Magnetfeldrichtung - +

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Transkript:

S. 280 Aufgabe 1: In Versuch 2 gilt (ohne Änderungen): Die Richtung der Lorentzkraft auf einen stromdurchflossenen Leiter erhält man durch Anwendung der 3-Finger-Regel der linken Hand. Dabei (S.280 V2) zeigt der Daumen, der die Richtung der Elektronenbewegung angibt, nach oben. Der Zeigefinger, der die Richtung der magnetischen Feldlinien angibt, zeigt in die Papierebene hinein (vom Nordzum Südpol). Der Mittelfinger (Lorentzkraft) zeigt nach rechts. Der Leiter wird, wie im Bild gezeigt nach rechts abgelenkt. a) Umkehrung der Stromrichtung: 3-Finger-Regel der linken Hand Daumen (Elektronenbewegung) nach unten (!) Zeigefinger (Magnetfeld) in die Papierebene hinein Nun wird der stromdurchflossene Leiter nach links abgelenkt. b) Umkehrung der Magnetfeldrichtung: 3-Finger-Regel der linken Hand Daumen (Elektronenbewegung) nach oben Zeigefinger (Magnetfeld) aus der Papierebene hinaus (!) Wenn man lediglich die Magnetfeldrichtung ändert, so wird der stromdurchflossene Leiter ebenfalls nach links abgelenkt. Aufgabe 2: Betrachte die Sicht von oben auf die im Buch gezeigte Abbildung: Anwendung der 3-Finger-Regel der linken Hand: Daumen (Elektronenbewegung) nach rechts (im frei beweglichen Kohlestab) Zeigefinger (Magnetfeld) aus der Papierebene hinaus Mittelfinger (Lorentzkraft) nach oben. Der frei bewegliche Kohlestab wird durch die Lorentzkraft nach oben (von der Quelle weg) abgelenkt. Magnetfeldrichtung - - +

S. 285 Aufgabe 1: Induktion durch Bewegung Der Magnet befindet sich in der Papierebene, der Leiter steht senkrecht auf der Papierebene. Achtung: Das Messgerät in der Abbildung (S. 284 V1) ist keine elektrische Quelle! Es verschiebt nicht die Elektronen, sondern misst A lediglich die Stärke des Elektronendrucks am negativen Eingang verglichen mit dem Elektronenzug am positiven Eingang. Bewegt man den Leiter nach unten, so bewegen sich auch die Leitungselektronen nach unten. Auf diese Leitungselektronen wirkt im Magnetfeld eine Lorentzkraft, die mit der 3-Finger-Regel der linken Hand bestimmt werden kann: Daumen (Elektronenbewegung) nach unten Zeigefinger (Magnetfeld) von links (Nord) nach rechts (Süd) Mittelfinger (Lorentzkraft) in Richtung B, in die Papierebene hinein. Die Elektronen werden durch die Lorentzkraft in Richtung B verschoben. Dort erhält man einen Elektronenüberschuss, in A einen Elektronenmangel. Auf Grund der Ladungstrennung erhält man eine Spannung. B

S. 288 Aufgabe 1: Magnet fällt durch Spule Der Leuchtpunkt des Oszilloskops zeigt an, dass beim Fall des Magneten eine Spannung induziert (erzeugt) wird. Ursache für die Entstehung der Induktionsspannung ist die zeitliche Magnetfeldänderung! Befindet sich der Magnet in großer Höhe über der Spule, so ist das vom Magneten erzeugte Magnetfeld am Ort der Spule Null. Mit sinkendem Abstand zur Spule steigt das Magnetfeld am Ort der Spule. Die Magnetfelderhöhung bewirkt die Entstehung der Induktionsspannung U 1. Spannung U 1 Befindet sich der Magnet in der Mitte der Spule, so erreicht das Magnetfeld am Ort der Spule seinen Maximalwert. Es nimmt zu diesem Zeitpunkt weder Zeit zu noch ab, so dass die Spannung Null wird (Nulldurchgang in der Mitte des Diagramms). Fällt der Magnet weiter durch die Spule und schließlich aus der Spule heraus, so nimmt das Magnetfeld am Ort der Spule ab. Dadurch erhält man eine Induktionsspannung U 2 mit negativem Vorzeichen. Da die Geschwindigkeit des Magneten während des freien Falls immer mehr zunimmt, erfolgt die Magnetfeldänderung beim Austritt des Magneten schneller, als bei dessen Eintritt. Daher ist der Betrag der Induktionsspannung beim Verlassen der Spule größer, als beim Eintritt. Aufgabe 4: Erzeugung einer Induktionsspannung Die Abbildung rechts ist besser als die Abbildung im Buch, da sie optisch deutlicher das Netzgerät beziehungsweise die elektrische Quelle und das Messgerät/Voltmeter unterscheidet. Die beiden Spulen sind prinzipiell baugleich. Fließt in der linken Spule Strom, so erzeugt sie ein Magnetfeld (daher der Name: Feldspule). Der Eisenkern wurde nicht gezeichnet. Er dient der Verstärkung des von der Spule 1 erzeugten Magnetfeldes am Ort der Spule 2. a, b) Unterbricht man den linken Stromkreis, so wird das Magnetfeld auch am Ort der Spule 2 Null. Diese zeitliche Magnetfeldänderung hat die Entstehung einer Induktionsspannung in Spule 2 (genannt: Induktionsspule) zur Folge. Der Versuch entspricht dem Herausbewegen eines Stabmagneten aus der Induktionsspule, bei dem ebenfalls die zeitliche Abnahme des Magnetfeldes Ursache der Entstehung einer Induktionsspannung ist. c) Schließt man den linken Stromkreis, so nimmt das Magnetfeld auch am Ort der Spule 2 wieder zu. Dies entspricht einem Experiment, bei dem ein Stabmagnet in die Induktionsspule hineinbewegt wird. Im Gegensatz zum Ausschaltvorgang kehrt sich das Vorzeichen der Induktionsspannung um. Netzgerät U 2 Spule 1 (Feldspule) Spule 2 (Induktionsspule) Messgerät

W O Aufgabe 5: Flugzeug am Äquator Eine Vorbemerkung zum Erdmagnetfeld: Hängt man einen (nicht markierten) Stabmagneten frei drehbar auf, so richtet er sich im Erdmagnetfeld in Nord- Süd-Richtung aus. Diejenige Seite des Magneten, die in Richtung des geographischen Nordpols zeigt wird rot markiert. Sie stellt den magnetischen Nordpol des Stabmagneten dar. Das Magnetfeld der Erde verhält sich daher so, als ob es von einem riesigen Stabmagneten erzeugt würde, der in Richtung der Drehachse der Erde ausgerichtet ist und dessen magnetischer Südpol (s.i.c.) sich am geographischen Nordpol befindet. Ansonsten könnte sich der Stabmagnet nicht in der beschriebenen Weise ausrichten. Am Äquator verläuft das Erdmagnetfeld vom geographischen Südpol zum geographischen Nordpol. Im Flugzeug aus Metall befinden sich Elektronen, auf die im Erdmagnetfeld eine Lorentzkraft wirkt. Diese ist maximal, wenn sich das Flugzeug und damit die Elektronen senkrecht zum Erdmagnetfeld, also in West-Ost-Richtung bewegen. N Erdmagnetfeld S Bild: Sicht von oben Bild: Sicht von der Seite in Richtung Norden. Wendet man die 3-Finger-Regel der linken Hand an, so erkennt man allerdings, dass die Elektronen bei horizontalem Flug nicht in Richtung der Flügel verschoben werden: Daumen (Elektronenbewegung) in Richtung Osten, Zeigefinger (Magnetfeld) in Richtung des geographischen Nordens, Mittelfinger (Lorentzkraft) in Richtung Erdmitte. Die Unterseite des Flugzeugs lädt sich negativ, die Oberseite positiv auf. Möchte man eine Spannung zwischen den Flügelspitzen induzieren, so muss das Flugzeug wie im rechten Bild eine Wende fliegen, bei der die Flügel möglichst in Richtung Erdoberfläche zeigen. Übrigens: Wegen des extrem schwachen Erdmagnetfeldes erreicht man auf diese Art Spannungen von höchstens einem Volt.

S. 298 Aufgabe 16: Leiterschaukel mit Spannungsquelle (=Netzgerät) Die Spannungsquelle sorgt dafür, dass sich Elektronen vom Minus- zum Pluspol der Quelle durch die Leiterschaukel bewegen. Zwischen den Polen des Hufeisenmagneten bewegen sich die Elektronen daher aus der Papierebene heraus. a) Die Richtung der Lorentzkraft ermittelt man mit der 3-Finger-Regel der linken Hand: Daumen (Elektronenbewegung) aus der Papierebene heraus. Zeigefinger (Magnetfeld) nach unten (vom Nord- zum Südpol) Die Leiterschaukel wird nach links (in den Magneten hinein) gezogen. b) Die Bewegungsrichtung der Schaukel (entspricht der Richtung der Lorentzkraft) kann umgekehrt werden, indem man entweder die Stromrichtung ändert (umpolen an der Quelle), oder indem man den Magneten umdreht (Nordpol unten) und damit die Magnetfeldrichtung umgekehrt wird. Aufgabe 17: Leiterschaukel mit Spannungsmesser (=Voltmeter) Im Gegensatz zur Aufgabe 16 werden die Elektronen nun nicht mehr von einem Netzgerät durch die Leiterschaukel gedrückt. Die Elektronen ruhen in der Leiterschaukel, bis man sie von Hand nach rechts bewegt. a) Die Richtung der Lorentzkraft ermittelt man mit der 3-Finger-Regel der linken Hand: Daumen (Elektronenbewegung) nach rechts. Zeigefinger (Magnetfeld) nach unten (vom Nord- zum Südpol) Mittelfinger (Lorentzkraft) aus der Papierebene hinaus. Elektronen werden durch die Lorentzkraft in Richtung A verschoben. A bildet den Minuspol, B den Pluspol. Die bewegte Leiterschaukel ist die elektrische Quelle (und nicht mehr das Netzgerät aus Aufgabe 16). + - b) Bewegt sich die Leiterschaukel nach rechts, so wird eine Spannung induziert. Schwingt sie nach links, so kehrt sich das Spannungsvorzeichen um. Der Zeiger des Spannungsmessers pendelt um seine Nulllage. c) (Achtung: diese Aufgabe ist eine Herausforderung!) Wenn die Kontakte A und B über einen Draht kurzgeschlossen werden, so können die Elektronen im Kreis fließen. Mit einem Voltmeter ist dies nicht möglich, da dieses einen (unendlich) großen Innenwiderstand besitzt und damit keine Elektronen durchlässt. Bewegt man die Unterkante der Leiterschaukel nach rechts, so werden die Leitungselektronen wie in a) beschrieben in Richtung A gedrückt. Sind A und B mit einem Draht verbunden, so können die Elektronen im Kreis fließen. Schaut man von rechts, so bewegen sich die Elektronen im Uhrzeigersinn. Dies entspricht der Bewegungsrichtung der Elektronen aus Teilaufgabe 16. Dort wurde bereits gezeigt, dass in diesem Fall die Lorentzkraft nach links wirkt, also entgegen der Bewegungsrichtung. Die Bewegung wird abgebremst. Diese Art des Abbremsens wird zum Beispiel in der der Wirbelstrombremse eines Freefall-Towers genutzt. Wer dieses schöne Fahrgeschäft betritt, vertraut also dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion. A U B