-Klausur Biochemie -0.02.6 Name: Nur vollständige Reaktionsgleichungen, Berechnungen und Antworten werden als Lösung der Aufgaben gewertet, das Ergebnis alleine genügt nicht. Der Rechengang muß ersichtlich sein. Erlaubtes Hilfsmittel: Taschenrechner. Den rechten Rand bitte NICHT beschriften.. Warum ist Wasser ein gutes Lösungsmittel von Salzen und polaren Biomolekülen? 2. a) Wo findet man bevorzugt hydrophobe Aminosäurereste in globulären Proteinen? b) Warum gerade dort? 3. a) Welche Aminosäure/Aminosäuren hat/haben die gezeigte Titrationskurve? Äquivalente NaOH 4. a) Formulieren Sie das Massenwirkungsgesetz für folgende Reaktion in der logarithmischen Form: K S [Säure] [Base] +[H+ ] b) Welchen Namen hat die logarithmische Form?
-Klausur Biochemie -0.02.6 Name: 5. a) Welche Aminosäure(n) hat (haben) bei einem neutralen ph-wert eine positive Netto-Ladung? b) Enthalten A) saure oder B) basische Proteine überwiegend solche Aminosäurereste? 6. Wie können Sie bei Raumtemperatur ein Protein denaturieren? 7. a) Skizzieren Sie den Aufbau einer α-helix eines Proteins.,5 b) Welche nicht-kovalenten Bindungen müssen aufgebrochen werden, um diese Sekundärstruktur aufzulösen? 8. Nennen Sie die drei energietragenden Verbindungen, die im Citratzyklus produziert werden.,5 2
-Klausur Biochemie -0.02.6 Name: 9. a) Beschreiben Sie, wie die Glycolyse mit dem Citratzyklus verbunden ist. b) Welche Vitamine/Coenzyme sind daran beteiligt?,25 c) Was ändert sich, wenn der Citratcyclus nicht ablaufen kann? 0. Wie beinflusst die Polyacrylamidkonzentration die Auftrennung von Proteinen bei einer SDS- Polyacrylamidgelelektrophorese?. Welche drei Aminosäuren sind in Proteinen häufig mit Oligosacchariden verknüpft?,5 2. a) Welche Aminosäure kommt im Kollagen am häufigsten vor? b) Warum kommt gerade diese Aminosäure am häufigsten vor? c) Welches Vitamin ist essentiell für die Kollagenbiosynthese? 3
-Klausur Biochemie -0.02.6 Name: 3. a) Welche beiden wichtigen Verbindungen liefert der Pentosephosphatweg? b) Wofür werden die Verbindungen jeweils benötigt? 4. Welches Enzym ist in der Peripherie für den Abbau der Chylomikronen und des VLDL verantwortlich? 5. a) Wie berechnet man die Zahl der möglichen Stereoisomeren eines gegebenen offenkettigen Monosaccharids? b) Wie verändert sich die Anzahl der möglichen Stereoisomeren nach dem Ringschluß? -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 6. a) Wieviele Antigenbindungstellen hat ein Immunglobulin M? b) Wie nennt man das Fragment eines Immunglobulins auf dem die Antigenbindungstellen liegt? 4
-Klausur Biochemie -0.02.6 Name: 7. a) Erklären Sie, warum für eine PCR Reaktion zwei verschiedene Primer benötigt werden. b) Nennen Sie drei grundsätzlich verschiedene Anwendungen für eine PCR.,5 8. Welches ist die biochemische Ursache für: a) eine Porphyrie? 0,75 b) einen Ikterus (Gelbsucht)? 0,75 9. In welchen zellulären Kompartimenten findet die Porphyrinsynthese statt und welches sind die Ausgangssubstanzen?,5 20. Was versteht man unter Rhesusprophylaxe und wer sollte sie bekommen?,5 5
-Klausur Biochemie -0.02.6 Name: 2. An welchem Schritt in der Purinbiosynthese wird GTP benötigt? 22. Wo in der Zelle werden mitochondriale Proteine kodiert und wo werden sie synthetisiert? 23. Nennen Sie zwei abundante bakterielle Spezies des menschlichen Microbioms. 24. Welche Helicase bindet an den Replikationsursprung? Wie funktioniert sie?,5 25. Ordnen Sie Phosphoenolpyruvat, Glucose--Phosphat und ATP nach ihrer freien Standardenthalpie (bei Hydrolyse) in aufsteigender Reihenfolge (geringster Wert zuerst). 0,75 6
-Klausur Biochemie -0.02.6 Name: 26. a) Welche Aufgabe hat Cytochrom c in der Atmungskette? b) Wo genau ist Cytochrom c lokalisiert? 27. Wie funktioniert die DNA-Ligase? 28. Was haben der intrinsische und extrinsische Weg der Apoptose gemeinsam? 29. Wie unterscheidet sich RNA von DNA?,5 30. a) Welche Funktionen haben Histone? b) Nennen Sie zwei posttranslationale Modifikationen bei Histonen. 7
-Klausur Biochemie -0.02.6 Name: 3. Was passiert bei Pyroptose und Nekroptose?,5 32. a) Was passiert beim Spleißen einer prä-mrna? b) Welche chemisch/strukturelle Voraussetzung ermöglicht das Spleißen der RNA? 33. Wie nennt man den Bereich eines Gens, der für die Kontrolle der Expression des Gens verantwortlich ist? 34. a) Welche äußeren Einflüsse können Mutationen der DNA ausgelösen? b) Welche Konsequenzen können sich ergeben, wenn Keimzellen betroffen sind? c) Welche Konsequenzen können sich ergeben, wenn somatische Zellen betroffen sind? 8
-Klausur Biochemie -0.02.6 Name: 35. a) Wo findet die Assemblierung der großen, bzw. der kleinen Untereinheit der Ribosomen statt? b) Wo findet die endgültige Assemblierung eines funktionellen Ribosoms statt? 36. Wie nennt man den Teil einer wachsenden Proteinkette, der dafür verantwortlich ist, dass das Protein in den sekretorischen Weg einmündet? 37. Menschliche Zellen haben ein diploides Genom, dass heißt, sie haben für jedes autosomale Gen zwei Allele. a) Welches der Allele wird normalerweise transkribiert? b) Welche Ausnahmen gibt es? 38. a) Wieviele Basenpaare hat das haploide menschliche Genom? b) Wieviele Gene hat der Mensch? 9
-Klausur Biochemie -0.02.6 Name: 39. Die mrna des ApoB-00 Gens wird editiert. a) Was passiert dabei? b) Was ist die Folge? 40. a) Welche Verbindung entsteht aus der Reaktion von Methionin mit ATP? b) Benennen Sie an einem konkreten Beispiel die Funktion der gesuchten Verbindung. 4. Glutamin ist in unserem Körper u.a. für den Transport überschüssiger Aminogruppen (Ammoniak) vom extrahepatischen Gewebe zur Leber mitverantwortlich. a) Wie viele Aminogruppen transportiert Glutamin? b) Was entsteht aus Glutamin nach Abgabe der Aminogruppen? 0
-Klausur Biochemie -0.02.6 Name: 42. a) Erklären Sie, was Isoenzyme kennzeichnet. b) Nennen Sie ein Beispiel. 43. Nennen Sie eine essentielle Fettsäure und ihre Bedeutung. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 44. Nennen Sie die Bestandteile von: a) Glycerophospholipiden (Phosphoglyceride) b) Glycosphingolipiden 45. Stearinsäure ist eine gesättigte C-8-Fettsäure, Ölsäure eine einfach ungesättigte C-8-Fettsäure und Linolsäure eine zweifach ungesättigte C-8-Fettsäure. a) Erklären Sie die Begriffe "gesättigt" und "ungesättigt". b) Welche der drei Fettsäuren hat den niedrigsten und welche den höchsten Schmelzpunkt? (kurze Erklärung)
-Klausur Biochemie -0.02.6 Name: 46. a) In welchem Kompartiment einer menschlichen Zelle findet die Fettsäurebiosynthese statt? b) Nennen Sie das Substrat der Fettsäuresynthase. a) In welcher Reaktion wird das Substrat gebildet und welches Vitamin ist dafür nötig? 47. Proteinkinase A gehört zur Gruppe der Serin/Threonin-Kinasen a) Was macht eine solche Kinase? b) Wie nennt man die antagonistisch wirksamen Enzyme? c) Durch welchen allosterischen Effektor wird Proteinkinase A aktiviert? d) Welchen Einfluss hat Proteinkinase A auf die Glykogensynthese? 48. a) In welchem Organ findet der Harnstoffcyclus statt? b) In welchen Zellkompartimenten findet der Harnstoffcyclus statt? c) Welche Verbindung wird zuerst gebildet? 2
-Klausur Biochemie -0.02.6 Name: 49. a) Berechnen Sie den ph-wert einer 0, M Salzsäure. a) Berechnen Sie den ph-wert einer 0, M Essigsäure. 2,5 50. Formulieren Sie die spontane Reaktion und berechnen Sie das G 0 der Laktatdehydrogenasereaktion. E 0 Pyr/Lakt = -0,90 V E 0 NAD + /NADH = -0,320 V F = 96500 C/mol 3 3
-Klausur Biochemie -0.02.6 Name: 5. Geben Sie die Enzymaktivität von Katal in Units an. ( Unit (U) = µmol/min).,5 52. Geben Sie an, wie sich bei einer Papierelektrophorese bei ph 7 die folgenden abnormalen Hämoglobine in ihrer Beweglichkeit zur Anode vom normalen menschlichen Hämoglobin unterscheiden: a) HbS (β6glu Val),5 b) HbI (α6lys Asp) c) HbE (β26glu Lys) -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 53. a) Wie groß ist die Hämoglobinkonzentration im Blut? b) Zur photometrischen Bestimmung wandeln Sie das Hämoglobin mit Hilfe einer Transformationslösung in Cyanhämiglobin um. Welche Extinktion erhalten Sie bei einer Schichtdicke der Küvette von cm, wenn Sie 20 µl Blut der von Ihnen angegebenen Hb- Konzentration mit 5 ml Transformationslösung versetzt haben? ε 546 Cyanhämiglobin = 44 x 0 6 cm 2 mol - ; Molekulargewicht Hämoglobin = 64000 Da? 2,5 4