CALL 14 Z m ;(yi. x+25,000 67 11 L z+2,om - ~~~~ s 2ooo,ooo y+22,500 RO Fl5999 M Anbohren, Rückzug auf Sicherheits-Abstand im Eilgang. Anfahren der nächsten Bohr-Position im Eilgang, Anbohren, Rückzug auf Sicherheits-Abstand. 1x+50,000 z-10,250 z+2,000 1y+35,000 R F640 M13 R Fl5999 MO9 Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL 1). Aufruf des Bohr- Werkzeugs.
Bearbeitungs-zyklen Tiefbohren Zyklus-Definition Löcher. für das Bohren der beiden 2 20 CYCLDEF 1.0 TIEFBOHREN 21 CYCLDEF 1.1 ABST-2,000 22 CYCL DEF 1.2 TIEFE -25,000 23 CikL DEF 1.3 ZÜSTLG -10,000 24 CYCL DEF 1.4 VZEiT 0,500 25 CYCL DEF 1.5 F640 Anfahren der ersten Bohr-Position im Eilgang, Positionieren auf Sicherheits-Abstand, Aufruf und Ausführung des Zyklus Tiefbohren. Nach Ausführung des Zyklus zieht die TNC das Werkzeug selbsttätig auf den Sicherheits-Abstand zurück. ~ 8 26 L y3 @ 27 CYCL &LL Y+22,500 RO Fl5999 M M13 Anfahren der nächsten Bohr-Position im Eilgang, Aufruf des Zyklus Tiefbohren über einen CYCL CALL-Satz. z 28 L~ IX+50,000 IY+35,ocKl riif 29 CYCL CALL MO9 Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Programm-Ende. s 30 CALL LBL 1 REP 31 END PGM 410 MM 60
Notizen
Bearbeitungs-zyklen Gewindebohren 4 0 -) X 17 X - 25 30 Schnitt A-D g 0 BEGIN PGM 420 MM GL; BLK FORM 0.1 z x+o,ooo Y+O,OOO 230,000 BLK FORM02 x+100,000 Y+80,000 z+o,ooo Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. XlLBL 1 E 2 TOOL CALL 0 Z fz 3 L 2+100,000 24 L x-50,000 Y-50,000 Z5LBL 0 s R Fl5999 MO9 RO F MO5 Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 100mm x 80mm x 30mm Lochplatte aus Beispiel Tiefbohren (Programm 410), bereits vorgebohrt Werkzeug: Gewindebohrer M20 x 1 - CI Definition und Aufruf des Werkzeugs: E 6 TOOL DEF 24 L+o,oOo R+lO,OOO p, 7 STOP E 8 TOOL CALL 24 Z S 63,000 MO6 62
Ermittlung des Vorschubs F (mm/min) für den Zyklus Gewindebohren: F=S;P mit S = Spindeldrehzahl aus der Werkzeug- Definition für den Gewindebohrer (limin) P = Gewindesteigung (mm) Für das vorliegende Beispiel erhält man: F = 63 i_ 1 = 63mm/min F = 63 13 CYCL DEF 2.4 F63 Zyklus-Definition für das Gewindebohren der beiden Löcher. s 9 CYCLDEF2.0 GEWINDEBOHREN 10 CYCL DEF 2.1 ABST -2,000 11 CYCL DEF 2.2 TIEFE -17,000 12 CYCL DEF 2.3 VZEIT 0,000 13 CYCL DEF 2.4 F63 Anfahren der ersten Position im Eilgang, Positionieren auf Sicherheits-Abstand, Aufruf und Ausführung des Zyklus Gewindebohren. Nach Ausführung des Zyklus zieht die TNC selbsttätig das Werkzeug mit umgekehrter Spindeldrehrichtung auf den Sicherheits-Abstand zurück. T 1: 14 L u x+25,000 Y+22,500 z+2,000 RO Fl5999 M z 15 CYCL CALL M13 Anfahren der nächsten Position im Eilgang> Aufruf des Zyklus Gewindebohren über die Zusatz- Funktion M99. Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Programm-Ende. 2 16 L IX+50,000 IY+35,000 5 17 CALL LBL 1 REP 18 END PGM 420 MM V9
Bearbeitungs-zyklen Fräsen einer Nut Y 4 Schnitt A-A @ 0 BEGIN PGM 430 MM rz BLK FORM0.1 z x+o,ooo Y+O,OOO z-30,000 BLK FORM 0.2 x+100,000 Y+50,000 z+o,ooo Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 100mm x 50mm x 30mm Werkzeuge: SchruppJSchlichtfräser 0 15mm, 3 Zähne Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. & * TrJOL C.&L 0 Z S g 3 L 2+100,000 R Fl5999 MO9 2: 4 L x-50,000 Y-50,000 RO F MO5 g 5 LBL 0 Definition und Aufruf des Werkzeugs. 3 6 TOOL DEF 34 L+o,coa R+7,500 3 7 STOP E 8 TOOL CALL 34 Z s 3150,000 MO6 ~ 64
Zyklus-Definition für das Fräsen der Nut. (@ 9 CYCLDEF3.0 NUTENF RAESEN 10 CYCL DEF 3.1 ABST -2,000 11 CYCL DEF 3.2 TIEFE -12,ooO 12 CYCL DEF 3.3 ZUSTLG -5,000 F250 Der Zyklus ist ein kombinierter Schrupp-/ Schlicht- Zyklus. Das Schlicht-Aufmaß beträgt Imm; Werkzeug-Durchmesser und 2 * Schlicht-Aufmaß ergibt die Breite der Nut in Satz 14. 13 CYCL DEF 3.4 X+50,000 14 CYCL DEF 3.5 Y+17,000 15 CYCLDEF3.6 F945 Anfahren der Stari-Position auf einer Bahn senkrecht zur Längsrichtung der Nut; das Werkzeug ~ Y muß eine korrigierte Position vor Ausführung des Zyklus einnehmen. Anschließend Positionieren auf Sicherheits-Abstand 0. 16 L X+25,000!z 17 L Y+25,000 i: 18 L z+2,000 RR Fl5999 ti13 RRF R F -++-i Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. Anfahren ~ der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL i), Programm-Ende.! Y l & 20 CALL LBL 1 REP 21 END PGM 430 MM MO9
Bearbeitungs-Zyklen Fräsen einer Rechteck-Tasche nicht bemaßte Radien Ff10 Schnitt A-B h- 0 BEGIN PGM 440 MM 2% -. BLK FORM 0.1 z x+o,ooo Y+0,ooo z-30,000 BLK FORM0.2 x+100,000 Y+80,000 z+o,ooo Werkstoff: Roh-Maße: Werkzeug: Aluminium 100mm x 80mm x 30mm Schaftfräser 0 2Omm, 2 Zähne 1 Stirnschneide über Mitte schneidend Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. z 1 LBL 1 E 2 TOOL f.-all 0 Z 0 3 L 2+100,000 z 4 L x-50,000 Y-50,000 S& 5 LBL 0 s R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs, s 6 TOOL,,EF 44 L+O,OOO R+lO,OOO @ 7 STOP E 8 TOOL CALL 44 Z s 2500,000 MO6 66
Zyklus-Definition Taschen. für das Fräsen der beiden E 9 CYCL DEF 4.0 TASCHENFRAESEN 10 CYCL DEF 4.1 ABST -2,000 11 CYCL DEF 4.2 TIEFE -12,000 12 CYCL DEF 4.3 ZUSTLG -10,000 Fl00 13 CYCL DEF 4.4 X+40,000 14 CYCL DEF 4.5 Y+60,000 15 CYCL DEF 4.6 F500 DR+ Anfahren der ersten Start-Position und Positionieren auf Sicherheits-Abstand. Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. 2 -~ g L ~+25,~o n 17 L z+2,000 (Ej 18 CYCL CALL Y+35,000 RO Fl5999 M 13 M Anfahren der nächsten Start-Position im Eilgang Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. z 19 L 1x+50,000 1Y+10,000 E, 20 CYCLCALL RO Fl5999 M MO9 Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Programm-Ende s 21 CALL LBL 1 REP 22 END PGM 440 MM
Bearbeitungs-Zyklen Fräsen einer Kreis-Tasche A-eo B t f 0 L : 30 I ---+ X -3 0 Schnitt A-B *i 0 BEGW PGM 450 MM :ij BLK FORM 0.1 z x+o,ooo Y+O,ootl 230,000 BLK FORM 0.2 x+90,000 Y+BO,OOO Z+O,ONi Werkstoff: Roh-Maße Werkzeug: - Aluminium 90mm x 80mm x 30mm Schaftfräser 0 16mm, 2 Zähne, 1 Stirnschneide über Mitte schneidend Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert Inoll 2 TOOL CALL 0 Z s 2 3 L z+100,0@0 R Fl5999 i 4 L x-50,000 Y-50,000 RO F E 5~ LBL 0 MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs E 6 TOOL DEF 54 L+o,ooo R+S,OOO s 8 TOOL CALL 54 Z s 3150,000 MO6
Zyklus-Definition Kreis-Taschen. für das Fräsen der beiden E 9 CYCLDEF5.0 KREISTASCHE!O CYCL DEF 5.1 ABST -2,000 11 CYCL DEF 5.2 TIEFE -20,OQO 12 CYCL DG 5.3 ZUSTLG -lö,000 Fl00 13 CYCL DEF 5.4 RADIUS 20,ooO 14 CYhDEF5.5 F630 DR- Anfahren der ersten Start-Position und Positionieren auf Sicherheits-Abstand. Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. 2 15~~L x+30,000 Y+40,000 - + 2 16 L Z+2,000 3 17 CYCLCALL RO Fl5999 M M13 Anfahren der nächsten Start-Position im Eilgang, Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. Y 2 18 L IX+30,000 $g 19 ~CYCLCALL RO Fl5999 M MO9 -x Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Programm-Ende. E 20 CALL LBL 1 REP 21 END PGM 450 MM
Bearbeitungs-zyklen Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur Beispiel 1 J / Schnitt A-B 2 0 BEGIN PGM 460 MM 5 BLK FORM0.1 z x+o,ooo Y+O,OOO z-30,000 BLK FORM 0.2 x+200,000 Y+100,000 z+o,ooo Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 200mm x 100mm x 30mm Werkzeuge: 1. Bohrer 0 1 Omm, 2. Schruppfräser 01 Omm, 2 Zähne, 1 Stirnschneide über Mitte schneidend, 3. Schlichtfräser 0 lomm, 2 Zähne, 1 Stirnschneide über Mitte schneidend Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert ioi i 1 LBL 1 v 2 TOOL C.4I-L 0 Z % 3 L z+100,000 z 4 L x-50 000 Y-50,000 -- :z 5 LBL 0 s R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definitionen der Werkzeuge zum Vorbohren, Schruppen/Ausräumen und Schlichten. 2 g 6 TOOL DEF 64 L+o.ooo R+5,000 s 7 TOOL DEF 65 L+8,400 R+5,000 z; 8 TOOL DEF 66 L+5,500 R+5.000 t 70
Zyklus-Definition für die Kontur-Beschreibung. Anhand der aufgeführten Kontur-Label erkennt die TNC, in weichen Unterprogrammen die Teilkonturen abgelegt sind. s 9 CYCLDEF 14.0 KONTUR 10 CYCLDEF 14.1 KONTURLABEL 10 120 /30 /40 /50 /60 11 CYCL DEF 14.2 KONTURLABEL 70/80/ l l l Aufruf des Werkzeugs zum Vorbohren, Positionieren auf Sicherheits-Abstand. 3 12 STOP E 13 TOOL CALL 64 Z 2 14 L z+2 OOo s 3150,000 R Fl5999 M MO6 Zyklus-Definition für das Vorbohren E 15 CYCLDEF15.0 VORBOHREN 16 CYCL DEF 15.1 ABST-2,000 TIEFE -20,000 17 CYCL DEF 15.2 ZLJSTLG -10,000 F780 AUFM +l,ooo Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. Das Werkzeug fährt nacheinander die Einstech-Positionen der resultierenden Kontur an und führt den Zyklus Vorbohren aus. g 18 CYCLCALL M13 i
Bearbeitungs-zyklen Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur Beispiel 1 Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über [ Unterprogramm-Aufruf (LBL 1). Aufruf des Werk- M zeugs zum Ausräumen (Schrupp-Zyklus). Posi- < TOOL tionieren auf Sicherheits-Abstand. 55 z E 19 CALL LBL 1 RFiP E 20 STOP MO6 E 21 TOOL CA.LL 65 Z ~ 2 22~L z+2,000 s 3150,000 R Fl5999 M j Zyklus-Definition für das Ausräumen der Tasche. s 23 CYCLDEF6.0 AUSRAELIMEN 24 CYCL DEF 6.1 ABST -2,000 TIEFE -20,000 25 CYCL DEF 6.2 ZTLJSTLG -10,000 Fl00 AUFM +l,ooo 26 CYCL DEF 6.3 WINKEL +O,OOiI F630 Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. Das Werkzeug fräst unter Berücksichtigung des Schiichtauf- 4 Y maßes die resultierende Taschen-Kontur und die Insel-Kontur. Anschließend wird die Tasche unter dem im Zyklus programmierten Winkel aus- ~ geräumt. ~ E 27 CYCLCALL M13! Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Aufruf des Werkzeugs zum Schlichten der Kontur. Positionieren auf Sicherheits-Abstand. - 3 28 CALL LBL 1 REP E 29 STOP MO6 i& 30 TOOL CALL 66 Z s 3150,000 2 31 L z+2,000 R Fl5999 M ~
Zyklus-Definition für das Schlichten der Kontur..?3 CYCL DEF 16.1 ABST-Z>g TIEFE -20,ooc,J!~ CYCLDEF 16.2_~~~~G-10,~0 Fl& DR- F630 Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. Die Kontur der Tasche und der Insel wird im Gegenlauf (Angabe DR- in Satz 34) geschlichtet. - t Y @g 35 CYCLCALL M13 Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Programmlauf- Halt und Rücksprung zum Programm-Anfang. Nach dem Programmlauf-Halt folgt die Auflistung aller Unterprogramme die im Zyklus KONTUR mit ihren Label-Nummern aufgeführt sind. Die Teilkonturen werden nach den Angaben in der Werkstück-Zeichnung programmiert. 73
Bearbeitungs-zyklen Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur Beispiel 1 Kontur-Beschreibung der Tasche. Die Kontur- Elemente sind im Uhrzeigersinn programmiert, die Angabe der Radiuskorrektur für eine Tasche ist dann RR. i Y t g 38 LBL 10 3 39 L x+100,000 Y+80,000 E 40 L x+150,000 RR F 7 41 cc x+150,000 Y+5o,cKIO SZ x 42 C x+150,000 Y+20,000 E 43 L x+50,000 DR- ISJ 44 cc x+50,000 Y+50,000 0 45 c x+50,000 Y+80,000 2 46 i x+100,000 g 47 LBL 0 ~DR- R F Ia M~;:I:. / (--J l - x ~9 - i, Kontur-Beschreibung der Insel. Die Kontur-Elemente sind gegen den Uhrzeigersinn programmiert, die Angabe der Radiuskorrektur für eine Insel ist dann RR. g 48 LBL 20 8 49 L X+80,000 Y+40,000 2 50 L x+120,000 2 51~ L Y+6O,COO RRF M r i z 52 L X+80,000 z 53 L Y+40,000 5 54 LBL 0 74
Kontur-Beschreibung der überlagerten Insel. 3 55 LBL 30 2 56 L X+50,000 Y+70,000 R s 57 cc x+so,ooo Y+80,om x 58 c x+50,000 Y+70,000 DR+ 3 59 LBL 0 i Kontur-Beschreibung der überlagerten Insel. s 60 LBL 40 2 61 L x+150,000 Y+70,000 RRF M rg 62 -cc x+1so,ooo Y+8o,ooo,x 63 C x+150,000 Y+70,000 DR+ 2 64 LBL 0 i Kontur-Beschreibung der überlagetien Tasche. k? 65 LBL 50 2 66 L X+167,000 Y+50,000 R 2 67 CC X+180,000 Y+SO,ooo 2 68 c X+167,000 Y+50,000 DR- s 69 LBL 0 Kontur-Beschreibung der überlagerten Insel. E 70 LBL 60 $y 71 L x+150,000 Y+30,000 R z 72 CC X+150,000 Y+20,000 E 73 c x+150,000 Y+30,000 DR+ g 74 LBL 0
Bearbeitungs-zyklen Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur Beispiel 1 Kontur-Beschreibung der überlagerten Insel. - 12 75 LBL 70 E 16 L x+50,000 Y+30,000 RRF M i 77 cc x+50,000 Y+20,009 fy 78 c x+50,000 Y+30,000 DR+ (-g 79 LBL 0 Kontur-Beschreibung der überlagerten Tasche Programm-Ende. 3 SO LBL 80 z 81 L X+33,000 Y+50,000 RRF M~ 3 82 CC X+20,000 Y+50,000 ~f 83 c x+33,000 Y+50,000 DR- 3 84 LBL 0 85 END PGM 460 MM 76
Notizen
Bearbeitungs-Zyklen Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur Beispiel 2 t 0 + X x 2o - 30 Schnitt A-B 2 0 BEGIN PGM 470 MM L. BLK FORM 0.1 z x+o,ooo Y+o,ooo 230,000 _< BLK FORM02 x+200,000 Y+100,000 z+o,ooo Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 200mm x 100mm x 30mm Werkzeuge: 1. Bohrer 0 1 Omm 2. Schruppfräser 0 lomm, 5 Zähne 3. Schlichtfräser 0 Smm, 6 Zähne Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. _.. 3 1 LBL 1 g 2 TOOL C&L 0 Z V3L 2+100,000 T, 4 L X-50,000 Y-SO;000 gj LBL 0 s R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definitionen der Werkzeuge zum Vorbohren, Schrup. pen/ausräumen und Schlichten. E 6 TOOL DEF 74 L+o,ooo R+5,000 s 7 TOOL DEF 75 L+8,400 R+5,000 E 8 TOOL DEF 76 L+5,500 R+S.OOO 78
Zyklus-Definition für die Kontur-Beschreibung. x ~9~~9CTCL~DEF 14.0 KONTUR 10 CYCL DEF 14.1 KONTLJRLABEL..~~ 10 /20 130 /40 ;50 /60 l -LBL 40 Aufruf des Werkzeugs zum Vorbohren, Positionieren auf Sicherheits-Abstand. Gc 12 TOOL CALL 74 Z -~ s 3150.000 MO6 Zyklus-Definition für das Vorbohren F 14 CYCLDEF 15.0 VORBOHREN 15 CYCL DEF 15.1 ABST -2@O TIEFE -20,000 16 CYCLDEF 15.2 ZUSTLG-10,000 FT30 AUF M +l,ooo Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. Das Werkzeug fährt nacheinander die Einstech-Positionen der resultierenden Kontur an und führt den Zyklus Vorbohren aus. - g 17 CYCLCALL M13
Bearbeitungs-Zyklen Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur Beispiel 2 Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL i), Aufruf des Werkzeugs zum Ausräumen (Schrupp-Zyklus) Positionieren auf Sicherheits-Abstand. 3 18 CALL LBL 1 REP E 19 STOP MO6 2 20 TOOL CALL 15 z S 3150,000 z 21 L z+2,000 R Fl5999 M Zyklus-Definition für das Ausräumen der Tasche. 3 22 CYCL DEF 6.0 AUSRAEUMEN 23 CYCL DEF 6.1 ABST -2,000 TIEFE -20,000 24 CYCL DEF 6.2 ZUSTLG -10,000 Fl00 AUFM +l,ooo 25 CYCL DEF 6.3 WINKEL +O,OOO Fl570 Aufruf des Zyklus über CYCL CALL. Das Werkzeug fräst unter Berücksichtigung des Schlichtaufmaßes die resultierende Taschen-Kontur und die Insel-Kontur. Anschließend wird die Tasche unter dem im Zyklus programmierten Winkel ausgeräumt. ~ f Y $j 26 CYCLCALL M13 X Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Aufruf des Werkzeugs zum Schlichten der Kontur. Positionieren auf Sicherheits-Abstand. 2 27 CALL LBL 1 REP 5 28 STOP MO6 s 29 TOOL CALL 16 Z s 3150,000 3 30 L z+2,000 R Fl5999 M - 80
Zyklus-Definition für das Schlichten der Kontur. 3 31 CYCLDEF~l6.0 KONTURFRAESEN :;;~ cyc~~~f16.1--e~t~~.ooo. --~-z~-l TIEFE -20,ooO 33 CYCL DEF 16.2 ZUSTLG -10,000 FlOO~~ DR+ Fl890 Aufruf das Zyklus über CYCL CALL. Die Kontur der Tasche und der Insel wird im Gleichlauf (Angabe DR+ in Satz 33) geschlichtet. Y Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL 1). Programmlauf- Halt und Rücksprung zum Programm-Anfang. f Nach dem Programmlauf-Halt folgt die Auflistung aller Unterprogramme, die im Zyklus KONTUR mit ihren Label-Nummern aufgeführt sind. Die Teilkonturen werden nach den Angaben in der Werkstück-Zeichnung programmiert 81
Bearbeitungs-zyklen Fräsen einer Tasche mit beliebiger Kontur Beispiel 2, Kontur-Beschreibung der Tasche im Uhrzeigersinn mit Radiuskorrektur RR. s 37 LBL 10 0: 38 L X+60,000 Y+90,000 RRF 39 CC X+60,000 Y+50,000 + ~ 40 C X+6O,OOO Y+90,000 341LBL 0 M DR- Kontur-Beschreibung der überlagerten Tasche im Gegenuhrzeigersinn mit Radiuskorrektur RL. $k- 42 LBL 20 Y 2 43 L X+60,000 Y+50,000 RLF 2 44 ÖLS X+180,000 Y+10,000 z 45 L Y+90,000 M R F rvi 3 46 t~ X+60,000 Y+50,000 s 47 LBL 0 Kontur-Beschreibung der Insel im Gegenuhrzei. gersinn mit Radiuskorrektur RR. z 48 LBL 30 2 49 L x+130,000 Y+50.000 R z 50 L X+160,000 Y+40,000 2 $1~ c ~Y+60,000 2 52 L x+130,000 Y+50,000 s 53 LBLO Kontur-Beschreibung der überlagerten Insel im Gegenuhrzeigersinn mit Radiuskorrektur RR. s 54 LBL 40 -. 55 L X+60,000 Y+25,000 R 7 56 CC X+60,000 Y+30,000 1;- & 51 c x+60,000 Y+25,000 s 58 LBL 0 DR+ 82
Kontur-Beschreibung der überlagerten Insel im Gegenuhrzeigersinn mit Radiuskorrektur RR. Y g 59 LBL 50 z 60 L X+60,000 Y+65,000 RRF 3 61 CC X+60,000 Y+70,000 x 62 C X+60,000 Y+65,000 g 63 LBL 0 M DR+ Kontur-Beschreibung der überlagerten Insel im ~ Gegenuhrzeigersinn mit Radiuskorrektur RR. Programm-Ende. t y -.. g &, LBL 60 2 65 L X+35,000 Y+45,000 R z 66 L IX+10,000 2 67 L IY+1o,ooo z 68 L IX-10,000 z 69 L IY-10,000 3 70 LBL 0 71 END PGM 470 MM 83
Bahnsteuerungen Unterprogramm-Technik PGM 510 - PGM 530
Unterprogramm-Technik Werkzeugwechsel Werkzeugwechsel Werkstoff: Aluminium Beim Einsatz mehrerer Werkzeuge innerhalb eines Roh-Maße: 1 OOmm x 80mm x 30mm Proaramms müssen Werkzeuawechsel (manuell oder automatisch) durchgeführt we;den Für jeden Wechsel muß das Werkzeug dieselbe Wechsel-Position anfahren. Um sich die wiederholte Programmierung dieser Position zu sparen, gibt man das Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm ein. Das Unterprogramm steht entweder dort wo es das erste Mal gebraucht wird oder am Programm-Ende. Für einen Werkzeugwechsel wird dann nur noch das Unterprogramm aufgerufen; die TNC führt anschließend die Anweisungen innerhalb des Unterprogramms aus. Der Unterprogramm-Anfang ist mit einer Labelnummer, z.b. LBL 1 gekennzeichnet. Am Ende wird jedes Unterprogramm mit LBL 0 abgeschlossen. Werkzeuae: 1. Schaftfräser 0 22mm. 4 Zähne 2. NC-Anbohrer 0 14mm 3. Bohrer 0 1 Omm 4. Gewindebohrer M12 x 0,75 WZ1 < Programm -q;:i-;- Anfang Anfahren der Werkzeugwechsel- -- Werkzeug-Wechsel ( 2 Sätze ) Für einen manuellen Werkzeugwechsel muß vor dem Aufruf des neuen Werkzeugs ein programmierter Halt eingegeben werden. 2 ~0 BEGIN PGM 510 MM 3 _. BLK FORMO.l 2 x+o,ooo Y+o,ooo z-30,000.i~ ~~~~BLK FORM 0.2 x+1oo,occl Y+80,000 z+o,ooo, Bearbeitung (... Sätze ) -;c=7- Unterprogramm Aufruf ( 1 Satz ) WZ2 Werkzeug-Wechsel ( 2 Sätze ) Bearbeitung (_. Sätze ) -
Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert E 1 LBL 1 g 2~~ TOOL C.+LL 0 z z 3 L z+1oo,qoo g 4 L x-50,000 Y-50,000 s5 LBL 0 s R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definitionen der Werkzeuge Nr. 1 bis 4 Aufruf des Werkzeugs Nr. 1. Mit dem Werkzeug ruft die TNC die dazugehörigen Korrekturwarte (Längen- und Radiuswerte) auf und berücksichtigt sie beim Fräsen der Kontur. Die Maschine befindet sich bereits auf der Werkzeugwechsel-Position, da die TNC die Anweisungen in den Sätzen 2 bis 4 schon durchlau. fen und ausgeführt hat. Ein Unterprogramm-Aufruf kann daher im Anschluß an das Unterprogramm entfallen. n -x ~ Anfahren der Kontur auf einer achsparallelen Geraden über einen Hilfspunkt mit Radiuskorrektur. Fräsen der ersten Geraden. R Fl000 M13 87
Unterprogramm-Technik Werkzeugwechsel Fräsen der weiteren Kontur z 15 L IX-30,000 E 16 L Y-30,000 O9 Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf CALL LBL 1; (unter der Anzahl der Wiederholungen REP findet keine Eingabe statt, d.h.no ENT-Taste drücken.). Die TNC springt innerhalb des Programms zur Stelle mit dem Label 1 und führt alle Anweisungen bis zum Label 0 aus. Anschließend springt sie wieder zurück und führt das Programm mit dem nächsten Satz fort. Aufruf des Werkzeugs Nr. 2. $g 17 C.&L JJL 1 REP 3 1* STOP MO6 E 19 TOOL CALL 2 z s 2500,000 Positionieren des Werkzeugs über Bohrungsmitte im Sicherheils-Abstand. Dieser Abschnitt ist ebenfalls als Unterprogramm definiert (LBL 2/LBL 0). s 20 LBL 2 z 21 L x+50,000 Y+50,000 2 22 L z-3,000 8s 23 LBL 0 RO Fl5999 MO3 Anschließend Anbohren und Senken. Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf CALL LBL 1. Aufruf des Werkzeugs Nr. 3. g 24 L Z-16,000 R F625 MO8 s 25 CtiL LBL 1 REP 3 26 STOP MO6 s 27 TOOL CALL 3 Z s 3150,000 88
Unterprogramm-Aufruf CALL LBL 2 für das Positionieren des Werkzeugs über Bohrungsmitte im Sicherheits-Abstand. Anschließend Bohren. @ 28 CALL LBL 2 REP u 29 L z-36,000 z ~30 L z+2.000 R F780 MO8 R Fl5999 MO9 Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf CALL LBL 1. Aufruf des Werkzeugs Nr. 4. 7~.,& 3 1~ CALL LBL 1 REP 5 32 STOP MO6 &y 33 TOOL CALL 4 Z S 80 Unterprogramm-Aufruf CALL LBL 2 für das Positionieren des Werkzeugs über Bohrungsmitte im Sicherheits-Abstand. g; 34 CALL LBL 2 REP Zyklus-Definition für das Gewindebohren der beiden Löcher (Erklärung der Zyklus-Parameter siehe PGM 420). Anschließend Zyklus-Aufruf zum Bohren der Gewinde.,E 35 CYCLDEF2.0 GEWINDEBOHREN 36 CYCL DEF 2.1 ABST -2,000 37 CYCL DEF 2.2 TIEFE -36,000 38 CYCL DEF 2.3 V.ZEIT 0,000 39 CYCL DEF 2.4 F60 :z- 40 CYCLCALL MO8 Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf CALL LBL 1. Programm- Ende. g 41 CALL LBL 1 REP 42 ENDPGM 510 MM
Unterprogramm-Technik Fräsen eines Bearbeitungsbilds ---w X Schnitt A-B s 0 BEGIN PGM 520 MM <--_. _. BLK FORM 0.1 z x+o,ooo Y+o,ooo z-20,000 BLK FORM 0.2 x+100,000 Y+100,000 z+o,ooo Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 100mm x IOOmm x 20mm Werkzeug: Schrupp-/Schlichtfräser 0 lomm, 3 Zähne, 1 Stirnschneide über Mitte schneidend Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert LBL 1 TOOL CALL 0 Z L 2+100,000 s L x-50,000 Y-50,000 LBL 0 R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs g 6 TOOL DEF 25 L+o,ooo R+5,COO 3 7 STOP g 8 TOOL CALL 25 z s 3150,000 MO6 90
Die drei Kreise haben alle die gleichen Abmessungen bezogen auf ihren Mittelpunkt. Daher empfiehlt es sich, das Fräsen des Kreises in einem Unterprogramm abzulegen. Das Unterprogramm wird dann nach jeder Mittelpunkts-Definition mit CG aufgerufen und ausgeführt. 9 cc x+50,000 Y+30,000 g 10 CALL LBL 10 REP 3 11 cc x+25,000 Y+70,000 g 12 CALL LBL 10 REP E 13 cc x+75,000 Y+70,000 @ 14 CALL LBL 10 REP Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL 1). Programmlauf- Halt und Rücksprung zum Programm-Anfang (M02). g 15 CALL LBL 1 REP E 16 STOP MO2 Unterprogramm für das Fräsen eines Kreises. Der Unterprogramm-Anfang ist gekennzeichnet mit der Label-Nummer LBL 10, das Ende mit LBL 0. Dazwischen steht das Fräsen des Kreises bezogen auf den letztgültigen Mittelpunkt CC. Programm-Ende. 3 17 LBL 10 3 18 L z+2,000 R Fl5999 MO3 7 p 19 LP PR+15,000 PA+O,OOO 2 20 -L z-10,000 z 3 21 CP IPA+360,000 5 22 LBL 0 RO F MO8 R F200 MO9 DR+ R F945 M 23 END PGM 520 MM 91
Programmteil-Wiederholung Fräsen eines SechskarGtempels z Ansicht A g Ci BEGIN PGM 530 MM ros, -. BLK FORM 0.1 z x+o,olxl Y+o,ooo 230,000 BLK FORM0.2 x+1oo,coo Y+100,000 z+o,ooo Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 1 OOmm x 1 OOmm x 30mm Werkzeug: Walzenstirnfräser 0 40mm, 10 Zähne Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. @ 3 L 2+100,000 R Fl5999 MO9 B 4 L x-50,000 Y-50,000 RO F MO5 TC- 5 LBL 0 Definition und Aufruf des Werkzeugs. g 6 TOOL DEF 35 L+O,OOO R+20,COO 3 7 STOP @i? 8 TOOL CALL 35 Z S 1250,COC MO6 92
Zum tangentialen Anfahren der Kontur wird ein Hilfspunkt benötigt. 09 L x+o,ooo Y-50,000 z: 10 L 240,000 RO Fl5999 M g 11 cc x+50,000 Y+50.000 7 LL p 12 LP PR+40,000 PA+240,000 2 13 RNDR5,OOO RR Fl250 M13 F Die Kontur des Sechskant-Stempels setzt sich aus sechs Geraden zusammen. Die Endpunkte ~ REP 411 REP 412 der Geraden liegen alle auf einem Kreis mit dem Radius 40mm. Jeweils zwei Endpunkte schliessen mit dem Kreismittelpunkt einen Winkel von 60 ein. Die Programmierung der Geraden erfolgt daher über Polarkoordinaten mit einer Winkel- Angabe im Kettenmaß. Um ein Gmaliges Pro- REP 413 grammieren zu vermeiden, setzt man die Gerade in eine Programmteil-Wiederholung ein und gibt nach dem erstmaligen Durchlauf des Programmteils die Anweisung zur 4maligen Wiederholung. / Der letzte Konturpunkt wird außerhalb der Pro- ~ LP PR+40.000 P,4.+240.000 LP IPR i 0.000 IPA + 60.000 grammteil-wiederholung programmiert, denn vor R R und nach einem RND-Satz muß ein Positionier- Satz stehen. Der Programmteil-Anfang ist gekennzeichnet mit der Label-Nummer LBL 10; das Ende mit dem Aufruf CALL LBL und der Anzahl der Wiederholungen REP. Dazwischen steht das Geradenfräsen mit der Positions-Angabe im Kettenmaß. g ~14 LBL 10 y Ti 15 LP i- IPR+O,OOO RRF IPA+60,000 's ~16~ CALL LBL 10 REP 4 14 7 3 17 LP PR+40,000 PA+240,000 ~ M R Tangentiales Verlassen der Kontur, Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm- Aufruf (LBL 1); Programm-Ende. 572 & 18 RND R 5,000 z 19L x+o,ooo Y-50,000 F> 20 CALL LBL 1 REP 21 END PGM 530 MM F RO Fl5999 MO9 -x 93
TNC Bahnsteuerungen Koordinaten-Umrechnungen PGM 610 - PGM 650
Koordinaten-Umrechnungen Nullpunkt-Verschiebung Alle Radien R 5 Schnitt A - D g 0 BEGIN PGM 610 MM Werkstoff: Aluminium G Werkzeug: Schrupp-/Schlichtiräser 0 IOmm, BLK FORM 0.1 z x+o,ooo 3 Zähne, 1 Stirnschneide über Mitte Y+o,ooo z-30,ooo schneidend BLK FORM0.2 x+100.000 Rohmaße: 100mm x 100mm x 30mm Absatz 50mm x 50mm x 15mm vorgefräst Y+100,000 z+o,ooa 96
Die Programmsätze zum Anfahren und Verlassen und zur Definition der Kontur sind in einem Unterprogramm mit der Labelnummer 10 abgelegt. Unterprogramm Anfang: Anfahren einer Hilfsposition mit Sicherheits-Abstand zur Werkstückober- ~ fiäche, y+34,000 RO Fl5999 M Anfahren der Kontur. R F250 M13 Y+45,000 RR F945 M F Definition der Kontur - 15 CR X+24,000 IY-22,000 R+ll,oOO DR- E 16 L Y+5,000 2 _lli ~L~~~~ IX-12,000 3 ~,18.L Y+451000 z, 19~~L X+24,000 RRF Tangentiales Verlassen der Kontur, Zurückziehen auf Sicherheits-Abstand; Unterprogramm- Ende. 20 RND R2,OOO 0 21 L X+24,000 y+34,000 z 22~L 2+2,000 g 23 LBL 0 F M RO Fl5999 MO9
Koordinaten-Umrechnungen Nullpunkt-Verschiebung Zyklus-Definition für das Verschieben des Koordinatensystems. Neuer Nullpunkt ist die Werkstückmitte. Der Zyklus ist nach der Definition sofort wirksam. g 24 CYCL DEF 7.0~ NULLPUNKT 25 CYCL DEF 7.1 X+50,000 26 CYCL DEF 7.2 Y+50,000 27 CYCL DEF 7.3 2-15.000 1 ~ Y Unterprogramm-Aufruf (LBL IO)_ Fräsen der Kon- ~ tur mit anschließendem Rückzug des Werkzeugs! auf Sicherheits-Abstand. l s 28 CALL LBL 10 REP X Aufheben der Nullpunkt-Verschiebung; Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL i), Programm-Ende. s 29 CYCLDEF7.0 NULLPUNKT 30 CYCL DEF 7.1 X+O,OOO 31 CYCL DEF 7.2 Y+O,OOO 32 CYCL DEF 7.3 Z+O,OOO E 33 CALLLBL 1 IiEP 34 END PGM 610 MM 98
Notizen
Koordinaten-Umrechnungen Drehung des Koordinatensystems Alle Radien R8 r -7 B+x 100 l Schnitt A-B z ~0 BEGIN PGM 620 MM Werkstoff: Aluminium - 2% Roh-Maße: 100mm x 100mm x 20mm 1-, BLK FORMO.l z x-50,oco Werkzeug: Schrupp-/Schlichtfräser 0 16mm, Y-50,000 220,000 3 Zähne, 1 Stirnschneide über Mitte BLK FORIvi0.i x+50,000 schneidend Y+50,000 z+o,ooo Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. z 2 4~ L x-100,000 Y-100,000 -, ~~~~~ 5 5 LBL 0 R Fl5999 MO9 RO F MO5 t Definition und Aufruf des Werkzeugs $f 6 TOOL DEF 26 L+O,OOO R+8,000 2 7 STOP,ii? 8~ TOOL CfiiL 26 Z s 3150,000 MO6 100
Zyklus-Definition für das Fräsen der Taschen. 9 CYCL DEF 4.0 TASCHENFRAESEN 10 CYCL DEF 4.1 ABST -2,000 11 CYCL DEF 4.2 TIEFE -10,000 12 CYCL DEF 4.3 ZUSTLG -5,000 F250 13 CYCL DEF 4.4 X+32.000 14 CYCL DEF 4.5 Y+19,000 15 CYCL DEF 4.6 F94S DR+ Programmteil-Wiederholung LBL 10: Positionieren im Sicherheits-Abstand über Taschenmitte, Aufruf des Zyklus für das Fräsen der Tasche. 2 18 L Z+2,IIoO 5 19 CYCL CALL MO8 - Zyklus-Definition für das Drehen das Koordinatensystems (Winkelangabe im Kettenmaß, bezieht sich auf den zuletzt definierten Winkel ROT) und zweifache Programmteil-Wiederholung (zur Werkzeug-Positionierung und Ausführung das Fräszyklus). Der Zyklus Drehung ist nach der Definition sofort wirksam. 3 :jg CYCL DEF 10.0 DREHUNG -21 CYCL DEF 10.1 IROT+120,000 & 22 CALL LBL 10 REtP 2 12 Aufheben des Zyklus Drehung; anschliessend Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL 1); Programm-Ende. r E ~23 CYCL DEF 10.0 DREHUNG 24 CYCL DEF 10.1 ROT+O,OOO @ 25 CALL LBL 1 REP 26 END PGM 620 MM
Koordinaten-Umrechnungen Verschiebung des Koordinatensystems mit anschließender Drehung Alle Radien R5 Schnitt A-D s,jl BEGIN PGM 630 MM m :~--~ fjlk FORM 0.1 2 x+o,ooo Y+O,OOO z-20,000 BLK FORM0.2 x+100,000 Y+80.ooo z+o.ooö Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 1OOmm x 80mm x 30mm Werkzeug: Schrupp-/Schlichtfräser 0 1 Omm, 2 Zähne, 1 Stirnschneide über Mitte schneidend Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert,g -1~~ LBL 1 s 2 TOOL CALL 0 Z s Z I s5lbl 0 RO,.~~~ MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs 3 6 ~TOOL DEF 46 1 g 8 TOOL CÄLL 36 Z s 3150,000 102
Verschiebung des Koordinaten-Systems auf den Bezugspunkt der Kontur-Bemaßung. Absolutmaß-Angabe. da der neue Bezugspunkt absolut bemaßt ist. Der Zyklus ist nach Definition sofort wirksam. Das Fräsen der Kontur mit anschließendem Rückzug das Werkzeugs auf Sicherheitsabstand, ist im Unterprogramm LBL 10 am Ende des Programms programmiert. Aufruf des Unterprogramms LBL IO. s 9 CYCL DEF 7.0 NULLPUNKT 10 CYCL DEF 7.1 X+35,000 11 CYCL DEF 7.2 Y+30,000 3 ~~12~ -call LBL 10 RkP L - Verschiebung das Koordinaten-Systems auf den Bezugspunkt der gedrehten Kontur. Kettenmaß- Angabe, da sich die Maße des neuen Bezugspunkts auf den zuletzt gültigen Bezugspunkt beziehen. (zv i 13 CYCLD-7.0 NULLPUNKT 14 CYCL DEF 7.1 IX-25,000 15 CYCL DEF 7.2 IY+lO,oOO Drehung des verschobenen Koordinatensystems im Absolutmaß auf +45. Der Zyklus Drehung ist nach der Definition sofort wirksam. Anschließend Aufruf des Unterprogramms LBLlO und Fräsen der Kontur. Aufheben der Drehung und der Verschiebung. Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBLl), Programm-Ende. g 19 CYCLDEF 10.0 DREHUNG l
Die Programmsätze zum Anfahren und zur Defini- ~ tion der Kontur sind im Unterprogramm mit der ~ Labelnummer 10 abgelegt. Unterprogramm LBLlO: Anfahren einer Hilfsposition im Sicherheitsabstand zur Werkstück-Oberfläche. z 26 LBL 10 0: 27 L X+29,000 Y-l2,Om 2 28 L z+2,000 RO Fl5999 MO3~~ Einsenken, tangentiales Anfahren an die Kontur. 0 29 L Z-10,000 2 jö L x+40,000 2 31 RND R2,OOO R F250 Y-12,000 RLF F MO8 M Definition der Kontur. ry u 32 L Y+O,ooO R F M % 33 L x+o,cco z 34 L Y-12,000 R R F F M / x ; g 35 L x+18,000 R F M E 36 CR X+40,000 R+ll,OOO Y-12,000 DR+ RL F M Tangentiales Verlassen der Kontur, Zurückziehen auf Sicherheitsabstand, Unterprogramm- Ende. & 37 RND R2,OOO r! C - F X z 38 L X+29,000 Y-12,000 RO Fl5999 MO9 @ 39 L z+2.000 3 40 LBL 0 41 END PGM 630 MM 104
Notizen
Koordinaten-Umrechnungen Spiegeln einer Kontur Y Z A Alle Radien R5 Schnitt A-B Q.~,JEGIN PGM 640 MM ~.z- ~3LK -FORM 0.1 2 ~x-50$@0 Y-50,000 220,000 BLK FORM 0.2 x+5o,ooo Y+50,000 z+o,ooo Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 1 OOmm x 1 OOmm x 20mm Werkzeug: Schrupp-/Schlichtfräser 0 1 Omm, 3 Zähne, 1 Stirnschneide über Mitte schneidend Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definieti. 5 5 LBL 0 RO F MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs = ~6 TOOL DEF 56 L+o.ooo R+5,000 s 8 TOGL CALL 56 Z s 3150,OOo MO6 106
1 Die Programmsätze zum Anfahren und Verlassen und zur Definition der Kontur sind in einem Unterprogramm mit der Labeinummer 10 abgelegt. Unterprogramm-Anfang; Anfahren einer Hilfsposition im Sicherheits-Abstand zur Werkstückoberfläche. z -9 LBL 10 a 0 L X+24,000 Y+34,cm / Einsenken, tangentiales Anfahren der Kontur. z ~.G&L~ z-7,000 2 13 L x+24,000 Y+45,000 2 FG~: R2,OOO R ~F250 ~ MO8 RR F94S M F -x Definition der Kontur. 3 jj CR~ X+24,000 IY-22,000 R+ll.OOO DR- Y l l Tangentiales Verlassen der Kontur, Zurückziehen auf Sicherheits-Abstand, Unterprogramm- Ende. y+34,000 RO Fl5999 MO9
Koordinaten-Umrechnungen Spiegeln einer Kontur Zyklus-Definition für die in X gespiegelte Kontur. Der Zyklus ist nach der Definition sofort wirksam und vertauscht die Vorzeichen aller X-Koordinaten der nachfolgenden Programm-Sätze. Unterprogramm-Aufruf (LBLl 0: Fräsen der gespiegelten Kontur. Anschließend Rückzug des Werkzeugs auf den Sicherheits-Abstand). @ 24 CYCLDEF8.0 SPIEGELN 25 CYCLDEFU X g 26 CALL LtiL 10 REP E Zyklus-Definition für die in X und Y gespiegelte Kontur. Durch den erneuten Zyklus Spiegeln wird der zuletzt programmierte Zyklus Spiegeln aufgehoben. Der jetzt programmierte Zyklus vertauscht die Vorzeichen aller X- und Y-Koordinaten der nachfolgenden Programm-Sätze. Anschließend Fräsen der gespiegelten Kontur über Unterprogramm-Aufruf. 27 CYCL DEF 8.0 SPIEGELN 28 CYCLDEF8.1 X Y @ 29 CALL LBL 10 REP @ Zyklus-Definition für die in Y gespiegelte Kontur. Der vorher programmierte Zyklus Spiegeln ist damit aufgehoben. In den folgenden Programm- Sätzen werden die Vorzeichen der Y-Koordinaten vertauscht. Anschließend Fräsen der gespiegelten Kontur über Unterprogramm-Aufruf. 30 CYCL DEF 8.0 SPIEGELN 31 CYCLDEF8.1 Y 8 32 CALL LBL 10 tip Aufheben des Zyklus Spiegeln. Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm- Aufruf (LBLI), Programm-Ende. $$ 33 CYCL DEF 8.0 SPIEGELN 34 CYCL DEF 8.1 g$ 35 CALL LBL 1 REP 36 END PGM 640 MM 108
Notizen
Koordinaten-Umrechnungen VerkleinerniVergrößern von Konturen (Maßfaktor) 080 4 * Ansicht A @ Q-~-BEGIN PGM 650 &lm : z i-j mll : ::.~BLK FORMO.l z 2 x-50,000 Y-50,000 230,000 l._ BLK FORM02 x+5o,om Y+50,000 z+o,ooo Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 100mm x IOOmm x 30mm Werkzeug: Walzenstirnfräser 0 35mm, 8 Zähne Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. 3 1 LBL 1 g 2 TOOL ~CALL 0 ~Z s g 3 L 2+100,000 R Fl5999 MO9 z, 4 L x-100,000 Y-100,Ko RO F MO5 3 j-~..lbl 0 Definition und Aufruf des Werkzeugs. Anfahren des Sicherheitsabstands. 3 6 TOOL DEF 66 L+o,OiIo c, 7 STOP R+17,500 2 8 TOOL~ CALL 66 Z z 9y L z+2,000 110 S 1250,000 R Fl5999 M MO6
Anfahren der Ausgangsposition z JIj L x-70,000 Y+ö,tio RO Fl5999 MO3 Unterprogramm-Anfang: Zustellen auf die Frästiefe im Kettenmaß Tangentiales Anfahren an die Kontur X --W Fräsen der Kontur. 4y J Tangentiales Verlassen der Kontur. Anfahren der Ausgangsposition, Unterprogramm-Ende. Z 19~ L x-20,000 21 2Q RND R5,OOO E 22 LBL 0 Y+o,oqQ RLF M F Y+o,ooo RO F MO9
Zyklus-Definition für den Maßfaktor; der Zyklus ist nach der Definition sofort wirksam und bewirkt eine Vergrößerung der X- und Y-Koordinaten* um den eingegebenen Faktor ~ ::: 23 CYCL DEF 11.0 MASSFAKTOR 24 CYCL DEF 11.1 SCL 2,tiOOCQ Anfahren des Sicherheitsabstands. y ~>syl ys,ooo R Fl5999 MO3 Aufruf des Unterprogramms LBLIO. Fräsen der um den Faktor 2 vergrößerten Kontur. a 26 CAIi LBL 10 REP Zurücksetzen des Maßfaktors auf 1.O. Anschließend Anfahren der Werkzeugwechselposition über Unterprogramm-Aufruf (LBLI); Programm- Ende. Z t Y *Abhängig von einem Maschinenparameter kann der Maßfaktor auch für alle drei Koordinaten X, Y und Z gültig sein. In diesem Falle ist eine entsprechende Abänderung des Programms nötig. 112
TNC Bahnsteuerungen Parameter Technik PGM 710 - PGM 730
Parameter-Programmierung Bohrbilder auf Teilkreis i 0 D : Fi k Schnitt A-B Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 12Omm x 70mm x 30mm Werkzeuge: 1. NC-Anbohrer 0 14mm. 2. Bohrer 0 IOmm; 3. Gewindebohrer Mi 2 x 1,75 Ql = 5 (Anzahl der Bohrungen auf dem Teilkreis) Q2= 18 (Teilkreis-Radius) Q3= 0 (Winkel der ersten Bohrung) Geometrie Die Teilkreise für die Bohrbilder sind über die Mittelpunkts-Koordinaten X und Y, sowie über den Radius Q2 angegeben. Die erste Bohrung liegt jeweils auf der P-Achse des Teilkreises, d.h. der Winkel Q13 ist gleich dem Anfangswinkel Q3 (-0 ). Ist die Anzahl der Bohrungen Ql bekannt, so kann der Winkel Qi 1 zwischen zwei Bohrungen mit folgender Gleichuna bestimmt werden: Ql-l =360/Qi. Addiert man den Winkelschritt Qll zum Winkel Q13 der ersten Bohrung> so ist die Position der nächsten Bohruno über Polarkoordinaten-Radius 02 und Winkel Q13 de&ierl Vorgehen Die Gewinde werden in drei Arbeitsgängen mit drei verschiedenen Werkzeugen gebohrt Werkzeug Nr. 1 zum Zentrieren für Werkzeug Nr.2 und zum Fasen der Bohrung, Werkzeug Nr. 2 zum Vorbohren der Sacklöcher, Werkzeug Nr. 3 zum Gewindebohren. Innerhalb eines Arbeitsgangs fährt das aktuelle Werkzeug alle zu fertigenden Bohrungen an. Nach Erreichen der jeweiligen Position erfolgt ein Zyklus-Aufruf über die Zusatz-Funktion M99. 114
Z s 24 TOOL CALL 2 Z s 3150,000 3 -@~~- CYCL DEF 1.0 TIEFBOHREN 26 CYCL DEF 1.1 ABST -2,000 27 CYCL DEF 1.2 TIEFE -20,000 28 CYCL DEF 1.3 ZUSTLG -10,000 29 CYCL DEF 1.4 V.ZEIT 0,000 30 CYCL DEF 1.5 F790 Q ::zl~~-~-~- ~~~ 31 CALL LBL 10 REP @ ~~32 CALL LBL 1 REP @ ~33~~ ~$yop R Fi5999 MO9 @ ~34 ~TOOL CALL 3 Z Y-50.000 RO F MO5 L+o,Oco R+7,000 ~. E 10 TOOL DEF 2 L+12,000 R+5,000 2 ~~-~~.~TOOL BEF 3 L-5,800 @ : Qll = +360,000 DN +Ql R+6,OOQ I~--~~~~ 14 TOOL CALL 1 Z MO6 @ 15 CYCLDEF 1.0 s 3150,000 TlEhOHREti.~~ u _.~.~. 16 CYCL DEF 1.1 ABST-2,000 @ 17 CYCL DEF~l.2 TIEF!? d,goo 18 CYCL DEF 1.3 ZUStiG -3,000 19 CYCL DEF 1.4 V.ZEIT 0,000 20 CYCLDEF 1.5 F790 =L-~-~ 21 CAiL LBL 10 REP k? 22 CALL LBL 1 REP Ei 23 STOP MO6 S 80 @ 35 tiycldef2.0 GEWINDEBOHREN 36 CYCL DEF 2.1 ABST -2,000 37 CYCL DEF 2.2 TIEFE -15,000 38 CYCL DEF 2.3 VZEIT O,k!O 39 CYCLDkF2.4 Fl40 @ :~~~ 40 CALL LBL 10 REP @ ~~ ~~~ 41 CALL LBL 1 REP @ 42 STOP E Q ~43 LBL 44~~L~ 10 z+z,oal MO6 MO2 R Fl5999 M13 CE ~~ 45 ~~~~ cc x+3o,ooa Y+35,000 J 46 CALL LBL 99 REP 47 ~~ CC X+85,000 Y+35,cm g ~~:~ 48 CALL LBL 99 REP &?49~LBL 0 E (g :y~ Eo 99 E 52 -LBL 20 : Q13 = tq3 a 8 53 LP PR+Q2 PA+Q13 @ 54~~~gj 1 : 413 = +Q13 + +Qll fg 55 FN 12 : IF +Q13 E 56 LBL 0 RO Fl5999 M99 LT +360,000 GOTO LBL 20 57 END PGM 710 MM 115
Parameter-Programmierung Bohrbilder auf Teilkreis 0 BEGIN PGM 710 MM ~_:~ BLK FORM0.1 z x+o,ooo Y+o,ooo z-30,000 ~:--~~ ~~~~ ~, BLK FORM0.2 x+120,000 Parameter-Definitionen 1 FN 0~ 2 FN 0 3 FN i Y+70.000 z+o.ooo für die Bohrbild-Geometrie. Anzahl der Bohrungen - Winkel der ersten auf dem Teilkreis Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBLI) definiert. 4 LBL 1 5 TOOL CALL 0 Z 6 L z+lool~o 7~ L x-50,000 Y-50,cm 8 LBL 0 s R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definitionen der Werkzeuge für Zentrieren (Nr. l), Bohren (Nr. 2) und Gewindebohren (Nr. 3). 9 ~~TOOL DEF 1 L+o.ooö R+7,000 10 TOOL DEF 2 L+12.000 R+5,000 11 TOOL DEF 3 L-5,800 R+6,000 Festlegen des Winkelschritts zur Positionierung der Werkzeuge. 12 FN4 : Qll = +360,000,~:, ~_~ DIV +Ql 116
Aufruf des NC-Anbohrers. Zyklus Definition für das Zentrieren. 11~ STOP 14 TOOL CALL 1 z s 3i50,ooo 15 ~~~~~~~ CYCL DEF 1.0 TLEFBOHREN~ 16~ ~~~~ ~CYCL~DEF 1.1 ABST-2,000 17 CYCL DEF 1.2 TIEFE -6,ooO 18 CYCL DEF 1.3 ZU%LG -3,000 19 CYCL DEF 1.4 VZEIT 0,000 20 CYCL DEF 1.5 F790 MO6 Vor jedem Zyklus-Aufruf muß sich das Werkzeug auf der richtigen Position befinden. Die Lage der beiden Teilkreise ist im Unterprogramm LBL 10 abgelegt. Die Einzel-Positionen auf dem Teilkreis haben für beide Teilkreise die gleichen Polarkoordinaten. Die Berechnung und die Positionierung findet in einem weiteren Unterprogramm LBL 99 statt. Der Unterprogramm-Aufruf LBL 99 erfolgt innerhalb des Unterprogramms LBL IO. Die Verschachtelung ist so programmiert, daß das Werkzeug nach jeder Pol-Definition alle Positionen auf dem Teilkreis anfährt. LBL 10 t Y Unterprogramm-Aufruf LBLIO. 21 CALL LBL 10 REP Unterprogramm LBL 10: Positionierung in Z auf den Sicherheits-Abstand. Festlegung des Pols für den ersten Teilkreis. Unterprogramm-Aufruf LBL 99. 43 LBL 10 44 L 2+2,000 R Fl5999 M13 45 cc x+30,000 y+35,000 46 CALL LBL 99 REP ~ LBL99 w Unterprogramm LBL 99: Zuweisung des Anfangswinkels 03 für den Polarkoordinaten-Winkel PA ( = Q13). Anschließend Zyklus-Aufruf über Zusatz-Funktion M99. Y 50 LBL 99 51 tio : 413 = +Q3 52 LBL 20 53 LP PR+Q2 PA+Q13 RO Fl5999 M99
Parameter-Programmierung Bohrbilder auf Teilkreis Festlegung der nächsten Position: Erhöhung des Winkels Q13 um Winkelschritt Qli. Ist der neue Winkel kleiner als 360, erfolgt ein Sprung auf LBL 20 und das Werkzeug fährt zur nächsten Position. Ist der Winkel gleich oder größer 360, sind alle Positionen auf dem Teilkreis bereits angefahren worden, und das Unterprogramm LBL 99 wird beendet. 50 LBL 99 51 FN 0 : Q13=+Q3 PA+Q13 RO Fl5999 M99 : Q13=+Q13 + +Qll - 55 FN 12 : IF +Q13 54 kl : 413 = ;Qli LT +360,000 GOTO LBL 20; + +Qll 55 FN12 : IF +Q13 56 LBL 0 LT +360,000 GOTO LBL 20 Wieder Unterprogramm LBL 10: Festlegung des Pols für den zweiten Teilkreis. Erneuter Aufruf des Unterprogramms LBL 99. Das Werkzeug fährt die Positionen des zweiten Teilkreises nacheinander an. Nach Erreichen jeder Position erfolgt ein Zyklus-Aufruf. Unterprogramm (LBL 10) Ende und Rücksprung ins Hauptprogramm zu Satz 22. Q 56 LBLO NEIN 47 cc x+s5.000 y+35,000 48 CALL LBL 99 REP 49 LBL ~~0 Anfahren der Werkzeugwechsel-Position, Aufruf des Bohrwerkzeugs, Zyklus-Definition für das Bohren der Sacklöcher. 22 23 CALL LBL 1 REP STOP MO6 28 ~CYCL DEF 1.3 ZUSTLG -10,000 29 CYCL DEF 1.4 V.ZEIT O,OOC! 30 CYCL DEF 1.5 F790 118
Aufruf des Unterprogramms LBL 10. Anfahren aller Positionen der beiden Teilkreise. Bei jeder Position wird der Zyklus ausgeführt. 31 CALL LBL 10 REP Anfahren der Werkzeugwechsel-Position, Aufruf des Gewindebohrers, Zyklus-Definition für das Gewinde bohren. 32 CALL LBL 1 REP 33 STOP 34 TOOL CALL 3 Z s 80 35 CYCL DEF 2.0 GEWINDEBOHREN 36 CYCL DEF 2.1 ABST -2,000 31 CYCL DEF 2.2 TIEFE -15,000 38 CYCL DEF 2.3 V.ZEIT 0,000 39 CYCL DEF 2.4 Fl40 MO6 Aufruf des Unterprogramms LBL 10. Bohren der Gewinde. 40 CALL LBL 10 REP Anfahren der Werkzeugwechsel-Position, Programm-Halt und Rücksprung zu Programm-Beginn (M02). Gleichzeitig werden alle Parameter auf 0 gesetzt. 41 42 CALL LBL 1 REP STOP MO2 119
Parameter-Programmieruncj Ziehstempel fräsen Beispiel Zylinder-Hälfte 4 I l( 40 w / 01 Ansicht A Werkstoff: Aluminium Ql =20 (Grundkreis-Radius) Roh-Maße: 40 x 50 x 20mm Q2 = 50 (Zylinder-Länge) WeCKzeug: Kugelkopf-Fräser 0 IZmm, 6 Zähne Q3 = 90 (Anfangswinkel) Rohling- Q4=2 (Winkelschritt) Abmessungen: 40mm x 50mm x 20mm Q5=2 (Sicherheits-Abstand) Gecmetrie Der Querschnitt der liegenden Zylinder-Hälfte ist ein Halbkreis. Für die Positionieung des Werkzeuges muß der Werkzeug-Bezilgspunki -hier der Mittelpunkt das Kugelkopfes- berücksichtig? werden. Die ZusteIlpunkte des Werkzeuges liegen daher auf einer Kreisbahn; die Hirn den Werkzeug-Radius Q108 größer ist; als die des Zvlinders-Querschnittes. Sind Radius Q? 5 und Winkel Q99 bekannt,!äßt sich ein Funkt atif dem tialbkreis iür die Fräser-Mittelpunktsbahn dcrch die Koordinaten X (=Q: :) un, Z(=Q31) darstellen: mitq,;yq, +Q,08 C!! = Qi 5:: cos Q99 037 = Q15~; sin Q99 Für einen Winke! 09s = 03 (= 90 ) ist der Z-Wert Q31 gleich dem Radius Ql cnd der X- Wert Ql 1 gleich 0. Verk!einerl man den Winke! Q99 jeweils um einen kleinen Winkelschritt bis zum Weit Q99 = 0; so beschreiben die G-leichurigen für Ql! und Q3i alle Punkte auf dem Viertelikreis zwischen der Z- und der X-Achse. Vorgehen Die Zylinder-Hälfte wird ifi zwei Arbeitsgängen durch Zeilenfräsen erzeugt. Das Werkzeug fährt längs der Zylinder-Mantelfläche von vorne nach hinten, wird zugestellt und fährt wieder auf einer Geraden in der Gegenrichtung z;iuci<. Nach Fertigstellung des ersten Zylinder-Vierteis erfolgt eine Spiegelung aller X-Werte und der Bearbeitungsvorgang wiederholt sich. ;20
E 0 BEGIN PGM 720 MM (g ~:: BLK FORM 0.1 z x-20,000 Y+O,ooO z+o,m BLK FORM0.2 x+2o,occl Y+50,000 : Ql = +20,000 : 42 = +50,000 : 43 = +90,000 : Q4 = +2,ooO @ 15 ~~~~F ij 0 : Q5 = +2,000 z+30,000 3 16~ TOOL CALL 0 Z ~ 9-,.. L~ ~~-,:,:- : x+o,om (g yg- ~LiL 0 R Fl5999 MO5 Y-10,Oal RO F M (i$ T-+bOL,,EF 1 L-6,000 ~ploi u 12 STOP R+6,Oco NE ~13 TOOL CALL 1 Z s 3150,000 ~ ;-~-~:~ 14 FN 1 : Q51 = +Q5 + +QlOS : Q59 = +Q51 + +Q2 : Q15 = +Ql MO6 g 25 FN 12 : IF +Q99 LT +O,ti GOTO LBL 20 ; 26 CALL LBL 10 REP L 27 L X+Qll Z+Q31 m?8~ L Y+o,Ooo p) WC ~Y-Q51 &iq ~~~~ 30 y FN 2 : Q99 = +Q99 - +44 @T--~~~~ 31 FN 12 : JF +Q99 R Fl5999 M R Fl000 M R Fl5999 M LT +O,oOO GOTO LBL 20 @;n\r-~~~c~~~:;;~rf +o,oa~~ ~~ RR EQU +O,ooO GOTO LBL 30 @ 33 LBL 20 pg ~_Ti- ~-LgL 0 3 ~~--~-~~~~ 35 CALL LBL 1 REP &; & 0 : Q99 = +Q3 fg ~~~~~ 37 CYCL DEF 8.0 SPIEGELN 38 CYCL DEF 8.1 X 2 39 CALL LBL 30 REP g 40 &L DEF 8.0 SPIEGELN k. 41 CYCLDEF8.1 E ;if~:~;~ Y+Q59 &g 1 24 FN 2 : Q99 = +Q99 +Q4 R Fl5999 M MO3 MO8 3 ~~49~ LBL 0 50 END PGM 720 MM Hinweis: Zum besseren überblick beim Durcharbeiten dieses Programms finden Sie eine ausfühiiiche Liste aiier hier verwendeten Parameter am Ende dieses Beispiels. 121
Parameter-Programmierung Ziehstempel fräsen Beispiel Zylinder-Hälfte Bearbeitungen mit Kugelkopffräsern kann die TNC-Grafik c nicht im Detail darstellen. Bei der Programm-Simulation Öl auf dem Bildschirm wird die Bearbeitung so gezeigt, wie sie mit einem um den Fräserradius kürzeren Schaftfräser erfolgt wäre. Zur vollständigen Darstellung der Bearbeitung gibt man deshalb die Höhe des Rohlings entsprechend größer an. 0 BEGIN PGM 720 -MM BLK FORMO.l z x-20,000 Y+O,OOO z+o,ooo BLK FORM0.2 x+20,000 Y+50.000 z+3o,coo Grafik-Darstellung Bearbeitung Parameter-Definitionen für die Zylinder-Geometrie. Parameter Q5 steht für den Sicherheits-Abstand seitlich zum Werkstück. Je kleiner der Winkelschritt in Parameter Q4, desto besser werden Form-Genauigkeit und Oberflächengüte. 1 FNO : Ql = +2O,ooO 2 FNO : Q2 = +50,000 3 FNO : 43 = +90,000 4 FNO : 44 = +2,000~ 5 F?iO : Q5 = +2,000 Aufruf des Werkzeugs Nr. 0. Anfahren der Ausgangs- Position im Eilgang ( Unterprogramm LBL 1 ). 6 TOOL CALL 0 Z 7 LBL 1 8 L 2+100,000 9 L x+o,ooo Y-10,000 10 LBL 0 s R Fl5999 MO5 RO F M Definition und Aufruf das Werkzeugs Nr. 1. Bei den Parameter-Berechnungen zur Werkzeug-Positionierung wird die Mittelpunktsbahn des Fräsers berechnet. Die Werkzeuglänge L muß daher um den Fräserradius verkürzt werden. Beim Ankratzen an der Werkstückoberfläche setzt man dann den Bezugspunkt für Z=Qi (bzw. Qi + Aufmaß). Mit dem Werkzeug-Aufruf legt die TNC den Werkzeug- Radius selbsttätig unter dem Parameter Q108 ab. 11 TOOL DEF 1 Ld,000 12 STOP R+6,000 13 TOOL CALL 1 Z 122 s 3150,000 MO6 -~
Festlegen der Parameter für das Positionieren des Werk- ~ Zeugs in der Y-Richtung im Sicherheits-Abstand zum Werkstück. s ; c3 Parameter Q51 = Werkzeugradius + Sicherheits-Abstand ~ 14 F-N1 : 651 = cq5 ~ ;, y y + +Q108 j) 15 FNl : Q59 = +Q51 i + +Q2 oi s 0 y Ti i x a I Berechnung des Radius für die Zustellung des Werkzeugs am kreisförmigen Zylinder-Querschnitt; i6 FN 1 :Q15=+Qi Ei +Q108 z q7-q _- -_ w Die X- und die Z-Koordinate sind abhängig vom variablen Winkel Q99. Für jeden neuen Winkel Q99 erfolgt eine Neuberechnung der Parameter Qll (= X-Koordinate) und Parameter 031 (=Z-Koordinate). Die Parameter-Definitionen dafür stehen in einem Unterprogramm (LBL 10) am Ende des Programms. Zuweisung des Anfangswertes für den Winkel Q99. Der mit Parametern programmierte Abzeilvorgang steht in einem Unterprogramm (LBL30). Anschließend erfolgt der Aufruf des Unterprogramms LBL 10, in dem die Parameter für die X- und Z-Koordinate berechnet werden. 17 FNO : Q99 = +Q3 18 LBL 30 19 CkL LBL 10 REP 2 MO : Q2 = 1-50.000 3 FN 0 1: 43 = +90.000 ~ 4._... 5,,,i,,,,.,~(2 17 FN 0 : Q99 = +Q3
Parameter-Programmierung Ziehstempel fräsen Beispiel Zylinder-Hälfte Unterprogramm LBL 10: Die Berechnung der Parameter für die X- und Z-Koordinate erfolgt in zwei Schritten. Erster Schritt Berechnung der Winkel-Funktionen. 44 LBL 10 45 FN7 : QlO = COS+Q99 46 EN6 : Q30 = SW +Q99 z f QlO = COS+Q99 430 = SIV +Q99 Zweiter Schritt: Berechnung der Parameter für X und Z mit den Zwischenergebnissen aus Satz 45 und 46. Unterprogramm-Ende. 47 FN3 : Qll = Q15 * +Q~lO 48 F N3 ~: 431 = @s-.- * 1-430 49 LBLO Anfahren der Startposition im Sicherheitsabstand (Satz 20 und 2l).Abzeilen entlang einer Geraden (Satz 22), Positionieren des Werkzeugs im Sicherheits-Abstand zum Werkstück (Satz 23). / Q15 tl 20 L Y-Q51 21 i ~~X+Qll Z+Q31 22 L Y+Q2 23 ~~ L Y+Q59 RO Fl5999 MO3 R Flö00 ~M08 ~, RUF M R Fl5999 M.~. Für die Festleauna der nächsten Geraden wird der Winkel Q99 reduziert: - Ist der reduzierte Winkel kleiner als 0, sind die Berechnungen hinfällig. In diesem Fall erfolgt ein Sprung auf LBL 20. 24 FN2 : Q99 = +Q99 - +Q4 25 FN 12 : IF +Q99 LT +O,OOO GOTO LBL 20 26?ALL LBL 10 REP -x 124
Anfahren der Startposition für den nächsten Abzeilvorgang (Satz 27). Abzeilen in Gegenrichtung entlang einer Geraden (Satz 28). Positionieren des Werkzeugs im Sicherheitsabstand zum Werkstück (Satz 29). 21 L XtQl 1 Z+Q31 R Fl5999 M 28 L Y+o.ooO R Fl000 M 29 L Y-Q5 1 R Fl5999 M Y Erneute Reduzierung des Winkels Q99 für den nächsten Abzeilvorgang. 30 FN2 : Q99 = +Q99 - +Q4 31 FN 12 : IF +Q99 LT +O,OOO GOTO LBL 20 Für die nächsten Abzeilvorgänge verwendet man die ~ Sätze 18 bis 32 mit jeweils neu berechneten Werten für das Positionieren des Werkzeugs. Dazu ist ein Riick- Sprung auf die Sprungmarke LBL 30 in Satz 18 notwendig. ~ iiiesen Rücksprung kann man nicht mit CALL LBL programmieren, da ein Unterprogramm nicht aus sich selbst heraus, sondern nur aus einem Haupt- oder einem anderen Unterprogramm aufgerufen werden kann. Deshalb verwendet man hier eine Wenn/ Dann-Sprunganweisung, deren Sprung-Voraussetzung immer zutrifft 18 LBL 30-53. 32 FN9 : IF +o,ooo EQU +O,OOO GOTO LBL 30 h 32FN9 :IF +O.oOO EQU +O,OOO GOTO LBL 30 Ist der Winkel Q99 nach etlichen Abzeilvorgängen kleiner ~ als IT. wird der Sprung auf die Sprungmarke LBL 20 in Satz 33 ausgeführt. LBL 0 in Satz 34 dient zum Abschluß des Unterprogramms LBL 30. 33 LBL 20 34 LBL 0
Parameter-Programmierung Ziehstempel fräsen Beispiel Zylinder-Hälfte Zum Fräsen des zweiten Zylinder-Viertels werden die Vorzeichen aller X-Koordinaten mit dem Zyklus Spiegeln vertauscht und das Unterprogramm LBL 30 wird erneut aufgerufen. Vorher muß das Werkzeug die Ausgangs-Position einnehmen; die Anweisungen dafür stehen im Unterprogramm LBL 1. Ebenso muß der Winkel Q99 wieder den Anfangswert Q3 annehmen. 35 CALL LBL 1 REP 36 FN 0 : Q99 = +Q3 Definition des Zyklus Spiegeln, Vorzeichenwechsel aller X-Werte. Die ZyklusDefinition ist zugleich Zyklus-Aufruf. Anschließend erfolgt der Aufruf des Unterprogramms LBL 30, in dem alle Werkzeugbewegungen berechnet und durchgeführt werden. 31 CYCL DEF 8.0 SPIEGELN 38 CYCLDEF 8.1 X 39 CALL LBL 30 REP Aufheben des Zyklus Spiegeln (Satz 40 und 41), Anfahren der Ausgangs-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL 1): Programmlauf-Halt und Rücksprung zum Programmanfang (M02). Mit MO2 werden alle Parameter wie der auf Null gesetzt. 40 CYCL DEF 8.0 SPIEGELN 41 CYCL DEF 8.1 42 CALL LBL 1 REP 43 STOP MO2 126
Notizen k Parameter-Liste L Ql = Grundkreis-Radius Q2 = Zylinder-Länge 7 03 = Anfangswinkel r Q4 = Winkelschritt + Q5 = Sicherheitsabstand in Y i Q99 = Winkel beim Abzeiien Q108 = Werkzeug-Radius (automatisch belegt) t r QlO=cosQ99 L Q30 = sin Q99 - Q15 = Radius der Werkzeug-Mittelpunktsbahn Qll = Werkzeug-Mittelpunkts-Koordinate in X - Q31 = Werkzeug-Mittelpunkts-Koordinate in Z - Q51 = Star+Koordinate in Y (vorne) _ Q59 = Star+Koordinate in Y (hinten) 127
Parameter-Programmierung Ziehstempel fräsen Beispiel abgerundeter Quader?x. 1 /r,, Ansicht A Ql AA Werkstoff: Aluminium Roh-Maße: 80mm x 52mm x 30mm Werkzeug: Schrupp-/Schlicht-Fräser 0 lomm, 6 Schneiden Vorgehen Für die Programmerstellung wird der Quader in einzelne Schichten parallel zur X, Y-Ebene zerlegt. Jede Schicht hat eine rechteckförmige Kontur. Die Kontur ist über ihre 4 Eckpunkte definiert, wobei alle Ecken mit RND abgerundet werden. Die Koordinaten der Eckpunkte und der Rundungsradius sind abhängig von der Höhenkoordinate Z und unterscheiden sich von Schicht zu Schicht. Qi = 75 (Länge) Q2= 50 (Breite) Q3= 30 (Höhe) Q4=15 (Radius) 05 = 0 (Anfangswinkel) Q6=4 (Sicherheits-Abstand) Q7 = 1890,000 (Vorschub im mm/min) Q99=5 (Winkelschritt) Innerhalb des Programms werden daher für jede Z-Koordinate die Koordinaten X und Y für die Eckpunkte und der jeweilige Rundungsradius berechnet. 128
Geometrie In der Z, X-Schnittebene und der X, Y-Schnittebene stellen sich die abgerundeten Kanten der Quader- Oberseite als Viertelkreise dar. Aus den Schnittebenen erhält man bei bekanntem Winkel Q98 die Koordinaten für den Eckpunkt P: Wert für Z-Koordinate: Q33 Q33 = Q4 - Q32 mit Q32 = 04 * sin Q98 Wert für X-Koordinate 013 Q13=QiO+Q12 mit QlO=l/ZQi -Q4 und Q12 = Q4 * cos Q98 Wert für Y-Koordinate Q23 Q23 = Q20 + 012 mit Q20=1/2Q2-Q4 Für den Anfangswinkel Q98 = 05 (=O ) ist der Z-Wert Q33 gleich dem Radius Q4, der X-Wert gleich der halben Seitenlänge Ql und der Y-Wert gleich der halben Quaderbreite Q2. Erhöht man den Winkel Q98 jeweils um einen kleinen Winkelschritt bis zum Wert Q98 = 90, so wandern die Eckpunkte auf einen Kreisbahn mit dem Radius Q4. Es entsteht eine Stufenform, abhängig vom Winkelschritt Q99. Rundet man die Ecken innerhalb jeder Schicht mit dem Rundungsradius Q12 ab, so erhält man die gewünschte Quaderform. Je kleiner der Winkelschritt Q99, desto genauer werden Form-Genauigkeit und Oberflächengüte. 129
Parameter-Programmierung Ziehstempel fräsen Beispiel abgerundeter Quader BEGIN PGM 730 MM BLK FORM0.1 2 x40 Y-26 2-30 BLK FORM0.2 x+40 Y+26 z+o,ooo FNO : Ql = +75,000 FNO : Q2 = +50,000 FNO : 43 = +30,000 FN 0 : 44 = +15,000 FNO : Q5 = +O,OoO FNO : 46 = +4,000 FNO : 47 = +1890,000 FNO : Q99 = +5,C@C~~ LBL 1 TOOL CALL 0? s L 2+100,000 ZAR Fl5999 ~tio9 L x-100,000 Y-100,OOo RO F MO5 LBL 0 TOOL DEF 37 L+o,ooo R+5,003 STOP MO6 TOOL CALL 37 Z s 3150,000 FN4 : 421 = +Q2 DIV +2,000 FN 1 : Q29 = +Q21 + +Q108 FN 1 : 429 = +Q29 + +Q6 L z+q6 R Fl5999 M L x+o,ooo Ya29 RO F M L Za3 FN4 : Qll = +Ql DIV +2,000 FN2 : QlO = +Qll - +Q4 FN2 : Q20 = +Q21 - +Q4 FNO : 498 = 45 LBL 40 CKL LBL 10 REP L x+o,ooo Y-Q23 RR FQ7 M13 RND Rl,OOO L X+Ql3 RND RQ12 F L Y+Q23 RND RQ12 F L XQl3 RND RQ12 F L Y-Q23 RND RQ12 F L x+5,000 RRF M RND Rl,OOO F L x+o,ooo Y-Q29 RO Fl5999 M L Z-Q33 RF M FN 1 : 498 = +Q98 + +Q99 FN 12 : IF +Q98 LT +90,000 GOTO LBL 40 CALL LBL 1 REP STOP MO2 LBL 10 FN7 : Q41 = COS+Q98 FN6 : Q42 = SIN+498 FN3 : 412 = 44 * +Q41 FN 1 : Q13 = +QlO + +Q12 FN 1 : Q23 = +Q20 + +Q12 FN3 : Q32 = 44 * +Q42 FN2 : Q33 = +Q4 - +Q32 LBL 0 END PGM 730 MM
Rohteil-Abmessungen für die Bearbeitungs-Simulation mit der Bildschirm-Grafik. Bei der Bearbeitung wird ein zylindrischer Schaftfräser verwendet. 0 BEGIN PGM 730 MM BLK FORM 0.1 z x40,000 Y-26,000 z-30,000 BLK FORM 0.2 x+4o,oml Y+26,000 z+o.ooo Parameter-Definitionen zur Quader-Geometrie (Satz 1 bis 8). Unter dem Parameter Q6 ist der Sicherheits-Abstand des Werkzeugs zum Werkstück abgelegt. Parameter 07 steht für den Vorschub. ~1 ~~~~ m 0 : Ql = +75,000 2L FN 0 : Q2 = +SO,OOO ~3 FN 0 : 43 = +30,000 4 FNO : Q4 = +15,000 5 FNo : QS = +O,OOO 6 FNO : 46 = +4,000 7 FNO : 47 = +189O,COO 8 FNO : Q99 = +5,000 Aufruf des Werkzeugs Nr. 0. Anfahren der Werkzeugwechsel-Position im Eilgang (als Unterprogramm LBL 1 definiert). 9 LBL 1 10 ~TOOL CALL 0 Z ~11 L 2+100,000 12 L x-100,000 Y-100,000 13 LBL 0 s R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs Nr. 37. 14 TOOL DEF 37 L+O,OOO R+5,000 15 STOP 1~6 TOOL CALL 37 Z s 3150,000 MO6 131
Parameter-Programmierung Ziehstempel fräsen Beispiel abgerundeter Quader Festlegung des Parameters Q29 für die Y-Koordinate der Ausgangs-Position. Das Werkzeug soll in Y vor dem Werkstück im Sicherheits-Abstand positioniert werden. Der Fräserradius wird mit TOOL CALL automatisch in Parameter Q108 abgelegt. 17,..~.kN 4 : 421 = +Q2 DIV +2,000 18 FNI : Q29 = +Q21 + +Q108 19 Fivl : 429 = +Q29 + +Q6 Zustellen des Werkzeugs im Eilgang zur Ausgangs- Position. R Fl5999 M 21 L x+o,ooo Y-Q29 RO F ti ~~ 22 L 243 Die folgenden Zielpunkt-Koordinaten für das Fräsen des Quaders sind abhängig vom variablen Winkel Q98. Für jeden neuen Winkel Q98 erfolgt eine Berechnung der Parameter Q13 (X-Koordinate), Q23 (Y-Koordinate) und Q33 (Z-Koordinate). Die entsprechenden Parameter-Definitionen stehen daher in einem Unterprogramm. Innerhalb der Berechnungen gibt es Parameter-Gleichungen, die unabhängig vom Winkel Q98 sind und einen für die nachfolgenden Berechnungen immer gleichbleibenden Wert annehmen. Um Rechenzeit zu sparen, programmiert man diese Berechnungen außerhalb des Unterprogramms. Festlegen der Parameter, die unabhängig vom variablen Winkel Q98 sind. Parameter QIO und Qll für die X-Werte, Parameter 020 und Q21 (s. Satz 17) für die Y-Werte. 23 F N4 : Qll = +Ql DIV +2,000 24 FN2 : QIO = +Qll - +Q4 25 FN2 : 420 = +Q21 - +Q4 132
Zuweisung des Anfangswertes für den Winkel Q98. Anschließend erfolgt ein Unterprogramm-Aufruf LBL 10, in dem die Parameter für die X-, Y- und Z-Koordinaten der Quader-Eckpunkte berechnet werden. 26 FNO : 498 = QS 21 LBL 40 28 CALL LBL 10 REP Die Berechnung der Parameter Q13, Q23 und Q33 erfolgt ~ in mehreren Teilschritten. Zuerst die Berechnung der Winkel-Funktionen: 41 LBL 10 48 FN7 : 441 = COStQ98 49 F N6 : 442 = SW+Q98 Dann die Berechnungen mit den aus Satz 48 und 49 erhaltenen Zwischenergebnissen für die X- und Y-Koordinate: 50 FN3 : 412 = Q4 t * +Q41 012 N ; AWX 51 FNI : 413 = +QlO *lu 0 ~ 1 + +Q12 52 l-w1 : Q23 = +Q20 + +Q12 v v c P 0 Und für die Z-Koordinate, 53 FN3 : Q32 = Q4 *i +Q42 54 Fm2 : Q33 = +Q4 - +Q32 55 LBL 0 X
Parameter-Programmierung Ziehstempel fräsen Beispiel abgerundeter Quader Tanaentiales Anfahren der Kontur (Satz 21, 29 und 30) und Fräsen der ersten Quader-Hälfte. 29 L x+o,ooo Y-Q23 RR FQ7 30 RND Rl,OOO F 31 L X+Q13 R F 32 RND RQ12 F 33 L Y+Q23 R F 34 FCND RQ12 F M13 M M,,., Fräsen der zweiten Quader-Hälfte. 35 L x-q13 36 RND RQ12 R F M F 37 L Y-Q23 38 RND RQ12 R F M F 39 L x+5,000 RR F M Tangentiales Verlassen der Kontur, Zustellen des Werkzeugs auf die nächste über Parameter- Rechnung festgelegte Höhen-Position. 40 RND R1.000 41 L x+o,ooo YSQ29 42 L Z-Q33 F RO Fl5999 M Zur Festlegung der Kontur für die nächste Schicht wird der Winkel Q98 erhöht. 1 $ 43 FNl : 498 = +Q98 + +Q99 134
Nimmt der Winkel Q98 einen Wert kleiner als 90 an, er- ~ folgt ein Sprung auf LBL 40. Anschließend folgt eine neue ~,:; i- ;ii f-r,,, 27 LBL 40 Berechnung und das Fräsen der nächsten Schicht. ~,:,,,, 44 FN 12 : IF +Q98 LT +90,000 GOTO LBL 40,,r, Nimmt der Winkel Q98 einen Wert größer als 90 an, ist die Bearbeitung beendet. Aufruf des Unterprogramms LBL 1 zum Freifahren des Werkzeugs mit anschließen dem Programmlauf-Halt. (M02: Rücksprung zum Programm-Beginn und Rücksetzen aller Parameter auf Null.) 45 CALL LBL 1 REP 46 STOP MO2 44 FN 12 : IF +Q98 LT +90*0 COT0 LBL 40 45 CALL LBL 1 46 STOP MO2 Mit diesem Programm kann man ebenso eine Halbkugel : fertigen. Für die Parameter Ql bis 04 sind dann beispiels- / weise folgende Werte einzusetzen:! 1 Qi = 50 (Länge wird zum Durchmesser) Q2 = 50 (Breite wird zum Durchmesser) 03 = 25 (Höhe wird zum Radius) Q4 = 25 (Radius der Ecken wird zum Kugel- Radius) 135
TNC Bahnsteuerungen Frei programmierbare Programm-Aufruf Zyklen PGM 810/9990 - PGM 820/9995
Frei programmierbarer Tiefbohren mit Spanbrechen Zyklus (Programm-Aufruf) Werkstoff: Aluminium Werkzeug: Spiralbohrer 0 8mm Rohling- Abmessungen: 100mm x 1OOmm x 40mm QO= 2 (Sicherheils-Abstand) Ql = 43 (Bohrtiefe) Q2 = 12 (ZusteIl-Tiefe) Q3= 3 (Abhebeweg) Q4 = 630 (Vorschub Tiefenzustellung) Vorgehen Im Hauptprogramm PGM 810 fährt das Werkzeug nacheinander die in der Werkstück-Zeichnung festgelegten Bohr-Positionen an. Nach Erreichen jeder Position erfolgt ein Aufruf des Programms PGM 9990, in dem das Tiefbohren mit Vorschub-Halt über Parameter-Berechnungen definiert ist. Da vier Bohrungen gefenigt werden müssen, ist es vorteilhaft. das Programm 9990 als frei programmierbaren Zyklus (Zyklus 12) zu definieren. So kann der Zyklus nach Erreichen der jeweiligen Bohr-Position über die Zusatz-Funktion M99 satzweise aufgerufen werden. IEGI in1 GM 810 :ND PGM 810 / I I BEGIN PGM 9990 u i i ~ ~ END PGM 9990 138
Programm-Anfang des Hauptprogramms. Parameter-Definitionen für das Fertigen einer einzelnen Bohrung. Q 0 Sicherheits - Pibstand 3 0 BEGIN PGM 810 MM BLK FORM 0.1 z x+o,ooo Y+o,oal 240,000 BLK FORM 0.2 x+100,000 Y+100,000 z+o,ooo g 1 FNO : QO = +2,000 gzfn0 : Ql = +43,000 i2.i 3 FN 0 (g : 42 = +12,000 4 FNO : 43 = +3,000 (g 5~ ~iw 0 ~~~~~~~~~ : 44 = ~~~~ +630,000 ~.~ ~~~ Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBLI) definiert. E(j LBL 1 E 7 TOOL c4ll 0 z z 8 L Z+lOO,OoO 2 9 L x-50,lml Y-50,000 @ 10 LBL 0 s R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs für das Bohren. 3 11 TOOL DEF 18 L+O,OOO R+4,0CO g 12 STOP E 13 TOOL CALL 18 Z s 3150,OiIo ti06 Zyklus-Definition für den Programm-Aufruf. Das Programm Nr. 9990 beschreibt das Tiefbohren mit Vorschub-Halt (Erläuterung siehe Seite 142). Dieses Programm kann als Bearbeitungszyklus satzweise aufgerufen werden. ~~ BEGIN PGM 810 BEGIN PGM 9990 3 14 CYCLDEF 12.0 PGM CALL 15 CYCLDEF 12.1 PGM 9990 ~ END PGM 810 END PGM 9990
Frei programmierbarer Zyklus (Programm-Aufruf) Tiefbohren mit Spanbrechen Vor jedem Zyklus-Aufruf muß sich das Werkzeug auf der richtigen Position befinden. Zuerst Anfahren der ersten Bohrposition, dann Positionierung in Z auf Sicherheitsabstand. Aufruf des zuletzt definierten Zyklus am Ende des Positioniersatzes mit M99. 2 17~ L x+20,000 Y+2o,coo l @ 18 L Z+QO 13 ~! R Fl5999 M99 l Nach Ausführung des Zyklus fährt das Werkzeug die : nächste Bohrposition an und führt den Zyklus erneut : aus. 2 :~jc i x+~o,ooo Y+20,000 Ruß F L v ~.~~~ 19 i X+80,000 Y+80,000 99 tz 20 ~~~~~~~~ L x+20,090 Y+80,000! M99,~ ~ 99 ~ Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unter- ~ Programm-Aufruf (LBL i), Programm-Ende für das Hauptprogramm 810. E 21 C.&L LBL 1 REP 22 ENTI PGM 810 MM Hinweis: M99 ist satzweise wirksam und bewirkt den Aufruf des zuletzt definierten Zyklus am Satzende. Abhängig von Maschinenparametern kann stattdessen auch M89 verwendet werden. M89 ist modal wirksam, d.h. der Befehl wird einmal programmiert und von da an automatisch am Ende jedes Positioniersatzes ausgeführt. Löschen von M89 mit M99. 140
Notizen
Parameter-Programm Tiefbohren mit Spanbrechen Im geschützten Programm 9990 erfolgt die Auswertung der Parameter QO bis Q4 und die Durchführung des Tiefbohrens. Für dieses Parameter- Programm grundsätzlich positive Parameterwerte verwenden. QO= (Sicherheits-Abstand) Ql = (Bohrtiefe) Q2 = (Zustell-Tiefe) Q3= (Abhebeweg) Q4= (Vorschub Tiefenzustellung) Eo Der Parameter Q5 ist ein Hilfsparameter, der im weiteren Verlauf des Programms zu Berechnungen herangezogen wird. Er hat als Anfangswert den Wert der Zustelltiefe Q2. Das Bohrwerkzeug fährt mit dem unter dem Parameter Q4 abaeleaten -. Vorschub die Werkstück Oberfläehe an. BEGIN PGM 9990 g 1 F-NO : QS = +Q2 82 L K-Q0 Die Sätze 3 und 4 überprüfen die Werte der Parame-! ter Qi (Bohrtiefe) und Q2 (Zustellung). Falls die Zu- 1 stellung größer sein sollte als die Bohrtiefe sind die r, Sätze 3 und 4 nicht erfüllt; die TNC gibt die im Satz 5 02 programmierte Fehlermeldung 100 aus. v I h 3 (11 Q2 ~(11 : A g 3 FN 12 : IF +Q2! ~ LT +Ql GOTO LBL 20 1 1 7 &4 FNg : IF +Q2! i 1 EQU +Ql GOTO LBL 20-0 L 5 FN 14 : ERROR = 100 1 LBL Fehlermelduna WO Sind die Sätze 3 und 4 erfüllt, springt die TNC zu LBL 20 und stellt das Werkzeug um den unter Q2 abgelegten Wert zu. v 6 LBL 20 3 7 L IZ-QZ 142
Anschließend fährt das Werkzeug im Eilgang um den Abhebeweg zurück und stellt erneut im programmierten Vorschub die Zustelltiefe zu. z9 L ICQ3 R Fl5999 M R FQ4 M Unter dem Parameter Q7 ist die verbleibende Resttiefe (Ql-Q5) abgelegt. Anschließend wird ~ der Parameter Q5 um die Zustelltiefe Q2 erhöht. / Falls die verbleibende Resttiefe größer als die Zustelltiefe Q2 ist, erfolgt ein Rücksprung zu LBL 20 und die Sätze 7 bis 12 werden wiederholt. GT +Q2 GOTO LBL 20 Ist die verbleibende Resttiefe Q7 kleiner als die Zustellung Q2; wird das Werkzeug auf die Bohrtiefe Ql zugestellt. Anschließend erfolgt ein Rückzug im Eilgang um Ql, dann ein Rückzug um den Sicherheits-Abstand QO. Das Programm-Ende (Satz 16) bewirkt den Rücksprung in das Programm 810. 13 L Iz-Q7 R FQ4 M 14 ÖL LZ+Ql R Fl5999 M 15 L IZ+QO 16 END PGM 9990 MMP 143
Frei programmierbarer Zyklus (Programm-Aufruf) Abzeilen mit Tiefenzustellung 4 Werkstoff: Aluminium QO= 2 (Sicherheits-Abstand) Roh-Maße: IOOmm x 90mm x 60mm Ql = 100 (Werkstück-Länge) Werkzeug: Schruppfräser 0 10mm. 4 Zähne Q2= 90 (Breite der freizufräsenden Fläche) Q3= 15 (Fräs-Tiefe) Q4= 0,6 (Zustellfaktor Arbeits-Ebene) Q5 = 0,s (Zustellfaktor Tiefen-Zustellung) Q6 = 1260 (Vorschub in mm/min) Vorgehen Zunächst zeilenweises Fräsen der Werkstück-Oberfläche auf Maß 15. Nullpunkt-Verschiebung inkremental in Z- Richtung um -15mm, Abzeilen bis zur 1. Treppenstufe. Erneute Nullpunkt-Verschiebung in Z-Richtung und Ab- Zeilen der 2. Treppenstufe. Im Hauptprogramm PGM 820 fährt das Werkzeug nacheinander 3 Start-Positionen an und führt jedesmal den im Programm 9995 definierten Abzeil-Zyklus aus. Der Programm-Aufruf ist als Zyklus definiert, so daß mit der Zusatz-Funktion M99 im Positioniersatz das Abzeilen aufgerufen werden kann. BEGIN PGM 820 ~ EN0 PGM 820 BEGIN PGM 9995 ~ 144 END PGM 9995 ~
Programm-Anfang des Hauptprogramms. Eingabe der Rohteil-Abmessungen für den Programm- Test mit der Bildschirm-Grafik. g -nm~~r~~ 0 BEGIN PGM 820 MM cz ::L BLK FORM 0.1 z x+o,ooo Y+O,oo0 2-60,000.< BLK FORM0.2 x+100,000 ~+90,000 z+o,cklo Parameter-Definitionen für die freizufräsende Fläche, für die Zustell-Faktoren bezogen auf den Werkzeug-Radius Qf08 und für den Fräsvorschub. QO = +2,000 Ql = +100,000 ~Q2 = +90,000 43 = +15,000 Q4 = +0,600 QS = +0,800 46 = +1260,000 Anfahren der Werkzeugwechsel-Position als Unterprogramm (LBL 1) definiert. 1 IST y LBL s xz~~~- -;--~~-~T k ~Bm~ ~~TOFL CALL 0 Z 9 ykö-y- zlioo,ooo z 11 L x-50,000 Y-50,000 (cg -12~ ~ibl o s R Fl5999 MO9 RO F MO5 Definition und Aufruf des Werkzeugs. E -13~ J OOL DEF 28 L+o,Ooo R+5.000 @ -15~ ~~TOOL CALL 28 Z s 3150,000 MO6
Frei programmierbarer Zyklus (Programm-Aufruf) Abzeilen mit Tiefenzustellung Unter dem Parameter Q10 ist der seitliche Abstand zum Werkstück abgelegt (siehe Positioniersatz 20). Er setzt sich aus dem Sicherheits-Abstand QO und dem Werkzeug-Radius Q108 zusammen. Der Werkzeugradius wird mit TOOL COOL automatisch im Parameter Q108 abgelegt. Zyklus-Definition für den Programm-Aufruf. Das Programm Nr. 9995 beschreibt das Abzeilen mit Tiefenzustellung (Erläuterung siehe Seite 146). Dieses Programm kann als Bearbeitungszyklus satzweise nach Anfahren der Start-Position aufgerufen werden. 3 ~17 CYCLDEF 12.0 PGM CALL 18 CYCLtiEF 12.1 PGM 9995 Anfahren der Start-Position und Zyklus-Aufruf mit Zusatzfunktion M99. s 19 LBL 5 z 20 ~ L x-q10 Y-Q10 Z+QO RO Fl5999 M99 Berechnung der Abzeilbreite für die jeweils nächste Treppenstufe. Inkrementale Nullpunkt-Verschiebung in Z-Richtung. Zweifache Programmteil-Wiederholung zum Fräsen der Treppenstufe. u 21 lq 2 : 42 = +Q2 - +30,000 z 22 t?@def 7.0 NULLPUNKT 23 CYCLDEF 7.1 IZ-15,000 z 24 CALL LBL 5 REP 2 12 146
Aufheben der Nullpunkt-Verschiebung und Anfahren der Werkzeugwechsel-Position über Unterprogramm-Aufruf (LBL l), Programm-Ende für das Hauptproaramm _ 820.? 25~ Ci CL DEF 7.0 NULLPUNKT 26 CYCLDEF 7.1 Z+O,OOO / g i? CAiL LBL 1 REP ~ 28 END PGM 820 MM l 147
Parameter-Programm Abzeilen mit Tiefen-Zustellung Im geschützten Programm 9995 erfolgt die Auswertung der Parameter QO bis Q6 und die Durchführung des Abzeilvorgangs. QO = (Sicherheits-Abstand) Ql = (Werkstück-Länge) 02 = (Breite der freizufräsenden Fläche) Q3 = (Fräs-Tiefe) Q4 = (Zustellfaktor Arbeits-Ebene) Q5 = (Zustellfaktor Tiefen-Zustellung) Q6 = (Vorschub in mm/min) Der Parameter Q12 nimmt den Wert der Zeilenlänge in X-Richtung an. Er setzt sich aus der Werkstücklänge Ql und dem seitlichen Abstand Qli (=2 *Qi 0) zusammen. 20 BEGIN PGM 9995 MM P Zl FN3 : Qll = +QlO * +2,000 E 2 FN 1 : 412 = +Ql + +Qll Der Parameter Q21 ist das Zustellmaß in der Arbeitsebene, Q31 die Tiefen-Zustellung. Beide Parameter sind abhängig von den Zusteil-Faktoren im Hauptprogramm PGM 820 und dem aktuellen Werkzeug- Radius.,3 FN3 : 421 = +QlOS x +Q4 44 m 3 : Q31 = +QlO8 - * +Q5 Dem Parameter Q20 ist die Breite Q2 der abzuzeilenden Fläche abzüglich des Werkzeug-Radius Qi 08 zugeordnet so daß beim Zustellen in Y-Richtung ohne Radiuskorrektur gefahren werden kann. a AoirJs FN2 : 420 = +Q2 -+Q108 148
029 ist der Y-Wert, den das Werkzeug auf der Ausgangs-Position vor der nächsten Tiefen-Zustellung einnehmen muß. Q29 berücksichtigt die erste Zustellung in Y-Richtung (Q21). Im nächsten Programmabschnitt sind die Arbeitsschritte für die Tiefen-Zustellungen beschrieben. Die Zustellung erfolgt immer absolut in negativer Z-Richtung um den Wert des Parameters Q32 (siehe Satz 15 ). Der Parameter Q32 wird für jede Zustellung neu berechnet. Zu Beginn hat er den Anfangswert 0. 0 7 FN 0 : Q32 = +O,oOO Vor der Tiefen-Zustellung wird das Werkzeug im Eilgang auf die Ausgangs-Position gefahren. 8 LBL 10 9 L Z+QO 10 L xa10 RO Fl5999 MO9 Y+Q29 Berechnung der absoluten Zustell-Tiefe 032. Ist die Zustell-Tiefe kleiner als die unter Q3 vorgeaebene Gesamttiefe, wird der Satz 13 übersorun- Sen und das Programm ab LBL 35 fortgeführt. Andernfalls bekommt der Parameter Q32 den Wert der Gesamttiefe Q3. g jcyv 1 : 432 = +Q32 + +Q31 (g ~12 FN 12 : IF +Q32 LT +Q3 GOTO LBL 35 @ 13 FN 0 : 432 = +Q3 149
Parameter-Programm Abzeilen mit Tiefen-Zustellung Zustellung des Werkzeugs auf die berechnete Tiefe Q32. : 2: v 14 LBL 35 z 15 L 2-432 Aufruf des Unterprogramms LBL 20 für das Abseilen in der Arbeitsebene (Erklärung siehe unten). E 16 CALL LBL 20 REP Nach dem Abzeilen der Fläche erfolgt eine Abfrage des Parameters Q32 nach seinem aktuellen Wert. Hat die Zustell-Tiefe Q32 die Gesamttiefe Q3 noch nicht erreicht, erfolgt eine erneute Berechnung von Q32 (Rücksprung auf LBL 10). Hat die Zustell-Tiefe die Gesamdiefe Q3 erreicht, ist eine weitere Bearbeitung überflüssig. Es erfolgt ein Sprung zum Programm-Ende (LBL 99). 3 :~y~~vy 12 : 1~ +432 LT +Q3 GOTO LBL 10 :& 18 F-N 9 : IF +Q32 EQU +Q3 GOTO LBL 99 Unterprogramm LBL 20 für das Abzeilen in der Arbeitsebene: Die Zustellung in Y-Richtung erfolgt immer absolut um den Wert des Parameters Q22 (siehe Satz 24). Der Parameter Q22 wird für jede Zustellung neu berechnet. Zu Beginn hat er den Anfangswert Q29 (= Zustellung Q21-Werkzeugradius).
Fräsen der ersten Zeile in positiver X-Richtung. 4 y Das Werkzeug steht momentan rechts von der Kontur, die nächste Zeile muß in Gegenrichtung gefräst werden. Da in X-Richtung der Weg Q1 2 inkremental angegeben ist (siehe Satz 22), genügt ein Vorzeichenwechsel für den Parameter Q12...-.*-.-. rfzz%t Q12 = +... Q12 = -... Ist die Zustellung,in Y kleiner als die unter Q20 berechnete Breite, erfolgt ein Rücksprung auf LBL 22: das Werkzeug fräst die nächste Zeile; wird wieder in Y zugestellt, Parameter Q12 wechselt erneut das Vorzeichen und ist damit wieder positiv. g 26 FN 12 : IF +Q22 LT 1420 GOTO LBL 22 ty 151
Parameter-Programm Abzeilen mit Tiefen-Zustellung Ist die Zustellung 022 in Y gleich oder größer als die unter Q20 berechnete Breite, wird dem Parameter Q22 der Wert der Breite 020 zugewiesen und die Zustellung in Y korrigiert Anschließend fräst das Werkzeug die letzte Zeile achsparallel zur X-Achse. $ Y g 27 FN 0 : 422 = +Q20 3 28 L Y+Q22 ~ z 29 L IX+Q12 ia Co: 2- - Das Abzeilen der Fläche mit der ersten Tiefen-Zustel- ~ lung ist abgeschlossen. Da aber vor der nächsten Tiefen-Zustellung immer eine Ausgangs-Position links ~ von der Kontur angefahren wird (Satz 10), muß ~ sichergestellt sein, daß das darauffolgendezeilenfräsen in X auch in positiver Achs-Richtung erfolgt. Deshalb muß vor dem Unterprogramm-Ende der Parameter Q12 einen positiven Wert annehmen. 30 FN 11 : IF +Q12 GT +O,W GOTO LBL 25 31 FN 0 : Q12 = -Q12 32 LBL 25 33 LBL 0 QlZ<O Q12rO Q, QlZ:-(112 / 13 ~ LBL 25 LBL 2.5 LBL 0 LBL 0 Das Unterprogramm LBL 20 wird solange aufgerufen, bis die Zustell-Tiefe Q32 den vorgebenen Wert Q3 angenommen hat. In diesem Fall ist das Programm für das Abzeilen beendet. Das Programm-Ende von PGM 9995 löst den Rücksprung ins Hauptprogramm aus. 34 LBL 99 35 END PGM 9995 MM P 152
Notizen! / /! l 1 / i l l : i,, / / /
HEIDENHAIN DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH Dr.JohannesHeidenhain-Straße 5 D-S3301 Traunreut, Deutschland @ (08669131-o- rn56831 le4io866915061